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Vom Arbeitsmarkt.

Verschlechterung in der Berliner Industrie.

Der Berliner Arbeitsmarkt weist gegenüber der Vorwoche An­zeichen einer Berschlechterung auf. In verschiedenen In­dustrie und Gewerbezweigen, besonders in der Metall und Holzindustrie und im Baugewerbe, machen sich gewisse Stodungen bemerkbar, deren Ursache zum Teil in den schwie rigen Geldverhältnissen, zum Teil in ungeklärten Tarifverhältnissen liegen dürfte. Namentlich scheint auch die Handelswelt unter diesem Drud zu leiden. Die Neueinstellungen für das Handelsgewerbe beziehen sich zum überwiegenden Teil auf Urlaubsaushilfen, Pro­pagandahilfskräfte oder Verkaufskräfte für die bevorstehenden großen Ausverkäufe. Falls diese Spannung anhält, dürfte mit einer weiteren Verschlechterung des Arbeitsmarktes für die nächste Zeit zu rechnen sein. Auch zahlenmäßig iſt eine merkliche Verschlechte rung festzustellen, Es waren 39 883 Personen bei den Arbeitsnachweisen einge­tragen, gegen 36 318 der Vorwoche. Darunter befanden sich 27 923 ( 24 913) männliche und 11 960( 11 405) weibliche Personen. Unter­fügung bezogen 8857( 8440) männliche und 2655( 2477) weibliche, insgesamt 11 512( 10 917) Personen. Die Zahl der zu gemein­nügigen Pflichtarbeiten Ueberwiesenen betrug 2 gegen 21 der Bor­woche. Bei Notstandsarbeiten wurden 2530 Personen beschäftigt. Der deutsche Arbeitsmarkt im Mai.

Im Reichsarbeitsblatt" ist der nachstehende Gesamtüber. slick über den Arbeitsmarttim Mai 1925 nach den statt. ftschen Erhebungen enthalten: Die Aufwärtsentwidlung des Arbeitsmarktes mäßigte sich im Berichtsmonat etwas, war jedoch an sich günstig. Wie im Vormonat erstreckten sich die Abschwächungen nur auf bestimmte Industrien: Schiffbau , Bergbau, oder blie­ben, wie die Zunahme der Kurzarbeit in der Spinnstoff- und Metall­industrie, im ganzen geringfügig.

Die Zunahme im Bestand der versicherungspflichtigen Mitglieder der reichsgesehlichen Krankenkassen fegte sich in nur wenig verringer tem Maße den Berichtsmonat hindurch fort. In den 5813 Kassen, deren Berichte vorlagen, betrug die Zahl der versicherungspflichtigen Mit­glieder( ohne Erwerbslose und arbeitsunfähige Kranke) am 1. Mai 13 902 307, am 1. Juni 14 195 128; das ist eine Zunahme um 292 821 oder 2,1 Proz.( im Vormonat 3,7 Proz.).

Bei den Arbeitsnachweisen verringerte sich die Zahl der Arbeits: gesuche bei noch immer steigendem Angebot offener Stellen, so daß die Arbeitsmarttlage weiter ein günstiges Bild bot. Insgesamt standen 1,18 Millionen Arbeitsgesuchen( 1,31 im Vor­monat) 675 736 offene Stellen( 658 577) gegenüber. Bei ersteren machte somit die Abnahme rund 10 Proz., bei letzteren die Zunahme 2,6 Proz. aus. Die Gesamtandrangsziffer wurde dadurch von 199 auf 175 herabgedrückt. 44 Proz. aller Arbeitsgesuche und 77,5 Proz aller Stellenangebote wurden vermittelt. Damit blieb die Zahl der insgesamt erzielten Bermittlungen dem Bormonat gegenüber nahezu

unverändert.( 523 903 im gegen 517 584 im Bormonat.) Die Arbeitslosigkeit unter den Mitgliedern der Arbeiter fachverbände zeigt weiteren Rüd gang. Bei den 39 Verbänden, deren Berichte vom 30. mai vorlagen, waren von 3,66 Millionen Mitgliedern 129 933, d. h 3,6 Proz., ohne Arbeit( im April 4,3 Prozent).

