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Zwei Richter.

Ichworenen find verfammelt, um an Hand der Urliften die Männer Dienit am Kinve

Die Vertrauensmänner zur Auswahl der Schöffen und Ge­

und Frauen zu ermitteln, die wert und geeignet sind, das hohe Amt eines Laienrichters auszuüben.

Das erstemal war das noch in dem im Vorort gelegenen Amts­gericht und der die Auswahl und die Nominierung leitende Richter ein älterer Mann von gewinnender Art, liebenswürdig, freundlich und gesprächig. Immer wieder betont er: Meine Herren, wir wollen doch auch ja darauf achten, daß wir Männer aus dem Volk bekommen, also Arbeiter. Besonders lieb sind mir Chauffeure, Fahr ftuhlführer, Straßenbahnschaffner und ähnliche Berufe, weil an unferem Gericht sehr viel Berkehrsdelikte vorkommen, für die wir fachkundige Schöffen brauchen." Das waren fluge und verständige Worte, die man gerne hörte und es kam eine Liste zustande, mit der man von dem Standpunkt, daß die Vertreter des arbeitenden Volkes zur Urteilsbildung mit herangezogen werden sollen, zufrieden sein

fonnte.

Aus der Jugendwohlfahrtsarbeit der Stadt Berlin .

Wer kennt die Arbeit der Berliner Stadtverwal­( ung? Biel zu wenig weiß von ihr die große Masse der Be­völkerung. Je weniger sie von all der Arbeit weiß, die jahraus, fahrein die Stadtverwaltung zum Wohl des Bolles leistet, desto willigere Ohren findet das demagogische Geschimpfe stadt­feindlicher Parteien. Was die Stadt Berlin in ihrer Jugend­wohlfahrtsarbeit leistet, darüber belehrt uns jetzt ein Film. Gestern wurde er im Phōbuspalaft( Europahaus am Askanischen Platz) geladenen Gästen aus der Stadtverwaltung zum ersten Male gezeigt.

Nach Ideen der Stadträtin Genoffin Weyl, der Dezernentin für die Jugendwohlfahrt der Stadt, ist der Film im Auftrage des Landesjugendamtes angefertigt. Freunde der Jugend werden an In diesem Jahr erfolgte die Zusammenkunft und die Auswahl den Bildern, die da vorüberrollen, ihre herzliche Freude haben. zum erstenmal in Moabit . Der Vorsitzende ein anderer Herr. Jünger Die. beiden Teile des Films führen uns hinein in die Arbeit der als der aus dem Vorort, hochbetitelt wie jener, aber sehr reserviert, Jugendpflege und der Jugendfürsorge. Eine sehr an­sehr fühl. Man merkte sofort, daß er Distanz halten wollte. Hatte sehnliche Zahl von Anstalten der Stadt, die teils in Berlin , teils jener die Vertrauensleute darauf aufmerksam gemacht, daß es er- außerhalb Berlins liegen, dient den Zwecken der Jugendwohlfahrt. wünscht sei, als Schöffen und Geschworene auch Vertreter der arbei- Im Film sehen wir das fröhliche Treiben, das diese Anstalten erfüllt. tenden Klassen heranzuziehen, so geschah hier das Gegenteil. Und das Wir erhalten Einblick in die Erholungsheime, die für die Ferien­tam so: Von zwei Vertrauensleuten wurden nacheinander vor verschickung vieler Zehntausender Kinder bereit stehen, in die Land­geschlagen: ein Tischlergeselle, ein Arbeiter und noch ein Arbeiter.... schulheime, die eine neue Form des Schulunterrichts erfolgreich Das war dem Herrn Vorsitzenden zu viel und er griff mit den durchgeführt haben, in die Erziehungshäuser, die der abgeirrien Worten ein: Aber wir können doch nicht nur Arbeiter nehmen." und geftrauchelten Jugend die Möglichkeit der Wiederaufrichtung Die darauf erfolgende Nennung eines höheren Medizinalbeamten bieten. Heitere Bilder aus den Ferienheimen in Nest, in Arendsee befriedigte ihn sicherlich, weniger die Nennung eines Schriftstellers. und in Scheuen, aus dem Jugendland 3offen, aus dem Montessori Nachdem dann aber die übrigen Vertrauensleute ihre Vorschläge Kindergarten Kreuzberg , aus dem Jugendhaus Stegliß, aus den gemacht hatten, ergab sich folgendes Verhältnis: 4 selbständige Ge- Waisenhäusern Alte Jakobstraße und Rummelsburg , aus den merbetreibende und Unternehmer, 1 höherer Beamter, 3 mittlere Erziehungsheimen Lindenhof, Struveshof und Kleinbeeren und aus Beamte, 2 höhere kaufmännische Angestellte, 3 Lehrer, 1 Landwirt, vielen anderen Stätten der Berliner Jugendwohlfahrtsarbeit ziehen 2 Schriftsteller, 3 Frauen und 4 Arbeiter. Niemand wird behaupten wollen, daß in diesem Gremium die Vertreter der Ar­beiterschaft übermäßig vertreten sind. Die Zwischen bemerkung des Richters wäre also besser unterblieben, und zwar um so, cher, als ihm anscheinend der Erlaß des preußischen Justizministers vom 10. Februar 1928 nicht bekannt war, in

