Sentrum ergab, daß er fleunigt aus Berlin abgereit mar, ohne ein Ziel anzugeben. Ohne Zweifel handelt es sich um eine mohlorganisierte Bande, die einen Stichtag für ihr Auftreten norher vereinbart und einzelne Mitglieder ausschickt.
Während von dem in London aufgetauchten angeblichen Blanco Saenz feine Beshreibung vorhanden ist, liegen sie von Rusconi aus Zürich und Ortelli aus Berlin nor. Rusconi ist etwa 30 bis 33 Jahre alt, 1,65 Meter groß und schmächtig, hat olivenfarbiges Geficht mit fleinem Schmurrbart und war elegant gefleidet. Er machte den Eindruck eines Ausländers. Ortelli ist 1,72 Meter groß und ſchlant, hat blondes, leicht gemelltes Haar, blaue Augen und sprach fließend spanisch, gebrochen französisch und anscheinend gar nicht deutsch. Um den gefälschten Schecks noch einen größeren Schein der Echtheit zu geben, hatten die Fälscher den Betrag mit einer Scheckschutzmaschine eingeftanzt. Mitteilungen zur Aufklärung und über das Auftauchen der Scheckfälscher nimmt in Berlin Kriminalfommissar Köppen, Dienststelle D. 1 im Polizeipräsidium entgegen.
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Morphiumräuber..
Ein wohl einzig dastehendes Verbrechen.
Das Tietz Wolfant- Denkmal in Erfner. möhnte er fich daran. In ben legten drei Jahren brauchte er zu
Enthüllung am 19. Auguft!
Am Sonntag, 19. August, werden Deputationen des Reichs banners Schwarz- Rot- Gold aus dem gesamten Gau Berlin- Branden burg nach Ertner eilen, um dort auf dem Friedhof an der Enthüllung eines Gedenksteins für die in Arensdorf gemordeten Rameraden Tieg und Wollant teilzunehmen.
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Das Denkmal ist nun auf dem Gelände der„ Steinmehhütte in der Kiefholzstraße( gegenüber dem Krematorium) zur Besichtigung ausgestellt. Es hat sich streng an den Kauffmannschen Entmurf, den wir türzlich im Abend" wiedergaben, gehalten. Oberhalb des zwei Meter hohen Mittelteils ist der Reichsadler eingehauen und in den Farben Schwarz- Rot- Gold ausgemalt. Darunter folgt der in Bronze aufgelegte Tert: Gefallen in Arensdorf im freiwilligen Dienste für die Deutsche Republit. Errichtet vom Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold, Gau Berlin- Brandenburg." Links und rechts vom Mittelteil befinden sich die 1,15 Meter hohen eigentlichen Gedentsteine, lints für Wollant, rechts für Tleg. Das Gesamtgewicht des aus bayerischem Muschelfalt hergestellten Dentmals beträgt etwa 25 Rentner.
Die Feier am 19. August beginnt um 11 Uhr vormittags. Ministerpräsident a. D. Stelling wird die Rede halten. Infolge des tnappen Plages auf dem Friedhofe können nur Deputationen zugefaffen merden.
Ueberall Panorama.
