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Bqoiua ni nummonedasia

Sportund Spiel­

Frauensport einst- jetzt! Eissportkämpfe in Berlin  .

Als im vorigen Hochsommer Berliner   Rudermädels am schönen Rhein   entlang wanderten, gab es Aufregung. Man denke fich am alten Bater Rhein die neue Weiblichkeit im Sportdreß, lustige Lieder fingend. Die Landarbeiterinnen blieben entsegt stehen und entrüsteten sich laut über die Berliner   Menscher", die so, aller Sittlichkeit Hohn sprechend, herumlaufen.

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Als das Münchener Stadtamt für Beibesübungen ein Sportfest abhalten wollte, verfügte das bayerische   Kultus ministerium: Das Auftreten von Mädchen bei öffent. lichen Vorführungen begegnet so starten Bedenten, daß das Staatsministerium für Unterricht und Kultus sich veranlaßt fieht, den Schülerinnen der Bolts- und Fortbildungsschulen sowie der höheren Unterrichtsanstalten die Beteiligung zu unter= sagen." Und noch ein Beispiel: Als der Bayerische Turnerbund im Juli 1927 ein Erstes bayerisches Frauenturnfeft" in der Donau­stadt Neuburg   abhalten wollte, erhoben die Bischöfe Bayerns   gegen dieses öffentliche ergernis öffentlichen Einspruch und verboten den tatho lichen Frauen und Mädchen die Teilnahme.

Wir sehen, daß die gute alte Zeit" auch heute noch reichlich viel Anhänger hat. Mit besonderem Intereſſe konnte man daher den Vorführungen der Kreisschule des Arbeiter Turn und Sportbundes zusehen, die altes und neues Turnen( in Kleidung und Uebungsart) gegenüberstellten. In noch vollendeterer Form wurden die Gegensätze fürzlich von der Preußischen Hochschule für Leibesübungen dargestellt. Uebungs­grundsatz war: teine energischen Bewegungen, die den Körper Durcharbeiten, dafür weichliche Lieblichkeitsübungen, wie sie wohl den vorerwähnten Bischöfen und dem bayerischen Kultusminifterium vorschweben. Um 1890 waren endlose Ordnungsübungen und Reigen noch die Hauptsache. Dann wandten sich die Turnerinnen immer mehr schwierigeren Uebungen zu: Sprünge und Spreizübungen an Geräten. Dabei perhedderten sich die Turnerinnen aber oft mit den langen Röden, so daß endlich das Holenturnen zur Einführung tam. Zuerst recht weite Bluder­hosen und Röcke in grauem Leinen, später blaue Hosen( recht weit) und blauweiß gestreifte Sweater.

Auf der Heimreise von St. Moritz   stellte sich die schwedische DIympiaeishoteŋmannschaft gestern abend im ausver tauften Sportpalaft der internationalen Mannschaft des Berliner  Schlittschuh- Club zum Kampf. In einem torreichen, äußerst inter­effanten und teilweise geradezu aufregendem Spiel gelang es dem Schlittschuh- Club, den aus den Olympischen Eishofenwettkämpfen als Europameister hervorgegangenen Schweben mit 5: 3 das Nach sehen zu geben, obwohl der sonstige Mittelstürmer des BSC., G. Johansson auch diesmal noch bei seinen Landsleuten mitwirfte. Im ersten Drittel gab es gleich mehrere kritische Situationen vor dem Berliner Tor. Holmquist stellte durch eine prächtige Einzelleistung die Führung für Schweden   her und aus einem Ge­dränge fiel, für Steinte unhaltbar, der zweite Erfolg der Gäste. Innerhalb einer Minute brachten dann die Ber. liner das Kunststüd fertig, auszugleichen. Jaenede trug in einem glänzenden Lauf die Scheibe nach vorn, flankte genau zu Brüd, der zum ersten Tor für Berlin   verwandelte. Kurz dar auf fam Brüd gut durch und sandie zum zweiten Male ein. Das mittlere Drittel war das schönste des Spiels. Es gab einen pracht. vollen Kampfmoment nach dem anderen. Mit einem Bombenschuß stellte Jaenecke das Ergebnis auf 3: 2 für den Schlittschuh- Club. Holmquist war es vorbehalten, den Schweden   den Ausgleich zu verschaffen, aber ein Weitschuß von Jaenede stellte das alte Vers hältnis wieder her.

