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~ Sportund Spiel~

Dr. Diem baut die Rekordsportler ab!

Ein Arbeitersportler antwortet ihm.

Der Breußische Landesbeirat für Jugend­pflege, Jugendbewegung und Leibesübungen hielt im Reichswirtschaftsrat zu Berlin eine Tagung ab. Den Vorsiz führte an Stelle des preußischen Bolfswohlfahrtsministers Hirtsiefer Ministerialrat Dr. Richter. Zu Bunkt 1 der Tagesordnung ,, Durch welche Maßnahmen kann die Zahl der sportlichen Wett tämpfe eingeschränkt werden" referierte der Generalsekretär des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen Dr. C. Diem.

Er sieht die besten Wege hierfür einmal in der Beschräntung der Starts der Spizenfönner und zweitens in der llebernahme der Betriebskosten der Spielplätze der Vereine durch Reich, Staat und Gemeinden. Zum zweiten Referat Die Beteiligung der Frauen und Mädchen an sportlichen Veranstaltungen" sprach die Borsigende des Frauenausschusses im Reichsausschuß, Frau Oberstudiendirektor Dr. Maz, M. d. R. Sie fam in ihrem Vortrag zu dem Schluß, daß auch für Frauen und Mädchen sportliche Wettkämpfe notwendig find. Allerdings fordert sie eine wesentliche Beschränkung der Startmöglichkeiten. Auch die Zusammenarbeit von Mann und Frau in der Führung des Frauensports wird von ihr gefordert. In der Debatte mandten sich besonders die Bertreter der Gymmastif­bewegung gegen die Wettkämpfe.

schwere Körperhaken ein, die ihn derart erschütterien, daß er hinter­einander viermal den Boden bis ,, acht" aufsuchen mußte. Ringrichter Biggom brach den Kampf deshalb zugunsten des Breslauers ab. Der einzige Kampf, der über die Distanz ging, war die Begegnung Friz Kracht-Hamburg ( 67,5 Kilo) und Karl de Jager- Holland ( 69,3 Kilo). Kracht hatte in allen Runden mehr vom Kampf und steuerte einem sicheren Bunftfiege zu. Jager fonnte dem Hamburger taum gefährlich werden. Zum Schluß machte Egon Stief- Berlin ( 94 Stilo) mit Daan Holttamp- Holland( 100,2 Kilo) nicht viel Federlefens. Er fnod te ihn bereits in der ersten Runde aus.

Der nächste Kampfabend ist für kommenden Freitag vor­gesehen, zu dem ungarische Boger verpflichtet wurden. Hoffentlich bereiten sie den Berlinern nicht dieselbe Enttäuschung, wie ihre holländischen Kollegen.

Heil Kaiser dir!

Das Rote Kreuz" gratuliert.

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Die Führer des Deutschen Roten Kreuzes sind noch immer monarchistisch bis auf die Knochen eingestellt, menn auch der Der Bertreter der Zentralfommission für Arbeiter Präsident des Roten Kreuzes, der Landesdirektor der Provinz Bran­sport und Körperpflege, Bildung, betonte in der Aus denburg, von Winterfeld Mentin, in seiner letzten Neu­sprache, daß ein Abbau des normalen Wettkampfwesens innerhalbjahrsbetrachtung eine angebliche stritte Neutralität des Roten der Vereine feinesfalls erfolgen dürfe. Wenn man den Amateur- Kreuzes hervorheben zu müssen glaubte. sport eindämme, öffne man dem Professionalismus Tür und Tor. Bas zu Bedenken berechtigten Anlaß gebe, sei die Eifersucht der großen Städte untereinander, die, um ihre großen Stadionbauten wirtschaftlich zu erhalten, gezwungen feien, möglichst häufig Bett tämpfe zu veranstalten.

