Feuer im Flugzeug.
Bon fernher ein Brausen: ein Flugzeug über die Stadt. Bor Jahren ein Ereignis, heute Alltäglichkeit. Bor Jahren Strafmandate wegen„ Gefährdung der allgemeinen Sicherheit“ hervorgerufen durch das Ueberfliegen bewohnter Ortschaften, heute gibt es niemanden, der beunruhigt wäre.
Tarif rentabel gewirtschaftet, der technische Apparat auf die Höhe gebracht werden kann.
W
Allgemein ist deswegen der Wunsch, auch die private Gesellschaft in den Besitz der Stadt überzuführe 11. Die Kommunalisierung der privaten Charlottenburger Basserwerke ist seinerzeit vom Breußischen Landtag mit den Stimmen der bürger lichen Parteien abgelehnt worden. Jeht hat man die Be icherung und die Quittung für die furzsichtige und stumpfsinnige Kommunalisierungsangst. Das Geschrei von der Unzulänglichkeit des fommunalen Betriebes hat längst aufgehört. Die Praris unter stabilen Verhältnissen hat gezeigt, daß beim fommunalen Monopol Der betrieb die öffentlichen Interessen beffer gewahrt find. Magistratsvertreter fand deshalb auch feinen Widerspruch mehr, als er erklärte, daß der Berliner Magistrat eine Bereinheitlichung der Berliner Wasserversorgung in einer Hand, und zwar in der Hand der Gemeinde anstrebt.
eDr Sturm läßt die Baumkronen neigen, er läßt Staubwolten bis zu den höchsten Stockwerken der Großstadthäuser steigen. Kein gutes Wetter für den einsamen Flieger dort oben in dem leichtgebauten Doppeldecker, dessen Motor feinen Gesang mit dem Braufen hes Sturmes vereint. Das Flugzeug fliegt dort oben seine Bahn, die Menschen gehen hier unten ihre Wege. Plöhlich stockt das Leben der Straße. Alles starrt entfett, gefeffelt nach oben zu dem alltäglichen Flieger. Eine Rauchsäule am Motor, eine helle Flamme, Das alles find aber Fragen der Zukunft. Heute muß dann stürzt er in jähem Gleitflug erdwärts, unaufhaltsam. Die etwas getan werden, um der tatastrophalen Wassernot Menschen der Straßen eilen dem vermutlichen Ort der Ratastrophe abzuhelfen. Der Magistrat hat deshalb unter Führung des entgegen. Mitten in eine Laubenkolonie sprang der brennende Oberbürgermeisters Böß und eines besonderen Ausschusses der Bogel . In wenigen Minuten find Rumpf und Flügel verbrannt. beteiligten Bezirke Schritte unternommen, um sowohl bei den Char Dede starren das stählerne Gerippe und doch ist ein Wunder ge- schleunige Abhilfe zu bringen. Die Störungen in dem Versorgungs. lottenburger Baffermerten als auch beim Polizeipräsidenten auf schehen. Der Flieger, der im Augenblick höchster Gefahr das Höhen- gebiet der privaten Werke sind jedes Jahr aufgetreten, fie liegen freuer herumriß, weil er den Sturz wagen mußte, um dem Feuer nicht nur an der Dürre, sondern auch an der Bernachlässigung der tode zu entrinnen, wurde gerettet und sein Begleiter auch. Schnelle technischen Erneuerungen. Die Charlottenburger Waffermerte haben Silfe entriß sie den Flammen, befreite fie aus dem engen Ge- in der standalösesten Weise sich auf das Gewinnemachen beschränkt. fängnis. Bald ruhen sie in den weißen Betten eines Krantenhauses, Es ist deshalb jeßt am Blaze, daß die Behörden auf Grund der Arzte beugen sich über ihre Wunden, die das Feuer schlug. Menschen, Konzessionsverträge zu 3wangsmaßnahmen greifen und die Leitung die das Unglück sahen, sind erschüttert. der privaten Werte zwingen, ihren Berpflichtungen auf Ausbau des daß wenn irgend möglich das Leitungsney der besser funtRohrnezes nachzukommen. Die dringendste Maßnahme muß sein, tionierenden städtischen Werte mit dem der privaten Berfe ver foppelt wird. Es ist anzunehmen, daß die Stadtverordnetenversammlung ihrerseits sich auch in öffentlicher Sitzung mit den Vorgängen befassen und vom Magistrat Aufklärung verlangen wird, welche Schritte er gegen die private Aftiengesellschaft unternommen hat.
