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Gewerkschaftsbewegung

Die Bolschewisten in der Isolierung.

Unliebfame Freundschaft.

Bährend die Gewerkschaften der Streifenden in England alles vermeiden, was ihren Gegnern irgendwie als Scheinbeweis zu dem Zwecke dienen könnte, den rein gewertschaftlichen Streit in einen politischen Streit umzufälschen, scheinen die Moskauer es direkt darcuf abzusehen, der englischen Regie­rung die ihr fehlenden Argumente zu liefern. Der englische Gewerkschaftskongreß, dem augenblicklich eine reichliche finanzielle Hilfe zur erfolgreichen Durchführung der Bewegung nur erwünscht sein könnte, mußte auf die Moskauer Gelder verzichten und verzichtet auf ähnliche Angebote finanzieller Unterstüßung, um auch nur den Schein zu vermeiden, als drehe es sich um eine politiche Aftion statt einer gewerkschaftlichen.

3wede baldigst einen Termin anzuberaumen. Es ist also nicht richtig, daß das Reicharbeitsministerium, wie in der Preffe behauptet worden ist, beabsichtigt, den Reichstag bei der Neuregelung der Erwerbslofen­unterstützung auszuschalten.

Auch nicht beabsichtigte? Im übrigen befriedigt ums diese Lösung feineswegs. Denn solange der Reichstag nicht selbst bindende Be­schlüsse faßt, hat es der Minister immer in der Hand, die Beschlüsse des Ausschusses, die ja nur Wünsche sind, zu sabotieren. Wir denken dabei besonders an die letzte Regelung. Im Reichsarbeits­minifterium bildet sich der nachgerade unerträgliche Brauch heraus, die wichtigsten Probleme zu verschleppen, um sie dann, wenn ihre Lösung unaufschiebbar geworden ist, im abgekürzten Berfahren zu erledigen. Das ist ein für den Reichstag unerträglicher Zustand.

Die Kommunisten haben in Erfenntnis ihrer Bedeutungslosta feit ihren Anhängern empfohlen, zum Zeichen des Protestes geaem alles mögliche und unmögliche den Stimmzettel zu durchftreihen. Laffen wir ihnen dies fleine Bergnügen. Die nötige Aufklärung in den Betrieben dürfte dafür sorgen, daß dieses Bergnügen einem fleinen Kreis von Fanatikern überlassen bleibt. Der diesmaltge Verbandstag findet in Verbindung mit dem 60 jährigen Verbands­jubiläum in Berlin statt. Kollegen, sorgt also dafür, daß wir Ber liner diesem Verbandstag durch unsere Geschlossenheit einen guten Auftatt bereiten.

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Der Werbeausschuß der Richtung Amsterdam .

Kundgebung der christlichen Internationale. Zugunsten der englischen Arbeiter.

Köln , 10. Mai. ( WTB.) Der Vorstand des Internationalen Bundes der Chriftlichen Gewerkschaften faßte in einer gemeinsamen Sigung am 9. Mai in Köln , an der Vertreter aus Deutschland ,

Anstatt diese notwendige Stellungnahme zu würdigen, versucht Partei- und Betriebsfunktionäre, Elternbeiräte der SPD . Holland , Belgien , der Schweiz und der Tschechoslowakei teilnahmen,

Mostau sich unter allen Umständen einzu mischen und erklärt, jeder Widerstand gegen seine Einmischung müsse gebrochen werden.

Das Erefutivkomitee der Kommunistischen Internationale, eine rein politische Organisation, im Berein mit dem Vollzugs bureau der Roten Gewerkschaftsinternationale haben sich mit einem

Telegramm an die Eretutive der Sozialistischen Arbeiterinternationale und den Internationalen Gewerffchaftsbund gewandt, um ihnen erneut die Mos­fauer Einheitsparole zu präsentieren. Eine gemein fame Hilfsfampagne für die englischen Arbeiter soll organisiert werden, nachdem sie vom JGB. in enger Ber­bindung mit den Bergarbeiter und Transportarbeiterverbänden bereits organisiert ist, allerdings ohne Moskau .

Heufe, abends 7, Uhr, Konferenz im Berliner Rathaus, Stadtverordnetenfißungssaal( Eingang Königstraße).

Tagesordnung:

1. Schulpolitische Fragen der Gegenwart. Referent: Dr. Kurt 2. Die bevorstehenden Elternbeirats­Löwenstein, M. d. R./ wahlen. Referent: Lehrer Richard Schröter.