Im letzten Drittel waren alle Bemühungen der schwedischen Mannschaft, noch einmal erfolgreich zu sein, vergeblich, dagegen brachte ein Weitschuß von Jaenecke den Berlinern noch ein fünftes Tor. In der Berliner   Mannschaft, die sich in selten guter Form präsentierte, überragte Jaenede alle Mitspieler beträchtlich. Die Schweden   zeigten fich als fampffreudige, in technischer Hinsicht hervorragend ausgebildete Mannschaft. Jeder einzelne Mann vers ſtand zu kombinieren und zu gegebener Zeit auch zu schießen.

verbunden. Der Termin ist äußerst günstig gewählt, weil die Teil­nehmer an den Olympischen Winterspielen   auf der Rückreise von St. Moriß auch diese Wettbewerbe mit bestreiten fönnen. Daher ist die Beteiligung fehr gut ausgefallen, so daß es zu fast den gleichen Begegnungen wie in St. Morig tommen wird. In der Herren Weltmeisterschaft beansprucht das neuerliche 3ufammentreffen des Olympiafiegers Grafftröm mit dem Titelverteidiger Böd I das größte Interesse. Am Start werden weiter sein: Dr. Diftler und Karl Schäfer   aus Wien  , der Engländer Page, die Amerikaner N. W.   Niles, R. F. Turner und S. C. Badger, die Kanadier M. S. Wilson, J. C. East Wood, der Böhme Sliva sowie der deutsche Meister Rittberger und Franke. Für das Herren- Seniorenlaufen find folgende Meldungen eingegangen: Wrede, Wien  ; R. Kifiewicz, Bolen; D. Gold, Prag  ; M. R. Nitkanen, Finnland  ; sowie die Ber­ liner   Haertel, Bayer, Bren. Sehr zahlreich ist auch das Damen­Seniorentaufen beschicht: M. Brunner und Frizi Burger aus Bien, die Amerikanerinnen Th. Blanchard, R. Knapp, B. S. Lough ran und M. 9. Vinson, C. Smith und C. Wilson aus Kanada   und die Berliner   Damen Brod höft Bernhard, Flebbe und Beit. Das Baarlaufen sieht am Start: Frl. Scholz- Kaifer und Bel Th. Blanchard- Niles( Amerika  ), die Ehepaare Hoppe und Besela Brunner Wrede aus Wien  , Miß Loughran-- Badger und Mis ( Tschechoslowakei  ) sowie Frl. Kishauer- Gaste und Ehepaar Krüm ling. Das Weltmeisterpaar Mlle. Joly- Brunet wird ebenfalls ers wartet. Auch die Juniorenlaufen für Herren und Damen, ebenso der Tanzwettbewerb haben ein gutes Meldeergebnis zu ver zeichnen.

Das Programm ist folgendes: Freitag vormittag: Pflicht­übungen Herren- Senioren, Damen- Junioren. Abends Schaulaufen, Tanzwettbewerb sowie Eishockey Schweiz  - BSC. Sonnabend vormittag: Bilichtübungen Weltmeisterschaft und Damen- Senioren. Abends Kürlaufen Herren- und Damen- Senioren, Baariaufen und Eishoden Ranada- Schweiz. Sonntag nachmittag: Kürlaufen Weltmeisterschaft und Eishoden Kanada  - BSC. Montag abend: Schaulaufen und Eishockey Kanada- Kanada.

Benefiz- Galavorstellung im Sportpalast. Die professionellen Eistunstläufer und Eiskunstlehrer des Sportpalastes veranstalten

In der Nachfriegszeit wandten sich die weiblichen Sport. Weltmeisterschaft im Kunstlaufen am Donnerstag, mie alljährlich zum Schluß der Saison, einen

freunde in großer Zahl der Leichtathletik und den Spielen zu, mobei Bluderhosen und Blusen hinderten. So entstand die ichige Sportfleibung: ganz furze ofen und Smeater ohne Armel Auch der Uebungsstoff des Turnens wurde noll. ständig verändert durch die Aufnahme von Gymnastit, Spiel und Sport. Als befonders erfreulich fann es bezeichnet werden, daß Frauen über 25 Jahre immer zahlreicher an diesen Uebun. gen teilnehmen. So sind in ciner dieser Turnabteilungen achtzehn Mitglieder im Alter von 24 bis 30 Jahren, sechzig zwischen 30 bis

40 Jahre, vierzig über 40 Jahre( bis 50 und 60 Jahre). Auf die allgemeine Boltsgesundheit muß der starke Zuſtrom weiblicher In

teressenten günftig wirken.

