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gestern den Bertretern der deutschen Preffe Gelegenheit geben, sich über die Anflage eingehend zu informieren. An der Sigung, der auch Staatsanwaltschaftsrat Berliner beiwohnte, nahmen fast alle Verteidiger der sieben Angeschuldigten teil. Als mun der Leiter der Pressestelle, Landgerichtsrat Be cher, nach den ersten grundsäglichen Aufklärungen über das Wesen des Anleiheablösungs­gesetzes, auf die Beschuldigungen, die gegen die einzelnen Angeklagten erhoben werden, einging, erhoben die Verteidiger leb­haften Protest. Sie erklärten übereinstimmend, daß die Berlesung aus der Anklageschrift oder eine Darstellung, die sich auf die An­flage stüße, ungefeßmäßig sei und ihre Mandanten erheblich schädigen müßte. Presse und Publikum hätten im Laufe der Hauptverhandlung genügend Gelegenheit, sich darüber zu infor mieren, ob die Beschuldigungen gegen Stinnes und Genoffen zu Recht beständen, und einer der anwesenden Anwälte drohte sogar, den Konferenzsaal zu verlassen, da er einem so ungefeglichen Borgehen" nicht länger beiwohnen könne.

Unter diesen Umständen sah der Leiter der Pressekonferenz Bandgerichtsrat Becher, davon ab, weitere Mitteilungen über das Berfahren zu machen.

Die Lehren von Cleveland . Reine Explosionsgefahr für Berlins Krankenhäuser?

Der im Abend" vom 18. Mai veröffentlichte Artikel des Reichstagsabgeordneten Dr. med. Julius Mofes über Die Lehren von Cleveland " wies auf die Gefahr hin, die auch in Rrantenhäusern Deutschlands durch die Lagerung der Röntgenfilme bei unvorsichtiger Behandlung entstehen tann. Erinnert wurde an ein vom Reichsminister des Innern bereits am 26. Januar 1929 den Landesregierungen zugesandtes Rundschreiben über Feuersgefahr durch Röntgenfilme in Krantenanstalten" und an eine gleichzeitig den Landesregierungen übermittelte Denkschrift des Reichsgesundheitsamtes über diese Gefahr. Schließlich wurde gefragt, was nach den Warnungen des Reichsgesundheitsamts und des Reichsinnenministeriums die Landes­regierungen getan haben. Nach der Beröffentlichung jenes Artikels im ,, bend" brachte dann auch ein bürgerliches Blatt einen Hinweis auf die Gefährlichkeit der Röntgenfilme in Krankenhäusern und nannte besonders das Berliner Virchow- Krantenhaus. Hierzu äußert sich jetzt der Magistrat in folgender Erwiderung, die das städtische Nachrichtenamt verbreitet:

,, Das Brandunglück im Krankenhaus zu Cleveland in den Bereinigten Staaten von Nordamerita hat verschiedentlich zu der Frage geführt, ob sich ähnliche Zustände auch in Berlin ereignen fönnten. Nach menschlicher Boraussicht erscheint eine derartige Katastrophe in den Becliner städtischen Krankenhäusern vollkommen ausgefchloffen. Schon vor diesem entsetzlichen Ereignis in Amerita hatte der Polizeipräsident von Berlin unter Bezugnahme auf eine Dentschrift des Reichsgesundheitsamtes den zuständigen städtischen Stellen eine Verfügung zugehen lassen, nach der aufs genauefte geprüft werden soll, in welcher Entfernung vonden Röntgeninstituten feuergefährliche Flüssigkeiten, insbesondere in Apotheken, in den Berliner Krankenhäusern auf­bewahrt werden. Alle diese Einrichtungen stehen übrigens unter der ständigen Aufsicht der städtischen Feuer= polizei. Im Virchow Krantenhaus, in dem angeblich feuergefährliche Zustände herrschen sollen, befindet sich das Röntgenlaboratorium in einem völlig ifoliert liegen den Gebäude, das schon seit 25 Jahren besteht, ohne daß bisher dort ein Unglücksfall eingetreten ist. Es lagern in diesem Laboratorium zwar Filme, aber es handelt sich hierbei um fchwer entflammbare und deshalb besonders foftbare Filme, die zwar im äußersten Unglücksfall verbrennen, aber niemals explo dieren tönnen. Für sämtliche städtischen Röntgeninstitute besteht außerdem noch ein strenges Rauchverbot. Bei Neubauten von Krantenhäusern wird bewußt darauf geachtet, daß die Röntgen institute in besonderen Gebäuden in der erforderlichen Entfernung von der Krantenanstalt selbst untergebracht werden."

