�benöaasgabe Nr. 3HZ* 41. Fahrgang Ausgabe B Nr. 1S2
B«,ns«iidws»»s««m» An»e?z«nvrry» find in da Morgenauezad« angegeben »-dam-n- sw. s». cindeustrab« 3 Z«r»fprech«r: VSohoft 292— 299 S«L'Vfec*f{e:9o}ialtteiii*(tai Berlin
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«»rlag und Än»«>s«n-dl»il«»i, Geschlikt»,«!« S-S Uhr Verleger: Born-firls-Berlag Smby. Berlin »w. o». CindenKcabe 9 Zernsprecher: vSnhoft 2906-2907
Zentralorgan der doziatdemohratifd�en parte» Deutfchlands
Oer Gedenktag für die Kriegsopfer.
Zehn Millionen Menschen hat der Krieg dahingerafft, zwei Millionen allein aus deutschen Familien. Da jährt sich der Tag des Kriegsausbruchs zum zehnten Male. Liegt es nicht für jeden nahe, an solchem Tage der Opfer zu gedenten, die auf den Schlachtfeldern blieben? Der Angehörigen der Fa- milie, des eigenen Volkes und all der anderen, die für ihr Land gefallen sind? Freilich der Sinn dieses Gedenkens wird anders geartet fein bei denen, die den Krieg als barbarisches Ueberbleibsel aus einer versunkenen Zeit verabscheuen, denn bei jenen, die ihn noch immer als verjüngendes Stahlbad preisen. Die einen ziehen aus dem Massentod der Opfer die Lehre, daß es Auf- gäbe der Lebenden sei, durch ihr Wirken in der Gemeinschaft und im Staatenleben neue Ausbrüche des Männermordens zu verhindern. Die anderen rühmen sich, daß sie neue Kriege und neue Schlachten erstreben, um ihren vermeintlichen Idealen Näher zu kommen. Wird unter solchen Umständen eine gemeinsame Gedenk- feier möglich sein? Können die andersgearteten Zielstrebungen gerade an diesem Tage zurücktreten hinter gemeinsamer Trauer? Die Reichsregieruna hat zu solcher gemeinsamen Kundgebung ausgerufen, die am Sonntag in Berlin am Neichstagsgebäude veranstaltet wurde und in vielen Teilen des Reiches gleichartige Feiern auslöste. Aber schon bei der ersten Ankündigung der Regierungsabsicht ließen die„Vater- ländischen Verbände" erklären, daß sie mit der Regierung Marx- Iarres-Stresemannn kein gemeinsames Gedenken an die Kriegsopfer haben dürften. Diese ostentative Ablehnung ist inzwischen so oft wiederholt worrden, daß es nicht wunder nahm, wenn die Deutschnationalen sich auch noch entschlossen, ihre Ablehnung möglichst laut hinauszuschreien. Die„Kreuz- zeitung " das Blatt der Westarp und seinesgleichen, hält es noch am Sonntag für erforderlich, der Regierung ihre„Angst vor der Fahne" rot anzustreichen und dann fortzufahren: „Alle, die sich heute ncch oerbund-n fühlen mit ihr«n Kameraden aus der Zeit schwerster Not und«indrucksvollsten Schicksals, können nicht auf das Bekenntnis zu dem Symbol des Frontkämpfergeistes verzichten. Sie können sich deshalb an einer Gedenkfeier, die ihnen dieses Bekenntnis verwehrt, nicht beteiligen. Sie werden trotzdem ihrer gefallenen Kameraden gedenken, aber dort, wo ihnen dieses Bekenntnis nicht verwehrt werden kann. Der deutsche Soldat kann sich auch nicht mit denen znammenindao. die unter.schwarz-rot-gold" heute