Welch ein Bild. Wenn auch nicht die sogenannte gute, mohl ober bie gemütliche alte 3eit scheint wiederzukehren. Was man früher hier unb ba einzeln fand eine rheinische Binzerstube, ein ungarisches Gulaschlokal, ein Münchener Bräu, das und noch pieles andere foll jegt unter einem Dach im umgebauten Hause des Café Baterland am Potsdamer Plag vereinigt merden. Freilich, wenn man den bald fertigen Bau betritt, dann sieht's zunächst gefährlich modern aus. Eine mächtige hohe und lichte Halle in bläulichen und fülberigen Lönungen. Aber das ist glücklicher meise nur vorübergehend. Das gemütliche Alte umfängt dich sofort mit weichen Armen: Zunächst sieht es aus wie eine Theaterbetoration. Aber es ist ein wirklicher richtiger Eingang zu einer echten Wiener Heurigenstube. Innen Kugellampions, mein beranfte Lauben( der Meter papiernes aber immerhin riesig echt mirtendes Rebengewinde 85 Pf.) und ein richtiges Diorama Dom emig schönen Wien . So täuschend echt, daß man meint, man fönnte fofort aus dem grauslichen Berlin in bas gemiaffiche Wien hinein fpazieren. Nun leuchten die Lichter von Wien auf, nun trabbelt eine winzig beleuchtete Straßenbahn über eine Brüde. werden, menn es mal so weit ist, echte Wiener Sänger echte Wiener Lieder fingen. Dann fommt ein bayerisches Löwenbräu Traulich bemalte Schemel, Decken, Bände tünden die banerische Eigenart. Und man wird echte Münchner Weißwurscht effen können im Angesicht schneebedeckter Firnen. Die Berliner Wasserwerfe merden dazu einen echten Gebirgsbach liefern und die Berliner Elettrizitätswerke das echte Alpenglühen. Garantiert echt amerikanische Combonstimmung wird es in einer Wildwestbar geben. Und das deutsche Reichsgemit wird auf einer Terrasse über dem Rhein in patriotische Ballung geraten fönnen. Man siht nichtsahnend. Blötzlich verfinstert sich der Himmel, den man soeben nebst dem Rhein heiter vor sich sah. Ein Gewitter groflt. Regen pladdert. Armbide Blike zucken, in deren fahlen Leichenschein man fern die Loreley blaffen Antliges zu sehen meint. Leiter hat man vergessen, den Kahn mit dem unseligen Fischer untergehen zu lassen. Aber das läßt sich mohl noch nachholen. Dann wird es wieder hell und ruhig fließet der Rhein . Und das alles in Berlin unter einem Dach im Jahre 1928. Unglaublich, aber wahr.
50 Jahre Feuerwehr in Neukölln.
Und es
dessen in den Fächern nach seinem geliebten Morphium. Gr fand nur Heroin ein Morphiumpräparat. Er holte feine Sprize hervor, füllte sie und sprigte sich an Ort und Stelle die Cösung ein. Inzwischen tamen Räufer in die Apotheke. Romanom fertigte fie ab, als wäre er selbst der Apotheker. Zu seinem Unglüd mußte aber ausgerechnet in diesem Augenblick auch die Frau des Apothekers hereingeschneit fommen. Romanom stellte sich als neuer Angefteltter vor. Die Frau aber schöpfte Verdacht,
schlug Lärm, Romanom padte das Heroin und stürmte bo. Don. Hinterher rannten seine beiden Komplicen. Alle drei wurden gefaßt und hatten sich vor Gericht zu verantworten.
Der Morphinist stiehlf Geld, um sich sein ge-| schloffen sie in dem hinteren Zimmer ein. Romanow suchte während liebtes Gift zu verschaffen. Er beffelt auf Straßen und Pläßen, nimmt Rezeptformulare mit und fälscht die Rezepte. Bon einem Morphiumraub eines Morphinisten hat man aber bis heute doch noch nichts gehört. In Ceningrad fand sich so ein Morphiumräuber... Romanom war feit 8 Jahren Morphinist. Nach einer Berbundung an der Front begann es. Damals sollte das Morphium thm Linderung feiner Schmerzen bringen. So ge mindest ein Gramm pro Tag. Am 12. Janitar dieses Jahres war er ohne Geld und ohne Morphium. Da erschien er am frühen Morgen bei seinem Freund Bobrow. Mit sich führte er eine Aftenmappe, darin Revolver, Strid und Stemmeisen, eine elektrische Lampe, eine Flasche mit destilliertem Waffer und ein Metallfästchen mit einer Morphiumsprige Seine Bitte lautete furz und bündig: Bobrom und dessen Zimmergenosse lautete furz und bündig: Bobrom und dessen Zimmergenosse Rumjanzem möchten ihm zu Morphium verhelfen. Aber mie? Durch einen Raubüberfall auf eine Apotheke. Namu? Bobrom und Rumjanzem waren zwar erfahrene Einbrecher, doch um Morphium, für das fie felbst nichts übrig hatten, ihre Freiheit zu ristieren, schien ihnen doch ein wenig zu toll. Romanom machte aber einen allzu tläglichen Eindrud. Er bat und flehte. So willfahrten die Freunde seinem Wunsche.
