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29 von
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berg an mich das Ansinnen, auf Einstellung eines Straf- würde er mit der Besserung unserer öffentlichen Zustände nicht sondern Kleinliche Nörgeleien den Hauptbiskussionsstoff der Werk. verfahrens hinzuwirken. Ich habe dies abgelehnt. Später hat bei Heinze& Co."( lex Heinze) sondern bei Schelling& Co. an- stattfizungen bildeten. Auch die im vorigen Jahre aufgenommene mir Dr. St. plößlich ein Verhältniß mit einer Frauensperson fangen."- 3 euge: Ich gebe zu, meine Meinung in dieser Weise Statistit im Berufe habe ein völlig negatives Resultat ergeben, angedichtet, die mir völlig fremd war und die ich meines geäußert zu haben. Angell. Ebstein: Waren es speziell Ihre da Werkstätten gerade die 14 schlechtesten Wiffens nie gesehen hatte, Präs.: Haben Exzellenz darauf Erfahrungen als Vormund des Dr. Sternberg, die Ihnen die fehlten. Auch die Sammlungen für den Unterstützungseine Beleidigungsflage angeftrengt? Beuge: Noch nicht. abfälligen Urtheile über Herrn v. Schelling abnöthigten?- und den Maifonds und den Maifonds seien völlig ungenügende gewesen. Ich zog zunächst bei dem Polizeipräsidenten v. Richthofen, der Beuge v. Derben: Ueberwiegend gewiß. Ich habe nach diesen Nachdem dem Vertrauensmann Rothe feitens der der Vermit Dr. Sternberg vorher gesprochen hatte, Erkundigungen ein Erfahrungen die Zustände auf diesem Gebiete für außerordent- fammlung Decharge ertheilt wurde, ermahnt der Vertrauensmann und dieser theilte mir mit, daß er ihn geistig nicht für gefund lich verbesserungsbedürftig gehalten und auch eine Petition des der Berliner Metallarbeiter, Otto Näther, die Schraubendreher, balte, da er in dem Gespräch logisch nicht weiter, Dr. Sternberg an das Abgeordnetenhaus unterschrieben. einen tüchtigen und befähigten Kollegen als Vertrauenszu wählen, sondern immer wieder auf einen und denselben Punkt Präs.: Haben Sie sagen wollen, daß nur der Justizminister, mann für ihren Beruf zu, da derselbe zurückgekommen fei. Ich ließ mir dann die Aften oder daß auch die Gerichte und die Staatsanwaltschaft ihre nächster Zeit voraussichtlich ein tüchtiges Stück Arbeit zu tommen und erfah daraus, daß Dr. St. aus einer ganz Schuldigkeit nicht gethan haben? Zeuge v. Dergen: Das verrichten habe. Die Versammlung stimmt dem zu und wählt geringfügigen Ursache sich zu Beleidigungen eines Rechts- lettere wollte ich fagen. Staatsanw.: Auf grund welcher einstimmig Gustav Eisenblätter. Im Punkt Verschiedenes anwalts hatte hinreißen lassen und ohne Grund einen Gerichts- Thatsachen? Beuge: Auf grund der Thatsache, daß ich bedauert Näther, daß die Arbeiter der Firma Frister u. Roßhof perhorreszirt hatte. Dann gingen furz hinter einander Gin- in dem Vorverfahren gegen Sternberg in den Akten auf große mann wieder nicht erschienen find, da gerade diese am meisten gaben und Beschwerden Dr. Sternberg's ein, in welchen eine Inforrektheiten gestoßen bin.- Staatsanw.: Worin bestanden Ursache hätten, ihre Verhältnisse zu beffern. Thate, Näther und höchst leidenschaftliche Sprache gegenüber verdienten Beamten diese?