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,, Nach menschlicher Boraussicht" gilt also ein ähnliches Unglüd in den Berliner städtischen Krantenhäusern als ,, pollfommen aus geschlossen". Hoffen wir, daß die Boraussicht" nicht trügt.

Um die Mißhandlung der Zigeuner. Den Kannibalismus bestätigen die Gefängnisbeamten.

Kaschau , 24. März.

Zu Beginn der Situng im 3igeunerprozeß in Kaschau stellte der Präsident fest, daß es dem An geklagten Paul Ribar gelungen sei, durch den Lokal augenschein im Krankenhaus ein einwandfreies Alibi zu erbringen.

Sierauf erfolgte die Bernehmung des Gefängnisdirektors Janitschet, der auf das bestimmteste erklärte, daß die Zigeuner im Laufe der Voruntersuchung nicht mißhandelt seien. Auf die Frage des Rechtsanwalts Dr. Friedländer, ob sie etwas von der Menschenfresserei erzählt hätten, antwortete der Gefängnisdirektor, daß Hudat einmal erklärt habe, er habe haupt­fächlich die Brüste von Frauen besonders schmackhaft gefunden, sie erinnerten ihn an den Genuß von Pferdefleisch. Sodann wurde der Inspektor Johann Krecsi vernommen, der ebenfalls zu Protokoll gab, daß die Angeklagten nicht geschlagen seien. Er mies eine Reihe von Karten und Briefen Filtes vor, in denen dieser ihm verschiedene Wünsche ausgedrückt habe, aber nirgends auch nur ein Wort von Mißhandlungen erwähnte. Auch der Gefängnisinspektor Michalfalvy bestreitet entschieden jede Mißhandlung der Zigeuner. Auf eine weitere Frage, ob sie auch ihm gegenüber etwas von Menschenfresserei erwähnt hätten, gab er folgendes befannt: Die Zigeuner haben befundet, daß sie ihre Opfer zerteilt, gefocht und mit Kartoffeln garniert gegessen haben. War das Opfer zerteilt, so habe jeder sein Teil genommen und weggetragen. Er wiederholte, daß auch diese Angaben der Zigeuner ohne Mißhandlungen erfolgt seien.

Dazu ersuchte der Angeklagte Filfe um das Wort und erklärte, daß er vom Gefängnisinspektor selbst zwar niemals geschlagen, wohl aber auf seinen Befehl mißhandelt worden sei.

G

Die Aufbauklaffen für besonders befähigte Kinder. Die Stadtverordnetenversammlung hat durch Beschluß vom 21. Februar grundsäglich zugestimmt, daß an Groß- Berliner Bolts­schulen versuchsweise zunächst 20 Aufbautlaffen für be sonders befähigte Rinder des achten Schuljahres eingerichtet werden sollen. Diese Aufbautlassen sind der Anfang der für die Volksschulen geplanten Oberstufe, die man durch Zusammen. faffung des Schuljahres 8 mit den neu anzufügenden Schuljahren 9 und 10 schaffen will. Nachdem auch der Minister für Wissen schaft, Kunst und Boltsbildung zugestimmt hat, sind zu Beginn des Sommerhalbjahres an neunzehn Schulen solche Aufbauflassen er öffnet werden. Die Kosten in Höhe von jährlich 128 000 m. wären für das laufende Jahr, weil sie nicht mehr in den Haushalt einge­stellt werden konnten, aus Borbehaltsmitteln zu decken.

