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°;rs Unterhaltung unö �Nissen

Der rote Direktor. Don Zt. ZiewZerow. Pawel Kudaschkin Direktor. Pawel Kudaschkin Chef. Das klingt so wohl, wie etwa: ein Glas Wein, ein volles Glas Wein. Und Kudaschkin trinkt auf einmal aus beiden Gläsern. Wie prächtig ist doch dieses Leben! Selbst der Teufel hätte es nicht herrlicher ausdenken können. Früher bloß Pawel Kudaschkin, jelzt aber: Pawel Jwanowitsch! Früher zu Fuß jetzt per Auto. O, und was für ein Arbeitszimmer hat! Riesengroß, hell. Und was für einen Tisch! Mit grünem Tuch überzogen, acht Laden zum Herausziehen. Arbeitszimmer, Tisch, Telephon, Auto, Portier. Wahrscheinlich ist das alles nur ein Traum. Ist's aber keiner, dann muß man sich unbedingt mit aller Kraft an so einen Platz an- klammern. Mit den Zähnen muß man stch darein verbeißen. Ist ja schließlich auch kein Spatz, zu sagen: Di rek tor!" Visher nichts als ein einfacher Arbeiter nun plötzlich: Genosse Direktor". Das Auto saust dahin, mit ihm die Erde unter ihm. Und der Himmel über ihm. Die ganz« Straße saust, die ganze Stadt. Das ist ein Leben! Ein aus. Der Schlosser geht der Zimmermaler kommt der Maurer geht. Ilnd Kudaschkin saust durch die Stadt. Er steht höher als Schlosser, Zimmermaler und Maurer. Das ist ein Leben! Di rek tor!" Kudaschkin sitzt im ledergepolsterten Lehnstuhl, lächelt freund- lich. Links von ihm ein Ingenieur, rechts von ihm ein Ingenieur. Tja, mit solchen Leuten sitzt er an einem Tisch! Sie rauchen er raucht ebenfalls, sie strecken ihre Beine au« er hat sie ebenfalls ausgestreckt: Gleich be rech tigung!" * Wie komisch ist doch diese Vorstadt! Wie klein dort all« Häuser sind! Die Wände entlang sitzen Arbeiter auf Bänken, mit auf. geknöpften Hemden, Weiber kauen Sonnenblumenkerne, Kinder kriechen ihnen zwischen den Beinen durch. Und in so einem Hause hat einst auch Kudaschkin gewohnt! Jetzt aber wohnt er im Zentrum der Stadt in einem fünf Stock hohen Hause. Ein Fabrik- direktor kann doch nicht in der Arbeitervorstadt leben! Sonst hielte ihn ja kein einziger Ingenieur für einen wirklichen Direktor. Kein einziger Spezialist hatte Hochachtung vor ihm... m Ist dos so ein merkwürdiger Spiegel oder hat sich Genosse Kudaschkin tatsächlich so sehr verändert? Es scheint, als gehör« dieser Schnurrbart gar nicht ihm. Früher war er lang, mit ab- stehenden, herabhängenden Haaren, jetzt ist erenglisch gestutzt", nichts als eine schmale Bürste unter den Nasenlöchern. Und auch die Wangen sehen aus, als wären es nicht die seinigen. Seht nur, wie sie beginnen, sich aufzublasen und immer stärker rosafarben werden sie. Und die Augen, und der Hals mit dem weißen Kragen all das scheint nicht ihm zu gehören. Blauer Anzug, ein« feine Zigarette zwischen den Zähnen, tadellose Schuhe an den Füßen. Dummheit! Natürlich ist er es! Der Direktor kann doch nicht einhergehen wie ein einfacher Arbeiter. Sonst wird kein Ingenieur die nötige Hochachtung vor ihm haben. Und außerdem... Guten Tag, Pawel Jwanowitsch!" Meine Hochachtung!" Kommen Sie doch endlich einmal mit uns. auf eine Taste Tee!" Leider keine Zeit, Genosse Samojkow. Heute Verwaltungs- ratssitzung!" Guten Tag, Pawel Jwanowitsch!" Meine Hochachtung!" Wie geht es Ihnen?" Man hat's nickst leicht, Genosse