Der Zwölfjährige entdeckt.
Die Straße dampft: Während sie mit tausend Zielen an ihn vorübergleitet, besinnt er sich darauf, daß es nüßlich wäre, über die Konstruktion der Schaufenstermartisen und Sonnendächer genaueres zu erfahren. Mit 12 Jahren fühlt er heute die Verpflichtung dazu. Morgen werden es die Schienenfreuzungen sein, übermorgen die Normaluhren und das Innere der Litfaßsäulen. Dann fämen viel leicht die finsteren Löcher der Gullys( so fatakombenähnlich die Geheimnisse von Paris ). Aber das weiß er noch nicht. Zunächst sind eben die Markisen dran. Er steuert an den Mauern entlang. Heute existieren nicht die billigen Bonbons, nicht die kleinen Modellmaschis nen, die sich bewegen, nicht die Hosenträger, nicht die künstlichen Schuhsohlen. Heute versinkt alle Herrlichkeit der Straße bis auf die Markisen. Er überlegt im Spähen: wie fonnte man bisher an solchen Wichtigkeiten, die ihre Konftruftion wie ein Geheimnis, doch fühlbar, faßbar und erperimentierbereit zur Schau tragen, unbedenklich vorübergehen. Wie war es möglich, all die hundert Stride, Retten und Kurbeln, die da zum Anfassen bereit an den Fenstern baumeln, unberührt zu laffen. Ah, wie sie vorüberlaufen, die anderen, an diesen reizvollen Leinendächern.
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Er sucht und findet eine herabgelassene Markise und gudt von unten auf diese Röllchen und Ringe, diese Schnüre, Eisenstangen und Gelenke. Er hat die Leine gefunden, die glücklich macht, an der man ziehen muß, und ist nun allein auf der arbeitenden Straße, allein mit seiner Markise. Er zieht und rückt an der Leine das Leinendach wackelt eine Fauft und zwei böse Augen drohen ihm aus dem Laden. Er behält den Strick in der Hand und staunt den Mann an, der es wagt, ihm sein unzweifelhaftes Recht auf Dinge, die zur Straße gehören, zu nehmen. Wickelt sich den Strid langsam von der Hand, ohne einen Blick von dem Mann zu lassen, befühlt noch ruhig eine Schraube als er sich wendet und geht. Geht langsam mit den Händen in den Hosentaschen weiter und bleibt bei der nächsten Markise stehen, die niemand bewacht, denn es ist Mit tag und der Laden zu. Er schwelgt in ihrer Technik, läßt sie spielen. Dann fesselt ihn ein Sonnenbach von einem Café, unter dem Gäste fizen. Die Markisen beherrschen ihn wie eine fire Idee. Er muß mit Hartnäckigkeit an diesen Stricken ziehen, diese Knoten lösen. Dann sputt ihm eine dunkle Phantasie durch den Kopf. Irgendwie ist es ihm noch unflar, aber er beginnt zu fühlen: dieses Hochziehen, Dieses Hiffen, Flaggen wehen, Leinen fnattern. Er umschlingt einen Eisenpfahl, hält sich fest. Das ist ein Mast. Es wird ihm flar, je mehr die Straße um ihn an Wichtigkeit verliert, alle Bewegung fortläuft, die Straßenbahnen, die Achsschreie. Maschinen pochen, Wogen überstürzen sich. Da ist ein Mast, da flattert die Leine, Boden schwankt, ein Kommando trifft: Segel herunter
Eine Tür flirrt, ein Fräulein freischt mit verzerrtem Gesicht. Er denkt noch mit der Markisenschnur in der aufgeregten Hand: ,, Angstverzerrt bringt sie aus ihrer von Wasser erfüllten Kajüte, in der ihre Eltern ertrunken sind..." Dann lächelt er mit den herabfallenden refignierenden Mundwinkeln, böse das Erwachen war ohne Uebergang, steckt die Hände in die Hosentaschen, sieht das in die Wirt fchimpfende Fräulein langsam an, prüft und geht in die Wirtlichkeit der rollenden Straße einem neuen Etwas nach, das die Dinge wieder verbindet.
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Ein neuer Dreh.
