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Festtag in der Lüneburger Heide  

Ein neues Kinderheim im Landerziehungsheim Scheuen

Scheuen ist ein stilles Dorf in der Lüneburger Heide  , die nächstgelegene Stadt ist Celle  . Die vielen Berliner   Kinder, die in das Stadtberliner Landerholungsheim in Scheuen ver­sandt werden, haben das Vergnügen, in Berlin   in den Extrazug zu steigen und, ohne ein einziges Mal umsteigen zu müssen, mit dem Bug direkt in das Gelände des Erholungsheimes hineinfahren zu können: Steigt dann die ganze Schar aus, ist sie mit wenigen Schritten in ihren Quartieren, denn das Heim hat einen eigenen Bahnanschluß mit eigenem Bahnsteig. Das soll ihm irgendein anderes Heim erst mal nachmachen. Die Beríiner wissen von diesem Scheuen so gut wie gar nichts, und als in diesen Tagen ein neues Kinderheim eröffnet und geweiht wurde, bot das Landesjugendamt der Stadt Berlin  , dem unsere Ge­nossin Stadträtin Weyl vorsteht, Gelegenheit, das Heim zu be­sichtigen.

Die Fahrt geht zunächst auf der hannoverschen Strecke bis Lehrte  , einem unbedeutenden Städtchen, nach dem der große Bahn­hof in Berlin   seinen Namen hat. Von dort nach Celle  , einer Stadt mit einer Unmenge alter prächtiger und in schönen Farben aus gemalter Bürgerhäuser. Dazu überall schöne Barts. Man erkennt schnell die ehemalige Residenzstadt. Das einst fürstliche Residenz­schloß ist der prächtigste, Schloßbau im Lüneburgischen. Die alten Welfenherzöge verstanden zu leben. Eine Stunde Fußweg, 20 Mi­ruten Bahnfahrt bringen uns nach Scheuen. Damit sind wir be reits mitten in der Lüneburger Heide  . In Scheuen selbst hat man einen jener überraschenden Fernblicke, wie sie in der Lüneburger Heide   nicht selten find. In unbegrenzte Ferne schweift der Blick; ernste Wälder und die Heide, die sich jetzt allmählich in stillem Blühen ret färbt. Dann kommen Millionen Bienen und ernten. Hier also, zwar für das Auto nur 10 Minuten von Celle  , nur eine halbe Stunde von der Stadt Hannover   entfernt, für die Kinder aber in völliger Weltenferne, liegt Scheuen, das Berliner   städtische Land­erholungsheim.

Bei Onfel Paulchen.

Man glaubt, wie so oft, ein Heim auf einem Stück Land von üblicher Größe zu finden, steht aber plöglich auf einem Plateau und muß ein wenig befangen fragen: Ja, wo ist denn die Grenze des

Grundstücks? Run, das Grundstück umfaßt zurzeit etwa 700 prea bische Morgen, so daß es etwas schwer ist, die Grenze zu erfennen. Sie verläuft immer dort hinten". Und das hat seine Gründe. Während des Krieges hat der Staat hier, abseits von jedem Verkehr, Flugzeughallen errichtet. Auf diese Weise tam auch das eigene Bahngleis hin. Mann wurde ein Gefangenenlager anges gliedert. Die Gefangenen mußten auf dem Gebiet des nahegelegenen Gutes arbeiten. Nach dem Krieg verfiel und veram alles. Nie mand wollte oder fonnte mit den vorhandenen Baraden und den zertrümmerten Flugzeughallen etwas anfangen. Es war ein wildes, schlimmes Chaos. Da, im Jahre 1921, entschloß sich Berlin  , das heißt sein Jugendamt, zuzugreifen. Im Mai wurde zunächst auf Bachtland in den Baracken der Betrieb mit 101 Kindern eröffnet. Ein paar Jahre später waren es schon 450 Kinder. 1926 faufte Berlin   ein Gelände von 100 Morgen und bald darauf pachtete es das 600 Morgen große Landgut Scheuen auf 32 Jahre, so daß die Stadt Berlin   hier draußen über 700 Morgen 175 Heftar Land verfügt. Zum Vergleich: Der Berliner   Tiergarten  umfaßt etwa 250 Hektar= 1000 preußische Morgen. In diesem ge­waltigen Stück Heideland   ruhen ungeahnte Entwicklungsmöglich feiten. Man könnte sich vorstellen, daß im Lauf der Jahre eine ganze Jugend- und Kinder stadt entstünde, und es wäre eine wunderbare Aufgabe für einen Architekten, der auch Städte­bauer und moderner Mensch sein müßte, dieses ganze Gelände in zweckmäßiger Planung aufzuteilen, damit man, mag die Verwirk­lichung auch noch fern sein, heute schon sehen kann, in welcher Richtung die Entwicklung gehen muß.