etwas anderes wollen, etwas deutschem Wesen Fremdes hinein- zutragen beabsichtigen in den Tag, der nur deutschem Wesen zu gelten hat. Unter ihnen befinden sich als die stärksten Derkünder der „schwarz-rot-goldenen" Demokratie auch die, die durch ihre S a- botag« des deutschen Kampfwillens Deutschland »er» nichtet und das Andenken der Gefallenen durch ihr Verbrechen am deutschen Volke geschändet haben...." Das sind die Kriegshetzer von Beruf und Neigung, die so gegen eine würdige Feier der Toten auftrumpfen. Sie finden sich wieder in Gemeinschaft mit den kriegerischen Sowjetleuten, die in der„Roten Fahne" sich das kindische Ver- Snügen machen, unter Mißbrauch des Kopfes unserer Zeitung er Sozialdemokratie Kriegsbegeisterung, Kriegsverlängerung, Brüderschaft mit dem Kapitalismus vorzuwerfen. Die Kom- munisten, die nicht laut genug den„Befreiungskrieg" gegen Frankreich — allerdings unter Trotzkis Führung und Re- ventlows Hilfe— predigen, die die„pazifistische" Sozialdemo- kratie genau so hassen, wie es die Deutschnationalen tun, werfen zur Abwechslung wieder einmal der Sozialdemokratie Kriegsverherrlichung vor! Es ist ein Bild geistiger Erkrankung schlimmster Art, das sich so den Augen darbietet. Diese Erkrankung wirkte sich auch aus in der großen offi- ziellen Kundgebung vor dem Reichstag . Die kommunistischen Jünglinge, die dort durch Flugblätter und Reden gegen die Sozialdemokratie und den Reichspräsidenten zu demonstrieren suchten, die absichtlich und flegelhaft das große Schweigen zum Gedächtnis der Toten unterbrachen, waren allerdings in einer verschwindenden Minderheit. Und wenn sie angesichts ihrer bewußten Provokation unsanft behandelt wurden, so war das zwar beschämend für die Arbeiterklasse, der sie angehören, aber es war begreiflich, daß sich die Zehntausend« nickt von den Anhängern der Sowjetarme« verhöhnen lassen wollten. Sozialdemokraten stehen den Rüpeleien der Kommunisten genau so ablehnend gegenüber, wie den Schimpfepistcln der Deutschnationalen. Wir erwarten so wenig, daß jene Ver- nunftsgründen zugänglich würden, wie, daß diese dem drin- genden Rate der„Germania " folgten und endlich ihr albernes, das ganze deutsche Bolk beleidigende Gerede vom Dolch- stoß endlich einstellten. Wir wissen, daß die Probleme des Tages und der Zukunft nicht nur vergangene oder zukünftige Kriege umfassen. Daß vielmehr weit dringlicher die Frage sich stellt, wie der aus dem Weltbrand und dem Zusammenbruch erwachsene neue Staat, die d e u t s ch e R e p u b l i?, er- halten und zu einem wohnlichen Hmis für jeden Teil unseres Volkes gemacht werden kann. Die Putschisten von Hitler bis Echolem, von Ludendorff über Westarp bis Iwan Käß hassen das schwarzrotgoldene Banner als das Symbol der Republik , des freien demokratischen Staates. Wir aber wissen, daß dieser Staat in seiner demokratisch-republikanischen Form ein« ge» schichtllche Notwendigkeit war und ist, daß er seine stärkste Stütze findet in den Massen der SoziaQemokratie. Zwar hat die Partei offiziell an der Kundgebung vordem Reichstag nicht