-3e uge v. D.: Zunächst ist Dr. St. bei dem Ent. Hirsch regen sodann die Einführung des Neunstundentages für geführt und beispielsweise gegen den Kammergerichts- Präsidenten mündignngstermin nicht persönlich vernommen worden, dann die Schraubendreher an und kommt die Versammlung zum Drentmann schwere Beschuldigungen erhoben wurden. Ich aber waren nach meiner Ansicht die Gutachten der beiden Sach- Schluß dahin überein, daß innerhalb spätestens 14 Tagen eine bielt es deshalb für nöthig, zunächst den Geisteszustand des Dr. verständigen so flüchtig, daß ich mich für verpflichtet hielt, eine weite öffentliche Versammlung durch den Ver= Sternberg prüfen zu lassen und übersandte zu diesem Zweck Beschwerde über die Aerzte an das Kultusministerium zu richten. trauensmann einberufen werden soll, welche alle seine Eingaben und Beschwerden an die Staatsanwaltschaft Ich habe die Ueberzeugung gewonnen, daß in den Gutachten über diese Angelegenheit beschließt. In der des Landgerichts II zur Prüfung feines Gemüthszustandes. Unrichtigkeiten und trasse Verdrehungen enthalten waren und Zwischenzeit sollen Vertrauensmänner- Konferenzen abgehalten, Mir war es in der That unklar, was Sternberg beabsichtigte daß den vielen Eingaben des Dr. Sternberg, die materiell be- desgleichen eine energische und gründliche Agitation für und ich mußte mich informiren, von welchen Motiven er geleitet gründet waren, nicht die entsprechende Berücksichtigung ge- den Neunstundentag in allen Werkstätten entfaltet werden, da wurde. Aus diesem Grunde habe ich mich bei Frhrn. v. Richt worden ist, wenn ich auch zugebe, daß Dr. daß Dr. Stern- allfeitig anerkannt wurde, daß die Geschäftskonjunktur gegen hofen informirt. Es ist möglich, daß die Entmündigungsfrage berg mit feiner außerordentlich schlechten Handschrift die wärtig günstiger als je zuvor sei und die Vorbedingungen für in meinem Anschreiben an die Staatsanwaltschaft zur Erörterung Geduld der Leser auf eine arge Probe gestellt haben möge. den Neunstundentag längst vorhanden wären. gestellt ist, ich selbst habe dabei aber feinerlei Stellung zu dieser Rechtsanwalt Sonnenfeld: Ist es richtig, daß Sie selbst Frage genommen und keinerlei Anweisung an den Staatsanwalt ebenso wie Dr. Sternberg als Quelle des über die Familie mit den Lohn- und Arbeitsverhältnissen der Arbeiter der Aktien Eine öffentliche Metallarbeiter- Versammlung, die sich ertheilt, den Entmündigungsantrag zu stellen. Es wäre mir Sternberg gekommenen Unglücks den Justizminister v. Schelling gesellschaft vorm. H. F. Eckert'schen Maschinenfabrik beschäftigte, lieber gewesen, dieser wäre nicht gestellt worden, denn dann betrachteten? Beuge v. D.: Nach meiner Meinung würde hätte ich gegen Dr. Sternberg Strafantrag gestellt, wie ich einen Dr. Sternberg, wenn er vorsichtiger und nachgiebiger gewesen Die Arbeiter der genannten Fabrik und die von den Ostbahntagte am 25. Februar in Spizig's Salon, Frankfurter Allee. folchen gegen feine Ehefrau thatsächlich gestellt habe. Rechts wäre, vielleicht aus der Affäre herausgekommen fein, er ist aber Rechts wäre, vielleicht aus der Affäre herausgekommen sein, er ist aber anwalt Sonnenfeld: Gin Paftor Enzian in Jena hat einmal ein sehr zäher Mann. Rechtsanwalt Sonnenfeld: If Werkstätten waren hierzu besonders eingeladen und auch ziemlich in der Sternberg'schen Angelegenheit mit dem Herrn Zeugen eine Ihnen bekannt, daß Anträge, die Professoren Eulenburg und Arndt übernommen, der zunächst auf die günstige Geschäftslage hinwies, zahlreich erschienen. Das Referat hatte Genosse Rohrlack Unterredung gehabt. Nach dem, was im Herrenhause