Folgendes findet man in Scheuen: Unmittelbar am eigenen Bahnsteig liegt ein stattlicher Bau, ein ehemaliges Elektrizitätswert, das mit Hilfe des bekannten Celler   Architekten) a esler in glän zender Weise zu einem Gemeinschaftsbau umgestaltet wurde, der einen großen Speisesaal und eine weiträumig Küche birgt. Dahinter die alte Lagerstraße mit Baraden rechts und links, alle noch gut erhalten und imstande. Hier hat ein Teil der Kinder seine Schlafstätten. Mitten unter ihnen, gieichfalls in einer Baracke wohnend, der Vater des Ganzen, der Leiter von Scheuen, Direktor Paul Straube, überhaupt nur unter der Bezeichnung Onkel Paulchen' bekannt. Mit Onkel Baulchen!" kommen die ganz Kleinen, mit Onkel Baulchen!" fommen die Großen. Onkel Paulchen muß morgens früh um 4 Uhr auf den Beinen sein, muß aber auch abends um 8 oder 9 Uhr mit

"

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auch bis zu

18 Monats- Raten

Raddatz

Berlin W 66, Leipziger Straße   122/123

Theater, Lichtspiele usw.

Volksbühne Deutsches Theater Theat. d. Westens

Theater am Bülowplatz D.1. Norden 12310

81 Uhr

Berlin  , wie es weint u. lacht

Theater am Schiffbauerdamm. Norden 1141 u. 281 81 Uhr Gruppe junger Schauspieler Zum 253. Male: Revolte im Erziehungshaus Letzte Aufführungen! Partei- und Gewerk­schaftsmitgl. gegen Vorzeigung des Mit­gliedsbuches statt 3 und 4 Mark nur 1 Mark

8 U., Ende gegen 11 Die Fledermaus Musik v. Joh. Strauß  

Regie:

Max Reinhardt  . Musik. Einrichtung E. W. Korngold  . Ausstattg. L. Kainer!

Täglich 84 Uhr Sonntag 3% u. 8% Franz Lehars  Welterfolg!

Friederike

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Reichshallen- Theater Uhr. Gastspiel der beliebten Dresdner   Viktoria- Sänger Neues glänzendes Programm! Billettbestell. Zentr. 112 63 1. Aug.: Wiederauftreten der Stettiner Sänger Lönhoff- Bretti: Varieté: Tanz Orchester Adolf Becker  

derselben Frische den Kindern zur Verfügung stehen. Und das Ber­trauen, das man diesem Manne entgegenbringt, ist grenzenlos.

