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unwahr.

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Gerichts- Beifung.

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Die Arbeitslosigkeit. Auf dem Arbeitsnachweis der organis aufend Perfonen eintragen laffen, welche Lohn und Brot fuchen; und dies in einer Zeit, in der theilweise noch Außenarbeit erledigt werden kann. In München fand am 17. Dezember eine zahlreich besuchte Arbeitslosenversammlung statt, in der der Nothstandsarbeiten möglichst bald in Angriff genommen würden, Bunsch laut wurde, daß die von der Stadtverwaltung geplanten da in den meisten Familien der Arbeitslosen die Noth bereits da in den meisten Familien der Arbeitslosen die Noth bereits einen hohen Grad erreicht habe.

jenes.

Versammlungen.

Nach

Sie chicken den Jungen einmal zu mir. Ich kam diefer Auf- I verurtheilte jedoch den Beklagten im vollen Umfange der Rlage- 1 gepriesen werden; mit folchem Behagen fann eben nur ein forderung nach. Ich glaubte, der Direktor werde den Jungen Anträge. Die Kläger wären im vorliegenden Falle berechtigt fapitalistischer Schmierfinte" über das Unglück feiner arbeitenden vielleicht auf eine halbe Stunde einsperren und war sehr er gewefen, neben ihrem rückständigen Lohne auch noch die betreffen. Mitmenschen spotten, die im Kampfe gegen ein politisch und Itaunt, als ber Junge heftig weinend nach Hause kam und den Entschädigungen zu fordern. wirthschaftlich übermächtiges Unternehmerthum für ihre Klaffen­tlagte, daß er furchtbar gefchlagen worden sei.- Bräf.: Rlagte der Knabe über Schmerzen? 3euge: Dienstboten der Versicherungspflicht gegen die indifferenten Massen der Bergarbeiter aufzurütteln und in Ober Verwaltungsgericht. Ob und inwieweit genoffen stritten und litten, Aber derartige schadenfrohe Aus brüche roher Klasseninstinkte sind andererseits vortrefflich geeignet, Jawohl, er lagte mehrere Tage über beftige Krankheiten unterliegen, diese Frage hatte am 5. Dezember ihnen das Gefühl für ihre soziale Verantwortlichkeit zu wecken: Schmerzen in den Beinen.- Präs.: Nachtheilige ber 8. Genat des Ober- Verwaltungsgerichts zu entscheiben. Das nur durch die moderne Arbeiterbewegung kann auch ihnen in Folgen hat der Knabe aber nicht davongetragen. 3eugin: Mein. Die Zeugin befundet weiter: Als mein Mann nach Hause Dienstmädchen W., welches bei der Inhaberin einer Milchhandlung ihrer traurigen Lage geholfen werden, dazu bedarf's aber der tam und von dem Vorgefallenen börte, war er furchtbar hain an einem Halsübel behandelt. Für die ersten sechs Wochen Aufklärung und der Solidarität. in Stellung war, wurde längere Zeit im Krankenhause Friedrichs Aufklärung und der Solidarität. aufgebracht, fodaß ich alle Mühe hatte, ihn zu beruhigen. Mein Mann wollte zunächst gerichtliche Schritte erstattete der Dienstboten Abonnementsverein" dem Orts Die Bevölkerungszahl Dentschlands beträgt nach der gegen Direktor Schellmann thun, er fagte aber armenverbande der Stadt Berlin die Kosten der Verpflegung. Berufszählung vom 14. Juni d. J. 51 758 364, darunter 25 405 935 schließlich: der Knabe wird die Schläge vergessen, ich würde Betreffs einer weiteren Auslage von 24,70 m. hielt sich der männliche und 26 352 480 weibliche. Die Bevölkerungszunahme Dagegen, wenn ich gegen Schellmann etwas betrieb der Kaufleute, Sandelsleute und Apotheker zu Berlin ", oder durchschnittlich jährlich 10,14 pro Mille. Für das König­Ortsarmen- Verband an die Ortskrankenkasse für den Gewerbe- seit dem 1. Dezember 1890 hat also betragen 2 829 894 Stöpfe unternähme, sofort meine Stellung verlieren. indem er geltend machte, das Mädchen sei zugleich im Milch reich Preußen allein, über welches schon früher berichtet wurde, Berth.: Klagte Ihr Mann über den Direktor? Beugin: Verth.: Klagte Ihr Mann über den Direktor?