darüber vor zu vernehmen, abgelehnt worden sind? Beuge: Ich glaube die auch dem Arbeiter die Möglichkeit giebt, seine Lage zu vergetragen worden ist, soll der Minister dem Geistlichen gesagt haben: wohl. Berth.: Ist Ihnen bekannt, daß der eine Gutachter, bessern, zumal das Unternehmerthum durch das Aufblühen Meine Ehre ist daran betheiligt, daß das Entmündigungs- Herr Dr. Falk, den Dr. Sternberg überhaupt Sternberg überhaupt nicht, der Metallindustrie, wie verfahren stattfand. Ich wünsche dringend die Zurücknahme der und der andere ihn nur flüchtig, gesehen hat, daß er Millionen einheimst. Redner beleuchtete sodann die Zustände in es gerade jetzt der Fall sei, Anfechtungsklage, dann würde später die Aufhebung der Ent- dessen Blindheit auf dem einen Auge nicht einmal der Eckert'schen Fabrik, wozu ihm ein sehr reichhaltiges Material mündigung auch ohne Anhören der Aerzte erfolgen.- Zeuge bemerkt hat?" 3euge: Das kann ich bestätigen. v. Schelling: Bon einer solchen Mittheilung im Herrenhause Angell. Ebstein: Der Beuge hat der Untersuchung des Dr. zur Verfügung stand. Besonders geißelte er das Kolonnensystem, ift mir nichts bekannt. Jedenfalls ist es eine unrichtige Dar Sternberg durch Dr. Sander beigewohnt. Hat er nicht den Ein. wie es in letzter Beit in dieser Fabrit eingeführt worden ist. Die ftellung. Der Geistliche batte mir gesagt, daß Dr. Sternberg bruck gehabt, daß fortgesezt Fragen gestellt wurden, durch welche Arbeiter seien gezwungen, in schlecht ventilirten von Staub und sanitären Zustände lassen sehr viel zu wünschen übrig. Die unter den Einfluß schlechter Elemente gerathen fei, er ihn gern die Langmuth, Ruhe und Selbstbeherrschung des Dr. St. auf übelriechenden Düften geschwängerten Räumen zu arbeiten, davon losbringen und an sich fesseln und deshalb gern wissen eine harte Probe gestellt werden mußten? 3euge v. D.: die außerdem so eng find, daß nicht selten Unfälle möchte, wie sich Dr. St. in der Entmündigungsfrage verhalten solle. Ich Einen solchen Eindruck habe ich gehabt.- Angell. Ebstein: habe geantwortet, ich könne darin feinen Rath ertheilen, das Haben Sie die Ueberzeugung, daß wenn Dr. St. den Minister dadurch entstanden sind. Die Lohnverhältnisse sind schlechte und fei lediglich Sache der Gerichte; ich pflege auf diese feinen nicht beleidigt hätte, es dann nicht zu einer Entmündigung ge- pro Woche feien teine Seltenheit. Nachdem Redner noch ver außergewöhnlich differirende. Einfluß auszuüben. Sternberg verschlimmere aber seine Lage tommen wäre? Beuge: Das war wohl allerdings wefentschiedene andere Uebelstände kritiftet, erläuterte er in ausführ durch das fortgefeßte Queruliren; er solle sich zunächst mal eine lich dabei. Der alsdann vernommene Dr. Sternberg, licher Weise die Vortheile der Verkürzung der Arbeitszeit und zeitlang ruhig verhalten, dann sei Aussicht auf Aufhebung der welcher auf Befragen erklärt, das Recht zu besitzen, Entmündigung vielleicht vorhanden. Daß seine Ehre die letztere fich Stabsarzt zu forderte zum Anschluß an den Deutschen Metallarbeiter- Verband nennen und die Uniform zu tragen, auf, da nur durch eine Organisation all die Mißstände beseitigt verlangt habe, habe er nicht gesagt, wenigstens wisse er nichts giebt nähere Auskunft über das Zustandekommen und werden können. Die Ausführungen wurden mit Beifall aufdavon. Präs.: Sie sollen auch Berichte über den Fortgang den