Die ,, Wählerin
Diese Neutralität scheint die Reichswehr aber nicht zu hindern, die Pamphlete des Herrn Arno Franke gegen die Sozialdemo= tratie zu beziehen und zu verbreiten. Wir fragen den Herrn Reichswehrminister:
Ist es richtig, daß die Heeresabteilung Berlin des Reichswehrministeriums sich an der Verbreitung dieser Standalschriften beteiligt? Was gedenkt der Herr Reichswehrminister
zu tun?
Zwischen zwei Stühlen.
66 6 ist am Donnerstag in den angegebenen Stellen. Alle Genossinnen verteilen!
Teuerung und Index.
Bon M. Kempte.
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fo oft und eingehend Gegenstand der Erörterung gewesen, daß es Die Unzulänglichkeit und Mängel des Reichsinder sind schon fo oft und eingehend Gegenstand der Erörterung gewesen, daß es Eulen nach Athen tragen hieße, wollte man darüber noch viel Worte verlieren. So augenfällig aber die Unzuverlässigkeit des Reichsinder ift, liegt doch für alle Außenstehenden ein tiefer Schleier über den Fehlerquellen dieser Teuerungsziffer. Rein oberflächlich be. trachtet mag die neulich an dieser Stelle aufgestellte Behauptung bis zu einem gewissen Grade zutreffend sein, daß die Berech nungsmethode unserer Inherziffer objektiv zuverlässig ist", aber Wirklichkeit zeigt uns doch gar zu deutlich, daß er ein ganz falsches Bild der Teuerungsnerhältnisse gibt. Liegt der Fehler nicht in der Berechnungsmethode, so muß er eben wo anders fiegen. Jedenfalls fteht für jeden objektiv Urteilenden die Tatsache fest, daß der Reichsinder grobe Irrtümer enthält, wenn er nicht etwa gar tendenziös beeinflußt wird.
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fönnen. Wenn man vielleicht bei Hülsenfrüchten, Gemüse usw. noch in derselben oder ähnlichen Weise verfährt tatsächlich darf teueres dann braucht man sich nicht Frühgemüse nicht eingestellt werden mehr über die obige Differenz in den Teuerungszahlen zu wundern. Bei Befolgung solcher Marimen ist es ein leichtes, die Teuerungszahlen der einzelnen Orte und natürlich damit den Reichsinder be= So hat eine Umrednung bezw. liebig regulieren" zu können. Korrektur" der von uns errechneten Ernährungsziffer für Berlin ergeben, daß der Ernährungsinder um 3 bis 7 Bunfte gedrückt werden kann, schon allein dadurch, daß man an Stelle preis einstellt. Daß solche Magimen vom Bolte als grobe der teueren Butter und des Schmalzes nur den MargarineTäuschung empfunden werden, ist durchaus verständlich. Es muß
Die Anhänger des Herrn Stresemann wiffen, wie er's gewohnt ist. Damit er nicht aus der Gewohnheit tomme, stellten fie bei der Rundgebung der Volkspartei im Großen Schauspielhaus ein Vergleich des fo objektiv" errechneten Reichsinder mit der daher dringend verlangt werden, daß mit solcher Praxis endgültig
rechts und links von seinem Plaz je einen Stuhl hin. 3wischen zwei Stühlen!
Spießers Sehnsucht.
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Hundert Baterländer hundert Landesväter. In der Hannoverschen Landeszeitung" prangte fürzlich anläßlich des Geburtstages Seiner Königlichen Hoheit des Herzogs Ernst August von Cumberland, des Anwärters auf den Thron der Welfen, folgendes schöne Gedicht:
Ernst August, unser Herzog, saß hier an unserm Tisch, Die Herzogin daneben, liebreizend, jugendfrisch, Gar prächtige Gestalten, das Auge treu und klar, Fürmahr, wir fönnen stolz sein auf unser Herzogspaar! Bor Tränen faum die Worte ein alter Krieger fand: ,, Us Herzog un sien lütte Froo häft drücket mie dee Hand, Jetzt will id ruhig starben und maat mien Ogen too, 3d dent an mienen Herzog un an fien lütte Froo!"
