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nehmbar fein follte. Selbst wenn das aber nicht der Fall sein folte, würde das Infrafttreten und die Innehaffung eines wirffamen 2infi. friegsvertrages durch die obenermähnten sechs Mächte eine preffische Garantie gegen einen zweiten Weltfrieg sein. Damit allein würde der Menschheit bereits ein ungeheurer Dienst geleistet sein, und die

Die Franken - Stabilisierung.

Bereinigten Staaten find nicht gewillt, den praktischen Erfolg 100 Fronten- Goldstücke.

des von ihnen gemachten Vorschlages aufs Spiel zu jegen, indem sie das Infrafttreten des Bertrages von seiner vorherigen allgemeinen oder doch fast allgemeinen Annahme abhängig machen." Im Sinne dieser Ausführungen schlägt Amerika des­halb die unveränderte Annahme seines oder vielmehr Frank reichs ursprünglichen Borschlages vor, geht auf die geaußer ten Bedenken aber durch eine Neuformulierung der Ein leitung ein. Diese soll jetzt lauten:

,, Lief durchdrungen von ihrer erhabenen Pflicht, die Wohlfahrt der Menschheit zu fördern, in der lleberzeugung, daß die Zeit gekommen ist, einen offenen Verzicht auf den Krieg als Werkzeug nationaler Bolitik auszusprechen, um die jetzt glücklicher weise zwischen ihren Bölkern bestehenden friedlichen und freund schaftlichen Beziehungen dauernd aufrechtzuerhalten,

in der Ueberzeugung, daß jede Veränderung in ihren gegenseitigen Beziehungen nur durch friedliche Mittel ange strebt werden und nur das Ergebnis eines friedlichen und geordneten Berfahrens sein sollte und daß jede Signatarmacht, die in Zukunft danach strebt, ihre nationalen Interessen dadurch zu fördern, daß sie zum Kriege schreitet, dadurch der Vorteile, die dieser Vertrag ge= mährt, verlustig erklärt werden sollte",

in der Hoffnung, daß, durch ihr Beispiel ermutigt, alle anderen Nationen der Welt sich diesem im Interesse der Mensch heit gelegenen Bestreben anschließen werden und durch ihren Beitritt zu diesem Bertrage, sobald er in Kraft tritt, ihre Bölfer an jeinen segensreichen Bestimmungen teilnehmen lassen werden und daß sich so die zivilifierten Nationen der Welt in dem gemeinsamen Berzicht auf den Krieg als Werkzeug ihrer nationalen Politik z sammenfinden werden",

kommen die Vertragsmächte über die oben genannten Artikel überein,

Die amerikanische Note schließt mit der Ueberzeugung, daß das einfache Verfahren, daß erst 15, dann alle übrigen daß das einfache Verfahren, daß erst 15, dann alle übrigen Nationen dem Antikriegspaft beitreten, das jahr hun dertealte Sehnen der Menschheit nach Welf­frieden seiner prattischen Berwirklichung näher bringen wird, als das jemals bisher in der Weltgeschichte geschehen ist."

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Die Stabilisierung äußerlich zunächst nicht sichtbar.