Genosse Bildung betonte noch besonders, daß nicht der un­fchuldige Weltfampf der Amateure zu bekämpfen jei. Biel größeren Schaden richten die Veranstaltungen der großen Sportvereine an, die ganz auf das Refordunwesen ihrer Kanonen eingestellt sind. Zu beachten feien weiter die Schäden, die Sechstagerennen und Profeffionalbogkämpfe dem gefunden Sportempfinden zufügen fönnen.

Ministerialrat Dr. Richter wies auf den besonderen Cha­rafter der einmal jährlich im Auftrage des preußischen Ministeriums für Bolfswohlfahrt durchzuführenden Bezirks- und Kreisjugend­mettkämpfe insbesondere auf die am 11. August zur Feier der zehnjährigen Wiederkehr des Verfassungstages geplanten Veranstaltungen hin, an denen sich die Verbände und

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Vereine aller Richtungen beteiligen sollten. Nachmittags fand eine Besichtigung des Deutschen Sport forums und der Turnschule der Deutschen Turnerschaft im Grune­mald statt. Die arbeitsreiche Tagung wurde durch die Vorführung der beiden neuesten Sportfilme des Deutschen Reichsausschusses für Leibesübungen und des Arbeiter- Turn- und Sportbundes ab­geschlossen.

Leibesübungen statt Drill.

Wie der Amtliche Preußische Bressedienst mitteilt, ist in der Plenarsizung des Preußischen Landtages vom 22. Januar der Ur­antrag der Abgeordneten Koennecke und Genossen über die Ber­wendung der Egerzierhalle in der Karlstraße in Berlin für den sportlichen und turnerifdhen lebungsbetrieb in der vom Ausschuß zur Pflege der Leibesübungen eingebrachten Fassung an­genommen morden:

Das Staatsministerium mird ersucht, umgehend die Egerzier halle in der Karlstraße für den sportlichen und turnerischen lebungs­betrieb den Berliner Hochschulen und, soweit sie vom Universitäts­Sportbetriebe nicht in Anspruch genommen wird, anderen Sport­Dereinigungen zur Verfügung zu stellen."

Arbeitersportler laden ein!

Im Stadtbad Charlottenburg, Krumme Straße, werden die Freien Schmimmer Groß- Berlin", Gruppe Siemens­ stadt , mit ihrem 1. Schwimmfest an die Deffentlichkeit treten. Das Brogramm, das als bundesoffenes ausgeschrieben ist, weist zahlreiche Meldungen auf, die einen guten Sport versprechen. Neben den Stafetten und Wasserballspielen, werden die Frauen einen Sech zehner- Kunstreigen schwimmen. Begim des Festes 15 Uhr.

Im Stadtbad Prenzlauer Berg wird der Schwimmberein Freiheit" durch ein internes Schwimmfest seinen Gästen den Stand seiner Vereinsarbeit zeigen. Neben dem Brüfungsschwimmen jeiner Schwimmschhüler werden Vereinsmannschaften sportliche Kämpfe austragen sowie auch volkstümliche Spiele und Reigen ver­anstalten.

3m 11. Berwaltungsbezirt, Berlin- Schöneberg - Friedenau, laden die bundestreuen Arbeitersportler zu einem Werbefest nach der Turnhalle der Rüdertschule, Rätherstraße, ein. Beranstalter ist die Freie Sportvereinigung Schöneberg- Friedenau. Beginn 16 Uhr, Eintritt frei. Die werftätige Bevölkerung wird ganz besonders hin­gewiesen auf diese Beranstaltung, weil hier durch Vorführung der Uebungen aller im Arbeiter- Turn- und Sportbund betriebenen Sportarten der Wert der Leibesübungen auf die Körperbildung ge­zeigt werden wird.

Boxkämpfe in den Spichern- Sälen.

In seiner neuen Kampfstätte in den Spichernsälen midelte gestern abend der Ständige Bogring" seine 29. Veranstal­tung und seinen ersten Borabend im neuen Jahre ab.

