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Prozeß gegen Landgerichtsdirektor Jürgens

Beginn am nächsten Donnerstag.

Am kommenden Donnerstag beginnt vor dem Schwurgericht beim Landgericht III unter Borsitz von Landgerichtsdirektor Bombe der Prozeß gegen Landgerichtsdirektor Bernhard Jürgens und seine Ehefrau Marie, die sich wegen schwerer Delikte zu verantworten haben.

Der Fall des Ehepaars Jürgens hat seinerzeit großes Aufsehen erregt, da einem hohen deutschen   Richter, der zeitweise Unter­suchungsrichter des Staatsgerichtshofs und der vorübergehend für ben ehemaligen Staatsfommissar für die offentliche Ordnung tätig war, vorgeworfen wurde, daß er schwere Berfehlungen begangen habe, die ihn, wenn sich die Anklage als wahr erweisen sollte, zum Verbrecher stempeln würden. Auch rein äußerlich hat der Prozeß recht wechselvolle Schicksale gehabt.

Die Straftaten, die Landgerichtsdirektor Jürgens und feiner Gattin zur Last gelegt werden, haben sich in Kassel  , in Star­ gard  , in Kolberg   und zulegt in Berlin   abgespielt, und es waren somit vier Gerichte damit beschäftigt, den Tatbestand zu klären. Als dann aber die Boruntersuchung geschlossen und die An­flage erhoben worden war, wollte feines der Gerichte die Durchfüh­rung der Verhandlung übernehmen, hauptsächlich mohl aus dem Grunde, weil in Rassel, ebenso wie in Solingen   doch eine enge Fühlungnahme zwischen dem jetzigen Angeklagten und den dortigen Richtern bestanden hatte. Auch Stettin  , tas eine Zeitlang als Ver. handlungsort in Aussicht genommen war, gab deutlich zu verstehen, daß man dort die Verhandlung nicht gern übernehmen würde. So war schließlich das Reichsgericht gezwungen, selbst ein Gericht zu bestimmen, und das Urteil des höchsten deutschen   Gerichts ging dahin, Berlin   au beauftragen, den Prozeß zu Ende zu bringen. Die Anflage, die etwa 150 Seiten umfaßt und die ein ungeheures Material, forgfältig gesichtet, zusammengetragen hat, lieft sich stellen­weise wie ein spannender Kriminalroman. In der tom­menden Verhandlung werden insgesamt 113 3eugen aufmar schieren, meist Kaufleute, einige Fabrifdirektoren, Rittergutsbesitzer, Bantbeamte, vor allen Dingen das Dienstpersonal und Polizei beamte. Die Anflage vertritt Oberstaatsanwalt Jordan aus Stargard  , während die beiden Angeschuldigten von Juftizrat Dr. Jo. hommes Berthauer, Rechtsanwalt Dr. Heinrich Werthauer, Rechtsanwalt Dr. Alsbers, Rechtsanwalt Dr. Gollnid ver­teidigt werden.