-3eugin: Jawohl, sehr häufig. Mein Mann tam bisweilen abends nach bandel ihrer Herrschaft als Gewerbegehilfin thätig gewefen und ergiebt sich eine Bevölkerungszunahme von 10,99 pro Mille, Jawohl, sehr häufig. Mein Mann kam bisweilen abends nach dadurch Mitglied der Kasse geworden. Diese verweigerte die für Bayern von 6,93, Sachsen 15,21, Württemberg 3,74, Baden Hause und weinte vor Wuth über die ihm vom Direktor zu theil gewordene Behandlung. Eines Bahlung, worauf gegen sie beim Bezirksausschuß Klage erhoben 7,31, Seffen 8,46, Mecklenburg- Schwerin 10,51, Sachfen- Weimar Tages erzählte mir mein Mann: Er fei vom Direktor wie ein wurde. Das Gericht vernahm das Mädchen, wie auch den Gatten 8,62, Mecklenburg - Strelit 11,80, Oldenburg 8,98, Braunschweig Tages erzählte mir mein Mann: Er fei vom Direktor wie ein Hund mit einem Ausdruck vor die Thür geworfen, den ich hier der Milchhändlerin. Die Beugin fagte aus, fie habe des morgens 16,71, Meiningen 8,67, Altenburg 9,89, Koburg Gotha 11,50, Hund mit einem Ausdruck vor die Thür geworfen, den ich hier etwa zwei Stunden lang Milch austragen und dann den Anhalt 15,99, Sondershausen 5,98, Rudolstadt 9,11, Waldeck nicht wiederholen fann. Unter anderem hat der Direktor meinen Maun beschimpft, weil er ihm nicht den jüngsten Familien- aden reinigen und die Kannen scheuern, sowie andere vor: 14,41, Reuß ä. 2. 13,28, Reuß j. 2. 16,41, Schaumburg 10,88, zuwachs gemeldet hatte. Mein Mann entschuldigte sich und kommende Arbeiten verrichten müssen. Wenn sie nachmittags Lübeck 17,49, Bremen 13,28, Hamburg 13,70, Elsaß- Lothringen fagte: er habe es unterlassen, da er zur Zeit nicht zu Hause, fertig gewesen sei, wäre sie mit dem Kinde der Frau St., ber 2,43. Gine Abnahme zeigt nur das Fürstenthum Lippe mit sondern auf Rommando war. Bräs. Wie lange ist Ihr Inhaberin des Geschäfts, ausgegangen. Am Abend hätte fie 8,70 pro Mille. Diese Abnahme aber hängt offenbar mit der Der Abwesenheit der Biegelbrenner im Sommer zufammen. Die am Mann todt? 3eugin: Vier Jahre.- Präs.: Moran unter anderem auch die Milchbehälter pußen müffen. ift Ihr Mann gestorben? 3eugin: An Lungenschwindfucht. Beuge St. vermochte im wesentlichen nichts anderes auszusagen. 2. Dezember stattgehabte Volkszählung wird genauere Resultate 3eugin: An Lungenschwindsucht . Es erscheint hierauf der jegt 17 jährige Wernigli, ein Der Bezirksausschuß erkannte darauf, daß die beklagte Kaffe mit ergeben. hübscher, aufgeweckter Bursche als Beuge, Dieser bekundet auf Rücksicht auf die festgestellten Thätigkeiten des Mädchens im Gewerbe­Befragen des Präsidenten: Der Direktor gab mir zunächst Reftbetrag der Kurkoften mit 24,70 M. zu erstatten. In der firten Arbeiter Magdeburgs haben sich bereits über ein paar Dhrfeigen, fagte mir, daß ich dem Aufseher Effer Revision gegen das Urtheil hob der Bertreter der Stasse besonders Uhr und Kette gestohlen habe, und sperrte