Für zwei Milliarden Margarine.
Vor einem Weltmonopol des Margarinetrusts.
Seit drei Jahren ist in dem Vertrustungsprozeß der internationalen Margarine- Industrie Schlag auf Schlag erfolgt. Schon vor dem Jahre 1927, in dem sich die beiden holländisch- englischen Riesentonzerne Juergens und van den Bergh zu einem Trust verschmolzen, stand der internationale Margarinemarft unter dem beherrschenden Einfluß dieser beiden mächtigen Rapitalgruppen. Die schon damals oft angewandte Bezeichnung eines Mar. garine monopols traf aber insofern nicht das Richtige, als die beiden Großfonzerne sich in ihren verschiedenen Interessengebieten, besonders in Deutschland , England und Skandinavien , noch scharfe Konkurrenz machten. Außerdem bestanden aber in Europa noch der gleichfalls sehr fapitalfräftige Schicht- Konzern in Aufsig( Tschechoslowakei ) und der englische Seifenriese Lever Brothers- Sunlight Konzern, die immerhin als gefährliche Kontur renten der beiden Margarineriesen anzusprechen waren.
Mit der im Jahre 1927 durchgeführten Verschmelzung des Juergens und van- den- Bergh- Konzerns zu einem mächtigen Trust
murde der
Jetzt hat der Margarinetruft nach einer längeren Ruhepause, in der die Saugpumpe nur mit halber Straft arbeitete, zu einem ganz großen Schlag ausgeholt. Die vor wenigen Bochen durch geführte Verschmelzung mit dem englischen Seifen- und Fettriesen Lever Brothers- Sunlight- in Deutschland unter dem Namen Sunlicht gut befanntschließt privatwirtschaftlich nicht nur
die lehte Lüde des Europamonopols. sondern bedeutet gleichzeitig den entscheidenden Schritt zum Belt monopol. Lever Brothers , der zweitgrößte Industriefonzern Englands überhaupt, arbeitet mit einem Rapital von 1,3 milliarden Mart. Etwa 240 eigene Fabrifen und Tochtergesellschaften produ zieren für ihn in der ganzen Welt. Er ist Besizer riesiger Latifundien von Kokosplantagen und Palmwäldern in Zentralafrifa. Eigene Walfangflottillen bringen seinen großen Tranfabriken in Südafrika den hochwertigen antarktischen Blauwal zur Berarbeitung. In allen Teilen der Welt stehen fast 100 000 Arbeiter und Angestellte im Dienste dieses Konzerns.
Die Umsätze im letzten Geschäftsjahr erreichten 1,5 milliarden Auftakt zur monopolistischen Beherrschung Goldmart, während mengenmäßig 2,24 Millionen Tonnen versandt des europäischen Margarinemarktes gegeben. Die Basis dieser beiden wurden. In Zehn- Tonnen- Waggons verladen, wäre hierzu ein Konzerne lag ursprünglich in Holland . Durch schnellen Zugriff auf Güterzug notwendig, der von Berlin bis München und die überseeischen Rohstoffquellen für die Margarine. und Kunstfett- zurüd die Gleise bedeckt. Die Jahresbilanz von 1928 bringt deut industrie sicherten sich die beiden Konzerne zunächst das Rohstoff- lich zum Ausdrud, auf welchem Gebiet das Schwergewicht des Liefermonopol von Kopra , Palmöl usw. für die freie europäische Stonzerns liegt. Die Seife- und Parfümbeteiligungen Margarine- Industrie. Diese Machtstellung wurde so weit ausgebaut, allein weisen einen Wert von 500 Millionen aus, die überseeischen daß schon lange vor der Verschmelzung von Juergens und van den Rohstoffbesitzungen einen Wert von 320 Millionen Mark, Bergh die freien Werte der Delmühlen- und Margarine- Industrie in während in den Margarineintereffen 100 Millionen Mart Europa ihre Rohstoffe nur durch Vermittlung dieser beiden Groß- investiert sind. Aus der Verschmelzung dieses Riefentonzerns mit fonzerne, also ihrer erbittert sten Konkurrenten, faufen dem Margarinetrust entsteht ein Weltunternehmen in der Marfonnten. Dieses Rohstoffmonopol entschied in furzer Zeit das Schic garine- und Kunstfettindustrie, das über sal der meisten freien Werte in der Margarine- Industrie. Von der Bevorschussung langfristiger Lieferverträge bis zur Beteiligung war der Weg nicht weit, und von der Beteiligung war es bis zur völligen Aufsaugung oft nur ein Schritt. So beherrschten Juergens und van den Bergh bereits 1927 etwa 75 Proz. der gesamten deutschen Delmühlen- und Margarine- Industrie. Heute erstreckt sich ihr Einfluß bereits auf 85 Proz. der gesamten margarine. produktion in Deutschland . Von dem
deutschen Margarinefonfum von 450 Millionen Kilo jährlich, die einen Wert von etwa 630 Millionen Mart haben, werden also über 380 Millionen Kilo von dem Margarinetruft geliefert.
