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Die Beitragsschen muß fallen!

Unter den mancherlei Ausreden, mit denen die Unorganisierten thr gemeinschädliches Verhalten zu bemänteln versuchen, steht der hohe Beitrag" an erster Stelle. Da jedoch Millionen von Ar­beitern und Angestellten gleich Hunderttausenden von Arbeiterinnen, die auch nicht in besseren wirtschaftlichen Verhältnissen leben als das Heer der Beitragsscheuen, sich längst an die Beitragsleistungen für ihren Verband gewöhnt haben, und so das windige Argument des hohen Beitrags von vornherein erledigt ist, werden die Ausreden in andere Worte gekleidet. In welcher Gestalt sie aber auch vorge bracht werden mögen, ob als Entschuldigung oder als Schimpferei gegen die ,, Bonzen", sie lassen immer wieder deutlich erkennen, daß sie der Beitragsscheu entspringen. Und wohl die meisten derer, die in der einen oder anderen Organisation einmal eine Gastrolle als Mit glied gegeben haben, sind lediglich deswegen nicht mehr organisiert, weil sie ihrer Beitragspflicht nicht nachgekommen sind und darum aus den Listen der organisierten Arbeiter oder Angestellten gestrichen

werden mußten.

treten.

müßten 55Here Löhne haben als die übrigen Industriearbeiter.| einbarungen bie entsprechenden Bestimmungen des Tarifvertrages Die Facharbeiter müßten einen höheren Lohn erhalten als die Ungelernten. Das sind zwar Gemeinplätze, weil es längst fein Geheimnis mehr ist, daß die Bauarbeiter Saisonarbeiter sind und die Maurer von jeher mehr Lohn bekommen als die Hilfs­

arbeiter.

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Die Verkündigung aber, daß die Facharbeiter einen höheren Lohn bekommen müssen, fassen die Unternehmer auf ihre Art auf. Sie wollen wie sich in der Verhandlung zeigte nicht etwa die Facharbeiterlöhne erhöhen, sondern die Hilfsarbeiterlöhne abbauen, da dann ja die Facharbeiter einen um so viel höheren Lohn zu verzeichnen haben, ohne daß die Unternehmer es nötig hätten, ihnen auch nur einen roten Pfennig mehr zu zahlen. Im Gegenteil, die Unternehmer könnten obendrein die sechs Pfennige, um die sie die Hilfsarbeiterlöhne türzen wollen, in die Tasche stecken.

Nach den Worten der Unternehmer dreht es sich jedoch keines wegs um eine Erhöhung ihres Profits, sondern um die edle Absicht, billiger zu bauen, um der Wohnungsnot endlich abzuhelfen. Die Jahresberichte verschiedener Verbände weisen eine geradezu Da die selber so sehr notleidenden Unternehmer nicht noch Geld aus erschreckende Fluktuation auf, die nur zu einem verhältnismäßig ihrer Tasche zusetzen können, um billiger zu bauen, sollen die geringen Teil auf Berufswechsel, bei weiblichen Mitgliedern auf Ehe Hilfsarbeiter diejenigen sein, die billiger arbeiten und die Beche schließung zurückzuführen ist, vielmehr zu einem beträchtlichen, wenn zahlen sollen. Denn, so argumentierten die Vertreter der Unter­nicht zum allergrößten Teil, auf die unsinnige Beitragsnehmer: die Löhne der Bauhilfsarbeiter sind gegen die Vorkriegszeit sche u. Die ganze mühsame Agitationsarbeit der Gewerkschaften, zu hoch. Alle Bevölkerungstreife haben das Verlangen auf Sen. b h. der beitragszahlenden Mitglieder, wird durch dieses Uebel wieder tung der Bautosten und diesem Verlangen müsse Rechnung zunichte gemacht, und die Schlagkraft der Organisation geschwächt und getragen werden auf Kosten der Hilfsarbeiterlöhne. fung der Baukosten und diesem Verlangen müsse Rechnung gelähmt. Es ist Erziehungsarbeit zum Beitragzahlen leberdies und außerdem sei auf dem Lebensmittelmarkt notwendig, wie sie wohl am erfolgreichsten bei den Buchdruckern ge- eine Breisfenfung eingetreten, so daß die Hilfsarbeiter ganz leistet worden ist. Arbeitsstunde ertragen fönnten. gut einen fleinen Lohnabzug von nur sechs Pfennigen in jeder