Die Wahnsinnstat einer Mutter.

Wie kam es zu der Tragödie in Wilmersdorf ?

Das Motiv zu der furchtbaren Taf der Kaufmannsfran| megs. Die Familie war früher in Görlig ansässig, fam dann aber Bölsche( nicht Lötsche) in der Schlangenbader Str. 87 im Bezirk Wilmersdorf ist die geradezu verzweifelte wirt­fchaftliche Notlage, in der sich die Familie bereits feit vielen Monaten befand.

Der Gerichtsvollzieher ging aus und ein, faum ein Möbelstück stand in der Wohnung, das nicht versiegelt war. Der Mann weilte seit einigen Tagen irgendwo draußen in der Broping, feine Abwesenheit benutzte bie schwergeprüfte Frau, um ein Ende zu machen. Ihre drei Kinder nahm sie mit in den Tod.

Bölsche hatte vor einiger Zeit mit seiner Familie in dem neu

nach Berlin . Im November v. J. wurde die 5- Zimmer- Wohnung bezogen. In den Räumen erkennt man deutlich die fortschreitende Not, die von der Familie ertragen werden mußte. Fast alle Möbel sind verkauft oder verpfändet worden, logar die Betten der drei Kinder, die nun mit den Eltern zusammenschlafen mußten. Die verödete Wohnung murde, nachdem die vier Leichen dem Schauhause zugeführt worden waren, polizeilich versiegelt.

Der Trunkenbold als Gerichtsvollzieher

Die Verhandlung wird vertagt.

Wir berichteten gestern abend über die Unter­schlagungen des Gerichtsvollziehers Preller, der jeden Tag zwei Flaschen Kognat und vierzig Gläser Bier frant. Gestern wurde die Verhandlung vertagt.

Da in der Beweisaufnahme verschiedene Zeugen befundeten,

errichteten Gebäude cine 5-3immer Wohnung bezogen. Die Kosten des Haushalts gingen aber über die wirtschaftlichen Kräfte des Mannes hinaus, denn wiederholt wurde der Gerichts vollzieher bei den Leuten gesehen. Schon am Donnerstag tamen weder Frau Bölsche noch die drei Kinder, die 15 Jahre alte Urfula, die 10 Jahre alte Ingeborg oder der 9 Jahre alte Sohn Wolfgang, zum Vorschein. Am Freitag vormittag machte. fich dann im Hause ein starter Gasgeruch bemerkbar. Mieter alarmierten Bolizei und Feuerwehr. Die Beamten, die sich daß der angeklagte Gerichtsvollzieher, der sich wegen Amtsunter Zutritt verschafften, fanden alle Türen in der Wohnung geschlagung und Ürkundenfälschung zu verantworten hatte, fa st öffnet. Im Schlafzimmer lagen Frau Bölsche und die Kinder immer betrunken zum Dienst erschien, tam der Sachverständige Wiederbelebungsversuche regungslos in den Betten. waren bei allen ohne Erfolg. Die Frau hatte, weil in den Simmern Dr. Wiener in seinem Gutachten zu dem Ergebnis, es sei möglich, mur elektrisches Licht ist, die Gashähne in der Küche aufgedreht und daß der Angeklagte seine Verfehlungen in ständiger sinnloser die Tür aufgelaffen. So strömte von dort her das Gas ungehindert Betrunkenheit begangen habe. Darauf beantragte der Staatsanwalt ein und führte bei allen vier Personen den Tod herbei. Die Bertagung der Verhandlung, damit der Angeklagte durch einen Kriminalpolizei hat die Leichen beschlagnahmt. Ohne 3weifel Gerichtsarzt noch einmal beobachtet und auf seinen Geist es zu­hat wirtschaftliche Not die Frau in den Tod getrieben, das geht auch it and untersucht werde. aus verschiedenen Abschiedsbriefen an Berwandte und Freunde hervor.