Paris , 24. Juni,( Eigenbericht.) wertung der Metallbestände ausschließlich dem Staat Nach allen anderen am Kriege beteiligtne Ländern hat nun zufällt. Diese waren bisher in der Bilanz der Bank lediglich zu mehr auch Frankreich die historische Stunde der Stabilisierung ge- ihrem Borfriegsmert eingefeht. Durch die Aufwertung werden fie schlagen. Das Publikum wird freilich von den großen Berände perfünffacht. Der Gewinn für den Staat beläuft sich auf rungen, die die Zeitungen am Montag früh zum Kaffee serviert rund 17 Milliarden, die diesem die völlige Tilgung jeines haben, zunächst nicht allzuviel merken. Es wird beim Bäcker und Berbindlichteiten gegenüber der Ban? ermöglichen: Metzger , in der Straßenbahn und im Omnibus mit den gleichen Die während der Kriegs- und Nachkriegsjahre dem Staate von den von Hand zu Hand gehenden zerfnitterten Bopier Sentralnoteninftitut gewährten Vorschüsse, die im Jahre 1926 mit einen zahlen. Der einzige Unterschied ift der, daß die 36,5 Milliarden ihr Marimum, erreicht hatten, fonnten in den Fünf- und Zehn- Bapierfranken, auf die die Scheine, lauten, über beiden letzten Jahren durch allmähliche Tilgung auf 14 Milliarden Nacht zu Goldfranken gemerden sind. Es ist allerdings nicht reduziert werden. Davon waren allerdings 10 Milliarden allein mehr der Goldfranken der Vorkriegszeit, der in den 14 Jahren durch die jüngste Konsolidierungsanleihe aufgebracht worden. Dieser feit Kriegsausbruch 80 Broz. feines einstigen Wertes verloren hat. Saldo von 14 Milliarden wird durch die Aufmertung völlig ge= Das neue Währungsgesek trägt diesem Berlust im vollen Umfange tilgt. Bon den noch verbleibenden drei Milliarden finden zwei Rechnung. Es hat den Papierfranten zur neuen Wähzur Bereinigung der übrigen Inflationsposten Berwendung; eine rungseinheit gemacht, und das Mysterium der Stabili. Milliarde bleibt zur Berfügung des Schahemtes, das außerdem zur fierung besteht in nichts anderem, als in Befriedigung feiner laufenden Bedürfnisse einen zisfreien Kredit in Höhe von drei Milliarden eingeräumt erhält. In der Kammerdebatte, die den ganzen Sonntag über gedauert hat, sprachent 14 Redner. Für die Sozialisten sprach Abgeordneter Binzenz Auriol, der daran erinnerte, daß die aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts stammende französische Währung

der Pflicht der Bank von Frankreich, ihre Noten fünftig wieder. in Gold einzulösen.

Die Stabilisierung ist fast genau wieder zu dem Kurs erfolgt, den bie Bank von Frankreich seit 18 Monaten verteidigt hat. Das für die neue Währungseinheit festgefeßte Goldgewicht von 0,0655 Gramm Goldlegierung 0,05895 Gramm Feingold entspricht dem feit Jahr und Tag von den Börsen notierten Kurs von 124,21 für das Bjund und 25,52 für den Dollar. Die Ausgabe von Hartgeld, die dem Publikum die eingetretene Beränderung vor Augen führen soll, dürfte noch einige Zeit auf fich warten lassen, da die Regierung befürchtet, da die Gewohnheit namentlich der Landbevölkerung,

zwei Revolutionen und den Krieg von 1870 überstanden habe, im legten Kriege aber völlig zusammengebrochen sei. Darin liegt wieder einmal ein Beweis dafür, daß auch für den Sieger af ein Beweis dafür, daß auch für den Sieger der Krieg nicht weniger tostspielig sei als für deu Besiegten. Die sozialistische Partei habe die Stabilisierung bereits feit 1920 immer und immer wieder gefordert. Sie wäre früher die Gold- und Silberstücke zu hamstern, atau einem wesentlich günstigeren Zeitpunkt möglich gewesen, wenn plant ist die Prägung von 100 Franten Stüden in Gold, geschlagene er mögensabgabe angenommen hätte. dieſe allzuschnell aus dem Verkehr verschwinden lassen fännte. Ge- man das sozialistische Programm und insbesondere die darin ver­die ihrem Wert nach den alten 20- Franken- Stüden entsprechen und Substanzperluft, den das Land durch die Entwertung der Währung von Silbermünzen im Wert von 10 und 20 Franken. Politisch be­deutsamer als das Währungsgeses selbst ist der neue dis

Berfrag mit der Bank von Frankreich.

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erlitten habe, sei größer und schmerzlicher als das von den Sp­zialisten geforderte Opfer, zumal ja in erster Linie die Schwachen betroffen würden. Die sozialdemokratische Fraktion hat deshalb zwar für die Stabilisierung, nicht aber für die Konvention mit

Dann folgt die entscheidende Frage, ob die deutsche Re Diefer bestimmt vor allem, daß der Gewinn aus der Auf der Bant gestimmt. gierung bereit ist:

..mit den Vereinigten Staaten und anderen von gleichen Absichten beseelten Regierungen einen endgülti gen Vertrag über den Verzicht auf den Krieg in der hiermit übermittelten Form zu zeichnen." i Diese Entscheidung fann für Deutschland mit einer flaren und vorbehaltlosen Zustimmung erfolgen. Sie ist der Sache nach bereits gefallen, als am 27. April die deutsche Re­gierung, den damals zuerft, heute von neuem vorgelegten Entwurf ,, auf das wärmste begrüßt" und vorbehaltlos bejaht hat. Der amerikanische Antikriegspaft ist nur eine Ber allgemeinerung des Antitriegspattes von Locarno ; und daß die übrigen Locarnomächte ihm gleich beitreten sollen, fann nur ein Grund mehr sein, ihm beizu

... treten..