Diese Premiere, zu der sich eine stattliche Borgemeinde ein­gefunden hatte, bereitete allen eine große Enttäuschung. Die hollän­dischen Borer, die zum Teil früher schon einmal in Berliner Ringen geftanden haben, zeigten nichts mehr von ihrem damaligen Können und erwiesen sich bis auf de Jager als glatte Berfager. Es ist zu bedauern, daß gleich am ersten Kampfabend der Beranstalter eine fo unglückliche Hand in der Auswahl der Gegner gehabt hat.

Im cinleitenden Kampf gemann Friz Kühn Hirschberg über Karl Gafom- Halle schon in der ersten Runde durch Aufgabe. Auch das zweite Treffen, das den Breslauer Emil Scholz( 80,6 kilo) gegen den Holländer S. Jansma( 83 Rilo) in den Ring brachte. naben ein vorzeitiges Ende. Jansma fing in ber 3. Rumbe mehrere

Im Deutschen Kolonnenführer" vom 15. Jamuar d. I. jammert der Sanitätsrat und Generaloberarzt a. D. Hermann Cramer in einer Betrachtung 3um 27. Januar" darüber, daß Kaiser Wilhelm II. fern seiner deutschen Heimat das 70. Lebensjahr vollendet", und daß es den Männern vom Roten Kreuz nicht möglich sei, an diesem Feste vorüberzugehen, ohne an ihren Kaiser", den einstigen Schirmherrn des deutschen Noten Kreuzes, zu denken. Wörtlich heißt es dann weiter:

Es wäre undenkbar und mit dem sittlichen Wesen des Roten Kreuzes unvereinbar(!), das zu unterlassen. Dem vielgeprüften, über Höhen und durch Tiefen des Lebens gewanderten deutschen Manne und Bruder senden auch wir deutschen Sanitätstolonnen vom Roten Kreuz unsere ehrfurchtsvollen Grüße und Wünsche in

die Fremde und hoffen gleich ihm, daß er die Wiedererrin gung des Sonnenplages, der den Deutschen gebührt, noch erleben möge. Wir wissen, daß das unserem einstigen Schirm­herrn wohl die größte Freude am Abend seines Lebens fein

würde."

Der Arbeiter Samariter" bezeichnet diesen Aufruf mit Recht als eine Verhöhnung der Arbeiter, die sich in den Rot­Kreuz- Kolonnen als Mitglieder befinden und richtet an sie die Frage, ob sie eine solche Auslassung eines Führers des Roten Kreuzes mit ihrer proletarischen Ehre vereinen tönnen.

Bürgerlicher Fußball ,, sport".

Das Geschäft geht über alles!

Im deutschen bürgerlichen Fußballager brennt's an allen Ecken; ein Standal jagt den anderen. Die bürgerlichen Fußballgewaltigen erweisen sich immer mehr als unfähig, den Fußballsport, der seiner Ratur nach der schönste Bolkssport sein fönnte, von Schmuzaffären freizuhalten. Das nimmt nicht munder, denn der bürgerliche Fuß­ballsport ist wie ein Geschäft aufgezogen.

Der mestdeutsche Rundfunk wollte türzlich das in Elberfeld zum Austrag gelangende Bundespokalspiel Berlin - Bestdeutschland übertragen. Der Deutsche Fußballbund teilte jedoch der Rundfunk­gesellschaft mit, daß er von einer Uebertragung absehen wolle, da sonst eine merkliche Anzahl Zuschauer, insbesondere aus einer mittleren Entfernung von Elberfeld , dem Spiel fort­bleiben würde. Offener ist wohl noch nie eingestanden worden, daß es dem Deutschen Fußballbund mehr auf die Einnahmen als auf eine Propaganda für den Sport ankommt!

der letzten Jahre deutlicher fichtbar als in der Gegenüberstellung dieser beiden Festschriften. Leipzig 1922 war ein herrliches Fest, Nürnberg 1929 wird schöner, herrlicher sein. fh.

