Einzelbild herunterladen
 
  

Gardeappell der Arbeitslosen. Volksbildung und Astrologie. Mozart und die Gegenpfaffen.

Schlanke Gardefavalleriften gesucht."

In Stettin fand fürzlich ein nordostdeutscher Garde= appell" mit einem Feldgottesdienst und Festzug statt, in dem aller­dings nur wenig Garde zu sehen war, dafür aber eine ganze Masse kaum der Schule entwachsener Dreifäseho chs, die mit bunten Uniformen und Stahlhelmmordwerkzeugen behangen waren. Ein sehr bemerkenswertes Bild im Festzuge war ein etwa sechsjähriger Knabe, der im Stechschritt neben seinem Großpapa marschierte. Im übrigen war der ganze Humbug, den man mit Fahnen, Heerpaufen und viel Lärm vorgeführt hat, ein großer Schwindel. Ein großer Teil der Fest" teilnehmer bestand nämlich aus Arbeitslosen, die man in der verflossenen Woche auf dem öffentlichen Arbeitsamt in Stettin angefordert und zu der militaristischen Aufziehung engagiert hatte. Noch am Sonnabend wurden durch Anschlag gediente schlanke Gardekavalleristen und Gardeinfanteristen mit Uniform für den Gardeappell gesucht" gegen prompte Barzahlung, versteht sich. Wieviele sich von den Arbeitslosen gemeldet haben, entzieht sich unserer Kenntnis. Fest steht nur, daß sie einen wesentlichen Prozentsatz des insgesamt 500 Mann starten Festzuges gestellt haben. So erklärt es sich, daß dieser Mummenschanz und Unfug überhaupt vor sich gehen konnte.

Bon Dr. Theodor Wolff, Friedenau .

Unter den vielfachen Arten des Mystizismus, Okkultismus und Aberglaubens, denen die Kriegs- und Nachkriegszeit mti ihren feeli. schen Erschütterungen aller Volkskreise den Boden bereitete, hat die Astrologie das Rennen gemacht. Wie noch nie zuvor steht bei uns heute die Kunst des Horoskops in Blüte, von den zahlreichen Privat­zirkeln angefangen, in denen die angeblichen Abepten dieser Kunst den Scharen der Gläubigen Schicksal und Zukunft gegen mehr oder weniger langjährige Garantie aus den Sternen deuten, bis zum ambulanten Straßenhändler, der in einem Zettelfasten astrologische Weisjagungen für jeden, der zwei Groschen springen lassen will, sozusagen auf Lager hält. Zum großen, ja, vielleicht zum größten Teil erklärt sich das Ueberhandnehmen dieses Aberglaubens daraus, daß die zünftigen Astrologen es mit Erfolg verstanden haben, ihrem Metier ein wissenschaftliches Mäntelchen umzuhängen. In Schrif­ten, Büchern und Vorträgen wird mit Formeln, Berechnungen, mit sogenannten exakten Beweisen und einer Unzahl wissenschaftlicher Ausdrücke jongliert, was ungemein imponiert. So ist es heute ge­radezu zu einer astrologischen Seuche gekommen, die weite Kreise, auch der sogenannten Gebildeten", ergriffen hat, ein tief beschämen­des Zeichen unserer angeblich aufgeflärten Zeit. An Abwehr­bemühungen fehlt es freilich nicht. Schule und Wissenschaft haben den Kampf aufgenommen und haben alle Hände voll zu tun, um die

Der Dolch gegen Ministerpräsidenten. intellektuelle und seelische Bergiftung zu paralyfiere: 1.

Ein Attentat in Japan .

Tofio, 8. Juni.

Heute morgen wurde in Uyena ein Mordanschlag auf den japa nischen Premierminister Tanata versucht. Der Premierminister befand sich auf der Fahrt nach Utsunomiya , um dort an einer Bar­

Großfeuer in Berlin O.

Ein großer Dachstuhlbrand in der Frankfurter Allee . Die Feuerwehr bei ihrer gefahrvollen Arbeit.

teifonferenz teilzunehmen, als auf der Eisenbahnstation Unena plötzlich ein Mann in Arbeiterkleidung auf ihn zusprang und ver fuchte, ihn mit einem Dolch niederzustechen. Durch das Bugreifen von Polizeibeamten und der Leibmache des Premier ministers wurde das Attentat verhindert und der Angreifer ver= haftet.