Ausgezeichnetes Meldeergebnis.

Sum zweiten Male feit dem Striege werden im Sportpalast  die Kunstlauf Weltmeisterschaften ausgetragen. Bom nächsten Freitag bis Montag werden vom Berliner   Schlitt Schuh- Club internationale Kunstlauffonfurrenzen veranstaltet und da mit die Entscheidung für die Weltmeisterschaft im Herrenkunstlaufen

werden zwei Wasserballspiele bilden. Bei dem

Benefiz und Galaabend, dem am Nachmittag ein Eis. feft für die Jugend mit Bett- und Hindernislaufen sowie anderen Heberraschungen vorausgeht. Am Abend wird dann das gesamte artistische Berfonal ein äußerst reichhaltiges Brogramm zum Bortrag bringen, zu dem auch Charlotte, die Eistönigin", mit ihrem Bartner Jowie weitere internationale Cistünstler ihre Deit wirkung zugefagt haben. Auch Balzerfonkurrenzen mit Prämiierung find vorgesehen. Das Ballett Pierrots Flirt" bildet den Abschluß

MöglichkeitsTonani scheidet aus!

ringen Eintrittspreis von 50 Pf. ist daher jedem die Möglichkeitsb

gegeben, dieses Feft zu besuchen; es wird in einem der schönsten Die Freie Turnerfchaff Groß- Berlin zeigt in einem öffentlichen und modernsten Bäder Deutschlands   abgehalten. Die Fahrverbin Die Freie Turnerschaft Groß- Berlin zeigt in einem öffentlichen bung: Straßenbahnen 69, 70, 89, Autobus 19, Haltestelle Hubertus. Frauen- Werbe- Turn- und Sportfest am Sonntag, 26. Februar, 16 Uhr, in der Zentralturnhalle Prinzenstraße 70, wie gegenstraße. Stadtbahn: Lichtenberg  - Friedrichsfelde  . Hochbahn  : An wärtig von den Frauen geturnt wird. Eingeladen sind alle, die schlußbahn Warschauer Brücke, Wagnerplaz, Endstation. Der Schwimmberein Vorwärts" Berlin   1897 ver Freude an freier Körperbetätigung haben. Unfoftenbeitrag 40 Pf. anstaltet Sonntag, 26. Februar, 15 Uhr, im Stadtbad Wedding ( Gerichtstraße), mit den Arbeiterschwimmvereinen Düsseldorf  , Gelfentirchen und Welle", Berlin  , einen Klubfampf, der sich über alle Gebiete der Schwimmerei erstrect.

Meister- Schachturnier.

Das Meisterturnier des Berliner   Arbeiter- Schach- Klubs ift in vollem Gange. Ein interessanter spannender Berlauf ist zu Derzeichnen. In der 15. Runde spielte Junge gegen Arendt Damen­fiancheto und gewann es durch gutes Kombinationsspiel Kubiczek verlor gegen Grammatifoff in einer spanisch gespielten Partie durch starken Angriff des letzteren. Often, der in dem Turnier sehr gute Aussichten hat( bisher ohne Verlustpunkte), spielte gegen Rauch sein beliebtes Damenfiancheto, das er auch nad) hartnädigem Kampfe gemann. In einem Damengambit Czach gegen Spengler gewann der erstere. Die fizilianische Bartie Enber gegen Falkenhagen endete remis. Stand nach der 15. Runde: Often 0 Berluftpunkte( 2 Hänge), Bogt 3( 3), Rauch 3( 2), Czach ( 1), Enber 4, Grammatikoff, Rubiczef, Gädide je 4( 1), Falten hagen( 3), Spengler 5( 2), Völker, Schwabe je 5( 1), Junge 8( 2), Arendt 10 Beríuftpunkte.