Die bejahende Antwort an Amerifa darf mit um 10 größerer Bereitschaft und Schnelligkeit erfolgen, als es ausgeschlossen erscheint, daß Frankreich sich auf die Dauer non diesem Vertrage fernhalten tann. Selbst wenn dem so märe: die deutsch - französischen Beziehungen würden damit unmittelbar nicht berührt; der neue Antifriegspatt besagt im Berhältnis Deutschlands zu Frankreich nichts Neues; feit Lo­ carno herrscht zwischen diesen beiden Nachbarstaaten ja schon der gleiche ewige Friede", den dieser Vertrag zwischen Deutschland und anderen Mächten erst herstellen soll.

Bolz regiert.

od in eines Rechtsanmalts. Die Staatsanwaltschaft behauptete, Eckstein hobe sich der Achtung eines Rechtsanwalts nicht würdig gezeigt und der Reichsanwalt Neumann beantragte vor dem Ehrengericht die Berurteilung zu einem Berweise und zu 300 Mart Geldstrafe.

Ein neuer Präfident der Württembergischen Landes­verficherungsanstalt.

Sluffgart, 25. Juni. ( Eigenberidyt.)

Dr. Kurt Rosenfeld . Berlin machte als Berteidiger Edsteins geltend, daß die Meinungsfreiheit der Rechtsanwälte gefährdet werde. wenn man einen Rechtsanwalt ehrengerichtlich bestrafe, der in einer Beitung oder in einer Berjammlung an der Justiz Kritik übe.

Die Regierung Bolz hat ihre erste Tat pollbracht. Reichs- und Landtagsabg. Joseph 2ndre, der auf dem linten Flügel der Reichstagsfraktion des Zentrums stand, ist zum Bräsidenten der Württembergischen Landesversicherungsan- urfeilung Edsteins, wenn auch nur zum Ausspruch eines ftalt ernannt worden.

Die Ernennung hat ihre Hintergründe. Böje Zungen behaupten nämlich, fie sei erfolgt, um Adre zur Aufgabe eines Reichstags mandats zu veranlassen und den durchgefallenen Zentrumsfandi­daten Groß, Verbandsgeschäftsführer des Bürttembergischen Eisenbahnerverbandes und stellvertretender Borsitzender des Deut­schen Beamtenbundes in Bürttemberg, an seiner Stelle doch noch in den Reichstag zu bringen.

Trogdem gelangte der Ehrengerichtshof zu einer Ber= Berweises. Das Urteil zeigt wieder einmal, mie reform= be dürftig die ganze Ehrengerigtsbarfeit für Rechts­anwälte ist. Was wird aus dem durch die Verfassung garantierten Recht der freien Meinungsäußerung, wenn Gerichte einen Unprost beffrafen tönnen, der von diesem Recht Gebrauch macht, ohne die Grenzen des Strafgesetzes zu überschreiten?

Sachsen und Thüringen .

Bei der Aufstellung der Zentrumsfandidaten in Württemberg war nämlich vereinbart worden, daß der Reichstagsabgeordnete und Innenminister Bolz sein Reichstagsmandat nieder. Jenaer Profefforen für Oeffentlichkeit der Verhandlungen. legen folle, mennt er wieder zum Minister berufen würde. Herr Bolz ist nun inzwischen nicht nur Minifter, fondern auch Staats­präsident geworden. Auf sein Reichstagsmandat hat er aber froßdem nicht verzichtet, offenbar, weil er sein Thrönchen heute eben wackeln fühlt. Eingeweihte wollen wissen, daß er später hin im Herbst den Zusammenbruch der Herrlichkeit befürchtet. Für Kirche und Popst.

Stuttgart , 25. Juni. ( Eigenbericht.)

