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Großfeuer im Südwesten. Zehn Personen aus Lebensgefahr gerettei.

3« Haofe aroßgSrfchenflrabe 41 brach gestera abtat) Jener aus, das sich in ganz kurzer Zeil zu einem G r o ß s e«r-e r eniwickelle. Zehn Personen des Vorder- Haus«, die in schwerer Erstickung», und ver- breanungs�esahr schmeblea, konnten von der Jener- wehr noch rechtzeilig. ohne schweren Schaden genommen zu haben, gerettet werden- Kurz vor H10 Uhr wacht« sich auf dem Treppenhaus«in stark«? Brandgeruch bemerkbar. Qualmschwadon erfüllten baL» den Hausflur. Als zu fieser Zeit einige Mieter des Hintser. gebSud« heimkehrten, entdeckiw sie die Gefahr und nahmen im Keller des Do-derhaufe» starben Feuerschein wahr. Zu gleicher Zeit war das Feuer von.Stroßenpasianten bemerkt worden. Don vier Seiten wurde nun die Feuerwehr alarmiert und Oberbrand- direktor Gemp rückt« mit vier Lcischzügen und einem Nsttungs- wagen an. Inzwischen hatte der Brandherd eine ungeahnte Ausdehnung angenommen. Der Keller des Borderhaufes, in dem viel Gerumpel, Heizmaterial us«. lagerte, b ra n n t e k» feiner ganzen Ausdehnung unter riesiger Oualmentwicklung. Beim Eintreffen des ersten Löschzuges war der Treppenaufgang des Vorder- hause» bereit» so verqualmt, daß allen Bewohnern, deren sich ein« begreifliche Erregung bemächtigt, der Rückzug ins Freie abgeschnitten war. Besonders gefährlich gestaltet« sich die Situation für dle Mieter des ersten und zweiten Stockwerkes des Border. tmb Hinterhauses. 5n den Fenstern zeigten sich die angst. verzerrten Gesichter der Leute und laute Hilferufe ertönten. Höchste Elle tat not, um die Gefährdeten vor Unbesonnenheiten zurückzu- halten, lieber eine mechanisch« Leiter und einen Steckleitergang

drangen die mit Rauchschutzmasken versehenen Feuerwehrleute voe und brachten in wenigen Minuten lO Personen in Sicherheit. Einige von ihnen hatten bereits leichte Rauchvergiftungen davon-- getragen, sie erhallen sich aber bald wieder unter der Behandlung der Feuerwehrsamariter. Die Bekämpfung des Brandherdes gestaltete sich äußerst schwierig. Trotz starken Wasiergebens konnte nicht verhindert wer- den, daß die Flammen auf die Wohnungen des Parterregeschosses übergriffen. Erst nach fast einstündiger Löschtätigkeit war die Hauptgefahr beseitigt. Die Abiöschungs- und Aufräumungsarbeiten. waren außerordentlich fchwieritz Erst gegen Mitteruacht war der Hauptteil der Arbeiten bewältigt. Da« Feuer hatte«ine große Schar Neugieriger angelockt, so daß Schutzpolizei eingesetzt werden mutzte, die Absperrungen vor- nahm. Di« Entstehungsursach« des Feuers konnte noch nicht er- mitte lt werden. Gefährltcher Welhnachisvaumvrand. Di« Feuerwehr mutzte gestern im Lause des Tages mehrmals auf den AlarmW eihnachtsbaumbrand" ausrücken. In den meisten Fällen gelang es, das Feuer nach kurzer Ze t zu löfchcn. Einen gefährlichen Umfang nahm ein Feuer im Haust H o b r e ch t- si r a tz e 28 in Neukölln an. das gleichfalls durch einen Weil>- nachtsbaumbrand verursacht worden war. Der Baum war in Brand geraten, als die Wohnungsmhaber in der Küche weillen. Di« Flammen sprangen aus die Gardinen und das Mobiliar über, und die Rauchgas«, die in dem geschlosienen Zimmer keinen Abzug fanden, brachten unter deftiger Detonat'on eine massive Wand zum Einsturz. Die Feuerwehr hatte mit den Ab- loschungs- und Aufräumunasarbeiten eins halb« Stunde zu tun. Personen sind glücklicherweise nicht zu Schaden gekommen.

Südeuropa im Schnee. SV Zentimeter Schneehöhe in Wien .

