2. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt.
Ur. 24.
Mittwoch, den 29. Januar 1896.
13. Jahrg.
Die Bewegung der Konfektions- die der Meister und Händler vertrete. Die Arbeiter feien durchaus Sie sich an die Polizei. Diese hat nach dem Gesetz dem Meister Arbeiter und-Arbeiterinnen
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Am Montag, den 3. Februar, wird das Resultat dieser Verhandlungen den betheiligten Arbeitern und Arbeiterinnen in zwölf Versammlungen behufs Stellungnahme vorgelegt werden.
Versammlungen.
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für eine gütliche Regelung und ließen über Einzelheiten die Karte fortzunehmen und Ihnen zu übergeben. Ein neues des Tarijs mit sich reden. Niemand dächte daran. Arbeitsbuch soll Ihr Sohn sich von der Polizei auf Kosten des muthwillig zum Streit zu treiben. Würden die Meisters ausfertigen lassen. Gerner soll er auf Herausgabe des ist in ein neues Stadium getreten; die Meister und Unternehmer Arbeiter aber mit ihren Forderungen ab- Krankenkassenbuches und eines ordnungsmäßig ausgefüllten in der Konfektions Industrie, die behufs Verhandlung mit der gewiesen und zeigten die Betheiligten wie Arbeitsbuches, sowie eines Zeugnisses und auf SchadenKommission der Arbeiter am Montag in der Berliner Ressource bas hier geschehe- nicht das geringste Entersat wegen Nicht Herausgabe der Papiere flagen. tagten, haben die Arbeiterforderungen gegenkommen, dann allerdings bliebe den allerdings bliebe den- Freund. Die Wahlverhandlung bei den Wahlen zum Abgelehnt und dadurch gezeigt, daß sie nicht Arbeitern nichts anderes übrig, als den geordnetenbause ist eine andere als die zum Reichstage. Nach geneigt find, den berechtigten Forderungen Streit- ihre einzige Waffe anzuwenden dem für Preußen giltigen Wahlreglement werden zunächst einige derselben entgegen zu kommen. Die Versamm Wenn die vorhandenen Geldmittet auch feine großen seien, so sebe gefeßliche Bestimmungen vom Wahlvorsteher verlesen. Dann lung, die durch das Verhalten der Meister zum theil den Konfektionsarbeitern der oft erprobte Opfer- werden die Namen aller stimmberechtigten Urwähler aller Abeinen recht unruhigen Verlauf nahm, war Don etwa muth der gesammten Arbeiterschaft zur Seite, der theilungen aufgerufen. Nach diesem Aufruf erscheinende Urs 250-30 Personen besucht. Etwa ein Viertel der Anwesenden ihnen den Muth gebe, diesen Kampf gegen das Unternehmer wähler müssen sich beim Wahlvorsteher melden, tönnen aber an mochten Arbeiter und Arbeiterinnen der Konfektions- Branche thum aufzunehmen. Wenn die Meister alles ablehnten, dann der Abstimmung nur theilnehmen, wenn diese noch nicht gesein. Diese hatten zum größten Theil in der Wiitte des Saales hätten sie auch die Schuld für die Folgen dieser Handlungsweise schlossen ist. Da die dritte Abtheilung zuerst wählt und die Platz genommen, während die Wieister beide Seiten und den zu tragen.( Beifall bei den Arbeitern.) Schneidermeister Betheiligung dieser an der Landtagswahl nicht sehr groß ist, so kann hinteren Theil des Raumes einnehmen. Tie Verhandlungen 2amprecht bemängelt, daß der Tarif in öffentlichen Ver- bereits um 10 Uhr Schluß der Wahl erfolgt sein.- 2. 2. Ja. leitete Schneider Schulz. Timm hatte hatte das Referat fammlungen am Montag angenommen und schon am Dienstag- Wenett. 1. Leider ist die Polizei zur Sehung der Polizeis und legte die bekannten Forderungen und den Lohn- den Meistern zugestellt worden sei. Er sympathisire mit stunde berechtigt. 