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Bürgerlicher Antrag auf Abbau der Stadtschulrats stelle. Daß die Mehrheitsparteien im Rathaus im Begriff sind, einen infamen und nichtswürdigen Rechtsbruch zu begehen, wenn sie den Abbau des Stadtschulrats Paulsen beschließen, scheint allmählich verschiedenen juristisch erleuchteten Köpfen in ihren Reihen flar geworden zu sein. Wenigstens wollen die bürgerlichen Barteien jegt entgegen ihren eigenen Beschlüffen im Ausschuß nicht mehr den Stadtschulrat Paulsen als Person, sondern die Stelle abbauen. Mit diesem Kniff glauben sie wenn nicht gerade ihr Gewissen, so doch eventuell die richterliche Instanz beruhigen zu fönnen, die ameifellos sich mit der Rechtsbeugung der Mehrheitsparteien noch wird zu beschäftigen haben. Selbstverständlich ist das nur ein ganz gewöhnlicher und plumper Trid. In der B. 3." weiß wenigstens der kommunalpolitische Berichterstatter der„ Bossischen Zeitung", der mit besonderem Eifer die Bürgerblodpolitit feines Partei. freundes Merben journalistisch unterstützt, mitzuteilen, daß sich für die Neuschaffung einer Stadtschulratstelle nach dem Abbau wieder eine Mehrheit finden werde". Durch diese Schiebungen übelster Art wird die standalöse Rechtsverlegung, die alle bürgerlichen Parteien unternehmen wollen, nur noch deutlicher.
Stadtschulrat Paulsen wird übrigens nach dieser Wendung feinen Dienst sofort wieder antreten. Er wird bereits morgen die Leitung einer Deputationssihung übernehmen. Es ist bekannt, daß feine Beurlaubung auf sechs Wochen nicht seinen Absichten,
Liebecks Geständnis.
Bayer das Opfer eines versehentlich losgegangenen Schuffes? Der politischen Polizei ist es, wie schon mitgeteilt, gelungen, den jungen Liebed zu überführen, der seinen Kameraden Baŋer er. den jungen Liebed zu überführen, der seinen Kameraden Bayer erschoffen hat. Einer der ersten und stärksten Berdachtsmomente war bie schwarze Sicherheitsnabel, mit der das Taschentuch, das der Erschossene um die Augen trug, zugestedt war. Als Liebed verhaftet wurde, fand man in feiner Tasche ein Bäckchen Sicherheitsnadeln, die mit der, die bei dem Toten gefunden wurde, vollkommen übereinstimmte. Als ihm dieses und noch anderes Beweismaterial vorgehalten wurde, brach er zusammen und gestand die Tat ein. Liebed sagte folgendes aus:
An dem fraglichen Abend hätten die Jugendgruppen einen größeren Nachtspaziergang geplant. Auf dem Wege zum Sammelplatz habe er sich mit Günter Bayer getroffen, und gemeinsam feien sie nun weitergegangen. Bayer habe einen Trommelrevolver aus der Tasche hervorgeholt und ihm gezeigt. Nach dem er ihn sich angesehen hatte, steckte Bayer den Revolver wieder in die Tasche. Das Gespräch war jetzt auf Waffen und Schießen gefommen. Bayer rühmte seine Schießfertigteit mit dem Revolver wie mit dem Gewehr! Ja er wollte sogar ein vorher angewiesenes Ziel mit verbundenen Augen nach dem Gefühlszielen treffen, so sicher sei er. Liebed glaubte es ihm nicht und Bayer erbot sich, es ihm Liebed glaubte es ihm nicht und Bayer erbot sich, es ihm fofort vorzumachen. Sie wichen deshalb vom Wege ab, gingen über einzelne dide Tanne. An ihr befestigten sie einen weißen Bettel. einen Haferschlag auf eine kleine Schonung zu. In dieser stand eine Bayer holte seinen Revolver hervor, schritt die Entfernung ab, nahm Stellung und visierte das Ziel an. Als er glaubte, seiner Sache fither zu fein,
