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Die Eroberung der Gewerkschaften".

Das spezifisch kommunistische Gesicht.

Auf der jüngsten Konferenz der Kommunistischen Partei der Sowjetunion wurden die ausländischen kommunistischen Parteien erneut an die Parole der Eroberung der Gemertschaften erinnert. Bucharin stellte in seinem Referat über die internationale Lage ausdrücklich fest, daß, nach der einstimmigen Behauptung aller Genossen", die breiten Massen, selbst wenn sie der politischen Führung der Kommunisten ihr Vertrauen schenken, an die Fähigkeit Der Kommunisten, Wirtschaftstämpfe zu führen, nicht glauben. In feinem Schlußwort fam Bucharin auf die kommu= nistische Arbeit in den Gewerkschaften zurück:

In einer ganzen Reihe europäischer Parteien werden Sie Kom­muniſten finden, die in den Gewerkschaften tätig sind und die an der gewertschaftlichen Alltagsarbeit teilnehmen; sie unterscheiden fich ihrem Wesen nach äußerst wenig von den in den Gewertschaftsverbänden tätigen Sozial demokraten vom guten Schlage. Wenn Sie jedoch Kommunisten vom revolutionären Schlage vor sich haben, so werden Sie oft die Beobachtung machen können, daß diese Ge= noffen, obgleich sie grundsäglich die Notwendigkeit der Gewerkschafts­arbeit anerkennen, in Wirklichkeit dieser Arbeit ein nur geringes Interesse schenken, oder aber, daß sie bestrebt sind, ihre revolutionären Anschauungen und ihr kommunistisches Antlig auf die Weise zu demonstrieren, daß sie an die gewöhnliche Gewerkschaftsarbeit, die sich nur sehr wenig von der sozialdemokratischen Arbeit unter scheidet, mechanisch irgendwelche revolutionäre Anhängsel fnüpfen: Arbeiter und Bauern- Regierung, Dittatur des Proletariats oder irgendeine andere End"-Parole, die von diesem(?) Standpunkte aus in feinem Zusammenhang mit dem allgemeinen Arbeitsprogramm steht."( Prawda" Dom 29. Oktober.)

Bucharin ist also über das Gebaren seiner revolutio nären" Pappenheimer in den Gewerkschaften recht gut unterrichtet. Doch er ist keineswegs davon befriedigt. Er verlangt daher von den Kommunisten, die in den Gewerkschaften arbeiten, fie müffen ein fpezifisch fommunistisches Gesicht haben" und sich in schärfster Weise" von den Sozialdemokraten unterscheiden. Diese Aufgabe sei allerdings äußerst fompliziert". Der Erjaz Sinowjem su cht nun nach solchen Aufgaben, die die Kommunisten fich zu eigen machen, die aber unter feinen Umständen" von den Sozialdemokraten vertreten werden könnten.

Es soll drei solche spezifisch fommunistische" Aufgaben geben: Erstens, der Kampf gegen das vertrustete Kapital, nicht einfach gegen die Kapitalisten, sondern gegen das ver­truſtete Kapital mit allen daraus folgenden Konsequenzen", d. h. in erster Linie die Aufgabe der Reorganisierung der Gewerkschaften und ihrer Verwandlung in starke fampfesfähige Industrieverbände. Zweitens. die eft feßung einer Linie in den Fragen der Rationalisierung, die sich radikal von derjenigen der Sezialdemocratie unterscheiden müsse". Drittens, endlich, die Ver­einigung der Arbeitenden und der Arbeitslosen, die Aufnahme der Arbeitslosen in die Gewerkschaften", die Unterstützung der Bewegung der Arbeitslosen".

Damit ist die Weisheit dieses Not- Gewerkschafters erschöpft. Seine Berlegenheit ist offensichtlich.

Bon dem spezifisch fommunistischen Gesicht bleibt lediglich das Schindludertreiben mit den unorganisierten Arbeitslosen, die von der PD. gegen die Gewerkschaften ausgespielt werden. Die große Masse der Gewerkschaftsmitglieder wird den Stänfern und Parole­Polporteuren mit dem spezifisch fommunistischen Gesicht" nach wie vor ihr sozialdemofratisches Geficht zeigen und ihnen die Eroberung" gehörig verfalzen.