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Die Genoffenschaft Deutscher Bühnenangehörigen veranstaltet in der kommenden Woche weitere Aufführungen der Weber" von Gerhart Hauptmann  . Die Vorstellungen finden statt, Montag, den 21. Februar, Andreasfeftfäle, Andreasftraße 21; Dienstag, den 22 Februar, Orpheum, Hafenheide 32-38; Mittwoch, den 23. Februar, Tegler Bereinshaus, Tegel  , Hauptstraße 6; Donnerstag, den 24. Februar, Saalbau ber Hochschulbrauerei, Amrumer Straße 11. Die Borverkaufsstellen( Eintrittspries 80 Bf.): Gewerkschaftshaus, Engelufer 24-25, Zimmer 13; Deutscher   Bekleidungsarbeiterverband, Sebastianstraße 37-38; 8entralverband der Fleischer, Zorndorfer Straße 32; Berband der Gemeinde- und Staatsarbeiter, Johannis: Straße 14-15; Berband der graphischen Hilfsarbeiter, Luisenufer 37; Deutscher   Holzarbeiterverband, Rungestraße 30; Metallarbeiterver. band, Linienstraße 83-85; Deutscher   Tabafarbeiterverband, Münz Straße 24-25, Buchhandlung J. H. W. Diez, Lindenstraße 2. Wilde Gasberatungsstellen. In letzter Zeit haben sich in vielen Stadtteilen sogenannte Gasregulierungsgesellschaf ten, Gastocher Gasiparlidhigentralen, und Brennersentralen und Gasberatungsstellen ufm. aufgetan. Die Beauftragten, Reisenden, Schlosser, Monteure usm. dieser Firmen besuchen die gasverbrauchenden Haushaltungen und preifen Gassparbrenner, Basregulier und Sparapparate an, bie fie auch gleich in die vorhandenen Gasapparate einbauen. Häufig verfchaffen fich diese Personen unter der Vorspiegelung Zutritt zu ben Wohnungen, daß sie von den Gaswerten" tämen und beauftragt feien, die Gasanlagen und Apparate nachzuprüfen. Ihren amtlichen Charakter suchen sie durch Borzeigen eines Aus­weises zu bekräftigen. Auf Grund vielfach Anfragen und Be­schwerden Der Gasverbraucher sieht sich die Berliner  Städtische Gaswerte Art. Gef. veranlaßt, darauf hin. zuweisen, daß diese Brivatfirmen mit ihr und auch mit anderen Städtischen Einrichtungen in feinerlei 3ufammenbang stehen. Die Gasmerte empfehlen, sich in jedem Falle an die zuständige Ge schäftsstelle zu wenden, deren Anschrift und Gernsprechanschluß auf der Gasrechnung vermerkt ist. Sie weisen ferner darauf hin, daß ihre Angestellten mit einem Lichtbildausmeis mit Stempel und Unterschrift der Geschäftsstelle ver­seben find, ber unaufgefordert vorgezeigt werden soll, und daß in jeder Gasangelegenheit fostenlos und fachgemäße Auskunft ge­geben wird.

Einen Führerfurfus plant der Bundesvorstand des Deutschen Arbeiter Abstinentenbundes für Ostern 1927. Der Lehrgang foll im Schloß Tännich  , Thüringen  , stattfinden und ist in erster Linie für Funktionäre des Bundes und bie, die es werden wollen, bestimmt. Er wird die gesundheitliche, voltswirtschaftliche und tulturell- politische Seite ber 201tobolfrage be handeln. Angeshts der immer größer werdenden Alkoholgefahr ist Dielem Behrgang im Interesse der gesamten Arbeiterbewegung ein voller Erfolg zu wünschen.

Der Kre sverein Charlottenburg des Reichsbanners Schwarz- Rot- Gold veranstaltet aus Aulak der Bundes- Wei bemoche" am Donnerstag, dem 24.. in Ablerts efisälen, Charlottenburg  . Berliner   Str. 88, ein Dr cheft er Tonzert der Charlottenburger   Reichsbanner- Kapelle. Neichstagsabge

Eine Rundgebung der Clquldaflonsgefchädigten und Berbeängten zum Haager Schiedsspruch und zu den Entschädigungsfragen findet auf Einladung der in der Arbeitsgemeinschaft der und Berdrängungsschäden zusammengeschlossenen Ber Interessenvertretungen für den Ersag von Kriegs. bände am 20. Februar 1927, vormittags 10 Uhr, im Saalbau Friedrichshain statt.

Juftizirrtümer.

Aus der Gerichtspraxis des Auslandes.

