als wir aus der Gas- und Kuchenluft mieder in die Nachtluft hinaus traten, die freilich unterm Mühlendamm" und in Tagen der Vorfanalisation alles Mögliche, nur nicht frisch mar. Addio Fiocati." ,, Addio Sigatori." Und während der Parochialkirchturm aufs Neue fin ,, leb' immer Treu und Redlichkeit" anstimmte, hörten wir, mie drinnen wieder eingebolzt und die Eisenstange vorgelegt wurde. Der Wächter pfiff, und um St. Nicolai herum, lag schon ein Tagesschimmer.
,, Wohin nun?"
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Inftituts für Schwingungsforschung, den Plan vor, Europa mit Nord- und Südamerika durch unterjeeische Fernsprechkabel zu ver
Tut nichts; wir machen den Umweg über Charlottenbinden. burg. Und nun ging es an den Zelten hin, unter ständigem Zitieren aus Herweh, der eben damals in die Mode gekommen
war. Ich möchte hingehen wie das Abendrot usw.," welche jen Landolfo die politische vorzog und beständig Flüche gegen Rom "
timentale Seite der Hermegh- Poesie mir besonders zujagte, während
Der Preußischen Akademie der Wissenschaften legte Professor| Kabelkonstruktion ist nunmehr eine Grundlage für die elektrische BeDr. K. W. Wagner, der frühere Präsident des Telegraphen- meffung von langen Fernsprechkabeln durch die Tiefsee geschaffen. „ Nun unigerlich in den Tiergarten. Um 5 Uhr ist technischen Reichsamts und jezige Leiter des neuen Heinrich- Herz- Eingehende Berechnungen, die auf dieser Basis ausgeführt wurden, Frühfonzert in 5ofjäger." lehren, daß die Verbindung des europäischen Festlandes mit dem ,, Das ist noch lange." amerikanischen nunmehr technisch möglich geworden ist, und zwar mit einer Sprachgüte, die der der besten Landkabel gleichwertig ist. Für die vom wirtschaftlichen Standpunkt wichtigste Verbindung von Europa nach Nordamerika würde der günstigst gebiet führen. Dieser Kabelweg muß aber praktisch ausscheiden, meil Kabelweg England- Island - Labrador über das nördliche Polareine Kabelinstandsezung in dem arktischen Gebiet nur während meniger Sommerwochen ausführbar wäre; eine am Ende des Monate oder noch länger lahmlegen. Der nächst günstige Weg führt Sommers auftretende Kabelstörung würde den Betrieb auf zehn von Lissabon über die westlichste Azoreninsel Flores nach St. Johns auf Neufundland ; von da zweckmäßig über ein fürzeres Seekabel nach Canso auf Neuschottland , wo der Anschluß an die Landlinien des nordamerikanischen Festlandes erreicht wird. Da das neue Fernsprechtabel schätzungsweise nur ungefähr das Doppelte eines neus zeitlichen Telegraphentabels tosten wird, sichert ihm der Telegraphenbetrieb allein schon eine sehr gute Rentabilität. Die Möglich feit des Fernsprechens fann hiernach, wirtschaftlich gefehen, als eine tostenlose Zugabe betrachtet werden.
herbeischleppte.
Noch einen Fluch schlepp, ich herbei: Fluch über Dich, o Petri Sohn, Fluch über Deine Clerisei, Fluch über Deinen Sündentron ujw.
Weithin rollten diese Donner über die Spree hin, aber es mar immer nur Landolfos Stimme, die meine fehlte..
Und nun fiel das reflektierte Frühlicht auf die Charlottenburger Schloßkuppel, und wieder eine Stunde später, so joßen wir wirklich im ,, ofiäger", gleich begierig auf Mufit und Morgenkaffee. Das war Anno 42.
Anno 45 waren wir das legtemal bei Fiocati, meniger spät als gewöhnlich, faum Mitternacht. Landolfo gerierte sich so sonderbar, sprach viel, aber zerstreut wie jemand, der mit seinen Gedanken ganz wo anders ift. Dann folgte der übliche Spaziergang, diesmal nicht draußen vor den Toren, sondern innerhalb der Stadt. Viele Male gingen wir die Dorotheenstraße, darin ich damals wohnte, zwischen dem Tiergarten und dem Ka= stanienwäldchen auf und ab. Endlich Abschied..."