In der Beherrschung der Rohstoffquellen und der Aufsaugung einer Ungahl freier Fabriken erschöpfte sich jedoch der Machtausbau des internationalen Margarinetruſts noch nicht. So hatte sich der frühere van- den- Bergh- Konzern bereits vor Jahren in der englischen Belthandelsfirma Lipton u. Co. festgesetzt, die Europa und die überseeischen Länder mit einem engen Netz von Tausenden von Berkaufsstellen überzogen hat. Diese Gesellschaft, die zunächst als reine Teehandelsfirma arbeitete, befigt ein Kapital von etma 60 Millionen Mart und außerdem noch eine Tochtergesellschaft, die Meadom Dairy Corporation mit etwa 30 Millionen Mart Kapital. Durch die Beherrschung dieses weltumspannenden Handelsunternehmens ist der Margarinetrust in den Besig einer der größten und bestausgebauten Abjatorganisationen gelangt, die seine Produkte in allen Teilen der Welt zum Verkauf bietet.
Auch die Anfang 1928 nollzogene Angliederung des Schicht Konzerns in Aufsig brachte dem Margarinetrust einen wertvollen Zuwachs an gut eingespielten Absazorganisationen. Der SchichtKonzern, der auch Margarine fabriziert, dessen Stärte aber in der Kosmetit( Elida- Creme) und nach der Aufsaugung der Reichardt Katao- Werte auch in der Schokoladenindustrie liegt, hatte feine Hauptabsatdomänen in Mittel- und Osteuropa und besonders auf dem Balkan . Daß dieses Unternehmen vor der Verschmelzung von Juergens und van den Bergh zu einem Trust im Schatten dieser beiden Riesen recht gut gebieh, spricht für die finanzielle wie auch betriebstechnische Stärke dieser Kapitalgruppe. Mit seiner mehr oder minder freiwilligen Angliederung an den internationalen Margarineblock war der lezte größere Konfurrent auf dem fontinentalen Margarine- und Fettmarkt ausgeschaltet.
Konsum wächst weiter.
16 Prozent Mehrumfah im September bei der Konsum genossenschaft Berlin .
In gleichbleibender Stärke vollzieht sich Monat für Monat der Zugang neuer Mitglieder in die Berliner Verbraucher organisation. Im September erklärten wieder 2834 Haushaltungen ihren Eintritt in die Konsumgenossenschaft Berlin ( August: 2849). Im ersten Vierteljahr des 31. Geschäftsjahres( Juli/ September) erhöhte sich der Mitgliederbestand um 8483 auf 179 468.
Der Gesamtumsatz erreichte im September die Summe von 5 764 304,99 Mart, was gegenüber dem gleichen Monat des Borjahres eine Steigerung um 783 840,95 Mart gleich 15,7 Broz. bedeutet. Während in den Lebensmittelabgabestellen die Umsatzvermehrung sich auf 13,6 Proz. bemaß, betrug sie in der Gruppe Fleischabgabestellen 71,6 Proz
Ueberaus starte Fortschritte zeigen sich in der Benutzung der tonfumgenossenschaftlichen Spartasse; die Einlagen wiesen Ende September einen Bestand von nahezu 39 Millionen Mark ( 38 956 504,95 mart) auf. Es standen den Einzahlungen in Höhe Don 2268 294,38 Mart 913 136,97 Mart Auszahlungen gegenüber, sich im Vergleich zum Vormonat ein Mehr von 1 355 157,41 Mart ergibt. Nicht weniger als 5645 Spartonten wurden neu errichtet.
woraus
In das Nez der tonsumgenossenschaftlichen Abgabestellen reihte sich am 9. September die 242. Lebensmittelabgabestelle, Berlin D., Stralauer Allee 36, ein. Mit Beginn des Monats Oktober wurden infolge der Verschmelzung des Konsum vereins für Belten und Umgegend weitere 12 Abgabestellen angegliedert. Diese Abgabestellen find in Belten( 4), Birkenwerder , Bögow, Germendorf , Hennigsdorf , Kremmen , Marmiz, Dranienburg und Behlefanz belegen. Insgesamt verfügt die Konsumgenossenschaft Berlin nunmehr über 302 Abgabestellen, die sich zusammensetzen aus 253 Lebensmitelabgabestellen, 38 Fleischabgabestellen, 5 Warenhäusern, 5 Manufatturmarenabgabestellen und 1 Möbellager.