Die bisher günstige Entwicklung in Zahl und Maß der Ar­beitszeitverkürzungen ist zum Stillstand gekommen. Im ganzen ergibt sich bereits fogar eine vorerst allerdings ganz ge­ringe Zunahme, insbesondere bei der Metall- und Textilindustrie. Unter den 3,11 Millionen Mitgliedern der 34 berichtenden Verbände arbeiteten 155 033 oder 5 Proz.( im Bormonat 4,9 Proz.) mit ver­fürzter Arbeitszeit.

Die Erwerbslofenfürforge zählte am 15. Mai 274 762, am 1. Juni 233 700, am 15. Juni 214 092 unterstügte vollerwerbs= tofe Personen. Das bedeutet eine Besserung um 14,9 Proz. für die Beit vom 15. Mai bis 1. Juni und 8,4 Broz für die Zeit vom 1. Juni bis 15. Juni. Die Besserung hielt also weiter an. wenn sie auch nicht mehr ben gleichen Umfang wie im Vormonat erreichte.

Die gemeindlichen Steuerlasten.

Der Reichstag berät gegenwärtig den Finanzausgleich. Bei der ausgesprochen gemeindefeindlichen Stimmung der Rechtsparteien und der für sie maßgebenden großen Industrie- und Wirtschaftsführer wird das Gerede von der Verschwendungssucht der Kommunal­verwaltungen eine ganz erhebliche Rolle spielen. Im allgemeinen hat dieses Gerede den Vorzug, nicht auf Tatsachen, sondern auf allgemeinen Phrafen aufgebaut zu sein. Jede Ausgabe, die sich die Nollendorf 1120, 1121, 1122 Potsdamer Str. 127

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Jugendveranstaltungen.

Gemeinben leiften, wirb von den Börsen und Industrietreffen in der oft laienhaftesten Weise tritifiert und als überflüffig hingestellt. Eine ernsthafte Unterfuchung über den wirklichen Finanzbedarf Morgen, Montag Mulb und Chorabenb im Jugendbeim Stauft. 3, der Gemeinden liegt zurzeit noch gar nicht vor und tann auch gar abends 7 Uhr. Dienstag Volfsbanzabend für Mädel und Burschen im Jugendheim Linden­nicht vorliegen. Die Städte haben deshalb nicht unrecht, wenn fie ftraße 3, 7% Uhr. sich gegen diese einseitige Darstellung von sich aus wehren und wenn Heute, Sonntag, den 5. Juli: sie darauf hinweisen, daß im Verhältnis zu den ihnen durch Reichs Halensee: Fahrt Strausberg - Tiefensee. Treffpunkt 7 the Bahnhof gesetzgebung in der Kriegs- und Nachkriegszeit neu überwiesenen Salenfee. Tempelhof : Elternwanderung nach Birkenwerder . Treffpunkt 28 Uhr Bahnhof . Buchholz: Wanderung: Bäger Bordersee. Treffpunkt Aufgaben ihr Finanzbedarf feineswegs unbillig 7 Uhr Bahnhof Blankenburg. Riederschöneweide und Johannisthal : Treff. gestiegen ist. Aus einer Darstellung, die der Synditus der Essener punkt zur Teilnahme am Falkenberger Boltsfeft 41 Uhr Bahnhof Rieder. Industrie- und Handelskammer, Dr. Jessen, also eine gewiß un- schöneweide. Südwest: Treffpunkt zur Teilnahme am Falkenberger Bolts­verdächtige Persönlichkeit, in der Beitschrift für Kommunalwirt­feft vorm. 9 Uhr Bahnhof Friedrichstraße . Fahrgeld bis Grünau 55 f. Abteilung Wilmersdorf : Abends Uhr im Jugendheim Hildecard. schaft über die Gemeindefteuerlaften im Handels­tammerbezirt Essen gibt, geht deutlich hervor, daß die Steigerung der gemeindlichen Belaftung feineswegs übertrieben ist. Diese Uebersicht umfaßt alle großen Städte und Gemeinden des Handelskammerbezirks und vergleicht die steuerliche Belastung des borf: Jugendheim Roonſtraße, Mitgliederversammlung. Jahres 1914 und 1924 sowohl pro Kopf, wie auch nach der einzelnen Steuerart miteinander. Nach dieser Tabelle betragen die Gemeinde­lasten je Kopf der Bevölkerung:

Gemeinbe

Essen( Stadt) Oberhausen , nh. Kray Werden( Land) Steele Kettwig( Stadt) Supferdreh. Stoppenberg . Frillendorf . Staternberg Ueberruhr Schonnebed

Mülheim

Gesamt feuerliche Belastung je Ropf 1914 1924

Cintommen­Steuer je Kopf

Grund­Steuern

Gewerbe- u Betriebs Steuern

je Kopf

Sonstige Steuern je Ropf

1914 1924

je Kopf

1914| 1924| 1914| 1924 1914 1924 51,46 56,47 32,37 20,56 8,21 8,57 7,31 15,84 3,17 11,50 42,53 47,62 25,80 15,98 7,16 7,19 6,23 8,39 3,34 5,57

6,78 21,29 1,98 12,29

8,64 12,95 1,86 4,95 5,06 9,28 1,37 3,80

31,46 52,38 16,84 11,45 5,91 7,35 32,17 30,88 17,05 6,95 4,62 6,03 22,86 26,6 11,86 6,85 4,57 6,67 27,3 33,6 13,4 10,3 6,2 9,4 5,5 11,4 2,2 2,5 32,77 46,12 21,68 15,12 5,50 7,38 3,85 10,91 1,73 10,14 27,1 40,1 16,8 16,4 4,25 6,7 4,6 12,6 1,45 4,4 29,2 48,8 15,7 13,3 4,3 4,5 1,2 29,8 2,0 1,3 39,3 71,9 15,3 17,2 5,2 6,5 17,3 47,2 1,4 1,2 35,4 47,2 21,0 12,9 4,3 3,5 8,7 30,1 1,4 0,9 26,7 43,1 13,8 13,1 3,8 3,6 6,8 30,1 1,0 0,9 29,6 29,5 18,0 11,6 4,8 4,8 5,3 11,8 1,4 1,2 werden( Stadt) 22,0 33,6 12,2 7,1 4,7 6,7 1,5 9,7 3,6 10,1

erhöht, weil in ihnen die Reichsanteile an der Umfaz­Die sonstigen Steuern sind nur deshalb zu einem Teile so start steuer enthalten sind. Die auffallende Erhöhung der Gewerbe­und Betriebssteuer ist auf Konto der neueingeführten fleinen Steuern, wie Vergnügungssteuer usw., in erster Linie zu jetzen. Die Gesamtbelastung hat sich jedenfalls feineswegs prozentual mehr gesteigert, als das etwa bei anderen Verwaltungsorganisationen der Fall ist. Würde man aber die sehr start gestiegenen Wohl. fahrtslasten der Städte abrechnen, dann würde sich die gesamt­steuerliche Belastung im Durchschnitt fogar etwas geringer als in der Borkriegszeit stellen.

ftraße 4, Lightbildervortrag: Unser Hamburger Jugendtag."

Morgen, Montag, den 6. Juli, abends 7% Uhr: Moabit II: Gemeindeschule am Stephansplah, Mitgliederversammlung. Güboft G.- V.: Schule Waldemarstraße 77, Mitgliederversammlung.

Achtung, Hamburgfahrer!

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Herms

Am Mittwoch, den 8. d. M., 72 Uhr abends, findet im Jugend heim Charlottenburg . Rosinenstr. 4. die erste Probe für die Feier in Samburg statt. Erscheint alle zu dieser Probe.