Rein Mensch wird behaupten wollen, daß das Beitragzahlen eine angenehme Sache sei. Wer es aber immer noch nicht begriffen hat, daß es notwendig ist, weil ohnedem die Organisation unmöglich wäre, dem muß es begreiflich gemacht werden. Die Erhaltung der einmal aufgenommenen Mitglieder im Verbande ist wichtiger noch als die Aufnahme neuer Mitglieder.

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Die Löhne der Facharbeiter sollen zwar nicht direkt erhöht, aber einstweilen auch nicht abgebaut werden. Die Facharbeiter fönnten also ruhig dem Lohnabzug der Hilfsarbeiter zustimmen.

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Und wenn dieser erst einmal durchgeführt ist, können dann von wegen Ohne den Kreisen, die die Gewerkschaften als Versicherungs- der weiteren Senkung der Baukosten auch die Löhne der Facharbeiter anstalten erfassen" möchten, auch nur die geringste Konzession zu abgebaut werden, die dann immer noch einen höheren Lohn haben als die Hilfsarbeiter. Von den Facharbeiterlöhnen war machen, fann gefagt werden, daß der Gewerkschaftsbeitrag in gewissem zwar noch nicht die Rede, doch ergibt sich ihre Lohnregelung logischer Sinne eine Versicherung der Arbeitstraft gegen schlechte Bewertung durch niedrige Löhne, lange Arbeitszeit weise aus der Absicht der Unternehmer die Baukosten zu senken. und rücksichtslose Behandlung darstellt. Die Versicherungsbeiträge Die Bauarbeiter haben jedoch offenbar nicht das gehörige gegen Krankheit, Unfall und Invalidität werden sozusagen zwangs- Verständnis für die guten Absichten ihrer Unternehmer, die doch nur weise erhoben, weil es sonst unmöglich wäre, sie regelrecht beizu- die Baukosten senken wollen. Wenn zu den verlorenen Zuschüssen bringen. So mancher schilt über diese Abzüge, zumal er noch nie der Mieter von Neubauwohnungen in Höhe von 1000 Mart und trant gewesen sei, und muß sich dennoch bei einiger Ueberlegung fagen, mehr pro Zimmer noch eine Verbilligung um 6 Pf. stündlichen Hilfs. daß sie notwendig sind, um sich und seine Familie vor den Wechsel- arbeiterlohn hinzufäme, wie glücklich wären die Wohnungsuchenden! fällen des Lebens einigermaßen zu sichern. Fordern wir doch oben Sogar ein Bauhilfsarbeiter fönnte sich dann eine so billige" drein die Erwerbslosen versicherung, trotzdem dafür höhere Wohnung beschaffen. Beiträge zu leisten sein werden als zu der heutigen unzulänglichen Erwerbslosenfürsorge.

Die Unorganisierten, die sich der Zahlung der gesetzlich festgelegten Versicherungsbeiträge nicht entziehen können, scheinen eine gewisse Befriedigung darin zu finden, ihrer Beitragsscheu gegen die Gewerkschaften freien Lauf zu lassen. Ein Zeichen von Leicht­fertigkeit, Unselbständigkeit und mangelnder Reife, das zu denken gibt. Die Gewerkschaften, die mit dieser Beitragsscheu zu rechnen haben, fommen nicht vom Fled. Den Beitrags- ,, Sparern" muß deshalb klar gemacht werden, daß sie nicht einmal zu ihren heutigen Arbeits­bedingungen arbeiten könnten, sondern unter sehr viel schlechteren Bedingungen arbeiten müßten, wenn nicht die Gewerkschaften auf Grund der Beitragsleistungen ihrer Mitglieder den Liefstand der Lohn- und Arbeitsbedingungen so weit gehoben hätten und wenn fie nicht alles aufbieten würden, um ihren Abbau zu ver hindern. Den Beitragsscheuen muß flar gemacht werden, daß gerade sie es sind, die durch ihr, findisches Beitragssparen ihre Gewerkschaften früher daran gehindert haben, bessere Arbeitsverhält­niffe herbeizuführen und sie jetzt daran hindern, noch nachhaltigeren Widerstand gegen den Lohndruck zu leisten.