Der Kaufmann Arnold Bölsche, ein Mann von 45 Jahren, ist Bertreter einer auswärtigen Firma und viel unter

Achtung! Falschgeld!

Bis zu 3000 Mart Belohnung ausgesetzt.

Seit längerer Zeit tauchen nicht nur in Berlin , sondern auch im Reiche verschiedene Fälschungen von 10- und 20- Mart- Reichsbantnoten mit dem Ausgaben­datum vom 11. Oftober 1924 auf.

Nach längerer Beratung folgte das Gericht dem Antrag des Staatsanwalts, vertagte die Verhandlung- und beauftragte Medizinalrat Dr. Dyrenfurth, den Geisteszustand des Angeklagten | zu untersuchen.

mählich so groß geworden, daß die Gewinnung guter $ flegestellen immer schwieriger wurde. Leider gaben auch viele Pflegeeltern die Kinder in späteren Lebensjahren wieder ab.

Es wäre erwünscht, daß recht viele Familien oder alleinstehende Frauen, deren räumliche und wirtschaftliche Verhältnisse die Auf­nahme eines Pflegefindes gestatten und die auch in gesundheitlicher und erzieherischer Hinsicht den Anforderungen entsprechen, fich bet ihrem Bezirksjugendamt melden. Neben dem erhöhten Pflegegeld wird nach wie vor Kleidung, Wäsche und Schuhwerk ge­währt. Ebenso haben alle städtischen Pflegefinder Anspruch auf freie ärztliche Behandlung und freie Heilmittel.

Flugzeugabsturz in Polen .

Bei Radom verunglückte bei einer Notlandung infolge Motor defektes ein polnisches Militärflugzeug aus Kratau. Die beiden Infaffen, zwei Fliegeroffiziere, wurden schwer ver­wundet.

Hersteller und Verbreiter dieser Fälschungen sind bisher noch nicht ermittelt. Die Fälschungen sind bei einiger Aufmerksamkeit durch Vergleichen mit den entsprechenden echten Noten zu er tennen. Die eine Sorte der umlaufenden falschen 10- Martscheine ist an der mangelhaften Wiedergabe des mannertopfbild. niffes auf der Borderseite der Note leicht fenntlich. Der Gesichts. ausbrud ist starrer als bei der echten Note, Halstragen und Lak des Ropfbildnisses find im Gegensatz zu der echten Note mit starken dunklen Strichen durchzogen, und der Kragen hebt sich gegen den Latz nicht ab. Die andere Art der umlaufenden 10. Martschein fälschung ist wesentlich besser. Die Wiedergabe des Kopfbild niffes ist gut. Der Kragen hebt sich vom Batz besser ab, als bei der ersten Art, jedoch längst nicht so prägnant wie auf ben echten Parteinachrichten Scheinen. Auffälliges Rennzeichen ist: Während das auf dem rechten unbedruckten Rand der Note wellenartig verlaufende Rippen- Ginsenbungen für biefe Rubrik find muster bis dicht an die rötliche Einrahmung des Kopfbildnisses her­anreicht, befindet sich auf den Falschnoten neben der rötlichen Ein­rahmung des Kopfbildnisses ein von dem Rippemmuster nicht durch zogener glatter Rand.

Die Fälschung der 20- Marfscheine ist ohne weiteres an der mangelhaften, unsauberen und harten Wiedergabe des Frauen­topfbilbniffes auf der Borderseite der Note zu erkennen. Der Gesichtsausdrud der Frau zeigt auf den Falschnoten ältere und härtere Züge als auf den echten.

