Das Bäckergewerbe in der Statistik
37 000 Meister ohne Gesellen.
Das Bädergewerbe gehört zu den menigen Berufen, die den familienwirtschaftlichen Betriebscharafter in ausgeprägtester Form erhalten fonnten. Sowohl die amtlichen Ergebniffe der jeweiligen Betriebszählungen, wie auch statistische Er hebungen der Arbeiter- und Unternehmerorganisationen bestätigen diese Erscheinung. Bei der gewerblichen Betriebszählung 1925 inurden 104 048 Betriebe mit 375 723 beschäftigten Personen ermittelt. 92 464 Betriebe oder 88,9 Proz. beschäftigten nur bis zu 5 Personen, insgesamt 258 413 Personen oder 88,8 Proz. aller Beschäftigten. Betriebe mit 6 bis 50 Personen wurden 11 441 oder 11 Proz., solche mit 51 und mehr Bersonen nur 143 oder 0,1 Bro3. gezählt.
Die Brotproduktion wird also in der Hauptsache von den Kleinbetrieben beherrscht. Die Eristenzmöglichkeit dieser Zwergbetriebe wird durch den unmittelbaren Warenabsag an die Rundschaft begünstigt. Dadurch sind diese wirtschaftlich unrentablen Kleinunternehmungen gegen andere gleichartige Berufe mirtschaft lich weit im Bordertreffen. Diese Zwergbetriebe brauchen nicht mit fremdem Geld zu arbeiten, da die Einnahmen aus dem Tagesumjas ihnen den Einkauf von Rohprodukten ermöglichen. Es ist auch intereffant zu erfahren, daß auf einen Bädereibetrieb im Durchschnitt nur 600 Personen als Kundenkreis bei der legten Zählung entfielen.
Neuerdings veröffentlichte der Zentralverband Deut fcher Bäderinnungen das Ergebnis einer statistischen Er hebung bei seinen Mitgliedern über die technische Entmicklung, die Zahl der beschäftigten Personen und über die Betriebs: größen der Betriebe. Das Ergebnis ist überaus interessant; denn es erstreďte sich auf 91 489 Bädermeister, die dem Junungsverbande der größten Handmerferorganisation angeschlossen find. Von den Inhabern aller Bäckereibetriebe sind mithin 87,9 Proz. in 1639 Jnnungen vereinigt.
-
Die technische Entwidlung nerzeichnet hedeufende Forte schritte. Im Jahre 1901 maren erit 786 Bäckereien mit Kraftbetrieben der Berufsgenossenschaft angeschlossen, und jetzt wurden 54 882 Kraftbetriebe ermittelt. Der Gemischtbetrieb ist mit 34 318 vertreten. Auch diese Tatsache trägt bestimmt zur Eristenzmöglichkeit der 3merghetriebe im hervorragenden Maße bei. In den non der Erhebung erfaßten Betrieben murden ermittelt: 66 286 Bädergehilfen, 3186 Konditorgehilfen, 53 849. 2ehrlinge, 5970 Bertäuferinnen und 18 604 jonftige Hilfs fräfte. Während 1914 35 647 Lehrlinge neben 55 345 Behilfen be ichäftigt waren, erhöhte sich die Lehrlings3iffer in der Weije, daß nunmehr
auf je 100 befchäftigte Gehilfen 81,2 Lehrlinge entfallen. Da jedoch in der Gehilfenzahl einige Taufende Bädermeisterssohne mit inbegriffen sind, so mirtt sich erst mit aller Deutlichkeit die starte Ueberfüllung des Gemerbes mit Lehrlingen aus, die wohl in erster Linie auf das bestehende Schutzgesez, das die Nacht und Sonntagsarbeit verbietet, zurüd zuführen ist. 20 566 Bädermeister arbeiten ganz allein und 16 430 nur mit Lehrlingen.