Butritt haben außer den Funktionären alle an der Elternbeiratswahl interessierten Genossen. Mitgliedsbuch legitimiert. Der Bezirksvorstand

eine Entschließung, die u. a. erklärt, daß die englischen Bergarbeiter fich in einem gerechten Abwehrkampf befinden, und das wachsende Anftürmen des Kapitals gegen die Lebensintereffen der Arbeiterschaft in allen Ländern sowie die antisozialistischen Bestrebungen verurteilt. Gleichzeitig bringt die Entschließung zum Ausdruck, daß alle Länder die Pflicht hätten, auf die berechtigten Intereffen der Arbeitnehmer Rüdsicht zu nehmen und durch Einrichtung wirksamer Einigungs­und Schlichtungsinstanzen wirtschaftlichen Kämpfen vorzubeugen. Ueber die aus Anlaß des Kampfes in England zu ergreifenden praktischen Maßnahmen soll die dem Bunde angeschlossene Fach­internationale in Verbindung mit dem leitenden Ausschuß ge= gebenenfalls Beschluß fassen.

Gesamtbetriebsratswahl im Siemens- Konzern. Die Solidarität der Saararbeiter. Troh PD.- Umfall ein Erfolg der freien Gewerkschaften. Saarbrüden, 10. Mai. ( Mtb.) Unter Hinweis auf den Be Bei der Wahl des Gesamtbetriebsrats im, Siemens- Konzern schluß des Internationalen Gewerkschaftsbundes, den Kampf der eng­erhielten die freigemertschaftlichen Arbeiter 101( im Bor - lifchen Bergarbeiter nach Kräften zu unterstützen, werden die Mit­jahre 97), die Unionisten" und sonstigen Unorganisierten erhielten glieder der freien Gewerkschaften des Saargebietes aufgefordert, diefen Befchluß zu unterstüßen und auf keinen Fall den Transport von 36( 48) Stimmen, die Gelben erhielten 6( 11) Stimmen. Bei den Angestellten erhielten die freigemertschaft. Rohlen aus dem Saargebiet nach England zuzulaffen.

Die KPD. ruft ihre Anhänger in Berlin zu einer Demon­stration am Mittwoch abend im Luftgarten auf, um den Borschlag der Komintern für gemeinsame Hilfskampagne für die britischen Arbeiter zu unterstüßen. Diese Demonstration fürliche Lifte 47( 44) Stimmen, die Liste des DHB. 24( 26) Stimmen. den Borschlag ist natürlich ebenso überflüffig als der Vorschlag felber, dessen Annahme, ganz abgesehen von allem, was ihr jonit im Wege steht, einem Bärendienst für den englischen Streif gleichfäme.

Die Komintern , über deren politische Linie die Diskussion noch im eigenen Lager nicht abgeschlossen ist, sieht den Hauptgegner der englischen Streifenden nicht etwa in dem Unternehmertum und in der Regierung, sondern, wie üblich, in den rechten" Führern, d. h. all den Gewerkschaftsführern, die sich für die Ziele und die Taktik der Moskauer nicht ohne weiteres erwärmen fönnen. Da auch der Streit in England noch nicht den Beginn der Weltrevolution bedeutet, trägt man den Stellen, die man unaus gefeßt beschimpft, ein Bündnis on, auf das sie einstweilen

noch und in diesem Falle schon aus rein taktischen Gründen im Interesse der Streifenden verzichten müssen, um fie 3 u ent­Iarven".

Als ob das alte üble Spiel durch ständige Biederholungen besser würde! Geradezu lächerlich aber ist die Behauptung, die russischen Arbeiter ständen mit ihrer Solidaritätsaktion an der Spize. Damit soll nicht gesagt sein gegen die russischen Arbeiter, zumal nicht sie es sind, die diese Aufschneiderei in die KPD. - Presse bringen.

Es entbehrt nicht einer gewissen Tragif, daß der Scheck der russischen Gewerkschaften von den englischen Gewerkschaften zurüd gefchidi wurde. Die große Propaganda, die seinerzeit von Moskau mit dem englisch russischen Einheitstomitee geirieben wurde, ist noch in aller Erinnerung. Nun sind die eng­lischen Gewerkschaften infolge der plumpen und aufdringlichen Heze der bolschemistischen Führer Mostaus gezwungen, die überwiesene Geldunterſtügung der russischen Gewerkschaften abzulehnen, um den Erfolg ihres Kampfes nicht aufs Spiel zu feßen. Das zeigt mit schreiender Deutlichkeit, was von den Aufschneidereien der Sinomjem und Losowski zu halten ist. Das zeigt aber nicht minder deutlich, in welche fürchterliche moralische so lierung die russische Arbeiterschaft durch die plumpe demagogische Taltik der Moskauer Diktatoren hineingeraten ist.