2. Eine Bestrafung ist nicht ausgeschlossen. tarif dar, begründete dieselben in fachlicher Weise und wider- diefer Bewegung, die Bewegung, die aufgestellten aufgestellten Forderungen feien 3. Wird kaum möglich sein: Ihr Wunsch wird aber weiter be legte die von gegnerischer Seite gemachten Einwände, daß die aber zu hoch und nicht durchführbar. Die Ausführungen der fördert werden.- C. K. 35. Die fechswöchentliche Kündigungs Konfektions- Industrie die geforderten Lohnerhöhungen nicht tragen nachfolgenden Redner boten Nichts neues mehr, auch schien das frist steht Ihnen zu, mit Ihrem weitergehenden Anspruch auf könne. Die besseren Sachen würden dadurch nur um ein ge- Interesse der Versammlung erschöpft. Timm betonte in seinem Zahlung des Lohnes während Ihrer Krankheit würden Sie nicht ringes vertheuert( Oho, oho!) In den letzten sechs Jahren seien Schlußwort nochmals, daß die Arbeiter im großen und ganzen durchdringen.. 5. K. 1. Aus einem Pfund feinen Goldes die Preise auf die Hälfte gesunken.( Ruf: Is ja nich wahr!) nicht von ihren Forderungen abgehen würden und bezweifelte, werden 1891/2 Stück Bebumartstücke nach§ 1 des Reichsgesetzes Wer die Situation richtig beurtheilen könne, müsse die Forde daß in der gegenwärtigen Versammlung eine Einigung zu stande vom 4. Dezember 1871 geprägt. 2. Ja.-H. B. In Schlesien rungen der Arbeiter anerkennen. Man müsse sich ferner gegen die kommen werde. Nach einigen persönlichen Bemerkungen bringt gilt getrenntes Güterrecht.- E. 11. 22. Nirgends. 3. 22. Meister wenden, die gewohnheitsgemäß ihre Arbeiterinnen um der Vorsitzende zunächst die allgemeinen Forderungen Punkt für 1. Ja. 2 u. 3. Rest im zweiten Theil des Adreßkalenders. den Lohn betrügen; deren gäbe es eine ganze Menge.( Unruhe Punkt zur Abstimmung und ersucht darum, daß nur die Juter- A. 3. 77. Da Ihre Braut noch nicht volljährig( 21 Jahre und Widerspruch bei den Meistern.) Die Arbeitszeit sei schon effenten sich an derselben betheiligen möchten. alt), fann sie leider nicht auf Ergänzung der väterlichen Ges so lang, daß sie nicht mehr verlängert werden könne.( WiderFür den ersten Punkt: Anerkennung der vorgelegten Lohn- nehmigung zur Eheschließung flagen. Es bleibt nichts übrig, spruch.) Die Forderungen würden nicht eher von der Tages: tarife- erhob sich keine Hand. Höhnisches Gelächter seitens als den Weg gütlicher Verständigung wiederholt zu betreten. ordnung verschwinden, bis sie durchgesetzt seien.( Beifall bei den der Meister folgte diesem Resultat. Gegen diesen Punkt wurden Alter Kistenmacher. Zur Verlängerung des Pfandes war Arbeitern.) einige Hände erhoben. Abeimaliges Gelächter. In derselben der betreffende nicht verpflichtet. Strafbar hat er sich nach Schneidermeister Flügge bemängelt die einzelnen Tarif- Weise wurden die übrigen Hauptforderungen: Errichtung von Ihrer Darstellung nicht gemacht. Ihre Forderung bezüglich des sätze und meint, der Tarif sei nicht. vont Sach- Betriebswerkstätten, Einsetzung einer Kommission zur Aus- Borgegeldes ist nicht berechtigt Wollen Sie genauere Auskunft, veiständigen ausgearbeitet, einzelne Säße seien viel hoch, man solle sich mit Sachverständigen in Verbindung agung etwaiger Streitigkeiten, wöchentliche Lohnzahlung fo laffen Sie sich vom Gericht Abschrift des Erkenntnisses geben Anerkennung von Arbeits- Nachweisen in Händen und sprechen in der juristischen Sprechstunde damit gelegentlich vor. setzen, um einen neuen Tarif auszuarbeiten.( Bravo bei den der Arbeiter, abgelehnt. Für Punkt 4 und 5: Anständige Frohe Stunde. Ja. A. N. 5. 1. Ja. 2. An das Meistern.) Der Redner macht ferner den von seiten der Unter- Behandlung und schnelle Abfertigung bei Ablieferung Amtsgericht. - M. T. 100. Nein, Ihre Befürchtung trifft nehmer oft gemachten Einwand, daß die Konkurrenzfähigkeit der und Empfang von Arbeiten erhoben sich einige Hände unter nicht zu. Sprechen Sie indeß gelegentlich in der juristischen deutschen Konfektions- Industrie unter den viel zu hoch ge- ironischen Rusen wie:„ ja woll"," machen wir"," den Sprechstunde mit dem betreffenden Dokument vor. Elze . 