An, Mittel» und SÜdfrankreich kommen Meldungen von starken Schneefällen, die besonders in Aoignoa, Arles und Taraseon sehr stark gewesen sein sollen. In den Pyrenäen erreicht« der Schneefall eine Höhe bis zu einem Meter. Wie aus Rom gemeldet wird, herrscht in den Alpen , in der Lombardei , in den Apenninen und in Emilia starker Schneesall mit heftigen Stürmen. Am Bvretta-Patz zwischen Slorenz und Bologna liegt der Schnee Zentimeter hoch ie Flüsse und Bäche in Toseana form« der Tiber führen Hochwasser. Infolge de» fchlechten Weller, erleiden die«lek- krischen Dahnen Verspätungen. Der am Mittwoch morgen in W ie n einsetzend« starke Schnee­fall, der in den Vormittagestunden zu einem Schnee stürm aus- artete, hat die Stadt in sine prächtige Winierlandschaft verwandelt. Ohne Unterbrechung dauerte da» starke Schneetreiben den ganzen Tag über br» in die Abendstunden am Der Schnee liegt 30 Z« n t i- meterhoch. Di« Temperatur deträgt minus 3 Grad. Im Großstadtverkehr traten zum Teil Störungen«in. Die Straßen- bahnen konnten nur mit großen Schwierigkeiten ihren Betrieb auf- rechterholten. Für Autobusse und Autos war ein Fahren nahezu unmöglich In ganzllngarn ist, wie das Meteorologisch« Institut meldet, in den MorgenswrDön des Mittwoch ausgiebiger Schneefall eingetreten, der in den frühen Nachmitwgsstunden mit unverminderter Stärk« anhielt. « Wie vom amtlichen W e tt« rdi enst mitgeteilt wird, haben die Schneefäll« ihr« Ursach« in einem Tiefdruckgebiet, das über Iüt- land noch Polen adgswenbet ist. Große Schneemengen gingen auch über Ostpreußen , Schlesien und ganz Mitteldeutschland nieder. Die Schneehöh« in Berlin beträgt 4 Zentimeter, in Mitttldeusschland 8, in Schlesien und Ostpreußen sogar lS und 20 Zentimeter, lieber das gesamte Flachland breitet sich eine ziemlich zusammenhängende Schneedeck« aus. In Westdeutschland, in Oberboyern waren die Schneefälle weniger ergiebig. Bereits jetzt sind Anzeichen dafür vorhanden, daß die Temperaturen weiter stark sinken

werden. In der vergangenen Nacht wurden in Berlin mdw» tz Grad und außerhalb Dertins sogar minus 8 Grad gemessen. Bon Eng- land und Skandinavien zieht ein umfangreiches Hochdruckgebiet h-r- an, das«in« rasche Abnahm» der Bewölkung und damit einen weiteren scharsen Temperaturrückgang zur Folg« hoben wird. Schneefälle sind kaum noch zu erwarten.

Weißes Neujahr. Keine Störungen.~ Starter Frost in Sicht. Der starke Schneefall, der am Neufahrstoge imerwortet edr- fetzt«, hat bisher nirgends zu Störungen geführt. Im Straßenbahn, und Autobus- sowie Stadt- Und Rlngbahnverkehr gmg der Betrieb reibungslos vonstallen. Don der� Straßenbahn waren schon in den frühen Moraenstunden größere Arbeiter- tolonnen unterwegs, die die Gleist und Weichen durch Streuen von Salz eisfrei machten und so ein Einsrieren der Weichen, womit bei dem zunehmenden Frost gerechnet werden mußt«, verhinderten. Lediglich der Fuhrwerksoerkehr Halle unter den vereiste» Fahr- dämmen stark zu leiden, und mehr als einmal mußt» die Feuerwehr alarmiert werden, um gestürzte Pferde wieder auf die Lein« zu bringen. Die S t r a ß« n r ei n i g u ng hat zur Beserttgung des in. der Nacht nstdergeaangenen Schnees, wie da« Rachrichtenamt der Stadt Berlin mitteill, sämtliche bespannten und K r a f t s ch n e e- flüge eingesetzk und sämtlich« Perkehrsstroßen fokort mit Kies bestreut. Außer der Stammbelegschaft van rund 3000 Arbeltern find ttn Lause des Vormittags ungefähr Z800 Hilfskräfte»in­gesetzt worden. Mit der Schneeabfuhr, die b»reit» in den ersten Morgenstunden eingesetzt hat, sind etwa 300 Gespann« beschäftigt. Unfälle der Glätte. Infolge der vereisten Bürgersteige und Fahrdämme kamen wieder«in« Reih« von Straßenpassonten zu Fall..Mehrer« Ver- unglückte mußten mit Arm- und Beinbrüchen in die Kronken» hauser gebracht werden. Auch aus den städtischen Rettungestetzen wurden im Lause des Vormittags zahlreich« Verunglückte behandelt.

