Der Ausbau der Elektrowerke.
Erweiterung der Anlagen.
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Befriedigender Abschluß.
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Die dem Reich gehörenden Elettromerte 2-3. mit ihren| nehmen, daß die neuerstellten Anlagen und die Neuerwerbungen Großkraftwerken in Golpa- Tschornewitz, Trattendorf und Laube mit großer Borsicht bewertet worden sind. Das gilt auch haben das Geschäftsjahr 1926 zu einem starten Ausbau ihrer für die Effekten und Beteiligungen, die einen Zuwachs um 1,1 auf Anlagen benugt. Die geplanten Neubauten, die die Leistungs- 9,69 Millionen Mart aufweisen. Borweg aus dem Betriebsgewinn fähigkeit dieser Werke auf mehr als 400 000 lowatt brachten, abgezweigt, ist, ebenso wie im Vorjahr, ein Betrag von 5,75 Mil sind fertiggestellt An dem technischen Ausbau der Gruben, eben- lionen Mark, das dem Erneuerungsfonto gutge so wie an der Erweiterung des Fernleitungsnetzes wurde weiter schrieben wurde. So erhöht sich diese offene Rücklage, die trop der gearbeitet. Gleichzeitig sicherten sich die Reichswerte neue Ab Erweiterungsbauten und Neuerwerbungen im Vorjahre nur un. fabgebiete durch Stromlieferungsverträge mit Schlesien und wesentlich in Anspruch genommen worden ist auf 35,97 Millionen durch den bekannten Vertrag, den die Elektrowerke mit den Berliner Mark ein weiteres Zeichen dafür, wie die Aufwendungen für die Städtischen Elektrizitätswerfen gemeinsam für die Elettrizi Neuanlagen und Neuerwerbungen aus laufenden Betriebs. tätslieferung an die Stadtbahn abgeschloffen haben. überschüssen entnommen morden sind. Das Erneuerungskonto Zur Erfüllung der Verträge werden neue 100 000 Bolt Let beträgt jetzt mehr als die Hälfte des Attientapitals, tungen vom Kraftwerk Trattendorf in der Niederlausitz nach zuzüglich des gesetzlichen Reservefonds. An Bankguthaben werden Berlin und nach Tschechnitz bei Breslau geführt. 8,27 Millionen Mark ausgewiesen. die allein bereits die Kreditoren in Höhe von 8,4 Millionen fast vollkommen decken. Außerdem bestehen noch Forderungen an befreundete Gesellschaften in Höhe von 8,4 Millionen Mart. Während dieses Konto im Vorjahre noch 16 Millionen betragen hatte. Diese Zahlen zeigen, wie die Gesellschaft darauf bedacht gewesen ist, auch ihre Liquidität zu verstärken.
Produktionsergebnisse.
Die Stromerzeugung selbst wurde beeinträchtigt durch die Tatsache, daß die dem Reiche gehörigen Mitteldeutschen Stid. stoffwerke im legten Jahre ihre Umstellung vornahmen und infolge dessen wesentlich weniger Strom bezogen. Aus diesem Grunde ist der gesamte Stromabsatz der Elektrowerke von 1577 auf 1486 Millionen Kilowattstunden zurüd gegangen. Der Absatz an die übrigen Teilnehmer ist jedoch gestiegen. Der Geschäftsbericht stellt daher fest, daß die zentrale Großversorgung, die auch vielfach zu Aushilfslieferungen bei Störungen anderer Werte benutzt wurde, gerade im Berichtsjahr ihren Nutz en besonders auffällig gezeigt hat. Entsprechend der geringeren Stromlieferung ist die Förderung der Gruben etwas zurückgegangen. Nur die Briketterzeugung weist eine Steigerung von 110 000 auf 127 000 Tonnen auf.
Die Herstellung stärkerer Beziehungen zu den Abnehmern und die Erweiterung des Interessenkreises in der Stromerzeugung führte zum Erwerb neuer Beteiligungen, über die wir bereits früher berichtet haben.