Das ist der deutsche Spießer, wie er leibt und lebt. In Thüringen möchte er seine fieben angestammten Fürstenhäuser wiedersehen. Lippe- Detmold, Schaumburg- Lippe, Waldeck- Pyrmont , und wie sie alle heißen die deutschen 3mergstaaten. Ueberall lebt dieser Typus des deutschen Spießers, dessen Vaterlandsgefühl sich nach Bismards treffendem Ausdruck nur auf dem Wege über die Anhänglichteit zu feinem angestammten Fürsten zu entwideln vermag.
Das Vaterland des Arbeiters ist nicht Lippe- Detmold und Reuß jüngere Linie , das Vaterland des Arbeiterss ist das geeinte, starte Deutschland , das alle Bolts
genossen deutscher Zunge umschließt. Nur die groß
deutsche Republit unter schwarzrotgoldener Fahne fann den deutschen Staat für den Arbeiter wohnlich machen. Aus der muffigen, spießigen Enge fümmerlicher Kleinstaaterei drängt unsere Bewegung zum großen einheitlichen deutschen Vaterland. Nur das deutsche Bürgertum fann es fertig bringen, noch 1924 Parteien zur Wahl zu stellen, deren Ideal die Wiederherstellung mittelalterlicher Kleinstaaterei ist.
Deutschlands Zukunft ist mit den Arbei tern. Wählt sozialdemokratisch!
Ein frecher Kommunistenschwindel. Eine notwendige Zurückweisung. Die Rote Fahne " veröffentlicht in ihrer Nr. 167 vom 27. NoDember 1924 folgendes:
" Die Krankenversicherung in Rußland in der Beurteilung bürgerlicher Mediziner.
In der Zeitschrift des Hauptverbandes deutscher Krankenfaffen e. V. Ortsfrantentasse" schreibt Dr. Th. Marcufon über die russische Krantenversicherung u. a.:
Die ruffische Krankenversicherung ist qualitativ die bei weitem beste der ganzen Weit, auch quantitativ steht sie den anderen Staaten nicht nach. Was der russische Staat der Arbeiter und Bauern hierin geleistet hat,
ist nur möglich gewesen auf dem Boden der Diktatur des Proletariats .
Die neue ökonomische Politik hat eine große Berbesserung der Krantenversicherung gebracht im Vergleich zur ersten Zeit des Bestehens der Sowjetregierung. Der Umfang der Versicherung jede mukte zu einem Teil wieder eingeschränkt merden, trohdem die Anzahl der Versicherten heute doppelt so hoch ist wie im Jahre 1915. Es ist das Bestreben des russischen Staates, nun auch den Umfang der Versicherung noch weiter auszudehnen, so daß das Wert der russischen Krankenversicherung vollkommen wird."
Dazu haben wir zu erklären: In Nr. 39 unferes Verbandsorgans Drtstranfenfasse" vom 25. September 1924 ist allerdings ein Artike! über die Krankenversicherung in Sowjetrußland von Dr. Theodor Marcuson- Mostau erstienen. Weder in diesem Artikel noch auch in dem uns noch vorliegenden Manuskript findet sich ein Abschnitt, der auch nur im entferntesten oder dem Sinne nach derartige Ausführungen bringt, wie sie die„ Rote Fahne" wiedergibt. Wir stellen ferner fest, daß Herr Dr. Marcuson nicht, wie es der Ueberschrift jener Notiz nach den Anschein erweden soll, bürgerlicher Mediziner" ist. Herr Dr. Marcuson ist der Leiter des amtlichenlichen statistischen Bureaus der Sowjetregte rung in Moskau und somit weder Mediziner" noch bürgerlich". Nach allem bezeichnen wir die Notiz ber, Roten Fahne" als eine freche Fälschung. Bei dieser Gelegenheit weifen wir darauf hin, daß bei einem Besuche der Allgemeinen Ortstrantentasse der Stadt Berlin eine führende beamtete Persönlichkeit des russischen Heilwesens erflärt hat, daß zwar jeder Arbeiter in Rußland im Erftantungsfalle ärztliche Hilfe erhält, daß die Krerden aber, wenn sie länger als 14 Tage frant bleiben, ohne Rücksicht ausnahmslos einer Nachunterfuchungsfommission vorgestellt werden. Es dürfte in ganz Deutschland nicht eine einzige Krantentasse geben, die derartig rück fichtslose Methoden ihren erkrankten Versicherten gegenüber anwen bet. Das Urteil über die ruffische Krantenversicherung müffen wir danach dem Leser überlassen.