Die Rote Fahne " regt sich darüber auf, daß wir es sonderbar finden, wenn aus Rußland in dem bekannten Ton Aufforde= rungen zum Generalstreit ergehen, während Moskau mur von einem Teilstreit von 8000 Seeleuten und Hafenarbeitern zu melden weiß. Die Rote Fahne " meint, daß die russischen Arbeiter es nicht nötig hätten, zu streifen: In Rußland haben die Arbeiter die Macht, dort gestalten sie ihr Leben und ihre Arbeit nach ihrem Willen." Wenn in Rußland von Staats wegen aus jede Ausfuhr von Lebensmitteln nach England, Bebunferung von eng lischen Schiffen usw. verboten wäre, warum müssen dann 8000 Hafen­arbeiter und Seeleute streiten, um zu verhindern, daß von Rußland

aus den englischen Kapitalisten Hilfe zuteil wird? Entweder sind

diese 8000 Streifenden zu viel oder sie sind viel zu wenig. Mit der Aufforderung, am Mittwoch an einer fommunistischen Demonstration teilzunehmen, zur angeblichen Unterstützung des englischen Streifs, demastiert sich die KPD. vollends. Für sie ist auch dieser Riesenkampf gegen den Lohnabbau nur eine Gelegenheit zum bolichemistischen Klamaut. Wer den englischen Arbeitern wirt­lich helfen will, der bleibt diesem bolschewiffischen Rummel fern.

Die Neuregelung der Erwerbslosenunterstützung.

Eine halbparlamentarische Behandlung

Das Wolff- Bureau meldet: Der Reichsarbeitsminister hat dem Verwaltungsrat des Reichsamts für Arbeitsvermittlung und dem Reichsrat den Entwurf einer Anordnung über die Höchstfäße in der der Erwerbslofenfürsorge unter breitet, durch die an Stelle des gegenwärtigen Unterstützungssystems eine Abstufung der Unterstüßungsfäße nach dem Arbeitsent. gelt treten soll. Der Reichsarbeitsminister beabsichtigt, diesen Ent­wurf im Anschluß an die Besprechungen mit den wirtschaftlich Be­teiligten und den Ländern im Sozialen Ausschuß des Reichs. tags zur Erörterung zu stellen und hat ihn dem Vorsitzenden dieses Ausschusses bereits am 7. Mai mit der Bitte übersandt, zu diefem

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Die Mandate verteilen fich wie folgt: Arbeiter: Freie Gemerkschaften 16( 14), die revolutionäre" Lifte 5( 7), die Gelben 1( 1). Angestellte: Freie Gewerkschaften 5( 5), DHB. 3( 3). Der Berrat der fommunistischen Gewerkschafter zeigt sich hier mit aller Deutlichkeit. Die unionistisch- revolutionär- unorganisierte Liste hätte im höchst fall 20 Stimmen bekommen dürfen. Um ober den zum Schein ausgeschlossenen und Führer der Opposition" nicht fallen zu lassen, hat man soviel Mann von den Kommunisten abtommandiert, um ihm ein Mandat im Gesamtbetriebsratsaus schuß zu sichern, wodurch für die KPD. ein Agitator freigestellt ist. die Gewerkschaftler werden sich diesen Berrat für die nächste Wahl merken. Den Zusammenbruch der gelben und der fommunistischen " Opposition" fann auch dieses Manöver nicht verschleiern.

Generalversammlung der Fabrikarbeiter.

Solidarität mit den englischen Arbeitern.

Am Sonntag fand die Generalversammlung der Fabrifarbeiter statt, in der ber erste Bevollmächtigte, Genoffe Rüder, den Ge­schäftsbericht für das erste Vierteljahr 1926 gab. Aus dem Bericht war zu entnehmen, daß es der Bahlstellenleitung trotz der an­dauernden wirtschaftlichen Krise gelang, Vorstöße der Unternehmer auf Abbau der Löhne und sozialen Errungenschaften nicht nur abzuwehren, sondern in einigen Fällen noch Berbesse rungen durchzusetzen. Für 16 Industriegruppen bestehen noch Bohn- und Mantelverträge, von denen eine ganze Anzahl all gemeinverbindlich sind.