Gewinn- und Bilanzergebnisse.
Die Konsolidierung, die von den Reichselektrizitätswerfen planmäßig betrieben wird, findet ihren Niederschlag auch in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung. Der Betrieb s überschuß hat sich trotz des verringerten Stromabsazes um rund 330 000 m. auf fast 14 Millionen Mark gehoben. Der Reingewinn wird nahezu unverändert mit 5 Millionen Mart ausgewiesen. Den größten Teil, nämlich 4,8 Millionen Mark erhält das Reich in Form einer Dividende von 8 Proz.
In Wirklichkeit sind die erzielten Ueberschüsse wesentlich höher gewesen, was in der Bildung stiller Reserven zum Ausdrud fam. Zwar werden die großen Anlagekonten( Grundbefig, Grubenfraftwerke, Fernleitungen usw.) um rund 13 Millionen höher aus. gewiesen als im Vorjahr. Es ist aber mit Bestimmtheit anzu,
Der Segen der Konsumvereine. Bilanz im Zentralverband deutscher Konsumvereine.
Für den Zentralverband deutscher Konsumvereine, und zwar für 1036 von insgesamt 1090 Genossenschaften, veröffentlicht der Zentralverband deutscher Konsumvereine jetzt die Bilanz für das Jahr 1926. Wenn irgendwo, so lassen sich in diesen Ziffern der ge. waltige Aufstieg der deutschen Konsumvereine, ihre wachsende Birt. samkeit und ihr Segen für den Haushalt der Massen deutlich erfennen. Wir haben die Hauptziffern der legtjährigen Entwicklung hier zusammengestellt und mit dem Borjahr verglichen.
Zahl der Verteilungsstellen. Ilmiag
Durchschnittsumfaz pro Mit
glied
1925 8.500
616 000 000 m.
182 Erlös aus selbstprod Gütern 161 000 000 In der Produktion beschäftigte
Personen.
Durchschnittserlös pro Person Geichänsguthaben
Buchwert des Grundbesizes. 89 100 000
Reierven.
Spareinlagen
1926
8780
747 000 000 m.
234 186 000 000
6273
Produktionswert pro Perion
25 607
"
In der Verteilung beschäftigte
Perionen.
31 045
6555 28 390 32 954
19 849
90
20 000 000
22 660 29 400 000
"
"
29 300 000
33 900 000
"
"
67 900 000
109 100 000
"
108 500 000
"
d. Einricht u. Masch.
8 800 000
14 600 000
"
" P
des Warenbestandes
87 00 000
97.900 000
"
" P
Warenichulden Bantichulden
40 500 000
33 500 000
"
10 200 000
4.800 000
"
24 300 000
82 000 000
"
Reinertrag, Rabattguthaben und leberweisung Rüdvergütung an Mitglieder
3 500 000
"
5 200 000 In der Mitgliedschaft wurde die große Reinigung ven Gelegenheitsgewinnlern aus der Inflation abgeschlossen: Die Mitgliederzahl ging von 3 382 000 auf 3 196 000 zurück. Dabei wurden aber über 165000 neue Mitglieder aufgenommen, von denen sicher ist, daß sie keine Gelegenheitsgewinnler sem werden. Groß ist die Steigerung der Leistungen und der Wirtschaft lichkeit. Während der Gesamtumfaß der Verteilungsstellen um mehr als zwanzig Prozent gestiegen ist, stieg der Durchschnittsumsatz pro Mitglied um fast dreißig Prozent. Die gesamte Umsatzsteigerung war so groß, daß der Verkaufserlös aus selbstproduzierten Gütern der Umsatzsteigerung nicht folgen fonnte und obwohl dieser gegenüber der Vorfriegszeit beträchtlich gestiegen ist, blieb sein Anteil am Gesamtumfaß im letzten Jahre gegenüber 1925 dadurch noch um 1,2 Proz. zurück Daß die Wirtschaft lichkeit in der Warenverteilung wieder sehr beträchts lich erhöht wurde, beweist die Tatsache des Durchschnittserlöses auf jede in der Güterverteilung beschäftigte Person gegenüber dem Borjahr um fast zwanzig Prozent; der hohe Durchschnittsumfaß der Borkriegszeit, wo die Kauffraft noch eine so sehr viel größere war ( allerdings bei niedrigeren Preisen), ist überschritten. In der Eigen produktion ist der Produktionswert, der auf jede der 6555 beschäftigten Personen entfällt, von 25 607 auf 28 390 m., also
Bei dem günstigen Abschluß leuchtet nicht ein, weshalb die Rücklagen für soziale 3wede, die im Vorjahre 250 000 m. betragen hatten, in diesem Jahre nur mit 100 000 m. neu bedacht worden sind.
