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Nr. 143» 45. Jahrgang

1. Beilage des Vorwärts

Sonnabend, 24. März 1928

Die Dertehrseniwicklung hat sich bekanntlich derart vollzogen, daß zuerst di« großen Städte durch Bahnen verbunden wurden. Die von den Slädtcn ausgehenden oder in ihnen mündenden Bahnlinien ergeben das Muster eines Sternes. Man kann das fest- stellen, wenn man große Bahnrnotenpunkte wie Berlin , Leipzig , Breslau auf der Kam betrachtet. Die Folge dieser Entwicklung war, daß zwar die kleineren Städte, die von diesen chauptlinien erfaßt wurden, von und zu den Großstädten Verbindungen bekamen, aber nicht untereinander. Es fehlte an Querverbindungen, di«, um im Bilde zu bleiben, die ein- zelnen Strahlen des Sternes miteinander oerbanden, so daß sich bei organischer Entwicklung schließlich ein Bild ergeben mutz, daß einem Spinnennetz ähnlich sieht. Die erste Berliner Querverbindung. Die Entwicklung aus Berlin heraus in Form eines Sterns ist unverkennbar. Noch allen Richtungen der Windrose fliehen die Bahnlinien in die Weite. Aber auch über eine an sich m u st e r- gültig« Querverbindung verfügt Berlin seit Jahrzehnten. Das ist die Ringbahn der ehemaligen Staats- und heutigen Reichs- bahn, die einmal alle Eifenbahn-Borort- und-Fernlinien miteinander verbindet und zum andern auch den einzelnen ehemaligen Dororten die notwendig« Verbindung schafft. Weiße nfee. Lichten- b erg, Stralau, Treptow und Neukölln haben auch heute noch keine bessere direkt« Verbindung als durch die Ringbahn. Viel später kam dann ei�e moderne Querverbindung in der Innenstadt durch die Hochbahn Warschauer Brücke Potsdamer Platz hinzu. Durch Elektrisierung der Stadt- und Ringbahnen und durch Ausbau der Straßenbahnen und Autobusse versucht man, die fehlenden Querverbindungen zu schaffen, die. wie di« Ringbahn zeigt, einen Kreisverkehr darstellt. Noch trauriger aber sieht es mit diesen notwendige« Verbindungen dort aus, wo Berlin sein Ende hat. Ein zweiter Kreis von Querverbindungen müßt« die Endpunkte der Dororilinien der Reichsbahn erfassen. Während ober im Westen der Anfang dadurch gemacht ist, daß z. B. Kremmen, Nauen und Potsdam miteinander verbunden sind, sieht es im Osten und Norden noch sehr schlecht aus. Oranienburg kann nach Bernau nur über Berlin gelangen. Bernau , Alt-Landsberg , Werneuchen . Kolk- berge haben untereinander keine Eisenbahnoerbindung'. Trebbin , Lossen, Mittenwalde und Königswusterhausen auch nicht. Nur die Brandenburgische Städtebahn verbindet im Westen di« Städte Rathenow , Brandenburg , Belzig . T r e uen b r i e tz cn und Jäter b og miteinander. Die Jndu st riebahn Tegel Fri edrichsfeld«, ein« Querverbindung, steht nicht für den Personenverkehr zur Verfügung und die südliche Umgehung s- bahn, auch eine Querverbindung, wird und wird nicht fertig. Krastposten in der Mark. Da ist es denn zu begrüßen, daß sich die von der Oberpofi- direktlou Potsdam betriebenen krastposten in der Mark angelegen sein lassen, die fehlenden Querverbindungen zu ergänzen. Innerhalb weniger Jahr« hat die Krastpost 87 Linien einrichten können, von Potsdam ausgehend kann man hier wieder als erstes di« stern- förmige Entwicklung feststellen. Aus Potsdam gehen zurzeit nickst