forderte er Liebed auf, ihm die Augen zuzubinden. Der nahm nun sein Taschentuch, band es Bayer um die Augen und stedte es mit einer Sicherheitsnabel aus seinem Päckchen, das später bei ihm gefunden wurde, fest. Der Schüße drückte ab. Da aber nur vier Kugeln in der Trommel waren, schlug der Hahn zufällig auf eine leere Kammer. Bayer reichte Liebed den Revolver, damit er Revolver ab. Schon vorher hatte Liebed einen leichten Krampf in einmal nachsehen solle, woran der Versager liege. Er nahm den der linken Wade verspürt, der sich jetzt plötzlich verstärkte, als er Bayer den Revolver abnahm. Unwillkürlich griff er in diesem Augenblick mit der linken Hand an die Wade und fuhr mit der rechten Hand hoch. Seine Finger lagen am Abzug, der Schuß trachte und traf den links neben ihm stehenden Bayer über dem linten Augenwinkel in das linke Auge. Der Getroffene fant um und war fofort tot. Als Liebed jah, was er angerichtet hatte, erfaßte ihn tiefe Reue. Er fant neben der Leiche in die Knie und betete ein Baterunfer. Als er etwas ruhiger geworden Bettel und täuschte so einen von den kommunisten war, beschloß er, jeden Verdacht von sich abzulenten. Er schrieb den verübten Mord vor. Dann entfernte er sich. Am nächsten Tage, die Leiche war schon gefunden, machten mehrere junge Burschen einen fleinen Ausflug, denen er sich anschloß. Im Höhnower See badete man. Hier fand er Gelegenheit, den Revolver des Bayer, den er immer noch bei sich trug, im See zu verfenten. Geständnis Liebeds, der vollkommen zufammengebrochen ist, scheint nach den bisherigen Ermittlungen der politischen Polizei auf Wahrheit zu beruhen. Die Ermittlungen gehen aber noch weiter.
Der leidenschaftliche Raucher.
Seine Leidenschaft zur Zigarette war dem Polizeiwachtmeister 2. verhängnisvoll geworden. Er hatte sich des Diebstahls schuldig gemacht und war vom Schöffengericht Lichtenberg zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Da er gegen dieses Urteil Berufung eingelegt hatte, beschäftigte sich die große Straffanmer des Land gerichts III mit der Nachprüfung des Falles. Auf dem Polizei revier 251 Lichtenberg war bei einem Händler ein größerer Posten Zigaretten beschlagnahmt worden, da die Ware aus der Beraubung einer Eisenbahnladung herstammen sollte. Während die Ermitt lungen schwebten, hatten die Kriminalbeamten den Bosten von etwa 30000 Stüd in das Formularspind eingeschlossen. Nach einiger Zeit wunderten sich die Beamten, daß das Batet zusehends zu sammenschrumpfte. Schließlich gelang es, 2. dabei zu ertappen, als er das Batet öffnete, um sich Zigaretten zu nehmen. Bei der Fest. er das Patet öffnete, um sich Zigaretten zu nehmen. Bei der Fest nahme bat der Angeklagte, von einer Anzeige Abstand zu nehmen, da er alles ersehen wollte. Bor dem Berufungsgericht entschuldigte er sich damit, daß er ein leidenschaftlicher Zigaretten. raucher sei, und daß sein farges Gehalt nicht ausreichte, um feine Leidenschaft zu befriedigen. Er hatte schon morgens vor dem Frühstück drei Zigaretten rauchen müssen, und dann den
Das Rundfunkprogramm.
Donnerstag, den 5. Juni.
Tageseinteilung. Vormittags 10 Uhr: Nachrichten dienst. Bekanntgabe der Kleinhandelspreise der wichtigsten Lebensmittel in der Zentralmarkthalle. Nachm. 12.15 Uhr: Vorbörse. Nachm. 12.55 Uhr: Uebermittelung des Zeitzeichens. Nachrichtendienst. Nachm. 2.15 Uhr: Börsenbericht. Nachm. 1.05 Uhr:
ganzen Tag fo wetter. Staatsanwaltschaftsrat Bubbeberg bebauerte, daß nicht auch von der Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt worden sei, denn es verdiene scharfe Ahndung, wenn ein Hüter des Gesetzes sich selbst an dem der Polizei übergebenen Gut, und noch dazu Diebesa gut, vergreife. Er beantragte daher die Verwerfung der Berufung. Auch das Gericht war derselben Ansicht und betonte im Urteil, daß eine derartige Handlungsweise eine harte Strafe verdiene.
Die Heiratsfabrikanten.
Chen, die an einem Tag geschloffen und geschieden werden.
