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Englische Antwortnote an China .

Die chinesische Souveränität. - England erwartet weitere Vorschläge.

London , 6. September.

Die englische Regierung hat durch ihren Gesandten in Peking der chinesischen Nationalregierung eine Note über­mitteln laffen, die die Antwort auf den Wunsch Chinas dar­stellt, die der Jurisdiktion und Souveränität Chinas durch das System der Extraterritorialität auferlegten Beschränkungen beseitigt zu sehen.

Die Note führt aus, daß die englische Regierung, beseelt von den freundschaftlichen Gefühlen, die sie dem Bolt und der Regies rung Chinas immer entgegengebracht habe, das Ersuchen der chinesi­schen Regierung im Geiste der Verständigung geprüft habe. Die Note gibt einen historischen Ueberblick über das Zustande fommen der Extraterritorialitätsnerträge. Sie unterstreicht. daß zu der Zeit, in der zum erstenmal Europäer nach China famen, zwischen der westlichen Auffassung von internationalen Be­ziehungen und der chinesischen Gedankenwelt teinerlei Ber­bindung bestanden hatte. Die chinesischen Regierungen vergangener Zeiten hatten es nicht über sich gewinnen können, dem Europäer freien Zutritt zum chinesischen Staatsgebiet und freien Ber­fehr mit chinesischen Bürgern einzuräumen. Ebensowenig habe China damals die Nationen, zu denen diese Europäer gehörten, als gleichberechtigt anerkannt. Das Ziel der ersten Verträge sei gewesen, China zur Anerkennung der Gleichberechtigung Groß britanniens zu veranlassen.

Nachdem diese Regelung getroffen worden sei, habe sich Groß. britannien damit abgefunden, daß seine Staatsangehörigen sich den Beschränkungen zu fügen hatten, die die Achtung der Souveränität Chinas ihnen auferlegte. Es sei ihnen damals bis zum heutigen Tage die Anfäffigmadung nur in einer beschränften Anzahl von Hafen städten erlaubt worden, die unter dem Namen der Vertragshäfen bekannt seien./

Die britische Regierung erkenne an, daß das System der Konju largerichtsbarkeit mancherlei Mängel und Unzuträglich keiten aufweise. Bereits im Jahre 1902 habe sie in dem abge­

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schlossenen Handelsvertrag sich bereit erklärt, auf die extraterritorialen Rechte Berzicht zu leisten, sobald nach Ueberzeugung der eng­ lischen Regierung der Zustand der chinesischen Gesetzgebung und die Art ihrer Durchführung einen solchen Schritt als tunlich erscheinen lasse.

Die

Die Note führt weiter aus, daß die englische Regierung die Be­strebungen zur Abschaffung der ertraterritorialen Rechte mit Intereffe und Sympathie verfolgt habe. Sie gibt auch die Bereitschaft zu ertennen, zusammen mit der chinesischen Regierung das ganze Problem einer neuen Prüfung zu unterziehen, um zu ermitteln, welche weiteren Schritte zurzeit geschehen könnten. britische Regierung müsse jedoch bemerken, daß die Infraftsezung pon auf westlichen Rechtsprinzipien aufgebauten Gejezz­büchern nur ein Teil der Aufgabe sei, die bewältigt werden müsse, bevor es möglich sei, die bisherigen Vereinbarungen, die den Aufent­halt fremder Staatsbürger in China regeln, preiszugeben. Damit die Reformen zur Lebendigen Wirklichkeit würden, scheine es der englischen Regierung notwendig, daß die Prinzipien westlicher Gesetz gebung auch vom Volk verstanden und gebilligt würden. Die Note weist darauf hin, daß sowohl militärische Führer wie auch gewisse Gruppen und Verbände entweder willkürliche illegale Gerichte aus eigener Machtvollkommenheit schaffen oder daß fie versuchen, zu Recht bestehende Gerichte zur Förderung ge. miffer politischer 3iele zu benutzen. Bevor den an die Rechtsprechung zu stellenden Bedingungen nicht in weit größerem Maße entsprochen merde, als es anscheinend zurzeit der Fall sei, fcheine es der britischen Regierung feine andere praktisch durchführ­bare Möglichkeit zu geben, als das bestehende System der Ver= tragshäfen aufrechtzuerhalten, wenn auch vielleicht in einer modifizierten Form.

Nach Ansicht der englischen Regierung bestehe im Augenblick das Problem nur darin, festzustellen, welche weiteren Abänderungen in dem bestehenden System zurzeit wünschenswert und durchführbar feien. Sie erwarte weitere Vorschläge der chinesischen

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Nationalregierung hinsichtlich der Frage, welches Verfahren zur Untersuchung des Problems einzuschlagen sei. Sie werde allen solchen Vorschlägen gegenüber eine freundschaftliche und hilfsbereite Haltung einnehmen.

Britische Verluste in Palästina. Die Beduinen dringen vor.- Neue ernste Lage. Condon, 6. September. Blättermeldungen aus Jerusalem zufolge werden die ersten britischen Verlufte im Kampie mit Arabern aus Gaza gemeldet. Es verlaufet, daß die dortigen britischen Truppen in einen Kampf mit Abteilungen berittener Beduinen gerieten, die versuchten, in Palästina einzudringen. Es soll sich um Stämme von der Sinai- Halbinsel handeln. In diesem Kampfe sollen beide Teile schwere Berluste erlitten haben.

Auch in Berseba find, wie die Blätter berichten, Kämpfe zwischen britischen Truppen und Arabern im Gange.

,, Daily Telegraph " bemerkt: Wenn es wahr ist, daß Beduinen aus der Sinai- Halbinsel in Palästina eindringen, so wird dadurch eine neue und ernste Cage geschaffen.

Uus kairo wird gemeldet, daß Flugzeuge bei Nablus fünf Eingeborenen töteten und 20 verwundeten. Die Lage in Palästina sei in den Niederlassungen, die nicht durch Truppen geschützt sind, immer noch ernst. Große Abteilungen von Beduinen aus dem Nedschd sollen fich Palästina nähern.

In Haifa bleiben die Geschäfte der Juden geschlossen. Nach Abwehr eines Beduinenangriffs bei Safed und Samth durch britische Truppen find 80 Verwundete in Haifa eingetroffen. Flugzeuge wiesen arabische Streitkräfte zurück, die versuchten, Tiberias anzu­greifen. Die arabischen Berluste find angeblich schwer. Die Juden und Araber in Haifa boykottiesen einander.

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