Unterhaltung unö AAissen
öeklage öes vorwärts
Zeitsamer Rmd m einem ägyptischen Königsgrab.
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Turkestancr mit dem Transport einer Kolossalstatue beschäftigt.
Mittwoch 15. /tpril 1925
Geschichtliches-»-» Kanarienvogel Uck>er die Geschichte mseres.gelben Hausfreundes", des Kanarienvogels,:st manches Wissenswerte überliefert worden. Es sprechen dabei vergangene Zeiten und ehemals mächtige Völker eine 'Rolle, so daß bei der Erörterung die Weltgeschichte in kleinen Aus- schnitten an uns vorüberzieht. Wie schon der Name sagt, stammt der Vogel ursprünglich von den Kanarischen und diesen benachbarten Inseln, auf denen heute noch sein Stammvater, der grüngefärbte wilde Konarienvogel, lebt. Wahrscheinlich wurde er einstmals von den Bewohnern jener Inseln gezähmt und im Käsig zur Freude und Unterhaltung gehallen. Wie weit diese Zeiten zurückliegen, läßt sich nicht mehr feststellen. Vom Ende des 15. bis gegen Ende des 16. Jahrhunderts sollen die Spanier einen eifrigen Handel mit wilden Kanarienvögeln ge- niebcn haben. Ein Jahrhundert hatten sie das alleinige Monopol. lTamit es ihnen nicht abgenommen werden konnte, führten sie zu- nächlt nur Männchen ein und liehen die Weibchen in ihrer Heimat. vm die Züchtung des Vogels zu verhindern. Dann aber machte ein Sturm auf dem Meere diesem Monopol ein Ende. Ein spanisches Schiff, das unter anderem eine größere Anzahl Kanarienvögel an Bord hatte, zerschellte an der italienischen Küste. Die freigewo'rdenen Vögel siedelten sich auf der Insel Elba an. Da auch einig« Kanarien- 'veibchen darunter waren, vermehrten sie sich infolge des ihnen zu- sagenden Klimas schnell, worauf die Italiener aufmerksam wurden. Auch sie machten aus dem Fang und Verkauf der Vögel ein Gewerb« und versuchten sie bald in Käfigen zu züchten. Die Zucht des Konarienvogels hatte sich schnell über Norditalien und einige Teile Deutschlands oerbreitet.. Sie nahm besonders in Tirol, Innsbruck , Augsburg und Nüniberg«inen großen Aufschwung. Ueber dies« Städte führten die großen Handelsstraßen, und der Absatz war ver- hältnismäßig leicht. Bereits am Ende des 18. Jahrhunderts bestand in Nordtirol eine Gesellschaft, die den Aufkauf gezüchteter Vogel betrieb. Die gezüchteten Vögel waren ursprünglich wie der wild« Kanarienvogel gefärbt. Bald aber traten in Folge der langen Ein- bürgerung gelb und grün gescheckte auf. Diesen fehlt an den gelb gefärbten Teilen der blaue Farbstoff, denn das Grün setzt sich aus Blau und Gelb zusammen. Die erst« Kunde von dem Austreten der Gescheckten stammt aus Nürnberg . In der letzten Hälft« des 17. Jahrhundert scheinen auch gelbe Kanarienvögel schon ollgemein bekannt gewesen zu sein, und neben ihnen wurde die Zucht von meißgefärbten betrieben. Letztere waren anfangs sehr selten, wurden aber später in Nördlingen häufig gezüchtet. In allerneuester Zeit ist auch die Zucht von blauen Kanarienvögeln gelungen. Seit dem Anfang des 18. Jahrhunderts hat die Kanarienzucht einen großen Umfang angenommen, sie ist über alle Kulturstaaten verbreitet. Eine große Anzahl verschiedener Nasien, die sich durch Eleftalt und Färbung unterscheiden, sind gezüchtet worden. In Holland und Frankreich , in England und Deutschland finden wir heute Vögel, die eine größere Gestalt haben als die ursprünglich«. Andere wieder tragen Hauben auf dem Kopf und Federkrausen auf der Brust. Der gehaubte Kanarienvogel ist bereits