Benige Jahre sind vergangen, als wir noch in einer Zeit lebten, da solche aus der Luft stürzenden flammenden Säulen auch ne Alltäglichkeit waren. Damals gab es Menschen, deren Herz schneller schlug und die Freude empfanden, wenn der Heeresbericht von so und sovielen abgeschossenen Flugzeugen zu berichten wußte. Diese Leute vergaßen nur, daß auch andere Flieger den gräßlichsten Tod gestorben waren und damals noch täglich sterben würden. Damals war Krieg. Und so fonnte ein Flugzeugabsturz eine ganz gewöhnliche Angelegenheit sein. Doch heute stehen die Menschen erschüttert vor den Trümmern eines ausgebrannten Flugzeugs, hute ist so etwas ein Ereignis, das an die Seelen rührt. Der Schrecken zeigt für viele in der Ferne ein anderes Gesicht als in der Nähe. Viele, die auch heute wieder den Heldentob preisen, find ihm nie nahe gewesen und es wird immer Wahrheit bleiben, daß der Heldentod eine schöne Sache ist, wenn man ihn nicht selbst zu fterben braucht.
*
Vergaserbrände gehören glücklicherweise auch bei Sportflug zeugen zu ganz seltenen Ereignissen. Bei den modernen Berkehrs flugzeugen find Bergaserbrände noch niemals gemeldet worden. Hinzu kommt, daß gerade die Ganzmetallflugzeuge bei einem folchen Anlaß wesentlich größeren Schutz bieten, als die aus leicht brenn baren Material hergestellten Sportflugzeuge.
Wie wir erfahren, besteht bei dem jüngeren der verunglückten Flieger, Walter Bed. noch Lebensgefahr. Sein Zustand ist sehr ernst. Sein Unterförper ift mit schweren Brandwunden bedeckt. Bei dem Flugzeugführer v. d. Linden besteht teine Lebensgefahr. Er hatte mefentlich leichtere Brandwunden davongetragen.
Eingreifen des Polizeipräsidenten.
Die anhaltende Hize- und Trockenheitsperiode, die jetzt zu einer fast vollständigen Stillegung der Wasserversorgung im Berliner Best en geführt hat, scheint vorläufig noch nicht beendet. Wie der amtliche Betterdienst uns auf Anfrage mitteilte, find die Aussichten auf ausgiebige Regenfälle für Berlin sehr gering. Ostdeutschland ist start bewölkt und strichweise leichte Niederschläge zu verzeichnen. Im Westen ist anhaltende Trockenheit und weiter warmes Wetter für die nächsten Tage zu erwarten. In Berlin und Umgebung wird gleichfalls nach vorübergehender Trübung und faum merklicher Abfühlung das trockene und heitere Wetter von neuem andauern. Für die nächsten Tage ist also noch tein Regen abgesehen von gewitterartigen Entladungen zu er
warten.