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Die Internationale in Nürnberg . Das 2. Bundesfest des Arbeiter- Turn- und Sportbundes Deutschlands , das vom 18. bis 21. Juli dieses Jahres in Nürnberg abge­halten wird, nimmt internationalen Charakter an. Zu den aus dem ganzen Bundesgebiete erwarteten etwa 100 000 attiven und anderen Festgästen tommen noch Tausende aus Desterreich und der Tschechoslowakei , ferner Gruppen von Leichtathleten, Temis-, Hand- und Fußballspielern aus Finnland , Ungarn , Schweiz , Belgien , Frankreich , Dänemart. Die leichtathletischen Wettkämpfe beim Fest find international ausgeschrieben. Daß alle Verbände der Sozia­listischen Arbeiter- Sport- Internationale nach Nürnberg Delegationen entsenden, ist eine Selbstverständlichkeit.

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Der erste Schlag! Vom 5. bis 15. Januar gingen beim Bundes­vorstand in Leipzig 13 246 Vormeldungen für die Teilnahme am 2. Bundesfest in Nürnberg ein. Da aber erst ein feiner Teil der Listen eingegangen ist, wird bald über weit höhere Zahlen zu berichten sein.

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Wassersportliche Borbereitungen zum 2. Bundesfeft. Der Ulm­stand, daß die wassersportlichen Anlagen der Bundesfeftstadt ( Schwimmbahn und Dutzendteich) über große Wasserflächen ver­fügen, läßt die Vorbereitungen zum 2. Bundesfest für die masser­fportlichen Kämpfe in bedeutend stärkerem Ausmaße zu, als dies beim 1. Bundesfest in Leipzig und selbst bei der Olympiade in Frankfurt geschehen tonnte. Während in der Schwimmbahn sich die schwimm- und springsportfichen Wettkämpfe und Ausscheidungs­fämpfe abwideln werden, wird der Duzendteich zu Regatten der Wasserfahrer, zu Sondervorführungen in Reigen- und Rettungs­schwimmen der Kreise, zu Wasserballspielen, Kunstschwimmen und dergleichen Bemußung finden. Besonders wird ein vorgesehenes Maffenlampionfchwimmen auf dem Duzendteich von der Pflege volkstümlichen Schwimmens im Arbeiter- Turn- und Sportbund Zeugnis ablegen.

ARBEITER FUSSBALL

Zum Spartentag.

Am kommenden Sonntag, vormittags um 9% Uhr, findet bei Albrecht, Borhagener Ede Neue Bahnhofstraße, ein außer ordentlicher Spartentag der Fußballer statt. Die Fußballsparte hat seit dem Kreistag im Oktober v. 3. einen erfreu lichen Aufschwung genommen. Selbst die verleumderische Heize der Hutmann und Zobel in ihren Zeitungen hat es nicht vermocht, die Bewegung zu zerschlagen. Im Gegenteil. Sie hat ein großes Teil Verdienst an den fortwährenden Neumeldungen und Gründungen von bundestreuen Bereinen.

Während im Oktober 32 Vereine mit 72 Mannschaften gemeldet waren, zählt die Sparte jetzt 56 Vereine mit 110 Männer­mannschaften. Hinzu kommen noch die Jugend und Schüler mit 16 Mannschaften, so daß man wohl von einem großen Erfolg sprechen fann. Schon aus dem Grunde ist der Spartentag not­wendig geworden. Handelt es sich doch in der Hauptsache um die Neugruppierung der Klassen und Bezirke. Die Arbeit der Techniker häufte fich immer mehr und macht die Nachwahl der Bezirks technifer notwendig. Aehnlich liegen die Dinge im Meldewesen.

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Den breitesten Raum in den Verhandlungen wird allerdings Klasseneinteilung einnehmen. Während bisher die Berliner Vereine gezwungen waren, in die Provinz zu fahren, sollen nach dem Vorschlag des Technikers die Gruppen nach ihrer geographischen Lage eingeteilt werden. Mit diesem Vorschlag werden fich allerdings die Luckenwalder Vereine nicht einverstanden er­klären. Im Interesse der Bewegung ist diese Einteilung aber er­forderlich.

