Die Forderungen der Metallarbeiter.
Der Lohntarif dem VBMJ. überreicht.
In der Generalversammlung des Deutschen Metallarbeiterverbandes, die gestern in den Sophiensälen stattfand, gab Genosse Urich die Forderungen bekannt, die das Metallkartell dem BBMI. übermittelt hat. Nachdem die Funktionärversammlung der Funktionäre der Betriebe des Verbandes Berliner Metallindustrieller am 29. August den Beschluß gefaßt hat, den DMV. zu beauftragen, mit dem VBMI. sich ins Benehmen zu sehen mit dem Versuch, ein Lohnabkommen für die Arbeiter der früheren Lohnklassen I- III in der Berliner Metallindustrie abzuschließen, hat sich das Metallfartell damit befaßt und dem BBMI. folgende Forderungen unterbreitet:
Die Löhne follen betragen für männliche Arbeiter: Einstellungslohn und Akkordbafis Klaffe I 1,20 m. pro Stunde, Klaffe II 1,15 m., klaffe III 1,05 m., Klaffe IV 0,95 2. Der Einstellungslohn gilt auch als Einstellungslohn für die Arbeiter, die nur als Cohnarbeiter beschäftigt werden, jedoch mit der Einschränkung, daß die Klasse IV während der Laufzeit des Bertrages für die Hilfsarbeiterinnen und Arbeiter in Fortfall tommt. Die Löhne der weiblichen Arbeiter betragen:
1. Gelernte und angelernte Arbeiterinnen erhalten, soweit gleiche Leistungen wie die männlichen Arbeiter vorliegen, die für die männlichen Arbeiter derfelben Kategorie jeweils fariflich festgefehten Löhne. Liegen gleiche Leistungen nicht vor,
so erhalten diese Arbeiterinnen 85 Proz. der für die männlichen Arbeiter der gleichen Kategorie jeweils tariflich festgesetzten Löhne.
2. Für Maschinen- und Handarbeiterinnen, deren Leistungen mit den Leistungen männlicher Arbeiter nicht verglichen werden können, ist der Einstellungslohn und die Akkordbalis tariflich festgefeht. Diefelbe beträgt 75 Proz. des für die männlichen Arbeiter jeweilig tarifiich festgefehten Lohnes. Affordbafis und Einstellungslohn der III. Klaffe betragen 0,76 M. pro Stunde, der IV. Klasse 0,70 m. Fro Stunde.
Für jugendliche Arbeiterinnen und Arbeiter soll der Cohn für beide Kategorien im Alter von 14-15 Jahren 30 Proz., 15-16 Jahren 32 Pro3., 16-17 Jahren 43 Pro3., 17-18 Jahren 52 Proz. vom Einstellungslohn der Klaffe I betragen.
An der Arbeiterschaft in den Betrieben wird es liegen, die vom Metallkartell eingereichte Forderung zu unterstüßen.
Es bleibt beim Achtstundentag! Entscheidung des Haupttarifamts für das Baugewerbe. Die baugewerblichen Unternehmerverbände haben bei ihren Versuchen, durchgefeßliche" Maßnahmen den Achtstundentag im Baugewerbe zu beseitigen, fein Glüd. Sie hatten sich bereits im Mai an das Reichsarbeitsministerium gewandt mit der Forderung, das Ministerium möge zentrale Berhandlungen zur Festlegung der Arbeitszeit im Baugewerbe stattfinden laffen. Die Internehmer beriefen sich dabei darauf, daß nach der Schaffung des Arbeitszeitnotgefeges eine gefegliche Neuregelung der Arbeitszeit norliege. Die baugewerblichen Arbeiterorganisationen vertraten den Standpunkt, das Arbeitszeitnotgesetz sei feine gejegliche Neuregelung der Arbeitszeit im Sinne des§ 3 Abf. 1 des Reichstarifvertrages. Das Reichsarbeitsministerium verwies die Unternehmerorganisationen an das Haupttarif.
amt, das zunächst über den Streitfall entscheiden müsse.
Die Entscheidung des Haupttarifamts ist nunmehr gefallen und zwar im Sinne der baugewerblichen Arbeiter organisationen. Das Arbeitszeitnotgesetz ist danach keine gefegliche Neuregelung der Arbeitszeit. , Die baugewerblichen Unternehmerorganisationen müssen auf die Verwirt lichung ihrer Abficht durch gesetzliche" Schiedssprüche die Arbeitszeit im Baugewerbe zu verlängern, mit schmerem Herzen verzichten. Es bleibt im Baugewerbe bei dem Achtstundentag.