Die Länderverordnungen über die Beschränkung der Lehrlings haltung für die einzelnen Betriebe waren nicht dazu angetan, eine Eindämmung der Lehrlingszüchterei herbeizuführen. Üleber den Reichsdurchschnitt ragen hinaus: Baden mit 2227 Gehilfen und 2240 Lehrlingen, medlenburg 759 zu 823, Dst und West preußen 1451 zu 1559, Pommern 1690 zu 1801, Schlesien 3133 zu 4140 und Württemberg 1893 zu 2172. Unter diejen Berhältnissen ist es nicht verwunderlich, daß eine hobe 3ahl non ermerbstoien Bädergehilfen die Arbeitsnachweise bevölkert und der Arbeitslosenunterstützung zur Last
Reichskonferenz der Postgewerkschaft.
Die Personalwirtschaft der Reichspoft.
Im Mittelpunkt der Reichstonferenz der Allgemeinen Deutschen Bostgemertschaft am Dienstagnormittag stand ein Referat des Reichs tagsabgeordneten Genossen Steintopf über„ Die Rationali. fierung, und Personalwirtschaft der Deutschen Reichspost". Der Referent stellt zunächst fest, daß sich die Allgemeine Deutsche Postgemertschaft niemals gegen die Rationalis fierungsmaßnahmen der Deutschen Reichspost gewandt habe, jameit fie eine Bereinfachung und Berbilligung des Betriebes und der Berwaltung und damit zugleich eine Hebung des Verkehrs und des Allgemeinwohls bezweckt habe. Die Organisation und ihre Mitglieder haben diese Bemühungen stets unterstützt und werden bas auch in der Zukunft tun.
bondsmitgliedern meist nicht geahnte Bureauarbeit zu erledigen mor um auf allen Gebieten die. Interessen der Mitglieder zu mahren. D ein abschließender Bericht über die organisatorischen und tarifliche Erfolge der Organisation erst am Jahresschluß gegeben werden kann faßte fich Genoffe Gottfurcht in seinem Geschäftsbericht fehr tur und behandelte dafür eingehender interne organisatorisch Fragen, die dann auch im Mittelpunkt der Diskussion stonden. Der Kaffenbericht meist für das dritte Quartal eine Mehrein murde feine Kritif geübt. Einstimmig angenommen wurde eine Sympathie entschließung für die Ausgesperrten im Rhein- Ruhr - Gebiet.
fällt. Zurzeit sind nach den amtlichen Berichten über die Frequenz nahme der Lofaltasse von 14 629 M. aus. An dem Geschäftsberid auf den Arbeitsnachweisen
24 641 arbeitslose Bädergehilfen eingetragen.
hinzu fommt noch ein weit größerer Teil gelernter Bäder, der durch die lleberfüllung des Gewerbes mit Lehrlingen feine Beschät tigung in seinem Gemerbe finden fann, es vorzieht, in andere Berufe abzuwander n. Das Bäckergewerbe tann den Nachmuchs, den es heranzieht, längst nicht mehr unterbringen. Trogdem fordern die Unternehmer in ihrer Organisation die Verlänge: rung der Lehrzeit von drei auf vier Jahre, und in einzelnen Zweigverbänden wird stürmisch die Beseitigung der Berordnung über die Lehrlingshaltung verlangt.
Die Merkmale des familienwirtschaftlichen Berufscharakters fommen in der Unternehmerstatistit scharf zur Geltung. Rund 37 000 Betriebsinhaber arbeiten allein oder nur mit Lehrlingen, aber ohne Gehilfen, 45489 Betriebe beschäftigen 1 bis 5 Gehilfen, 480 Mittelbetriebe arbeiten mit 6 bis 10 Behilfen. Die Betriebsklasse mit 11 bis 20 Beschäftigten ist nur mit 79 Betrieben und die mit mehr als 21 Gehilfen gar nur mit 11 Betrieben vertreten.