Die Arbeitslosigkeit im Muñferberuf.

In der Vorstands- und Beiratssitzung des Deutschen Mufifer­Verbandes am 11. und 12. November in Berlin wurde die Arbeits­lofenfrage im Mufiferberuf eingehend besprochen und nachstehende Entschließung angenommen:

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Die Durchführung dieser durchaus erfüllbaren Forderungen wird angesichts der noch immer im Steigen begriffenen Arbeits= losigkeit im Müfiterberuf heute mehr denn je dringend notwendig. Der Beirat beauftragt den Verbandsvorstand, für die Durchführung der Forderungen mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln einzutreten. Der Beirat erwartet aber auch von Deutschen Berufsmufiterschaft, daß sie den Deutschen Musiker- Verband in seinem Kampfe zweds Abstellung der Arbeits­lofigfeit unterstüßt."

Der neue Kurs in der Beamtenbewegung.

Bollversammlung der Berliner Palizeibeamten.

der

Aus der Partei.

Die Sozialdemokratie in der deutschen Geschichte.

Die Geschichte der Sozialdemokratie als politische Partei und als proletarisches Klassenorgan ist in der Parteiliteratur wie in gegnerischen Schriften vielfach behandelt worden. Die Gegner sahen die sozialistische Bewegung zumeist als einen Fremdkörper oder als eine Krankheitserscheinung an, deren Ursprung und Wesen fie ver­geblich zu ergründen suchten. Lange Jahrzehnte hat bei fast allen bürgerlichen Parteien der von der Bismardpresse nach 1871 auf­gebrachte Satz Geltung gehabt, daß die Sozialdemokratie eine anti­nationale, weil internationale, Bildung sei und deshalb nicht mit den gleichen juristischen Maßen cemressen werden dürfe, wie jede andere Partei im Lande. Diese politische Anschauung gehörte sozu­fagen zum guten Ton in der Gesellschaft und Wilhelm II. ver­und von der Rotte von Menschen, nicht wert, den Namen Deutsche

gröberte sie nur, wenn er von den vaterlandslosen Gesellen" sprach zu tragen".

Bewegung innerhalb der gesamtdeutschen Entwic Iung entfaltet wurden. Diesen Nachweis hat Genosse Baut Kampffmeyer in einer soeben bei G. Birk u. Co., unserem Münchener Parteiverlag, erschienenen Abhandlung Die So zialdemokratie in der deutschen Geschichte bis zur Reichsgründung" geliefert. 3war sind die ersten sozia­fistischen Gedankergänge von französischen und englischen Sozialisten übernommen. Aber ihre Neugestaltung in Deutschland , besonders durch Marg, Engels und Lassalle ist doch völlig auf deutschem Kul­turboden vor sich gegangen. Und gar die sezialdemokratische Bar­te i als Organisation und wirkende Kraft, nicht nur als phi­losophischer Gedankenbau, ist mit der geschichtlichen Entwicklung Deutschlands von dem Elend der Kleinstaaterei zum Einheitsstaate aufs innigste verbunden. Die Schrift Kampffmeŋers( 88 Geiten, Preis 1 M.) liefert für diese Verbundenheit eine Fülle von Be­legen. Sie ist nicht eine politische Kampfschrift im engeren Sinne, sondern eine historische Darstellung, die gleichzeitig eine Geschichte der Bewegung und eine solche ihrer Wirksamkeit im gesamtdeutschen Entwicklungsgang umfaßt. Gerade durch ihre Sachlichkeit wirkt sie start. Sie sollte von recht vielen gelesen werden, vor allem von den Genossen, denen ihre Partei mehr bedeutet, als mur ein Organ K. zur Befriedigung politischer Tagesbedürfnisse.