teilgenommen— wie ja überhaupt die politischen Parteien zu dieser gemeinsamen Kundgebung nicht eingeladen waren—, aber sie bildete doch den geistigen Mittelpunkt alles dessen, was am Sonntag unternommen wurde. Sie wurde beschimpft, von den Kommunisten, nicht minder von den Westarp-Leuten. Und es muß leider registriert werden, daß auch gewisse Redner bei den pazifistischen Kundgebungen ihre Ansprachen würzen zu müssen glaubten, indem sie gegen die Sozialdemo- kratie polemisierten. Eine Kulturbewegung, die so von allen Seiten angegriffen und befebdet wird, zeigt dadurch ihre Stärke und ihre innere Notwendigkeit. Wir glauben dem Gedächtnis der Kriegsopfer am besten zu dienen, wenn wir auf dem Boden der demokratischen R e- publik wirken für die Durchsetzung der s o z i a l i st i- s ch e n Weltanschauung, für die der Kapitalismus so treffliche Borarbeit leistet! »» » Tausend« und Abertausend« waren gestern zum Platz vor dem Reichstag gest, ömt, um an der Feier, die die Reichsregierung zu Ehren der im Weltkriege Gefallenen veranstaltete, teilzunehmen. Die angrenzenden Straßen des Tiergartens waren dicht mit Menschen angefüllt. Heber der Freitreppe des Reichstags war rn großer Schrift zu lesen:„Dem lebenden Geiste unserer Toten." Der Giebel im Mittelteil des Reichstages sowie die Säulenhall« waren
mit Temnengrün geschmückt. Rechts und links der Freitrepp« flammten auf blumenbetränzten Altären Opferfeuer. Auf der Frei- treppe stand auf schwarzem Sockel ein großer Katafalk, über dem das Bil'o des Reichsadlers prangte. Ais der Reichspräsident erschien, wurde«r von den Massen mit stürmischen Zurufen begrüßt. Der Reichspräsident war von der Reichsregierung begleitet. Daneben sah man Vertreter sämt- licher Reichs-, Staats- und Kommunalbehörden. Die Feier wurde durch den Trauermarsch aus dem Oratorium„Saul" eingeleitet. Als- dann sprach der evangelische Feldprobst der Reichswehr , Diakonus D. Schlegel. Er gedachte der im Weltkrieg gefallenen Deutschen . Nachdem der Erksche Männergesangverein die„cheldenfeier" von Max vorgetragen hatte, hielt der stellvertretend: katholische Feldprobst der Reichswehr , Generalvikar Dr. S ch w a m b o r n eine Ansprache. Währenddem erschienen zwei Flugzeuge über dem Platz, die in der Lust, gleichsam als Vertreter der im Weltkriege gefallenen Flieger, teilnahmen. Oie Rede ües Reichspräsidenten. Der Reichspräsident hielt von der Freitreppe des Reichstags folgende Ansprach«: „Ein Tag des Gedenkens undder Trauer ist es, den das ganze deutsche Volk heute mit uns begeht. In tiefem Schmerz« trauern wir um die Söhne Deutschlands , die den Soldateniod ge- starben find, damit Deutschland leb«: in warmem Mitgefühl gedenken wir der Wunden der Kriegsbeschädigten und des Schmerzes de ?
Die öeutsthe Delegation abgereift. Dienstag Verhandlungsbeginn mit den Alliierten.