Dieser Zusammensetzung der Betriebsgrößen entspricht auch die geistige Einstellung in den Innungen und ihrer Zentralorganisation. Sie ist zünstlerisch rüdständig und nimmt stets bei ihren Maßnahmen Bedacht darauf, den kleinen, wirtschaftlich unrentablen 3mergbetrieben Unterstützung zu leihen. Die Herren sind Gegner der gewerffchaftlichen Arbeiterorganisation, Feinde des Tarifvertrags und starre Anhänger des Herrn- im- Hause- Standpunttes. Wenn sich froßdem auch der Tarif Herrn im Hause Standpunktes. Wenn sich trozdem auch der Tarif: vertrag in dem Gewerbe durchsehen konnte, so ist dies auf die Macht der freien Gewerkschaften zurüdzuführen. Die Unternehmeritatiftit muß selbst 322 Tarife zugeben, davon wurden mit der freien Gewerkschaft 284 Berträge, die sich auf 33 340 Be= triebe mit 40 719 Personen erstredien, vereinbart.
Auf dem Gebiete der Lohn- und Arbeitsbedingun= gen ist in die veraltete zünftlerische Anschauungsmeise der fleinen Handwerker tüchtig Brefche geschlagen worden. Immerhin nerfügen die Innungen über eine große Macht. In 182 Innungsarbeitsnachweisen haben sie den Einfluß auf und über die Kontrolle über die Arbeitsvermittlung.
Auch in mirtschaftlicher Hinsicht fann nicht behauptet werden, daß es den Unternehmern schlecht geht. Bon den 91 489 befragten Innungsmeistern wurden 66 435 als Hauseigentümer festgestellt. Das find 73,5 Proz. aller Bädermeister, die über eigene Häuser verfügen. Im Jahre 1925 betrug das Prozentverhältnis erst 61,5. Also in den Jahren, in denen es Millionen der erwerbs tätigen Bevölkerung überaus schlecht erging und durch lange Arbeits. losigkeit Elerd und Not in vielen Familien zu verzeichnen war, fonnte sich die Bermögenslage der Bäckermeister gut tonfolidieren.
Die Innungsstatistit erbringt den Beweis der großen Macht, über die die Bädermeister in ihrer Organisation verfügen. Es sind fast teine Außenseiter vorhanden. In diesen Kreisen herrscht Gefchloffenheit und Einigkeit in allen wirtschaftlichen Fragen, und die Bäckermeister können init Stolz auf ihre große, starte Organisation verweisen.
Anders sieht es im Gehilfenlager aus. Hier ist Hader, 3ant und Streit, wodurch die Gehilfen gegenüber den gut organifierten Unternehmern ohnmächtig find. Von gewissen Elementen wird der Gehilfenschaft vorgegaufelt, sie haben die Möglichkeit zum Meisterwerden, und dieser Gedante wird in schlauer Weise von den Bädermeistern gefördert, um dadurch zu erreichen, daß fie willige und billige Arbeitskräfte stets haben können. Lantes.
Die Aussperrer haben Zeit. Noch fein Antrag beim Reichsarbeitsgericht.
Bis Dienstag nachmittag war beim Reichsarbeitsgericht der von den Scharfmachern angekündigte Revisionsantrag gegen das Sobold Urteil des Landesarbeitsgerichts noch nicht eingegangen. ein diesbezüglicher Antrag mit Begründung eingegangen sein wird und die Aften im Reichsarbeitsgericht vorliegen, darf damit gerechnet werden, daß der Termin für allerfürzeste Zeit, und zwar unter Hintanstellung aller sonstigen, dem Reichsarbeitsgericht zur Entscheidung vorgelegten Streitfälle angesetzt werden wird. Es ist sehr wohl möglich, daß dieser Termin vor dem 15. Dezember liegen wird.
Vereinfachung der Arbeitslosenmeldungen!
