~ Sportund Spiel~
basdags
Das FTGB.- Fest beginnt.
Parole heute und morgen: Poststadion.
Reges Leben herrscht im Post stadion, auswärtige Bundes: mitglieder aus Feuerbach, Hamburg , Stettin , Hannover , Leipzig , Zeiz, Limbach, Bernburg , Lübeck und viele Provinzvereine tummeln sich bereits in den Anlagen des Poststadions zum Fest der Freien Turnerschaft Groß Berlin. Der heutige Nachmittag gehört den Kindern. Allenthalben luftiges Singen und Klingen, Jauchzen und buntes Leben. Freiübungen wechseln mit Einzel- und Stafetten läufen und fröhlichen Spielen. Die Baufen füllt das Konzert des FIGB- Musitforps unter Leitung des Dirigenten Walter.
Das Hockeyspiel
ASC. gegen FTGB.- Nordring beginnt um 18 Uhr. Gegen 19 Uhr sammeln sich alle Kinder und werden dann unter Begleitung der Turnerkapellen mit einem Fadelzug aus dem Stadion geführt. Der Sonnabend findet seinen Abschluß mit einer Abendfeier im Stadion, die 19.15 lihr beginnt.
Die überaus zahlreich eingegangenen Meldungen etwa 800 Leichtathleten, 1400 Einzel- und Stafettenläufer, 40 Spielmann [ chaften bedingen den Anfang aller Borfämpfe bereits Sonntag früh um 8 Uhr! Auch die
Tennis- Wettkämpfe
mit großer Beteiligung von Tennis- Rot- Berlin, Leipzig , 3wickau und der FTGB. beginnen ebenfalls schon Sonntag früh 8 Uhr! Das gesamte Verzeichnis aller Vorführungen hat der Technische Ausschuß in einem 24 Seiten umfassenden Programmheft zusammengestellt. Gleichfalls erwähnenswert ist die Festschrift, die in ausführlicher Weise die gesamte Vereinsgeschichte der FTGB. bringt. Weitere Auffäße, die durch zahlreiche Bilder belebt werden, machen mit der Arbeitersportbewegung im allgemeinen und dem Uebungsbetrieb der FTGB. im besonderen vertraut. Der vielseitige Sportbetrieb in Berlins größtem Arbeitersportverein ermöglicht auch die Abmidlung eines neunzehn Konturrenzen uinjassenden besonderen Programms, das pünktlich Sonntag, 15 Uhr,
im Schwimmbad
beginnt. An den Schwimmvorführungen find beteiligt: Arbeiterschwimmverein Welle- Berlin , Arbeiterschwimmverein Hellas- Berlin, Berliner Schwimm- Union 1913, Freie Schwimmer Berlin 12, Freie Schwimmer Faltensee, Freie Sportvereinigung Tegel , Schwimmverein Müggelsee 1921, FIGB.- Schwimmbezirk Kreuzberg . Die Meldungen der genannten Vereine bürgen nicht nur für abwechslungsreiches, sondern auch für ein an spannenden Momenten reiches Programm. Das Sandballspiel: FTGB.- Mannschaft gegen Bernburg beginnt 12.45, während 14 Uhr der Festeinmarich aller Teilnehmer erfolgt. The Begrüßungsansprachen halten:
Kreisvertreter Reichert und Franz Künstler, M. d. R. Dann folgen ohne Unterbrechung die Hauptfämpfe. Um 17.15 Uhr stehen sich die Fußballmannschaften der FTGB. und Lübeck in sehr guter Aufstellung gegenüber.
Ein furzes Schlußspiel in der Mitte der Kampfbahn beendet das FTGB. Jubiläums- Sportfest, das aufs neue die Volkstümlich teit der Freien Turnerschaft Groß- Berlin beweisen wird.