Es gibt überhaupt nur noch einen zmeiten Menschen, dem man ebensoviel Liebe und Vertrauen entgegenbringt mie dem Ontel Baulchen, und das ist die Stadträtin Weyl, die ihre schützenden Hände ständig über Scheuen hält und in Berlin   alles das denkt, arbeitet und schafft, was sich dort draußen in der Heide zum Glüc und zum Segen der vielen jungen Menschenkinder verwirklicht. Drei große belle und massive Häuser für je 72 Kinder find auf der Heide erstanden, von denen das dritte soeben eröffnet worden ist. Es ist eine Freude, durch diese schlichten, aber unendlich freundlichen, von Licht und Luft durchfluteten Räume zu gehen. Sechs Wochen können alle die Kinder, die jedesmal aus verbringen, und wenn zunächst auch noch die 8 an sich sehr gut den 20 Berliner   Bezirken durch die Aerzte ausgesucht werden, hier instandgefeßten Baraden ausheifen müssen, so ist es doch nur eine Frage der Zeit, daß sie gleichfalls durch schöne massive Neubauten erfekt werden. 50 ausgebildete Helfer und Helferinnen stehen dem Onkel Baulchen" in seiner schwierigen, verantwortungsvollen Arbeit zur Verfügung. Die Verpflegung dieser vielen hundert fleinen hungrigen Gäste wird zu einem guten Teil von dem Pachtgut deuen geliefert, und hier sind es Berliner   Fürsorge 3öglinge, die sich auf dem Gut als Bearbeiter des Landes tummeln und dazu helfen, den kleinen Berlinern das Leben an­genehm zu machen. Die Fürsorgemädchen hingegen arbeiten in der Küche und in der Wirtschaft, und eine Haushaltschule sorgt dafür, daß sie auch in anderen Fertigkeiten ausgebildet werden.

Willkommen, Freunde der Jugend.

Als die geladenen Gäste in Scheuen eintrafen, bot sich den Ueberraschten ein entzückendes Bild: Die gesamte bunte Kinderschar hatte sich versammelt, bildete Spalier und begrüßte die Ankommen­den mit Tücherschwenken und fröhlichen Zurufen. Erschienen waren Oberpräsident von Hannover  , Noste, Regierungspräsident von Lüneburg  , Dr. Behrmann, Bürgermeister der Stadt Berlin  , Scholz, Frau Stadträtin Weyl, Frau Siddy Wronsky   und andere Gäste. ,, Willkommen, Freunde der Jugend" leuchtete es in großen Buchstaben freudig und herzaewinnend von einem Eingangstransparent. Ueberall wehten, soweit man blicken fonnte, schwarzrotgoldene Reichsfahnen und die

Fahnen der Stadt Berlin  . Unter Borantritt der prächtig musizierenden Reichswehrfapelle aus Celle   formierte sich dann der Zug der vielen hundert Kinder und Jugendlichen zum Festplay. Hier sprach zuerst Bürgermeister Scholz- Berlin. Er begrüßte die anwesenden Gäste und hob es dann als besonderes Verdienst der Stadträtin Weyl hervor, daß sie Scheuen zu dem gemacht habe, was es iſt. Mir in Berlin  , sagte der Bürger. meister, geben das Geld für solche Zwecke gern her, denn es gilt unserer Jugend, die unsere Zukunft ist. Die Jugend aber muß sich auch bemühen, Verständnis dafür zu gewinnen, daß in einer so schweren Zeit wie der unferigen verhältnismäßig so viel für sie getan werden kann. Dann sprach, von freudigen Zurufen begrüßt, Stadt­rätin We ŋl. Die Arbeit, die wir für euch, Kinder und Jugend­liche, leisten, sagte sie, wäre nicht möglich, wenn die Herren in Berlin  , im Landesjugendamt der Stadt Berlin   und in den Bezirks­ämtern nicht so freudig mithülfen. Andererseits gilt der Dank der Stadt Berlin   wieder den Helfern hier draußen in Scheuen, den Hortnerinnen, den jungen Mädchen der Haushaltungsschule, den wiede arbeitsfreudigen Burschen des Gutes und in erster Linie unserem unermüdlichen Onkel Baulchen: Fröhlicher Zuruf dankte der Red­nerin. Schließlich sprach Oberpräsident Noste. Es ist gut und nützlich, so sagte er, wenn hier ein Ausgleich dadurch geschaffen wird, daß die Jugend aus dem ewig unruhigen, nervenzerrüttenden Berlin   in den tiefen Frieden unseres schönen Niedersachsen   kommt. Die Schlußworte seines Dantes galten der Stadt Berlin   und der Stadträtin Weyl im besonderen.