Grigorsew. Ich will nicht mehr länger in diesem Unternehmen bleiben!" Was sagen Ei« da?" Es ist unmöglich, mit solchen Berwaltungeräten zu arbeiten!" Oh, er ist ein schlauer Fuchs, dieser Pawel Kudaschkin! Mit den Ingenieuren redet er«ine andere Sprache als mit den Arbeitern. Wenn das alles kein Traum ist, muß man sich fest an so«inen Platz klammern. Mit den Ingenieuren in Zwist leben, ist un- vorteilhaft, mit den Arbeitern ebenfoll«. Po Ii tif!" Nur deshalb muß man mit allen eine andere Sprache führen... Außerdem muß man in derJngenieurgefellschaft" verkehren. In blauer Bluse aber kann man nicht neben einer Dame sitzen. Und es ist so angenehm, wenn man sich im Spiegel kaum selbst zu er- kennen oermag. Ucberhaupt ist es bei den Ingenieuren Usus, den Damen die Hand zu küsten . Und unter zwingender Notwendigkeit unterwirft sich auch Kudaschtn der Etikette. Vorläufig natürlich noch nicht. Darum handelt es sich schließlich auch nicht. Man mutz nur überhaupt Verschiedenes unternehmen, damit man nicht für «..inen unintelligentcn Bauer gehalten wird. « Alles wäre in schönster Ordnung. Aber trotzdem ist Kudaschkin mit dem Leben unzufrieden. Das heißt, mit dem Leben schon aber nicht mit feiner Frau. Stellt euch nur vor:«in ganz einfaches Weib! Trägt Kattun, bindet sich ein Kopftuch um. Hol's der Teufel, das wäre noch kein Malheur, man könnte auf der Twcrskaja- Straße jedes beliebige Kleid kaufen. Könnte ihr auch statt des Kopftuches einen Hut aussetzen. Nicht darum handelt es sich. Sie hat kein Benehmen! So ist's, zum Teufel. Sie ist so geblieben, wie sie als Arbeiterfrau war. Kudaschin sagt ihr: Jetzt bist du die Frau eines Direktors!!" Nu, Papaschenjka, was für ein Direktor du auch geworden bist... ich Hab dich ohne all dieses Zeug lieb..." Was ist da zu tun?... Kommen Besucher, verkriecht sie sich. Bei den Frauen der Ingenieur« sieht man förmlich, wie ihre Augen aus den Höhlen treten, so kokettieren sie. Und dieser Strohkopf fürchtet sich vor den Leuten, kommt im Kopstuch heraus, und Kudaschkin wird so verlegen, daß er einen roten Kopf bekommt. Nein, mit so einer Frau kann man sich vor solchen Leuten nicht zeigen. Und ihrethalber wird man auch vor ihm nie die rechte Hochachtung haben. Auf den ersten Blick steht man:«ine einfache Arbeiterin. Und wenn man ganz ausrichtig sein will: sie ist auch schon etwas zu alt für ihn. Ja, wenn man sich«ine andere auf- gabeln könnte, so eine mit Seidenstrümpfcn.... das wäre ein Brocken...! » Und das verwirklichte er auch. Er sagte seiner Frau ganz«in- jach und gerade heraus: �Wr passen«cht zueinander?"______

Die Frau im Kattunkleid ging und es kam ein« andere, die sich aufs kokettieren verstand. Schlank, jung, mit Seidenstrümpsen. Ach, wie interessant sie ist! Sie trinkt keinen Tee will Kaffee! Das Gebäck ist ihr zuwider man mutz ihr Zwieback kaufen. Schokolade, Kaiserbirnen, Theater, Manucure, Parfüm, Eau de Eologne. Und was sie für ein Benehmen hat! Merci, pardon. Heute langweile ich mich schrecklich... * Eben gab Kudaschkin seiner jungen Frau zum letztenmal Kaiser- birnen zu essen. Und punkt zwei Uhr morgens übersiedelt« er per Auto der GPU") in eine andere Wohnung. Kommt vor! Großtuerei führt oft zu noch ärgeren Dingen. lBcrichtigte Ucbcrsctzung von A. Wasserbauer.)