an uns vorüber.

Es ist gut, daß all das einmal öffentlich gezeigt wird. Wie wenige wissen davon! Wie wenigen ist z. B. befammt,

daß die Stadt Berlin in den letzten zehn Jahren 84 Jugendheime eingerichtet hat! Das ist die Frucht der unermüdlichen Arbeit, die in der Berliner Stadtverwaltung die Sozialdemokratie geleistet hat. Erinnert man sich noch, wie es in der Berliner Jugendwohlfahrtsarbeit vor tem Kriege aussah? Im wesentlichen wurde dieses wichtige Gebiet leistungsschwachen Vereinen überlassen. Die bürgerliche Mehrheit der Stadtverordnetenversammlung wollte nichts davon hören, daß hier die Gemeinde eine wichtige Aufgabe zu lösen hatte. Die Sozialdemokratie ist an die Lösung herangegangen. Daß fie schon jetzt sich schöner Erfolge freuen darf, erklärt den Grimm und den Haß, mit dem ihre Gegner sie verunglimpfen. Das Ge­fläff und Geblaff dieser Meute zeigt uns nur, daß wir vorwäris fchreiten.

Volksbildungsarbeit im Bezirk Friedrichshain ."

In diesen Tagen erscheint unter dem Motto Bildung und Wissen macht frei" das Programm des Volfsbildungs= amt es im Friedrichshain für das Winterhalbjahr. 1929/30. Die Zahl der gebotenen Veranstaltungen ist außerordentlich groß. Volkshochschulfurse werden über Gutes Deutsch in Rede, Brief und Buch", über Wert und Verfälschung von Nahrungsmittein", fenntnis und Menschenbehandlung unterrichten. Die Musik wird gepflegt durch Sinfoniekonzerte, Lauten-, Mundharmonika, Man dolinen- und Schallplattenabende. Vier unentgeltliche Veranstal tungen führen den Hörer in verschiedene Gebiete der Kunst ein. Naturkundliche Spaziergänge im Friedrichshain und Lichtbilder­vorträge unter dem Titel Unser Bezirk aus alten Urfunden" pflegen Heimatliebe und Heimatfunde. Andere Lichtbildervorträge haben unterrichtenden oder unterhaltenden Inhalt. Das Bolfsbildungsamt ist stolz auf die Mannigfaltigkeit seines Brogramms. Der Friedrichshain will gerade als Bezirk mit zunt großen Teil ärmerer Bevölkerung auf dem Gebiete der Bolksbildung führend sein.

dem bei der Wahl der Schöffen und Geschworen en die Abberufung aus dem Verwaltungsrat?| 15 Jahre Zuchthaus für Gattenmörder

Notwendigkeit einer angemessenen Berücksichti gung der Arbeiterschaft und ihr gleichstehender Bersonentreise betont wird. In der obigen durch den Vor­sizenden geradezu beeinflußten Auswahl stehen vier Vertreter der Arbeiterschaft nicht weniger als 19 Vertretern gänzlich anders ge­arteter Berufe gegenüber. Soll das nun wirklich als angemessene Berücksichtigung der Arbeiterschaft gelten?