Die neuen Landesarbeitsämter. Abgrenzung nach Wirtschaftsgemeinschaften. Die Vorschläge des Vorstandes der Reichsanstalt für ArbeitsInfenversicherung und Arbeitsvermittlung über die Abgrenzung neuen Landesarbeitsämter sind den obersten Landesbehörden nunmehr zugestellt worden. Nachdem diese dazu Stellung genommen haben, wird der Vorstand im Benehmen mit den Landesbehörden und nach Anhörung der Verwaltungsausschüsse der Landesarbeitsämter seine endgültige Entscheidung treffen.
der
Die Abgrenzung der neuen Landesarbeitsämter zeigt, wie wir erfahren, folgendes Bild: Ostpreußen , Pommern , Brandenburg , Schlesien , Freistaat Sachsen , Provinz Sachsen mit Thüringen , Mecklenburg , Hannover , Westfalen , Rheinprovinz , Hessen , Baden mit Württemberg und Pfalz , Bayern . Die Gliederung ist nach mirtschaftlichen Gesichtspunkten vorgenommen worden. Wirtschaftliche Gesichtspunkte können allein maßgebend fein; das sollten sich auch diejenigen sagen, die vielleicht mit dieser Neugliederung sich nicht gerne abfinden mögen. Die Grenzmark z. B. ist kein lebensfähiges Gebilde für einen Landesarbeitsnachweis; das beste wäre, fie ganz dem Landesarbeitsnachweisbezirk Brandenburg einzuverleiben. Ebenso muß die Pfalz mit Baden und Württemberg zusammen einen einheitlichen Körper darstellen; sie gehört nun einmal wirtschaftlich zu diesen Gebieten und nicht zum rechtsrheinischen Bayern . Die Personenfrage, d. h. die Entscheidung darüber, wer an die Spitze der neuen Landesarbeitsämter kommt, ist zurzeit noch
Die beste Unterstüßung liegt darin, wenn in allen Betrieben zu diesen aufgestellten Forderungen Stellung genommen wird und alle diejenigen, die heute der Organiſation fernſtehen, sofert der Organifation zugeführt werden. Nur eine starte Organisation gibt die Gewähr, daß diese Forderungen restlos durchgesezt werden können.
Mit der Ueberreichung dieser Forderungen durch das Metallfartell ist die
allgemeine Lohnoffensive der Metallarbeiter Berlins eingeleitet. Die Forderungen find an sich bescheiden. 1,20 m. Einstellungslohn und Affordbasis für hochqualifizierte Fach arbeiter ist gewiß keine Forderung, die selbst die Unternehmer als übertrieben bezeichnen könnten. Die Löhne der übrigen Gruppen, Schlosser, Dreher und Maschinenarbeiter folgen diesem Lohnfaz in gemessenem Abstand. Für die Hilfs arbeiter besteht bekanntlich ein gültiger Lohntarif. In diesen Forderungen wird auch der Grundsatz aufgestellt, daß die
Arbeiterinnen bei gleichen Leistungen den gleichen Cohn der Arbeiter erhalten sollen.
Die Forderungen find so übersichtlich und klar, daß sie eines Kommentars nicht weiter bedürfen. Wenn Genosse Ulrich der Befanntgabe dieser Forderungen die Bemerkung angefnüpft hat, daß es jetzt gilt, in allen Betrieben Stellung zu nehmen und die Arbeiter und Arbeiterinnen heranzuholen, die bisher der Organisation noch nicht beigetreten sind, so können wir diese Bemerkung voll unterstreichen. Hier ist der Hebel, wo angesetzt
werden muß.
So bescheiden diese Forderungen auch sein mögen, sie werden nur dann durchgesetzt werden, wenn die Herrn im VBMI. wissen, daß die Arbeiter und Arbeiterinnen der Berliner Metallindustrie gefchloffen hinter diesen Forderungen stehen. Können die Unternehmer aber damit rechnen, daß ein wesentlicher 25 il veu Arbeiterleri on map bie Sorberungen ablehnen. Teil der Arbeiterschaft gleichgültig beiseite steht, dann werden sie
Denn bei dem gegenwärtigen System fahren die Unternehmer wesentlich besser. Sowie die Konjunktur nachläßt, fönnen sie wieder rücksichtslos die Atfordpreise abbauen und die Arbeiterschaft um Jahre zurückwerfen. Darum heißt es heute für alle Arbeiter und Arbeiterinnen der Berliner Metallindustrie: Aufgewacht! in ein in die Gewerkschaft!