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Zunächst ist es notwendig, einmal die Entwicklung der amtlichen Inderziffern in den kritischen Monaten der größten Preissteigerungen dieses Jahres fich zu vergegenwärtigen.
Es betrug die Reichsinderziffer für die
am 9. Juli 1924.
Bebenshaltung insge amt ( d. h Ernährung, Wohnung, Hei zung u. Beleuchtg.)
nur für Ernährung ( 1918/ 14= 1)
1,19
16.
1924.
"
P
•
1,15
1,31 1,25
23.
1924.
1,16
"
1,26
30.
1924.
1,14
1,23
"
6. August 1924.
1,14
1,22
18.
1924.
"
1,14
1,22
20.
1924.
"
1,14
1,22
27.
1924
1,14
1,23
3. September 1924
1,15
1,24
10.
1924
1,16
1,25
17.
1924
"
1,16
1,26
24.
1924
"
1,28
1,17
Also in der Zeit der stärksten Lebensmittelpreisschwankungen pendelt der Reichsinder für die Lebenshaltung von Anfang Juli bis mitte September zwischen 114 und 119 und der Reichsinder für die Ernährung zwischen 122 und 131.
Dagegen waren die für den Lebensmittelunterhalt wichtigsten Gruppen des amtlichen Großhandelsinder vom 8. Juli bis
zum 7. Ottober gestiegen:( 1913/ 14= 100)
Getreide und Kartoffeln von 82,2 auf 124,6= 51 Proz. Fette, Zucker, Fleisch und 148,4 80
Fisch.
Lebensmittel
114,2
96,5 133,0= 88
Alfo die wichtigsten Lebensmittel waren nach ben amtlichen Großhandelsinderziffern um 30 bis über 50 Prozent ge stiegen aber der Reichsernährungsinder weist in dieser Zeit nur eine Steigerung oon 3,3 bis 10 Prozent auf! Die Reichsinderziffer bis in alle Einzelheiten nachzuprüfen, ist dem Außenstehenden leider unmöglich und selbst für die Mitglieder der Reichsinderfommission ist eine solche Kontrolle ausgeschlossen. Man muß fich daher wohl oder übel vorläufig darauf beschränken, mur einige Stich proben für einzelne besonders wichtige Orte zu machen, um daraus Rüdschüsse auf die Fch'erquellen des Reichs. inder ziehen zu fönnen. Nehmen wir also zu diesem Bergleich unfere Weltstadt Berlin , die ja mit ihren 4 Millionen Einwohnern den 15. Teil der Gesamtbevölkerung des Reiches ausmacht. An der Hand der vom Statistischen Amt der Stadt Berlin veröffentlichten Rleinhandelspreife wichtiger Lebensbedürfnisse find wir in der Lage, die Unterlagen für die Teuerungsziffern Ber lins nachprüfen zu können. Macht man aber hier einige Stich proben, so tommt man zu dem überraschenden Resultat, daß die Berliner Teuerungszahl für Lebenshaltung, also Ernährung, Woh mung, Heizung und Beleuchtung um 6 bis 15 Mart höher steht, a's sie in den vom Eildienst des Statistischen Reichsamts erfaßten 72 Städten verzeichnet sind. Dort betrug die amtliche Teue rungszahl für Berlin in Mart
nach den Gildienst meldungen
am 24. 3. 1924
87,37
93 87
9.7. 1924
99,6
105,97
"
6.8. 1924
97,4
"
105,24
27.8. 1924
96,9
108,22
10.9. 1924
"
1.10. 1924
98,2 102,4
110,06 117,14
Bei dieser Nachprüfung, die wir im Verband der Buchbinder pornahmen, haben wir uns streng an die amtlich vorgeschriebenen Lebensmittel und Lebensmittelmengen gehalten. 2o Brot 47 Rilo. gramm, Mehl 4 Kilogramm, Nährmittel( Teigwaren, Hülsenfrüchte usw.) 11 Kilogramm, Kartoffeln 70 Kilogramm, Gemüse 15 Kilogramm ufw.: und zwar wurden dabei von allen Nährmitteln je 1-2 Kilogramm bei den verschiedenen Gemüsesorten je 3 Kilogramm in Anrechnung gebracht.