yaben öie Infekten Gesihmack� Es ist wohl allen bekannt, daß die Tiere viel besser entwickelte Sinne haben als der Mensch, dessen Sinne diirch die Kultur bereits so beeinflußt sind, daß sie allmählich verkümmern und nicht mehr so funktionieren wie im Urzustände. So wissen-wir,-daß das Wild- und überhaupt alle Raubtiere einen scharf ausgeprägten Geruchssinn haben und außerordentlich gut hören können: die Raubvögel, man et innere sich nur an den Adler, Bussard und Habicht, haben ein so scharfes Auge, daß sie totsicher ihr Bcutetier, und mag es noch so klein sein, aus der Höhe erkennen und pfeilschnell herniederschiehen, um es zu fangen. Auch die Infekten find in der Beziehung weiter als das Menschengeschlecht, verständigen sie sich doch lediglich durch den Tastsinn: auch der Geruchssinn spielt in ihrem Leben eine nicht unbedeutende Rolle aber über ihren Geschmackssinn war bisher nur wenig bekannt, tro� der Untersuchungen des Amerikaners Minnich, der feststellte, daß bei den Taasaltern der Geschmackssinn in den Spitzen der Füße lokalisiert sei. Das Geschmacksorgan dieser Schmetterlinge ist außerordentlich empfindlich, denn es nimmt noch Zuckerlösungen wahr, die 2S0i»al dünner sind als die Lösung, die von einem Menschen gerade noch als süß empfunden wird, also einen Konzentrationsgrad haben, der kaum noch wahniehmbar ist. Ebenso wie der Mensch vier Gcschmacksarten, nämlich süß, sauer, bitter und salzig unterscheidet, so reagieren auch viele Insekten daraus, Das zeigten die interessanten Versuche von Professor Karl von Frisch , die der Forscher an Bienen anstellte. Schon in seinen vor etlichen Jahren erschienenen SchriftenFarben- und Forniensinn der Bienen" undGeruchssinn der Bienen und seine blütenbiologische Bedeutung" gibt er wichtige Anfschlüsfe über die Sinnesorgane dieser nützlichen Insekten. Vor kurzem berichtete er nun auch in denRatunvifsenschciftsn" über seine Erfahrungen, die er mit Bienen gemacht hat, und bereichert mit dem gesammelten Material die biologischen Erkenntnisse der Wissenschaft um ein Be- deutendes: Die Tier« wurden nicht mit Honig, sondern künstlich mit Zucker- lösungen ernährt, um zu verniciden, daß der Geruchssinn beeinflußt wurde. Die einzelnen Bienen wurden mit kleinen Erkenuungs- zeichen versehen: denn die verschiedenen Tiere reagierten nicht gleich- mäßig: die Nahrungsaufnahme gefckstih ganz individuell. Darum mußte immer mit größeren Mengen von Tieren gearbeitet und Durchschnittswerte berechnet werden, um einigermaßen genaue Re- fultate zu erzielen. Eine 34prozentige Rohrzuckerlösung wurde noch von allen Bienen genommen, bei einer 4�prozentigen verweigerten fast alle die Nahrung: denn ein so geringer Konzcntralionsgrad wurde von ihnen nicht mehr wahrgenommen. Man könnte hier nun allerdings einwenden, daß es sich lediglich um die Dickflüssig- keil handele: aber Frisch bewies, daß es nur eine Geschmacksreaktion sei, indem er den Zuckorlösunae» Gelatine oder auch Gummi bei- mengte. Durch diese Mischung wurde die Lösung dickflüssig wie Synip oder Honig aber die Ergebnisse waren die gleiche». Nun weiß inan auch, daß manche Tiere aus