weniger als 12 krafiposkUmeu und zwar noch 1. Bornim . 2. Alt- Töplitz, 3. Redlitz-Fahrland, 4. Caputh , 5. Geltow-Glindow, 6. Eiche- Golm , 7. Neubabelsberg , 8. Langer wifch-Michendorf-Wildenbruch, 9. Rehbrücke-Saarmund, 10. Meierei, 11. Drewitz - Trebbin und 12. Langerwisch- Michendorf-Seddin-Beelitz- Luckenwalde. Man sieht, die Linien 11 und 12 stellen wichtig« Querverbindungen des westlichen Potsdam mit dem südlichen Trebbin und Luckenwalde her. Von der Blütenstadt Werder fährt ein Postauto nach Lehnin und weiter nach Brandenburg , das wieder durch ein« andere Linie mit Wiesenburg verbunden ist. di« An- schluß mit der Reichsbahn nach Dessau hat. Im Süden ist Baruth mit Jüterbog verbunden, und dadurch die H a l l« s ch e mit der Dresdener Bahn. Fürstenwalde ist mit Storkow , Äönigswusterhausen, Mittenwalde und Rangsdorf verbunden. Zwei großartige Querverbindungen sind im Nordosten gefchaffen worden. Di« ein« verbindet Kalt- berge, Alt-Landsberg , Strausberg , Freienwalde , Oderberg , Eberswalde , Zerpenfchleuse, Liebenwald«, Zehdenick , Grause« und Fürstenberg i. Mecklenburg miteinander. Außerdem befindet sich in Granfee ein« Abzweigung nach Lindow , Alt- und Reu-Ruppin. Hier oben fchlt nur ei« kurzes Verbindungsstück, um ein« andere Postaurolinie über Rheins­ berg und Wittstock in die Priegnitz zu treffen. Die zweite große Rordosi-Querverbindung geht von Königsberg (Neumark) über Schwedt , Merraden, Pastow(Stettiner Bahn), Prenz- l a u und Boitzenburg bis nach T e m p l i n. Die wirtschaftliche Bedeutung aller dieser Verbindungen steht außer Frage. Außerdem aber haben sie auch einen sehr wertvollen touristischen Wert. Der Wanderer, der in seinem Urlaub die Mark kennenlernen will, kann jetzt endlich von den Hauptlinien der Bahn abweichen und sich in Gebiete begeben, die ihm sonst verschlossen bleiben. Die Post nimmt für den Fahrtkilorneter zwar 10 Pf., er- mäßigt diesen Preis aber auf großen Strecken bis auuf nahezu 7 Pf., nimmt also für einen Polsterplatz nicht mehr als die Reichsbahn. Wenn diese Preise natürlich für die nimderbemittelten Kreise, be­sonders für Jugendwanderer ziemlich hoch sind, so bietet die Ein- richtung der Posten an sich doch Gelegenheit, auch mal mit dem Auto eine Strecke von 6 12 Kilometern für 50 Pf. bis zu 1 M. zu über- springen, und das ist auch was wert. Hoffentlich gelingt es der Post, im Laufe der Jahre billige Touristen- und Zeriensahrten einzurichten. Und eine Rundfahrt durch die� Mark Brandenburg mit guten An. schlüssen sollte auch nicht außer' dem Bereich der Möglichkeil liegen. Je mehr Wanderer, Touristen und Heimatfreunde die Kraftposten be« nutzen, desto mehr werden sie sich ausbauen können. Sonntags-Querverbindunge« auf der Reichsbahn . Aus den vorstehenden Ausführungen geht hervor, daß infolge des Fehlens vieler Bahnlimen die Reichsbahn die notwendigen Quer- Verbindungen nicht herstellen kann. Es ist aber zu begrüßen daß sie sich bemüht, im Rahimen des möglichen den Wanderern und Wochen- endfahrern entgegenzukommen. Das neue Verzeichnis der Sonntag- rückfahrlkarten. das übrigens an allen Schaltern kostenlos zu haben ist, weist nicht nur eine Erweiterung der aufgelegten Sonntagskarten auf(bedauerlicherweise ober noch immer nicht nach