Tot oder bewußtlos? Das Dunkel um Tschangtsolin.

London , 8. Juni. Das Geheimnis, das das Schicksal Tschangtsolins umgibt, hat sich eher verdichtet als geflärt. Der japanische Oberst Doihara, einer der Berater Tschangtjolins, gibt bekannt, daß Tschangtfolin bisher noch nicht wieder das Bewußtsein erlangt habe, da er schwere innere Verletzungen und Schädelbrüche habe. " Daily Telegraph " berichtet hierzu, daß diese Veröffentlichung wie auch andere Mitteilungen über den Tod Tschangtfolins in China feinen Glauben fänden, sondern daß vielmehr immer weitere Kreise die Ueberzeugung gewinnen, daß der Tod Tschangtfolins am 4. Juni erfolgt sei. Die Zurückhaltung der Todesnachricht erklärt sich aus den Befürchtungen über die Rückwirkung des Todes Tschangtsolins. Insbesondere werde eine Invasion der Nationalen nach der Mandschurei in China und Tokio befürchtet, wodurch eine demo­ralisierende Wirkung" auf die mandschurischen Truppen hervor. gerufen werden könne.

Ein Konflikt in der Arbeitskonferenz.

Genf , 8. Juni.

In den Ausschußberatungen der Internationalen Arbeits­Conferenz über den Schuß gegen Betriebsunfälle hat die Frage der Einbeziehung der beim Laden und Löschen der Schiffe beschäftigten Arbeiter heute nachmittag zu einem Konflikt zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern geführt. Die Unternehmervertreter haben sich nach der Ablehnung ihres Gegenvorschlages von den weiteren Beratungen des entsprechenden Unterausschusses zurüdgezogen.

Muß es da nicht auf das tiefste befremden, wenn jetzt ein an­erlanntes Boltsbildungsinstitut, die Lessing- hochschule in Berlin , die ihrer Tradition und ihrem 3wed nach doch in erster Linie dazu berufen sein sollte, den Kampf gegen den astrologischen Aberglauben zu führen, diesen Kampf jetzt geradezu fabotiert, indem fie neuerdings die Astrologie in ihr offizielles Lehr- und Vorlesungs­programm aufgenommen hat! Das Vorlesungsverzeichnis der Leffing- Hochschule enthält eine Vorlesung über Grundpro bleme der Astrologie", in der im sechs Vorträgen über den ganzen Zauber der Sterndeutekunst gesprochen und gelehrt wird, über die Aftrologie als Wissenschaft, über ihren Ursprung und ihre Entwicklung, über die Aftrologie als Rhythmenlehre", als Bincho­logie, Charakterologie und Typenlehre, schließlich über die Geheim­nisse des Horosktops selber( mit Beispielen) und endlich die Astrolo­gie als Weltanschauung und Kulturaufgabe.

Wie glaubt die Lessing- Hochschule ihr Programm der Hebung der Volksbildung, für das sie private und öffentliche Mittel wirbt, mit der Toleranz gegen eine solche Afterwissenschaft in Einklang bringen zu können? Diese Frage drängt sich auf. hat man bei den leitenden Stellen des Institutes feinen Sinn dafür, daß man mit einer solchen Ronzeffion allen Forderungen der Volksbildung ein­fach ins Gesicht schlägt, und daß man damit, statt Wissenschaft ins Bolt zu tragen, den Aberglauben fördert? Daß man damit, statt Volksbildung, Volksverblödung betreibt? Ist es zu viel gesagt, wenn dieser Verstoß der Lessing- Hochschule gegen ihre Aufgabe und ihre Tradition, der von geradezu verheerender Wirkung sein fam, als ein Standol bezeichnet wird?

Aber noch eine andere Frage drängt sich auf. Das Vorlesungs­verzeichnis der Leffing- Hochschule enthält wie immer als Dozenten eine Reihe trefflichster und bekannter Namen aus allen Gebieten der Wissenschaft, und das Ehrenpräsidium des Institutes bildet eine Kollektion hochklingender Namen. Wie war es möglich, daß die Träger dieser Namen sich damit einverstanden erklärten, daß ihr Birken mit dem Betrieb einer Afterwissenschaft in einen Topf ge morfen, daß mit ihrem guten Rufe als Pioniere und Förderer der Wissenschaft und Volksbildung Mißbrauch getrieben wurde? Haben die Träger jener Namen von jener befremdlichen Erweiterung des Borlesungsprogrammes der Leffing- Hochschule nichts gewußt und ist diese gegen ihr Wissen erfolgt? Hier heißt es, Wandel zu schaffen, und zwar sofort und radikal, und geschieht das nicht, so wird man in Zukunft den Bildungshungrigen die Lessing- Hochschule nicht mehr als geeignetes Mittel für ihr Streben empfehlen können.