-
-
Der im Westen Berlins zu beobachtende Wassermangel, der sich besonders bei der jeßigen warmen Jahreszeit äußerst unangenehm bemerkbar macht, hat das Berliner Polizeipräsidium veranlaßt, die Wasserpolizei zu beauftragen, mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln auf Abhilfe dieser unhaltbaren zustände hinzuwirken. Obwohl die Wasserversorgung Berlins in der Hauptfache eine städtische Angelegenheit ist, da sie von den städtischen Wafferwerken, zum Teil von den Charlottenburger Wafferwerten 2.-G. ausgeht, befißt der Polizeipräsident doch ein Aufsichtsrecht, von dem er in diesem Falle nach drücklich st Gebrauch machen will. Durch den nun schon eine ganze Zeit anhaltenden Waffermangel tönnen außerordentlich bedrohliche, unhygienische Zustände hervorgerufen werden. Vor allen Dingen wird der Polizeipräsident darauf dringen, daß ohne Rücksicht auf die Besigverhält nisse der Wasserwerte, wenn irgend möglich, ein Austausch der vorhandenen Wassermengen stattfindet, so daß die Stadtteile, die jetzt seit einigen Tagen völlig ohne Wasser sind, wenigstens mit einer gewissen Waffermenge versorgt werden. Dieses Vorgehen des Bolizeipräsidiums ist durchaus zu begrüßen. Wir möchten bei dieser Gelegenheit nicht verfehlen, darauf hinzuweisen, daß auf die Möglichkeit eines Austausches der vorhandenen Wassermengen bereits vor Wochen im Borwärts" hingewiesen wurde. Es genügt eben nicht, auf anderes Wetter zu hoffen, man muß vielmehr ernst lich versuchen, Maßnahmen anderer Art zu treffen.
-
Ein Polizeibeamter, der vor Schwarz- Rot- Gold ausipudt. In welch eigenartiger Weise gewisse Elemente in der Schußpolizei glauben, mit Republikanern umfpgin gen zu fönnen, bewies in sehr drastischer Weise ein Vorfall, der sich Dienstag mittag auf dem Alexanderplatz ereignete und über den uns folgendes berichtet wird:
Auf Grund irgendeines Streites war der ständig auf dem Alexanderplatz ftationierte 3eitungsverkäufer des Reichs banners Schwarz- Rot- Gold von einer geringen Anzahl Gesinnungsfreunden umringt. Blöglich nahte fich der Gruppe friedlicher Menschen ein Schupobeamter, der sogleich grob wurde, die ümstehenden brutal zur Seite schob und auch vor Handgreiflichkeiten nicht zurückschreckte. Ein Herr, der gegen diese Gummifnuppel methoden protestierte. wurde festgenommen und, als er sich gegen das rohe zugreifen des Beamten wehrte, mit Hilfe zweier Kollegen des Polizisten zur Wache geschleppt. Als die Augenzeugen dieses standa lösen Borfalls ihre Wahrnehmungen auf der Bache zu Brotofoll geben wollten, wurden sie überaus barsch abgewiesen. Es hatten sich nun vor dem Bolizeirevier Magazinstr. 3/5 eine Anzahl Bassanten angesammelt, die das Biederherauskommen des Festgenommenen erwarten wollten. Als nun ein anderer Bolizeibeamter einen Be äußerte ein Zuschauer dieser häßlichen Szene feine Empörung über truntenen auf unglaublich rabiate Weise zum Revier brachte, das unmenschliche Vorgehen des Beamten. Der Mann wurde ogleich initiert. Nachdem die Personalien des Inhaftierten festgestellt worden waren und aus ihnen hervorging, daß der Betreffende Mit. glieb des Reichsbanners Schwarz- Rot- Gold war, äußerte der famose Schupobeamte, indem er auf den Fußboden pudte: Borso einer Organisation muß man aus. ipuden!"(!) Ueberhaupt scheinen sich schwere Uebergriffe im Polizeirevier Magazinstraße des öfteren zu ereignen, da von Baffanten hierüber heftig lage geführt wurde.
"
Soweit der Bericht. Sollten sich diese Angaben bewahrheiten, so wäre fein Wort scharf genug, um diese unerhörten anti. republikanischen Egzeile des portrefflichen Sicherheits. beamten der Republif gebührend zu brandmarken. Daß ein folcher Menjch völlig unfähig ist, den verantwortungsvollen Bosten eines Sicherheitsbeamten im Boltsstaat zu versehen, erscheint selbstver ständlich, immer natürlich vorausgefeßt, daß die vorstehenden Angaben stimmen. Jedenfalls tut eine gründliche Untersuchung in dieser buntlen Angelegenheit dringend not.