Schlechte Wetteraussichten. olga Unbeständig und fühl an den Offertagen.
Nach den schönen und warmen Frühlingstagen, die bis zur Mitte der vergangenen Woche andauerten, ist Nord- und Mittel europa in ein ausgesprochenes Schlechtwettergebiet geraten. Die Wettervoraussagen für die Osterfeiertage lauten darum wenig erfreulich. Für den ersten Feiertag wird fühles und unbeständiges Wetter mit vereinzelten Regen- und Graupelschauern, also richtiggehendes Aprilwetter, vorausgesagt. Die Temperaturen merden sehr niedrig sein; als Tagesmagimum wird mit etwa 6 Grad Wärme gerechnet. Am 2. Feiertag wird das Wetter ähnlich sein. Die ganze Wetterlage wird durch tiefen Drud im Osten und hohen Drud im Westen charakterisiert. Die Folge ist ein ausgedehnter, breiter nördlicher Luftstrom, der heute schon das ganze nördliche Europa und die Ostfeegelände beherrscht. Dieser Luftstrom führt aus den Polargegenden talte Luftmassen heran, die überall von wesentlichem Einfluß auf die Temperaturen sind,
*** Farmer Langkopp ein Michael Kohlhaas?
Kommunistensympathien für Kapitalisten.
Der Prozeß gegen den Farmer Langtopp, der im Reichsentschädigungscmt eine Höllenmaschine zur Explosion bringen wollte, beginnt nach den Osterfeiertagen. Eine geschickte Verteidigung sucht durch systematische Propaganda von vornherein dem Angeklagten die Sympathie der Deffentlichkeit zu sichern. Namentlich bei der Kommunistenpresse ist ihr das gelungen, die in Langkopp einen zweiten Michael Kohlhaas sieht, einen verzweifelten Rämpfer ums Recht, den nur die boshafte Ungerechtigkeit der Behörden zur Berzweiflung getrieben habe. Ein Mann, der mit Höllenmaschinen gegen Behörden arbeitet, wie sollte der den Kommunisten nicht hochsympathisch sein?!
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Der Aufruhr des Achiefen Calm
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Roman einer Revolution. Von Gerhart Herrmann Mostar Friederike fam wieder an das Fenster zum Innenhof. Das Licht gegenüber brannte noch immer. Die Vierecke der Scheiben waren heute von unregelmäßig gezackten Linien umrahmt. Girlanden waren herumgezogen und Tannengrün selbst da oben im dritten Stock; und um ihre eigenen Fenster; und, sie sah es deutlich im Schneelicht, um alle Säulen und Erfer rings alles des Dessauer Herzogspaars wegen, das morgen zu Besuch tommen sollte. Und den ganzen Renaissanceflügel entlang lagen noch Tannenzweige auf dem Boden, mannshoch, die noch Berwendung finden sollten. Frie derike fühlte einen bittern Geschmack im Mund. Die guten Bernburger würden das Paar bejubeln, natürlich, und der da oben entwarf jegt wahrscheinlich den Festplan, würde sich devot verneigen pfui Teufel! Sollte sie nicht doch nach Dänemark fahren? Der Demütigung entfliehen?
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Ihr Blick fiel auf den Wandteppich, der die heimliche Tür
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verdeckte die Tür zum Schwibbogen und von da in den Renaissanceflügel, die Tür, durch die Trojegt einst zu ihr zu fommen pflegte... Nein. Sie wollte doch sehen, wie er sich morgen benahm.
Unten im Hof, an dem gelagerten Tannenreisig, machte sich jemand zu schaffen. Also felbft nachts wurde gearbeitet. Oder gestohlen. Ihr sollte es gleidh fein.
Sie ging wieder ins Erkerzimmer. Die Bäume des Schloßbergs wanden sich fahl im Wintermind. Aber das Schloß, der Renaissanceflügel besonders, war auch hier, an der Außenseite, grün geschmückt. Auch hier lag noch Borrat. Und auch hier schien noch jemand zu arbeiten... merkwürdig! Friederike wurde aufmerksam, blieb stehen. Nur untlar sah sie unbeholfene Bewegungen schwarz im hellblauen Schnee. Jezt hatte die Gestalt einen Span entzündet. Der Schein fiel auf ein blasses, mummelndes Greisengesicht mit zerfranstem Bart, einen Augenblick lang, dann verlosch er wieder. Buďte nach einer Weile größer wieder auf.