Das Streckenunglück bei Treptow . Lokomotivführer angeflagt, Weichensteller verurteilt.

Magiftrat und Stadtverordnete sollen entscheiden.

Zu dem Berfuch des Oberpräsidenten, auf eine Ab= berufung der Stadtverordneten Mühlmann, Rosenthal und Bunge aus dem Kreditausschuß und dem Verwaltungsrat der Stadtbant hinzuwirken, hat jetzt der Magistrat Stellung ge­nommen. Ueber die Abberufung fann nicht der Oberpräsident ent­scheiden, sondern es ist dazu ein Beschluß der beiden Ge meindeförperschaften erforderlich. Den drei Stadt­verordneten legt der Oberpräsident zur Last, daß sie bei der im Kreditausschuß vorgenommenen Prüfung der den Sflarets zu ge­währenden Krediterhöhung ihre Pflicht vernachlässigt hätten. Es Ein Eisenbahnunglück in der Nähe des Bahnhofs Baum- handelt sich dabei nicht etwa um Erlangung persönlicher Vorteile, schulenweg, bei dem ein Vorortzug aus Königswusterhausen sondern das ist die Ansicht des Herrn Oberpräsidenten­um Unterlassung der gebotenen Borsicht. Der Magistrat in eine Bahnarbeifertolonne fuhr und einen Arbeiter tötete und drei andere schwer verlegte, hatte will nicht so rasch urteilen, sondern hält zunächst eine eingehende ein gerichtliches Nachspiel vor der Spezialabteilung für Ber- Beratung in einem aus Stadtverordneten und Magistratsmitgliedern zufammengesetzten gemeinsamen Ausschuß für nötig. Er hat tehrsunfälle beim Schöffengericht Berlin- Mitte. daher am Mittwoch beschlossen: Der Magistrat nimmt von dem Angeflagt megen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung sind Ersuchen des Oberpräsidenten vom 24. Ottober Kenntnis und be­der Lokomotivführer Richard Melzer, der den Vorortzug führte, schließt, eine Dringlichteitsvorlage an die Stadtverord­der Rottenmeister Ernst Schulze , der die Strecke zu beaufsichtigen netenversammlung mit dem Antrage auf Einsetzung einer ge hatte, der Bauinspektor Paul Schmidt als Diensthabender der Ar- mischten Deputation von 25 Mitgliedern zur Be­beiterfolonne und der Weichenwärter Frig Leste, der die ankom ratung und Entscheidung der Frage über die Abberufung von Stadt­verordneten aus dem Kreditausschuß und Verwaltungsrat der Stadt­menden Züge durch Hörsignale zu verständigen hatic. An dem Un­glückstage arbeitete unter einer Brücke in der Nähe des Bahnhofes bank zu machen." eine Kolonne Arbeiter, die einen Gleisumbau vorzunehmen hatte. Als der Zug herantara, wurde der Arbeiter Walter Heine erfaßt und getötet. Einer der schwerverletzten Arbeiter sprang auf das Nachbargleis und wurde von dem aus entgegengesetzter Rich­tung tommenden Zuge erfaßt und verlegt. Der angeklagte Loto­motivführer gab bei seiner Bernehmung an, daß er entsprechend den Dienſtvorschriften mit nur 20 Kilometer Geschwindigkeit die Bau­stelle passiert hätte. Jedoch hätte er die auf dem Gleis arbeitende Kolonne nicht bemerkt, da der Ort zu grell beleuchtet war. Die An­flage wirft ihm vor, daß er mit unverminderter Geschwindigkeit über die Unglücksstelle gefahren sei und so den Tod des Arbeiters verursacht habe. Das Schöffengericht fam zu dem Resultat, daß nur dem engeklagten Weichenwärter Leste ein Verschulden an dem Unglücksfall nachgewiesen werden( onnte. Der Staatsanwalt vertrat den Standpunkt, daß sämtliche vier Angeklagten wegen fahr­Täffiger Tötung zu verurteilen seien. Er beantragte gegen den Loko­motivführer Meizer neun Monate Gefängnis, gegen den Rotten­meister Schulze ein Jahr Gefängnis, gegen den Weichenwärter Leste sechs Monate und gegen den Inspektor Schmidt drei Monate Ge­fängnis. Das Gericht sprach jedoch alle Angeklagten außer dem Weidjenwärter frei, da ihnen nicht nachgewiesen werden konnte, daß ihr an sich nicht einwandfreies Verhalten in Kaufalzusammen hang mit dem Unglück stände. Das Gericht hielt es für erwiesen, daß die Schuld dem verurteilten Weichenwärter traf, der nach der Beweisaufnahme den ankommenden Zug der Arbeiterfolonne zu spät und außerdem nur durch ein Signal, anstatt wie vorschrifts­mäßig zweimal, gemeldet hatte. Leske wurde zu sechs Monaten Gefängnis verurteilt.