Der Bezirk Groß Berlin des Allgemeinen preußi fchen Polizeibeamtenverbandes hatte zu Donnerstag abend nach den Kammersälen" eine Vollversammlung der Ber­ liner Polizeibeamten einberufen, die, wie der starke Besuch zeigte, überaus reges Interesse sand. In seinem Vortrag über den neuen Kurs in der Beamtenbewegung führte der Wenn die Epigonen der Bismärder auch heute noch mit dem Vorsitzende des ADB., Genosse Miniſterialrat a. D. Faltenberg, Schlagwort operieren, das in sechzigjährigem Gebrauch nun wirk­aus, daß man in bezug auf das Beamtenideal, auf die sozialrechtliche lich abçebraucht genug ist, so lächeln sie wahrscheinlich selbst über und beamtenrechtliche Stellung des Beamten wieder hinter die Linie vor dem 9. November 1918 zurückgedrängt politischer Ueberlebtheiten ist der Nachweis für die schöpfe. ihre geistige Bertalktheit. Aber ein anderes als die Abwehr solcher worden sei. Die Beamtenschaft muß versuchen, sich nach der Rich- rischen und anregenden Kräfte, die von der sozialistischen tung einzustellen, wo ihr hilfe werden kann. Die Beamten= besoldung hängt ab von der Wirtschaftspolitik. Die Beamten müssen sich daran gewöhnen, bei der Lösung von Wirtschaftsfragen mitzuhelfen und sich mit Arbeitern und Angestellten, mit sämtlichen Arbeitnehmern in eine Linie stellen. Die Beamten glauben auch noch, sie selbst seien der Staat. Wir leben aber nicht im Obrigkeits­staat, sondern im Volksstaat. Ein republikanischer Beamter muß die Verwaltungen bewußt mit republikanischem Geiste anfüllen. Nur so ist die Demokratisierung der Verwaltung, der Aufstieg von unten möglich. Nur so kann die Bahn frei gemacht werden für die Hundert tausende, die sich nach jahrzehntelanger Drangfalierung auch nach Licht und Luft sehnen. Wir verlangen, daß das Disziplinarverfahren öffentlich ist, daß die Boruntersuchung zwar soweit wie möglich Auf flärung schafft, aber die Zeugen nicht mit dem Eid belastet. Wir verlangen das Mitbestimmungsrecht der Beamten bei Lösung ihrer dienstlichen und persönlichen Fragen. Und wir müssen uns zu einem System bekennen, das gegen die Ausbeutung sämtlicher Arbeit­nehmer, Arbeiter, Angestellten und Beamten aufs entschiedenste Stellung nimmt. Das kann nur geschehen auf gewerkschaftlicher Grundlage. Wenn die Einigungsverhandlungen mit dem DBB. gescheitert sind, so hat das seine Ursache darin, daß diese gewerk­fchaftliche Grundlage feine Anerkennung bei der Gegenseite fand. Man wollte, daß der ADB. sich vom ADGB . und vom AfA- Bund trennen sollte, während man den christlichen Beamten, die jezt auf­genommen worden find, die Beibehaltung der Verbindung mit ihren bisherigen gewerkschaftlichen Organisationen zugestand. Ferner scheiterten die Verhandlungen daran, daß gemischte Berbände aufgenommen werden sollten. Der ADB. aber ist eine reine Beamtenorganisation. Das neue Gebilde läßt jede Homo­genität vermissen. Wie soll in einem Bunde, in dem deutsch nationale Führer einen sehr weitgehenden Ein­fluß haben, die Gewähr dafür vorhanden sein, daß die Belange der Republik nicht unter die Räder kommen? Auch sonst wird die Politik der neuen Vereinigung gekennzeichnet dadurch, daß der Reichsbund der höheren Beamten sich der neuen Organisation an­schließen will. Und man braucht nur das Wort Besoldungspolitif" zu nennen, um zu wissen, daß die Interessen der Hunderttausende unterer Beamten mit den Interessen der oberen Beamten gar nicht zu vereinigen find. Beamtenfragen sind staatspolitische Fragen ersten Ranges.