Bor wenigen Tagen fand in Nizza   ein Prozeß statt, der wieder einmal zeigte, wie leicht Justizirrtümer, ja Justizmorde entstehen tönnen. Auf der Antlagebant saßen drei Kaufafier: Baranoff, Bichegakom und Chamatschisow; sie hatten sich wegen eines Lot­schlags an einem Russen namens Betrijento, Arbeiter an dem russi­schen Unternehmen Verdier, zu verantworten. Die Sache tonnie für sie sehr brenzlich werden: einige Tage vor der Ermordung des Petrjenkow hatten sie Streit mit ihm, bei dem Drohungen gefallen waren. Als nun am 16. August 1926 die Ortschaft La Boque, die quf dem Wege nach Cannes   liegt, unweit des Gebäudes, das dem Unternehmen Berdier gehört, die Leiche Betrjentos gefunden wurde, fiel der Verdacht sofort auf diese drei Kaulasier. Er wurde noch burch den Umstand verstärkt, daß die Brieftasche des Toten sowie der Inhalt jeiner Taschen unberührt geblieben waren; Raubmord lag also unter feinen Umständen vor. Alle Unschuldbeteuerungen

der Raukasier blieben erfolglos. Es wurde gegen sie die Anklage megen Totschlags erhoben und die Hauptverhandlung eröffnet. Da geschah aber das Unerwartete: Kurz vor dem Gerichtstermin gelang es der Polizei, den wahren Schuldigen zu fassen den russischen Arbeiter Tichon Kistenj. Anfangs leugnete er hartnädig, mar aber schließlich doch geständig und zeigte auch die Stelle, wo er das Beil vergraben hatte. Nun wurden die Kaufafier, die bereits mehr als vier Monate in der Untersuchungshaft verbracht hatten, auf freien Fuß gesezt; da jedoch die Hauptverhandlung gegen sie schon eröffnet war, mußten sie zusammen mit dem Kistenj auf der An­flagebant erscheinen. Dieser behauptete aber, er habe den Betr. jenko in Notwehr erschlagen, als er ihn habe berauben wollen. Das Gericht verurteilte ihn zu acht Jahren Gefängnis. Die Rau­tafier wurden freigesprochen.

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Es gibt auch Justizirrtümer, die des humoristischen Beigeschmad's nicht entbehren. Wenigstens hören sie sich luftig an, selbst wenn dem einen oder anderen der Akteure dabei auch nicht ganz wohl zumute fein mag. Folgendes Geschichten geschah also eines Tages in Paris  . Am 1. Mai vorigen Jahres überfuhr ein Auto im Bois de Boulogne  ein kleines Mädchen und versuchte zu entkommen. Der Polizei gelang es, den Flüchtigen zu stellen. Der Eigentümer wies sich als der Amerikaner Dodge aus. Das Gericht verurteilte ihn in Abwesenheit zu einem Monat Gefängnis. Als aber die Polizei die Strafe vollstrecken wollte, war Herr Dodge nirgends zu finden. Dann tauchte er plöblich im Justizpalast auf und erklärte, es läge ein Juftigirrtum vor: er fei im Mai gar nicht in Paris  gewesen, sondern in Amerita; so bald er erfahren habe, daß ihm zur Laft gelegt werde, er habe nach Ueberfahren eines Rindes Fersengeld gegeben, da sei er mit dem ersten Dampfer von jenseits des Ozeans herübergefommen; auch einen Zeugen habe er gleich mit des Vorwärts" sind gebracht, der bestätigen tönne, daß er zur fraglichen Zeit in Amerita besonders wirksam gewesen set.

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KLEINE ANZEIGEN

In der Gesamtaudage

and trotzdem

Wer also hatte das Kind überfahren? Allerdings, es war Dodges Auto, auch deffen Frau befand sich in ihm; der Autoinfaffe Schr billig! aber, der sich als Dodge vorgestellt hatte, war in Wirklichkeit nur sein Stellvertreter bei der Frau gewesen, nämlich für die Zeit seiner Abwesenheit; also deren Geliebter. Dieser hatte sich auch fofort feinen Namen zugelegt. Bor Gericht gab eine Beugin an, daß Herr Body so hieß der Stellvertreter des Herrn Dodge bei dessen Frau sich der Polizei auch wirklich als Herr Dodge vorgestellt habe. Auch die Kammerzofe mußte es von ihrer Herrin, daß es Herr Body gewesen sei, der das Mädchen überfahren habe. Bo war nun Herr Boby geblieben? Ja, das möchte ich auch gern wissen", meinte Herr Dodge zu dem Richter. Diesem blieb aber nichts anderes übrig, als den gehörnten Ehemann, der von seinem Rivalen um Frau, Auto und Namen gebracht worden war, frei­zusprechen.