Man begab fich in eine Apothete; es waren da jedoch zu viel Berfäufer und auch zu viel Publikum. Dann ging man in eine andere, bie etwas abseits lag, in einem Borort Leningrads. Mit vorgeftredtem Revolver stürzte man hinein. Bobrow und Rumjanzem feifelten die beiden Apothekerangestellten und
Gefälschte Krantenfcheine. Betrugsauflage gegen einen achtzigjährigen Sanitätsrat.
Die Staatsanwaltschaft am Landgericht III hat jetzt ein fehr umfangreiches Ermittlungsverfahren gegen 8 perjo. nen abgefchloffen und Antlage wegen Urkundenfalfung und fortgefehten gemeinschaftlichen Betruges und Beihilfe erhoben. Bei dieser Anklage handelt es sich um Schädigungen der Berliner Ortskrankenkasse durch Einreichung fingierter Rechnungen über angeblich verabfolgte Hellbäder.
Was Romanom in der Apothefe gewollt hatte, war ohne meiteres ersichtlich. Er mußte sich Morphium verschaffen, fofte es, mas es male, und er hatte sich tatsächlich für längere Zeit mit dem Gift eingepedt Aber Bobrow und Rumjanzem? Die hatten doch eigentlich nur ein ideales Motin, nämlich den Wunsch, ihrem Freunde gu helfen, in die Apothefe geführt. ur aus Mitgefüh I", erflanten sie vor Gericht, hätten sie gehandelt. Romanow habe ihnen leid gefan." So mußte das Gericht anertennen, daß sie nicht aus Gewinnsught gehandelt hatten und daß deshalb für den einen 1½ und für den anderen 1 Jahr Gefängnis eine ausreichende Sühne" sein würde. Ueber Romanom er. tlärten die Sachverständigen, daß ex feine Tat, Dom Morphiumhunger getrieben, begangen habe und daß er deshalb als vera mindert zurechnungsfähig gelten müsse. Das Gericht ver urteilte ihn zu zwei Jahren Gefängnis und zur zwangsmeisen Entziehungstur.
Hoffentlich hilft fie!
tommen durch die Erschließung des Hönomer Rees und bes benach barten Ret- Sees. Die Wagen fahren ab Bahnhof Mahlsdorf an Werktagen 6.23 Uhr nach mehrom, an 6.48; ab 7,53 nach Ahrens felbe, an 8.30; ab 9.50 nach Alt- Landsberg , an 10.25; ab 16.53 nach Mehrom, an 17.18; ab 17.53 nach mehrom, an 18.18; ab 18.53 nach Ahrensfelde , an 19.30. Nach gleichem Fahrplan fahren Sonntags die Wagen ab Mahlsdorf 6.23, 9.50 und 18.53; außerdem vertehren Sonntags ab Mahlsdorf die Wagen 8.23 nach Mehrom, an 8.48; 20.23 und 21.23 nach hönom- Post, an 20.39 und 21.39. Jn entgegen gefeßter Richtung fahren die Bagen nach Mahlsdorf ab hönom 6.01. an 6.17; ab ehrom 6.52, an 7.17; ab Ahrensfelde 8.40, an 9.17 ( mur Werktags); ab Mehrom 8.52 fährt dieser Wagen täglich, meiter 16.10 ab At- Landsberg, an Mahlsdorf 16.45( nur Berfiags): 17.22 und 18.22 ab Mehrom an 17.47 bam. 18.47( beide nur Werktags); ob Alt- Landsberg 18.10, an 18.45( mur Sonntags); 20.56 ab hönom, an Mahlsdorf 21.12( nur Sonntags). Außerdem fährt täglich ein
agen ab Ahrensfelde 19.35 nach hönow, an 19.56, her Sonntags nach Bahnhof Mahlsdorf meiterfährt ( an 20.12). Die Fahr preise betragen ab Bahnhof Mahlsdorf bis Straße am Rojenberg 20 B, bis hönom, Mittelpunkt der Erde, 30 Bf., Honow- Poft 40 Pf., Seeberg 60 Pf., At- Landsberg 85 Pf., Mehrom 60 f Ahrensfelde 85 Pf., Ahrensfelde- Bahnhof 90 Pt.