1. Ja. schraubten Löhnen der Mäntelbranche" leiden müsse und räth Jefallen können wir ihr ja duhn" u. s. w., so daß 2. und 3. Das richtet sich nach den dortigen Spezialvorschriften; seinen Kollegen: Lehnen Sie den Antrag ab, lassen Sie die das Resultat über diese Punkte zweifelhaft blieb. Bei die Vorschriften sind keine für Deutschland einheitlichen. 4. Jn Arbeiter machen was sie wollen", wofür ihm lebhafter Beifall der ganzen Abstimmung fehlte den Be 10 Jahren. D. G. in W. Herrenlose Nachlässe fallen alleraus den Reihen der Meister zu theil wurde. Frau Guauck theiligten überhaupt jedes Bewußtsein dings in Preußen im allgemeinen dem Staatsfiskus zu. In Kühne, eine Dame aus den besser fituirten Streisen, be- von dem Ernst der Situation, sie schienen Berlin werden jedoch( auf grund eines Privilegs vom 27./12. 1508) fannt durch ihren Vortrag über die Frauenbewegung auf dem die Sache vielmehr als eine heitere Komödie beirenlose Nachlässe von außerehelichen adligen, fremden und legten evangelisch sozialen Kongreß, gab den Interessenten aufzufassen. Der Vorsitzende stellte nunmehr feft, daß die jüdischen Personen dem Staatsfistus( Polizeipräsidium), alle übrigen der Konfektions Industrie zu bedenken, daß die Käufe Hauptforderungen der Arbeiter abgelehnt und die Verhandlungen herrenlosen Nachläffe der Stadt( Armendirektion), und zwar, wenn rinnen der Konfektionsartifel genug Einsicht befäßen, omit resultat los verlaufen seien. der Nachlaß 150 M. nicht übersteigt, ohne Aufgebot ausgeliefert. um zu wissen, was für schreiende Mißstände in der KonfektionsMalkowsky. 1. Sie hätten vor Anstellung der Klage Branche beständen; sie billigten die Bewegung der Arbeiter und unsere juristische Sprechstunde aufsuchen sollen: jetzt läßt sich würden ihre Sympathie denjenigen Geschäften zuwenden, nichts mehr veranlassen, nachdem Sie die Klage zurückgezogen die die Hand zum Frieden böten, und die gerechten Forde haben. 2. In Berlin besteht keine Gütergemeinschaft. 5. N. rungen ihrer Arbeiter bewilligten.( Bravo bei den Arbeitern.) Sprechen Sie in der juristischen Sprechstunde gelegentlich vor. Ein Arbeiter, der in einer Gruppe von Meistern saß, meldet sich Jazlan. Versuchen Sie eine Klage auf Erstattung der von zur Geschäftsordnung und beklagt sich darüber, daß in seiner Ihnen verauslagten Kosten gegen die Kasse.. 50. 1-3 Nähe fortgesetzt unqualifizirbare Aeußerungen gefallen feien, Die Freie Vereinigung der Graveure, Ziseleure und Nem: nur Preußen find aktiv und paffiv wahlberechtigt für unter anderem wäre die Vorrednerin als" alte Here" und der verwandter Berufsgenossen wählte in der Versammlung am städtische Gemeinde- Aemter. J. C. 70. Derartige Fragen gleichen bezeichnet worden. Der Vorsitzende konstatirt, daß er 21. Januar eine Exekutivkommission von 7 Mitgliedern und beantworten wir nicht. 2. G. 20. Sie können Ihre Forde diese Aeußerungen nicht gehört habe und ersucht die betreffenden hörte dann einen Vortrag des Genossen Dupont über das rung nur in der gewöhnlichen Weise beim Amtsgericht einklagen. Herren, sich eines anständigen Betragens zu befleißigen. Liebsch Thema„ Die Kunst und die Arbeiter". Der Referent legte flar, Gothenburg . Haben Sie nicht ausdrücklich Ihre preußische hält es nicht für richtig, daß die Meister alle nach einer Schablone daß bei der heutigen, kapitalistischen Produktionsweise die freie Staatsangehörigkeit aufgegeben, fo