Die Elektrowerke im Rahmen der Gesamtwirtschaft.
internationalen Uebertonfurrenz die Aussichten neuer, schneller und ökonomischer Schiffe ganz besonders günstige und damit die deutschen Schiffsneubauten im besonderen gerechtfertigt seien. Daran mag etwas richtig sein. Aber wir glauben, daß die deutschen Reede reien die von ihnen durchgeführten Schiffsneubauten taum in solchem Ausmaß vorgenommen hätten, wenn ihnen nicht die sogenannten Werften" fubventionen zur Verfügung gestanden hätten, die in Wahrheit Subventionen für die großen Reedereien find. Die Werften und Schiffahrtssubventionen möchte Dr. Cuno damit rechtfertigen, daß die schnelle Indienſtſtellung neuer Schiffe die Ueberlegenheit der deutschen Handelsflotte in der internationalen Schiffahrt fördere und damit der Beitrag der deutschen Reedereien zur Aktivierung der Zahlungsbilanz steige. Grundfäßlich erklärt sich Dr. Cuno im Namen der deutschen Subventionen. Weder die Kredite aus dem Reeder gegen 50- millionen- Fonds noch die jetzige Binsperbilligungsaftion habe mit Subventionen irgend etwas zu tun. Beide Aktionen seien unter dem Gesichtspunkt der produktiven Arbeitslosenhilfe zu betrachten und seien ein notwendiges Uebel gewesen. Subventionen in dent Gimme, daß laufende Unterstützungen gezahlt würden, um die mangelnde Rentabilität einzelner Firmen auszugleichen, lägen nicht vor.
Dies Art, grundsäglich" Subventionen" abzulehnen, prattisch aber soviel Zinsgeschenke vom Staate in Anspruch zu nehmen, als nur erreichbar sind, eine solche Argumentation ist fühn und fomisch zugleich. Aber sie ist charakteristisch für das deutsche Unternehmertum überhaupt, und man muß es begrüßen, daß Herr Dr. Cuno die Gelegenheit dazu gegeben hat, das wieder einmal festzustellen.
51 Proz. Dividende bei Muratti. Eine Frage an den Steuerfistus! Geradezu tolle Gewinne schüttet die Muratti A.-G. an die Attionäre aus. Aus einem Reingewinn von 105 927,06 m. ergeben sich zunächst 21 Proz. Dividende( wie schon im Vorjahr) auf 500 000 Mark Aktienkapital Außerdem aber erhalten die Aktionäre eine außerordentliche Zuwendung von 150 000 m., und war, wie es im Geschäftsbericht heißt, zur Abdeckung von 2ar. lehnsschulden der Aktionäre gegenüber der Gesellschaft. Natürlich sind diese 150 000 m. dem Gewinn entnommen; den Aftionären werden ihre Schulden geschenkt, so daß sich die tatsächliche Dividende damit auf 51 Pro 3. erhöht. Es muß die immerhin auch für den Steuerzahler recht interessante Frage aufgeworfen werden, ob die Aktionäre der Muratti A.-G. für ihr 150 000 M. Darlehns" geschenk die Kapitalertragssteuer 8ahlen, die sie bei Einrechnung der 150 000 m. in die Dividende 3u zahlen hätten.