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Vorträge, Vereine und Versammlungen Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold". Gefchaftsstelle: Berlin G. 14. Gebastianstr. 37/38, Sof 2 Tr. Kameradschaft Kreuzberg Blod 12. Montag, den 6. Juli, 7% Uhr bei Pflug, Mustauer Str. 1: Sigung. Juhend Südost. 28 Uhr Naunynstraße bei Lier. Kameradschaft Bankow mit Untergruppen. Montag, ben 6. Juli abends 8 Uhr: Pünktliches Antreten sämtlicher Mitglieder Turn­halle Wollantstraße. Spielleiter- Uebungsabend. Ausmarsch. Feftabzeichen find abzuholen. Kameradschaft Wedding . Montag abend 7% Uhr: Turnabend, Gothenburger Str. 2. Kameradschaft Reinickendorf . Montag abend 6 Uhr: Turnen der Kameraden aller Untergruppen auf dem Städtischen Sportplak. Reinickendorf - Weft, Scharnweberstraße. Rameradschaft Brenzlauer Berg. Montag abend 8 Uhr: Turnen der gesamten Rameradschaft. Turnhalle Greiten hagener Str. 59. Die Mitgliedskarten find als Ausweis mitzubringen. 1. Rug. Dienstag, den 7. Juli, abends 7% Uhr, Sikung bei Rösner, Immanuel­tirchstr. 25. 4. Rug. Dienstag abend 8 Uhr Bollversammlung bei Grohn, Milasstr. 5. Erscheinen aller Kameraden Pflicht. Wichtige Tagesordnung. 1, 2, 3, 5. Rug. Mittwoch abend 8 Uhr Turnhalle Heinersdorfer Straße" Turnen. Kameradschaft Wilmersdorf . Antreten der Spielleute( Trommler und Pfeifer) zum gemeinsamen Ueben am Dienstag und Donnerstagabend 7% Uhr vollzählig bei Kroihs. Niemand darf fehlen. Kamerabschaft Lichten. berg nebst Untergruppen. Mittwoch abend 7 Uhr: Ueben der Spielleute der gesamten Rameradschaft bei Albrecht, Neue Bahnhof- Ede Borhagener Straße. Kameradschaft Neukölln- Brig. Jungmannschaft am Montag, den 6. Juli, abends 7 Uhr: Mitgliederversammlung in der Jdealpaffage, Weichselftr. 8.

Gesichtspunkt von den Neuköllner religiösen Sozialisten veranstaltete Abend Sertafte. 9, ftatt. Schriftsteller Genosse Erich Böppel spricht einleitend über

Gegenwartskultur und religiöser Sozialismus. Der vierbe unter diesem findet am Mittwoch, den 8. Juli, abends 8 Uhr, im Gemeindefodl, Neukölln, das Thema: Schule und Jugendbewegung." Freie Aussprache.

Geschäftliche Mitteilungen.

bandstagung des Reichsverbandes des deutschen Nahrungsmittel­Der Rückgang der Kaufkraft der Bevölkerung. Auf der Ver­großhandels wies der Präsident des Statistischen Reichsamtes, Pro- Baren Blak zu schaffen, ganz radikale Preisermäßigungen vorgenommen. Gine feffor wagemann, darauf hin, daß die zurzeit hohen Preise für Brot und Nahrungsmittel den Konsum herabgedrüdt und damit die Lage des Nahrungsmittelgewerbes sehr erschwert haben. Die in diesem Gewerbezweig mit dem Steigen der Nahrungs­mittelpreise finfende Beschäftigungsziffer sei ein deutlicher Beweis dafür, daß die Kauftraft der Bevölkerung dicht bei der Grenze des Existenzminimums liege. Auch in der Zunahme der Einfuhr von Fleisch, Schmalz und Fetten kommt der Rückgang der Rauftraft der Bevölkerung zum Ausdrud, indem diese Einfuhr auf den Bedarf an billigem Fleisch, insbesondere an Gefrierfleisch und an billigen Fetten zurückzuführen ist. Und dann noch Zölle?!