Die deutsche D e l e g a t i o n ist in der bereits gemel- deten Zusammensetzung am Heuligen Vormittag mit Sonderzug vom Potsdamer Bahnhof abgereist. Sie wird Diens- tag früh in London eintreffen. Roch am gleichen Tage sollen die Verhandlunggen mit der Entente beginnen. Die Londoner und Pariser Blätter widmen ihre Leit- artikel sowohl dem abgeschlossenen Kompromiß, wie auch vor allem den kommenden Verhandlungen mit den Deutschen . Es wird dllgemein angenommen, daß die deutschen Delegierten die Frage der militärischen Räumung zur Sprache bringen werden. Ein großer Teil der Pariser Presse scheint einer Er- örterung dieser Frage mit den Deutschen nicht abgeneigt zu sein, zugleich aber wird Deutschland davor gewarnt, über- triebene Forderungen zu stellen, denn die Alliierten seien jetzt einiger denn je und Deutschland bedürfe am allermeisten einer Regelung der Reparationsfrage. Das ist u. a. der Tenor eines Interviews, das H e r r i o t dem„Petit Parisien" ge- währt hat, in dem er übrigens das Hauptverdisnst der inter - alliierten Einigung dem staatsmännischen Geiste Macdonalds zuschrieb. Französische Sozialisten in London . Paris , 4. Augost.(Eigener Drahiberichl.) Die sozio- llslisch« Partei hatte am Areitag beschlossen, eine Abordnung nach London zu entsenden, um sich mit der englischen Arbetterparief über gewisse, mit dem Reparalivns Problem zusammenhängende fragen zu besprechen. Auf Grund der am Sonnabend auf der Kon- ferenz zustandegekommenen Einigung zwischen den Alliierten wurde dieser Beschloß rückgängig gemacht. Lediglich der Abgiordnele A u r i o l ist am Sonntag in Begleitung Grumbachs nach London abgereist, um dort die entscheidenden Verhandlungen der Konferenz aus der Nähe oerfolgen zu können. Die Stimmung in Paris . Paris . 8. August.<E!g. Drahtbcricht.) Die in London nach IStägigen Verhandlungen über die Durchführung des Dawes-Planes unier den Alliierien erzielt« Verständigung wird von dem weitaus größten Teil der öffentlichen Meinung Frankreichs mit außer- ordentlicher Befriedigung begrüßt. Selbst in den Krei- fen der Oppefition ist man trotz der an manchen Einzelheiten des zu- standegekommenen Kompromisses geübten Kritik herzlich froh, endlich zu einem positiven Ergebnis gelangt zu fein und so den Erfolg der Londoner Konferenz gesichert zu sehen. Die Linkspresse spricht tu ihren Kommentaren, die sie den Londoner Beschlüssen widmet, von einem großen Sieg der demokratischen Idee der obligatori- schen Schiedsgerichtsbarkeit, der künftig die Regelung aller Meinungsverschiedenheiten, die sich aus der Durchführung des Dawes-Planes, fei es zwischen den Alliierten unter sich oder zwischen diesen und Deutschland ergeben könnten, vorbehalten sei. Sie sehen darin einen starken persönlichen Erfolg Herriots, dessen Geduld und zäher Energie es gelungen sei, all« Hindernisse zu überwinden und unter Wahrung der französischen Recht« eine Lösung zur Annahme zu bringen, die den berechtigten Ansprüchen und den Interessen aller Beteiligten einschließlich Deutschland in vollem Umfang« gerocht werde. So meint„Er« Neuvelle", in den Beschlüssen der Lon- doner Konferenz habe endlich die Vernunft zu triumphieren ver- macht und die Politik des gesunden Menschenverstandes einen denk- würdigen Sieg davon getragen.„Oeuvre" bezeichnet«s als das große Verdienst Herriots, daß er Frankreichs Prestige ge- rettet habe. Alle Völker einschließlich Amerika würden sich nun- mehr davon überzeugen, daß Frankreich , ohne eines seiner Rechte aufzugeben, sein« wahre Aufgabe begriffen habe und erneut in der Wellpolitik das Element des Friedens geworden sei. Wenn nunmehr auch Deutschland die Situation richtig erfasse und«insehe, daß Frankreich , im Vollbesitz der Sympathien der ganzen Welt, nichts verlange als das, was ihm geschuldet werde, dann könne man der