Zusammenschluß landwirtschaftlicher Genossenschaften. In der Broving Ostpreußen ist der organisatorische Zusammenschluß der landwirtschaftlichen Genossenschafts. Derbände unter Führung der Breußentasse durchgeführt worden.
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eine Kapitalmacht von annähernd 2 Milliarden Mt. verfügt. Die Fangarme des Margarinetrufts greifen aber noch weiter. So wird außer Lever Brothers in die Verschmelzungsaftion auch noch das größte nordamerikanische Fettunternehmen, die Procter und Gamble Comp. in Cincinnati einbezogen.
Dieses Unternehmen, das mit 105 Millionen Mart Kapital arbeitet und der Morgan- Bant nahesteht, beherrscht die Glyzerinproduktion in den Bereinigten Staaten faft zur Hälfte. Rund ein Drittel seines jährlichen Umsatzes von 720 Millionen Mart entfallen auf Spederjab und weitere 30 Pro3. auf Seife, Parfum und Kerzen. Die schon hohen Dividenden der Vorkriegszeit, die zwischen 12 und 16 Proz. schwankten, find durch die Gewinne der letzten Jahre weit in den Schatten gestellt. Schon 1926 wurde eine Dividende von 35 Proz. verteilt, die in den letzten beiden Jahren sogar auf 40 Broz fletterte.
Mit der Angliederung dieses Unternehmens hat sich der internationale Margarinetrust einen äußerst wertvollen Stüßpunkt auf dem amerikanischen Kontinent erobert. Nach den schlagartig erfolgten Zusammenschlüssen muß man damit rechnen, daß der Trust feine Monopolmacht, die von der Kontrolle der Rohstoffquellen über die Beherrschung der Fabrikation bis in die legten Kanäle des Berteilungsapparates hineinreicht, noch stärker bauen wird. Sein Ziel ist die Weltherrschaft über die für die Bevölkerungsmaffen der Industrieländer, unentbehrliche Margarine, Seifen- und Kunstfettproduktion.
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Nur eine einzige Macht hat bisher der Herrschsucht der Trustmagnaten Troß bieten fönnen,
Arbeitslosigkeit Anfang Oktober.
Gie nimmt im Reich leicht zu.
Die Arbeitslosigkeit hat nach dem Bericht der Reichsanstalt für die Woche vom 30. September bis 5. Ottober eine weitere fchwache 3unahme erfahren. Die Entlaffungen aus dem Baugewerbe, den Baustoffindustrien und der Metallindustrie, fonnten durch den Bedarf der Landwirtschaft und der Verbrauchsgüterinduſtrien nicht ganz ausgeglichen werden. Die Zahl der Arbeitslofen in der Versicherung( nicht identisch mit der Gesamtzahl) dürfte etma 750 000 betragen, das sind 170 000 mehr als im Vorjahr und 400 000 mehr als 1927. Die Belastung der Versicherung ist mithin jetzt schon sehr hoch. Geringer als im Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit nur in Westfalen und Bayern , besonders gedrückt erscheint die Situation in Sachsen .
Stürmische Elettroentwicklung.
Das Finanzfapital ist zufrieden.
Einen wichtigen Stüßpunkt des Finanzkapitals im internationalen Stromgeschäft bildet die Züricher Elettrobant. An dem Unternehmen ist hauptsächlich schweizer und deutsches Bankfapital beteiligt, das sich durch Finanzierung von Kraftwerken und Verkehrsunternehmungen sowie durch Beteiligung an den verschiedensten Elektrizitätsunternehmen einen großen Einfluß im europäischen Stromgeschäft verschafft hat.
Die Gesellschaft stellt in ihrem Geschäftsbericht für 1928/29 feſt, daß die stürmische Entwicklung auf dem Gebiete ber Elektrizitätswirtschaft ohne Rücksicht auf politische und wirtschaftliche Schwankungen unvermindert weitergeht. Der Strombedarf nimmt in allen Ländern stetig zu und kaum ist ein neues Werk dem Betrieb übergeben, harren schon wieder eine Reihe neuer noch größerer Projekte der Verwirklichung. Das Unternehmen, das iegt mit 75 Millionen Schweizer Franken Rapital arbeitet, weift einen Reingewinn von rund 9,8 gegen 9,6 Millionen Franken im Vorjahr aus. Die Dividende bleibt mit 10 Proz. unverändert. Die Aftienbeteiligungen der Bant belaufen sich auf 45,4 gegen 40,4 Millionen Franken im Vorjahr. Hiervon entfallen 14,6 Millionen auf deutsche Beteiligungen.
