tr. 567 41. Jahrgang
1. Beilage des Vorwärts
Das Geheimnis der Schrift.
Graphologie ist feine Spielerei.
Daß der Charakter des Menschen in unmittelbarer Beziehung| Beweismittel angesehen hat. Bon mun an hat er bei dem Bort zu se ner Handschrift steht, ist eine Erkenntnis, die schon Ariftoteles Graphologie ein ffeptisches, ablehnendes Lächeln:„ Schwindell" Aber hatte. Auch Lavater beispielsweise und Leibniz sowie Goethe haben alle jene tüchtigen Geschäftsleute, die in marktschreier fchen Andiese Zusammenhänge gefannt, große Schriftensammlungen angelegt preifungen auf graphologischem Wege Zukunftsprophezeiungen ver und selber Handschriftendeutungen versucht. Französische Forscher suchen oder Menschen zusammenführen", werden von den wissenfind es dann gewesen, die vor ungefähr erst fünfzig Jahren versucht schaftlichen Schriftfachverständigen entschieden abgelehnt! haben, auf dem Wege der Erfahrung ein Systems der Graphologie zu schaffen. Deutsche Gelehrte haben aus diesen Ergebnissen die Schristausdrucksbewegungen auf wenige, flar umrissene Grundsätze zurückgeführt und diese Eigentümlichkeiten wissenschaftlich begründet. Seit dieser Zeit ist die Graphologie unter die Wissenschaft zu rechnen.
Wie man den Charakter der Braut erforscht.
Wenn der junge Mann die Flegeljahre und die junge Dame Die Badfischzeit überstanden hat, dann pflegt eine Seit der übertriebenen Herausfehrung der Persönlichkeit einzutreten. In diesem Stadium werden de großen Pläne geschmiedet, und in dieser Zeit befaßt sich der junge Mann auch wohl einmal mit der Graphologie. Ertenne dich selbst lieft er im Schaufenster, stürzt sich auf das Buch und ver schingt den Inhalt noch in derselben Nacht; die Sache läßt ihn eine Woche lang nicht los; er vergleicht seine Handschrift mit den Schrift. proben in der Broschüre, fühlt sich einen Augenblic felber allen Menschen überlegen und zerrt auch die Briefe seiner Berlobten her. vor. Dann lieft er im Anzeigenteil feiner Zeitung die Anfündigung eines Graphologen:„ Charakterbeutung auf wissenschaftlicher Grund lago! Wichtig für die Ehe!" In zitternder Erwartung fdyidt er de Handschriftprobe seiner Braut dem Manne, der alles weiß und er. fährt. Die Antwort lautet etwa so: fie( nämlich die Braut) ist nicht schwer und materiell veranlagt, baher wird die Larheit. die ihr eigen ist, faum jemals auffällige Formen annehmen. Sie ist ein heller Kopf, ohne jedoch gerade m't bohrender Energie sich in das Wesen des Geistigen zu verfenten. Begen ihrer wechselnden, st m mungsmäßigen Bewertung der Dinge ist sie nicht immer restlos zu verlässig, nicht aus Bosheit, sondern aus Leichtsinn." Dieser letzte Saz ist von verhängn'svoller Wirkung. Jetzt weiß er, warum und schreibt den Abschiedsbrief. Nach Monaten wagt er, feine eigene
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„ Na, na, das t ist so leichtsinnig." Schrift dem Graphologen" zur Beurteilung einzufenden. Da erlebt er die erste Enttäuschung: Das bin ich auf feinen Fall! Bufällig Best er in der Zeitung, daß bei dem großen Prozeß in I. der Ber teidiger auf die bekannten Mißgriffe und Fehldeutungen der Schriftfachverständigen hingewiesen und daß das Bericht daraufhin das Gutachten des hinzugezogenen Schriftfachverständiger nicht als
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Und doch haben Sie meine Gesellschaft so gebulbig brei Abende in der Woche ertragen," meinte Bertram. Abende, ja! Aber nicht breimal zum Frühstüc! Gerade das erste Frühstüd am Morgen ist der Prüfftein der Liebe. Die meisten zerbrechen darüber wie weiche Eier."