Der Arbeiter- Radioklub Deutschlands e. B., Bezirksgruppe Berlin , eröffnet am 13. Juni, nachmittags 4 Uhr, feine zweite Ausstellung in seinem Heim, Berlin D. 34, Petersburger Str. 39, Ede Kochhannstraße. Die Ausstellung umfaßt felbstge baute Einzelteile und Radiogeräte von Arbeiteramateuren, lehrreiche Tabellen und Statistiken sowie Lehr- und Anschauungsmaterial. Die Ausstellung ist von Sonnabend, den 13., bis 20. b. M. werftags von 4-9 Uhr abends und am Sonntag, den 14. d. M., von 10-5 Uhr geöffnet.
Das Rundfunkprogramm. Donnerstag, den 11. Juni.
Feuer und Wasser.
3wei große Brände beschäftigten am Mittwoch nachmittag die Berliner Feuerwehr in der Klosterstr. 38 in Spandau und
in der Elbe str. 28 in Neukölln. Hier stand eine Tischlerei in Flanimen und dort eine große Verkaufshalle mit zwei Lagerschuppen und dem Dachgeschoß eines Wohnhauses aus Holz. Branddirektor Kreis- Spandau ließ angesichts der großen Ausdehnung des Feuers unverzüglich mit mehreren Schlauchleitungen, darunter eine B- Leitung, fräftig Wasser geben, um das bewohnte Holzhaus zu retten und das Vorderhaus zu schüßen. Es gelang dies auch. Trogdem ist der Schaden bedeutend. Den Flammen sind u. a. eine Menge Vorräte und Bureaumaterialien zum Opfer gefallen. In Neukölin, wo der Brand in einem Spänefeller ausgekommen war und einen Exhauster ergriffen hatte, der durch das Haus hindurchgeht, ließ Brandirektor Bodcziech gleich mit zwei Fahrzeugen angreifen und mit mehreren Rohren löschen. Sämtliche Betriebe in dem Hause Elbeftr. 28 waren gefährdet, fonnten aber durch das schnelle Eingreifen der Wehr geschützt werden. Recht tragikomische Szenen ereigneten sich in der Nacht zum Mittwoch in der Lauenburger Straße 6. Dort war abends in der Waschküche des Stundenlang riefelte dort hell and tlar das Wasser in die Küche, pierftödigen Hauses der Wasserhahn nicht gefchloffen worden. drang dann in die Wohnungen der vierten Etage und von dort in die Wohnungen der anderen Geschoffe. Aengstliche Bewohner flüchteten mit aufgelöften Haaren im tiefsten Negligé früh in der dritten Morgenstunde auf die Straße, Rettung suchend in die Arme der Feuerwehrmänner, die dem Spuf ein Ende bereiteten, indem fie den Hahn abstellten und das Wasser wieder hinausbeförderter
Sie verstand das Stehlen.
Eine von den Behörden lange gesuchte Taschendiebin, die erſt 23jährige Klara Korzas, hatte sich vor dem Amtsgericht Charlottenburg zu verantworten. Nachdem sie zunächst mit einem fiebelte sie fürzlich nach Berlin über. Zunächst war sie hier als gefährlichen Kumpanen zusammen Breslau unsicher gemacht hatte, Kellnerin tätig, fand aber bei dieser Tätigkeit bald Bekannte aus der Bunft", insbesondere den ,, Goldzahnmorig", mit dem sie bald wieder gemeinsam zum Stehlen in Warenhäuser und auf belebte Straßen ging. Im Kaufhaus des Westens wurde sie auf frischer Tat ertappt und die Polizei fand in ihren Kleidern nicht weniger als 6 mohl. gefüllte Brieftaschen. Bor Gericht schob fie alles auf den Goldzahnmoris", er hat mir eine Tasche schenken wollen und ihn auch nicht gedeckt". Borsigender: Die Sache liegt anders, und diese sollte ich mir aussuchen, aber ich habe nichts genommen fie find rüdfällig gemorden, wir fennen sie ja schon von Breslau her. Alles Beinen nügt Ihnen nichts, mir müffen Sie unschädlich machen, folange es möglich ist." Das Gericht erkannte auf eine harte Strafe, nämlich 2 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehroerlust. Leider ist der Haupttäter flüchtig.
