Abendausgabe
Nr. 406 42. Jahrgang Ausgabe B Nr. 200
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SWI
Vorwärts
Berliner Dolksblatt
10 Pfennig
Freitag
28. August 1925
Berlag und Anzeigenabteilung: Geschäftszeit 9-5 Uhr
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Zentralorgan der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands
Einigung im Baugewerbe.
Lohnerhöhung auf der ganzen Linie.
Die Einigungsverhandlungen im Reichsarbeitsministerium, die resultats zu befinden. Die Lohnvereinbarung ist von den zuständigen der Erledigung des Antrages auf Verbindlichkeitserklärung des Zentralorganisationen vollzogen worden, und damit ist die in AusSchiedsspruches vom 14. Auguft voraufgingen, find schließlich mit ficht gestellte Aussperrung vermieden. einer Lohnvereinbarung abgeschlossen worden. Daß die Verhandlungen sich sehr schwierig gestalteten ist bereits gemeldet. Sie wurden nach 17 stündiger Dauer heute morgen 7 21hr beendet.
Bekanntlich waren die Löhne der Tiefbau- und Bauhilfs arbeiter heiß umstritten. Am heftigsten die der Tiefbauarbeiter. Daran drohten wiederholt die Verhandlungen zu scheitern. Schließlich verzichteten die Parteien auf die tarifliche Cohnregelung diefer Gruppe. Die Vereinbarung erstreckt sich daher nur auf Facharbeiter- und Bauhilfsarbeiterlöhne.
Jm Bezirk Groß- Berlin beträgt der Lohn der Facharbeiter 1,25 m. pro Stunde und der der Bauhilfsarbeiter 0,96 M. Gegenüber dem Schiedsspruch vom 14. August 1925 ift eine Cohnerhöhung für Facharbeiter um 5 Pf. die Stunde und für Bauhilfsarbeiter um 4 Pf. zu verzeichnen. Gegenüber den Löhnen vor der Aussperrung beträgt die Erhöhung der Stundenlohne für Facharbeiter 10 Pf., für Bauhilfsarbeiter 6 Pf. die Stunde. Es ist bekannt, daß bereits ein Schiedspruch unter Vorsitz des Herrn Schallhorn gefällt worden, der für Facharbeiter pro Stunde 1,30 m. vorsah. Dieser Schiedsspruch wurde aber von der Arbeitergeberorganisation und der Organisation der Arbeitnehmer abgelehnt und ist daher niemals wirksam geworden.
Für die übrigen Streit- und Aussperrungsgebiete find folgende Löhne vereinbart: Freiburg i. Br.: Facharbeiter 1,12 m., Hilfs arbeiter 0,90 m.; Mannheim : Facharbeiter 1,15 m., Hilfsarbeiter 0,92 M.; Freistaat Sachfen: Facharbeiter 1,14 m., Hilfsarbeiter 0,95 M.; Provinz Sachsen und Anhalt: Fadh arbeiter 1,05 M., Hilfsarbeiter 0,90 m.; medlenburg: 96 und 84; Raffel: 1,05 und 0,87.
Diese Löhne find Spitzenlöhne der Hauptorte innerDiese Löhne find Spihenlöhne der Hauptorte innerhalb dieser Bezirke, d. h., die in diesen Orten festgesetzte Lohnerhöhung pro Stunde wird auch in gleichen Umfange auf die Löhne in
Diese Vereinbarung beendet den Konflikt im Baugewerbe. Der Reichsverband des Deutschen Baugewerbes teilt dazu mit: ,, Hierdurch wird die angekündigte Generalaussperrung auf gehoben. Leider muß festgestellt werden, daß diese Einigung durch die Arbeitgeberverbände des Hoch- und Betonbaugewerbes mit schweren Opfern ertauft wurde. Nicht nur die Facharbeiterlöhne in den strittigen Gebieten wurden erhöht, sondern auch die Löhne der Hilfsarbeiter erfuhren teilweise eine Erhöhung bis 5 Pfennig pro Stunde. Zu dieser Mitteilung sei ergänzend hinzugefügt, daß die Lohnerhöhung der Hilfsarbeiter in Berlin 6 Pf. beträgt. Die Tiefbauarbeiter werden in den strittigen Gebieten zunächst tariflos arbeiten. Es ist jedoch nicht daran zu zweifeln, daß auch auf die Tiefbauarbeiter die vorgenommene Lohnerhöhung sich automatisch auswirken muß. Es wird natürlich vor allen Dingen von der Stärke und dem Umfang der Organisationszugehörigkeit der Tiefbauarbeiter abhängen, ob die Lohnerhöhung mehr oder weniger groß ist."