Funkwinkel.

Das Barmas Quartett spielt das D- Dur- Streichquartett des Franzosen Cafar Frant. Der Drganist und Kirchenmusiker bleibt auch in seiner weltlichen Musik der strenge und traditions­treue Formalist. In einer Zeit, die neue Formen sucht und alte zerfetzt, wirkt diese in sich gefestigte Mufit wie ein ruhender Bol in der Erscheinungen Flucht. Mar Herrmann Neige lieft eigene lyrische Dichtungen. Der sonst etwas auf das 3ynische stilisierte Schriftsteller, der Referent über Kabaretts und abfeitige Dichtungen, jucht hier nach einem einfachen, beseelten sprachlichen Ausbruck. Sehnsucht mischt sich mit Katerstimmung, Lyrikt des Asphalts wird durchsetzt von starten, naturhaften Melodien, und manchmal glaubt man, das Bajazzomotiv zu hören. Die lustigen Lieder und Duette, die Gerhard Pechner und Trude Lieste singen, sind mit wenigen Ausnahmen weder sehr luftig, noch hochwertig, aber sie gewinnen durch technisch schöne, ausgebildete Stimmen an Gewicht. Dann reist Alfred Braun anläßlich des Reformationsfeftes mit seinem Mitrophon nach Wittenberg . Er zeigt Ausschnitte aus Luthers . Leben, was auch von Berlin aus geschehen tönnte. Bon der Beschreibung des Lutherhauses hat der Hörer nichts, besonders, da Braun diesmal als Funfreporter nicht viel zu sagen weiß. Es ist hier schon öfters über die Nuzloligkeit dieser Art Don Reportage geschrieben worden. Eindrucksvoll allein bleibt die Rezitation von Eine feste Burg " durch Eugen Klöpfer , der das Monumentale, Holzschnittartige und Berinnerlichte des Liedes zum starken Ausdrud bringt. Girofle Giroflá", eher eine Der Deutsche Republikanische Reichsbund, Ortsgruppe Berlin . fomische Oper als eine Operette, gehört musikalisch zu den besten der und Der Bund ", Vereinigung, Freiheitlicher Akademiker, behandeln Gattung. Der Komponist Lecocque, in der Nähe Offenbachs ange bei dem heute, Donnerstag, den 31. Ot ober, stattfindenden Aussiedelt, ist reich an Melodien und wissend in der Technit, und des­sprache Abend im Saal des Demokratischen Klubhauies, halb bedeutet diese Sendung unter Waghalters außerordentlich ein­Bittoriastraße 24, abends 8 Uhr, das interessante Thema: Die fühlender Leitung für den Hörer mehr als ein liebenswürdiges Ber­staatsbürgerliche Erziehung des deutschen Stugnügen. Es ist gut, daß der Regisseur die Rolle des Conferenciers denten". Ueber das Thema spricht Regierungspräsident Dr. übernimmt und den Hörern die einzelnen Auftritte vorher fucz Friedensburg Kaffel. Bäste willkommen! stizziert.

TELE FUN

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F. S.