mich mehrere Stunden lang in eine buntle Belle. Schließlich wurde ich hervor, daß ein Dienstbote höchftens der Versicherungspflicht von dem Bäckermeister Kulas aus der Belle in ein Bimmer unterliege, wenn feine Thätigkeit in der Hauptfache eine gewerb. von dem Bäckermeister Kulaß aus der Zelle in ein Zimmerliche geführt, dort wurden mir die Hofen angespannt, Kulag legte liche fei und als folche entlohnt werde. Dies sei hier nicht der mich über sein Stuie und schlug mich heftig mit einem Stock. Als barauf hin, daß durch und in ihm nicht Rücksicht genommen ist mich über fein Stuie und schlug mich heftig mit einem Stock. Als Fall gewesen. Schon die Geringfügigkeit des Lohnes dente ich 5 Schläge erhalten hatte, bat ich ben Herrn Direktor um Berzeihung und bat ihn, mich doch nicht weiter schlagen zu auf die gewerblichen Funktionen der W. Das Mädchen, ein laffen. Der Herr Direktor sagte jedoch zu Kulay : Schlagen gewöhnliches Dienstmädchen, hätte unbedeutende gewerb Sie nur weiter! Bäckermeister Kulay, der alsdann als liche Thätigkeiten neben - allen übrigen Dienstbotenarbeiten Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung. Bei ausgeübt. Der Milchhandel der Frau St., deren Mann der am 15. Dezember in Zürich abgehaltenen demokratischen Zeuge erscheint, deponirt: Direktor Schellmann habe ihn gesagt, als gewerblicher Arbeiter thätig fei, wäre zu tiein, als daß er Dezemberfeier zur Erinnerung an die große Verfassungsbewegung der Junge habe gestohlen, er folle daher den Jungen einmal züchtigen, da die Mutter dies nicht thue. Er habe daher dem ins Gewicht fallen könnte. Das Ober- Verwaltungsgericht indeffen von 1867 referirte Nationalrath Forrer über die Gefeßentwürfe Jungen etwa 10 Siebe versezt, es tönnen auch einige mehr oder und nicht in so minimaler Weise im Gewerbebetriebe thätig ist, feinen Angaben werden die voraussichtlichen Jahresausgaben der bestätigte die Vorentscheidung. Wenn jemand nicht vorübergehend betr. Kranken- und Unfallversicherung. weniger gewesen sein, gezählt habe er die Siebe nicht. Daß der baß dies überhaupt nicht als Thätigkeit aufzufaffen ist, bann Krankenversicherung 151/2, der Unfallversicherung 93/4, zusammen Knabe nach den ersten 5 Schlägen um Verzeihung gebeten, feifei es für die Beantwortung der Frage der Ver: 25/4 Millionen Franken betragen. Dazu leisten die Arbeiter 61/2, nebenbei eine die Unternehmer 13 und der Bund über 51/2 Millionen. Letterer Eine weitere Beugin ist die Aufsehersfrau Drews: Ihr ficherungspflichtigkeit ohne Bedeutung, ob Mann sei noch jest Aufseher in Brauweiler . Frau Wernisti habe Thätigkeit geübt werde, die zu denjenigen eines Dienst: Beitrag soll aus dem Tabakmonopol gewonnen und, wenn dies boten gehört und zu Ihr gesagt: Sie werde zu dem Direktor gehen und diesen deshalb der Versicherungspflicht nicht vom Volte verworfen, reduzirt werden. Gine Erhöhung der bitten, ihren Ruaben züchtigen zu laffen, fie tonne den Jungen der Milchhändlerin Thätigkeiten ausgeübt, die in feinem Falle unterliegt. Das Mädchen habe nun im Gewerbebetriebe Getreidezölle für diesen Zweck bekämpfte er entschieden. nicht mehr bändigen. Als der Junge die Prügel bekommen als minimale bezeichnet werden könnten, mögen dieselben auch Arbeiterinnenschutz in der Schweiz . Im Kanton Bern hatte, sagte Frau Wernißli zu mir: Ich freue mich, daß der im Verhältniß