Eiche"-Hamburg  - ,, Curich- Berlin. Zu dem Freitag, 24. Fe. bruar, 20 Uhr, stattfindenden Städtebogtampf in den Andreas­Festsälen ist noch zu berichten, daß Hamburg   in seiner stärt. ften Aufstellung antritt. Lurich hat noch eine Umstellung vor­nehmen müssen, die nur zum Vorteil gereichen fann.

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-Jahres- Generalversammlung der FTGB. in der Schulaula, Weinmeisterftraße 16-17, 19 Uhr. Tagesordnung: 1. Mitteilungen, 2. Berichte, 3. Reumahlen, 4. Anträge, 5. Berschiedenes. Jedes Mitglied ift verpflichtet, pünktlich zu erscheinen. Das Mit­gliedsbuch muß vorgezeigt werden. Betreffs Leipzig­fahrt find neue Mitteilungen wegen Quartier eingetroffen, daher Aussprache darüber.

Generalversammlung der Freien Ruderer und Kanufahrer im ersten Kreis findet Sonntag, 26. Februar, 10 Uhr, im Gewerkschafts­haus, Engelufer 24-25, statt.

neu

ers

Sonntag Schwimmfest in Lichtenberg  . Am kommenden Sonntag veranstaltet die Gruppe Lichten berg der Freien Swimmer Neukölln im öffneten Stadtbad Lichtenberg ihr erstes Schwimmfest. Trotz ihres noch nicht einjährigen Bestehens wird sie 3eugnis ablegen non der bisher geleisteten Arbeit. In bunter Folge werden die Schwimmerinnen und Schwimmer der Mädchen, Knaben, Jugend, mie der Frauen und Männerabteilung ihre Kräfte auf der von Rettungsvorführungen, abgewidelt werden. Gleichzeitig werden schneller Folge, unterbrochen von Kinder- und Frauenreigen sowie Don Rettungsvorführungen abgewickelt werden. Gleichzeitig werden die Meisterschaftstämpfe des Vereins erstmalig ausge-. tragen. Da der Berein zu den sportlich stärksten des Arbeiter­Turn- und Sportbundes gehört, ist guter und harter Kampf zu er marten, so daß nicht nur gute Zeiten, sondern eventuell auch neue Bundesbestzeiten erreicht werden dürften. Den Beschluß des Festes

Arbeiter- Rettungsdienst.

Der Arbeiter afferrettungsdienst fann mit Stolz auf feine arbeits- und erfolgreiche Tätigteit in dem vergange­nen Jahre zurückblicken. Den Rettungsschwimmern ist es gelungen, 90 Berfonen vom Tode des Eririntens zu retten, oft unter Hintanjeßung des eigenen Lebens. Die Zahl wäre sicher

noch größer, wenn die Arbeiter- Rettungsschwimmer nicht durch plant. mäßige Aufklärungsarbeit das badende Bublifum gewarnt hätten. In sämtlichen Berliner   Freibädern, mit Ausnahme des Grünauer Bades, stellten die Arbeiter- Rettungsschwimmer ihre Bachen; beteiligt daran waren 300 Schwimmer, die 12000 Dienst stunden leisteten. Da die Arbeit ehrenamtlich geleistet wird, wäre eine größere finanzielle Unterstützung durch die Stadt wohl angebracht, damit eine noch weiter reichende Ausbildung der Mannschaften und die Anschaffung von Rettungsutensilien mög. lich wäre.

Unser Bild zeigt einen Abwehrgriff des Retters, ber so ber Gefahr entgeht, von dem Ertrinkenden hinabgezogen zu werden.

Vereinskalender.

Urauf

Touristenverein Die Naturfreunde". Abt. Brenzlauer Berg: Die Abteilung beteiligt fidh gefchloffen an der Beranstaltung ber Ortsgruppe am 28. Februar in Neuron  . Detsgruppe Berlin  : Conntag, 4. Mära, in der Schulaula Grün thaler Str. 5, Lichtbildervortrag: Durch den italienischen Gommer." führung. Einlaßtarten a 50 Bf. in den Abteilungen und an der Abendkaffe. liner Arbeiter Schachtlub. Donnerstag, 23. Februar, 20 Uhr: abt.  Mon Toftoder Ctr. 16, Werbeabend. Abt. Schillerpart: Müllerstr. 126, Freitag, Endspiele. Abt. Bestend: Cophie- Charlotte- Str. 88, Vortrag. 24. Februar, 20 Uhr: Abt. Wilmersdorf  : Berliner   Str. 148, Bortrag: Satire im Schach." Abt. Mitte: 8ionstirchplay 5, Blikturnier. Abt. Webbing: Mal plaquetstr. 16, Bortrag.