*- den schönen altmärtische« Wauderzielen Stendal, Tangermünd«, Satzwedel, Gardelegen und Arend- s e e), sondern gestattet auch die Rückfahrt von einer ganz anderen Station als der. an der man die hinfahrt beendet hat. So kann man mit Karte nach Fürstenberg i. Mecklenburg von Templln zurückfahren oder umgekehrt. Karten nach Strausberg berechtigen zur Rückfahrt von Tiefensee oder L e u e n b e r g. Ebensolche Verbindungen bestehen zwischen Rieberfinow und Chorin , Oderberg und Angermünde , Zehdenick und Granfee, Rheinsberg und Reu- ruppm, Friefack und Rathenow , Schönefcld und Baruth , Teupitz und Storkow . Hoffmtlich wird diese Art von Sonntagskarten, die es dem Wanderer ermöglichen, die Querverbindung von einer Bahn- strecke zur anderen zu Fuß zurückzulegm. noch vermehrt. Einen be-' sonderen Wunsch haben ferner die Wanderer noch: Daß man die Sountagskarten für den ganzen Sonnabend oder aber zur Rückfahrt bis Montag nachmittag(nicht wie jetzt bis Montag früh 9 Uhr) gelten läßt. Am besten wäre es, wenn man die Sonnlagsrücksahrt. karten von Sonnabend früh bis Montag mittag gellen ließe. Dieses Entgegenkommen an die Wanderer und Wochenendfahrer mutz an- gesichts des ungewöhnlich weitgehenden Entgegen- Bommens, das die Reichsbahn dem Luxusreiseverkehr erweist, sehr wohl möglich sein und sollt« schnellstens erfolgen. Die Sonntagsfahrt ist leider für sehr viele die einzige Möglichkeit,«in- mal wegzukommm, da man eine Sommer- und Erholungsreise nicht bezahlen kann. Di« Reichsbahn würde sich um die Erhaltung und Mehrung der Volksgesundheil und Volkskraft ein großes Derdienft erwerben, wenn sie die Sonntogskartm mehr und mehr ausbaut« und ihr« Gültigkeit erweiterte. Wobei nicht vergessm werden darf zu erwähnm, daß die Rückfahrt am Sonnlag abend in den Wer- füllten Zügen so lange eine Plage and eine Qual ist. als es nicht möglich ist, zu diesen fahrplanmähigm Zügen Bor- und Nach- züge gehen zn lassen. Oer Kall des Baurats Gchulhe. �Beschuldigungen gegen zwei Reichsbahndirektoren. In der Bestechunysaffäre bei der Reichsbahn ist Oberbaurat Schnitze auch gestern ebenso wie der Vertreter der Kölner Firma Reifert u. Co., G lützner. bis in die Nachmittagsstunden hinein von der Staatsanwaltschaft und in der Hauptverwaltung der Reichs­bahn vernommen worden. Da die Beziehungm Schultze« zu Reifert ziemlich klar liege», ist man bemüht, jetzt festzustellen, ob und welche Beamte noch in die Affäre verwickelt sind. Wie verlautet, sind Beschuldi­gungen gegen zwei Reichsbahndirektoreu und Beamte der Be- schassungsabteitung erhoben worden. Namentlich die Reichs- bahnverwaltung war gestern bemüht, von Schultze zu er- fahren, ob er. Mithelfer gehabt Hab«. Entgegen den Be- hauptungen der Finna Reifert ergibt sich nämlich, daß die Vesta- lungen, di« diese Finna erhalten hat, mindestens über den übliche» Rahmen hinausgegangen sind. Der Beschaffungsabteilung hätte immerhin die Bevorzugung des Kölner Unternehmen» auffallen müssen. So erstreckt sich die Untersuchung darauf, ob auch hier straf- bare Verfehlungen vorgekommen sind oder ob lediglich«ine mangelnd« Kontrolle geherrscht hat.

Großstadtkiuder aufs Laud! Der Verein Landaufenthalt für Stadtkinder, der im Jahre 1917 unter dem Druck der durch den Krieg hervor- gerufenen Ernährungsschwierigkeiten gegründet wurde und seine Arbeit nach dem Kriege fortsetzte, hat über seine ersten zehn Jahre eine Denkschrift herausgegeben. Sie ist dem preu- ßischcn Wirtschaftsminister Hirtsiefer als dem Förderer des Vereins gewidmet und wurde ihm am Freitag bei einem im Wohl- fahrtsministeriuni veranstalteten Rachmittagstee vom Bereinsvor- stand überreicht. In den zehn Jahren sind im Deutschen Reich nahezu vier Millionen Kinder zu ihrer Erholung oder