Der Abend sch ein berückendes Bild. In langem Fackelzuge bewegten sich die Kinder über das weite dämmrige Land und zogen einen feurigen bunten Kreis um die Gäste. Dann ging es hinein in den großen Eßfaal, der jetzt ein Festsaal war, und hier konnte man unter den vielen freundlichen Darbietungen mit Staunen und Be­wunderung feststellen, welche hübschen Kräfte sich auch unter den Fürsorgezöglingen befinden, die ein derbes Hans Sachssches Rüpel­spiel föstlich gestalteten. Als dann Ontel Paulchen in einer Stunde, die weit jenseits der lag, in der sonst Feierabend geboten wird, den Festabend schloß, entleerte sich der Saal in erstaunlicher Schnelligkeit. Die Kinderschar 30g beglückt und erfreut in ihre Heime. In der Dunkelheit verhallte ein truhiger mannhafter Gesang der zu ihrem Gut zurückkehrenden Fürsorgezöglinge. Und es war wie eine Ver­sprechung, sich nicht unterkriegen zu lassen, sondern sich durch zufämpfen zu einem neuen Leben.

Die Komödie SCALA

J1 Bismck.2414/ 7516

814, Ende geg. 10% U.

Reporter

3 Akte v. Ben Hecht  und Mac Arthur  

Regie: Heinz Hilpert  .

8 Uhr

Barb. 9256

Borrah Minevitsch's

Elf amerikanische Vagabunden usw.

Barnowsky- Buhnen PLAZA Tägi. 5 u. 815

Komödienhaus Norden 6304 Täglich 82 Uhr Hochzeitsreise

Sommerpreise!

Lustspielhaus Täglich 812 Uhr Du wirst

mich heiraten! Rundfunkhörer halbe Preise.

Planetarium

am Zoom Verläng. Joachimsthaler Straße B.5 Barbarossa 5578. 1614 Uhr Sternbilder des Sommers 18 Uhr Der Glutball der Sonne

2014 U. Von Pol zu Pol am Sternenhimmel Tägl. außer Montags u. Mittw. Erwachs.

MK, Kinder 50 Pf.

Mittw.: Erwachsene 50 Pf. Kinder 25 Pf

Wo spetsiman

gus w.billig?

Nur

Sonnt. 2,5 u. 85 Alex. 8066

INTERNAT. VARIETÉ

Rose­

Theater, Große Frankfurter   Str. 132.

Auf der Gartenbühne Täglich 5.30 Uhr

9 große Varieténummern

und

Gräfin Mariza.

Im Innentheater: Täglich 8.15 Uhr:

99

OLAF

Tragödie eines Sportlers

000001900 Sommer- Garten- Theater Berliner Prater

N 58, Kast.- Allee 7-9. Tel. Hb. 2246 Gastspiel Gustel Beer, Gretel Lillen Zarewitsch  

Operette von Franz Lehár  Dazu der große Varietéteil. Anfang Konzert 4.30. Burleske u Varieté 6 Uni. Operette 8.30. jeden Donnerstag großer Volkstag. Jed. Mittw. Kinderfest u. Veriosung

Groß- Berlin Berliner   Tik- Trio

Alexanderplatz  . Neukölln.

Lahnstr. 74/751

Revolutionäre" Streifführung.

Bei der Firma Termafit- Metall- GmbH.

beachtet worden.

Bei der Firma Fermasit- Metall G. m. 6. H. in Reinicken dorf- Ost steht die Belegscheft schon seit vier Wochen in einem Streit, der auf echt ,, revolutionärer Basis" geführt wird. Fast täglich wird in der ,, Roten Fahne" dazu aufgefordert, auf Sammellisten für die ftreifende Belegschaft zu zeichnen, der die ,, reformistische" Ortsver waltung des Metallarbeiterverbandes nicht die Streifgenehmigung erteilt hat. Daß die Ortsverwaltung für diesen Streit die Sanktion nicht geben konnte, ist für jeden klar, der nur einigermaßen die elementarsten gewerkschaftlichen Grundsätze kennt. Diese Grundsäze sind von der Belegschaft der Firma Fermasit nicht im geringsten Seit einiger Zeit schon bestanden in dem Betriebe Differenzen, über deren Belegung mehrmals verhandelt worden war. Zum 27. Juni war wieder eine Verhandlung angesetzt. Als der Organi­fationsvertreter erschien, stand die Belegschaft schon seit dem Morgen lator. In den Verhandlungen mit der Firma kam auch eine an= dieses Tages im Streit und zwar wegen Differenzen mit dem Kalku­nehmbare Verständigung zustande. Die Firma erklärte sich auch bereit, über Verbesserungen des Lohn- und Manteltarifes zu verhandeln, wenn die Arbeit wieder aufgenommen würde. Die Belegschaft lehnte das Angebot der Firma ab und verlangte die Entlassung des Kalkulators. In mehrmaligen Verhandlungen ges stand die Firma fast für alle Arbeiter ohnerhöhungen und auch eine Verbesserung des Rahmentarifes zu. Auch dieses Angebot wurde von der Belegschaft abgelehnt und darüber hinaus beschlossen, daß die Organisation nicht mehr verhandeln soll. Mit diesem Be­schluß war die Streifbewegung für die Organisation natürlich er­ledigt.