5 Trümpfe auf der Olympiabahn. Samall, Maronnier und Kremer die drei besten Steher, die zurzeit in Deutschland fahren, starten am morgigen Sonntag in einem Rennen auf der Olympiabahn. Obwohl Sawall auch heute noch als der Matador der Plößenseer Bahn gilt, konnte ihn in der letzten Zeit der Franzose Maronnier zweimal einwandfrei schlagen. Man sagt, daß der Franzose viel Glück hatte und nur durch die Taktik seines Schrittmachers Heßlich gewinnen fonnte. Das mag bedingt richtig sein, aber gewonnen ist gewonnen, und Sawalls Ruhm, auf der Olympiabahn unbejiegbar zu sein, ist start ins Wanken gekommen. Im Zeichen eines Zweikampfes Sawall- Ma ronnier werden die beiden Dauerrennen über 40 und 60 Kilometer stehen, und es wird interessant sein, zu sehen, ob Maronnier einen dritten Sieg erfämpfen wird. Als vierter Mann startet Lewanow, der erst dieser Tage in Leipzig zeigte, daß mit ihm immer noch zu rechuten ist. Toricelli, der Italiener, wird taum eines der beiden Dauerrennen gewinnen fönnen, aber er wird sich sicher nicht leicht geschlagen geben. Fliegerrennen für Berufsfahrer füllen den Renntag, der um 16 Uhr beginnt. aus.
gefertigt. Au st- Berlin, den man längere Zeit nicht mehr im Ring gesehen hat und der viel von seinem Können eingebüßt zu haben scheint, wurde von Hermannssohn Wiesbaden nach Punkten geschlagen. Ensel Köln tam über den Hamburger Kracht zu einem schnellen Erfolge. Kracht wurde in der dritten Runde auf einen ziemlich tief gesetzten Schlag, den der Ringrichter jedoch als Tiefschlag nicht anerkannte, ausgezählt. Das Treffen Scholz Breslau gegen Kosta Gleimiz ging über die Distanz und endete trotz besserer Arbeit des Breslauers unentschieden. Der nächste Kampfabend des„ Ständigen Borringes" findet über vierzehn Tage in der alten Winterkampfstätte in den Spichernsälen statt.
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Warum immer Schmeling?
Arbeiterboxer zeigen wirklichen Sport.
Die neugegründete Borabteilung der Freien Sport vereinigung Tegel 1899"( Mitglied des Arbeiter- Turn- und Sportbundes und des AABD.) veranstaltete gestern in ihrer schönen Trainingshalle in Tegel den ersten öffentlichen Trainings- und Bor: tampfabend. Leider konnten einige bundestreue Vereine ihre gemeldeten Borer nicht an den Start schicken, da der am Sonntag stattfindende Kreiswettstreit im Heben und Ringen die Absage erzwang. Die bundestreuen Athleten in Tegel , die ihren Verein von den Spaltungsschädlingen säubern mußten, sind durch ihre zielbe wußte Wiederaufbauarbeit sportlich sehr gut vorwärts gekommen. Der Verein steht unter der ausgezeichneten Leitung des Bortrainers Hensel, der auf dem besten Wege, seinen Verein zu einem führenden Arbeiter- Athletenverein zu machen.
Im Weltergewicht hatte der Draufgänger Walter seinen recht aggressiven Klubkameraden Bandte zum Gegner. Der spannende Rampf erzwang den stärksten Beifall; er gab ein schönes Zeugnis von der fleißigen zielflaren Arbeit des Vereins. Einen ebenso
Wassersportfreunde!
Morgen haben die Freien Segler Regatta! Im Osten bei Schmöckwitz , im Westen Tegeler See . Start 11 Uhr.