völlig in der Schwebe. Die Entscheidung über die Personenfrage fällt nicht vor dem Zusammentritt des engeren Ausschusses des Vorstandes. Die Abgrenzung der neuen Landesarbeitsämter und die Regelung der Personenfrage muß nach streng fachlichen Gesichtspunkten erfolgen. Jede Rücksichtnahme auf irgendwelche lokale Schmerzen wäre nur der Beginn eines greulichen Durcheinanders aller möglichen Wünsche und Sonderinteressen. Diese müssen bei fatorischen Aufbau der Arbeitslosenversicherung verstummen. einer so ernsten, wichtigen und schwierigen Frage wie dem organi
Bundeskongreß des ADB.
Zum Schluß der gestrigen Vormittagssigung des Bundesfon. greffes des ADB. erstattete der Bundesvorsitzende Genosse Falten berg den Geschäftsbericht über die Zeit vom 1. Januar 1925 bis zum 30. Juni 1927.
Er gab befannt, daß Fortschritte seit dem legten Bundesfongres in der Frage des Beamtenrechts nicht zu erzielen gewesen seien, nachdem der zuständige Referent Dr. Brecht von der Bürgerblockregierung aus geschifft worden war. Es wurde lediglich an der Disziplinargefeggebung weitergearbeitet. Der von der Reichsregierung ausgearbeitete Entwurf einer Reichsdienststrafordnung bringt praktisch einige geringe Berbeffe= rungen, denen aber ganz mesentliche Berschlechterungen gegenüberstehen. Als solche sind zu nennen: Die Ausdehnung des Disziplinarverfahrens auf Pensionäre, die Erhöhung der Höchstgeldstrafen von bisher einem halben Monatsgehalt auf ein ganzes Monatsgehalt. Die Bindung des Dienststrafrichters an die tatsächlichen Festellungen des Strafrichters. Der Referent fam in diesem Zusammenhang auch auf das Beamtenrätegejeg zu sprechen, von dem er bemerkte, daß die gegenwärtige Bürgerblockregierung es anscheinend in der Versenkung hat verschwinden lassen. Nach einigen weiteren Ausführungen über Unfall- und Krankenfürsorge der Beamten faßte der Referent die Ziele des ADB. dahin zusammen: Recht und Gesez für die Beamten innerhalb des allgemeinen Arbeitsrechts unter Berücksichtigung der speziellen Bedürfnisse auszubauen.
Die engere Beratung verschiedener Tagesordnungspunkte wurde daraufhin den einzelnen Kommiffionen überwiesen, die am Diens tag vormittag dem Plenum Bericht erstatten sollen.
Sperre über die Kunststeinfirma Gebr. Friesecke.
Bom Zentralverband der Steinarbeiter Deutschlands wird wegen der außerordentlich gesundheitsschädlichen Wirkung der Attordarbeit bei der Bearbeitung von Naturstein sowie Kunststein seit Jahren dafür gekämpft. daß der Afford beseitigt wird. In allen von der Ortsverwaltung Berlin abgeschlossenen Tarifen wurde die Bestimmung aufgenommen, daß nur im 3eitlohn gearbeitet werden darf.
Infolge eines im Mai d. I. in der Werffteinindustrie Berlins Bund der ausgebrochenen Streits wurde auch mit dem Deutschen Betonwerte, Gruppe Brandenburg , ein Tarif abgeschlossen, der die Bestimmungen enthält, daß nur im Zeit. Iohn gearbeitet werden darf und alle Steinmehe durch den paritätischen Arbeitsnachweis der Stadt Berlin , Abteilung Steinmeggewerbe, eingestellt werden müffen. Dieser Tarif wurde eigenhändig von Herrn Friesede als Borsigenden des Bundes der Deutschen Betonwerke unterzeichnet.
Bereits während des Streits fühlten sich die Steinmezen 2. Würges, E. Wolf und D. Braun verpflichtet, ihren Ar beitsbrüdern in den Rüden zu fallen und wurden außer dem zur Unterstüßung der Firma von ihnen noch die Steinmetzen M. Bod und W. Kramer als Helfershelfer herangeholt. Auf Borhalt des Organisationsleiters wurde von ihnen als Entschuldigung ihres Verhaltens erklärt: daß sie nicht mehr Mitglieder der Organifation, sondern zum christlichen Verband übergetreten feien.