Zweck der inkriminirten Veröffentlichungen. Bei dem dieser Angelegenheit erhalten haben? Beuge: Ja wohl Unrecht, welches ihm zugefügt worden, und dem offen- genommen. Eine Diskussion fand nicht statt, da trotz der Herausdie Erstattung solcher Berichte stand in der betreffenden Ber - baren Kampfe gegen eine Uebermacht, sei es ihm und dem Rechtsforderung des Referenten von den anwesenden Meistern keiner das Wort ergriff. fügung. Das geschieht grundsäglich bei jeder Sache, die von anwalt Ebstein sofort klar gewesen, daß es hier schwer sein seiten des Ministeriums an die Staatsanwaltschaft geht. merde, auf prozessualem Wege Recht zu bekommen. Das sei Die an Holzbearbeitungsmaschinen beschäftigten Arbeiter Präs. Haben Sie der Herrenhaus Sigung beigewohnt, immer sehr schwer, wenn einige Zeit lang das Recht durch Un- nahmen am 25. Februar in einer gut besuchten Versammlung in welcher über die dritte Petition des Dr. Sternberg ver recht verdeckt worden sei. Der Zeuge bekundet, daß er auf Wunsch den Bericht über die von den Fabrikanten gepflogenen Ver handelt wurde? Beuge: Ja. Präs.: Ist dem Referenten des Angefl. Ebstein den Versuch durch seine Ehefrau gemacht handlungen entgegen. 3impel berichtet, daß die Fabrikanten v. Durand das Schlußwort abgeschnitten worden?- 3euge: habe, die Veröffentlichung des Artikels die Veröffentlichung des Artikels in der Sozial- die strittige halbe Stunde bewilligt haben, somit bei Gewährung Ja. Ich habe aber keineswegs darauf hingewirkt, sondern bei reform" noch im letzten Augenblick zu hintertreiben; es sei der neunstündigen Arbeitszeit der Ausstand als beendet zu er der betr. Abstimmung als einer der ersten für die Ertheilung aber schon zu spät gewesen. Die Zeugin Frau Dr. Sternberg flären ist. Dem stimmte die Versammlung zu und wählte sogleich des Schlußwortes gestimmt.- Staatsanwalt Diet: Haben bestätigt dies. eine Kommission, die bei Maßregelungen die Verhandlungen mit Exzellenz nicht einen Strafantrag gegen eine Leipziger Zeitung den Fabrikanten führen soll. Mit der Erledigung der Geschäfte gestellt und sind nicht dort dieselben Dinge ganz eingehend unterwurde Heinrich Regel betraut, der während des ganzen Tages im Arbeitsnachweis, Mariannenstr. 4, zugegen ist. Mit einem Hoch fucht worden? 3euge: Ja. Ich habe auch dort erklärt, daß ich die Frauensperson gar nicht fenne. Die Frau war sehr tonfuse und sagte, daß ich am Ende doch nicht der von ihr geauf den guten Erfolg der Bewegung schloß der Vorsitzende die Versammlung. meinte Mann sei. Nach Abbitte von seiten des Redakteurs habe ich dann den Strafantrag zurückgezogen.- R.- A. Sonnen feld: Schreibt nicht die Geschäftsordnung des Herrenhauses die Ertheilung des Schlußworts vor? 3euge: Das ist richtig. Das Haus war wohl mit der Sternberg'schen Angelegenheit übersättigt.
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Hiermit ist die Beweisaufnahme geschlossen.
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Don
Baerwald
Der Gerichtshof verkündete um 71/2 Uhr dahin das Urtheil: Der Angeklagte Ebstein sei zu einer Geldstrafe 500 Mart oder für je 10 Mart im Nichtzahlungsfalle einen Tag Gefängniß, der Angeklagte Dr. zu 50 M. und der Angeklagte Knorr zu 150 M. oder 15 Tagen Gefängniß verurtheilt worden. Die Publikationsbefugniß sei den Beleidigten in der beantragten Form zugesprochen worden.
Versammlungen.
Löhne von 12 und 15 M.