Eine weitere wichtige Frage ist die Zeitungsfrage. Hier wird es allerdings zu erregten Debatten zwischen dem Redakteur und dem Spartenvorstand kommen. Glauben die Fußballer doch be­rechtigten Grund zu haben, die Arbeit des Redaffeurs zu kritisieren. Auf jeden Fall wird die Tagung in dieser Frage wichtige Beschlüsse faffen, um die Zeitung nach den Wünschen der Sparte zu be­einflussen.

Schon aus den angeführten Gründen wird die Tagung einen interessanten Verlauf nehmen. Die Befchicung liegt im Intereffe der Vereine.

Der Sportklub Einigkeit 26, in dem die sporttreibenden Mit­glieder des Nahrungsmittel- und Getränkearbeiter- Berbandes orga­nifiert sind, hat seine Uebungsstunden Montags und Donnerstags Don 19 bis 22 Uhr in der Turnhalle Koppenſtr. 84. Gepflegt werden Ringen, Boren, Heben, Artistik.

Bundesreue Vereine teilen mit:

Die Spielvereinigung Mundenheim, ein Bezirksligaverein im Rheinbezirt, hat seine früheren Spieler, die Brüder Paul und Ludwig Dattinger wegen fragwürdiger, den Verein kompro­mittierender Dinge ausgeschlossen und beim süddeutschen Verbands­vorstand um die Genehmigung nachgesucht, gegen die Ausgeplak bäfte willemmer. schlossenen gerichtlich vorgehen zu dürfen. Die beiden Sünder hatten sich in einem entscheidenden Verbandsspiel von dem gegne­rischen Verein bestechen lassen: sie spielten gegen gute Bezahlung Freitag, 25. Januar, 20 Uhr, Spreeste. 30: Spott und Gatire". lo schlecht, daß der gegnerische Berein Mannheim- Waldhof gewann und dadurch Bezirksmeister wurde.

Das Geldverdienen ist die Hauptsacje!

Das Fest in Nürnberg .

Die Festschrift ist erschienen.

Just sieben Jahre sind es her, daß Nr. 1 der Festschrift zum 1. Deutschen Arbeiter- Turn- und Sportfest" erschien und die Sehn­süchte der Bundesmitglieder auf Leipzig konzentrierte. Heute läßt der ATSB. wiederum die erste Nummer einer Festschrift herauss gehen: fie gilt dem 2. Bundesfest in Nürnberg .

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Merkwürdig, nur sieben fnappe Jahre verflossen und doch: Schlägt man heute jene Festschrift wieder auf wie alt, wie fremd, mie anders ist das alles. Sind denn das wirklich nur sieben Jahre, bie dazwischen liegen?- Damals die Freiübungen der Turnerinnen: fantige, steife Bewegungen, Kniebeugen, gelegentlich ein heute tomisch wirkender Zierschritt, so präsentieren fie fich auf den Bildern. Entsprechend die Kleidung: schwarze Schuhe und Strümpfe, bis zum nie reichender Turnschlüpfer, Tritothemd mit langen Aermeln, 3opf! Und heute? Es ist, als sei es ein ganz anderes Jahrhundert, als seien nicht fieben Jahre, sondern sieben Generationen dazwischen. Junge, frische Mädels mit mehendem Bubentopf und ärmellosen Hemd und furzer Laufhose springen, spreizen, bewegen sich, daß es

eine Art hat.