Das Publikum wird ersucht, Einzahler der Falschnoten der Polizei zu übergeben. Für Mitteilungen, die zur Aufdeckung einer Falschmünzerwerkstatt führen, hat die Reichsbant eine Belohnung bis zu 3000 m. ausgefeßt. Es wird gebeten, sich an die Falschgeldzentralstelle des Polizeipräsidiums Berlin in der Alten Leipziger Straße 16 zu wenden.

Erhöhung der Pflegegeldsätze.

Der Magistrat hat beschlossen, die Pflegegeldfäße für die in der Familienpflege in Berlin untergebrachten städtischen Pflegefinder( Waisenfinder) zu erhöhen.

Bom 1. Juli werden für Kinder im 1. bis 2. Lebensjahre 1,50 m. täglich wie bisher gezahlt, für Kinder im 3. bis 6. Lebensjahr sollen fünftig durchweg 1,20 m. und für Kinder im 7. bis 14. Lebensjahr 1,10 m. täglich gezahlt werden. Für Rinder im schulpflichtigen Alter tritt also eine Erhöhung um 20 Pf. täglich ein.

Durch die Erhöhung entstehen für die Stadt beträchtliche Mehrausgaben, ba viele tausend Kinder in Frage fommen. Wenngleich man bei der Unterbringung verwaister oder verlassener Rinder davon ausgehen muß, daß überwiegend ideelle Gefichtspunkte für die Aufnahme der Kinder bestimmend sein sollten, so war das Mißverhältnis zwischen den Leistungen der Pflegeeltern für die Er­nährung und die Pflege der Kinder und dem Pflegegeldsatz all­

Funkwinkel.

WI

Berlin 68, Lindenstraße 3,

für Groß- Berlin

stets au bas Bezirkssekretariat 2. Hof, 2 Treppen rechts, zu richten. 7. Kreis Charlottenburg und Spandau . Juristische Sprechstunde heute, Sonne abend, 25. Mai, von 17-18 Uhr im Jugendheim Rosinenstr. 4. Gelegen heit zum Kirchenaustritt! 11. Areis Schöneberg. Canntag, 26. Mai, 9 Uhr, treffen fich alle Genoffen zur Borwäris" Agitation im Südgelände bei Steiner, Rantine in der Kolonie Deutschland .

Heute, Sonnabend, 25, Mai.

37. bl. Um 21 Uhr außerordentliche Funktionärßigung bei 8eple, Ebertn. Straße 7.

40. und

Morgen, Sonntag, 26. Mai.

41. Abt. Betrifft Besichtigung bes Kraftwerkes Klingenberg. Günstigste Fahrverbindung ist mit der Straßenbahn 89 unb 154 bis zur Warschauer Ede Boghagener Straße, von dort mit der Linie 13 bis zum Kraftwerk Klingenberg. Treffzeiten bleiben bestehen. Nachzügler tönnen an einer anderen wie im Ausweis angefegten Besichtigung nicht teil. nehmen. 93. Abt. Reukölln. Landagitation in. Storlow. Treffpunkt und Abfahrt pünktlich 6% Uhr Zeitungstiest Herzbergplay.

Bezirksausschuß für Arbeiterwohlfahrt.

10. Rreis Behlendorf. Kreisausschus, Selfer und Selferinnenfibung am Montag, 27. Mai, um 19% Uhr, bei Schnorre, Zehlendorf , Potsdamer Str. 3. Tagesordnung: Rriegsbefchäbigten und Kriegerhinterbliebenen fürsorge in Groß- Berlin." Referent Genosse Schwarz- Berlin. Interessenten find ein. geladen,

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Jungfozialisten.

Spree - Ranal. Treffpunkt 7 Uhr Bhf. Tempelhof. Feldflaschen mitbringen. Gruppe Tempelhof- Marienborf: Gonntag, 26. Mai, Fahrt nach dem Oder. Gruppe Neukölln: Heute, Sonnabend, 25. Mai, Landagitationsfahrt. Treffpunkt 17 Uhr Ringbahnhof Neukölln( mit Fahrrädern).