Schweres Schiffsunglück auf dem Comosee.

Basel  , 19. Februar.( TU.) Auf dem Como see   ist gestern abend ein Pilgerschiff, auf dem sich der Bischof oon Comomit 70 Bilgern befand, aus unbekannter Ursache gesunken. Da sich das Schiff bereits in der Nähe des Ufers befand, fonnte der weitaus größte Teil der Pilger gerettet werden, darunter der Bischof selbst, der als legter vom sinkenden Schiffe heruntergeholt wurde. Bei der Banif, die auf dem finfenden Schiffe geherrscht hatte, wurden über 30 Personen verlegt; auch ist ein Toter zu beklagen. Zwei Personen werden vermißt. Eine dörfliche Tragödie.

Der Brand und Doppelmorb auf dem Grundstück der Frau Baumgart in Klein- Lauerfis ist nach einer Meldung aus Gloga   u durch ein Geständnis der in Haft befindlichen Frau Baum­gart aufgeklärt worden. Danach hat der uneheliche Sohn des von seiner Frau getrennt lebenden Baumgart aus Verzweiflung über finanzielle Forderungen, die sein Vater für die Benutzung des Grundstücks an ihn stellte, in der Nacht zum 12. Dezember nach einem vergeblichen Mordverfuch an seiner Mutter die in der Küche sißende Großmutter getötet und sich dann auf dem Boden des Hauses eine tödliche Halsverlegung beigebracht. Als ihn die Mutter auffand, habe sie in ihrer Verzweiflung der Leiche den Kopf völlig ab

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ordneter Samerab Franz& Antler wird zu dem Thema: Der Stampi gefchnitten und in den Teich geworfen und darauf ihr Anwesen Bucherschrank in Eiche WÜRDIGKEIT UND

um die- Republik" die geftansprache hatten.

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Soch dhulreform!" Cine öffentliche Kundgebung zu diesem brennenden Thema veranstaltet der Bund Entschiedener Schul­reformer" am Dienstag, 22., 7, 1hr, in der Aula des Friedrich­Bibelms- Gymnosiums, Kochflr. 13. Es fprechen unter dem Boifitz von Prof. Paul Defteich 1. Universitätsprof. Dr. Heinrich aentig- Halle, M. d. L., über Die beutice ochichule, wie sie war, wie fie in und wie sie fein follte". 2. Prof. Dr. Theodor Leffing Hannover über Die akademische Freiheit und bie Jugend". 3. Hochschuldirektor Privatdozent Dr. Baul Sonigs beim Köln   über Die 8utuntshochschule zur deutschen  Boltstultur".

Für den Sprech- und Bewegungscher der Boltsbühne werben begabte Mitglieder gefucht. Melbungen an Sarl Vogt, Schöneberg  , Königsweg 22 bei Zech.

Drei Beethoven  - hunderfahrfeiern veranstaltet das Boltsbibungs­amt einidendorf, und zwar am Dienstag, dem 22. februar, abents 8 Ubr, in Tegel  , in der Aula der Humboldt- Saue, am Mittwoch, bein 28. februar, abends 8 Uhr, in ermsdorf, Restaurant Sum Lindengarten, Berliner   Str., und am Donnerstag, dem 24. Februar, abends 8 Uhr, in Neiuidendorf Dft, in der Aula des Realgymnasiums, Berner Str. Zu Beginn der Feier wird Walter Möller   über ben großen Zonteger und feine Bersönlichkeit sprechen. Einen Einblid in des Meisters Schaffen bietet der darauf folgende musikalische Teil, in dem Milly Rosen bie fchönften Beethoven- Licder fingen und Konzertmeister Lambinon die G- Dur- Romanze, ein Menuett von Beethoven   und die liebliche Sonate F- Eur, die sogenannte Früblinssionate, ipielen wird; den Klavierpart bat Melitta Heim übernommen. Bei dem niedrigen Eintrittspreis pon 50 Bi. ist es jedem möglich, an dieser Feierstunde zum Gedächtnis des größten deutschen   Mujiters teilzunehmen und feine Konsprache auf sich wirten laffen.