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Im ganzen ergibt der Abschluß der Reichselektrizitätsmerte das Bild eines vollen Erfolges, dieses dem Reich gehörenden Unter. nehmens, sowohl in bezug auf seine Rentabilität wie in bezug auf die Erfüllung seines wachsenden Aufgabentreifes. Immer stärker greifen die Interessen der großen Elektrizitätsunter nehmungen ineinander über. Die Reichselektorwerke sind jetzt das größte unter den Großkraftwerken. Es wäre daher nur zu wünschen, wenn die im letzten Jahre viel diskutierten Inter . effengegensätze zwischen den Reichswerten und den preußt. schen Elektrizitätswerken allmählich hinter dem Willen einer be. Abbau der Hafengebühren bei der Behala . Die Berliner Hafens wußten Zusammenarbeit sämtlicher beteiligten Stellen zu anlagen sind von der Stadtgemeinde Berlin in die gemischtwirt. rücktreten. Die bisher von Preußen nach dieser Richtung angeschaftliche Behala", Berliner Hafen- und Lagerhauss 2.-G., eingebracht worden. Von dem 1,68 Millionen Mart be fündigten Maßnahmen, die auf eine Zusammenfassung der preußi- tragenden Aftienkapital haben die Stadt Berlin und die bekannte schen Elektrizitätsintereffen abzielen, laffen hoffen, daß dieser Weg Speditionsfirma center u. Co. den größten Teil im Besiz. zu gemeinsamer Arbeit auch auf diesem Gebiete bald geöffnet sein Die Stadt, die aus der Verpachtung der Betriebs wird. Im übrigen brauchen die Reichselektrizitätswerke, das zeigt anlagen an die Gesellschaft vorläufig so gut wie teine Ein. auch der vorliegende Abschluß, keineswegs den Bergleich mit nahmen hat, und, da die Behala bis jeßt ohne Ueberschüsse irgendwelchen ähnlichen privaten oder gemischtwirtschaftlichen Unter- arbeitete, auch feinen Reingewinnanteil bezieht, ist nehmungen zu scheuen, wie es überhaupt gut wäre, wenn die gegen früher, wo die Verwaltung der Häfen regelmäßig Berlufte Träger der öffentlichen Wirtschaft gegenüber den Angriffen der ergab, insofern besser gestellt, als sie jest teinen Buschuß mehr zu leisten braucht, dafür aber von dem Betrieb Steuern privaten Industrie etwas mehr aus sich herausgingen und ihre Be( im legten Jahre rund 110 000 m.) erhält. Die Behala hat von deutung für die gesamte Bolkswirtschaft damit zugleich für die 1924 bis 1926 ihren Umfaß von 874 540 auf 1591 635 Tonnen private Industrie stärker als bisher betonten. erhöhen fönnen, ihre Einnahmen dagegen nur von 2,9 auf 3 Millio nen Mart gesteigert. Es ist also eine Berringerung der Hafengebühren usw. von 3,35 auf 2,02 m. je Tonne erfolgt. Diese Gebührenpolitit, die von den Kreisen der Industrie und des Handels natürlich begrüßt wurde, hat den Anlaß zu heitigen Angriffen feitens fonfurrierender Transportunternehmungen ge Bemerkenswert ist, daß in den letzten drei Jahren ins. geben. gesamt 3,22 millionen für Neubauten, insbesondere für Die Die Erweiterung des West hafens, ausgegeben wurden. gesamte Steuerleistung ist von 113 747 M. im Jahre 1924 auf 227 692 m. im Jahre 1926 gestiegen. Der Rohgewinn des letzten Jahres wird fast ganz zu Abschreibungen( 258 000 m.) verwandt, so daß nur 1607 M. als Reingewinn verbleiben, die zusammen mit 21 872 M. Vortrag aus legtjähriger Rechnung für 1927 vorgetragen werden. Die Zahl der Angestellten wurde von 162 auf 125 ver. ringert und der organisatorische Aufbau des Betriebes weitgehend vereinfacht.