Die Organisationen standen heute früh vor der Frage, ob sie auch im Tiefbaugewerbe auf den Abschluß eines Lohnpertrages bestehen oder es zur allgemeinen Ausperrung im Baugewerbe kommen lassen sollen. Die Bauarbeiterorganisationen haben sich für die Unterzeichnung des oben stizzierten Abkommens entschlossen. Sie waren nach reiflicher Ueberlegung der Ueberzeugung, daß die strittige Frage der Tiefbauarbeiterlöhne in teinem Verhältnis steht zu dem Risito einer Generalaussperrung im Baugewerbe. Es kann hinzugefügt werden, daß prattisch genommen, die oben angeführten Löhne nur als Mindestlohne anzusehen sind, und daß im allgemeinen die Löhne überschritten werden
dürfen.
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Ein Sündenbock gesucht.
Die Zollregierung und ihr Preisabbau. Aus Kreisen des Allgemeinen deutschen Gewerkschafts bundes wird uns geschrieben:
Ganze zwei Stunden vor der Veröffentlichung ihres Preisabbauprogramms hat die Reichsregierung auch die Vertreter aller gemertschaftlichen Spizenorganisationen damit bekannt gemacht. Allerdings nicht in der Abficht, sie zur Mitarbeit an der Durchführung dieses Programms einzuladen, sondern nur um ihnen zu sagen, daß sie von den Gewerkschaften erwarte, daß sie die Durchführung der Abfichten der Reichsregierung nicht dadurch stören mögen, daß sie Lohnbewegungen zum Ausgleich fünftiger Preissteigerungen einleiten! Denn solche Lohnerhöhungen können - nach Ansicht der Reichsregierung-von der Wirtschaft" nicht mehr getragen werden und müßten, wenn sie dennoch durchgeführt würden, notwendig zu neuen Preissteigerungen und damit zu erhöhter Teuerung führen. Und ein Preisabbau sei dann natürlich erst recht nicht mehr möglich
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Es ist eine ganz neue Art von Lohnbewegungen, die die Reichsregierung da entdeckt hat. Gemeint find in Wirklichkeit aber die Lohnbewegungen, die die Gewerkschaften notgedrungen führen müssen, um die bestehende Teuerung, die zurückliegenden Preissteigerungen auszugleichen. Daß solche Lohnerhöhungen nicht getragen werden fönnten, wird die Reichsregierung schwerlich beweisen können; denn wenn sie nicht überzeugt davon wäre, daß die Unternehmer aller Art unberechtigt hohe Gewinne einsacken, dann wäre ihre ganze geplante Aktion ja von vornherein sinnlos und ein Schlag ins Wasser. Man wird also den Arbeitern und Angestellten und den sie vertretenden Gewerkschaften das Recht nicht gut streitig machen können, auf eine gerechtere Berteilung der Gewinne dieser Art hinzuwirken, nötigenfalls also auch mit dem Mittel des Lohntampfes. Wobei zu bedenken ist, daß diese Gewinne zum erheblichen Teile auf Kosten der Arbeiter und Angestellten erzielt worden sind und noch immer erzielt werden.
Es ist sehr erfreulich wenn auch im Grunde selbstverständlich daß die Vertreter aller Gewerkschaftsrichtungen in abfoluter Einmütigkeit es abgelehnt haben, der aber auch taum anzunehmen, daß die Reichsregierung im Ernst mit solcher Zusage gerechnet haben kann. Auf eine Beratung durch die Vertreter der Gewerkschaften hat die Reichsregierung aber ebenso wenig gerechnet, da sie, wie schon gesagt, ihr Programm ja schon fix und fertig hatte, als sie die Gewerkschaftsvertreter empfing.