Der Kaffenbericht weist in Einnahme und Ausgabe für die Hauptkasse 82 255,73 M., für die Lokaltasse 25 594,81 m. auf.

stattete Genosse W. Reimann. Er trat sehr warm für die Be­Den Bericht von der Tagung des Verbandsbeirats er­schlüsse des Beirats ein in bezug auf die Gründung eines Kampf­fonds und der Verschmelzung mit den Verbänden der Glas- und Borzellanarbeiter zur Errichtung eines feramischen Bundes im Rahmen des Fabritarbeiterperbandes. In der Diskussion wurden

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die Tätigkeit der Ortsverwaltung und die Beschlüsse des Beirats gutgeheißen. Nachstehende, von der Ortsverwaltung vor gelegte Entschließung fand einstimmige Annahme:

Die am 9. Mai 1926 tagende Generalversammlung des Ber­bandes der Fabritarbeiter Deutschlands , Zahlstelle Groß- Berlin, bewundert und begrüßt den gigantischen Kampf der englischen Gewerkschaften gegen das übermütige Unternehmertum. Sie versichert ihren englischen Brüdern und Schwestern ihre vollste ideelle und materielle Solidarität. Die Generalversammlung er­wartet von der Amsterdamer Internationale und dem ADGB., daß sie alles tun, um diesem Riefenfampf zu einem vollen Erfolg zu verhelfen. Um bei etwaigen Geldfammlungen Zersplitterungen zu vermeiden, verpflichtet fie alle Mitglieder, nur auf folchen Listen zu zeichnen, die von Organisationen herausgegeben werden, die der Amsterdamer Internationale angeschlossen sind.

An Stelle des aus der Ortsverwaltung ausgeschiedenen Ge­

nossen Melzer murbe Friz Freund gewählt. Rüder teilte

noch mit, daß die Zahlstelle Berlin in diesem Jahre, und zwar am 23. Auguft auf ihr dreißigjähriges Bestehen zurückblicken kann. Es wurde beschlossen, diesen Tag durch ein geselliges Beisammen sein der Mitglieder festlich zu begehen.

Buchdrucker!

Nachdem die Stimmzettel für die Wahl der Delegierten zum diesjährigen Verbandstag in die Hände der Vertrauensleute gelangt find, findet nunmehr die Wahl in dieser Woche vom 9. bis 15. Mai in den Betrieben statt. Die Wahlbeteiligung muß diesmal eine lückenlofe sein, denn die Aufstellung der Kan. didatenliste der Amsterdamer Richtung erfolgte in der lezten Berliner Generalversammlung nahezu einstimmig und ohne jede Gegenliste. Ein erfreuliches Zeichen von Ueber windung politischer Phraſendrescherei und gegenseitiger Berhekuna in den Gewerkschaften!

Der Stimmzettel enthält nach der Wahlordnung die Hälfte der Kandidaten mehr als wir Delegierte zu wählen haben: es müssen also zwölf von den 35 Kandidaten gestrichen werden. Um den Sinn der Urwahl nicht zu beeinträchtigen, sehen wir dies. mal davon ab, bestimmte Empfehlungen zu machen und überlassen es der Berliner Kollegenschaft, sich unter den 35 Randidaten der Amsterdamer Richtung die 23 Männer ihres Vertrauens auszu­wählen.

Die holländische Solidaritätsaktion. Amsterdam , 10. Mai( Eigener Drahtbericht). Der Nieder­ländische Gewerkschaftsbund und die Sozialdemokratische Barter haben die Amsterdamer Arbeiterschaft zu einer großen Kund­gebung am 11. Mai aufgerufen, um zu dem Generalftreir in England Stellung zu nehmen.

Außer den bewilligten 60 000 Gulden soll unter den Bundes­mitgliedern eine Unterstübungsatti on veranstaltet werden. indem Marken im Werte von 25 Cents. vertrieben werden.

Die Mitglieder des Christlichen Transportarbeiterverbandes im Hafen von muiden haben sich mit den freigewerkschaftlichen Trans pertarbeitern solidarisch erklärt und ebenfalls das Löschen englischer Fischdampfer abgelehnt. Die Gemüseausfuhr nach England ist vollständig stillgelegt, so daß die Preise t Holland start zurüdgegangen sind. Der Gärtnerbund hat sich entschlossen, größere Mengen Gemüse nach Deutschland zu fenden. Die großen Erportschlächtereien in haben wegen des englischen Streits ihre Betriebe still gelegt und die Herstellung Don Räucherschinken, die sonst in großen Mengen nach England ausgeführt werden, eingestellt. Die Folge ist, daß die Schweinepreise bereits erheblich zurüd gegangen find. Eine Wirkung des englischen Streiks in Nordschleswig.