Rotten Rampf absolvierten auch die Fliegengewichte Lawerenz( Tegel ) und Jacob II( Alt- Wedding); hier gefiel besonders die entwid lungsfähige gute Linke des Teglers. Diese technisch recht ansprechen+ den Kämpfe wurden von vier weiteren flotten Schaufämpfen umrahmt. Die zwei jungen Anfänger im Fliegengewicht Tezian und Seefeld ( Tegel ) hielten ihren 3- Rundenkampf gut offen. Das Treffen Gast( Tegel ) gegen Jacob I( Alt- Wedding) mußte leider megen zu starken Nasenblutens des Moabiters abgebrochen werden. Im gea mischten Gewicht traf Gärtner ebenfalls auf einen Klubkameraden; auch diese harten Runden zwangen dem zahlreichen Premieren". Publikum stärksten Beifall ab. Leider endete der letzte Kampf des Abends mit einem Mißflang: Birus( Tegel ), der mit 20 Bfund Mehrgewicht gegen Peter( Lichtenberg) startete, unterlief während des Kampfes ein Tiefschlag und so endete dieser Kampf frühzeitig. mit der Kampfaufgabe des Lichtenbergers. Ringrichter waren Hensel ( Tegel ) und Beter( Lichtenberg ).
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Bor den Kämpfen fanden beifällig aufgenommene Trainingsporführungen im Seiffpringen, Keulenschwingen, Bogen an SandDie Borabteifäden und Maisbirnen und Doppelendbällen statt. lung der Freien Sportvereinigung Tegel 99" beginnt am 15. September mit einem sechswöchigen Vorbereitungsfurfus im Bogen, unter Leitung des Borleiters Hensel, jeden Dienstag und Freitag in der Humboldt- Schule in Tegel . Anmeldungen werden bei F. Lange( Tegel ), Veitstraße 25 und bei D. Hähne( Tegel ), Charlottenburger Straße 1a, angenommen.
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fationelle Meldung, daß der befannte Berliner Fußballspieler So Durch die bürgerlichen Blätter ging vor einigen Tagen die sen fationelle Meldung, daß der bekannte Berliner Fußballspieler So bed ſeinen Verein verlassen wolle nein, es hieß sogar, er hätte ihn schon verlassen. Wie wir jezt von Freunden Sobeds erfahren, war dies eine von ihm im Einverständnis mit seiner Mannschaft in die Preffe lancierte Ente zu dem 3med, einige, der Mannschaft unliebsam gewordene Vorstandsmitglieder zum Rücktritt zu zwingen, was inzwischen erfolgt sein soll. Wir müssen sagen, recht mertwürdige Kampfmethoden. Deutlicher gesagt: ein Betrug an der Desfentlichkeit.
Sportfest der Berliner Volksschulen.
Die Turnvereinigung Berliner Lehrer veranstaltet am 4. Sep. tember zum dreizehnten Male das Turn- und Sportfest der Berliner Boltsschulen auf der Treptower Spielwiese. Die Organisation des Turn- und Sportfestes hat Lehrer Krüger- Schöneberg. Es werden sich voraussichtlich 179 Boltsschulen mit rund 3000 Schülern und Schülerinnen an den Veranstaltungen beteiligen. Zur Durchführung tommen: Eilbotenlauf und Schlagballspiel um den Wanderpreis der Stadt Berlin und des Lehrerverbandes der Stadt Berlin ; ferner Bölterballspiele, Barlauf und Faustball für Rnaben, Bölferball- und Grenzballspiele für Mädchen.
Schifaf Weltmeister im freien Ringtampf. Der ostpreußische Berufsringer Schifat ist auf Grund seines Sieges über den Engländer Jim London von der Athletikkommission des Staates New Yort zum Weltmeister im Schwergewicht erklärt worden. Bisheriger Titelhalter war der Deutsche Sonnenberg, der seiner Würde verlustig ging, weil er die Weltmeisterschaft nicht verteidigte. Schitat, der in Amerita seit Jahren der erfolgreichste Ringer ist, und der mit dem Deutschen Steinke an der Spize der amerikanischen Ringer steht, galt seit Jahren als erster Titelanwärter.
Bundesreue Vereine teilen mit:
Sportlartell Charlottenburg. Gigung mit den Bereinsvorständen Moning, 2. Geptember, 20 Uhr, in der Adlerklaufe", Raiser- Friedrich Ede Grün straße. Wichtige Beschliffe. Tennis Rot Groß- Berlin. Dienstag, 3. Geptember, 20 Uhr, Funktionär. fizung im Berneuchener Schloß", Elbinger Str. 87.