Gleich in den ersten Tagen nach geleisteter Unterschrift wurde der Verbandsleitung gemeldet, daß von den Steinmetzen, die bereits während des Streits ihren Kollegen in den Rücken gefallen waren, wieder Afford gearbeitet werde. Auf Borstelligwerden bei der Firma und dem Bund der Betonwerke wurde von dem Herrn Betriebsleiter sowie dem Herrn Syndikus ironisch erklärt: Was wollen Sie denn, diese Leute sind ja nicht Mitglieder Ihrer Organisation, wollen es auch nicht sein und fallen demnach auch nicht unter den Tarifvertrag."
Einige Zeit später wurden auch Neueinstellungen vorgenommen, natürlich ohne Nachweis. Diese Steinmezen wurden auch angehalten, eine Erklärung abzugeben, daß fie nicht mehr Mitglied unserer Organisation seien. Zwei anderen Steinmeßen, die durch den Nachweis angefordert wurden, wurde aber erklärt, daß sie nur aushilfsmeise eingestellt seien.
Damit war aber auch die Geduld der noch in der Firma arbeitenden organisierten Steinmeßen zu Ende. Abgesehen von dem Drud, der feitens der Betriebsleitung auf fie ausgeübt murde, war es ihnen nicht länger zuzumuten, weiter mit Leuten zusammen. zuarbeiten, die zum Teil bewußt, zum Teil aus Understand aus rein egoistischen Motiven, ihre eigenen und die Interessen der Gesamtkollegenschaft dauernd mit Füßen treten. Es arbeiten dort noch folgende Steinmetzen: Anton Würges, Neukölln, Hermannn. 65, Malplaquetstraße 28, Mar Bod, Bernau , Grünstraße 199, straße 171, Ernst Wolf, Neukölln, Juliusstraße 25, Otto Braun , Baul 3ippel, n. 20, Soldiner Straße 70, Hans Schwarz, W. 57, Kurfürstenstraße 17, Mar Heinrici, Neukölln, Weise
Er betonte einleitend, daß sich der ADB. trok mancher ihm gemachten Schwierigkeiten seit dem legten Bundeskongreß gut entmidelt habe. Es tann festgestellt werden, daß die Beamten immer mehr einzusehen beginnen, daß nur durch eine freigemerfstraße 31 und Hermann Genfch. Nonnendamm, Laube 121. schaftliche Beamtenpolitif, die im engsten Einvernehmen mit den Arbeiter und Angestelltengemerfschaften betrieben wird, eine Beseitigung der vielen Üngerechtigkeiten in der Besoldungsfrage, wie auch in der Frage des Beamtenrechts erzielt werden fönne. große Hoffnungen von der Bürgerblodregierung bei der Regelung Er warnt in diesem Zusammenhang die Beamtenschaft, sich nicht zu der jezigen Besoldungsreform zu machen. Man hat bisher immer,
wenn im Reiche entscheidende Wahlen bevorstehen, den Beamten einige Broden hingeworfen, fie im übrigen aber auf die Zukunft vertröstet. Es dürfte diesmal faum anders fommen.
Auf die Einigungsverhandlungen eingehend, die im vorigen Jahr mit dem DBB. geführt wurden, bedauerte er lebhaft, daß diese Verhandlungen zu teinem Ergebnis geführt haben. Wenn sich heute leider noch beide großen Beamtenspitzengewerkschaften befämpfen, werde doch die Entwicklung zeigen, welche von den beiden Organisationen den richtigen Weg gegangen ist. Die Beamten müßten sich aber auch endlich daran gewöhnen, nicht nur schöne Resolutionen zu fassen, sondern sich vielmehr bemühen,
Kampforganisationen mit internationalem Charakter
auf die Beine zu stellen, wie sie die Arbeiter und Angestellten schon längst haben. Auch die Beamten müßten erkennen lernen, daß sie nichts weiter als Arbeitnehmer sind, die gegenüber dem Staate mie die Arbeiter und Angestellten ihre Rechte geltend machen müssen. Auf die Verwaltungsreform eingehend, verlangte er, daß diese Reform nicht nur von oben, sondern von oben und unten gemacht werden müsse. Genosse Faltenberg schilderte dann noch in großen Zügen die organisatorische Tätigkeit des ADB. seit dem lezten Bundeskongreß und sprach die Erwartung aus, daß sich der Allgemeine Deutsche Beamtenbund weiterhin günstig
entwickeln werde.