einzelne Stoffe anders reagieren als der Mensch so braucht z. B. ein dem Menschen schädlicher Körper für ein Tier durchaus kein Gift zu sein, oder das. was dem Menschen bchagt, sagt dem Tier ort absolut nicht zu.' Zlehnliche Versuche stellte auch Professor von Frisch an. Er untersucbte verschiedene Zuckerarien und fand, daß dem Menschen Rohrzucker süßer vorkommt als Trauben- und Fruchtzucker. Das gleiche konnte er bei den Bienen feststellen, allerdings mit einem Unterschied: der. Fruchtzucker ist für den menschlichen Geschmack zweimal so süß wie Traubenzucker, die Bienen dageae» ziehen Traubenzucker dem Fruchtzucker vor. Auch für Milchzucker sind die Bienen nicht empfänglich. Selbst wenn er ihnen in stark konzen- tiierter Lösung vorgesetzt wurde, so verschmähten sie ihn und nahmen ihn nur dann, wenn er mit Rohrzucker vermischt war, und nur snlange, wie die Lösung Rohrzucker enthielt. Dann ließen sie die Lösung unbeachtet. Auch andere Zuckerarten, die uns Menschen noch süß vorkommen, schmecken sie nicht. Sie nehmen den süßen Geschmack nicht mehr wahr, selbst auf Sacharin, das uns tzOOmnl süßer vor­kommt als Rohrzucker, reagieren sie nicht mehr. Es ist also anzu- nehmen, daß der Geschmackssinn der Bienen sich zwischen zwei Grenzen bewegt, über die hinaus stärkere oder geringere Konzen-

*) GPU. gleich staatliche sowjetische Abteilung zur Bekämpfung der Sabotage, Maloersatwn und Konterrevolution, ehemals: Tfcheka.

trationsgrade nicht mehr wahrgenommen werden ebenso wie der Mensch, der für längere oder kürzere Lichtwellen unempfindlich bleibt, und die innerhalb dieser Grenzen liegenden noch mit oer- schiedenen Sinnesorganen aufnimmt. Danach un-erfuchle Frisch� die sauren Stoffe. Der Mensch findet die Essigsäure saurer als die Salzsäure, auch wenn beide den gleichen Säureg'rad haben, vielleicht, weil die Efsigsäiire eine organische Säure ist und als solche das Geschmacksorgan mehr beeinflußt. Das Gleiche konnte man auch bei den Bienen beobachten: denn sie rührten Zuckerlösungen, die mit einer gewissen Menge Essigsäure vermischt waren, nicht an und aßen eher von der mit Salzsäure vermischten Zuckerlösung. Auch bei den Versuchen mit Salzen und bitteren Stoffen hat Frisch eigenartige Ergebnisse gezeitigt. Aus Koch­solz reagieren die Bienen im gleichen Maße wie der Mensch: der Konzeiitrationsgrad wird von ihnen genau so wahrgenommen. Die Versuche hierzu waren recht nniständlich und schwierig: der Gelehrte mischte immer Zuckerlösungen mit Lösungen von verschiedenem Salz- gehalt. Die Biene» nahmen nun von der stark konzentrierten Zucker- lösung mehr, als von der schwächeren zu sich. Fügte er nun mehr von der Salzlösung hinzu, so änderte sich damit auch der Konzen- trationsgrad der Zuckerlösung und die Bienen reagierten entsprechend, d. h. sie verschmähten die Lösung, die zusalzig" war. Bei Chinin verhalten sich die Bienen anders als der Mensch, denn sie nehmen noch mit Chinin vermischte Zuckerlösungen zu sich, die der Mensch schon nicht mehr nehmen würde, weil sie zu bitter sind. Die Versuche sind also recht interessant und für die Wissenschaft von nicht verkennbareiii Wert.