Die Fragen der Arbeitszeit, der Ferien usw. sind besonden übrigen Cohngebieten des Bezirks daraufgezahlt. Die neuen deren Vereinbarungen vorbehalten. Es ist außer Zweifel, daß Lohnfähe treten am nächsten Montag, den 31. Auguft. in die Bauarbeiter nach dem glänzend geführten Kampfe, der Kraft. Die Arbeit wird möglichst sofort wieder aufgenommen. den Bauunternehmern schwere Bunden geschlagen hat, diese Maßregelungen finden beiderseits nicht statt. Die Cohnregelung gilt Verhandlungen erfolgreich führen werden. Faktisch besteht bis zum 30. november d. 3. Die übrigen Bestimmungen des Schiedsspruchs vom 14. August bleiben in kraft, d. h. soweit en- ja überall der Achtstundentag, in Berlin sogar eine Arbeitszeit von 46% Stunden die Woche. Die Unternehmer verzich derungen der Ortsklassen strittig geblieben sind, bleibt sie teten auf den Versuch einer Verlängerung der Arbeitszeit, der Verständigung der Parteien überlassen. In denjenigen Cohn- die zu Beginn des Kampfes von ihnen vorangestellt worden ist bezirken, in denen bisher durch Tarifvereinbarung oder Schiedsspruch Die Bauarbeiter haben den Angriff der Unternehmer auf die Bezüge der Lehrlinge geregelt find, verbleibt es die Arbeitszeit nicht nur abgeschlagen, sondern sie haben bei dem bisherigen Brauch. Ebenso bleiben die bisherigen Rege- darüber hinaus Lohnerhöhungen bis zu 10 Pf. die lungen des Werkzeuggeldes oder sonstiger besonderer Entschädigungen bestehen. Ueber die Bestimmungen eines Mantel- mit den gesamten Unternehmerverbänden die Parole ausgeStunde durchgesetzt, obwohl die Reichsregierung im Verein tarifs werden die Parteien alsbald zur Verhandlung zusammengeben hat: Unter feinen Umständen Lohner. treten, damit auch die in den Bezirken unerledigt gebliebenen Tarif- höhung! Die Bauarbeiter haben dank ihrer ausgezeichliches bezeichnen. Wir zweifeln auch nicht daran, daß der fragen geregelt werden.
Tarif- höhung!
Die Lohnvereinbarung, die die geplante Aussperrung im deutschen Baugewerbe inhibiert, fand unter ganz besonderen Berhältnissen statt. Die Parteien mußten sich entscheiden, einen sonst nicht üblichen Weg zu wählen, um über Annahme oder Ablehnung dieses Berhandlungs
Die Paktverhandlungen. Mißtrauen in Paris .
Paris , 28. Auguft.( Eigener Drahtbericht.) Die Annahme des französischen Vorschlages einer Konferenz juristischer Sachverständiger durch Deutschland wird in Paris lebhaft begrüßt. Die Annahme dieses Vorschlages habe es Deutschland ermöglicht, so rasch auf die französische Note zu antworten. Man dürfe jedoch, schreibt der Petit Parisien", diesen Schritt Deutschlands nicht als Ge. währ für den endgültigen Erfolg der Baktverhandlun gen ansehen. Das offiziöse in Berlin veröffentlichte Communique halte die Einwände Deutschlands hinsichtlich seines Eintritts in den Völkerbund aufrecht und scheine die Räumung der Kölner Zone zur Vorbedingung für den Abschluß eines Garantiepattes machen zu wollen. Dies sei ein unzuläffiger Versuch, zwei ganz ver. fd; iedene Fragen zu verwickeln. Er zeige, daß der deutsche Vorschlag vom Februar nicht ohne Hintergedanken erfolgt sei. Man dürfe fich nicht zu früh freuen. Allein die Aussprache der juristischen Sach verständigen werde erlauben, sich Rechenschaft darüber abzugeben, ob die deutsche Regierung wirklich den Willen zur Einigung habe oder ob sie nur das Gesicht wahren wolle, um später auf die Alliier. ten und in erster Linie auf Frankreich die Berantwortung für einen Mißerfolg abwälzen zu können. Die übrigen Blätter, die sich vornehmlich mit dem Ergebnis der Londoner Reise Caillaur' beschäftigen, unterlassen es, zu der Paktverhandlungen Stellung zu nehmen.
Vereinigte Staaten von Europa .
Sind wir auf dem Weg dahin? Paris , 28. August.( Eigener Drahtbericht.) Die französische Bresse unterläßt es nach wie vor, zu der von Frankreich überreichten Note Stellung zu nehmen. Der„ Temps " sucht die weitere Entwid lung der Dinge ganz von Deutschland abhängig zu machen und ertart: Deutschland stehe jetzt am Scheidewege, es müffe feine Ent
neten Organisation es verstanden, trotzdem eine zwar nicht vollbefriedigende, aber immerhin nicht unerhebliche Lohnerhöhung durchzusetzen. Dieser unter den gegenwärtigen Um ständen hoch zu bewertende Erfolg wird seine Wirkung nicht verfehlen.
scheidung im vollen Bewußtsein seiner Verantwortung treffen. Nur
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von ihm hinge es ab, den Garantiepakt zur Wirklichkeit werden zu lassen. Nach der Information" soll die für den September in Aussicht genommene Konferenz der Außenminister der beteiligten Länder in Lausanne stattfinden, nur 60 Kilometer von Genf entfernt, wo zur Völkerbundsversammlung 20 Außenminister sich einfinden werden. Das sei ein einzig dastehender Fall in der Geschichte der Außenpolitik. Frankreich , fährt das Blatt fort, glaube nicht an die Unmöglichkeit, nach und nach zur Bildung der Ver= einigten Staaten von Europa zu gelangen, die allein bewaffnete Konflikte ausschließen. Das von Frankreich vorgeschlagene System der Schiedsgerichtsverträge bilde den ersten Schritt zu diesem freilich noch in weiter Ferne liegenden Ideal.