Schwank um van de Velde.

Theater des Westens .

Das fonnte nicht ausbleiben: Van de Veldes berühmtes Buch Die vollkommene Ehe", von zahlreichen Zeitgenossen mißverstan­den, ist nun auch den Schwankfabrikanten zum Opfer gefallen. Der fein Stück Bas ist denn nur mit Balduin?" nennt, hat Anonymus, der das Pfeudonym Waldemar Frante wählt und bas ernste Wert des Wissenschaftlers auch nicht richtig verstanden. Er läßt das Buch dem trotteligen Beamten Balduin in die Hände fallen. 30 Jahre ist Balduin verheiratet mit einem Hausdrachen, dem die Poesie der Liebe nie aufgegangen ist. Der Ehefrüppel scinerseits hat den Sinn des Buches richtig aufgefaßt. Bloß die Methoden sind falsch, mit denen er seine Frau nach Van de Veldes Anweisungen auf die neue Liebestechnik einspielen will. Der Ber­fajfer des Schwants verfügt über Schlagfertigkeit und Wig, aber nicht über Geschmack. Die Heiterkeitsstürme figelt er mit pifanten Andeutungen heraus. Manchem Zuschauer wird er zu deutlich. Sie find empört und zischen. Frankes Schwanktechnik und Hans Kuh nerts Regie sind von vorgestern: eine Figur lispelt, eine andere ist schwerhörig. Solche Mäßchen haben früher einmal fomisch ge­wirft. Ueber die künstlerischen Mängel hilft auch nicht der über. mütige Humor Mag Adalberts hinweg. Was ist denn mur mit Balduin" bleibt eine Vorstadttheater- Angelegenheit. Prachtvolle ratterndem Mundwert: als er das Rapitel über die Hormone gelesen Wortverdrehungen sprudeln wieder einmal aus Mar Adalberts hat, fällt es ihm wie Schuppen vom Ropf, daß seine Ehe seit Jahrzehnten un hormonisch ist. Im übrigen aber fann sich sein trockener Humor auch in diesem groben Schwant nicht ausleben. Immer noch fehlt der Autor, der mit Laune und Wiz unserm Mag Immer noch fehlt der Autor, der mit Laune und Wiz unserm Mag Adalbert eine Rolle auf den Leib schreibt.

"

dgr.

Das größte Meffehaus der Welt. In Chicago wird demnächst eine Messehalle von gewaltigen Dimensionen, deren Umfang so groß ist wie das größte Geschäftshaus Ameritas, eröffnet werden. Die Baukosten sind vorläufig mit 30 Millionen Dollar veranschlagt. Durch die Organisation des Geschäfts in dieser neuen Messehalle werden Detailhändler die Möglichkeit haben, Einkäufe abzuschließen, die sonst mehrere Tage in Anspruch nehmen. 3med des Messehauses ist, Detailhändler aus allen Teilen der Vereinigten Staaten mit allen möglichen Waren zu versehen. Im Riefenturm des gigantischen Bautomplexes find zahlreiche Restaurants und Klubräume für die Besucher der Messe untergebracht. Das Areal der Messehalle beläuft fich auf 4 Millionen Quadratfuß, d. h. auf mehr als das Doppelte der Oberfläche des größten Geschäftshauses von Chicago , des Möbel­messehauses. Durch das Haus laufen 650 Fuß lange Korridore, die wie Boulevards aussehen, und in denen Verkaufsläden untergebracht werden sollen.

ichait Chaleipeares,& ommerna distraum mit der Mufit von 3m Freilichttheater Jungfernheide führen Gastspiele der Bühnengenossen Mendelssohn und großem Ballett am 8., 9., 10. und 11. Juni, nachmittags 4 Uhr, auf. Regie: Email Lind.