Als ein Hauptbeschuldigter ist der Badeanstaltsbefizer Died. rich Kiefer anzusprechen, der im Osten Berlins das„ Samariter bad betreibt. In die Ungelegenheit ist auch der über 80 Jahre alte Sanitätsrat Dr.& vermidelt. Die Betrügereien wurden seit längerer Zeit fyftematisch betrieben und waren in recht raffinierter Weise in Szene gejezt. Kiefer stand mit Mittelsleuten in Verbin bung, die sich in den Besitz ordnungsmäßig ausgefertigter Krantensch eine festen. Diese Krantenscheine wurden von den Kassenpatienten für furze Zeit ausgeliehen und dem Sanitätsrat Dr.£. vorgelegt, der fodanu medizinische Heilbäder der verschiedensten, Art verordnete Nach jeder derartigen Berordnung gelangten die Krantenscheine zu Kiefer, der über die angebliche Berabfolgung der Bäder einen entsprechenden Vermer? machte. In einer Reihe von Fällen änderte der Badeanstaltsbesitzer die ärztlichen Berordnungen Wegen versuchten Raubes, Nötigung und unbefugten auch eigenmächtig ab und fälschte eine 2 in eine 3 um. Auf diese Waffentragens mußte sich der zwanzigjährige Kaufmann Kurt Weise stellte Kiefer der Krankenkaffe mehr als 300 Heilbäder in Rech- Rohrmoser aus Nomames vor dem Botsdamer Schöffengericht nung und erhielt den liquidierten Betrag ausgezahlt. Schließlich verantworten. fiel es jedoch auf, daß stets derselbe Arzt verhältnismäßig viel Bäder verordnete, und eingehende Nachforschungen, die angestellt wurden, führten zur Aufdeckung der Betrügereien.
Sanitätsrat Dr. L. ist durch einen wegen Geistestrant heit entmündigten Alfred Walter in die Angelegenheit erst hineingezogen morden. Walter war mit Kiefer bekannt, nahm die Krankenscheine in Empfang und erschien bei dem Arzt unter dem Namen der Patienten, denen die Scheine gehörten. Er verstand es, den Arzt immer wieder zur Hergabe seiner Unterschrift zu veranlassen. Bereits im Jahre 1926 schwebte gegen Walter ein Berfahren wegen ähnlicher Betrügereien, und es tauchte schon- mals im Laufe der Voruntersuchung der Name des Sanitätsrates auf. Zu einer Anklage gegen Dr. 2. tam es aber nicht, und das Berfahren gegen Walter, der ja Inhaber des, Jagdscheines" war und
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ebenfalls eingestellt merden. Die neue Betrugsanflage tommt in Kürze, vor dem Erweiterten Schöffengericht Berlin- Wedding zur Hauptverhandlung. Ein Termin, der vor einiger Zeit angefeßt war, fiel der Bertagung anheim, da Dr. L. nicht zur Stelle war. Es ist auch jetzt noch fraglich, ob der betagte Sanitätsrat, der wegen feines hohen Alters sehr hinfällig ist, überhaupt in Moabit wird erscheinen tönnen.
Im Juli tonnte Neukölln auf das fünfzigjährige Beftrafrechtlich nicht zur Berantwortung gezogen werden fonnte, mußte ftehen seiner Feuermehr zurückblicken, die unter der der zeitigen Leitung von Branddirettor Bobzfchisch fich allgemeinen Anfehens erfreut. Im Jahre 1878, einer 3rit, in der man noch feine Berufswehr kannte und die Häuser nicht so massiv und gegen Brand geschüßt waren wie heute, entstand in Rigdorf eine freiwillige Feuermehr. Uneigennukig waren ihre Mitglieder, die teine Opfer scheuten, fich Pferde und Wagen anzuschaffen und schnell dahin zu eilen, wo das Feuer Haus und Hof des Mitmenschen bedrohte. Im Juli 1903 feierte die mehr ihr 25jähriges Jubiläum unter Teilnahme der ganzen Bevölkerung Rigdorfs, die damit denen ihren Dank zollte, die aus neiner Nächstenliebe ihr Leben wagten. Allmählich ging der Magistrat daran, eine Berufswehr auszubauen, wie sie Schöne berg seit 1895 hat. Erst im Jahre 1913 mar Neutöllns Berufsmehr soweit ausgebildet, daß die frei illige Wehr nach 35jährigem legensreichen Birten zurüdtreten fonnte. Welche Bedeutung die freiwillige Wehr damals hatte, geht einem Ausspruch des Oberbürgermeisters Bobbin hervor: Durch die uneigennütige Tätigkeit der freiwilligen Feuermehr wird es der Stadt möglich, jedes Jahr eine Schule zu bauen."