weiteren Entwicklung mit Ruh« entgegensehen.„O u o t i d! e n' meint, den Anhängern Poincares, die aus»arceipoliiifchen Gründen «in Scheitern der Londoner Konferenz gewünscht hätten, seien nun- mehr die letzten Felle weggeschwommen. Die Wut der natio- n a l i st i s ch e n Presse zeige am deutlichsten den tiefsten Gegen- satz zwischen den Methoden der letzten Lahre, die Frankreich an den Abgrund geführt hätten, und der neuen Politik der Demokratie, durch die allein Europa gerettet werden könne. Aber auch die keineswegs im Lager der Demokratie stehenden großen Informationsblätter wie„I o u r n a l",„M a t i n" und „Petit P a r i s i e n" erkennen heute Herriots Verdienst« restlos an. Kein Franzose, der guten Glaubens ist, schreibt„Journal", werde leugnen können, daß die Situation, wie sie sich nach den Be- schlüssen l:r Londoner Konserenz darbiete, weit besser sti als die vor drei Monaten. Der..Matin" unterstreicht, daß Herriot ein« Revision wesentlicher Bestimmungen des Dawes-Planes durchgesetzt habe, den Poincarö ohne Borbehalte angenommen habe. Aus den Asußerungen dieser Blätter geht hervor, daß Herriot trotz des Ks- schreies der extremen Nationalisten mit den von ihm erzielten Cr- gelmissen auch im Parlament mit keinerlei e r n st h a s t em W i- d e r st a n d zu rechnen haben wird. Der„E c l a i r" stellt dies aus- drücklich fest, wenn er schreibt, die Mehrheit der Kammer, die mit Herriot solidarisch verantwortlich sei, könne, selbst wenn sie wolle, die Londoner Beschlüsse nicht verleugnen und nach allem, was man aus dem Senat höre, werde dort die Oppefition nicht den Mut auf- bringen, sich in Widerspruch zur Kammer zu setzen.„E ch o d e Paris" beschwört das Parlament, die von Herriot gemachten Kon- zessionen nicht z u ratifizieren, wenn es nicht das Ende aller Reparationspolitik besiegeln wolle. Das Blatt versucht an«insin künstlich konstruierten Beispiel nachzuweisen, daß aus Grund des in London zustandegekommenen Kompromisses für die Ausführung einer Bestellung von SM voll Tonnen Kohl« nicht weniger als e! n halbes Dutzend Schiedssprüche nötig seien, ohne daß dabei Frankreich zu seinem Recht zu gelangen vermöge. Aus diese Arguments antwortet am Sonntagabend der„T e m p s", man könne nicht gut den Dawes-Bwn dafür verantwortlich machen, daß Frankreich und Belgien auf Grund einer deutschen Verfehlung in der Lieferung von Telegraphenltangen nichks vernünftigeres eingefallen sei als die Ruhr zu besetzen und damit eine Krise auszulösen, die seit nunmehr 20 Monaken dauere und der man jetzt unter allen Am- ständen ein Ende habe machen müssen. Staatssekretär Hughes in Serlin. Der am Sonntag vormittag in Berlin eingetroffene ame» rikanisch« Staatssekretär Hughes ist in der amerikanischen Botschaft abgestiegen. Am Montag vormittag empfing er dort die Vertreter der deutschen Presse und richtete an sie eine kurze Begrüßungsansprache folgenden Wort« lauts: „Ich bin sehr erfreut, diesen meinen Besuch in Der'in haben au?» führen und hievmit für die vielen Höflichkeiten danken zu können, die mir hier erwiesen worden sind. Verlin ist mir schon von früheren Iahren h.'r v« r i r a u t. und ich bedaure, daß ich diesmal nur kurzen Aufenthalt nehmen kann: aber ich muß plötzlich in die Vereinigten Staaten zurückkehren. Ich fahr« morgen von Bremen aus mit dein „Präsident Harding" ab. Es hat mir zur besonderen Genugtuung gereicht, in einem Augenblick hier anwesend zu sein, an dein s» glänzende Aussichten für die Grundlegung des Wirtschaft» lichen Wiederaufbaues Deutschlands entstanden sind. Wir in Amerika haben da? tiefst« Interesse an den zu diesem Zweck beschlösse- nen Maßnahmen, und ich bin d-'s festen Glaubens, daß der Dawcs» Plan den Beginn einer neuen Aera vom Frieden und Wohlstand in Europa bedeutet. Es ist unsere ernsteste Hoffnung, daß dieser Plan so schnell wie möglich verwirklicht wird." Am Sonntag war Staatssekretär Hnghes beim Reichs» Präsidenten zu Gast.