Bertram war nie sicher, wie weit Janets Reben aufrichtig waren, und ob sie selber all das groteste Zeug glaubte. Bielmögliche vorschwakte, um sie aufzubeitern. Einft lagte er es icht behandelte sie ihn wie ihre Blinden, denen fie auch alles ihr auch auf den Kopf zu, und sie errötete leicht, wie schuld.
bewußt.
Noch einmal brachte er sie zum Erröten, als er von Chriſtys Liebe zu ihr sprach.„ Ich vermute, Sie wissen, wie Christy Sie vergöttert?"
Sie verschleierte ihre Augen mit den langen braunen Wimpern und sagte:„ Ja, ich weiß es. Armer alter Plesiofaurus!"
,, Weshalb verloben Sie sich nicht mit ihm?"
Sie lächelte. Er hat mich ja nie darum gebeten, Herr, fagte die Maid. Und außerdem habe ich Ihnen ja auch nicht erzählt, daß ich feine büftere Glut erwidere."
,, Er ist einer der Besten auf dieser Welt," sagte Bertram
warm.
Sie stimmte zu, meinte aber, bie Besten seien ebenso schwer zu behandeln wie die Schlechtesten, wenn es darauf antame, mit ihnen zusammen zu haufen und zu frühstücken. Sind Sie denn nicht von Fleisch und Blut?" fragte er halb im Ernst, halb im Scherz. Brauchen Sie denn die Liebe nicht und die Leidenschaft im Leben?"
Sie pflegte so freimütig mit ihm zu reden, daß er so fragen durfte, Diefer Zweifel an ihrer Menschlichkeit amüsierte fie unglaublich.
"
Mensch!" rief fie ,,, ich bin ja die leibhaftige Kleopatra ohne ihren Antonius! Wenn ich nicht das Bentil der Blinden, der politischen Bersammlungen, der freien Romane und allerlei Arbeit hätte, Gott weiß, was für verliebte Abenteuer ich er leben würde. Ich befaffe mich mit der Sublimierung des Geschlechtstriebes, wie sie Psycho- Analytiker das nennen.
Bas, zum Teufel, ist das nun wieder?" fragte Bertram. Das nennt man fo, wenn man die Erregung auf intel | letfuelle Riele überträgt, zum Beispiel Bücher produziert statt Babies, die Gesellschaft reformiert, statt nach einem Kuß zu Schmachten. Und das ist auch mein Rat für Sie, junger Mann.
Graphologie bei Siemens- Schuckert .
An dieser Auffaffung und daran, daß die Erfolge der Graphos logie so wenig bekannt find, find freilich zu einem guten Teile die fo Graphologen auch selbst schuld. Sie sind in der Stille arbeitende Wissenschaftler oder start beschäftigte, langjährige Praktiker, die bisher
Celmers
Dienstag, 2. Dezember 1924
Heuchelei und zum Lügner ist dem Eingeweihten beinahe auf den ersten Blid erfennbar, ebenso wie die Schrift des Verbrechers und des Psychopathen oder des Paraliliters deutlich erkennbar find. Welches wichtige Hilfsmittel die Graphologie auf diese We se bei der Personalauswahl und bei den Eignungsprüfungen bildet, ist von Dielen Kaufleuten noch gar nicht erkannt. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, daß an den höheren Handels- und Handelshochschulen Rurfe von staatlich anerkannten Schriftsachverständigen veranstaltet werden, nachdem einige Universitäten die Graphologie als Cehrfach eingeführt haben. Ebenso eröffnen sich dem Pädagogen wete Perfpeftiven.
Jm Dienst der Kriminalistik.