Das Personal wendet sich jedoch gegen diejenigen Maß= nahmen und Verfügungen, die mit dem Wesen der Rationalisierung nicht mehr das Geringste zu tun haben und die nicht nur Man schreibt uns: Durch die Zusammenlegung der Berliner feine Rüdsicht auf das menschliche Arbeitsvermögen Arbeitsämter sind auch die Adressen der Dienststellen vielfach verdes Berfonals, sondern auch auf die Sicherheit und 3uverändert worden. Das Landesarbeitsamt Brandenburg lässigkeit des Post, Telegraphen- und Fernsprechperkehrs würde den Arbeitslosen einen großen Dienst erweisen, wenn es fämtliche Arbeitsnach meise mit einem genauen nehmen. Bei der Bemessung des Berjonalbedaris muß auch die Leistungsfähigteit des Personals in Rechnung gestellt und bei welcher Dienststelle der Arbeitslose seinen Unterstügungsantrag Straßenverzeichnis versehen würde, aus dem hervorgeht, cine ueberanstrengung vermieden werden. stellen muß. Wieviele unnötige Gänge und Fahrgelder würden den Arbeitslosen durch diese Erleichterung erspart bleiben!
Daß in dieser Hinsicht eine grundfalsche Rationali. fierungspolitif getrieben wird, zeigt die gewaltige Steige= Im Interesse eines glatten Verkehrs mit den Arbeitsämtern rung der Krantheitsziffern im Jahre 1927 gegen das liegt es auch, wenn die Arbeitgeber eine genügende Anzahl ArJahr 1926. Diese offensichtlichen Mißstände in der Personalpolitit beitsbescheinigungen( enthaltend Arbeitsdauer, Bruttoverdienst, fönnen nicht durch Wohlfahrtsverfügungen behoben werden. Die Krantentasjenzugehörigkeit, Entlassungsgrund) porrätig halten, da beste Wahlfahrtsfürsorge für das gesamte Personal der mit der Arbeitslose gleich mit richtigen Papieren seinen Antrag Reichspost wäre die Wiedereinführung des Achtstellen tann. stundentages. Die Formulare fönnen unentgeltlich von allen Arbeits
Es tönne auch nicht gutgeheißen werden, daß mehr und mehr ämtern bezogen werden. Bostdienstgeschäfte auf Privatpersonen über. tragen werden und die Berufsbeamten planmäßig abgebaut werden. Das Hoheitsrecht des Reiches auf Einrichtung und Wahrnehmung des Post, Telegraphen- und Fernsprechdienstes muß unbebingt erhalten und der Charakter der Reichspost als Ressort der Reichsverwaltung gewahrt werden. Notwendig sei, daß alle dauernd erforderlichen Dienstposten mit Beamten besetzt und eine entsprechende Bahl von Helfern in das Beamtenverhältnis übergeführt werden. Genoffe Steintopf versicherte zum Schluß seines Referats, daß fich die Bertreter des Personals der Deutschen Reichspost im Parlament und im Verwaltungsrat für die von ihm vorgetragenen Forde rungen nachdrücklichst einsehen werden. Die Diskussion bewies, mie begründet die Kritik des Genossen Steinkopf an den Rationnali fterungsmaßnahmen der Reichspoft war. Eine Entschließung. in der die Forderungen der Reichstonferenz furz umriffen werden, wurde einstimmig angenommen. Der Nachmittag wurde ausgefüllt durch Sigungen der einzelnen Ausschüsse.
stellten fonnte der Borfizende Genosse Gottfurcht berichten, daß In der Generalversammlung des Zentralverbandes der Ange es nicht nur bei den Arbeiterorganisationen, sondern auch in der frei gewerkschaftlichen Angestelltenbewegung vorwärts geht. Das Ziel Der Ortsgruppe war, bis zum Jahresschluß den Mitgliederbestand auf 30 000 zu bringen. Am Schluß des dritten Quartals zählte die Dr ganisation bereits 28 447 Mitglieder und am Tage der Generalverfammlung 30 000. Es ist zu erwarten, daß in der letzten Hälfte des vierten Quartals noch mindestens 500 neue Mitglieder gewonnen werden. Jedenfalls dürfte die Berliner Ortsgruppe des 3dA. ihren Mitgliederbestand im Laufe des Jahres um 6000 erhöhen.
Den stärksten Anteil an der Mitgliedersteigerung hat die Fachgruppe der Behördenangestellten. Die gedruckten Statistiken lassen erkennen, welche umfangreiche und von den Ver
Die Teno geht um!
3wangswerbung bei der AEG.?