zu feinen Leistungen als Dienstbote unter ist zum Schuß der Arbeiterinnen vor allzu großer Ausbeutung Direttor meinen Knaben hat züchtigen lassen, wenn ich meine ein Defret erlassen worden, das einen ähnlichen Inhalt hat wie Kinder schlage, dann treten sie nach mir. Jedenfalls unterlägen jene Frau Wernizki: geordneter Natur gewesen sein. Das ist alles nicht wahr, es hat noch feins meiner Kinder nach gewerblichen Thätigkeiten der Versicherungspflicht und hätte das fürzlich erwähnte Solothurnische Gesetz; nur ist es, nach der " Franks. 3tg.", für die Kellnerinnen noch etwas günstiger als mir getreten. barum die Krankenkasse hier einzutreten. Präs.: Ich nehme das zur Ehre Ihrer Kinder an. Frau Drews: Ich sage die Wahr­heit, der Junge, den ich am anderen Tage fragte, bejahte dies mit lachender Miene. Frau Wernikki sagte darauf: Es hat ihm nichts geschadet. Frau Wernisti und deren Sohn bestreiten Das Urtheil im Prozeß Sanke, das am Dienstag Abend In der öffentlichen Versammlung der Bau- Anschläger das. Die Beugin Drews verfeßt darauf: Ich sage die in später Stunde gesprochen wurde, ist verhältnißmäßig milde Wahrheit. Ich habe den Wernistischen Kindern oftmals ausgefallen, Die den Geschworenen vorgelegten Fragen lauteten hielt am Sonntag Genosse Jahn einen Vortrag, worin er die Effen gegeben, da sie von ihrer Mutter mit Kostentziehung be- auf mit Ueberlegung ausgeführten Mord, auf Todtschlag und Entwickelung des Kapitalismus schilderte und auseinandersetzte, straft wurden. Direktor Schell mann bemerkt: Der auf fahrlässige Tödtung, fo: vie ferner auf Hilfeleistung zum Ver- wie nothwendig das Entstehen von Organisationen war, durch Junge war fehr nichtsnuhig, da die Mutter ihm alles brechen wider keimendes Leben in vier Fällen; auch wurde die die die Arbeiter ihre Interessen gegenüber dem Unternehmerthum nachfah und der Vater zumeist abkommandirt war. Ich schickte Frage der Bubilligung mildernder Umstände gestellt. Entgegen wahren können und die das Proletariat durch die Förderung des den Bater auf Kommando mit Rücksicht auf seine zahlreiche bem Antrage des Staatsanwalts, welcher die Schuldig Klassenbewußtseins zu der Reife der Anschauung erziehen, daß es Familie, da er dadurch eine größere Einnahme hatte. Ich sagte fprechung wegen vorfäßlichen Mordes bei den Geschwo- dereinst neben der wirthschaftlichen auch die politische Macht er deshalb zu der Frau: Wenn Sie Ihre Kinder nicht züchtigen renen befürwortet hatte, famen diese nur zur Bejahung der obern kann. Der Redner wandte sich noch gegen die namentlich fönnen, dann werde ich Ihren Mann zurückfommen lassen. Ich Frage wegen fahrlässiger Tödtung des Dr. Steinthal in jetziger Zeit besonders schädliche Bersplitterung im Organi habe den Jungen felbst etwa drei Stunden lang in die Cachotte und billigten der Angeklagten wegen dieser That mildernde fationswesen, die leider auch unter den Bauanschlägern vor gesperrt und ihm alsdann einige Hiebe geben laffen. Daß ich Umstände zu. Die zweite Frage wegen Beihilfe zu den Ber- handen sei, und empfahl den Versammelten, nach einer den Mann schlecht behandelt habe, bestreite ich. Ich habe im brechen wider teimendes Leben wurde von den Geschworenen in starken einheitlichen Organisation zu streben. Gegentheil den Mann, der lungentrant war, mit Zuberkulin im vollem Umfange bejaht. Der Staatsanwalt beantragte