find Sie jetzt Preuße und als Ausbeuter hingestellt würden. Er will nicht sagen, daß die Entfaltung der Kunst unmöglich ist und daß ihr erst in der Schwede. An der hiesigen Universität können Sie sowohl als Tarissäge zu hoch sind, aber die Meister wären zufrieden, wenn sozialistischen Gesellschaft der gebührende Platz eingeräumt Dentscher wie als Schwede immatrikulirt werden. – J. P. 72. fie selber solche Löhne betämen. Ueber schlechte Behandlung werden wird. In der Diskussion wurde die Stellung der Kunst 1. Ja. 2. Jn 30 Jabren. D. B. Ohne Einsicht des tönnten sich nur solche Arbeiterinnen beklagen, die sie verdienen. im heutigen Klassenstaat noch näher beleuchtet, und beim Ver- Zahlungsbefehls und des Auszuges nicht zu beantworten. Pfeiffer sucht den Meistern flar zu machen, daß auch sie schiedenen wies man auf die öffentliche Versammlung H. G. 545. Sprechen Sie in der juristischen Sprechstunde ein Interesse an dem Vorgehen der Arbeiter hätten und mit hin, die heute, Mittwoch den 29. Januar, in der Alten vor. W. D. 5371. 1. Uns nicht bekannt. 2. Eine Ver diesen Hand in Hand gegen die großen Unternehmer Jakobstraße bei Bolz abgehalten wird. pflichtung zur Benderung der Schlüssel hat der Wirth nicht.- vorgehen müßten, wenn fie die Lage richtig สิน heurtheilen im stande wären. Als dieser Redner in beredten Arbeiter 2c. In einer Bezirksversammlung für den Norden einem anständigen Zweck dienen, liegt für uns keine BerVerband aller in der Metallindustrie beschäftigten Zwei Wettende Nr. 1166. S. A. Da die Wettsummen nicht Worten das Elend der Hausindustrie- Arbeiterinnen schildert und anlassung zur Beantwortung der Kaffeetisch Wettfragen vor. auch deren übermäßig lange Arbeitszeit, die bis sprach am 22. Januar Litfin über Florian Geyer ". F. K. Nein. Leider steht es so, daß nach den Voraus 20 Stunden täglich betrage, berührt, wurden bei den einem Redner wurde gewünscht, daß die Kollegen sich öfter den Meistern unwillige Zwischenrufe und Widerspruch laut. Genuß eines geschichtlichen Vortrages verschaffen möchten, und angen zur Grlangung einer Alters- und Invalidenrente Ihr Schneidermeister Voltmann hält gleichfalls die Forderungen zwar könnten sie das in der Geschichtsstunde der Arbeiter. Water trot seiner 74 Jahre keinen Anspruch auf Altersrente und Schneidermeister Boltmann hält gleichfalls die Forderungen Bildungsschule. Der Vorsitzende machte noch die Mittheilung, auf Invalidenrente erhält, aber trotzdem weiter fleben muß. ern nach erreichter, fait völliger Erwerbsunfähigkeit ein Recht des Toriss für zu hoch und daher für undurchführbar und fragt, daß für alle drei Bibliotheken die Zola'schen Romane, Echlosser's auf Invalidenrente erhält, aber trotzdem weiter kleben muß. ob denn für den Fall eines Streits das nöthige Geld vorhanden fei. Es gehöre dazu eine Riesensumme, nur wenn diese vorhanden, Weltgeschichte und Werke über Elettrotechnik angeschafft werden, 1000. Ohne Einsicht in den Vertrag nicht zu beantworten. E. W. 100. 235. tönne er das Vorgehen der Arbeiter billigen. Der Redner meini und empfahl fleißigere Benutzung der Bibliothek, namentlich der B. W. 25. Verjährung liegt nicht vor. In concreto. Wenn Ihnen am 23. November endlich wissenschaftlichen Werke. ferner, wenn seitens der Arbeiter immer ein so fachlicher Ton eine schmale Rente zugesprochen, bisher aber nicht ausbezahlt ist, angeschlagen worden wäre wie in dieser Versammlung, danu Der Verein deutscher Schuhmacher, Filiale Char - so liegt eine Bummelei vor, über die Sie sich beim Reichs- Vertönnten sie schon etwas erreicht haben. Trozdem geht auch dieser lottenburg, debattirte in seiner letzten Versammlung über sicherungsamt beschweren können. R., Rigdorf. Leider nicht. Herr nicht auf eine fachliche Würdigung der einzelnen die in letzter Beit viel erörterte Frage der Arbeitslosen. B. Kroll. 