Ss.
um über zehn Prozent gestiegen. Auch hier ist die Friedensziffer wieder überschritten.
Die Geschäftsguthaben sind von 3,25 auf 3,95 Broz. des gesamten Umsatzes vermehrt. Die Spareinlagen sind sogar von 11,02 auf 14,61 Broz. des Gesamtumsages gestiegen. Auf der anderen Seite fonnten die Waren. und Bant. schulden sehr erheblich gesenkt werden. Während die Warenschulden mit 40,5 Millionen im Jahre 1925 noch 6,57 Broz. des Umfazes ausmachten, betrugen sie Ende 1926 nur mehr 33,5 Mil lionen, oder 4,49 Broz, der Anteil der Bankschulden sant noch stärfer, von 1,65 Broz. auf 0,65 Proz. des Umfazes. Wie sehr der Nußen für die Gesamtmitgliedschaft wuchs, zeigt die Steigerung des Gesamtertrages: von 24,3 millionen erhöhten sich Rein erträge, Rabattguthaben und leberweisungen auf 32 Millionen, d. h. von 3,93 auf 4,29 Proz. des Umsatzes. Aus diesem Gesamtertrag der tonsumgenossenschaftlichen Tätigkeit entfallen 21,2 Millionen allein auf Rabattguthaben, die gegenüber dem Jahre 1925 um rund 50 Proz. erhöht sind. Den Mitgliedern wurde als Rückvergütung die Summe von 5,2 Millionen Mart überwiesen, oder 0,70 Proz. des Gesamtumsatzes gegenüber 3,5 Millionen, oder 0,56 Proz. im vorigen Jahre.
Das ist im ganzen ein glänzendes Bild. Es ist um so glanz voller, als noch vor drei Jahren Gegenwart und Zukunft der Konsumgenossenschaften höchst ungewiß waren. Aber es ist noch unendlich viel Arbeit zu leisten innerhalb und außerhalb der Dr. ganisation, bis die deutsche Arbeiterschaft in ihren Konsumvereinen und Produktionsbetrieben die Gesamt versorgung des Haushalts der Massen bewältigt haben wird. Aber das ist das Ziel, und es muß erreicht werden.
Zur Lage der Seeschiffahrt. Generaldirektor Dr. Cuno über Schiffahrtsfubventionen. Angesichts der großen Neubautätigkeit, der sehr günstigen Abschlüsse der großen Reedereien und der neuen Subventionen für Schiffahrt und Werften ist eine Rede, die Herr Cuno, der ehe. malige Reichskanzler und jezige Großreeder, auf dem deutschen Seeschiffahrtstag hielt, von erheblicher Bedeutung. Er begann mit der Feststellung, daß die deutschen Reederien für die verlorenen Teile ihrer Flotte nicht ein Biertel des verlorenen Wertes vom Reich erhalten hätten, obwohl bekannt ist, daß die Reichsentschädi gung über 700 mill. oder die gute Hälfte des Wertes betrug. Bon rund 600 000 Tonnen sei die deutsche Seehandelsflotte wieder auf 3,2 Millionen Bruttotonnen angewachsen und umfasse heute 5,2 Proz. der gesamten Welttonnage gegenüber 12 Broz. im Jahre 1914.