Während das erste Telegraphentabel durch den Ozean bereits vor etwa 70 Jahren verlegt wurde, ist die Tiefsee bisher sprechkabel angesehen worden. In der Tat sind die ersten Fernals ein unüberwindliches hindernis für ein Fernsprechverbindungen über den Ozean hinweg auf dem Funtwege hergestellt worden. Dessenungeachtet tann jedoch das Problem des transozeanischen Fernsprechkabels keineswegs als überholt gelten; denn die Funkverbindung ist viel anfälliger gegen Störungen und daher weniger betriebssicher als eine Kabelverbindung; außerdem kann sie von jedermann belauscht werden. Daß es überhaupt möglich geworden ist, regelmäßige Funkverbindungen auf große Entfernungen herzustellen, verdanken wir der Einführung der Elektronenröhre. Die Elektronenröhre hat auch die Fernsprech tedynit grundlegend umgestaltet. Seitdem wir die Elektronenrohr verstärker haben, kann zu Lande jede praktisch vorkommende Entfernung durch den Fernsprecher überbrückt werden. Mit einer neuen
Selbst aus ihren sentimentalen Darstellungen aber erfährt man folgendes: Langkopp, der im Krieg seine ostafrikanische Farm an die Engländer verloren hat, behrte 1919 nach Deutschland zurück und Mart , die im Jahre 1919 noch immerhin einen Wert von etwa erhielt damals sofort eine Vorentschädigung von 40000 20000 Goldmart repräsentierten. Im Jahre 1920 trat Langtopp mit weiteren Entschädigungsansprüchen hervor und erhielt weitere Summen, die auch damals noch einen nach Tausenden zählenden Goldbetrag ausmachten. Von dem Geld tonnte sich Langtopp einen Gutshof in Mecklenburg taufen. Doch gelang es ihm nicht, sich auf diesem Gut zu halten, er verfaufte es wieder, fing von dem Geld Geschäfte an, die fehlschlugen und ihn um den letzten Pfennig brachten Nun erst begann Langtopp feinen Kampf um die Reſtentschädigung von 7800 Mart, die ihm noch zusteht. Seine Lage war inzwischen verzweifelt geworden, er hatte zufteht. Seine Lage war inzwischen verzweifelt geworden, er hatte Schulden gehäuft, und als er das Geld nicht in der erwarteten Zeit erhielt, griff er zu dem verzweifelten Mittel der Höllenmaschine.
Gewiß hat Lengkopp durch den Krieg Hab und Gut verloren. Wahrscheinlich auch, daß seine Farm das Mehrfache des Betrages wert war, den er erhalten hat. Zugegeben auch, daß Bureaukratismus die Auszahlung der letzten Summe ungebührlich verzögerte. Aber schließlich stand Langkopp als Kolonialdeutscher rechtlich ungleich besser da als die Millionen Inlandsdeutschen, die in der Inflation Hab und Gut verloren und überhaupt feinen Pfennig Entschädigung erhalten haben; man müßte denn die einer Armenunterstüßung verzweifelt ähnliche Rentnerhilfe dafür ansehen. Langkopp hat im Gegensatz zu diesen Inlandsopfern eine Entschädigung vom Staate bekommen, die immerhin ein erhebliches Goldtapital darstellte. Daß er es verwirtschaftet hat, ist nicht Schuld des Staates.
Bir können uns nicht der kommunistischen Ansicht anschließen, daß ein bankerotter Kapitalist moralisch im Recht ist, wenn er zur Höllenmaschine greift, weil er sich zu vornehm dünft,& S) a mmer and Spaten zu greifen, wie es die Millionen anderen tun müffen, wenn sie leben wollen.