Dr. Alfred Guttmann schreibt uns zu den Ausführungen Fr. G. Trägers in Nr. 260: Die Diskussion über das Verbot eines Mozartschen Chorwerks bei einer Einäscherung spißt sich auf die Frage zu, ob es eines Arbeiterchors unwürdig sei, Musik der größten Meister aller Zeiten zu singen, wenn der Tegt weltanschausch nicht zu uns passe. So konstruiert F. G. Träger einen Gegensatz zwischen dem Text und der Musik des Ave verum und meint, Rosa Lure burg hätte Protest eingelegt, daß ein solches Lied bei einer Tro feier gesungen würde. Es ist eben so einfach, eine solche Behaupt aufzustellen, wie sie zu widerlegen. Zeigt doch die ganze Ben führung meines Gegners, daß er nicht das geringste vom Geist beiden versteht, die damals ihr Leben für ihre Ueberzeugung lassen haben. E. Träger fennt weder Rosa Luxemburgs noch Ku Liebknechts eigene Bekenntnisse über solche Fragen, in denen er fich zum Anwalt dieser beiden aufwirft. Möge er nun sehen, was Karl Liebknecht aus dem Gefängnisse an seinen Sohn über Bachs Matthäuspaffion geschrieben hat, um zu erkennen, welch anderer Geist hier redet: Vichts Süßeres, Zarteres, Rührenderes und in den Volksszenen nichts Großartigeres tennt die Musik. Durch blidt man das Zaubergewebe, ist man ganz berauscht von Selig­feit." Und Rosa Luxemburg schreibt aus dem Gefängnis über ein Lied von Hugo Wolf : ,, Das flingt in der Musik so heilig, zart und teusch, wie ein Niederfnien in stummer Anbetumg." An einer anderen Stelle fagt sie von einem Goetheschen Gedicht, sie habe es erst durch die Musif richtig verstanden und: Jezt bin ich selbst wie König Salomo: ich verstehe auch die Sprache der Vögel und der Tiere."

-

So haben wir ganz in diesem Geiste bei der Trauerfeier( die mit ihrer intimen Freundin Mathilde Wurm genau festgelegt war und bei der diese die Gedenkrede hielt) nicht nur im Sinne der Er­mordeten das Ave verum, sondern auch den ersten Satz des Brahm­schen Requiems gesungen!.

Wenn also die Freidenfer ein Wert nicht fingen lassen, weil es vom Meister Mozart auf den Opfertod Christi in Tönen ge= dichtet ist, so ist es genau das gleiche, wenn der Pfaffe ein Musik­diese Webereinstimmung nicht versteht, ist halt ein Gegenpfaffe ftüd verbietet, weil darin nicht von Chriftus die Rede ist! Wer diese Uebereinstimmung nicht versteht, ist halt in den Augen eines Freidenfers, wie ich es zu sein meine.

-

-

-

Die Aufforderung, daß ich dem Verband beitreten möge, würde I. an mich gerichtete Aufforderung, daß ich den Kirchenaustritt" ich ja gern erfüllen. Nur ist es mir erstens nicht möglich, die von vollziehen müsse zu erfüllen. Schade. Denn seit dem November Aechtungsgefahr und mit Verzicht auf Karriere verknüpft. wie im 1918 ist es nicht mehr mit solchen Opfern, mit gesellschaftlicher November 1894, wo ich Dissident geworden bin! Und zweitens habe ich- ich bin nämlich nicht sehr mutig! Angst, daß die Stulturauffassung vertrete! Aber eins beruhigt mich wiederum: Gruppe um T. mich sofort wieder hinauswirft, wenn ich dort meine das Kulturfekretariat des Verbandes der Freidenker scheint auf meiner Seite zu stehen, da es mir folgendes geschrieben hat: Wir brauchen wohl nicht zu betonen, daß wir diese eng­herzige Auffaffung unseres Redners wenn es sich um einen der unfrigen handelt nicht teilen und ihm für die Zukunft dahin­gehende Anweisungen geben werden."

-

-

So kann mein Artikel vielleicht doch Anstoß zu einer Revision der Maßnahmen der Gegenpfaffen führen, die eine wirksame Barriere gegen den Eintritt wirklicher Freidenker bildet.

Herr Meister und Frau Meisterin."

Primus Palast.