Es ist gut, daß der ADB., so sehr er die Einigung erstrebte, in seinen Grundfäßen festgeblieben ist. Das bietet eine Gewähr für die Möglichkeit weiteren Aufstiegs.,

Der Borsigende Betnared sprach dann über die Beklei dungsbesichtigungen. Er schilderte die Schikanen, die dabei angewandt werden, so daß der Schupobeamte sich so vorkomme, als ob er beim preußischen Kommiß sei, und er verlangte, daß die Kleiderbesichtigungen nur so weit vorgenommen Die infolge der bestehenden Wirtschaftskrise auch im Mufifer- werden, als sie nötig sind. Der Vorsitzende des Beamtenausschusses beruf vorhandene Arbeitslosigkeit wird noch dadurch vermehrt, daß beim Kommando, Klenz, besprach dann die neue Dienst Beamte, Militärmusiker, Doppelberufler und Dilettanten regelung. Es soll der 24stündige Dienst mit Wechsel­die schon einmal in Arbeit und Verdienst stehen im Neben ablösung eingeführt werden, während die Beamten der Ansicht sind, beruf gewerblich mufizieren und dadurch den freistehenden daß der achtstündige Dienst, die 48- Stunden- Woche mit Dreiteilung und erwerbslosen Berufsmusikern die Arbeitsgelegenheiten weg- Bolizeibeamte auf die Straße, als bisher der Fall war. In der Dis des Dienstes, das richtige sei. Durch diesen Dienst fämen mehr über die fussion fam der Unwille der Beamten chlechte Behandlung durch die Vorgesetzten" und die vielen Schikanen, denen sie ausgesetzt seien, an zahlreichen Beispielen zur Sprache. Der Landtagsabgeordnete Genosse Martwald fennzeichnete dann die Verdienste der SPD . um die Besserstellung der Polizeibeamten in der Gesetz­gebung und in der Lohnpolitik. Zum Schluß wurde in der sehr anregend verlaufenen Bersammlung eine Entschließung an­Santen unterstrich. genommen, die die in den Referaten zum Ausdrud gebrachten Ge­

nehmen.

Der Deutsche Musiker- Berband, als die berufene Interessenver­tretung der deutschen Berufsmusikerschaft hat bereits wiederholt die Forderung aufgestellt, daß

.1. die nad)§ 49 des Arbeitsnachweisgesetzes zugelaffene An­meldepflicht aller offenen Musiferstellen bei den zuständigen Arbeitsnachweisen durchgeführt wird und darüber hinaus die Arbeitgeber verpflichtet werden sollen, offene Stellen nur über den örtlich in Frage kommenden Musikernachweis zu besetzen;

2. die Arbeitszeitverordnung vom 21. Dezember 1923 bahin abgeändert bzw. erweitert wird, daß eine Ueberschreitung des gefeßlichen Normalarbeitstages auch dann als vorliegend und ftrafbar angefehen wird, wenn sie in Form von unentgeltlicher Nebenbeschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber oder, in einem anderen Betriebe sich vollzieht;

3. den Reichs-, Staats- und Kommunalbeamten, Angestellten und Arbeitern je de entgeltliche Mufitertätigkeit unter sagt wird bzw. die Genehmigung für jeden Einzelfall nur dann er. teilt werden darf, wenn eine Bescheinigung des zuständigen Arbeits­nachweises beigebracht wird, daß brauchbare Zivilberufsmusiker nicht mehr zu haben sind bzw. nicht geschädigt werden;

4. den Militärmusifern die außerdienstliche öffentliche Mufiftätigkeit weiter eingeschränkt wird unter Berücksichtigung folgen­der Forderungen:

a) Den Militärmusikern ist die Annahme von laufenden Spielverpflichtungen zu verbieten. b) Jede außerdienstliche Mufittätigkeit der Militärmusifer ist in 3ivilfleibung auszuführen.

c) Zur Prüfung vorkommender Beschwerden der Zivilberufs mufiter sowie zweds einwandfreier Auslegung der Bestim: mungen des Reichswehrministers vom 8. Juli 1921 ist eine zentrale paritätisch zusammengesetzte Kommission einzusetzen.

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Regierungserklärung im englischen Streik.