"
In der weiteren Verhandlung des Prozesses gegen Danziger und v. Häußler wurde die Inhaberin einer Stempelfirma vernommen, bei der Danziger Stempel bestellt hatte. Er hatte sich dort den Anschein gegeben, als ob er Standesbeamter sei. Die durch die Heirat zu Gräfinnen" und" Freifrauen" gemachten Damen waren zum größten Teil ausgeblieben. Der Angeklagte v. Häußler, Sohn eines Berliner Telegraphenassistenten, behauptet, daß er in der Zeit, in der die Straftaten von ihm ausgeführt worden seien, 1918 bis 1919, unter dem Einfluß übermäßigen Alkohol- und Mors phiummißbrauchs vollkommen haltlos und willensschwach gewesen sei. Er fei in jener Zeit vollständig dem Einfluß der verstorbenen Mitangeflagten Anny v. hohendorff verfallen gewesen. Der erste Fall des Verkaufs seines Namens geschah, wie er anerfolgte damals eine Kriegstrauung mit gefälschten Urlaubsscheinen. gab, auf Veranlassung seiner Rufine im Februar 1918. Es Nachdem die erste Ehe, wie verabredet, geschieden worden war, schloß er im Juli 1918 unter dem gleichen Umstande eine zweite Ehe
mit seinem rechten Namen. Nach der ersten Ehescheidung lernte er die Malerin Anny v. Hohendorff fennen. Mit Danziger war er beim Militär in Jüterbog bekanntgeworden. Danziger war dort Armierungssoldat und renommierte damit, daß er, obwohl er 1914 eingezogen worden war, niemals ins Feld gekommen fei. Danziger verfügte über eine ganze Anzahl Regimentsstempel. Anny v Hohendorff nugte nun die Sucht der Kokotten und Lebedamen des Westens aus, einen hochflingenden Namen zu erhalten. Die Kauffumme wurde in der Regel von dem Liebhaber der betreffenden Dame gezahlt. Durch notariellen Ehevertrag wurde vorher vereinbart, daß ber Ehemann keinen Anteil an dem Vermögen seiner Zukünftigen habe. Am Vormittag ging man zum Standesamt und schon am Nachmittag begab sich das neuvermählte Ehepaar zum Rechtsanwalt, um die Scheidung zu beantragen. Die Rauffumme betrug durchschnittlich 5000 Mark. Einmal wurde sogar der Vater des Angeklagten v. Häußler zu einer Eheschließung benutt. Um dem Aufgebot zu entgehen, wurde ein ärztliches Attest überreicht, daß der nahe wäre eine befannte Filmschauspielerin, Erna B., zur Gräfin Heiratskandidat sterberstrank sei und eine Nottrauung bewirkt. BeiHardenberg gemacht worden. Der Schluß der geftrigen Sitzung wurde zum größten Teil mit den von den Rechtsanwälten Dr. Grüneberg und Müller- Stromener gestellten Beweisen für die Unzurech nungsfähigkeit der beiden Angeklagten ausgefüllt. Die frühere Braut des Angeklagten v. Häußler, Fräulein Friedländer, befundete, daß der Angeklagte sehr ichywer getrunken habe, an manchen Lagen neun bis zehn Flaschen schweren Wein und dazwischen Schnäpse. Der praktische Arzt Dr. Gener, der Häußler feit 1918 ständig behandelt, bekundet, daß er Alkoholiker und Morphinist sei und außerdem an Syphilis leide. Dr. Schütz hat diese Krankheits erscheinung bei dem Angeklagten in der Leipziger haft jedoch nicht festgestellt. Die Vernehmung der anderen fünf Sachverständigen wurde auf Donerstag früh vertagt.
1010.
Zu den Elternbeiratswahlen.