Rekordflug einer Junkers- Maschine.
flugzeug auf der sogenannten Nachtstrede Berlin - Barne. Eine ausgezeichnete Flugleistung hat fürzlich ein Junkerssteuert wurde, durchflog die 224 Rilometer lange Strede münde vollbracht. Die Maschine, die von dem Piloten Eler ge= 4 Stunden, um diese Strede zurüdzulegen. Wie ausgezeichnet die in 65 Minuten. Der D- Jug Berlin- Warnemünde braucht Leistung dieses Berkehrsflugzeuges ift, bemeist auch die Tatsache, baß beim Deutschen Rundflug Bäumer auf seinem schnellen Sport eindeder von dem nähergelegenen Roftod bis Berlin eine Minute länger, nämlich eine Stunde sechs Minuten benötigte.
" Berurteilung eines Schupobeamten." Zu diesen Ausführungen in Nr. 269 bittet uns der Schupobeamte Mar Seidel, Reukölln, Mahlower Str. 9, zurzeit an der Polizeilehranstalt in Brandenburg , mitzuteilen, daß er mit dem barin erwähnten Polizeischupobeamten Seibel, ber eine fechsmonatige Gefängnisftrafe wegen Prügelei er. hielt, nicht identisch ist.
-
21730
Bezirksbildungsausichuß Groß- Berlin. Am 20. und 21. Kuni Sonnen toenbfeier bes Arbeiterfulturfartells in den Gofener Bergen. Marten Afa- Drts. à 50 Pf. bei der Gewerkschaftstommiffion, Engelufer 24/25 fartell, Engelufer 24/ 25- in den Zahlstellen der Freien Boltsbühne- im Jugendlekretariat Lindenstr. 3, 2. of II Ergiebungsverein der Kinderfreunde Reichsbanner Schwarz- Rot- Golb, Sebastianstr. 37/ 38- bei den in den Vorwärts. Dbleuten der Kreis- und Abteilungsbildungsausschüsse 2. of II, 3immer 8. Speditionen im Bureau des Bezirksbildungsausschusses. Lindenstr. 3, fichtbar und wirkungsvoll aushängen. Die Blatate zur Sonnenwendjeier
-
-
-
Sprech- Chor für Proletarische Felerfunden. Donnerstag, abends 7, 116r, Gesangsfaal der Sopbien- Schule, Beinmeiflerstr. 16-17: lebur stunde. Vorbereitung zur Sonnwendfeier bes beiter Rultur fartells. Alle Mitglieder müssen bestimmt und pünktlich erscheinen. Neue Mitglieder Männer, Frauen und Jugendliche werden aufgenommen.
-
-
Eine Luftexpedition nach China .
Moskau , 10. Juni. ( WTB.) Heute morgen flog von Mosfan nach Beting eine Lufterpedition ab, die aus fechs Flugzeugen, darunter vier ruffischer Ronftruftion, besteht. Die Regierungsmit glieder waren anwesend, und eine tausendföpfige Menge ver fammelte sich auf dem Flugplaze. Der Zweck der Expedition ist angeblich die Erforschung des fürzesten Luftweges nach dem fernen Often über das Uralgebirge, fibirische Ostjata, transbaitalisches Ge birge und Gobimüste, insgesamt siebentausend Kilometer. Im Falle bes Erfolges soll eine ruffifch chinesische Luftoder. tehrsgesellschaft zur Herstellung eines ständigen Luftverkehrs zwischen Europa und China gegründet werden.
Hilfe für Amundsen.
Philadelphia , 10. Juni. ( WTB.) Byard, der Führer der arktischen Expedition Macmillan, die heute aufbricht, erklärte, es fei faum zweifelhaft, daß feine Expedition die Amundsenexpedition furz nach dem Verlassen der Polarbasis etwa am 1. August fichten werde.