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Die Holzarbeiter Charlottenburgs nahmen am 23. Februar in einer gutbesuchten Versammlung Stellung zu der Lohnbewegung der Berliner Tischler. Bloc pläbirte nach einer eingehenden Darstellung der örtlichen Verhältnisse für einen Anschluß an die Berliner Bewegung. Hierauf gab Dörre einen Bericht über die Verhandlungen mit den Meistern, die wohl Es wird hierauf Rittmeister a. D. Friedrich v. Dergen, haben, aber die Forderungen als berechtigt anerkannt ber 1890-94 Bormund des Dr. Sternberg gewesen, als Beuge vernommen. Er sagt aus: Ich habe mein Möglichstes für eine Bewilligung abwiesen, weil ihnen die Sache zu Wie halten die Juhaber der Firma Scheffer u. Dehl überrascht tam. Sie empfahlen, mit der Forderung Dr. St. gethan, hatte aber insofern Undant, als Dr. Sternberg vielfach verlangte, die von ihm als nothwendig erachteten Schritte mann das den Arbeitern im vorigen Jahre gegebene Wort? noch drei Monate zu warten, eventuell in sechs Wochen Nachdem mehrere Redner genau so auszuführen, wie er es für richtig hielt. Ich habe es lautete die Tagesordnung einer öffentlichen Metallarbeiter- nochmals vorstellig zu werden. deshalb vorgezogen, von der Vormundschaft zurückzutreten. Ein Versammlung, welche fast ausschließlich von Arbeitern der ge- übereinstimmend ein sofortiges Vorgehen befürwortet hatten, ge nannten Firma besucht war. In seinem Referat zeigte langte folgende Resolution zur Annahme: Die Versammlung erBedenten gegen die volle zurechnungsfähigkeit des Dr. Sternwie die Kapitalisten den Schaden flärt, troß der ablehnenden Haltung der Meister, an den Forderungen berg ist mir nicht gekommen, etwaige leise Bweifel find mir Rohrlack zunächst, bei der Unterhaltung mit Dr. St. immer wieder geschwunden. ieber ungünstigen Konjunktur auf die Arbeiter abwälzen der 52 stündigen Arbeitszeit und dem prozentualen Aufschlag festund bei eintretender Befferung die Arbeiter zunächst zuhalten und verpflichten sich die Holzarbeiter, am Montag die Dr. Sternberg war nur etwas verbohrt in seiner Angelegenheit. Ich selbst habe über die Sternberg'sche Affäre einmal einen Artikel mit Versprechungen vertröften, die sie dann niemals ein- Arbeit niederzulegen und nicht eher wieder aufzunehmen, bis die lösen. So auch Scheffer u. Dehlmann. Diese Firma hat im Forderungen bewilligt sind. Ferner verzichten die Streitenden in der„ Kreuz- 8tg." veröffentlicht, über welchen ich zweimal März 1895 eine in einer öffentlichen Bersammlung gewählte die erste Woche auf Unterstützung. Beschlossen wurde sodann, firafverantwortlich vernommen wurde. Nach drei Vierteljahren Rommission zwar zunächst zurückgewiesen, dann aber erst mit daß diejenigen, welche die Forderung bewilligt erhalten, pro habe ich von der Staatsanwaltschaft den Bescheid erhalten, daß einem und später mit mehreren Arbeitern über die Forderungen Woche eine Mark zu dem Unterstützungsfonds beitragen. Wie feine Beranlassung vorliege, das Verfahren fortzusehen. Rechtsanwalt Sonnenfeld: Der Beuge hat an den Referenten des derselben unterhandelt. Herr Dehlmann gab bei dieser Gelegen- mehrere Redner mittheilten, haben bereits am Sonnabend einige anwalt Sonnenfeld: Der Beuge hat an den Referenten des heit sein Ehrenwort: 1. eine beffere Behandlung einzuführen; Fabrikanten die Forderungen anerkannt. Das Streiklokal be Herrenhauses Frhr. v. Durand einen längeren Brief geschrieben, 2. awar nicht mit einer ständigen Kommission, doch aber findet sich Bismarckstr. 