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Glauben finden, daß sie auch für die bevorstehende Wahl nur die geeigneten Männer präsentiert.

Der ehemalige Betriebsratsvorsitzende in der Berliner Berkehrsgesellschaft, der Kommunist Deter, ist nicht wieder aufgestellt worden, obwohl die KPD . diesen Mann monate­lang als einen Märtyrer" sozialdemokratischer Personal­politik hingestellt hat. Auch die Stadtverordneten Rep. chläger und 3ager, die noch vor einigen Tagen eine führende Rolle in der Berliner fommunistischen Ortsverwal tung des Zimmererverbandes spielten, sind nicht wieder bei der Aufstellung berücksichtigt worden. Die Kommunistische Partei , die durch Repschläger die Verwaltung des Berliner Zimmererverbandes zu einer Moskauer Filiale gestaltete, hat auch diesem Mann durch seine Nichtberücksichtigung bei der Aufstellung bescheinigt, daß er für die KPD. bienftuntaug lich ist.

Die Wählerinnen und Wähler haben seit mehr als zehn Jahren das Treiben der Kommunistischen Partei beobachtet und werden trotz des hysterischen Geschreies sich nicht be­stimmen lassen, einer Partei zu Wahlerfolgen zu verhelfen, die sich in der Praris stets als die Avantgarde der Reaktion betätigte. Wie oft haben die Kommunisten schon die Pleite der Sozialdemokratie prophezeit! Trog alledem ist unsere Bartei organisatorisch gewachsen, während die Kommunistische Bartei organisatorisch immer mehr zurückging.

Auch am 17. November wird die arbeitende Bevölkerung Berlins in ihrer Mehrheit abermals den Beweis erbringen, daß sie treu zur Sozialdemokratie steht. Die ekelhafte und niederträchtige Propaganda der Kommunisten hat stets dazu geführt, daß die sozialdemokratischen Massen sich enger zu­sammenschließen und im Abwehrfampf gegen gewissenlose Demagogen sich zu behaupten verstehen. Die Sozialdemo fratie wird, gestützt auf das Bertrauen der Arbeitermassen Berlins , dafür Sorge tragen, daß mit dem 17. November der Einfluß der Arbeiterschaft im Stadtparlament gestärft mirb.

Studenten."

Der Hauptheher wegen Faulheit nicht wieder immatrifuliert Die Disziplinaruntersuchung gegen die Rädelsführer des Hakenkreuzradaus vor der Universität ist im Gange. In zwischen erfährt man eine interessante Einzelheit über den Studenten" Hoppe, der der Führer der Demon­stration war. Dieser Hoppe war Student, er ist es nicht mehr. Er hat seine Wiedereintragung als Student beantragt, der Antrag aber ist abgelehnt morden wegen man gelnden Fleißes.

Das ist bezeichnend für die Hafenfreuzflegel. Sie suchen ernftes Bemühen um das Studium, Fleiß und Kenntniffe zu ersetzen durch Radau. Wie einfach ist es, sich um den Nachweis der Kenntniffe zu drüden, wenn man fich wegen nationaler" Rüpeleien disziplinieren läßt! Lieber ,, natio naler" Märtyrer als durchgefallener Randidat!

Hugenbergs Rehergericht.

Der Graf zu Dohna wird rausgefchmiffen.

Es ist nicht ganz einfach für Deutschnationale, gegen Herrn Hugenberg zu rebellieren. Der Landesverband Ost preußen der Deutschnationalen Volkspartei veröffentlicht in der Ostpreußischen Zeitung" folgende Erklärung:

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In der Sigung vom 9. November 1929 hat sich der Geschäfts­führende Borstand des Landesverbandes Ostpreußen mit dem pon feinem Mitgliede, Herrn Grafen zu Dohna Brunau in ber Berliner Börsenzeitung" Nr. 515 veröffentlichten Auffazu neuen Ufern" beschäftigt. Der Geschäftsführende Vorstand hält in Doller llebereinstimmung eine Berlegung der Parteizucht und eine Schädigung bes Ansehens der Partei für Dorliegend. Dieser Auffassung ist der erweiterte Borstand des Landes­nerbandes beigetreten, so daß bie in der Sagung hierfür vor­gefehenen Maßnahmen eingeleitet worden sind und bis zur Durchführung des Verfahrens die Parteiämter des Herrn Grafen au Dohna ruhen."

Hugenberg hält den deutschnationalen Organisations apparat, den er mit seinem Geld vor dem Banterott gerettet hat, fest in der Hand. Die Rebellen werden gemaßregelt und wenn auch der letzte Wähler davonläuft!

Wilhelm flagt.