Der Beitrag, den die Unorganisierten und Nichtmehrorganisierten paren", gehört nicht ihnen, sondern ihrer Gewerkschaft. Wenn sie glauben, ihren Verband und ihre Arbeitskameraden darum prellen zu können, so sind sie selber die Geprellten. Da sie aber nicht nur sich selbst schädigen, sondern die Allgemeinheit, müssen die Beitragszahler dem Uebel der Beitragsscheu mit allen Kräften begegnen. Für Beitragsscheue darf kein Raum mehr sein in den Reihen der Arbeiterschaft. Mit ihrem Ausschluß ist nichts getan; barum müssen wir sie von ihrer Beitragsscheuturieren.

Die Bauunternehmer wollen billiger bauen.

Wenn die Hilfsarbeiterlöhne abgebaut find. Die Lohnverhandlungen am gestrigen Freitag zur Neuregelung der beiderseits gekündigten Löhne sind ergebnislos verlaufen. Der Verbandssyndikus der Bauunternehmer hat zwar fürzlich auf der Düsseldorfer Bauwoche erklärt, die Arbeiter des Baugewerbes

Im Ernst! Die Bauarbeiter denken nicht daran, sich eine Kürzung der Hilfsarbeiterlöhne um 6 Pf. pro Stunde gefallen zu lassen. Die Unternehmer haben mit derartigen Argumenten bei ihnen fein Glüd. Sie werden sich gründlich umstellen bei ihnen kein Glüd. Sie werden sich gründlich umstellen müssen zur Lohnregelung und eine Senfung der Baukosten auf andere müssen zur Lohnregelung und eine Senkung der Baukosten auf andere Weise herbeiführen müssen als auf Kosten der Bauarbeiter. Der Vorgang zeigt nur, was die Unternehmer der Arbeiterschaft heute Vorgang zeigt nur, was die Unternehmer der Arbeiterschaft heute alles bieten zu können glauben.

Ein auffallender Rechtsirrtum.

Nach dem Tarifvertrage für das Gastwirtsgewerbe steht den Kellnern eine fünftägige Kündigungsfrist und als Lohn volle 10 Broz. des Umfazes zu. Im Gegensatz zu dieser Tarifbestimmung hatte der Inhaber des Hausbootrestaurants im Luna= part von seinen Kellnern ein Schriftstück unterzeichnen laffen, wodurch sie sich einverstanden erklären mit einer täglichen Kündigung sowie mit einem Lohnabzuge von 2 Proz. zugunsten des Geschäftsführers und für die Versicherungsbeiträge. Nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses flagten die Kellner sowie Entschädigung für die fünftägige Kündigungsfrist. Sie beriefen beim Gewerbegericht auf Zahlung der ihnen abgezogenen 2 Broz. sich darauf, daß Bereinbarungen, die zuungunsten der Arbeitnehmer vom Tarif abweichen, ungültig sind. Die Kammer 13 unter Vorsitz des Stadtrats hippe wies die Kläger mit dieser Forderung ab. In der schrift­lichen Begründung des Urteils heißt es: Der Hinweis der Kläger , daß die tariflichen Bestimmungen nicht durch besondere Partei­Kläger, daß die tariflichen Bestimmungen nicht durch besondere Partei­vereinbarungen außer Kraft gefeßt werden können, ist irrig. Der Tarifvertrag gilt nur, wenn etwas anderes nicht vereinbart ist."