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und Sportbund Ausgeschloffenen ganz deutlich zeigte, wohin der Wenn schon das 14. Kreisfest" der aus dem Arbeiter- Turn= Kurs der KPD . die Sportler führt, so hat der Rote Sport- und Kulturtag" in den Rehbergen ganz besonders dazu beigetragen, bei den Oppofitionellen die lleberzeugung zu stärken, daß der Kampf um die Einheit", um die Wiederaufnahme in den Zentralverbänden des Arbeitssport" nur eine Phrase ist und daß die Ausgeschlossenen als Kampfiruppe für die Kommunistische Parici icha ft Verwendung finden sollen. Ganz besonders zeigte sich das gegen alle freien Organisationen der Arbeiter. schaft bei der Veranstaltung der KPD. in den Rehbergen, die lediglich der Verächtlich machung der Gewerkschaften diente. Man fann über Führung und Richtung einer Bewegung geteilter Meinung sein, aber das konnten auch oppofitionelle Vereine nicht verstehen, daß sie von der KPD. in einer derartig niederträchtigen Weise gegen die Gewerkschaften mißbraucht werden sollten. Die Parolen, tein Proletarier, der nicht zum Verräter seiner Klasse werden will, darf in das Lager des Sozialfaschismus gehen", das heißt nicht am Gewertschaftsfest teilnehmen, das Gewerkschaftsfest dient der Arbeitsgemeinschaft des Sozialfaschismus mit dem Trustkapital" haben veranlaßt, daß die Freie Turnerschaft Neukölln, die Freie Turner schaft Charlottenburg, die Vereine von Spandau und viele Fichte Gruppen aus Protest gegen diesen Mißbrauch
Ringer- Wettstreit in der Bockbrauerei. In der Bockbrauerei, Fidicinstraße, der bekannten Kampfstätte der Boger, beginnt Dienstag, 3. September, ein interna tionaler Ringermettstreit mit erstklassiger Besetzung. Bei diesem Wettbewerb werden eine Anzahl der besten Vertreter des griechisch römischen Stils auf der Matte erscheinen, neben be= fannten Größen auch bewährte Kräfte aus dem Nachwuchs. An erster Stelle wäre der russische Beltmeister Jan Jaago zu nennen, dem Rolen Sport- und Kulturfag fernblieben. aus Desterreich fommen Benold und der Wiener Willmann. Die Auswirkung dieser KPD . Veranstaltung zeigt sich in einer Der zurzeit in Budapest ringende Meister Hanz Schwarz hat seine Be Resolution des Borstandes der Freien Turnerschaft Charlotten teiligung ebenfalls fest zugejagt. Neu für Berlin find die che burg", die wir Gegen den Strom", dem Organ der KPD maligen Amateurmeister Holuban( Ungarn ) und Wileder( Defter- Ausgeschlossenen entnehmen, die noch ganz klar den gesunden Sinn reidy), Aruküll( Finnland ), Aler Peterson( Estland ), Girsa.( Südeines großen Teiles der ausgeschlossenen Arbeitersportler zeigt. Sie amerita). lautet: Weitere Teilnehmer find Franz Naber( Ostpreußen ), Wolfe( Bremen ), Landau ( Rheinland ), auch der zähe Albert Sturm mill fich noch einmal mit den Jüngeren messen. Den Kämpfen geht ein Straftatt des starten Ruffen Michaloff voraus. Die Kämpfe stehen unter Aufsicht des Internationalen Ringerverbandes.
Walter Peter-
Desmet unentschieden!