Jus

Das Handwert hat einen goldenen Boden" und leb' immer Treu und Redlichkeit" ,, das find die Motive, die diesem Film zu Ehren des Handwerks zugrunde liegen. Alfred Theodor Mann ist zwar Manuskriptverfasser und Regisseur in einer Person, aber diese Einheit bewährt sich nicht. Die Handlung ist kompliziert und un­übersichtlich, die Tendenz ist vollends von Anno Tobat. Die Hand­lung, die die Biederkeit des Handwerkertums in einer Kleinstadt vor Augen führt und mit Kegelbahn und Stammtisch operiert, fönnte ebenso gut vor 30 oder 40 Jahren spielen. Modern ist nur das Gegenstück, die Berlotterung in der Großstadt, die an zwei Sprößlingen der Kleinstadt demonstriert wird. Zwischendurch muß der Film auch als Zauberkünstler wirken: eine Budite wird im Handumdrehen in eine Bar umgewandelt. Durch den Segen der. Arbeit, werden alle Konflikte gelöst, die Entgleisten kehren in ihre chen, und der Verführer wird ein solider Bürger. Mehr kann man Heimatstadt zurüd, der brave Mann friegt das weniger brave Mäd­wirklich nicht verlangen, auch von den Darstellern nicht, die wie Winterstein, Karl de Vogt, Hans Albers und Maly Delschaft und das ganze Aufgebot der anderen, fich redliche Mühe geben, diese Schleierwelt lebendig zu machen.

r.

Optische Kulissen. In den Wertstätten einer namhaften Firma der deutschen optischen Industrie gehen gegenwärtig Apparate threr definitiven Bollendung entgegen, die fürs Theater geradezu revolu tionierend fein fönnten: Die optische Kulisse". Dieses nach seinen drei Erfindern benannte Gefape- Berfahren wirft Ruliffe und Deto Bildkraft auf die Bühne und erhöht damit ganz bedeutend deren rationen aus besonders konstruierten optischen Apparaten mit starker visionäre Eigenschaft. Reinhardt hat die Versuche mit Erfolg aus­geprobt, und Antoine operiert mit ihnen auf seinen neuen Bariser Bühnen.

Leute

Spielplanänderung. Die Premiere Das sind ja reizende .." im Deutschen Künstlertheater ist auf Dienstag, 19, Uhr, verlegt worden. Die gelösten Starten behalten Gültigkeit.

Sonderabteilungen der Boltsbühne. Begen Erkrankung eines Haupt­darstellers muß die Aufführung von Juda 3 im Thater am Rollendorf­plak auf Sonntag, den 17. Juni, nachm. 2%, Uhr, verlegt werden.

"

Der Gau Berlin des Arbeiterfängerbundes wird in Hannover austs mert am 13. Juni, 91, Uhr im Sportpalait voraufgeführt Als Solisten Berdammung von Berlioz aufführen. In Berlin wird das riesige Chor­find gewonnen: Birgit Engell , Kopenhagen ( Margarete); Antoni Rebmann, Frankfurt a. M.( Faust); Hermann Schey , Berlin ( Mephisto); Wilhelm Batsche, verstärkte Philharmonische Drchester und der Sonderchor des Gaues, zirfa Hannover ( Brander); Baula Lindberg, Berlin . Ferner wirken mit, das 1000 Mitwirkende. Leitung: Dr. Ernst Zander. Karten bei Bote& Bod, Theaterfassen Wertheim, Gaugeschäftsstelle Schneider, Hufelandstr. 31 und an den durch Plakat kenntlichen Stellen.

Shafeipeares Sommernachtstraum" mit großem Orchester aufgeführt, am Jm Stegliger Stadtpark wird, wie alljährlich, am 9. Juni, abends 1,8 Uhr, 10. Juni, abends 6 Uhr, Schillers Turandot".

12 Uhr, ihre große Architetturabteilung, die die Internationale Bau- und Die Große Berliner Kunstausstellung eröffnet Sonnabend, mittags Modellausstellung enthält und bedeutende Berliner Bauprojekte zeigt.

Schumann als drittes ihrer Konzerte Händels" Israel " in der Die Singakademie brachte auf ihrer Konzerttournee unter Georg wirkenden wurden durch herzlichsten Beifall gefeiert. Mailänder Scala bor bollständig ausverkauftem Hause. Alle Mit­

Das deutsche Opernspiel in Paris . Als leges Bert des Mozart- 3yflus dirigierte Bruno Walter Donnerstag im Theater des Champs Elysees deutschen Künstlern belegt, und so erfolgte die Aufführung auch in deutscher eine glanzvolle Aufführung der Zauberflöte ". Die Hauptrollen waren mit Sprache. Lotte Schöne von der städtischen Oper in Berlin vollbrachte eine großartige Leiftung. Die Darsteller wurden stürmisch gefeiert