Der Geschäftsbericht sowohl, wie der im Anschluß daran gegebene Rassenbericht wurden von dem Kongreß gebilligt und ohne Debatte dem geschäftsführenden Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Es folgte dann ein Referat des Genossen Dr. Völter aber das neue Beamtenrecht.
Bon seiten der Organisation ist nun über die Firma Gebr. Friefede für organisierte Steinmeße die Sperre verhängt Wir ersuchen die gesamte Bauarbeiterschaft dies zu beachten und alle Fälle, mo bekannt wird, daß für die Firma Friesecke SteinmetzEngelufer 25, zu melden. arbeiten ausgeführt werden, im Verbandsbureau der Steinarbeiter,
Neugestaltung der Krisenfürsorge.
Der Verwaltungsrat des Reichsamts für Arbeitsvermittlung nimmt zur Vorlage über die Neugestaltung der Krisen= fürsorge am 19. und 20. September Stellung. Die verschiedentlich aufgetauchten Befürchtungen, die Krisenfürsorge werde ganz be= feitigt, entsprechen nicht den Tatsachen, doch enthalten die Pläne der Regierung, soweit man hört, eine Reihe von Berschlechterungen, Gegen sie wird sich die Arbeiterschaft energisch zur Wehr setzen.
Achtung, Fliesenleger! Heute 19 Uhr im Gewerkschaftshaus, Gaal 1, Bet fammlung aller Fliesenleger der am Vertrag beteiligten Organisationen. Deutscher Baugewerisbund, Fachgruppe Fliesenleger. Jugendgruppe bes Zb. Heute, Dienstag, ab 19 Uhr Spielen auf der Spielwiese 7 im Treptower Park und auf dem Spielplag an der Kazbachftraße( Kreuzberg ). Rasenspiele, Vollstänze, Ballspiele.
Freie Gewerkschaftsjugend Groß- Berlin. Heute, Dienstag, 19% Uhr, tagen die Gruppen: Frankfurter Allee : Gruppenheim Stäbt. Jugendheim Litauer Straße 18, Zimmer 3. Vortrag:„ Das Mädel in der Jugendbewegung." Landsberger Plaz: Gruppenheim Diestelmenerstr. 5. Vortrag: Gewerkschaften und Reichsverfassung." Lichtenberg : Gruppenheim Jugendheim Dossestr. 22. Vortragsreihe:" Aus der Geschichte der freien Gewerkschaften." Treptow : Gruppenheim Schule Wildenbruchstr. 53-54( Hortzimmer). Vortrag: Ariegs gefahren." Brig : Gruppenheim Chauffee-, Ede Hannemannstraße. Die Ber. anstaltungen werden in der Gruppe bekanntgegeben. Humboldt: JugendSüdwesten: Ab 18 Uhr Spielen auf dem Sportplag am Urban. Schöne heimaborging: de Graunstraße. Bortrag:„ Die Anfänge der Gewerkschaften." Besucht die weibe: Ab 18 Uhr Spielen auf dem Metallarbeiter- Sportplag. Ausstellung:„ Das junge Deutschland " im Schloß Bellevue. Rarten zu ermäßigten Preisen, Jugendliche 15 Bf., Erwachsene 50 Pf., sind in der Zentrale
zu haben.
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Berantwortlich für Politik: Richard Bernstein; Wirtschaft: G. Klingelhöfer;
Gewerkschaftsbewegung: J. Steiner; Feuilleton : Dr. John Schilowski; Lokales und Sonstiges: Friz Karstäbt; Anzeigen: Th. Glode; sämtlich in Berlin . Berlag: Borwärts- Berlag G. m. b S., Berlin . Drud: Vorwärts- Buchdruderet und Berlagsanstalt Baul Ginger u Co. Berlin SW 68. Lindenstraße S. Sierau 2 Beilagen und..Unterhaltung und Biffen".
flafer Gepp bat einen Dadel Baldmann and
Das if wirklich ein enorm gefcheiter Sund.
Täglich fidt er ba jam Refi- Kaufen and
Und dann bringt er fduberlic 1 Dfund nach Sens.
Ha, ba bilet the ben Baldmann leben follen!
Und aufs Brot
diefriſche Refi
die banerische Kernmargarine!
Schleunig wurde die Berwechslung ba berichtigt
nb ber Kunde mit ner Extrawurft befchwichtigt.