Rumänisechr Parteitag. Das Erekutivfemitee der rumänischen Sozialdemokratischen Bartei hat beschlossen, einen Gesamtparteitag für den 6. und 7. Januar 1927 in Bufareſt einzuberufen. Auf diesem Kongreß wird die endgültige Verschmelzung aller Regionalparteien in eine Landespartei gemäß dem Beschluß des letzten Gesamtparteitages durchgeführt werden.

Theater der Woche.

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Bom 14. bis 22. November 1926. Bolfsbühne: Nachtafnl. Leffing- Theater: 14. bis 16. und 18. bis 22. Theater in ber Königgräger Straße: 14. bis 16. und 18. bis 22. Mrs. Chenens Ende. Städtische Oper, Charlottenburg :

Mensch und Uebermensch. 17. Fräulein Julie und die Stärkere. beufel, Der Rammersänger.

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14., 16. Turandot . 15. Die Rauberflöte. 17., 21. Parsifal . 18. Rigoletto.

19. Hoffmanns Erzählungen. 20. Tosca . 21., 11% Uhr, Morgenfeier: Farblicht­musit. 22. Der Zwerg: Der legte Faun. Großes Schauspielhaus: 14. bis 16. und 18. bis 22. Bon Mund zu Mund. 17., 6% und 8% Uhr, Film. Theater des Beftens: Bis 14. Der Rug nach dem Westen. Ab 15. Gaflspiel Teatro dei Piccoli, Die Tribüne: Der Gedanke.

Deutsches Künstler- Theater: 14. bis 16. und 18. bis 22. Die Königin. 17. 8aza. Oper am Plak der Republik : 14. Freischig. 15. Boris Godunow . 16. Maskenball. 17. Fidelio. 18. Madame

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Butterfin. 19. 2. Ginfoniekonzert. 20. Meistersinger. 21. Tannhäuser. 22. 311­termezzo. Staatliches Schauspielhaus: 14., 16., 17., 18., 20., 21. Bulu. 15. Jugend( tein Kartenverkauf). 19. Napoleon . 22. Nathan der Weise( tein Kartenverkauf). Schiller- Theater: 14., 17., 22. Peer Gynt. 15., 18., 20. Wil helm Tell. 16., 21. Goldaten. 19. Die Welt, in der man sich langweilt. Romödienhaus: 14. bis 16. und 18. bis 22. Einbruch. 17. Totentanz. Berliner Theater: 14. bis 16. und 18. bis 22. Mik Amerika . 17. Die Ehre. Neues Theater am Roo: 14. bis 16. und 18. bis 22. Ich hab dich lieb. 17. Tanadrama Don Juan. 14., 12 Uhr, Matinee Don Juan . 20., 11 Uhr, Der Stall des Augias. 21., 12 Uhr, Matinee Narrenspiele. Zentral- Theater: sch hab mein Sera in Seidelberg. Theater in der Kommandantenstraße: 14. bis 16. und 18. bis 22. Der G'wissenswurm. 17. Die Ratten.

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Theater Romische am Schiffbauerdamm: Das Grabmal des unbekannten Goldaten. Oper: 14. bis 16. und 18. bis 22. Adrienne. 17. Dr. Stieglitz. Bustspielhaus: Metro­14. bis 16. und 18. bis 22. Die Herzogin von Elba . 17. Gespenster. pol- Theater: 14. bis 16. und 18. bis 22, Wieder Metropol. 17.( unbeſtimmt). Thalia- Theater: 14. bis 16. und 18. bis 22. Der Biberpela. 17. Gefchloffene aista. 17. Die fremde Frau. Borstellung. Theater am Rollendorfplah: 14, bis 16. und 18. bis 22. Fran Theater am Kurfürstendamm: 14. bis 16. und 18. bis 22. Jn. der Johannisnacht. 17. Echeiterhaufen, Theater in der Klosterstraße: 14., 15., 18. 360 Frauen. 16., 20. Spanische Fliege. 17., 21. Rose- Theater: 14. bis 16, und 18, bis 22. Was ihr wollt. 17. Jugend. Rafino- Theater: Bis 16. Gräfin Tippmamsell. 17. Gefchloffen. Ab 18. Mister Cornebbeef. Theater in der Lühowstraße: 14. bis 16. und 18. bis 22. Der fröhliche Kreuzberg . Schloßpart.Theater Steglig: Die öfterdrift.