Im Ständigen Borring" in der Bodbrauerei gab. Walter Beter Berlin nach seiner Rüdtehr aus Amerita feine Antritts. norstellung. Peter hatte den ringerfahrenen Belgier Desmet zum Gegner. Der Ameritafahrer bewies in seinem Kampfe, daß er drüben viel hinzugelernt hat. Die letzten beiden Runden kämpfte er zwar menig überzeugend, er fonnte das Treffen jedoch immerhin noch unentschieden gestalten. Der Berliner Boguhn murde von Richter Dresden durch genauere Arbeit nach Puntten ab
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Die Freie Turnerschaft Charlottenburg hat in ihrer legten Vorstandssigung einmütig feststellen müssen, daß im alten Kartell ein Kurs gesteuert wird, der unbedingt zur Spaltung und zur Bernichtung der oppofitionellen Arbeitersportbewegung führen muß. Der„, Rote Tag" ist nicht nur über den Kopf der Arbeitersportler hinweg beschlossen worden, er ist auch gegen den Willen der Arbeitersportler organisiert worden. Es liegen die flaren Beweise dafür vor, daß von Gegnern der freien Gewerkschaften, insbesondere von den führenden Genoffen der KPD. , der Rote Tag aufgezogen wurde mit der bewußten Noie der Gegenfundgebung gegen das am gleichen Tage stattfindende Gewerkschaftsfest des ADGB . Damit wird eine Kluft zwischen den Mitgliedern der freien Gewerkschaften und den oppofitionellen Arbeitersportlern geschaffen, die weder den Zielen noch den Interessen der oppofitionellen Arbeitersport bewegung und ihrer Mitglieder entspricht. Wir müssen deshalb
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eine hoffentlich fünftige Trennung der oppositio, nellen Arbeitersportler von den in den freien Bewertschaften, organisierten Arbeitern ab= lehnen, zumal wir immer wieder von unseren Mitgliedern die Mitgliedschaft in den freien Gewerkschaften, und mur in diesen, verlangen, Die Beranstaltung am 25. August ist in einer Forn aufgezogen, daß mir unmöglich eine aus solchen teilnehmenden Organisationen, die ausschließlich Organisationen der KPD. sind und eines überparteilichen Charatters heute entbehren, zusammen gesetzte Beranstaltung unter unseren Mitgliedern propagieren
fönnen."
anderen ausgeschlossenen Bereine sollten sich darüber klar sein, daß Der Borstand der Freien Turnerschaft Charlottenburg sowie alle der Weg, den ihre Bewegung jetzt gehen muß, nicht anders verlaufen fonnte. Wir werden es noch erleben, wenn diese Vereine nicht bald zur Einsicht kommen, daß fie durch die verstärkt einsetzende Bellenbauerei der KPD., wie es bei Fichte tatsächlich schon der Fall ist,
Gefangene der KPD.
werden, die willkürlich bei allen ihren Attionen die Vereine mißbrauchen wird. Ist doch schon, wie mir aus„ Gegen den Strom" entnehmen, in der Sportfraktionsfizung der Berliner KPD . die Parole herausgegeben, daß alle Sportfunttionäre in den Vereinen zu beseitigen sind, die nicht auf der Parteilinie der KPD . stehen. Das läßt noch so manches erwarten und zeigt doch so recht, mie richtig die Bundestreuen gehandelt haben, nicht einer Bartei, sondern der Willensbestimmung der gesamten deutschen Arbeitersportbewegung zu folgen.
Wir sind sehr gut über die Stimmung in den ausgefchloffenen Bereinen unterichtet und wissen, daß von Tag zu Tag die Erkenntnis wächst, daß sie sich auf falschem Wege befinden, und, wenn dies auch noch nicht so deutlich nach außen bringt, der Gedante nach dem Wiedereintritt in die Gesamtbewegung immer mehr Fuß faßt. Dazu bat ganz besonders das: Bundesfeft in Nürnberg beigetragen, deffen proletarischer Charaffer auch von der KPD . nicht verleugnet werden fonnte. Darüber sollte sich jedoch jeder im flaren fein, eine Wiederaufnahme der ausgeschlossenen Ber eine ist mur möglich unter Anerkennung der Grundsäge und Beschlüsse der Zentralverbände, und die besagen sehr deutlich: Du haft bei uns politische Denkfreiheit, aber betätigen darfst du dich bei uns nur im Sinne des Arbeitersports! Wer fommunistischer Zellenbauer ist, hat feinen Blag, dem wird die Tür gewiefen. Im Arbeitersport beftimmen die Mitglieder und nicht eine politische Partei!