Die Reichsbant in der ersten Oftoberwoche. Nach dem Ausweis vom 7. Ottober hat die Entlastung der Reichsbant nach dem Ultimo nur zögernd eingesetzt. Allerdings muß bei den niedrigeren Rückflüssen auch in Betracht gezogen werden, daß die Anforderungen an die Reichsbank zum Ende September geringer waren als zu den vorhergehenden Ultimoterminen. Die gesamte Rapitalanlage der Bant in Wechseln. Schecks, Lombards einzelnen haben sich die Bestände an Wechseln und Schecks um und Wertpapieren ging um 240,2 auf 2680,1 mill. zurück. Im 119,4 auf 2408,9 Mill. verringert, während andererseits die Lombardbestände von ihrem hohen Stande Ende September sehr erheblich um 109,6 auf 76,7 mill. gesenkt wurden. In die Kassen der Bank floffen in der Berichtswoche 259,1 Mill. zurüd. Hiervon find 227.5 Mill. Reichsbanknoten, beren Umlauf damit auf 4686,8 mill. zurückging. Dia Goldbestände und deckungsfähigen Denisen haben sich um 14,3 auf 2561,5 mill. erhöht. Die Notendeckung durch Gold allein stieg von 45 auf 47,2 Proz. und die Dedung durch Gold und dedungsfähige Devisen von 51,8 auf 54,7 Prozeit.
3mmer noch mehr Stidsfoff. Wie gemeldet wird, will die Regierung spanische eine eigene Stidstoffindustrie ins Leben rufen.
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die Macht der organisierten Berbrauchermassen. Die deutschen Konsumgenossenschaften haben zwar die Eigen produktion von Margarine, noch nicht aufgenommen, jedoch reißen die beiden Seifenfabriken in Riesa und Düsseldorf ein ziemliches Loch in das Monopol des Seifentrusts. In Eng land haben die Konsumgenossenschaften durch eigene Margarine produktion gleichfalls das Monopol des Trusts durchbrochen und in ihren Seifenfabriken produzieren sie heute immerhin schon Bekleidungsstücke Wasche usWochenraten, Monatsraten, 20 Broz. des Seifenumsatzes von Lever Brothers . Hier zeigt sich deutlich, daß die Macht der in der Konsumgenossenschaft vereinigten Verbraucher heute bereits so start ist, daß sie auf dem Schlachtfelde der kapitalistischen Konzentration allein ihre Stellung halten tönnen.
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Der Reichstag hat Ende Juni 1929 eine Entschließung zu den Ausführungsbestimmungen des Kohlenwirt schaftsgefeges angenommen, die u. a. besagt, daß die Berraße 4. 1. etage einigungen der Verbrauchergenossenschaften die von ihnen benötigten teils auf Geibe, und neue Jadettanzüge. Rohlenmengen zu den gleichen Preisen und Lieferbedingungen er- Emotinganzüge, Abendanzüge. Frad 2andparzellen, Anzahlung 50 Mart, anzüge, Ulfter, Paletots, Gerodpaletots, mit Laugenehmigung, 5 Minuten vom halten wie der Handel; außerdem darf ihnen die Einhaltung von Bauchanzüge, fede Figur passend, Sport Bahnhof, Fahrpreis 20 Pfennige, felten Gehpelze, Mindestpreisen nicht auferlegt werden. Gegen die Ausführung dieser pelze, Damenpelamäntel preiswert, verkauft M. Sein, Berlin , Mufilapparate, Goldwaren enorm billig. Böhowstraße 38, bei Gerlach. Verfön Beschlüsse wendet sich der Reichstohlenverband. Er hat u. a. auch seine Sombardware. Leihhaus Friebliche Auskunft abends 7-9. ein Schreiben an das Reichswirtschaftsministerium gerichtet, in dem richftrafie 2, Sallesches Tor. er gegen die Beschlüsse des Reichstages Stellung nimmt. In diesem Zusammenhang interessiert ein Schreiben des Reichsfohlenverbandes an die Syndikate, in dem es u. a. heißt:
,, Der Reichstag ist in die Ferien gegangen und wird, wenn er vielleicht Mitte August einmal wieder zusammengerufen wird, jedenfalls noch nicht mit der Sache( Beschlüsse des Reichstags Dom 26. Juni 1929. Red.) befaßt werden. Es ist mit dem Reichys< wirtschaftsministerium vereinbart worden, daß Besprechungen innerhalb des Reichswirtschaftsministeriums über diese Frage erst stattfinden sollen, wenn die beiderseitigen Referenten( Ministerial rat Kralit vom Reichswirtschaftsministerium und Keil vom Reichs fohlenverband) Mitte August von ihrem Urlaub zurückgekehrt sein werden. Bis dahin bitten wir die Synditate, Erhebungen anzu stellen, welche Mengen in den letzten Jahren an die Genoffen schaften gelangt sind, und zwar wieviel direkt von den Syndikaten und wieviel durch den Handel."
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