Wenn die streifenden Arbeiter jetzt mit dem Bettelsad umher­ziehen müssen und obendrein noch auf die Organisation schimpfen, daß sie ihnen keine Unterſtügung gewährt, dann trifft sie allein die Schuld, die ja ausdrücklich die Organisation als Ber­mittler abgelehnt haben. Ob diese ,, revolutionäre" Streif­führung mehr Erfolg haben wird als das Kuhhandeln" der Ge­werkschaftsvertreter, muß erst abgewartet werden, ist aber nach den bisherigen Erfahrungen stark zu bezweifeln.

Wetter für Berlin  : Teils heiter, teils bewölkt und noch etwas fühler, weiterhin Neigung zu Gewitterregen, westliche Binde. Für Deutschland  : Allgemein wechselnd wolkiges Wetter mit weiterer Ab­fühlung, strichweise Gewitterregen.

FUNK

RUND­

AM

Mittwoch, 24. Juli.

Berlin  .

16.00 Hermann Michaelis: Tiere rufen dich! 16.30 Ingenieur Bochmer: Technische Wochenplauderel. 17.00 Zweites Kinderfest.

18.40 Bad Landeck  .

Cohn- Wiener: Die Pyramiden Aegyptens  .

ABEND

19

19.30 Alois Weis: Die ehrenamtliche Tätigkeit in der Berliner   Stadtver­

waltung.

20.00 Wovon man spricht.( Redner und Thema werden durch Rundfunk be­kanntgegeben.)

20.30 Frank Wedekind  . Zur Feier seines 65. Geburtstages.., Der Marquis von Keith". Regie: Alfred Braun  .

Nach den Abendmeldungen bis 0.30 Tanzmusik. Während der Pause: Bildfunk.

Königswusterhausen.

15.40 Christine Sachse: Was kann die Landfrau für die Erzeugung gesunder Milch tun?

16.00 Legationsrat Dr. Böhme: Die Lage des deutschen   Schulwesens im Ausland.

16.30 Walther Hirschberg: Hugo Wolf   als Opernkomponist. 17.00 Nachmittagskonzert von Hamburg  .

18.00 Prof. Dr. Briefs: Ein halbes Jahr Arbeitsmarktentwicklung. 18.30 Staatsrat Holtz: Erlebnisse in Abessinien. 18.55 Karl Graef: Bau des menschlichen Stimmapparates. 19.20 Prof. Victor Bickerich: Deutsche   Musik im Auslande.

Berantwortl. für die Redaktion: Bolfgang Schwarz, Berlin  ; Anzeigen: Th. Glode, bruderei und Berlagsanstalt Baul Singer& Co., Berlin   S 68, Lindenstraße 3. Berlin  . Verlag: Vorwärts Berlag G. m. b. H., Berlin  . Drud: Borwärts Buch Sierzu 1 Beilage.

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Bis 31. Juli Tägl. 8 Uhr Tägl. 8 Uhr Sonntags 31½ u. 8%

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Leipziger

Fritz­Weber Sänger mit ihrem für Berlin   völlig neuen Programm

Operette

von Offenbach  Kammersänger Walter Kirchhoff