Bersucht man eine Lösung dieses Widerspruchs zwischen den verfchiedenen Teuerungszahlen zu finden, so scheint er im wefentlichen in den vom Statistischen Reichsamt herausgegebenen Bor schriften für die Errechnung der Teuerungszahl auf Grund der Wertigkeitszahlen" zu liegen. Wir wollen hieraus, foweit uns diese Borschriften und Richtlinien bekannt sind, nur erwähnen, daß danach von den aufgeführten Fetten stets die beiden biligsten je zur Hälfte in Berechnung einzusetzen sind. So daß also bei Befolgung dieser Vorschrift z. B. Butter bei ber Teuerungsberechnung wohl regelmäßig ausscheidet, weil sie ja bekanntlich immer zu den teuersten Fetten zählt. Dann ist Vorschrift, daß bei fehlendem Speckpreis der Sped durch Margarine zu ersetzen ist, wobei an Stelle von 1000 Gramm Sped 850 Graman Margarine einzusetzen sind. Da der Spedpreis jetzt befanntlich faft auf dem doppelten Preise der Vortriegszeit steht, dagegen die Margarine nur den Friedenspreis erreicht hat, so ist es leicht begreiflich, was für einen starten Einfluß solche Vorschriften auf die Gestaltung des Reichsinder haben
gebrochen wird.
mittel'ung sein, daß das Statistische Reichsamt die zuerst für die Nicht ohne Interesse dürfte in diesem Zusammenhang noch die Ernährung eingesetzte Fleischmenge 1922 ganz erheblich herabsetzte und ein entsprechendes Quantum Fische dafür ein
stellte, angeblich weil es zu wenig Fleisch damals gab. Da Fishe damals ziemlich billig waren, wurde natürlich auch der Reihsinder dadurch wieder etwas herabgebrüdt. Weniger Anstand nahm aber bas Statistische Reichsamt an der Kartoffelfnappheit, die doch 1920 noch in reichlichem Maße bestand. Denn trotz dieser Kartoffeltnappheit wurden von damals bis heute rund 1½ Zentner der Ernährungsquote zugrunde gelegt. Kartoffeln sind eben billig. Es gibt aber noch andere Fehlerquellen". So werden vom Statistischen Amt der Stadt Berlin als Klein vertaufspreise der Vorkriegszeit pro Kilogramm angegeben: für Hammelfleisch( Dünnung) 1,70 m., wogegen der Preis nach den Feststellungen des Zentralverbandes der Fleischer sich nur zwischen 1,30 bis 1,60 m. bewegte. Für Schweinebauch sind ebenfalls vom Berliner Statistischen Amt 1,70 M. in Anfah gebracht, während nach den Feststellungen des Fleischerverbandes der Preis hierfür nur 1,50 bis 1.60 m. betrug. Als Preis für fetten inländischen Sped wird vom Statistischen Amt 2,20 m. angegeben, während Calwer für die gleiche Zeit nur 1,84 m. und der Fleischerverband sogar einen Preis von 1,60 m. bis 1,70 m. festgestellt hat. Noch stärker differieren die Preise bei den Pre Efohlen. Während vom Statistischen Ami der Stadt Berlin selbst in den Sommermonaten ein Vorfriegspreis von 1,20 bis 1,25 m. pro Zentner eingesetzt wird, hat die Konsumgencssenschaft für Berlin und Umg. damals einen Zentner Brestohlen frei Keller und Haus im Juli für 65 Pf. und im Dezem ber für 70 Pf. geliefert. Werden aber bei den amtlichen Erhebungen zu hohe Bortriegspreise eingesetzt, fo erfheinen selbstverständlich die heutigen Breissteigerungen bementsprechend
geringer. Daß solche starten Preisunterschiede wie bei den Preßtohlen auch in der Borkriegszeit niemals bestanden haben, wird mohl auch das Statistische mi der Stadt Berfin ohne weiteres zug ben müssen, wenn auch die Konsumgenossenschaft bereits damals dafür bekannt war, daß sie an die arbeitende Bevölkerung sehr preiswert Rohlen, Lebensmittel ufw. abgegeben hat.