in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts bekannt gewesen, und soll von Nürnberg noch Holland gebracht worden sein. Daneben wurde, besonders in Deutschland , viel Wert auf die Ausbildung des Gesanges gelegt. Heute gibt es eine groß« Anzahl von Stämmen, die sich besonders durch die Gesangstourcn unterscheiden. In letzter Zeit ist es auch gelungen, sogenannte.Nachtigallschläger" zu züchten. Außerordentliche Geduld und Liebe zur Sache konnte solche Erfolge zeitigen. Aus diesen kurzen Ausführungen sehen wir, wie unser Haus- freund, der Kanarienvogel, nicht nur mit der kulturellen Entwick- iung der Völker eng verknüpft ist, sondern auch als Handelsware wirtschaftlich eine Noll« gespielt hat und heute noch spielt. ___ Neunzig. TP\e die Eskimos sich Brillen mache«. Das glänzend« Weiß des Schnees wirkt auch auf das daran gewöhnt« Auge des Eskimos oft schädigend ein. Daher sind die Eskimos schon lange daraus ge-
ver golöene Sali. von Han» Traufil. Ein lichter Mainachmittag in einem babydurchwühlten Großstadt- park. Hinter dem sandgelben Spielplatz, von Bänken umstanden. fließt der smaragdene Schwabinger Bach, augenblicklich im hellen Lärm der Kinder unhörbar: am Abend aber, allein mit den immer karnevalistisch aufgeputzten und gelaunten Entenpaaren, leise plätschernd, frivol geschwätzig, ollen Liebespärchen vom Glück der Liebe gurgelnd. Ich lasse mich aus einer Bank zwischen Bonnen, Müttern und Großmüttern nieder, müde von den schweren leeren Büchern der Bibliothek, diesen nie enden wollenden, monoton schwarzweißen Lügnern, die durch die Jahrhunderte den Verstand aus Kosten der Sinne verdorben haben. Meine Seele sehnt sich nach farbigen Spiegelungen. Das Kind in mir will neugierig schauen, bctappen, etwas umwerfen, kaputt machen, ganz kaputt, bis die Sägespäne aus dem Balg der Spiel- puppe fließen. Dieser erste herrliche, kompromihsrcie Akt des Schaffens, dessen Radikalität im Leben nie wieder erreicht wird! Doch jetzt, sagt man, sei ich nun endlich ein reifer Mann ge- worden. Also nahm man mir schon längst alles Spielzeug weg. Zum Schaden meiner lesenden Mitwelt. Es ist verkehrt. Kinder- Händen Spielzeug zu entreißen— auch ist es stets ein Akt Uinstls- rijcher Vergewaltigung. Die Menschheitsgeschichte wäre blutloser oerlaufen, ließe man uns bis ins reife Alter hinein die harmloseren Spieldinge unserer Jugend. Ich bin also ein reifer Mann. Und als solcher verführt mich meine Sehnsucht dazu, stundenlang auf Bänken zu verbummeln, um welche Kinder spielen. Dann erst hat meine.Seele Spiegelung und ich blättere in einen, großen Bilderbuch. Da kommt auf einem grotesken Holzkomel mit meckerndem Maul ein kleiner blonder Junge dahergeritten. Sein durchsichtiges Antlitz schimmert von zager Empfindsamkeit. Ich fürchte für ihn: er ist Romantiker, womöglich Lyriker, und er wird sich nickst lange da oben im sicheren Sattel behaupten. Schon raschelt ein kleine» Mädchen von etwa vier Iahren aus dem nahen Gebüsch, erledigt die ganze Karawane, teils mit Worten, teils mit der Ueberzeugungs- kraft seiner rosanen Patschsäustchen. Di« Kleine schwingt sich triumphierend auf das geduldige Wüstentier, purzelt auf der anderen Seile sogleich wieder herab, heult kläglich auf... Zwei bestürzte Mutterarme bringen etwas am Boden Strampelndes wieder ins Gleichgewicht, glätten daran herum: Frisur und Kleidchen. Und wieder ist ein oufrechtstehendes kleines Mädchen daraus geworden, das unter striktester Befolgung des Graoitationsgcsetzes dem heimlich davonschleichenden Kamel nachsetzt. Edith, zweifelsohne das Töchterchen eines Schieber«, mit vcker- grüner Pelerme mit raffiniertem Pelzbesatz, sieht dieser Szene