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Er fühlt sich von der Morgenpoft" beleidigt. Die Morgenpost" hat die Behauptung aufgestellt, daß Wilhelm von Doorn sich vor dem Kriege so sehr als Geschäftsteil haber Krupps gefühlt habe, daß er die ausschließliche Beliefe rung der Armee mit Krupp- Geschüßen durchgesetzt habe, obwohl diese Geschüße gegenüber anderen( Ehrhardt) minderwertig waren. Wilhelm von Doorn hat eine Beleidigungsflage gegen die Rorgenpost" eingeleitet und hat an den Generalstaatsanwalt das

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Separatismus in Holstein?

Die Auswüchse der Landvolk" bewegung.

Flensburg , 13. November, Das deutsch geschriebene Dänenblatt Der Schleswiger" in Flensburg brachte in seiner Dienstagausgabe eine Meldung, wonach man fich in fchleswig- holsteinischen reisen mit dem Plane beschäftige, durch eine Volfsabstimmung die Provinz Schleswig- Holstein aus dem preußischen Staats­verband loszulofen und zu einem selbständigen deutschen Freistaat zu machen. In Schleswig- Holstein folle eine Art nord. deutsches Bayern entstehen, das den Rechtsradikalen als Operationsbasis gegen die Republik dienen fönne.

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Gegenüber Versuchen, diese Meldung als eine Sensations mache abzutun, stellen wir fest, daß so unsinnige und noch weitergehende Projekte tatsächlich von den Drahtziehern des Landvolk" betrieben worden sind. Am 13. September schrieb Ernst von Salomon in der von H. G. Techow redi­gierten Wochenschrift ,, Die Kommenden" einen Auffaz an das Landvoll", in dem sich folgender Abfah befindet:

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,, Das Landvolk muß sich darüber flar fein, in welche Richtung seine gesammelte Stoßfraft angesetzt werden muß. Selfgovern­ment! Und zwar nicht in der Form einer Partei oder eines wirtschaftlichen 3wedverbandes, sondern in der Form eines, zentra­liftisch oder föderativ, selbstverwalteten Gebildes eines Staates im Staate der durch Gesandte und Botschafter mit anderen ähnlich geformten berufsständigen Berwaltungen verfehrt. Der Weg zu diesem Ziele wäre dann ähnlich, wie thn auch Bhandi durchzusetzen sucht; durch passiven Widerstand, durch einen wütenden Kleinfrieg zu einer allmählich immer loderen Bin dung an das Reich in seiner jetzigen Gestalt zu gelangen, um dann im entscheidenden Augenblick den Gegner vor die Tatsache einer festgelegten Selbständigkeit zu stellen."

Hier find die separatistischen Pläne der Butschisten und Bombenwerfer offen ausgesprochen. In der Praris würden sich natürlich für so verbrecherischen Unsinn feine drei Dußend Leute finden.

Tscheka über Rote Armee .

Die Unzufriedenheit soll unterdrückt werden.

Der vom Drlow- Bawlunowsti- Prozeß fattsam bekannte Leiter| Alaffenfeind innerhalb der Armee eine schamlose Agitation gegen der Außenabteilung der GPU, Trilisser, ist vor die Sowjetregierung treibe. So hätten z. B. ganze Gruppen von wenigen Tagen feines Postens enthoben worden. Im Rotarmisten ihre Freude über die Mißerfolge der Kampfe der leitenden Persönlichkeiten der GPU. untereinander, ist er Sowjetpolitit in China zum Ausdrud gebracht. Forsche 3agoda unterlegen; die Flucht Bessedowiftis aus der Kerle, die Chinesen," sagen sie, so ist es richtig; die Bolschewiken Pariser Sowjetgesandtschaft und manche andere Mißstände in den sagen immerzu: Imperialismus, Imperialismus und haben selbst ausländischen GPU.- Abteilungen haben ihn zu Fall gebracht. eine fremde Eisenbahn an sich reißen wollen." Und der Rotarmist Für einen so tüchtigen Tschelisten wie Triliffer, gibt es aber in Jatimento meinte gar: Sowjetrußland genug Arbeit; so ist er zum Leiter der Per sonalabteilung der Roten Armee bestimmt worden. Diese Ernennung hat symptomatische Bedeutung. In der roten Armee gärt es: die innerpolitischen Kämpfe, bie Unzufriedenheit der Bauern, die allgemeine Bebensmittelnot spiegeln sich in der Miß ftimmung innerhalb der roten Armee wider.