Außer dem üblichen Tagesprogramm: 7.20 Uhr abends: Hans- Bredow- Schule( Bildungskurse). 6.40 Uhr 4.30-6 Uhr abends: Konzert. Dirigent: Georg Széll. 6.40 bis abends: Abteilung Technik. Diplomingenieur Deutsch : Das Deutsche Museum. 7 Uhr abends: Abteilung Philosophie." Dr. med. Alfred Beyer: Psychologie für das tägliche Leben. 5. Vortrag. Prüfung der Vernunft". 7.30 Uhr abends: Vortrag des Herrn Böhl: Neue Wege für die Sammlung von Mitteln für die Stiftung Park, Spiel und Sport". 7.50 Uhr abends: VortragsDie standalösen Verhältnisse bei den Charlottenburger Wasser: reihe des Geh. Regierungsrat Professor Dr. A. Miethe:„ Das Explosionsunglüd bel den Befahungstruppen. Ein schweres werken find dieser Tage auch bei der Beratung des städtischen astronomische Fernrohr, Huygens , Cassini, Dollond 8.30 Uhr öfifchen- Artillerie- Regiment. Durch unvorsichtiges Nach. Himmelsfernrohr und seine Meister". 2. Vortrag. Das" alte Explosionsunglüd ereignete sich bei dem in Roblenz stehenden franHaushaltes zur Sprache gekommen. Die Besprechung der Bilanz der städtischen Wasserwerke, die den Norden und Dsten( Nora Pisling- Boas, Sopran). abends: Aus dem Osten. 1. Reval : Mélodies populaires grées füllen eines veranferten Fesselballons fam es zu einer Explo 2. Khong- Fu- Tse: a) Das Los desfion, bei der 3 Soldaten getötet, 3 schwer und 4 leicht verBerlins, rund zwei Drittel der Bevölkerung, versorgen, ergab, baß Menschen, b) Li- Tai- Po : Der Tanz der Götter, c) Li- Tai- Po : Am legt wurden. die städtische Gesellschaft bei einem erheblich niedrigeren Tarif Ufer. d) Li- Tai- Po : Pavillon aus Porzellan, e) Li- Tai- Po : Der zurzeit 15 Pf. ohne jede Nebengebühr ganz bedeutende Trinker im Frühling, f) Li- Tai- Po : Die geheimnisvolle Flöte( Dr. Gewinne gemacht hat. Sie war nicht nur in der Lage, die Wilhelm Leyhausen. Rezitation). 3. Braunfels : Chinesische Lieder fünfprozentige Abgabe an die Kämmereitasse in Höhe von rund ( Nora Pisling- Boas, Sopran). 4. a) Li- Tai- Po : Die ewigen Lettern, 800000 Mart abzuführen, sie konnte auch auf Rapitalentwerb) Li- Tai- Po : Auf dem Flusse, c) Thu- Fu : Der Kaiser, d) Wu- Ti: tungstonto 3 mei Millionen Mark abschreiben und mehrere Kampf, I) Li- Tai- Po : Das Trinklied vom Jammer der Erde ( Dr. Der Herbst. e), Dichter unbekannt: Der Gatte rüstet sich zum Millionen für Werterhaltung und Erneuerung Wilh. Leyhausen). Am Flügel: Dr. James Simon . Anschließend: verwenden. Infolgedessen hat die städtische Gesellschaft ihre tech- Dritte Bekanntgabe der neuesten Tagesnachrichten, Zeitansage, nischen Anlagen im laufenden Jahre ganz erheblich verbessern Wetterdienst, Sportnachrichten, Theater- und Filmdienst. 10.30 fönnen und den Beweis erbracht, daß auch bei einem niedrigen bis 12 Uhr abends: Tanzmusik.
-
Ein Arbeiter von einer Cofomotive getötet. Bei dem Eisenbahnübergang der Stettiner Chauffee nach Camin, furz vor Jassow, wurde nach einer Meldung aus Stettin am Dienstag abend von drei Landarbeitern, die noch furz vor dem Zuge den Eisenbahnübergang Lotomotive erfaßt und auf der Stelle getötet. paffieren wollten, der Arbeiter Steindorf aus Camin von der
Straßenbahnunglüd in Paris . In Paris find zwei Stra Benbahnzüge in der Borstadt Clamart zusammengestoßen. 3weiundzwanzig Personen wurden verlegt, davon 3 schwer.
חמסה
Das gründliche Mundwasser