nuf verschlungenen pfaöen. Man ist durchaus kein Menschenfeind, aber wenn man sech« Tage der Woche inmitten von vier Millionen geliebter Mitmenschen gelebt hat, so ist man reichlich eingedeckt. Und so kann es kommen, daß man am siebenten Tage, aller christlichen Nächstenliebe bar, zum Bahnhof stürmt, sich eine Sonntagsrückfahrkarte kauft und sich selbständig macht. Das ist aber nicht so einfach! Denn allfonntäglich kommt der dritte Teil der Bevölkerung auf ähnliche Ideen. Obwohl diese meist nur Pärchen- und fainilienweise in die Praxis umgesetzt werden, fo ist gleichwohl oder eben deshalb im Westen, Osten und Süden gar kein Gedanke daran, ein einsames Stückchen Ralur ent- decken zu können, wo etwa nicht einmal Familien Kaffee kochen können. Also versuchen wir es mit sechzig Kilometern Entfernung und mit C h o r i n. Nicht etwa Chorinchen, wo die Natur mit der schönsten Ruine der Mark" und ihren Bewunderern hinter Stachel- draht unsicher gemacht wird. Sondern Chorin ist gemeint, allwo man gleich im Walde aussteigt, und hinterlistigerweise abwartet, bis sich alle andere» Ausflügler verkrümelt haben. Dabei entdeckt man, daß eine bestimmte Himmelsrichtung wir werden uns hüten, zu sagen, welche ganz frei geblieben ist. In diese Richtung lenken wir unser« Schritte. Und es dauert keine Viertelstunde, so haben wir uns, trotz Meßtischblatt und Kompaß, bereits gründlich verlaufen. Denn wir befinden uns in dem verwickeltsten und verheddertsten Laub- und Mifchwaldgebiet der ganzen weiteren Berliner Um- gebung. fster ist der Wald nicht durch schnurgerade Gestellwege sauber in Quadrate geteilt. Diesem Schema macht hier das von der Eiszeit hinterlasse»? Maränengeländ« den Garaus. Es geht bergauf und bergab, die Pfade schlängeln sich durcheinander, es gibt Punkte, wo sie sich förmlich verquirlen. 5)at man eben festgestellt, daß der Weg von Osten nach Westen läuft, so biegt er nach wenigen Schritten nach Süden oder Norden uni die richtigen Bezeichnungen würde nur ein Seemann finden. Hält man sich an die wenigen Haupt- wege, so ist keine Gefahr, sofern man nur Karte und Kompaß nicht vergessen hat. Aber auf Schritt und Tritt gibt es Verlockungen vom Wege, prächtige Waldbiider, grüne Hänge mit bemoosten Blöcken, und ein kleiner Waidpsuhl nach dem andern. Man geht ihnen nach, lagert sich am blühenden User, über das wunderzartes erstes Laub der Buchen und Eichen herabhängt, kommt ins Träumen, und sofern man kein ganz prosaischer Seifensieder ist, sieht man im Handumdrehe» alles von Elfen und Waldschratts Mlebt, die einen dann tiefer und tiefer in den Wald locken. Und dann sieht man mit einem Male nichts als Wald und nichts als ganz schmale Wege, an denen frisch geschlagene Klafter Holz stehen, und man erkennt, daß man gründlich auf dem Holzwege ist, wie er Im Buche steht. Aber das hat man so gewollt, weil man den größten Gegensatz such!« zu deni wahnsinnigen, natursremden Getös« der Wettftodt. Hier haben wir ihn gefunden, diesen Gegensatz, hier ist man wieder Mensch und darf es sein! Stunde um Stunde vergeht, ohne daß eine Menfchensecle sichtbar wird. Nur der Kuckuck ruft und anderes Getier des Waldes. Endlich heitzts an die Heimkehr denken. Man rechnet sich: zwei Stunden. wenn man den Weg trifft da man ihn aber sicher nicht trifft, so kehrt man vier Stunden vor Abgang des Zuges um und wettet mit sich selber, ob man seinen Zug bekommen wird oder nicht. Und in diesem Walde hilft dann nur eines: den Kompaß ständig vor sich in der Hand und unentwegt die für recht erkannte Richtung ein- haltend, bald auf ilBegen, bald, wenn diese plötzlich wieder um die Ecke gehen, geradeaus, querdurch... Bis plötzlich ein Hauptweg kommt, der Wald sich lichtet und den Blick freigibt. ..____. a.Soe5f«,J