Jena , 25. Juni. Zu den Berhandlungen zwischen Thüringen und Sachseit veröffentlichen heute etwa 70 Professoren der Universität Jena folgende Erklärung:

Bestrebungen zwischen Thüringen und Sachsen , sogenannte Ber­

Die mit überraschender Blöglichkeit ans Tageslicht getretenen

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Hingegen gibt es gerade für Frankreich Gründe, warum es sich gerade seiner eigenen Bundesgenossen wegen ebenfalls dem amerikanischen Nie- wieder- Krieg- Bertrag vorbehaltlos anschließen sollte: wird er nämlich zugleich von Polen , der Tschechoslowakei und Deutschland unterzeichner, waltungsgemeinschaften", möglicherweise sogar meiter­jo verwirklicht sich damit ein Stüdeines Oftlocarno gehende Vereinheitlichungen herbeizuführen, haben in weiten Kreisen Nicht freilich in dem Sinne, daß er eine Revision unhaltbarer Amtlich wird gemeldet: Frau Staatspräsident Bo13 ernste Beunruhigung und Sorge hervorgerufen. Auch Verhältnisse in Osteuropa ausschlösse, aber in dem Sinne, ist in Anerkennung ihrer Berdienste um die katholische Frauen die Unterzeichneten sehen sich genötigt, ihre warnende Stimme zu er­daß er den Krieg als Mittel der Revision ausschlösse. bewegung in Württemberg non. Bapst Pius XI . Das Ehren heben. Hier steht nicht nur die Zukunft Thüringens in Frage, die Der Rheinpalt nach Westen hin und die Locarnoverträge treuz Pro Ecclesia et Pontifice"( Für Kirche und Bapft. 2nm rechtliche Gliederung Deutschlands entscheidend, und jeder, auch ber 11m- und Neugestaltung Mitteldeutschlands ist für die fünftige staats­nach Osten hin unterscheiden sich ja vor allem dadurch, daß d. Red.) verliehen worden. Die Schwäbische Tagwacht", fleinste Schritt kann heute zu unübersehbaren Folgen führen. Es jener den Krieg zwischen den Anliegern des Rheins feierlich das fozialdemokratische Parteiorgan in Stuttgart , bemerkt dazu muß verlangt werden, daß man solche Ungelegenheiten nicht imm und formell ausschloß, während die Schiedsverträge nach ironisch: Die Frau Staatspräsidentin hat sich jedoch auf dem Ge geheimen, fondern in breiter Deffentlichkeit vorbereitet, daß mit voll­Often hin dies nicht taten. Der Beitritt Deutschlands , Bolens biete der Politik und dem der Reinerbaltung der Kunstständiger Offenheit und Klarheit allen in Betracht kommenden Stellen und der Tschechoslowakei zum allgemeinen Antifriegs Berdienste erworben, die, fo hoffen wir, in Bälde gleichfalls ihre Gelegenheit zu gründlicher Erörterung gegeben wird. Wir würden patt würde also in Richtung eines Oftlocarno liegen und Belohnung finden werden." Frankreich die Ueberwindung seiner letzten Hemmungen er­leichtern.

Für Deutschland ist das ganz überragende Interesse an dem allgemeinen Nie- wieder- Krieg Bertrag vormeg gegeben. Nehmen ihn alle Staaten an, ist jene moralische Ab= rüftung eingetreten, die für Frankreich und andere Staaten die Voraussetzung der materiellen Abrüstung bildet. Würden diese Staaten den Beitritt zum Antifriegspaft ab­lehnen, würden sie sich dem Vorwurfe aussehen, die mora­liche Abrüstung zu verhindern, um die materiellen zu sabo­tieren. Das wäre eine auf die Dauer unhaltbare Situation. Deutschland würde daher diesen Mächten ebenso mie sich selbst den größten Dienst leisten, wenn es durch einen schnellen und vorbehaltlosen positiven Entscheid dem Nie- wieder- Krieg- Ber­trag beitritt, nicht auf die unschlüssigen wartet, sondern mit Amerita die Zögernden zum Bölterfrieden durch Volterrecht führt.

Frankreich rückt langfam in eine Linie.

Paris , 25, Juni.( Eigenbericht.)

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Die freie Meinungsäußerung. ift für Rechtsanwälte aufgehoben. Man schreibt uns:

Anm.