Eine andere Aufgabe als die Charakterologen haben die Schriftunberfucher; sie haben in der Hauptsache den Nachweis der Schrift identität zu führen bei Fälschungen von Quittungen oder Desta menten, bei Rajuren oder anonymen Briefen. Diese Gruppe muß mit der Anwendung modernster technischer Hilfsmittel, mit der Mikrotechnik und mit der Photochemie vertraut sein. Diese Sachsammen. In Leipzig hat das Institut für gerichtliche Medizin für verständigen arbeiten auch sehr eng mit der Kriminalbehörde zu diese Zwecke eine eigene graphologische Abte lung errichtet; die fächsische Bolizei nimmt von jedem Sträffing Schriftproben, und im Dresdener Kriminalmuseum find eigens drei Herren angestellt, die die Handschriften sammeln, bearbeiten und die Bergleiche durch führen. Die Anwendung dieses wichtigen friminal ftischen Hilfs mittels, das allerdings des weiteren Ausbaues noch sehr bedarf, ist aber nicht überall jo anerkannt wie in Sachsen . Es gibt noch manche Ger chtsbehörden, die aus Unfenntnis über die Erfolge der Schrifts untersuchungen sich ablehnend verhalten, was nicht zuletzt auf die schon erwähnte unheilvolle Dilettanten ,, pragis" zurückzuführen ist. Um diefen Lebelständen endlich erfolgreich begegnen zu fönnen, hat fich auf dem ersten Rongreß der deutschen Schriftfach. verständigen in Leipzig der Deutsche Bund der gerichtlichen Schriftfachverständigen und Berufsgraphologen, Siz Berlin", ge bildet. Es darf sich fünftighin nur anerkannter Graphologe oder Schriftfachverständiger nennen, wer eine Prüfung abgelegt hat. Wer den Beruf ergreifen will, muß mindestens 25 Jahre alt fein und eine einjährige theoretische sowie eine zweijährige praktische Lehrzeit durchgemacht haben. Der Befähigungsnachweis wird von einer aus Wissenschaftlern und Brattifern zufammengesetzten Prüfungs tommission erit.
Der Zusammenschluß und die angeführten Beschlüsse sind im Interesse der vollen Anerkennung der Graphologie und ihrer wissenschaftlichen Weiterbildung außerordentlich zu begrüßen, damit auch jene Gefchaftlhuber, die von der Graphologie sich nur den Namen ausgeborgt haben, fünftighin der ecnsben, wissenschaftlichen Forscher arbeit und praktischen Tätigkeit im Dienste von Wirtschaft, Krimina liftit und Pädagogit feinen Schaden mehr zufügen können.
Geislers neueste Pleite.
Am geftriger Abend hatte die Deutschynationcle Bolkspartei alle nationalgefinnten Bollsgenossen zu einer Wählerversammlung in die Schulaula nach Niederschöne meide einberufen. Die republi. fenischen Parteien und das Reichsban ner Scharz- Rot- Gold- mar schierten so start auf, daß dem Herrn Geisler, bem fonft so Bort gewandten, nicht das rechte Wort aus der Rehle heraus mollte, fo daß er sich in den schwierigsten Eiertänzen erging. Einzelne dema gogische, gegen die deutsche Republik gerichtete Ausführungen lösten fpontan den Unmut der Bersammlung aus. Bon den Bertretern bes Reichsbanners und der Sozialdemokratischen Partei wurde bani in der Diskussion mit Herrn Geister gehörig abgerechnet. Die Versamm und minutenlanger Beifall durchtofte den Raum. Am Schluß der Mersammlung stimmten das Reichsbanner und die Republikaner ge meinsam republikanische Lieder an. meinsam republikanische Lieder an. Eine Entschließung fol genden Inhalts wurde, nachdem der Borsigende es ablehnte, bar über abzustimmen, in der Versammlung angenommen:
Die Objekte des Schriftsachverständigen. teine Zeit hatten, sich mit den Ausmüchsen zu befassen. Wer in die Wertstatt eines Graphologen oder eines Schriftfachverständigen schauen kann, dem wird es zum Bewußtsein tommen, wie sehr sich Grapholog und Grapholog unterfche den, wenn er sieht, wieviel müh. felige, mehrstündige Arbeit und wieviel Nerven es unter Umständen toftet, um allein ein einziges, zuverlässiges Gutachten über eine Handschrift zu erlangen. Berwertet toch die moderne Graphologie be ihren Gutachten die Ergebnisse der Plychologie, ber Pinchoanalgfe und gemisse Grundfäße der Physiognomit. Bei diefer Gründlung stimmte freudig den Ausführungen der Diskussionsredner zu, lich leit ist die Treffsicherheit der Charatteranolyfe überraschend volltommen und die Bedeutung eines auf diese Weise erhaltenen Gutadytens außerordentlich groß. Bon hier aus ist die vielseitige prat. tische Verwertung ber Graphologie möglich geworden. So haben heute eine ganze Reihe großer Industriewerbe eigens angefbellte Berufsgraphologen figen. allen voran die Siemens- SchudertWerte, die die eingehenden Personalbewerbungen zu begutachten haben. Denn die wichtigsten Charaktereigenschaften wie Bertrauens würdigkeit und Strebsamkeit, die Arbeitseigenschaften als da find Fleiß, Tatkraft und Zuverlässigkeit me auch die Intelligenz und Anpassungsfähigtet vermag der Graphologe mit ziemlicher Sicherheit, natürlich innerhalb gewisser Grengen, festzustellen. Die Unlage zur
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Bergessen Sie Jonce und die Ehe für eine Weile! Das Leben birgt Größeres. Gehen Sie hin und machen Sie meinetwegen eine Revolution oder fällen Sie Bäume in Kanada oder be tehren Sie Kannibalen zum Christentum oder Christen zu einem höheren Ehrbegriff, irgendeine gute, gerade, saubere, männliche Aufgabe, die nichts zu tun hat mit der ewigen weich lichen und füßlichen Frage von Liebe und Kunigunde . Ber: geffen Sie das einmal, Sie Ritter von der traurigen Gestalt!"
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Aber Bertram schüttelte den Kopf. Matur bleibt Natur. Sie läßt einem feine Ruhe. Sie quält und quält."
Die heute von der Deutschnationalen Boltspartei einberufene öffentliche Wählerversammlung protestiert gegen die demagogischen, volfsverhehenden, republitschädigenden Ausführungen des Herrn Geisler. Die Versammelten erklärten vielmehr, daß sie gewillt sind, alle Kräfte für die Erhaltung der Deutschen Republit einzusehen, und daß fie am 7. Dezember nur republikanisch wählen werden."
30.
Bertrams Elternhaus. Er fiel in Geftalt des kleinen rosa Um halb neun Uhr morgens traf ein Donnerschlag Umschlages, und das Telegramm war an Bertram adressiert und fam aus Dublin .
Erslehe Baters Einfluß. Susan." ,, Dennis zum Tode verurteilt. Hinrichtung Mittwoch.
über, der die Morning Post las. Seine Mutter schenkte den Bertram saß gerade beim Frühstüd seinem Vater gegen Kaffee ein und fah, wie Bertram scharf den Atem einsog.
,, So lassen Sie sich nicht quälen! Zertreten Sie den Gie mich an! Eine Kleopatra und doch untadelig wie Cafars fie fleinen Teufel! Sagen Gie: Hinweg du Bampyr! Sehen Cäsars
Weib!"
Sie heiterte ihn auf, und schließlich steckte etwas Wahres Herz und Kopf reißen. Arbeiten! Gut, er schrieb Artikel für in ihrer Auffassung. Er mußte den Gedanken an Joyce aus die Neue Welt". Das half vergessen.
so weise, trotz ihrer tecken Rede- und Dentweise ihn gerade Und doch geschah es, daß diese Janet, so heiter, so gütig, in der Weise zu beunruhigen begann, die er zu vermeiden wünschte. und die sie so verspottete.