Beim Sturz den Hals durchschnitten. Gestern abend ereignete sich in der Albion straße in Schöneberg ein schwerer Verkehrs: unfall mit tödlichem Ausgang. Beim Einbiegen in die Straße Mr. 4 fuhr der 38jährige Radfahrer Hans Ost a ch aus der Ring straße 48 in Friedenau mit einem aus entgegengesetzter Richtung kommenden Privatauto zusammen. Ostach wurde dabei von den zersplitternden Scheiben so schmer am als ver=
Einen Augenblick lang blieb Friederike das Herz stehen. Das Tannenreisig begann zu spühen, zu flammen... brannte! Die Gestalt verschwand. Die Herzogin lief, so schnell es gehen wollte, zu den Innenhofzimmern, um ihre Kammerfrau zu wecken, Lärm zu schlagen. Ihr fiel ein, zunächst ans erste Fenster zu treten; vielleicht patroullierte der alte Schloß wächter im Hof... da brannte auch hier das Reisig, schon an drei Stellen, schon in breiteren Fronten, begann die Gir landen hinaufzuflettern... ihre Hand tastete nach der Klingel, Das Tannenreisig begann zu sprühen, zu flammen... brannte! droben das Licht die Hand blieb in der Luft stehen, zitternd...
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Die Flammen fletterten. Wenn die Holzerker im ersten Stod erreicht wurden, war alles zu spät für ihn. Auf diese Sekunden fam alles an. Auf diese Sefunden in ihrer Hand, zwischen Klingel und Leib.
Ihr Herz wartete ohne Schlag. Ihre Augen glitten die Front auf und nieder. Es würde noch Zeit sein, gewiß, eine Minute noch Zeit sein. In ihrem Kopf rosten die Bilder. Nur eine Minute sich ausmalen, wie er aufblicken würde von seinem Festplan von seinem Festplan in die Luft schnuppern mit der breit bäuerischen Nase. aufspringen- hin und herrennen, jagend, taumelnd dann nur die Angst sollte ihn packen, ihn, die Angst...
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Ihre Hand schwebte noch immer, aber ihr herz schlug iet ruhig, ihr Atem war tief. Sie genoß; genoß mit Hirn, Augen, Lungen, Leib: Er der in ihrer Hand...
parallelen Birlanden die Mauer hinauf, ein Kamm aus Das ganze Reisig auf dem Wege brannte, alle eng Flammen.. die Balken des Erkers begannen zu fohlen Flammen die Balken des Erkers begannen zu fohlen...
Bom Schloßtor her schrie eine Stimme: Feuer! Hilfe! Feuer! Hi- Hi- Hi- i- i lfäää!!"
Friederike drückte gelassen auf die Klingel,
Das helle Zimmer oben wurde aufgerissen. Trosegt beugte sich hinaus, fah hinunter, fuhr jäh zurüd, sein Schatten jagte ins Innere des Zimmers. Die Holzerter hatten Feuer gefangen; fleine Flämmchen tanzten eine Weile, lebten bald hier, bald dort an den Balfen, sprangen wieder ab- Wind gab ihnen Breite sie reichten sich schmale Finger, lang hogere Arme, rasten im Kreis um die Erfer, fnisterten jah auf, als ob sie mit den Zungen schnalzten Friederike trat geblendet zurück: zmei riesig glühende Arme ballten Qualm fäufte über dem Dach.
Die Kammerfrau stürzte halb angekleidet herein, schlug
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legt, daß sein Tod auf dem Transport ins nächste Krankenhaus in folge Verblutens eintrat. Die Schuldfrage fonnte no nicht geklärt werden.
Der Pfarrer weiß alles.
Das Neueste in der Jannowiger Mordaffäre.
Hirschberg, 30. März.
Aus den weiteren Vernehmungen der Mitglieder der Fam Stolberg hat sich ergeben, daß die Angabe Christian Stolber daß er sich kurz nach der Tat einem Familienmitgliede anvertraut habe, nicht zutrifft. Er hat sich angeblich dem langjährigen Szeljorger der Familie, dem Superintendenten Quast in Jannowik, offenbart. Dieser Geistliche ist aber durch sein Amtsgeheimnis zum Schweigen verpflichtet.net
Am Karfreitag wurden besonders eingehend die drei Brüder des Verhafteten, Theodor, Konrad und Johann Karl , durch den Kriminalbeamten vernommen. Die sorgfältige Nachprüfung ihrer Alibis hat ergeben, daß alle drei in der Mordnacht nicht in Janne. mig gewesen sind.
„ Herr Lörsch aus Düsseldorf ." Ladenkaffenraub eines angeblichen Geschäftstäufers.