Die Ehrengerichtsbarkeit für Rechtsanwälte fchlägt in den letzten Jahren immer bedenklichere Bahnen ein. Sozialistische Rechtsanwälte, die in der Presse und in Bersammlungen an der Justiz Kritik übten. hatten sich wieder­bolt vor den für Rechtsanwälte zuständigen Ehrengerichten zu ver So auch vor einigen Tagen der sozialdemokratische antworten. Anwalt Dr. Eckstein- Breslau vor dem Ehrengerichtshof in Leipzig . Er hatte von einem durchaus glaubwürdigen Schöffen die Nachricht erhalten, daß bei der Beratung eines Breslauer Schöffengerichs die und nur die beiden Richter verurteilen wollten, ferner daß der Bor­beiden Schöffen sich für die Freisprechung ausgesprochen hatten fizende trotz der fehlenden Mehrheit ein auf 1 Jahr 3 Monate Zucht. haus lautendes Urteil verkündet hatte. Edftein hatte diese mit teilung auch in einer Zuschrift durch die Boffische Zeitung der Deffentlichkeit weitergegeben und daran einige fritische Bemerkungen gefnüpft.

Außerdem hatte er in einer Breslauer Boltsversammlung ge sprochen, in welcher die Empörung der Arbeiterschaft darüber zum Ausdruc tam, daß ein Stahlhelm mann einen Reis. bannermann erlaffen batte. Das Schwurgericht hatte festgestelt", daß der Stahlhelmmann nur in der Notwehr pon ber Schußwaffe Gebrauch gemacht hatte.

Der neue a meritanische Paftvorschlag. wird in hie­stgent diplomatischen Kreisen viel freundlicher auf genommen, als die ziemlich frostige Reaktion der Bicise es an fänglich permuten ließ. Offenbar besteht im französischen Außen minifterium die Einficht, daß Frankreich sich bei weiterer Zurüd haltung auf einen gefährlichen Weg der Isolierung begeben würde. Dementsprechend neigt man hazu, die. erhaltenen Konzeffionen als befriedigend anzusehen. Wie verlautet, wird besonders die Ruficherung des Rechtes der legitimen Berteidigung" als Fort britt ben Berhandlungen gemertet; nicht weniger Genugtuung herrscht über te gleichzeitige lleberreichung der Note in den Haupt stöbten ber Altrierten Frankreichs . Jedoch betrachtet der Quaischarie Vorwürfe gemacht haben.. Orfan ben jenigen Paftentiburf vorerst noch als bloße Ber handlungsgrundlage.

In jene Berfammlung hatte der Breslauer Richter per ein zwei Richter gesandt(!), die ein Stenogremm fiber die pen Efftein ohne Manuftript völlig freigehaltene Rede auf genommen hatten. In der Rede follte Gestein den Richtern zu

Sowohl in dem Beitungsartikel mie in dent Borireg fans bie Staatsanwaltschaft eine außerberufliche Berlegung der Pflichten

es für verhängnisvoll halten, wenn nur mit dem einen Nachbarn Thüringens Verhandlungen geführt würden, wenn auf Augenblidserwägungen vorzeitige Bindungen eingegangen mürden, die sich später als schwer zu überwindende Hindernisse auf dem Wege zu einer allseitig befriedigenden Regelung des Verhältnisses zwischen Reich und Ländern erweisen müßten.

Kredite für Landarbeitersiedlung.

Sozialdemokratischer Antrag im Landtag.

tag eingebrachten Antrag wird auf die trostlosen Boh= In einem von der sozialdemokratischen Fraktion im Land. nungsverhältnisse der Landarbeiter hingewiesen, durch die die schwersten Gefahren für Leben und Gefundheit der Landarbeiter und ihrer Familien herausbeschworen würden. Das elends der Landarbeiter sich nicht nur auf die Errichtung von Staatsministerium wird ersucht, zur Bekämpfung des Bohnungs­Eigenheimen mit Hilfe der werteschaffenden Arbeitslosenfürsorge zu beschränken, sondern die günstigsten Sieblungstrebite des Reiches neben der bäuerlichen Siedlung auch für bie Land­arbeiterfieblung zu verwenden, ferner die Gemeinden, Kreise und Provinzen im Bau von Landarbeitermiet ftligen. wohnungen durch Bereitstellung von Mitteln taiträftig zu unter ſtügen.

Ein glänzender Journalist.

Lloyd George verdiente vier Millionen. Lloyd George läßt mitteilen, daß er sich entschlossen habe, feine journalistische Tätigkeit aufzugeben, um feine Seit vollkommen der Wiederbelebung der Liberalen Partei widmen zu fönnen. Seine Entscheidung tritt Ende des Jahres in Kraft Man glaubt, daß Lloyd George in den letzten Jahren durch Zeitungs artitet, 215 000 Pfund verdiente...