Ganz unzeitgemäß und reformbedürftig erscheinen uns ferner die für die Preisermittlungen und Berechnungen eingestellten Nahrungsmittel fowohl wie die Nahrungsmittel. mengen. Man fönnte sie notgedrungen für die letzten Jahre mit ihren großen Lebensmittelnöten hinnehmen. Heute ist die Ernährungsmöglichkeit jedoch bereits eine ganz andere und dementsprechend müßte hier eine gründliche Umstellung erfolgen. Wenn behauptet wird, daß es für die Preisberechnung der Lebensmittelfteigerung gleichgültig fet, welche Lebensmittel iman dafür exfeße, so trifft das nicht ganz zu Diesbezügliche Berechnungen für die oben erwähnten.6 verschiedenen Stichtage vom März bis 1. Oftober haben nach dem vom Statistischen Reichsomt vorgeschriebenen Nahrungsmittelaufwand und einer zeitgemäßeren Aufstellung, die' auch dem Lohnpolitischen Ausschuß des ADGB. unterbreitet wurde, eine Differenz der Inderziffern un 6-12 Bunfte ergeben.
Aber auch aus außenpolitischen Gründen muß gefordert werden, daß der Nahrungsmittelaufwand nicht tünstlich herabgedrüdt wird, weil in dem Dames- Gutachten der deutschen Arbeiterschaft garantiert worden ist, daß ihr Lebensstandard durch die Reparationslasten nicht unter den der Arbeiterschaft in den Ententestaaten herabgedrückt werden darf. Durch die irreführenden Reichsinderziffern erweckt man aber im Ausland den Anschein, daß die Kosten des Lebensunterhalts für die deutsche Arbeiterschaft nur gering gestiegen find wobei dann auf der anderen Seite die Löhne entsprechend hoch erscheinen.
Ein weiterer nicht umwesentlicher Mangel am Reichsinder ist das Fehlen der Kosten für die fleineren Ausgaben, Steuerabzug und soziale Beiträge. Gerade diese Ausgaben sind aber ganz besonders gegenüber der Borkriegszeit gestiegen.
Aus dem Gejagten geht also zur Evidenz hervor, daß in dem Reichsinder nicht bloß eine Fehlerquelle stedt, sondern eine ganze Reihe Mängel und Fehler sich auswirken. Um so notwendiger wird es sein, erst eine recht eingehende und gründliche Prüfung aller in Frage fommerder Momente vorzunehmen, ehe man zu der längst dringend erforderlichen Reformierung oder Neuaufftellung des Reichsinder kommt.
Weffer ür Berlin und Umgegend. Mild und größtenteils bewölkt, mit etwas Regen und mäßigen südlichen Winden.
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Gertraudienffraße 20/21 gegenüber ber
JACOBINER
Petrifirche.
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