Mühe und Zeit nicht verdrießen, um zu feinem Ziel zu gelangen. Der Herr, dem das folgende Gaunerstücklein gelang, ließ sic)
In der Flensburger Straße betreibt eine Frau cin Konfitürengeschäft, in dem zu ihrer Unterstützung eine Berkäufer tätig ist. Die Inhaberin wollte das Geschäft jetzt vertausen und hatte das bekanntgemacht. Unter anderen meldete sich als Bewerber ein mann, der sich Hans Lörsch" nannte und aus Düsseldorf stammen wollte. Er wurde mit der Inhaberin schnell einig, knüpfte aber an den Kauf die Bedingung, daß er einige Tage mitvertaufen und so Einblick in den Betrieb und Umsatz gewinnen fönne. Der Dame schien die Forderung durchaus verständlich und der angebliche Lörsch betätigte sich auch seit Anfang der Karwoche im Laden. Am Donnerstag war die Bertäuferin zur gewohnten Zeit fortgegangen, die Inhaberin und Lörsch" waren gegen 9 Uhr abends noch mit Aufräumen bejchäftigt. Dann begab sich der Mann nach der Küche, um sich am Ausguß die Hände zu waschen. Plötzlich hörte die Dame den Mann laut rusen: ,, Es brennt! es brennt!" Sie eilte nach der Küche, und sah aus dem Kohlenkasten die hellen Flammen herausschlagen. Rajch en
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sich die Fäuste vor den Mund, rannte aufschreiend hinaus; die Feuerrufe, die Hilfeschreie mehrten sich, wurden langgezogener; eine Blocke geilte auf, eine Sirene vom Turm der Marienkirche, andere vom Fluß...
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Friederike sah, hörte das kaum. Ihre Gedanken zählten die Treppen, die Trofegt jezt hinunterlief, ihre Augen starrten auf Tür und Fenster. Jedes Fenster war grellrot umrahmt, im ersten Stod plagten Scheiben, flirrten auf's Pflasterim zweiten jetzt im zweiten jegt im zweiten Stod fonnte er sein, nein. zwischen zweitem und erstem. Die Flammen stachen durá) die Fensterrahmen spiz nach drinnen, wurden breit hinter der Mauer. Unten noch ein schwarzes Qualmíoch in der Feuerwand: das große Tor. Die Treppe mochte noch frei seiner war gewiß schon auf der Treppe zum Portal, die aus Stein war... Jegt... jetzt...
Krachend, donnernd fausten die Balfen des großen Erfers herunter, legten sich hoch, wirr, flammend vor das Portal... das Holz der Tür begann zu fohlen, zu prühen...
Ein paar Leute, die ratlos auf dem Hof standen, schrien auf: das Qualmloch schloß sich, die Tür bronnte.
Die Herzogin haftete ins Erferzimmer. An der Außenfeite des Renaissanceflügels führte eine fleine Tür ins Freie. wenn er die erreichte sie fah hinaus-
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Die Außenseite des Renaissanceflügels mar eitel Feuer. Sie stieß den lange behaltenen Atem entspannt hera Er war ummauert von Feuer. Es gab nur noch einen für ihn... vielleicht.
Drunten in der Stadt sah sie Fackeln auf den Straßen. die schnell über die Brüde flogen: die Feuerwehr. Der flam mende Pechtopf auf dem Turm der Marienkirche hing in der Richtung zum Schloß: es sah lächerlich aus; das Schich ftrahlte wie eine rote Sonne weithin, mon sah die einzelnen Bäume auf der anderen Seite des Flusses.
Sie stand und starrte. Es gab nur noch einen Beg Er hatte ihn seit Jahren nicht gefunden. Den Weg durch den Schwibbogen, durch die geheime Tür, den Weg zu ihr...
Uber fie war wie genagelt ans Partett des Erferzimmers, das am meitesten weg lag von dieser Tür. Wie etwas Nebenfächliches, Bufälliges jah fie, daß der Wind die Flammen von ihren Gemächern fortjagte, daß für sie feine Gefahr war vorerst. Alle Gloden gellten jetzt. Ins Knattern des Feuers brodelte dumpfer Lärm aus dem Schloßhof. Sie ging langfam ins erste Innenhofzimmer. Die Feuerwehr war da, senkte schon das Saugrohr in den Brunnen.
( Fortsegung folgt.)