Chemische Fabrit auf Affien( vorm. E. Schering). In der Gene­ralversammlung der Chemischen Fabrit auf Aktien( vorm. E. Sche­ring) gedachte der Vorsitzende, Generaldirektor Buckemeyer, der Ver­unglückten bei der Explosion. Das Unglück treffe die Gesellschaft nur in geringem Ausmaße. In den Gebäuden, die relativ flein. seien und nur etwa ein Tausendstel der bebauten Fläche des Scheringschen Befizes darstellten, unterhalte eine Tochtergesellschaft, an der Schering mit 30 Broz. beteiligt sei, ihren Betrieb. Der Schaden an Maschinen und Gebäuden sei durch Versicherung gedeckt. Ueber die Geschäftslage sei zu sagen, daß bei den gegenüber dem Vorjahr erheblich gesteigerten Umfäßen infolge der hohen Steuerlaften nicht entsprechende Gewinne zu verzeichnen seien. Das Exportgeschäft, auf dessen Ausbau man den größten Wert lege, werde durch Errichtung eigener Berkaufsstellen in den einzelnen Ländern gefördert.( Divi­dende 9,6 Proz.).

Der deutsch - schweizerische Kapitalverkehr. Bor furzem wurde eine umfangreiche Untersuchung über den deutsch - schweizerischen Kapitalverkehr von der Borkriegszeit bis zum Jahre 1924 veröffent

licht. Bor dem Krieg waren schäßungsweise anderthalb Milliarden

Schweizer Anlagen in Deutschland und eine halbe Milliarde deutscher Anlagen in der Schweiz . Diese Anlagen waren anfangs 1924 auf 476 Millionen, beziehungsweise 300 Millionen zusammengeschmolzen. Heute fann man die deutschen Guthaben in der Schweiz auf 250 Millionen und die schweizerischen Guthaben in Deutschland auf 575 Millionen schäzen.

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Wer gewöhnt ist, gutes Qualitätsschuhwerk au tragen, hat jest Gelegen­heit, folches zu erstaunlich billigen Preisen zu erstehen. Die bekannte Schuh­firma Conrad Tack u. Cie., A.-G., die auch in Berlin 18 Verkaufsstellen unter­hält, hat anläßlich des jest veranstalteten Saison- Ausverkaufes, um für neue bevartig günstige Raufgelegenheit sollte sich niemand entgehen laffen. Die Ferienfonderfahrten der Stern- und Kreisschiffahrt von Botsdam nach Parez, Brandenburg und Schildhorn beginnen am Montag, den 6. Juli 1925. Von Berlin und Tegel fahren die Dampfer nach Nedlig und Potsdam , von Plögenfee( Bahnhof Beuffelstraße) Mittwochs nach Oranienburg . Ebenso finden die Extrafahrten nach Teupih außer Sonntag und Montag und nach Grünheide täglich statt. Bei den Fahrten Montags und Freitags nach den Rüdersdorfer Ralfbergen ist eine Führung durch das Bergwert und nach dem Seinitsee mit eingeschloffen. Neu aufgenommen find billige Fahrten nach Neu- Helgoland, die täglich zweimal, morgens um 10 Uhr und nachmittags um 3. Uhr, ausgeführt werden. Auf der Linie Spandau - Pfaueninsel findet ab Sonntag ein zweistündiger Berkehr statt. Kauf ohne Gorge bei Korge" war eine Reitlang in den Reitungen ver farwunden. Die schweren wirtschaftlichen Gorgen waren auch an der Schwelle biefes bekannten Spezialtaufhauses nicht vorbeigegangen. Der zähen Energie der Geschäftsleitung ist es aber gelungen, aller Schwierigkeiten Herr zu werden. Dies beweist der ungeheure Erfolg des geftrigen ersten Saisonausverkaufs. preiswert fein, hat sie doch ihr Unternehmen auf eine ganz neuartige Basis gestellt, die in Wirklichkeit eine wahrhaft glüdliche Jdee bedeutet. Serr Artur Rorge, welcher alleiniger, haftender Inhaber des Unternehmens ist, hat girta 30 der bedeutendsten deutschen Fabitanten als Kommanditisten an feinem Unternehmen beteiligt Sierdurch wird mancher die Ware verteuernder Awischenhandel ausgeschaltet. Die Firma bringt durch dieses System tatsächlich erstklassige Fabritmarken zu den denkbar niedrigsten Breisen. Eine Besichti gung der billigen ungeheuren Warenvorräte kann deshalb nur empfohlen werden.

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