kommen, sich Schutzbrillen gegen die Lichtüberfüll« des in der Sonn« besonders leuchtenden Schnees anzufertigen, und zwar benützen sie vier verschiedene Brillenformen, die allerdings zum Teil recht primitiv gearbeitet sind. So ist das einfachst«„Modell" überhaupt nur aus einem Stück Holz hergestellt, das, in seiner Form un- gefähr dem oberen Teil des Gesichts angepaßt, einen einzigen Schlitz enthält, durch den man hindurchsehen kann. Eine andere und schon etwas bester« Brillenart besteht aus einem Knochenstück, dos mit einem runden Loch versehen ist. Dann gibt es eine Knochenbrille mit zwei länglichen Löchern, die sogar auf ihrer Außenseite einfache Verzierungen ausweist! Am vollkommensten ist jedoch eine vierte Brille, die schon beinahe unseren neuzeitlichen Schutzbrillen gleich- kommt. Sie besteht aus zwei durch Schnüre miteinander ver- bundensn Einzelteilen, und zwar ist für jede» Auge eine Holzscheib« mit einem Schlitz bestimmt. Um die Schutzwirkung noch zu ver- stärken, wird die Innenseite der Brillen manchmal auch geschwärzt. Die Befestigung der Brillen erfolgt durch Anbinden am.Kosif, wobei als Bindematerial Renntiersehnen dienen. In ihrer Einfachheit erfüllen alle diese Brillen ihren Zweck recht gut. werden jedoch nur von Leuten mit empfindlichen Augen getragen, denn im allgemeinen hat sich das kleine Schlitzauge des Eskimo dem Schneelicht ohnehin ziemlich angepaßt. Zentralheizung vor 1600 Zahre«. Bei den, englischen Städtchen Chedworth wurde kürzlich unter merkwürdigen Begleiterscheinungen rein zufällig eine römische Siedlung aus dem 3. Jahrhundert ans Licht des Tages befördert. Während einer Jagd auf wilde Kaninchen war nämlich ein Treiber, als er aus den Kaninchengängen heraus- steigen wollte, in dem nachgebenden Erdreich versunken. Der Mann, der nichts anderes dachte, als daß sein Ende gekommen sei, schrie er-
miserabel durchgeführter Wegelagerei verächtlich zu. Sie schiebt auch schon. Sie schiebt einen Puppenwagen mit drei sehr gepflegten mondänen Puppen vor sich her. Ich seh« mir die Finger der Puppen genauer an.(Man soll zur unfehlbaren Beurteilung der sozialen Stellung zweifelhafter Damen diskret deren Hände betrachten.) Ganz wie ich vermutete: die Fingernägel sind noch neuestem amerikanischen Schnitt'manikürt. Dem Dämmer des Puppenwagens entströmt bourdoirhaftes Parfüm: Jacques Minot.(Hat man gelegentlich eine Novelle günstig verkauft und leistet sich in Berlin ein Auto, so schlägt einem zur Stund« der Oper dieser Duft zuweilen entgegen.) Doch Ediths dekadent sensitive Nerven haben schon mein lsterarisches Intereste an ihren Puppen bemerkt. Mich streift ein nicht ganz vor- wurfsfreier Blick aus ihren großen strahlenden Augen taubenetzter Veilchen. Daß doch die Mondänen zugleich immer die Empfind- samen sind! Wie schwer für die bürgerlich Pflichtgetrcuen und Moralischen ! Ich wende mich also von dem schönen Kinde. Da ist auch schon der kleine Ludwig unter meine Bank gekrochen und sammelt wieder Steine in seinen blauen Blecheimer..Seine Großmutter erzählte mir neulich, daß er nach König Ludwig benannt sei, dem Erbauer jener weltberüchtigten Schlösser, dessen geistigem Erbe auch seine Sammelwut entspringt. Der Kleine in seinen