Uns wird geschrieben:
Jezzt, da der Stern der Iechnischen Mothilfe in Sinten ist, versuchen die Internehmer diesen Apparat, fofte es mas es wolle, zu reiten. Ein anschauliches Beispiel davon gib ein Vorfall, der sich vor kurzem bei der AEG abspielte. Wie bei anderen Firmen, leisten auch dort Studenten de Technischen Hochschule als Praktikanten ihre praktische Ausbildung ab. Bei der betriebstundlichen Aussprache am 19. November for derte der Leiter des Praktikantenausbildungswesens die Anwesen den auf, der Zeno beizutreten. Er fügte hinzu, daß no türlich von der AEG fein Drud qusgeübt merde, daß er abe ermarie, pon jedem den ausgefüllten Verpflichtungsschein erhalten. Als sich trotzdem nur zwei Studenten meldetek suchte der betreffende Herr bei einer Besichtigung eines AEG- Be iriebes drei Tage darauf weiter Propaganda zu treiben. Seinen persönlichen sanften Drud" gelang es schließlich, noch fünf( vo insgesamt 30) zum Beitritt zu bemegen. Weiteren zwei Leuter murde die Beitrittserklärung einfach unter die Nase gehalten, m der Aufforderung, fie umgehend auszufüllen. Dieser Borfall berührt um so eigenartiger, als die AEG frühe in dieser Frage eine vernünftigere Stellung eingenommen hat, un erst jest, nachdem der Reichsinnenminister die Liquidation der Ten angefündigt hat, ihr Herz für sie entdeckt hat.
Textilschiedsspruch für Westfachsen.
Die Berhandlungen nor der Schlichtungsfammer unter der Vorsitz des Landesschlichters, Ministerialrat Haad, zur Beilegun des Konflikts in der westsächsischen Textilindustrie wurden heu den ganzen Tag über fortgesezt.
In später Abendstunde wurde ein Schiedsspruch gefäl wonach die tariflichen Grundlöhne der Tarifverträg die von den Arbeitgebern aufgefündigt worden waren, ab 1. De 3ember 1928 um 5 Prozent erhöht werden.
Das neue Abkommen gilt bis zum 30. April 1930 un ist zu diesem Termin erstmalig mit zweimonatiger Kündigungs frist fündbar.
Auch in der Frage der Tarifierung der sogenannten Be rufsfremden ist eine Einigung erzielt worden. Di Erklärungsfrist läuft bis Dienstag, den 4. Dezember.
Neue Kündigung in der Textilindustrie.
Der Verband der Arbeitgeber im Bergischen Industriebezi in Elberfeld hat den laufenden Tarifvertrag zu Ende de Jahres gefündigt. Er macht den Gewerkschaften das Angebot ihn unverändert bis Ende 1930 untundbar zu verlanger 3r diefem Folle mill man die Forderung auf ohnabba der Konjuntturlähne nen 1927/28 zurüditellen. Es wird erflor daß die Barmer Textilindustrie feit der Mehrbelastung durch de Schiedsspruch vom 11. November 1927 einen starten Rüdgang p allem im Exportgeschäft erfahren habe und auch teine Aussichte auf eine Besserung dieser Lage bestehe.
Das Schema ist jest schon so abgebraucht, daß es bald beisei gemorfen werden könnte. Leine Was die Herren mollen ist: Pfennig Lohnzulage!
Tragbar
et
Die Kölner Fleischereiarbeiter find in eine 2ohn bewegung eingetreten. Sie fordern eine Erhöhung der gegen wärtigen Mindestlohne um 15 Broz. Die Kölner Großfleischer Hären dagegen, daß eine Erhöhung der Löhne gegenwärtig für da Gewerbe nicht tragbar sei.