Eltern, deren Kinder die 37. Gemeindeschule befitchett, und für
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den Schulausbau zu haben sind, werden gebeten, ihre Adresse an den Genoffen Nichainsti, Dresdener Str. 100. zu geben, oder Telephon Moris Sobbien- 2yseum ober die Studienanstalt in der Wein. Sozialistisch oder freiheitlich gefinnte Eltern, deren Kinder das meisterftraße befuchen, werden gebeten, thre Abreffen abzugeben bei Albert Meyer, Kaiser Wilhelm- Straße 12, 2 Treppen, oder im Geschäft bei
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Albert Meyer fr., Rosenstr. 1( Baden). Genoffen, deren Kinder die 79. Gemeindeschule besuchen, werden aufgefordert, fich beim Ge noffen Mathes, Lychener Str. 25, zu melden, Alle sozialistischen Eltern15 6., 158. Gemeindeschulen, und Eltern, deren Rinder die beiräte der 12., 18., 30., 38., 52, 64., 71., 125., 138., 155., te alschule koppenstraße, 8émteiches gzeum, Fruchts straße und Mittelschule Griner Beg 16, besuchen, müssen am Freitag, den 6. b. M., abends 7%, Uhr, bet Kromphard, Grüner Weg 49, zur Kandidatenaufstellung erscheinen. Alle Genossen nebst Frauen, beren Kinder das Helmholt Gymnasium, die Fontane . Schule oder 8. Gemeindeschule, Rubensstraße, besuchen, werden gebeten, in der Freitagabend 8 Uhr bei Rähn, Rubensstr. 49( nicht Gürlich), stattfindenden Elternversammlung zu erscheinen.
B
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Straußengalopp auf der Grunewaldrennbahn.
fondern der etwas eigenartigen Disposition des Oberbürgermeisters Sprachunt Uhr: Berliner Funkkapelle( Unterhaltungsmusik). 7 Uhr: pierbeinigen Kollegen, den Rennvferden überlegen find. Die Rennen
entsprach. Ueberhaupt muß es befremden, daß der Oberbürger meister in den ganzen Abbaufragen, trotzdem er am ersten wissen muß, daß die beabsichtigte Art des Abbaus den städtischen Jentereffen nicht dient, sich außerordentlich zurückgehalten hat und nicht so für bie Magistratsmitglieder eingetreten ist, wie man das von ihm Ionalerweise hätte erwarten müssen.
Bezirksbildungsausschuß Groß- Berlin. Für lommenden Sonnabenb, Sonntag und Montag find im Bureau des Bezirksbildungsaussouffes, Lindenstr. 3, 2. Hof 2 Tr., Karten für das Deutsche Opernhaus zu haben.
+
Auf der Grunewaldrennbahn wird in furzem ein mehrtägiges Wettrennen zwischen 30 Straußenvögeln stattfinden, wobei in jedem Rennen 20 Strauße angefeht werden. Die Tiere sollen teils mit Reitern im Sattel, teils im Trabrennen in Sultys aespannt angesetzt werden. Außerdem sollen Vergleichsrennen stattfinden, in denen geprüft werden soll, inwieweit die Strauße ihren werden intereffante sportliche Vergleiche zulassen. Der Berliner Unionflub hat mit den Veranstaltern einen Vertrag abgeschlossen, waldrennbahn vor sich gehen sollen. Bei den Rennen, die von Reiwonach die Rennen in der ersten Julihälfte auf der Grunetern geritten werden, sind die Vögel gleich Pferden aufge= zäumt. Die Leitleine wird ihnen um den Schnabel gelegt. Bor Beginn der Rennen werden die fertig gezäumten Strauße auf dem Probegalopp bzw. eine Probefahrt, worauf sie sich zum Start be. geben. In den Programms find die Namen der Tiere und Reiter oder Fahrer. Farbe des Dreß und die bereits bekannte Form der
schönen und von nützlichen Gärten". I. Vortrag: Herr Gartenbaudirektor Lesser, Präsident der Deutschen Gartenbaugesellschaft: burtstage des Komponisten). 1. Einführende Worte( Dr.Felix Günther). „ Frühlingsarbeiten". 8.30 Uhr: Richard- Strauß- Abend( Zum 60. Ge2. a) Nachtgang, b) Traum durch die Dämmerung, c) Seitdem mein Aug' in deines schaute( Manfred Lewandowski). 3. a) Sie wissen's nicht, b) Mit deinen blauen Augen, c) Wiegenlied( Karin Lindholm). 4. Aus der Sonate für Cello und Klavier, I. and II. Satz( Otto Urack , Cello; Dr. Felix Günther, Klavier). 5. a) Zu- Sattelplatz herumgeführt und zeigen dann dem Publikum einen neigung, b) Heimliche Aufforderung( Manfred Lewandowski). 6. a) Heimkehr, b) Der Stern, c) Schlechtes Wetter( Karin Lind holm). Am Steinway - Flügel: Dr. Felix Günther.
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