aus
Mit
Zugiedermatratze,
weiß oder schwarz, 80X185
13.75
Neue Postantsverbindung im Often.
Die Reichspost hat eine neue Kraftpoftlinie, die ihren Ausgang am Bahnhof Mahlsdorf nimmt und eine Berbindung mit hönow, Seeberg, Alt- Landsberg und den an der Briezener Bahnstrede gelegenen Orten Mehrom und Ahrensfelde herstellt, eröffnet. Hiermit wird insbesondere einem dringenden Berkehrs bedürfnis mit der schnell entmidelten Siedlung Honor zur nächsten Bahnstation des Berliner Borortneges abgeholfen, mie auch Mehrom der Briegener Bahnstrede nähergebracht wird. Darüber hinaus dürfte die neue Linte auch dem Ausflugsvertehr zugute
Geld her oder eine Kugel vor den Kopf! Er las Schundromane!
Entworten, fonte, que ego in the Botting this shifregnira,
stammt von einem Vater, der notorischer Säufer ist. Der
Der Angeklagte, der Sohn eines Matters aus Insterburg ,
junge Mensch geriet in Nomames mit verschiedenen Freunden zu fammen, die ihm Räuberromane und Schundliteratur schlimmster Sorte in die Hand spielten. Sein einziger Gedanke war, Geld in die Hand zu bekommen. Am 2. Juni, furz nach 5 Uhr nachmittags, ging der Angeklagte auf das Bostamt und hielt dem dort diensttuenden Postassistenten Kraft ein Telegrammformular ent gegen, auf dem die Worte standen:„ Geld her oder eine Kugel vor dem Kopf." Im selben Moment zog der Räuber auch schon einen Revolver aus der Laiche. Der Beambe schlug das Schalterfenster zu, eilte zu einem Fenster und schrie:„ Hilfe, Räuber!" Inzwischen ergriff der Täter die Flucht nach dem Schloz part Babelsberg . Eine refolute Potsdamerin war ihm mit dem Rade gefolgt, und mit Hilfe der Polizei gelang es, den Täter in Nomames in einem Friseurladen zu verhaften. Der Angeklagte war boll geständig. Der Sachverständige fand feinerlei frankhafte boll geständig. Störungen im Geistesleben des Angeflagten vor. Das Gericht nahm versuchte schmere Erpressung und nötigung an und ver urteilte den Angeklagten unter Zubilligung mildernder Umstände au insgesamt einem Jahr brei Monaten Gefängnis bei teilweiser Strafauslegung
Neue Ringlinie 8:„ Nordring".
mul
Zu den bereits bestehenden 7 Rirglinien ber Berliner Straßen bahn wird in Kürze noch eine neue Linie hinzukommen. Die bis jetzt von der See Ede Exerzierstraße bis Bornholmer Straße Ede Schönhauser Allee fahrende Linie 8 wird zu einer Rings linie umgestaltet werden. Zu diesem Zwecke mußten neue Straßenbahngleise von Ostarplah durch Christianiastraße, Bornholmer Straße bis zur Schönhauser Allee gelegt werden. Die Gleisbau arbeiten auf dieser Strede find vor ihrer Volfendung, so daß in ungefähr drei Wochen mit der Inbetriebnahme der neuen Ringlinie gerechnet merden fann. Sie wird den Namen Nordring" führen.
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