Da das

Diese Bestimmung der Verordnung vom 23. Dezember 1918 trifft im Falle der Kläger zu. Das Urteil, das die Kläger abweist, Urteil nicht berufungsfähig ist, so kann der Nachteil, steht also in Widerspruch zum Tarifgeset. der den Klägern aus der Gesezes untenntnis des Richters entstanden ist, nicht wieder gutgemacht werden.

Die Großbetriebe marschieren auf!" Kommunistischer Kongreßhumbug.

Auf der ersten Seite, unter drei Spalten breitem Balken, be richtet die Rote Fahne" am Freitag über wichtige Kundgebungen Werftätigen". Zuerst wird eine Betriebsversammlung aus bedeutenden Berliner Großbetrieben für den Kongreß der der Städtischen Gaswerte am 14. September erwähnt, in der einstimmig beschlossen worden sei, drei Delegierte zu wählen, und einstimmig eine Entschließung gefaßt worden sei.

Wie stehts damit? Von etwa 900 Gaswerksarbeitern waren etwa 150, also der sechste Teil, zu der Versammlung gekommen. Von gestimmt, die übrigen enthielten sich der Stimme. Im Zentral­diesen 150 Versammlungsbesuchern haben 40 für den Beschluß magazin sind 450 Personen beschäftigt. Etwa 100 tamen zur Ber sammlung und mit 30 gegen 28 Stimmen bei 50 Stimm enthaltungen wurde den KPD.- Parolen entsprechend beschlossen.

Die Einstimmigkeit" wird konstruiert, indem nur die Fürs entzückt ist, dann ist ihre Bescheidenheit in diesem Punkte geradezu stimmen gezählt werden. Doch wenn die KPD. von dieser Ein­stimmigkeit" und einem derartigen Aufmarsch der Großbetriebe"

rührend.

Bedauerlich bleibt, daß unsere Gewerkschaftsgenossen in der Versammlung am 14. September sich scheuten, offen Farbe zu be kennen und den kommunistischen Paroletänzern das Spiel zu ver derben, was in ihrer Macht lag.

Der Streit der Berliner Mühlenarbeiter dauert unver­ändert fort.

Gesperrte Gastwirtsbetriebe. Wie uns der Zentralverband der Hotel-, Restaurant- und Café- Angestellten mitteilt, sind folgende Gast­wirtsbetriebe für organisierte Arbeitnehmer gesperrt: Lehrer­vereinshaus,( Inh. C. Saeger), Alexanderſtr. 41; Deuter Hof,( Inh. A. Kromrey), Luckauer Str. 15; Kammersäle,( Inh. 2. Freyer), Teltower Str. 1/4; 5) averlands Festfäle,( Inh. 2. Pahl), Neue Friedrichstr. 35.

Die Sparkasse der Bank der Arbeiter, Angestellten und Beamten von 9-3 Uhr und 5-7 Uhr, Sonnabends von 9-1 Uhr geöffnet.

A.-G., Berlin , Wallsfr. 65, ist täglich mit Ausnahme von Sonnabend

Theater der Woche.

Vom 19. bis 27. September 1926. Bolfsbühne: 19., 21., 27. Judith. 20., 24., 25. Fauft. 22., 23., 26. Det dütsche Michel. Oper am Piaz der Republik : 19. Troubadour. 20., 24. Oberon. 21. Carmen. 22. Der ferne Klang. 23. Maskenball. 25. Meister. finger. 26. Aida. 27. Die lustigen Weiber von Windsor Schauspielhaus ( Staatstheater): 19, 22., 24., 26. Die Räuber. 20. Knriz- Pyrit( fein Karten­verkauf). 21., 23., 27. Amphitreon( am 27. fein Kartenverkauf), 25. Napoleon. langweilt. 20., 24. Beer Gynt. Leffing- Theater: Cromwell. Theater in 19. 22. Die Jubin. 20., 26. Fibelio. 21. Margarethe. 23. Die Meistersinger der Königgräger Straße: 8weimal Oliver. Städtische Oper, Charlottenburg :