Elsläufer und Elshoden pieler, Deute  , Sonntag, früh 8%, Uhr, treffen fich alle Eisiportler und Interessenten der AJ( Arbeiter- Wintersport­Intereffengemeinschaft) an der Endhaltestelle der Linie 28 in Regelort.

Für Nachzügler gilt folgen der Weg: Bom Leuchtturm überlegen nach

Bootshaus Buller, dann etwa 200 Meter über die Wiesen laufen.

Der Orisausschuß für Jugendpflege Neukölln veranstaltet Montag, 21. februar feinen 3. Rinoabend im Saalbau Bergstr. 147. Zur Aufführung gelangt der Film Die Gegelfahrt ins Wunderland", Starten 20 Bj. für Bugenbliche und 60 Bf. für Ermadiene find im Rathaus, 2 r., Bimmer 258, zu haben. Bei Entrahme von Starten im Vorverkauf werben 10 Bros. Freilarten für erwerbslose Bereinsmitglieder gewährt.

in Brand gesteckt. Sie eilte dann zum Gemeindevorsteher, dem sie den Brand meldete.

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ERWEITERTER, GANZ

Eine Stadt verbrannt! Nach einer Meldung aus Athen   zer am Lager. Beta BESONDERS ERLESENER

störte eine Feuersbrunst in einem Zeitraum von zwei Stunden die Stadt Kavala   pollständig. Neben 80 Geschäften brannte das tieinaftatische Flüchtlingszentrum ab. Der Berlust wird auf 10 millionen Drachmen geschätzt. Die Zahl der Opfer ist noch nicht bekannt.

Neue Erbfföße in der Herzegowina. Aus Belgrad   wird ge. meldet: Die Erdbebenwarte erhielt im Laufe des Freitags aus Mostar   eine Nachricht über weltere Erbftöße. Gestern 6.15 Uhr früh wurde in Mostar   und Umgebung ein neuer sehr starter Erd­ftos wahrgenommen, durch den wieder mehrere Häuser zerstört

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Die Opfer des Tornados im Süden der Vereinigten Staaten  , Den legten Meldungen zufolge sind bei dem Tornado, der am Donnerstag und Freitag die Staaten Louisiana  , Mississippi   und Alabama   heimsuchte, 40 Personen getötet und etwa etma Reife­Deden 100 verlegt morben.

Opfer des Aberglaubens. Ein trasser Fall von Aberglauben, den eine junge Bäuerin mit dem Leben bezahlen mußte, hat sich in einem Dorfe des ostpreußischen Kreises Osterode   ereignet. Die Frau befam einen Gesichtsausschlag, dem eine schlimme Entzündung folgte. Aber anstatt einen Arzt zu Rate zu ziehen, wurde eine ländliche Diese befragt. verordnete Umschläge mit Heilkundige" Schweinedünger. Erft als sich der Zustand bedenklich ver­fchlimmert hatte, wurde die Bäuerin ins Krankenhaus geschafft. Ste war aber nicht mehr zu retten, sondern starb nach kurzer Zeit.

Das Todesurfeil lachend entgegengenommen. Nach mehrtägiger Verhandlung wurde in Augsburg   der 26jährige Knecht fein wegen Ermordung eines früheren Freundes zum Tode verurteilt. Der Mörder nahm das Urteil mit lachender Miene entgegen.

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