nahm den fungen Mann in ein Kreuzverhör. Da er sich kn Wide» spräche oerwickclte und auch keine Legitimation bei sich hatte, nahm der Beamte ihn mit zur Wache. Aus dem Transport entlief ihm der junge Mensch in der Richtung auf Neu-Ahlbeck an der Ober» spree , sprang ins Wasser und schwamm etwa 50 bis SO Meter in die Spree hinaus. Dort versank«r. Der Wasserschutz sucht nach der Leiche.___ Papageienrevue vor dem Mikrophon. Altmeister Perzina» der bekannte Papageien- dresseur, führte den sprechenden und singenden Teil seiner kleinen Künstlertruppe daheim hat er noch Akrobaten erst- malig den Radiohörern vor. Da faß die buntgefiederte kleine Ge­sellschaft im Ausnahmeraum der Funk stunde und konnte ihr Talent einfach nicht mehr hallen. Besonders ein« Dam« in Grün schmetterte ihren SchlagerZwei dunkle Augen, ein purpurner Mund" vorzeitig und unentwegt hinaus. Und der Komiker des Ensembles, ein Herr in prächtigem' Blau mit knallgelber Weste, sekundiert« igr mit drnem kräftigenha ha ha". Durch Beruhigungs- pülverchen in Gestalt von Kiichzmstückchen gaben sich die Ueber- eifrigen schließlich zufrieden, und jeder sang und sprach erst dann. wenn Papa ihm das Wort erteüte. Mit fast unglaublicher Fertig. feit, Präzision und deutlicher Sprach« absolvierten M« kleinen Künstler ihr reichhaltiges Programm. Die Sprecher hatten zu grüßen, sich vorzustellen� sie kannten überhaupt fast den halben Knigge auswendig, dann wurden vierbeinig« Kollegen kopiert: die Katze miaute und der Hund bellte..So, das war erst da» Chor- personal", meinte der Truppe nchesund setzt kommen dl« Solisten." Schwups stülpte sich über jeden von ihnen ein grünes Häuschen und die erste Garnitur trat vor. Da gab es Sänger, Kunstpfeifer und Rezitatoven.Kommt ein Dogerl geswgen" tönt« e» in hellstem Sopran. ,�>ch ich had sie ja nur auf die Schulter geküßt" sang der Daßbarllon.«in Herr in Grau mit roten Beinkleidern,dort unten im Böhmerwald " sang ein« anoere, und endlich, endlich konnte auch die Diva in Grün ihre Arie von den zwei dunklen Augen loswerden. Auf Wunsch gab man auch Dakapos, aber nur, wenn'» Papa be» fahl. Wünsche von anderer Seile wurden einfach ignoriert. Sech« bis 8 Jahr» dauert sblche Dressur, und lange nicht jeder Papagei eignet sich hinzu. Stimme, Temperament und Gedächtnis find die Eignungsbedingungen.__ Alles war nur ein Mißverständnis. Fnedensvtkhand.ungen am Schlesischen Bahnhof . Die Berliner Kriminalpolizei ist der Ansicht, daß sie mit den bisher 21 Verhafteten auch schon die Houptbeteiligten an den blutigen Ausschreitungen zwischen dem Verein.Immer» treu" und den Zimmerleuten am Ecklesischen Dahnhof ge- saßt hat. Trotzdem gehen die Ermittlungen noch weiter, well sich ein großer Teil von verletzten Mitgliedern des Vereins.Immer- treu" aus Furcht vor Strafversolgung noch verborgen hält. Durch planmäßige Razzien hofft man die in Frage kommenden Verbrecher- schlupswinkel auszuräuchern. Während im Polizeipräsidium mit den Verhören und Gegen- Lberstellungen begonnen wird, um die Ursachen und Hinter- gründe dieses Konfliktes in Berlin » Unterweit zu klären. sind auf dem Kriegsschauplatz selbst, am Schlesischen Bahnhof , Be- mühungen im Gange, um zunächst durch