ersten Pumphöschen zeigt ausgezeichneten ästhetischen Sinn in der Auswahl seiner Mine- ralien. Keuchend bückt er sich nur nach den einfachen Ursarben. Leider wird der kleine Ludwig niemals König«erden und Schlösser niederreißen dürfen. Zu welch höherfl, Zwecken ist Dei/tschland eigentlich Republik geworden? Hat sich dies« Frage jemand schon einmal gestellt? Ich mein« mit Rücksicht aus Architektur. Denkmäler und ähnliches. Methodisch zählt der kleine Bubi mit fragend trotzigem Blick die Steine und Steinchen vor mich hin. Nein, mein Kind, du hast nicht den Geschmack der Könige... Da kommt ein bleiches Proletarierkind in schäbig grauem Winter- kittet über den Steg gesprungen. All« Kinder wenden sich nach dem Mädchen: vergessen ihre Puppen, chre Tiere, ihre bunten Reifen. Das zerlumpte Kind trägt in fahlen, hageren Händen einen großen, wundervoll leuchtenden Ball. Wie eine klein« Heilige mit einer Historie schreitet sie heran. Sie ist ganz allein. Ihre Mutter steht vielleicht in einer dumpfen Kellerwohnung über einem Waschtrog gebückt. Das brünette Mädchen beachtet nicht die Kinder, die sich um sie scharen. Ihr« dunklen tragischen Augen lauschen jetzt dem Jülmsellied Im Fliederbusch. Sie ist ganz ollein, wunschlos verzückt. Sie spielt nicht mit dem Ball. Er ist ihr kein Spielding. Er ist ihr köstlicher Besitz, ihr Traum, ihre Notwendigkeit, wichtiger als das tägliche kärgliche Stück Brot. Sie schreitet ausrecht... In verkümmerten Händen trägt sie ihr goldenes Wunder, ganz allein. Mit dem schmächtigen grauen Kind« ist auf einmal ein« Seligkeit da. ein« Illusion von Schönheit, die sich in großen stouenden Kinderaugen widerspiegelt.
dämlich um Hilfe. Die Jäger bewaffneten sich daher sofort mit Schaufeln und gingen daran, den Treiber auszugraben. Zu ihrer nichl geringen Verwunderung förderten sie dabei mit der Erde buiü- farbige Steinchen herauf, die in ihrer regelmäßigen Gestalt keinen Zweifel daran ließen, daß sie Teile eines Mosaikpflosters darstellten. Man befleißigte sich deshalb beim Weitergraben der größten Vor- si'ht und hatte bald die Genugtuung, eine römische Villa freizulegen, die von kleineren Bauten umgeben war. Ohne Zweifel hatten diese einst eine fabrikmäßige Anlage gebildet, wahrscheinlich— mehrere künstliche Brunnen lasten darauf schließen— eine Wollfärberei� In den 16 Zimmern der Villa sind man eine finnreich angelegteZentrol- Heizungsanloge, die sich noch 1666 Jahren auch heute noch in tech- nischer Beziehung sehen lassen kann. Die Rückwanderung aus Amerika . Die neuen Einwanderung�. und Rückwonderungszisfern haben überraschenderweise ein geradezu ruckartiges Herausschnellen der Rückwanderung im Verhältnis zur Einwanderung ergeben. Während im vorvorigen Jahr die Ein- Wanderung noch New Port 166 006 Personen und die Rückwände- rung 28 000 betrug, belies sich die Zuwanderung im verflossenen Jahre auf nur 32 000 Personen, während die Rückwanderung 24 000 betrug. Ja, die Rückwanderung nach manchen Staaten, besonder» nach dem südlichen Europa und den asiatischen Staaten, übertrifft sogar die Zuwanderung, und zwar um insgesamt 32 000 Personen. Die Nordslaaten Europas dagegen weifen immer noch eine starke Auswanderungsziffer auf. Die Bestimmungen über die Rücksendung von„unerwünschten" Eingewanderten sind übrigens in jüngster Zeit wiederum erheblich verschärft worden. U. a. wird jeder zurückgesandt, der zu insgesamt 18 Monaten Strafzeit ver- urteilt worden ist.