Menfchen.Göttern gleich... özj Roman von tzerbcrt George Wells. Sollte er die Türen, die er geöffnet hatte, schließen? Nein! Alle offen lassen. Er hörte ein Getrappel die Stiege von der Zitadelle hin- unterkommen. Leise und schnell rannte er die Stufen hin- unter und hielt eine Sekunde lang an der Ecke des Treppen- absatzes. Er war genötigt, stehen zu bleiben und auf die Bewegungen seiner Verfolger zu lauschen.Dies ist die Tür zur Brücke, Herr." hörte er Ridley rufen, und dann vernahm er, wie Catskill sagte:Der Tarpeifche Felsen!" Und Barra- longa:Ganz recht! Warum sollten wir eine Patrone ver- schwenden? Sind Sie sicher. Ridley, daß es hier zur Brücke geht?" Die Schritte trappelten quer durch das Wachtzimmer und vorbei eine der anderen Treppen hinunter. Ein Aufschub!" wisperte Barnstaple . Dann hielt er entsetzt inne. Er war in der Falle! Die Treppe, auf der sie sich befanden, führte zur Brücke. Sie würden bis zur Brücke hinuntergehen und, sobald sie sie erreicht hätten, würden sie sehen, daß er weder auf ihr. noch auf den Stufen der gegenüberliegeirden Seite der Schlucht war, und daß er also wahrscheinlich nicht entflohen sein konnte. Sie würden sicherlich diesen Weg versperren, indem sie entweder eine etwa vorhandene Tür verschließen oder verrammeln würden: oder mangels einer solchen Sperre würden sie euren Wachtposten aufstellen und würden dann zurückkehren, um ihn mit Muße zu jagen. Was hatte Catskill gesagt? Der Tarpetsche Felsen?... Entsetzlich! Sie durften ihn nicht lebend fassen. Er mußte in einem Winkel wie eine Ratte kämpfen und sie zwingen, ihn zu erschießen. Er stieg weiter die Treppe hinunter, es wurde sehr dunkel und dann wieder lichter. Sie endete in einem ge- möhnlichen Keller, der einstmals ein Gefchützunterstand oder ein Mvnitionsmaaazin gewesen sein mochte. Er war durch zwei unverglaste Fensteröffnuiigen. die in den Felsen einge- ineißelt waren, halbwegs erhellt. Jetzt enthielt er ein Lager von Vorräten. Sln der einen Seite stand eine Reihe von flaschenähnlichen Gefäßen, wie sie in Mopien zum Aysbe- wahren von Wein benützt wurden. An der anderen Seite

standen verschiedene Kisten und in Goldpapier eingepackte Würfel. Er hob eine der Glasflaschen am Halse hoch. Sie würde eine wirkungsvolle Keule abgeben. Wie wäre es, wenn er aus den Kisten eine Art Barrikade quer vor dem Eingang erbaute, sich dahinter stellte und die Verfolger mit der Keule erschlüge, wenn sie hereinkämen? Er würde das Glas mit dem Wein auf ihren Schädeln zertrümmern... Es würde einiger Zeit bedürfen, um die Barritade zu bauen... Er wählte drei der größeren Flaschen und schleppte sie zum Eingang, wo sie für ihn gut erreichbar waren. Dann fiel ihm etwas ein, und er sah nach dem Fenster. Er horchte eine Zeitlang nach der Tür, die zur Treppe führte. Kein Laut kam von oben. Er ging zum Fenster, legte sich in den tiefen Fensterausschnitt und schlängelte sich vorwärts, bis er nach oben und unten hinaussehen konnte. Die Felsklippen unten fielen glatt ab: er hätte etwa fünfzehn- hundert Fuß tief in den brausenden Strom hinunterspucken können. Der Felsen war hier aus fast vertikalen Schichten aufgebaut, die vorsprangen und zurücktraten: ein großer Pfeiler verbarg fast die ganze Brücke mit Ausnahme des jen- feitigcn Endes, das etwa zwanzig bis dreißig Yards tiefer als die Oeffnunq, aus der Mr. Barnstaple hinaussah, zu liegen schien. Mr. Catskill erschien auf dieser Brücke, sehr klein und entfernt, und betrachtete prüfend den steinigen Stufenweg jenseits der Brücke. Mr. Barnstaple zog hastig den Kopf zurück. Dann guckte er wieder sehr vorsichtig� hin- aus. Mr. Catskill war mcht mehr zu sehen, er kam zurück. An die Arbeit! Es war nicht viel Zeit! In früheren Tagen, bevor der große Krieg das Reisen teuer und unbequem gemacht hatte, hatte Mr. Barnstaple manche Kletterpartie in der Schweiz unternommen, auch in Cumberland und Wales hatte er einige Erfahrungen erwor- den. Er betrachtete nun die unmittelbq.r anschließenden Felsen mit kluger Sachtundigkeit. Sie waren von fast hori- zontal gefügten Platten unterbrochen, die in der Hauptsache von kristallinischen Adern durchzogen waren. Dieses Gestein, das er für Kalzit hielt, war viel schneller verwittert, als das Grundmaterial des Felsens und hatte eine Reihe unregel- mäßiger horizontaler Furchen zurückgelassen. Wenn man Glück hatte, konnte es möglich sein, an der Felswand entlang, um den Pfeiler herum zur Brücke zu klettern. Danp hatte er einen noch hoffnungsreicheren Gedanken. Er könnte leicht entlang der Felswand bis zur ersten Nische kommen, sich dort decken und dort bleiben, bis die Erdlinge den Keller durchsucht hätten. Danach würde er wieder in den