mit Beifall aufgenommenen Vortrag knüpfte sich eine Lazareth behandeln lassen. hierauf für die fahrlässige Tödtung das höchste Strafmaß von rege Diskussion, in der der Schlosser Wiese feine wie fauer Es wird hierauf in sehr eingehender Weise der frühere Auf- drei Jahren Gefängniß, für die zweite Strafthat gleichfalls Bier angebotenen Produktivorganisationen wieder einmal als das seher, jezige Bauwächter za plewski, der bekanntlich am drei Jahre Gefängniß ein Gesammistrafmaß von geeignetfte Mittel empfahl, um mit der wirthschaftlichen auch die vergangenen Freitag wegen Mißhandlung eines Häuslings zu fünf Jahren Gefängniß. Der Vertheidiger beantragte politische Macht zu erringen. In seiner Entgegnung wies I ah n drei Monaten Gefängniß verurtheilt wurde, vernommen. Dieser eine Gesammtstrafe von zwei Jahren Gefängniß. Der namentlich darauf hin, daß troß der Produktiv- und Konsum bekundet auf Befragen: Die Häuslinge seien in Brauweiler Gerichtshof erkannte insgesammt auf drei Jahre Gegenossenschaften sich der Kapitalismus mit allen seinen Begleit­erscheinungen in allen hierbei in Frage kommenden Ländern und auch in Jülich mehrfach mißhandelt worden. Die fängniß. Soft war bisweilen nicht ausreichend; das Arbeits - Die Angeklagte erklärte, sich bei dem Urtheil zu beruhigen; rapide weiter entwickelt habe und mit brutaler Faust das Prole tariat in feinen Bestrebungen niederzuhalten suche, weshalb pensum sehr groß und die Seizung in den Arbeitsfälen der Staatsanwalt gab teine Erklärung ab. nicht immer genügend. Widerspenstige Gefangene wurden Das verhältnismäßig milde Urtheil der Geschworenen dürfte fich schon daraus die Nothwendigkeit der gewerkschaft­lichen politischen Organisations Thätigkeit ergebe. in die Cachotte gesperrt. In dieser waren ein Seil und ein wohl in weitesten Kreisen der Bevölkerung mit Befriedigung auf­Gummischlauch vorhanden. Ob damit geschlagen worden, genommen werden. Wenn je von einer moralischen Mitschuld In gleichem Sinne äußerten sich Bergau, Deutschmann, wiffe er nicht. Er habe selbst mehrfach häuslingen die Zwangsbes Getödteten an seinem unglückseligen Ende die Rede sein Burmeister und Donath, die zugleich die Erwartung aus jade angelegt. Beim Anlegen berselben haben sich die Säus tann, fo in diesem Fall, der zur Evidenz gelehrt hat, daß Leute fprachen, daß hoffentlich im kommenden Jahre die endgiltige Vers linge stets heftig gewehrt. Ein Häusling, namens mit Buhältergesinnung nicht allein in der Hefe der Gesellschaft, einigung der beiden Organisationen der Berliner Bauanschläger Tausend, habe sich einmal trant gemeldet. Er( Beuge) habe sondern ebensowohl in ihren höheren Schichten zu finden sind. erfolgen werde. Herrn Wiese sei es weniger um die Organisation, ihn zu Dr. Bodet geführt. Dieser habe ihn aber für gesund Diesmal hat sich das Urtheil mit anerkennenswerthem Freimuth um die er sich so gut wie gar nicht fümmere, als um feine Produktiv- Genossenschaften zu thun, aus welchem Grunde er übers erflärt. Der Mann mußte weiter arbeiten und sei über die Heuchelgrundsäge der fatten Moral hinweggefeßt. haupt nur die Versammlungen besuche. Wiese selbst mußte nach drei Tagen gestorben. Einen anderen Häusling, nicht nur diese Thatsache zugeben, sondern auch auf eine namens Schumacher, habe er dem Direktor als frant gemeldet. Entgegnung Jahn's erklären, daß Mary recht