Arbeitsgemeinschaft der Kinderfreunde.

Brenzlauer Berg , Gruppe Bittor Abler, NO.: Sonntag Elternfahrt nach Meißners Hof. Treffpunkt 8 Uhr Greifswalder Ede Danziger Straße( Gas­anſtalt).

SAJ

Sozialistische Arbeiterjugend Gr.- Berlin

Einfendungen für biefe Rubrif nur an das Jugendfefretariat Berlin GB 68, Lindenstraße 3

Unser Sonderzug nach Magdeburg fährt heute 16.45 Uhr ab Potsdamer Bahnhof. Fahnen mitbringen!

Heute, Sonnabend, Treffpunkte für Magdeburgfahrer: Werbebezirk Tiergarten: 15% Uhr Kleiner Tiergarten. Werbebezirk Neu­talin: 15% Uhr( nicht 14% Uhr) Bhf. Neukölln. Rote Fahnen mitbringen! Falfplay 1: 15% Uhr Hochbhf. Nordring. Morgen, Sonntag, Fahrt Grabowfec. Treffpunkt 7 Uhr Bhf. Schönhauser Allee.

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Schönhauser Vorstadt: Morgen, Sonntag, Fahrt. Treffpunkt 6 Uhr Bhf. Gesundbrunnen . 40 Bf. Fahrgeld. 19% Uhr Heimabend Schönfließer Str. 7. Inftrumente und Turnschuhe mitbringen.

Aus englischen Singspielen und Operetten befam man am Abend zu hören. Das war wirklich einmal eine hübsche zumal als Soliften die ausgezeichnet fingende Sopranistin Margret fahl und start Joten verpflichtet worden waren. Die Vorträge, Vereine und Versammlungen. musikalische Qualität der Werte fonnte sich mit der gleichartiger beutscher durchaus. meffen, Bolkstümliche Orchestermusit schloß fich diesen Darbietungen an; meniger befannte, gefällige Werfe. Den Abschluß der Abendveranstaltungen machte Beethovens E Mo11. Streichquartett, Op. 59, gespielt von dem prachtvoll musizie renden Guarneri- Quartett. Die Vorträge dieses Tages waren leider nicht sehr volkstümlich gehalten. Auch Königswusterhausen brachte faum Themen, die für eine größere Hörerschar Interesse hatten menn man von der sehr hübschen Schilderung der Tauberland schaft am Spätnachmittag abfah. Dieser Bortrag war allerdings wirklich dazu angetan, einer größeren Hörerschar Freude zu bereiten und vielleicht manchen zu bestimmen, diesmal während der Ferien sich dieser prächtigen deutschen Landschaft zuzuwenden. Tes

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Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold". Gefchäftsstelle: Berlin G. 14. Gebaftianfir. 37/38, Sof 2 St. Steglig: Sonnabend, 25. Mai, 20% Uhr, Lehrter Bahnhof , mit Mufit und Fahnen. Mundoorrat mitbringen. Areuzberg, Jugend 3: Sonnabenb, 25. Mai, Fahrt nach dem Hölzernen See. Treffpunkt Drtsverein Treptow: Conn. Sonnabend, 17 Uhr, Görliger Borortbahnhof, abend, 25, Mai, Fahnennagelung in Petershagen . Beteiligung amanglos, Ab. fahrt 19.29 Uhr vom Schlefifchen Bahnhof. Anschließend bei schönem Wetter Frühtour nach dem Stienisfee. Ruberriege: Conntag, 26. Mai, 8 Uhr, Bootshaus.

Reichstartell Republit. Rövenid: Eonntag, 26. Mai, ab 10 Uhr Nebungs. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag, 11 Uhr, Bappelalee 15. Bortrag bes

schießen im Wilhelmshof, am Bahnhof Sirichgarten.

Serrn Dr. S. Saffe: Die Revolution des Zalentums." Harmonium: Selig.

teit( Schubert). Göste willkommen.