Eine stürmische Nacht in Breslau  .

Das Breslauer Sechstagerennen ist für die Ber­anstalter ein ganz großer Erfolg. Weniger auf seine Rechnung tommt das Publikum, das Jagden sehen will, während die Fahrer fich in dieser Hinsicht zu große Reserven auferlegen. Nach Been digung des vierten Tages hatten die Spitzenpaare 2411,420 Kilometer durchfahren. Beim Anläuten der Abendwertung ging plöglich Tonani davon und entfesselte eine Jagd, die sich über die ersten beiden Spurts hinzog, aber genau so ergebnislos Derlief wie ber Borstoß, den im Anschluß daran die Franzosen Wambit- Lacquehan unternahmen.

Gleich nach der Wertung

holen Dewolf- Stodelnut eine Verlustrunde auf. Nach Mitternacht   hatten sich zahlreiche Prämienspender eingefunden, wodurch endlich Leben in das Feld tam. Noch vor der 2- Uhr Bertung   entfeffeite wieder Ionani eine wilde Jagd. Da bie übrigen Fahrer fich nicht in der Führung einig waren und nicht

gleich nachgingen, fonnte Tonani mühelos eine halbe Runde ge­winnen. Sein Partner Frach dehnte den Vorsprung noch aus. Endlich stießen die Schweizer   Richli Suter vor, arbeiteten sich an die Davongeeilten heran und konnten schließlich ihr Ueberruns bungswert vollenden und zur Spige aufrüden, während fie waren Zonani ra ch nicht nur ihr gewonnenes Terrain wieder ver­schon bis auf 60 Meter an das Feld herangekommen loren, fondern, als Kroschel- Ehmer die Jagd fortsetten, auch noch eine weitere Berlust runde hinnehmen mußten. Außer ihnen hatten noch Dewolf- Stodelynd und Krollmann- Stupinfti eine Bahnlänge eingebüßt. Später wurde diesen beiden Paaren die Ver luftrunde aber wieder gutgeschrieben, da sich herausgestellt hatte, daß Krollmann und Dewolf wegen Reifenschaden zurücgefallen waren.

Die Nachtwertung:

1. Rieger, Ehmer, van Kempen  ; 2. Girardengo  , Lacquehan, Grimm; 3. Rieger, Ehmer, Junge; 4. Girardengo  , Lacquehan, Knappe; 5. van Kempen  , Ehmer, Rieger; 6. Girardengo  , Knappe, Lacquehan; 7. van Kempen  , Richli, Ehmer; 8. Binda, Girardengo  , Knappe; 9. van Kempen  , Rieger, Ehmer; 10. Girarbengo, Grimm, Binda

Nach genau 100 Stunden hatten die Fahrer 2556,040 Kilometer hinter sich gebracht. Nach Ansicht der Rennleitung hatten Ton ani Frach schlecht abgelöst und wurden mit einer Strafrunde bedacht. Das löste beim Bublifum eine große Miß­stimmung aus.

Tonani stellte die Weiterfahrt ein.

Um 6 1hr morgens waren 2664,220 Kilometer bewältigt. Der Stand des Rennens: Girardengo- Rieger 549 Punkte; van Kempen­Knappe 478; Suter- Richli 225; Ehmer- Aroschel 221; Binda- Tieg 155; Bambst- Lacquehan 82; eine Rundezurüd: Grimm- Junge 106; Dewolf- Stocelynd 90; Rausch- Hürtgen 52; drei Runden zu­rüd: Krollmann- Stupinfti 40 Punkte.

Uruguay   will mit 32 Fußballspielern nach Europa   fommen und hat die feste Absicht, auch in Amsterdam   den Weltmeistertitel zu erobern. Die Ueberfahrt wird Ende April angetreten.