hat, wenn Der Mann mußte aber trotzdem weiterarbeiten und wurde, er die Entwicklung der politischen und religiösen da er dies nicht fonnte, in die Gachotte gesperrt, wo derselbe auch gestorben ist. Es feien auch Häus- Die kapitalistische Hungerpeitsche. Folgende Jubel. Bustände aus den wirthschaftlichen erklärt. Nachdem der Vor­linge mit Anlegen von Hand- und Fußschellen bestraft bymue singt die Trierische Zeitung" vom 14. Dezember fiende noch darauf hingewiesen hatte, daß im Januar eine öffentliche Versammlung abgehalten wird, um die Vereinigung worden. Es sei richtig, daß Häuslinge geäußert haben: sie dem aufgelösten Bergarbeiter- Verband nach: wären lieber im Zuchthaus als in Brauweiler . Daß es auf dem Gebiete der Industrie kaum verderblichere beider Organisationen zu erreichen, wurde einstimmig eine Reso­Ein Häusling habe zu diesem Zwecke einmal eine Anzahl Möbel Erscheinungen giebt als Streits, darüber herrscht kein Zweifel. Iution angenommen, worin sich die Versammlung mit den Aus­demolirt. Er selbst sei von dem Direktor Schellmann wegen der Gar mancher Bergmann im Saarrevier kann ein Liedchen davon führungen Jahn's einverstanden erklärte und sich verpflichtete, in geringsten Vergehen bestraft worden. Auf Befehl oder auch nur fingen, denn noch heute kann man die Spuren der frivolen dessen Sinne zu wirken und für weitere Aufklärung unter den mit Wissen des Direktors Schellmann sei dagegen niemals jemand Bergarbeiter- Ausstände vom Jahre 1892 da und dort bemerken. Berufsgenossen zu forgen, anstatt sich durch die utopistischen mißhandelt worden. Auf Befragen des Angell. Hofrichter Mancher, welcher ehemals aus der Grube sein feftes Brot bezog, Ausführungen des Herrn Wiese irreführen zu laffen." giebt der Zeuge zu, daß einmal ein fleiner buckliger Mensch zum ringt noch jetzt vergeblich nach einer neuen Rübenbau nach Jülich kommandirt worden sei, er habe aber gift enz, nachdem er selbst die alte muthwillig verscherzt hatte. den Mann entsprechend beschäftigt. Danach wird gegen 84 Uhr Glücklicherweise sind das aber nur Ausnahmefälle; der Berg­abends die Verhandlung auf morgen( Mittwoch) vormittags 9 Uhr direktion ist es zu verdanken, daß das durch die Streits herauf vertagt. beschworene Elend nur noch sehr vereinzelt sich findet und daß von den 31/2 Tausend damals abgelegten Bergleuten alle bis auf eine verschwindend geringe Zahl wieder angelegt sind. Natürlich Boziale Rechtspflege. fann man nicht verlangen, daß der Bergfiskus den Hauptführern durch Wiederanlegen neue Gelegenheit zum Wühlen unter den Gewerbegericht. Gegen die ohnentschädigungs- Arbeitern giebt; ihnen, als deren typischer Vertrete Klage des Kellners F. wandte der bellagte Inhaber eines das Streitgenie Warten gelten tann, ist und Billardsalons ein, daß derselbe mit recht entlassen worden sei, bleibt die Grube verschlossen für immer. Ein weil er durch seine Nachlässigkeit verschuldet habe, daß die Gutes aber hatte der Streit doch, einige rändige Schafe unter Billardbälle gestohlen wurden. Der Kläger bestritt, die Schuld den Angestellten( Steiger u. f. 1.) wurden entlarvt und ihre auf daran zu tragen. Das Gericht erklärte es für unerheblich, ob Füllung ihres Geldbeutels berechnete Manipulationen tamen ans den Kläger wirklich ein Verschulden treffe; eine Nachläffigkeit Tageslicht. Da hieß es denn sofort Abschied nehmen