74 und wird für die Kommission alle in welchem es etwa heißt:" Ein solches System, von Amtswegen mit einzelnen Arbeitern stets zu unterhandeln; 3. für Meldungen entgegennehmen. Die Vertrauensleute sind verpflichtet, einen mißliebigen Gegner mundtodt zu machen, ist himmelschreiend die Preise der Attordarbeiten wenn auch nicht aller, so doch von jede Abweisung der Forderung sofort zu melden. Mittlerweile und wirkt so demoralisirend, daß es gerathen erscheint, direkt eine Eingabe an Se. Majestät den Kaiser zu richten." Weiter heißt es gewiffen Spezial Artikeln ein Verzeichniß für jedermann ist bereits der Ausstand zu gunsten der Arbeiter beendet. in dem Briefe:„ Ich habe mich vergeblich an den Minister gewandt, rechnen, wenn der Arbeiter mit dem Attordpreis nicht auskommt; Bersammlung, die am 24. Februar tagte, berichtete zugänglich auszulegen; 4. eine jede Akkordarbeit in Lohn anzuRigdorf. In einer gut besuchten Holzarbeiter. um ihn zur Aufhebung der Rechtswidrigkeit zu veranlassen. Derfelbe 5. die willkürliche Streichung von Lohnstunden zu vermeiden. hat aber eine von mir an Se. Majestät gerichtete Eingabe unter Bon all diesen Versprechungen sei nicht eine einzige erfüllt 62 angemeldeten Werkstätten sind bei 53 die Forderungen bes stermann über ben Stand der Zohnbewegung. Bon de schlagen und eine Audienz vereitelt."- Beuge v. Dergen: worden. Ginen Brief eines solchen Inhalts habe ich allerdings ge= In der Diskussion wurden der Mißstände noch eine schier willigt. Ausständig bleiben noch 18 Mann, die unterstützt werden schrieben, er entsprach meiner damaligen und auch meiner endlose Reihe aufgezählt. Es lief ein Antrag ein, eine Kommission müssen. Im ganzen tamen 315 Arbeiter in betracht und waren jezigen Auffaffung. Präs.: Wie steht es mit Ihrer von 7 Mann zu wählen, welche mit dem Chef unterhandeln soll. von diesen 174 organisirt. Wie Redner mittheilte, hat die ZahlEingabe an Se. Majestät? 3euge: Ich habe mich mit einer Eingabe dirett an Se. Majestät gewendet, um die Die Kommission soll, wenn sie nicht empfangen wird oder die Werftelle des Holzarbeiter- Werbandes um 170 Mitglieder zugenommen, In der Diskussion wurde vielfach über die Verhält Bitte auszusprechen, bei der Eigenartigteit der Sternberg'schen handlungen sich sonst zerschlagen, Herrn Dehlmann erklären, daß daß gegenwärtig 300 Mitglieder derfelben angehören. weitere Schritte vorbehalten werden. Sodann soll die KomSache eine Immediattommiffion zur Untersuchung niederzusehen. mission gleich am Mittwoch einer zweiten Versammlung Berichtnisse in der Fabrik von Laborenz gellagt und Ich habe diese Eingabe durch Vermittelung des Oberhofmeisters Grafen Eulenburg an Se. Majestät gerichtet und nach einiger Zeit erstatten. Gin Antrag, für den Fall, daß die Kommission nicht intereffenlose Verhalten der Arbeiter bedauert. Die Lohnkom Grafen Eulenburg an Se. Majestät gerichtet und nach einiger Zeit vorgelassen würde, sofort in den Streit einzutreten, mission soll diese Woche noch bestehen bleiben, da noch einige von der Staatsanwaltschaft einen Bescheid erhalten, wonach der wurde in erster Abstimmung, an der sich nur Dehl- leinere Ausstände zu erwarten find. Zum Schluß gelangte eine Minifter ihr die Eingabe zugestellt habe, aber kein Anlaß vorliege, mann'sche Arbeiter betheiligten, mit 57 gegen 34 Stimmen Resolution zur Annahme, in der die Anwesenden sich mit der die in derselben enthaltene Bitte zu erfüllen. Präs.: Darin angenommen. Nach einigen Bemerkungen Litfin's, Thätigkeit der Lohnkommission befriedigt erklären. Ju allen liegt boch teine„ Unterschlagung" von seiten des Ministers. Kurgas' und Rohrlac's, dahingehend, daß die Vorstände der Werkstätten sollen Vertrauensmänner gewählt werden, denen die 3euge: Ich habe auch nicht im ftrafrechtlichen Sinne von Gewerkschaften verständigt werden müssen, wurde beschlossen, Pflicht obliegt, über die Innehaltung der errungenen Förderungen Unterschlagung gesprochen, sondern im Sinne der Unterdrückung. noch einmal abzustimmen, und nunmehr der Antrag, sofort in zu wachen und dafür zu sorgen, daß die Beiträge zum Streiks Ich habe geglaubt, daß in einem solchen Falle es Pflicht des den Streit einzutreten, abgelehnt. fonds, vorläufig pro Woche eine Mart, gezahlt werden. Ministers gewesen wäre, die Sache zum Vortrag zu bringen.