Da erhebt sich eine elegant gekleidete, wohlgenährte Dame von einer Bank, geht auf das Proletarierkind zu und sagt freundlich: .Wo hast du denn den Ball her, Kleine?" Das Kind stutzt, blickt ängstlich. „Hat ihn dir jemand geschenkt? So sprich doch. Ich tu' dir ja nichts zuleide." „Mein Papa hat mir den Ball mitgebracht." „So, so. Dein Papa? Wo wohnt denn dein Papa?" Das Mädchen wittert Gefahr. Es zieht den Ball dicht an die schmale Brust. Die kleinen knöchernen Finger krampfen sich in das Gold und machen Dillen. Der Ball verliert seine vollkommene Rundung. Die Dame wendet sich ihrer Freundin auf der Bank zu: „Es gibt bestimmt nur einen solchen Ball in ganz Deutschland . Das wäre doch sonderbar. Unser Lottchen hat ihn sich aus Venedig mitgebracht. Dann ist er auf einmal verschwunden und..." In diesem Augenblick kreischt das Proletarierkind auf in mark- erschütternder Verzweiflung, als sei es von einem Pfeil ins Herz getroffen. Ein etwa siebenjähriges, modisch gekleidetes Mädchen hat den Ball umklammert und versucht, ihn an sich zu reißen. Doch das Lumpenkind will nicht von ihrem Balle lassen. Die Mutter stellt sich dazwischen: „Na, in Gottes Namen, so laß ihr den Ball. Komm, Engel, nächstes Jahr kaufen wir dir einen schöneren, viel schöneren als den da. Du weißt doch, in Venedig ..." Doch Lottchen läßt nicht locker. Stampfend und beißend will sie sich ihr Spielzeug zurückerobern. Da, im Gebalge, entgleitet plötzlich der Ball dem krampfhaften Griff des schreckerbleichten Proletarierkindes. Er rollt davon, erst longsam— aller Augen starren entsetzt—, er rollt weiter, immer schneller, wie von einer inneren Magik bewegt. Ein letztes Aufflammen seines Goldes im Rasen und er schwankt auf dem smaragdgrünen Wasser des Baches. Schon hat ihn die Strömung in die Mitte gerissen, und stromabwärts tanzt er seinen goldenen Tanz auf schwanken Wellen... , Eine uralt« Großmutter, die gewiß vieles hat wegschwimmen laufen ans Ufer, Erwachsene greifen zu Stöcke», um den Ball weiter stromabwärts aufzufangen, denn etwas unterhalb ergießt sich der Bach in unterirdisches Gemäuer. Ich weiß, es ist vergeblich. Das Schicksal will wieder einen Traum jäh zerreißen. Ein« uralte Großmutter, die gewiß oiveles hat wegschwimmen sehen— die einzige, dl« mit mir sitzen geblieben ist—, sagt mit stoischer Logik:„Lieber ein Ball weg als Kind." Und mich erhebend. sage ich:„Da müssen wir das Kind dort fragen." Und über den gleichen Steg, über den es uns die Schönheit hergetragen, schwankt, plötzlich wieder verarmt und träneublind. das graue Proletarierkind mit verkümmerten, leeren Händen, wild schluchzend bis in die dumpfe Kellerwohnung in einer schmutzigen, engen Gast«, über der morgen früh keine goldene Sonne auf- steigen wird.