Bolier, Bert- und Schahmeisterbund. Heute Mittwoch, 1914 Uhr, Monat nerfommlung mit Frauen in den Eophienfälen, Sophienitz. 17-18. 1. 20 trag: Arbeitsrecht und mirifchaftspolitische Tagesfragen. Referent: Boll wirtschaftler Bini Rogge. 2. Die Pflichen unserer Mitglieder am Jahresichi Verband der Gemeinde- und Staatsarbeiter, Filiale Groß- Berliu, 3. S zirk Webbing. Donnerstag 19 Uhr, Berlin Banfftr. 17, Schulaula, Bezir perjammlung. Tagesordnung: 1. Die Gegenwarts und zukunftsaufgaben freien Gewerkschaften, Referent Rollege Heuter, Hauptvorstand. 2. Berband angelegenheiten.
Achtung, Funktionäre der demischen Jubustrie! Donnerstag, 29. Novembe 181 Uhr, im Egal 1 des Gemertschaftshauies, Sonferenz der Funktionäre b Fabritarbeiterverbandes für die chemische Sabufirie, Rolege Saupt- hannov fauimirtschaft. Rein Funktionär bez Amsterdamer Richtung darf in die referiert über das Thema Die Stellung der hemifden Industrie in der G Ronferenz fehlen. Der Werbeausschuß.
R
pa ( 28 bur
blu
nift
Fla
Ga
Fe
met
Bil
Stu
eing
im
Don
nah fügu
gen
perf
polit eine
burd
Von
män trieb fiche
muri ausg
berg
fran
für t
und
den anfpi
der f Berfi rung
Freie Gewerkschafts- Jugend Groß- Berli Bart
Heute, Mittwoch, 19 Uhr, fagen die Gruppen: Zentrum: Jugendhei Sehbenider Etr. 24-23, Vortrag: Gemertschaften und Sugend". Beißensee: Gruppenheim, Beißensee, Bartstr. 36, Mädchenabend. Baumschulenweg: Gruppenheim Baumschulen meg, Ernstfir. 16. Borttag: Frau und der Sozialismus". Rentälla: Jugendheim Bergstr. 29( Sof), Bo trag: Möglichkeiten des Wintersports. Ciben, Südwesten: Städt, Jugen heim Borditr. 11( Fabrilgebäude), Lichtbilderporirag: Elbmester in Comm 1928 bei Spiel Sport und Wandern". Nordkreis Aursus: Jugendhe Sonnenburger Str. 20, Rurfusreihe: Jugendpinchologie". Jugendberatung ftelle im Zimmer 7, Gewerkschaftshaus, Engelufer 24-25, von 18-20 2 geöffnet.
-
er be
wärti
bishe
Durd
lehnu
Lefur
suche minn
Jugendgruppe des Zentralverbandes der Angestellte forde Heute, Mittwoch, finden folgende Beranstaltungen statt: Gesundbrunne Jugendheim Schönstedtstr. 1( Lebigenheim), Borirag: Leo Tolsto Referent Bilhelm Lewinſti. Diten: Jugendheim Litauer Str. 18, Norita Berlin im Licht". Referent Rudolf Bartel. Stralau: Jugendheim: Goßl traße 61, Borttag: Die Aufgaben bes internationalen Arbeitsamts". Sc tent Walter Eschbach. Suboft: Jugendheim Wrangelstr. 128. Beruffundlic Arbeitsabend. Bortrag: Der richtige Werbebrief". Leiter Heinz Mann. Rentöän: Jugendheim Böhmische Ett. 1-4. Wir lesen. Spandau : Jugen heim Lindenufer 1, Vorbereitung zum Elternabend.
Berantwortlich für Politik: Dr. Curt Geger: Birtschaft: 6. Klingelhö Gewerkschaftsbewegung: Fr. Eglorn; Feuilleton: R.$. Döscher; Lotal and Conftiges: Frik Karstadt : Anzeigen: Th. Glode: fämtlich in Berlin . Berlag: Borwärts- Berlag 6. m. b. S., Berlin . Drud: Vorwärts.Buchdrucke und Berlagsonitalt Baul Ginger u Ca.. Berlin SW 68. Lindenstraße Sierzu 2 Beilagen und Unterhaltung und wiffen".
K Asbach- Uralt ப
E
Stetti
Ein Bor
Rap
8 wei
Das!
Bord