Waffenstillswndsverhand- lungen dielen modernen Krieg der Künste" zu beendigen. Für die moderne Organisatton dieser Krebse ist dabei die Art und Weise charakteristisch, wie nach allen gesellschaftlichen Regeln die An- Näherung der feindlichen- Gruppen angebahnt wurde. Zunächst richtete im Namen der Ztmmerieute der Altgeselle einen stil» und sorrngerecitzen Brief an den Borstand des Verein».Immertreu". worin der Ausfassung Ausdruck gegeben wird, daß es sich bei den ganzen Streitigkeiten um«in.großes Mißverständnis" und wahrscheinlich um eine Verwechslung mit einer anderen Zunft s handele, nämlich um.die Zimmerleut«, die einen dunkelblauen Schlips trügen".(Nebenbei gesagt, wird bei den Zimmerleuten der Schlips die.Ehre" genannt.) Auf dieses Schreiben, das mit hochachtungsvoll" schloß, antwortet« der Ber - «insvorstand von.Immertreu" ebenso höflich wie diplomatisch, daß man»diesseits zu einer Rücksprache bereit sei". Und so trafen sich denn die beiderseitigen Parlamentär« im Verein»- f immer eines Lokals in der Nähe des Schlesischen Bahnhofs, wo- cl allerdings st wohl von den Zimmerleulen wie von.Jmmertreu" limfassend« Dorsichts. und Sicherungsmaßnahmen getroffen worden waren, da au» guten Gründen keiner dem anderen so recht traute.. Du inoisiziell unterrichtete Polizei hielt sich ebenfalls bereit, aber taktvoll im Hintergrund. Tatsächlich ging man am Verhandlung»- tisch dann auch von der höflichen Einleitung bald zu drohenden Worten und nicht mißzuverstehenden Gesten über, und schließlich wurde die Konferenz unterbrochen, weil der Deleganonsstchrer von.Immertreu", gewarnt durch einen Kurier, vorsichtshalber schleunigst da« Lokal verließ. So viel bekannt wird, konnten diese Friedensoerhandlungen entgegen anders lautenden Meldungen bisher noch nicht zu einem Abschluß gebracht werden. Im Gegenteil erheben jetzt die .Immertreu". Leute gegen die Zimmerleute die schwersten Vorwürfe und nehmen für ihren eigenen Verein in Anspruch, daß sie in Notwehr gehandelt hätten. Einer de? kekanntcsien und angesehensten Berliner Strafverteiinger ist von hmmertreu" in aller Form mit der Verteidigung der verhasteten Vereincmitglitder beauftragt worden. Die Deputation, die dem Verteidiger da» Mandat antrug, schilderte dle Ursache de» Konflikts sehr anschaulich. Seil zwei Jahren beständen die Streitigkeiten, weil die Zimmerleut« in immer größerer Zahl aus den Rummelplätzen aufträten, die»Immectreu" und seine befreundeten Organisationen als ihr ureigenes Revier betrachteten. In der blutigen Nacht zum Sonntag hätten die Zimmerleute mit Aexten drein geschlagen, und. so er- klärte«in Delegierter dem Anwalt ganz treuherzig,.wo wir gerade den Revolver bei uns hatten, haben wir darauf natürlich losge­knallt". In der Beantwortung der weiteren Frage, ob er es in diesem Fall nicht genau so gemacht halle, wie.Jmmertreu", erklärte sich der Verteidiger allerding« für unzuständig. Noch diesen inter - «ssanten Präliminarien darf man aus die kommende Hauptverhand- long wegen der Schlacht am Schlesischen Bahnhof mit Recht ge- spannt sein. Die Notwendigkeit eines umfangreichen polizeilichen Schutzes für Gericht. Prozeßbeteiligten, Zeugen und Zuhörer kann man schon jetzt mit Sicherheit prophezeien.