von der im Dienste, wie die behauptete, sei noch kein Grund zur sofortigen Bergmannsjacke und nach einem anderen Berufe greifen, was Entlassung. denn auch fast allen zur unverdienten zu Bier Buchdrucker flagten gegen ihren ehemaligen riedenheit gelungen ist. Noch einige andere geborstener Chef auf Bahlung von je einem rückständigen Wochenlohn Säulen aus der Streifzeit ragen öde und verlassen empor: so and von je einer Lohnentschädigung für 14 Tage. Den besteht noch in Bildstock der Saal, wo der Rechtsschutzverein" Entschädigungsanspruch begründeten sie damit, daß fie der Be feine schlimme Thätigkeit entfaltete, aber heute werden feine tlagte durch die Nichtzahlung des ihnen unbestritten zuftehenden Brandreben mehr darin gehalten, sondern ein biederer und Wochenlohnes gezwungen habe, die Arbeit niederzulegen und während arbeitsamer Wirth verzapft loyales Bier und verkauft loyale Der Kündigungsfrist zu pausiren. Der Beklagte Kurz erkannte die Bigarren. So schwindet der Ruhm der Welt in diesem Falle Restforderung an und machte gegen die Entschädigungsansprüche mit Fug und sehr moralischem Recht." geltend, daß die Kläger ja selbst die Arbeit niedergelegt, also felbft Mit einer folchen Un- genirtheit fann die Hungerpeitsche als dafür gesorgt hätten, daß sie während der 14 Tage nichts ver- das beste Mittel zur Unterdrückung der Arbeiterorganisationen dienten. Die Kammer 8 unter dem Vorsitz des Affeffor Unger nur im Gaarrevier, in der Nachbarschaft des Herrn v. Stumm,

und

Soziale Webersicht.

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An den

Die Zimmerer Berlins beschäftigten sich am Sonntag in einer gut befuchten Versammlung besonders mit dem Sammel wefen. Der Vertrauensmann Fischer berichtete, daß man in der Plazdeputirten- Sigung die Frage des Sammelwesens schr eingehend besprochen habe und zu dem Beschluß gekommen sei, es folle vom 1. Januar 1896 ab in der Weise für den General fonds gesammelt werden, daß an die Platdeputirten Listen ausgegeben werden, worauf die freiwilligen Beiträge zu zeichnen sind. An jedem Montag sollen dann diejenigen, die gezeichnet haben, für den Betrag Marken erhalten. Redner hofft, daß der Fonds eine Höhe erreichen wird, die es gestattet, unter allen Umständen in eine Bewegung einzutreten, um die Arbeitszeit zu verkürzen und Mißstände zu beseitigen. Nach längerer Distusfion, in der verschiedene andere Vorschläge gemacht wurden, beschloß man Marken à 10 Bf. anfertigen zu lassen und Listen auszugeben. Das weitere ist der Platzdeputirten- Versammlung überlassen, die noch vor dem 1. Januar abgehalten wird. Ueber die ausstehenden Listen soll umgehend beim Rassirer R. Myler, Hochstraße 42, oder beim Vertrauensmann Fischer abgerechnet werden, da mit dem 1. Januar das neue Sammelſyſtem in Wirksamkeit tritt. Der bisherige Delegirte zur Gewerkschafte tommission berichtete dann über die Berhandlungen dieser Körper­schaft und empfahl den Kameraden, sich mehr für deren Beschlüsse zu intereffiren und an den Bersammlungen der Kommission theil­zunehmen. Fischer schlug vor, von der Diskussion über diese Sache wegen der vorgerückten Zeit Abstand zu nehmen; er wünsche, daß eine andere Bersammlung sich eingehend damit beschäf tigt, da sich ein großer Theil der Berliner Zimmerer, auch er selbst, mit den Beschlüssen der Gewerkschaftskommission theilweise nicht einvers