Die deutsche Note in Rom . Ueberreichung durch den Geschäftsträger. Rom , 28. Auguft.( WTB.) Der deutsche Geschäftsträger Botschaftsrat Dr. v. Prittwitz überreichte gestern dem Kabinettschef im Außenministerium Marquis Paulucci Calboli die Antwort Deutsch lands auf die französische Note vom 24. August über den Sicherheitspaft.
Der Marokkokrieg. Marschall Lyauthey geht zur Information nach Paris .
Paris , 28. Auguft.( Eigener Drahtbericht.) Marschall Lyauthen hat sich am Donnerstag in Casablanca nach Frankreich eingeschifft. Die Dauer seines Aufenthalts in Paris soll lediglich von der Zeit cbhängen, die erforderlich ist, um die verschiedenen amtlichen Stellen über die militärische und politische Lage in Maroffo in Kenntnis zu setzen. Daraufhin werde der Marschall sofort wieder nach Marotto zurückkehren.
und hat es auch. Die Reichsregierung zweifelt Die Sache muß also einen anderen Zweck gehabt haben- selbst an der Durchführung ihres Programms und sucht deshalb wohl beizeiten nach einem Sünden bod, felbst an der Durchführung ihres Programms dem sie die Schuld dafür aufbürden kann. Sollen diesen Sünden bod die Gewerkschaften abgeben?!!
Sehen wir uns darauf hin dieses Preisabbauprogramm Ja, wenn man die Taten dieser Regierung nicht kennen etwas näher an. Wenn mans so liest, könnt's leidlich scheinen. Ja, wenn man die Taten dieser Regierung nicht kennen würde, könnte man ihr Programm fogar als ein ganz vorzüg= liches bezeichnen. Wir zweifeln auch nicht daran, daß der erste wirklich ernsthafte Versuch, es durchzuführen, der Regierung den Vorwurf marristischer Methoden" eintragen würde, I was ja wohl der ärgste Schimpf wäre, den man dieser Regierung antun könnte.
Dieses Programm, tatsächlich durchgeführt, bedeutete eine Revolution von oben! Wird dazu die Regierung Luther den Mut und die Fähigkeit aufbringen? Man fann sich unschwer vorstellen, welchen Sturm der Empörung und Entrüstung auch nur der ernsthafte Versuch der Durchführung dieses Programms in den Kreisen hervorrufen würde, gegen die es angewendet werden soll. Ein Sturm, der die Regierungsmänner, die hinter diesem Programm stehen, in wenig Tagen hinweggefegt haben würde. Wir haben zu dem neuen Luther nicht das Vertrauen, daß er einem solchen Sturm zu trozen und ihm gegenüber, wie sein großer Namensvetter, erklären würde: " Hier stehe ich, ich fann nicht anders!"
Der Reichskanzler Luther wird dann eben do ch anders fönnen, und zwar so, wie die Kreise es wollen, von denen die heutige Reichsregierung gehalten und gestüzt wird. Sie haben ja auch schon mit aller Deutlichkeit erklärt, daß sie gar nicht daran denken, bei dieser Sache mitzumachen.
Es hieße die Regierung Luther aber auch in ihrer geistigen Rapazität unterschäßen, wollte man ihr unterstellen, sie hätte auch nur einen Augenblick daran geglaubt, daß das Unternehmertum bei der Durchführung ihrer Preisabbaumaßnahmen freiwillig mitgehen würde oder sich solche auch nur gutwillig gefallen ließe! Was also, so fragen wir nochmals, hatte es für einen 3wed, die Gewerkschaftsvertreter einzuladen, nachdem man es nicht für notwendig befunden hatte, ihre Auffaffungen über die Maßnahmen zu dem an sich durchaus notwendigen Preisabbau vorher kennen zu lernen? Wollte man fie wirklich nur mit Dingen bekanntmachen, die, ein Jahr früher angewendet, vielleicht manches Schlimme hätten verhüten
tönnen?
Wir sind nicht so naiv, das anzunehmen und die Antwort tann daher mur dahin lauten, daß die Reichsregierung durch ihre scheinbar höfliche Gefte etwas ganz anderes beabsichtigt hat, nämlich, wie schon oben angedeutet, sich des Sünden bods zu versichern, dem sie die Schuld für das Scheitern ihres Planes aufhalsen fann, obwohl die Gründe dieses mit Sicherheit zu erwartenden Scheiterns ganz wo