Den besonderen Wert der neuen deutschen Flotte erblickt Dr. Cuno in dem hohen Prozentsatz an neuer Tonnage. Bei einem Weltdurchschnitt von 16,5 Proz. und einem Anteil Deutsch lands von 34 Proz. im Jahre 1913 sei der Anteil an Schiffen im Alter von weniger als fünf Jahren in der deutschen Flotte heute auf 40 Broz. gestiegen. Obwohl Dr. Cuno die Zukunftsaussichten im Welthandel nicht optimistisch beurteilt, und obwohl die allgemeine Ueberzeugung dahin geht, daß die Neubaupolitik unter heutigen Verhältnissen gefährlich fei, bekannte sich Dr. Cuno zu dem Saß, daß gerade wegen der
Rüdgang der Kohlenförderung. Im rheinisch- westfälischen Kohlen. Indilat wurden Mitteilungen über den Rückgang der Kohlen. förderung und des Kohlenabsatzes gemacht. Die arbeitstägliche Förderung ist im Februar auf 400 000 gegen 430 000 Tonnen im November gesunken. Aehnlich ging der arbeitstägliche Gesamtabsatz des Syndikats zurüd, nämlich von 324 000 Tonnen im November auf 288 000 Tonnen im Februar; seit dem Juni v. J. die niedrigste Biffer. In der ersten Märzwoche ist gegenüber der letzten Februar woche die arbeitstägliche Förderung von 408 000 auf 397 000 Tonn weiter zurückgegangen. Elegisch flingt die Bemerkung aus der Mitgliederversammlung, daß man eine sobald nicht wiederkehrende Gelegenheit zum höheren Abfaß nunmehr unwiderbringlich verloren habe und einem erheblich verschärften Wettbewerb gegenüber stehe. Im Inland mache sich die Konkurrenz der einzelnen deutschen Bergbaubzirke start fühlbar; noch schärfer zeige sich der Umschwung in den von der Auslandskonkurrenz bestrittenen Gebieten. In der Zu funft liege der Angelpunkt für den Auslandsabjay mehr in der Preis und Sortenfrage als in der Mengenfrage, die in den legten Monaten die Situation vorwiegend beherrscht habe.
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Die Internationale der Unternehmer so lautet ein Vortrag, den der unseren Lesern bekannte Wirtschaftsfritifer Genosse Paul Ufermann in Form einer Broschüre( Berlag des Ortsausschusses Lübed des ADGB. , Preis 0,50 m.) hat drucken lassen. Die Schrift gibt eine anschauliche Uebersicht über die verschiedenen Formen überstaatlicher Verbindungen von Unternehmern aus Industrie, Handel und Verkehr. Ist die Darstellung in dem engen Rahmen von 42 Druckseiten auch nicht erschöpfend, so gibt sie doch einen ausgezeichneten zusammenfassenden Ueberblick der wichtigsten Formen und Zwecke der kapitalistischen Zusammenschlüsse vor und nach dem Kriege bis in die neueste Beit hinein. So erfährt der Weltpetroleumtruft nicht anders als die internationale Rohstahlgemeinfchaft und das die ganze Welt umspannende Glühlampensyndikat unter pielen anderen Organisationen eine Würdigung. Ufermann schließt die Darstellung mit einem starten Appell an die internationale Arbeiterschaft, durch Stärkung der internationalen Gewertschaftsorganisationen und ihrer Schlagkraft gegen die immer mächtiger werdende kapitalistische Internationale ein Gegengewicht zu schaffen.
Weitere Krupp- Verkäufe. Wie gemeldet wird, hat der KruppRonzern jetzt das schon seit einigen Jahren stilliegende Stahl. wert in Annen verkauft. Erwerber ist die L. Haas A.-G. Magdeburg, die sich mit der Verwertung maschineller Einrichtungen und stilliegender Anlagen beschäftigt.
Hahn- Maccaroni
werden nach einem jahrzehntelang bewährten Verfahren aus reinem auserlesenen Hartweizengrieß hergestellt. Wenn man sie nach der jedem Paket aufgedruckten Vorschrift mit reichlich Wasser kocht, wird man erstaunt sein, wie stark sie aufquellen, wie ausgiebig sie sind und wie gut sie schmecken. Ein Mittagessen, wie es preiswerter, wohlschmeckender und nahrhafter kaum gedacht werden kann.