1. Verjährung liegt nicht vor. 2. Der Ehemann Forderungen ein, sondern bekämpft diese vielmehr mit dem Unterfügung und faßte hierzu folgende Resolution: haftet nicht für die vorehelichen Schulden seiner Frau. Einwand, daß im Falle einer Lohnerhöhung die Die Mitglieder der Filiale Charlottenburg erklären sich gegen. M. Sie können selbständig klagen; die Klage ist beim lische Kundschaft verloren ginge und spricht die Be- die Einführung der Arbeitslosen- Unterſti hung und zwar aus fol: Amtsgericht zu Köpenick einzureichen. 18/19. Sie fürchtung aus, daß diese Bewegung mehr auf Beseitigung genden Gründen: 1. bei Einführung derselben müßten nothwendiger find von dem Gnadenerlaß mitbetroffen; ein Mittel für Sie, der Zwischenmeister als auf eine Lohnerhöhung gerichtet sei. weise abermals die Beiträge erhöht werden, was wiederum ein dessen Folgen abzuwenden, giebt es nicht. Strafe und Kosten Gegen eine Bedrückung des Mittelstandes müsse man sich aber Sinken der Mitgliederzahl bedeuten würde. Den festen Mit- fallen fort. O. 300. Verständige Richter würden durch aufs äußerste wehren. Wenn die Arbeiter etwa gegen gliedern würde ein Agitiren für den Verein noch schwerer ge- diefe Manipulation die Kriterien des Wuchers erfüllt erachten. sechs bis sieben notorische Schundfirmen vor- macht; 2. da durch die jeden Tag fortschreitenden Ver- F. O., Landsberg a/ W. Ist in einem Miethsvertrag bes gehen wollten, hätten sie den größten Theil befferungen der Waschinen die Reservearmee der Arbeits- stimmt, daß er spätestens 3 Monate vor Ablauf desselben ges Der Meister hinter sich, sonst nicht. Unter lebhaftem lofen immer größer wird, erscheint es fast unmöglich, fündigt werden müsse. so muß spätestens am 31. Dezember, Bravo der Meister behauptet der Redner ferner, daß sich die die große Zahl der Arbeitslosen auch nur einigermaßen zu unter- beziehentlich 31. März, 30. Juni oder 30. September die Kündi Arbeiterinnen nicht über schlechte Behandlung zu beklagen füßen; 3. halten die Mitglieder es vor allen Dingen für noth- gung dem anderen fundgegeben sein, also wenn sie schriftlich hätten, daß vielmehr unbrauchbare Arbeiterinnen, wenn wendig, die gewerkschaftliche Organisation zu einer Stampfes erfolgt, dem andern behändigt sein. R. G. Weißenfee 40 a. fie Sachen verdorben hätten, beim Gewerbegericht um organisation zu machen, die Mitglieder zu bilden und auf- Tas wird im Statut geregelt sein. D. B. 5876. Das Bes den Lohn flagten und bekämen.( Sehr utlären, fie reif zu machen für den großen Kampf. der treffende finden Sie im zweiten Theil des Adreßkalenders. richtig.) Gegen den Arbeitsnachweis ist dem Arbeiterbewegung. Die Mitglieder find aus dagegen, Spandau B. 101, 8. 5. 6. Nein. F. R. 3. 1. Nein. 2. Ja. Giunde, weil dort, ebenso wie in der Kommission, Agitatoren Verein noch mehr zu einer Versicherungsanstalt zu machen. 2. N. Fragen Sie direkt bei der betreffenden Fabrik an, die Leitung an sich reißen würden, die nicht saa verständig seien, Sie verpflichten sich, ihre Stimmen nur einem solchen Kandidaten wenn es sie wirklich interessirt, wann sie eine bestimmte Anzahl und sich nicht anders als durch Tekleidung derartiger Posten zu geben, der auf der Generalversammlung gegen eine Beitrags: Fabrikate vollendet hat.- B. K. 100. Ein Eid kann von ernähren könnten.( Bravo.) Er hält die Durchführung der erhöhung und gegen die Arbeitslosen- Unterstützung stimmt." dem Betreffenden geleistet werden. Leistet er einen Falscheid, so In den Vorstand wurden gewählt: Loewe als Vor- erwarten ihn diefelben Nachtheile wie jeden, der einen Falscheid Tarifforderungen für unmöglich.