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Rabale und Liebe. 19. Anna- Life.

17. Der Strom. Theater im Admiralspalast :

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14. bis 16, und 18. bis 22. Haller- Revue: An und aus. 17. Ruban- Rosaken­Theater am Chor. Winiergarten und Scala: Internationales Barieté. Rottbuffer Tor: Elite- Sänger. Reichshallen Theater: Stettiner Gänger. Deutsches Theater: Neidhardt von Gneisenau . Rammerspiele: 14. bis 16. und 18. bis 22. Der gefällige Thierrn. 17. Die Nadten fleiben...! Komödie: Die Gefangene.

London , 13. November. ( Eigener Drahtbricht.) Die Regierung hat erklärt, falls sich die Bergarbeiter die vorgeschlagene Regelung zur Beilegung des Kohlenkonfliktes zu eigen machen, werde fie, unabhängig davon, ob die Grubenbefizer den Vorschlägen zustimmen oder nicht, Bon Mund zu Mund. die entsprechenden Gesetze im Parlament einbringen.

Meinungsverschiedenheit unter den Bergarbeiterführern. London , 13. November. ( WTB.) Daily Chronicle" zufolge herrscht unter den Bergarbeiterführern eine Meinungsverschieden. heit über die Annahme der Bedingungen der Regierung. Angesichts des Versprechens der Regierung erwartet man jedoch, daß die heutige Konferenz der Delegierten der Bergarbeiter einen entscheidenden Schritt zur Beendigung des Kon­flifts tun werde. Lord Birkenhead erklärte gestern in einer Rede:" Wir haben die Höchstbedingungen angeboten, und wenn die Bergarbeiter dieses Angebot annehmen, werden wir nicht zögern, diese Bedingungen durch Gesezgebung auszuführen, selbst wenn sie sich den Grubenbefizern unwillkommen erweisen."

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Rachmittags Vorstellungen. Bolfsbühne: 14. Lysistrata. Oper am Blak der Republik: 14. Bohème. 19. Ginfonie- Mittagskonzert. Staatliches Schauspielhaus: 14. Doppelfelbstmord. Schiller- Theater: 14, Die Fahrt nach der Südsee. Theater in der Königgräger Straße: 14., 21. Was ihr wollt. Großes Schauspielhaus: 16., 18., 20. Funtheinzelmanns Märchenreise. Theater des Westens : 14. Der Rug nach dem Westen. Deutsches Künstler- Theater: 20. Schneewittchen. Romödienhaus: 14., 21. Der Garten Eden. Berliner Theater: 14. Mig Amerika . Neues Rentral- Theater: 14. Ich hab Theater am Roo: 19. Fridolins Märchenreise. mein Herz in Heidelberg . Theater in der Rommandantenstraße: 14. Rot­täppchen. Komische Over: 21. Dr. Stieglig. Thalia- Theater: 14. Lottchens Schwung. 20. Sänfel und Gretel. Geburtstag: Erster Klasse. Theater in der Klosterstraße: 14. Bombast und Rose Theater: 14., 20. Mag und Morig und der Weihnachtsmann. Theater in der Lügowstraße: 14. Lügenmäulchen und Wahrheitsmündchen. Schloßpart- Theater Steglig: 14. Schneewittchen. Theater im Admiralspalaft: 14., 21. Haller- Revue: An und aus. 17, Ruban­Rofaten- Chor. 20. Rinder- Revue: Alle Puppen tanzen.

Berantwortlich für Politik: Dr. Curt Geyer ; Wirtschaft: Artur Saternus; Gewerkschaftsbewegung: Friebr. Ekkorn: Feuilleton: R. S. Döscher; Lokales und Sonstiges: Frik Karstäbt: Anzeigen: Th. Glode; fämtlich in Berlin .

Berlag: Borwärts- Berlag G. m. b. S.. Berlin . Drud: Borwärts- Buchdruckerei

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