Welch ein Unterschied! Und so durchzieht die ganze Festschrift neuer Geist, von der kleinsten inpographischen Neuformung bis zum letzten fünstlerischem Photo. Was 1922 bas Neueste vom Neuem mar, scheint uns heute läppifch, überaftert. Nie mar ber Fortschritt

Arbeiter- Radfahrerverein Groß- Berlin. Sonntag, 27. Januar, 13 Uhr, Köpenid, Berliner Straße, bei Budach. Start Waldemarstraße, Ecke Mariannen. Freie Faltbootfahrer Berlin . Conntag, 27. Januar, Wanderung Wannsee­Savel. Treffpunkt 10 Uhr Bhf. Wannsee. Handballabteilung: Spiel um 10% Uhr gegen RV. Vorwärts I im Lichtenberger Stadion. Touristenverein Die Naturfreunde", Zentrale Wien . Abt. Charlottenburg : Abt. Südost: Abt. Freitag, 25. Januar, 20 Uhr, Briger Str. 27: Generalversammlung. - Treptow : Freitag, 25. Januar, 20 Uhr, Elsenstr. 5: Wirtschaftspolitit", Abt. Neukölln: Freitag, 25. Januar, 20 Uhr, Böhnische, Ecke Kanner Straße: Lichtbildervortrag. Abt. Südwest: Sonntag, 27. Januar, Besichtigung des Großkraftwertes Atlingenberg. Treffpunkt 9 Uhr Bhf. Stralau- Rummels­burg, Ausgang Hauptstraße, Photogemeinschaft: Montag, 28. Januar,

20 Uhr, Tilfter Str. 4, Ausstellung: Porträt. Abt. Briz: Montag, 28. Sa. nuar, 20 Uhr, Chausseestr. 48: Heimabend. Maltunstgemeinschaft: Montag, 28. Jamuar, 20 Uhr, Briger Str. 27: Bewegungsmodell". Freier Sportverein Weißensee. Freitag, 25. Januar, 19 Uhr, in der welt­lichen Schule, Parkstr. 15, Generalversammlung. Neuanmeldungen werden hier angenommen. Gäste willkommen. Vortrag über das Bundesfest in Nürnberg ,

Arbeitersportler von Weißensee und Umgegend! Montag, 28. Januar. 19% Uhr, bei Minge, Weißenfee, Lothringenstr. 32, Kartellausschußigung. Alle Vereine und Abteilungen im 18. Verwaltungsbezirt sind eingeladen. baller im Beairt, Gesinnungsfreunde, Barteigenossen und Reichsbannerkamera Freie Turnerschaft Groß- Berlin, Fußballbezirk Tempelhof- Mariendorf. Fuß­den, die auf bundestreuem Boden stehen und gewillt find, fich der Vereinigung anzuschließen, Fönnen sich jeden Freitag, 20 Uhr, im Vereinslokal Ma- Li Mariendorf, Chauffeestr. 305, zur Aufnahme melben.

FTGB. im Bazirt Tempelhof- Mariendorf. Generalversammlung am Frei tag, 1 Februar, 20 Uhr, bei Pommerening, Berliner Str. 100. Arbeiter- Radfahrer- Bund Golibarität". Conntag, 27. Januar. 1. Abt. : 2. Abt. : Bei 13 Uhr Fußtour durch die Jungfernheide. Start Bülowftr. 55. günstigem Schneemetter robeln im Grunemalb. Treffpunkt 10 Uhr Bahnhof 10. Abt.: 15 Uhr Weltpanorama, Andreasitr. 16a.

Grunewald. 5. Abt.: 15 Uhr Sternwarte Treptow. Treffpunkt Eingang. Rennfahrerabteilung: 9 Uhr Tour nam Rauen. Start Bahnhof Tiergarten.

( Schluß des redaktionellen Teils,)

Die ,, Weiße Woche" der Konjum- Warenhäuser wird der Berliner Frauenmelt in eindringlichster Weise die Leistungen der tonsum­genossenschaftlichen Warenhäuser vor Augen führen. Besonders das Barenhaus I der BB. am Oranienplay dürfte einen Maffenbesuch zu gewärtigen haben; unterstützt durch geschmackvolle Innen- imò Außendekorationen wird die Beranstaltung sich zu einem guten Berbemittel für den Genossenschaftsgedanten auswirken. Der Vor­Derfauf beginnt bereits am Sonnabend, dem 26. Januar; die Weiße Woche selbst umfaßt die Tage vom 28. Januar bis 2. Februar.