Apenrade , 10. Mai. ( Mtb.) Die großen Schlächtereien in Hadersleben , Apenrade , Sonderburg , Gravenstein und Scherre­bet haben ihre Betriebe eingestellt. Diese Maßnahme ist hervorgerufen durch die unflare Situation in England. Man weiß nicht, wie die dänischen Transportschiffe in England aufgenommen werden und ob eine Entladung durch freiwillge Arbeitsfräfte ge sichert ist.

Bergarbeiterstreik in Neufüdwales. London , 10. Mai. T.-U.) In Neusüdwales( Australien ) sind etwa 35 000 Bergarbeiter in den Streit getreten.

Die Bremer Angestelltenkammer zur Sonntagsruhe. Bremen , 10. Mai. ( Eigener Drahtbericht.) Die amtliche An gestelltenkammer in Bremen hat am 6. Mai an den Reichstag eine Eingabe gerichtet, in der sie gegen einen von der Wirt­ schaftlichen Bereinigung eingereichten Antrag wegen der Beseitigung der Bestimmungen für die Erhaltung der Sonntags­ruhe Stellung nimmt. Der Vorschlag der Wirtschaftlichen Bereini­gung geht dahin, daß Sonntagsarbeit an den Sonn- und Festtagen mit Ausnahme der ersten Feiertage für Gehilfen usw. bis zu vier Stunden zuzulassen ist. Hiergegen nimmt die Angestelltenkammer Bremens sehr entschieden Stellung, indem sie darauf hinweist, daß. das vorhandene Kaufbedürfnis durch die Aufrechterhaltung der Sonntagsruhe stets in vollem Umfange befriedigt werden konnte.

Achtung Zimmerer! Wir sind gezwungen, die über die Firma Salüschen Spandau berhängte Sperre au faubeben. Es swingt uns hierzu ein von der genannten Firma erwirkter Be­Anhörung auf Grund offenbar unvollständiger Angaben erwirkt ist, ledigung des Einspruches müssen wir uns dem Beschluß fügen und und gegen den wir bereits Einspruch erhoben baben. Bis zur Er­ledigung des Einspruches müssen wir uns dem Beschluß fügen und deshalb die Sperre aufheben.

lug des Amtsgerichts Spanbau ber one unfere

Zentralverband der Zimmerer, Zahlstelle Berlin und Umgegend.

Freie Gewerkschaftsjugend.

Seute, Dienstag, abends 7 Uhr, tagen die Gruppe: Landsberger Blak: Jugendheim Diefielmenerstr. 5. Literarischer Abend. Frankfurter Ance werffchafisjugend im Reich" Lichtenberg : Jugendheim Doffeftr. 22. Bortrag; ( Friedrichshain 2): Jugendheim Tilfiter Str. 4-5, 1 Tr. Vortrag: ,, Die Ge­

,, Aus dem Leben unferer Führer". Treptow: Schule Wildenbruchstr. 53-54 ( Sortaimmer). Bortrag: Jugend und Beruf". Spandau : Jugendheim Linden­ufer 1. Unterhaltungsabend.

Jugendgruppe des 8b. Seute, Dienstag, abends pünktlich 8 Uhr, im

Jugendheim des Ortsbureaus des Zentralverbandes, Belle- Alliance- Str. 7-10, erfammlung aller Jugendfunktionäre. Wir bitten um das Erscheinen aller

Funktionäre.

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Gewerkschaftsunterkommission XX( Reinidendorf). Am Mittwoch abend Uhr im Bellshaus Reinickendorf- West, Scharnweberstraße, müssen alle Dele­alerten der wichtigen Tagesordnung wegen pünktlich erscheinen. Mitgliedsbuch

und Einladung legitimiert.

J. A.: Der Obmann.

Berantwortlich füle Bolitik: Ernit Renter; Wirtschaft: Artur Eaternus: Gewerkschaftsbewegung: Friedr. Eklorn: Feuilleton: R. S. Discher; Lokales und Sonstiges: Frik Raritädt: Anzeigen: Th. Glode: fämtlich in Berlin . Berlag: Borwärts- Berlaa 6. m. b. S., Berlin . Drud: Borwärts- Buchdruderel und Berlagsanstalt Bank Singer u. Co. Berlin SW 68 Lindenstraße 3. Hierzu 2 Beilagen und Unterhaltung und Bissen".

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