Eines Abends regte fie ihn auf, als fie unvermittelt fagte: Schade, Ritter Treu, daß Sie mich nicht geheiratet haben statt 3once. Ich verstehe Sie beffer. Und Sie waren doch der Bring meiner Träume in den Tagen, da Sie mich in Kensington Gardens füßten."
Und das sagte sie plöglich in der ihr eigenen fachlichen Weife. Er war so feltfam verwirrt, daß er faum etwas zu fagen wußte.
Bu spät!" war alles, was er sagen konnte, und dann lachte er nervös. Und wieder regte sie ihn auf, wenn sie abends auf einem Schemel zu feinen Füßen faß , ihren Kopf an feine Rnie gelehnt. Er hatte es sehr gern, es war so fameradschaftlich und schwesterlich, aber er war nur ein Mensch und von seiner Frau getrennt, und fein förperloser Geist.
Aber eines Abends, als er sich verabschiedete, hielt sie ihm ihr Gesicht zum Kusse hin und sagte:„ Ein teuscher Gruß, Ritter Treu! Warum denn nicht?"
Er füßte sie, und es tat ihm wohl in seiner Einfamfelt. Aber fein Gewiffen war nicht ruhig, denn er wollte Joyce, wenn sie auch lieblos gegen ihn war, die Treue halten und ebenso Chrifty, der sein Freund war und Janet liebte.
Als er diefen Abend heimging, sprach er laut sein altes Bort vor sich hin: Wie schwer ist doch alles!"
sein Entfegen bemerkt hatte. " Bertram," fagte sie leise, schlechte Nachrichten?" Schon war er versucht, sie zu belügen, aber er fühlte, daß
Reine guten," sagte er.„ Es ist über Sufans Gatten." ,, Der junge Taugenichts?" fagte sein Vater und blickte von der Zeitung auf ,,, in was für eine Infamie ist er jetzt wieder verwickelt?" Bertram las nun das Telegramm laut vor. Der Bater ließ die Morning Post sinken. Ich würde zu retten, wenn er ein Sinnfein- Mörder wäre. feinen Finger rühren, um meinen eigenen Sohn vom Strid Mann deiner Tochter," sagte Bertram ,,, die Verwandtschaft ist immerhin ziemlich nahe."
,, Er ist der
Bu nahe," sagte Michael Pollard. Susan hat ihren Namen durch diese heimliche, schandbare Heirat entehrt. Ich perzeihe ihr niemals. Ihr Name darf in meiner Gegenwart nie mehr genannt werden,"
Er nahm die Zeitung wieder auf und gab vor, ruhig weiterzulesen. Aber seine Hand zitterte so, daß das Papier Pnifterte. ,, Michael!" sagte seine Frau ,,, ich flehe dich an, um unserer lieben Susan willen. Ich war dir immer eine ergebene Frau. Ich sehe dich an, verwende allen Einfluß, um Gnade für diesen mißleiteten jungen Mann zu erwirken.
Sie war aufgestanden und Bertram sah, wie tödlich erregt sie war. Plöglich hatte das Alter fie gezeichnet, und sie erschien sehr alt, sehr zart und gebrechlich.
Sein Bater ließ die Zeitung sinten, und auch er schien bestürzt über das Aussehen und die Worte seiner Frau. ,, Meine liebe Frau," sagte er, dus Unglüd trifft dein armes Hera schwer durch den Wahnsinn unserer Kinder. Aber ich fann in dieser Sache nichts tun, felbst wenn ichs wollte. Benn dieser Mensch vom Kriegsgericht verurteilt worden ist, so ist er des Mordes schuldig und muß die Strafe des Mörders erleiden. Meine Macht tann ihn nicht retten."
( Fortsetzung folgt.)