- Beuge v. Selling: Mir ist die Eingabe auf dem gewöhn Bersammlung zurückgestellt. Eine endgiltige Beschlußfassung wurde dann bis zur nächsten Wir erhalten folgende Berichtigung: In Nr. 47 des Vorwärts" lesen wir, daß bei uns sog. Streitbrecher beschäftigt lichen Wege aus dem Kabinet zur Prüfung und weiteren Veranlaffung zugestellt worden und ich habe sie an die untere Die Façon- und Schraubendreher hatten am Dienstag, find. Wir bemerken hierbei, daß unsere Arbeiter am 11. Febr. cr. Instanz weiter gegeben. Daß Graf Eulenburg die Eingabe bei den 25. Februar, eine öffentliche Bersammlung einberufen. Die Arbeit einstellten. Am Montag, den 17. Februar, haben wir unter Borbehalt der Entscheidung des Gewerbegerichts die NeunSe. Majestät vermittelt hatte, weiß ich nicht. Die Eingabe ist Bitfin hielt zum ersten Punkt der Tagesordnung einen Vortrag stundenarbeit eingeführt, worauf fämmtliche Arbeiter die Arbeit fo behandelt worden, wie alle übrigen, und von einer Unter- über die Wirthschaftliche Umwälzung und die Entwickelung der wieder aufgenommen, auch Herr Krause, Kunze, Nicolai und brückung oder Berschleierung ist absolut feine Rebe. Rechts: Gewerkschaftsbewegung", in welchem er unter Bezugnahme auf wieder aufgenommen, auch Herr Krause, Kunze, Nicolai und anwalt Sonnenfeld: Hat der Herr Minister in einem Gespräch die Metallindustrie die sich immer mehr steigernde Entwickelung Bloß welche noch außerdem 15 pet. Lohnaufschlag verlangten als wir dieses nicht bewilligten, verließen dieselben unsere mit dem Pastor Enzian , der auf die Gutachten der Profefforen der Produktion vom Handwerksbetrieb bis zur Großproduktion Fabrit, nachdem sie zuvor Bücher und Karten erhalten hatten. Eulenburg und Arndt hinwies, nicht sich dahin geäußert: Ein zahlenmäßig erläuterte. Er schloß unter Beifall mit der Mahnung Fabrik, nachdem sie zuvor Bücher und Karten erhalten hatten. Davids u. Co. Obergutachten der Dr. Sander wird gegen Dr. Sternberg an alle Anwesenden, daß nur umfassende Organisation der Arbeiters v. Schelling: Hiervon ist mir nichts bekannt, flaffe diese vor der gänzlichen Auspowerung und dem Untergang abends 8% Uhr, im Caale bes Bereins junger Kaufleute, Beuthstraße 20/21; Berliner Naturheilverein II. Seute Donnerstag, den 27. februar, ausfallen. absolut bestreiten will ich es aber nicht. Rechtsanwalt schüßen könne. Von einer Diskussion wurde Abstand genommen. Bortrag der Frau Klara Muche über: Drüfenleiden( Strophulose) und ihre Sonnenfeld; hat der Zeuge v. Dergen in seinem Briefe an Alsdann erstattete Rothe, der bisherige Vertrauensmann, Bericht Betämpfung. Herrn v. Durand nicht auch von dem„ Teuflischen" solcher Ent- über seine Thätigkeit und über die stattgefundenen Werkstatt- greitag, den 28. februar, abends& unr, im Renaurant Buste , Grenadiermündigungs. Prozeduren gesprochen und geschrieben: Wenn Sigungen. Er bedauert, daß das gleichgiltige Berhalten der fraße 33: Große öffentliche Bersammlung Tages- Ordnung:„ Die Berlince Se. Majestät solche Zustände bekannt werden würden, dann Kollegen es au einem ernfteren Vorgehen nicht kommen ließ, Gewerbe- Ausstellung und der Kleinhandel." Referent: Herr Paul Jahn.
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