llnzahlbare Geldstrafe. Wie«in Urteil, das die Berufungsinstanz zugunsten einer An» geNaglen geändert hatte, praktisch genommen zu ihnen Ungunsten wirken kann, zeigt der Fall der Frau I. SI« hatte«n ihr Geschäft da, schlecht ging, eine Teilhaberm ausgenommen und dabei falsche Angaben gemacht. Deshalb war sie wegen Betrug«, ange- klagt und vom Amtsgericht mst einem Monat Gefängni», jedoch mit Bewährungsfrist, bestraft worden. In der Berufung gegen das Urteil wollte die Strafkammer das Straftegister der bisher und«. lchoitenen Frau nicht mit dem Gefängnicoermerk belasten und änderte zu ihren Gunsten die Strafe in löOO Mark um. Di« An- geklagte war inzwischen völlig vermögenslos geworden und vermochte diese Strafe nicht auszubringen. Nachdem ein Gnaden- gesuch abschlägig beschiede-I worden war, erhielt sie die Aufforderung.

die bei Nichtzahlung der Geldstrafe in Kraft tretenden 30 Tage Gefängnis' abzusitzen. Nun wäre Frau I. gerade zu Weihnachten ins Gefängnis gekommen, wenn es nicht nach im letzten Augen- blick Rechtsamvatt Dr. Pveuß gelungen wäre, bei der Gerichts» fasse Rateilzahlungen für die Angeklagte zu erwirken. Di« erst« Rate ist vorläufig der Frau I. von privater Seit« zur Der» sügung gestellt worden._

Vierbläitriges Oiebestteeblaii. <£itu Äuf-ttvame als Kriminaltfiia. Ein Direktor aus Themnitz besticht« am Neustchrstag« abends die Borstellung im Deutschen Theater. Nach«wer Pause entdeckte er, daß ihm die golden« Uhr gestohlen war. Das mußte ge- schehen fein, während er sich am Büfett aufhielt. Etn« B ü s e t t- ö.ame machte nun den Bestoblenen und Krimmalbeamte der Taschandiebesstrelse, die im Theater waren, auf vier elegante H e r r e n ausmerksam, dt« sich, rote vor vier Tagen schon einmal. !m Ge>ränKe vor dem Sd�anttrsch verdackFa an Besucher heran- gemacht hatten. Diese Herren hallen sich auf die Galerie begebe» und dort weit ause nonder Plap genommen, als ob sie nichts mit» einander zu tun gehabt hätten. Einer war sogar über die Brüstung geklettert und saß in«rner Dorderreihe neben einer Dam«, mit der er sich über die Vorstellung unterhielt. Augenscheinlich wollte er den Eindruck erwecken, daß seine Nachbarin chm sehr gut bekannt sei. E» ergab sich aber später, daß st« mit ihm gar nicht» zu tun hatte. Die Boomten ließen sich nicht täuschen, nahmen die eleganten Herren fest, zunächst den einen unauffällig von der Seite der Dam« weg. Dann nach und nach auch die anderen. Während der eine o«r- Nammen wurde, ließ«in anderer namensStern" di« golden« Uhr des Direktor» zu Dosen gleiten und als man si» fand, wollte er gar nicht wissen, wie st« dorthin gekommen sei. Dieser Herr Stern wurde bald entlarvt als ein gewisser F r a n zK r« s ch t i a n. ein gewerbs­mäßiger Taschendieb, der bereits in Prag . Hamburg und anderen Städten bestraft worden ist. Zuletzt wurde er in Berlin zu 2 Iabren Zuchtkau» verurteilt, die er In Brandenburg a. d. Havel verbüßte. Dort entwich er am 21. November mit mchreren anderen von der Außen- arbeit und kam wieder nach Verlw Den Diebstahl im Deutschen Theater gab er endlich zu. Bon Komplicen will er nichts wissen. Die anderen drei sind als Taschendiebe den Krinimolbchövden be-

kannt. Daß sie unter der Führung des Kreschtian standen und mit ihm zusammen gekommen waren, erkannte man bald auf eigen- artig« Weise Schre Garderobenmarken zeigten fort» lausende Nummern, was sich aus einem Zufall wobl schwer- lich erklären ließ. D« intelligente und aufmerksame Büfettdame verdient eigentlich eine Belobigung durch die Polizei.

Amundsens Flaschenpost eine Fälschung. Oslo , 2. Zonuar. Wie von zuständiger Stelle feflgestellk wurde, ist die in Jin. marken angetriebene letzte Jtaschenpost Amundsen». die. wie bereits berichtet, von vornherein stark angezweifelt wurde, eine Fälschung.

Fliegende Tankstellen. Verprov.antierung eines Flugzeuges in der tust. Los Angeles . 2. Januar. Es gelang einem dreimotorigen Fokkerelndecker, im Verlaufe eines Fluges in 400 Meter Höhe sich mit Betriebsstoff neu zu versehen. Au» mehreren anderen Flugzeugen wurden ihm 1230 Liter Benzin zugeführt.

Das Gesund heits» wassert Fieblnger feritadsielli. Birilo ST II ScUneberser Str. te«. II. UJuww S&Ml