Bereitelter Selbstmord des Täters.

Frankfurt a. d. D., 30. Oftober. Der Melker Finger aus Görlsdorf, Kreis Lebus , der sich vor dem hiesigen Schwurgericht wegen der Ermordung feiner Ehefrau zu verantworten hatte, wurde nach drei­tägiger Verhandlung wegen Totschlages zu 15 Jahren 3uchthaus verurteilt. Da der Angeklagte furz vor der Urteils. verfündung einen Selbstmordversuch unternahm, der noch im letzten Augenblick vereitelt werden konnte, wurde vom Gericht die Fesselung angeordnet. Der Staatsanwalt hatte wegen Mordes die Todesstrafe beantragt. Finger war zweimal verheiratet. Auch seine erste Frau starb unter verdächtigen Umständen. Sie murde eines Tages erwürgt mit einem Sack voller Steine um deit Hals aus dem Waffer gezogen. Ermittlungen, die damals gegen den Ehemann angestellt wurden, blieben aber erfolglos.

Ein teurer, aber schlechter Deckhengst.

Wozu 1924 noch Staatsgelder vorhanden waren.

Die Sache spielt im Jahre 1924. Der preußische Staat sparte sehr; die oberste Rennbehörde mußte durchaus einen neuen Dedhengft haben. Der ehemalige Offizier und Gutsbesiger, später Pferdefachverständiger und Trainer Sulzberger, ent­deckte das Gewünschte im Gestüt des Sir Victor Saffoon in England. Er schrieb an die Zuchtkommiffion, daß der Dedhengft Caligula für 30.000 Pfund zu haben sei.

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Die Oberste Rennbehörde war bereit, 25 000 Pfund gleich eine halbe Million Mart zu zahlen so viel Geld hatte 1924 der preußische Staat für einen Deckhengst noch übrig. Die Mitglieder der Zuchtkommission, Bischoff und Friedheim, fuhren nach England hinüber und sahen sich Caligula an. Bischoff gefiel er nicht, Friedheim fragte bei dem Borsitzenden der Zuchtlommission, Freiherrn von Oppenheim, an. Die Zuchtkommission gab ihre Einwilligung zum Ankauf des Hengstes. Sulzberger führte die Bera handlungen mit dem Trainer Crawvord, der beauftragt war, den Kauf unter Ausschaltung von Zwischenhändlern abzuschließen. Der Preis war mit 15 000 Pfund( etwa 300 000 m.) angesetzt. Even erst war Sulzberger von Crawoord nach London zu Friedheim zurückgekehrt, als ein Telegramm von der Obersten Renubehörde Mindestpreis 22.000 fund, bis morgen einlief: offen". Sulzberger ließ sich mun einen Sched in Höhe vont 22.000 Pfund schicken, erschien bei der British Bloodstot Agency, die das Geschäft tätigte und bat, man möge ihm eine Quittung über 22 000 Pfund ausstellen. Man meigerte sich hier, das zu tun. Sulzberger und der Pferdehändler Markus. der mit von der Partie mar, riefen telegraphisch aus Deutschland den Baron v. Trütsch­ler, den Inhaber der Irish Bloodstof Agency, nach London und sagte ihm hier flipp und far, daß es sich darunt handele, Caligula , für den die Oberfte Rennbehörde 22000 Brund gibt, für 15 750 Pfund anzukaufen. Baron von Trütschler beauftragte seinen Geschäftsfreund Menerscough, den Deckhengst zu kaufen. 6250 Pfund( etwa 125 000 mart) wurden unter Baron von rütschler, Meyerscough, Sulzberger und Markus geteilt.

Caligula erwies fich aber als jchlechter Dedhengst. Die British Bloodstot Agency wunderte sich, daß sie für Caligula 22 000 Bfund bekommen haben sollte, während sie in Wirklichkeit nur 15 750 fund erhalten hatte. Die Oberste Rennbehörde untersuchte den Fall. Sulzberger und Markus waren geständig, je 30 000 art erhalten und das Telegramm, das den Preis mit

Geheimnis der Telefunken- Lautsprecher

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FALZMEMBRAN.

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1918