Schiller- Theater: 19., 21., 22., 23., 25., 26., 27. Die Welt, in der man sich

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von Nürnberg . 24. Otto und Theophano. 25. Pique- Dame( geschlossene Bor stellung). 27. Der fliegende Holländer . Großes Schauspielhaus: Von Mund zu Mund. Theater des Westens : Der Zug nach dem Westen. Die Tribüne: Unterwegs. Deutsches Künstler- Theater: Bis 24. Veronika. Ab 25. Das große Abenteuer. Komödienhaus: Herr von Saint- Obin. Berliner Theater: Miß Amerika. Trianon Theater: Der müde Theodor. Refibenz- Theater: Das Abfteigequartier. Rentral Theater: Rampf in der Hochzeitsnacht, Theater in der Kommandantenstraße: Bis 23. Der schwarze Engel. Ab 24. Taifun. Theater am Schiffbauerdamm: Das Grabmal des unbekannten Soldaten. Komische Oper: Adrienne. Lustspielhaus: Rufuli. Metropol Theater: Wieder Metropol. Theater am Thalia- Theater: Der Biberpelz. Kurfürstendamm : Es geht schon besser.- Wellner- Theater: Hasemanns Töchter. Theater in der Klosterstraße: Schneider Wibbel. Rose- Theater: Die Steck nadel im Heuwagen. Kasino- Theater: Was Liebe vermag. Theater in ber Theater im Admiralspalast : Haller- Revue: Lüßowstraße: Spreewaldmädel. An und aus! Wintergarten und Scala: Internationales Varieté. Deutsches Theater: Androklus und der Löwe.. Kammerspiele: Week- end( Ueber'n Komödie: Die Gefangene. Nachmittagsvorstellungen. Schauspielhaus( Staatstheater): 19., 26. Doppelfelbstmord. Großes Schauspielhaus: 19. Doppelfelbstmord. 26, Bon Mund zu Mund. Theater des Westens : 19., 26. Der Rug nach dem Westen. Theater in der Rommandantenstraße: 19., 26. Die zärtlichen Berwandten. Rose Theater: 25. Aschenbrödel. 26. Willis Hochzeitstag. Theater im Ab­miralspalaft: 19., 26. Haller- Revue: An und aus!

Sonntag).

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Berantwortlich für Politik: Dr. Curt Geyer ; Wirtschaft: Artur Saternus;

Gewerkschaftsbewegung: 3. Steiner: Feuilleton : Dr. John Schikowski: Lokales und Sonstiges: Frik Karstädt; Anzeigen: Th. Glode; sämtlich in Berlin . Verlag: Vorwärts- Berlag G. m. b. S., Berlin . Drud: Vorwärts- Buchbruceret und Berlagsanstalt Paul Singer u. Co.. Berlin SW 68. Lindenstraße 3.

Hiernach scheint es, daß der Verfaffer dieses Urteils, Stadtrat Berliner - Elektriker- Genossenschaff

Berlin N 24 , Elsässer Str. 86-88| Filiale Westen, Wilmersdorf Fernsprecher: Norden 65 25 u. 65 26 Landhausstraße 4. Tel.: Pfalzburg 9831 Ausstellungsräume und Lager Alexanderstr. 39-40( Alexander- Passage) Tel.: Königstadt 540.

Hippe, der erst seit einigen Wochen am Gewerbe­gericht Berlin amtiert, gewisse gesetzliche Beſt im mungen, die er als Gewerberichter anzuwenden hat, nicht tennt. Das Tarifvertragswesen ist geseglich ge= regelt durch die Berordnung vom 23. Dezember 1918.§ 1 dieser Berordnung bestimmt ausdrücklich, daß von den Tarifverträgen ab. weichende Bereinbarungen zwischen den beteiligten Ber­fonen unwirtfam sind und daß an die Stelle unwirfamer Ber - Beleuchtungskörper und Osram - Lampen zu Fabrikpreisen.

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