( Bravo.) Tim in wendet sich zunäd st gegen Volkmann, der die Kommissionsmitglieder mifitender, Bernhard als Kassirer, Lau als Echriftführer, leistet. 6. 17. 1. Eoweit ersichtlich, haben Sie nur bis zu Que drücken belegt habe, die ein anständiger Monn erst beweisen Richter und Krajewski als Reviſoren. Montag, den Ihrem Aufenthalt in Berlin hier gesteuert, von da an haben müsse, ehe er sie ausspricht. Als der Reduer dies Gebahren 3. Jebinar wird eine öffentliche Versammlung bei Leder, Bis- Sie dort zu steuern. Der Bescheid ist also zutreffend. Die Volfmann's mit dessen antisemitischer Gesinnung und seiner Freund- mardstr. 74, abgehalten. weitere Berufung wegen Steuer höhe steht Ihnen frei. 2. Ja. 3. Kommt noch. 4. Nein. Scherer. Nein. Alter Abonnent 100. 1. Ja. 2. Beträgt der Jahres- Miethsains über 150 M., so ist er nicht gebunden. 3. Ja. - E. P., Lichterfelde . 1. Verjährung liegt nicht vor. 2. Das für läßt sich ein benimmter Weg nicht angeben; vielleicht find Beugen vorhanden? 3. Ja. Vergeuden Sie aber mit der Suche nach Erlangung des Erbes nicht unnüz Zeit und Geld; leicht sind solche Beweise nicht zu erbringen. M. Bg. 1. Nein, er kann aber als Beistand erscheinen. 2. Wer die Leistung des Offenbarungseides durch Haft erzwingen will, muß die Ver= haftungstofien( 15 Mt.) dem Gerichtsvollzieher und ferner allmonatlich voraus der Staatskasse die Alimentationskosten( 24 M.) zahlen. 3. Ja. 4. Ja.-W., Eisenach . Wenn die Forderung
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Briefkasten der Redaktion.
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fa aft mit Ahlwardi zu erklären sucht, wurde er durch große Uns rube und Rufe:„ Zur Sache!" unterbrochen. Timm fahrt fort: Ich führe dies ja nur als Milderungsgrund für Herrn Volkmann an, wird aber durch weitere Zwischenruse: Politik Wir bitten bei jeder Anfrage eine Chiffre( 8wei Buchstaben oder eine Sahl) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. gehört nicht hierber!" Albiwardt hat doch keene Wesien ge= macht!" unterbrochen. Im weiteren weist der Redner den Vor- Die juristische Sprechstunde findet am Montag, wurf zurück, daß die Kommission nicht sachverständig zu Werte Dienstag, Freitag und Sonnabend, abends von gegangen sei und führt aus, daß gerade, indem die Tarifforderungen 6-7 Uhr statt. bewilligt würden, die schlechten Geschäftsinhaber am wirksamien Ad. Kempf. Sprechen Sie bitte auf der Redaktion vor. bekän pft werden. Die Zwischenrufe und Unterbrechungen seitens F. B . 192. Leider ist vorliegend die weiße Sklavin, und der Meister, die anscheinend nicht willens waren, ernstlich auf nicht die Herifchaft, selbst zur Tragung der Rosten verpflichtet. die Forderungen der Arbeiter einzugehen, mehrten sich derari, M. H. 100. Dem Meister, der keinen schriftlichen Lehrvertrag daß der Vorsitzende energisch zur Ruhe auffordern mußte. Timm abgeschlossen hat, steht fein Recht auf Schadenersay zu. Ihr Sohn ging darauf in eine fachliche Widerlegung der von den Vor: hat das Mecht, den Meister Schlaglieb zu verlassen und hat sein nicht ausgeflagt war, liegt Verjährung, war sie bereits rebnern gemachten Einwendungen ein und betonte schließlich, daß Arbeitsbuch, seine Invaliditätskarte und das Krankenkassenbuch ausgeklagt, fo liegt feine Verjährung vor. Die Beijährungsdie Kommission allerdings nur die Interessen der Arbeiter und nicht zu begehren. Wegen Herausgabe der Invaliditätskarte wenden frist für ausgeklagte Forderungen beträgt 30 Jahre.
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