Keller zurücktriechen. Sogar wenn sie aus dem Fenster schauten, würden sie ihn nicht sehen, und falls er Finger- spuren hinterließe, würden sie wahrscheinlich daraus schließen, daß er entweder hinausgesprungen oder über den Felsen in die Schlucht hinabgefallen sei. Aber erstens würde es lange dauern, die Felswand zu überwinden... Und es würde ihn von seinen Waffen, den Flaschen, abschneiden... Aber der Gedanke, sich in der Felsfurche zu verstecken, hatte sich in seinem Kopfe bereits fest eingenistet. Sehr vor- sichtig stieg er aus dem Fenster, fand einen Griff, gelangte mit den Füßen auf den Felssims und begann sich zur Nische hin entlangzuarbeiten. Aber es gab unerwartete Schwierigkeiten, auf nahezu fünf Yards fehlten die Handgriffe nichts. Er mußte sich flach anpressen und auf seine Füße vertrauen: einige Zeit ver- harrte er gang reglos in dieser Lage. Etwas weiter weg war ein verwittertes Stück des ein- gebetteten Gesteins, das in sehr beunruhigender Weise unter ihm abbrach, aber zum Glück hatten seine Finger einen Griff und der andere Fuß stand fest. Die abgebröckelten Kristalle klirrten einen Augenblick die Felswand hinunter und gaben dann keinen weiteren Ton von sich: sie waren in die Leere gefallen. Einige Zeit war er gelähmt. Ich bin nicht in guter Form," flüsterte Barnstaple.Ich bin nicht in guter Form." Er hing bewegungslos und betete. Mit einiger Ueber- windung nahm er die Kletterei wieder auf. Er war gerade an der Ecke des Stützpunktes, als ein undeutlicher Lärm seine Augen zu dem Fenster, aus dem er gekrochen war. hinlenkte. Das Gesicht Ridleys kam lang und vorsichtig heraus, das Auge zwischen den weißen Binden rot und geschwollen. 3. Zuerst sah er Mr. Barnstaple nicht.Verflucht!" sagte er, als er ihn sah. und zog hastig den Kopf zurück. Nun erscholl der Klang von Stimmen, die Unoerständ- liches sagten. Irgendein unbestimmter Instinkt hielt Mr. Barnstaple fest, obwohl er ganz leicht in der Felsfurche hätte Deckung finden können, ehe Mr. Catskill mit dem Re- volver in der Hand hinausschaute. Einige Augenblicke starrten sie einander schweigend an. .Kommen Sie sofort zurück oder ich schieße," sagte Mr. Catskill wenig überzeugend. Schießen Sie!" sagte Mr. Barnstaple nach einem Augen- blick UeberlegunA.(Fortsetzung folgt.)