Die Pariser Zeitung des bekannten Demofraten Miljutom, Die letzten Neuigkeiten", bringt eine Reihe interessanter Zitate aus der russischen Militärzeitschrift..Der rote Stern". Da liest man z. B. in der Nummer vom 5. Juli d. 3. die Ertlärung eines Flottentommandeurs, der der Ansicht ist, man müsse bei den Rechtsstehenden( er meint die rechte Opposition) alles für den Aufbau müßliche für sich nehmen; nicht alles sei bei ihnen fchlecht, es feien alte Mitglieder der Partei. Solche Funktionäre follte man schonen. Ein anderes Barteimitglieb, ein Rom. mandeur aus dem Wolgagebiet meint, wenn Brot fehle, fo trage man felbst die Schuld daran; man muffe eben die Brotpreise erhöhen.... Und ein tommunistischer roter Divisionsfommandeur äußert sich dahin, daß es überhaupt teine, utats" gäbe. Man müsse nur warten, bis die Agrarentwicklung ihren Höhepunkt erreicht habe, bann würden die Bauern schon von selbst zur Kollettivwirtschaft übergehen. Aeußerung eines Parteimitgliebes und Divisionstomman Die Nummer des Roten Sterns" vom 6. Ottober gibt die Urlaub aus dem heimatlichen Dorf zurückgekehrt ist. Er sagt flipp deurs aus Jekaterinenburg ( Ural) wieder, der eben erst von seinem

und flar:

Wenn wir die Bauern auch weiter so bedrüden, wie wir es bis jetzt fun, fo geht der wirtschaftliche Fünf- Jahrplan flöten. Kollettivwirtschaften werden erst möglich sein, wenn wir gernug land wirtschaftliche Maschinen haben. Mit Gewalt läßt er sich nicht machen. Die Kluft zwischen Stadt und Dorf ist im Augenblid größer, als im Jahre 1925. Und der politische Leiter eines der Regimenter hat an das Bureau der Parteizelle eine Eingabe gemacht, in der er erklärt, daß er im Intereffe der proletarischen Revolution für die umgehende Wenderung einer Politit tämpfen werde, die zum Niedergang der Landwirtschaft, somit auch Verhinderung des sozialistischen Auf­baus führt.

Schärfer als die roten Kommandeure reden aber die roten Soldaten. So sagt&. B. einer( Der rote Stern" vom 1. März): Die Sowjetregierung plündert die Bauern mit ihrer Besteuerung";

ein anderer meint, dieses Plündern werde nur dazu führen, daß die Bauern im Falle eines Krieges die Sowjets nicht verteidigen.( Die rote Armee " vom 31. Auguft.) Dasselbe Blatt führt Klage, daß der

Erfuchen ſteller laffen, Offizialklage zu erhebert Er bemüht fich Die Reparationsbank perfeft.

., Meinem Bater haben fie das letzte Getreide fortgenommen, fommt es zum Kriege, fo laufe ich als erster davon."

Der Rote Stern" vom 1. November bringt einen Auszug aus dem Tagebuch des früheren politischen Leiters eines Infanterie regiments, des Kommunisten Federom, den seine Arbeit im Dorfe in schwierige innere Konflikte gestürzt hat: Ich wollte durchaus nicht fahren", schreibt er, ich fonnte aber nicht nein sagen, es ist nicht fhön, zu predigen, was Deinem Innern wider­Es ist schwer für die Kollektivwirtschaft zu agitieren, spricht während der Bauer das ganze Jahr über halb hungrig da sizt. Es ist schwer, das schnelle Wachstum der Volkswitschaft zu rühmen, wenn in Wirklichkeit nichts davon zu merken ist. Wie soll man vor den Leuten behaupten, daß die Lage der Arbeiten­den sich von Jahr zu Jahr beffere, wenn fie fich in Wirklichkeit von Tag zu Tag verschlechtert.

Nun haben wir es gar erreicht, daß wir nur dreihundert Gramm Brot und hundert Gramm Fleisch pro Tag erhalten, Butter und Grüße sehen wir überhaupt nicht mehr. Alles nur Rebensarten!" Natürlich verlangt der Rote Stern" Bestrafung der Offenherzigent Durch diese Borkommnisse ernstlich beunruhigt, hat die Sowjet­regierung angesichts der bevorstehenden Aushebung eine Berfügung elementen bestimmt, bie Nichtaufnahme junger Leute, die sich in ihrem erlassen, die eine größere Durchdringung der Armee mit Arbeiter­Auswahl der Refruten nach dem Klassenprinzip statt durch Losung heimatlichen Dörfern unliebsam bemerkbar gemacht haben, und die

anordnet.

Man wußte nur zu gut, weshalb man den Tschefiften Trilisser zum Chef der Personalabteilung machte. Die GPU. wird auch in ber roten Armee Trumpf.

Neue Tscheta'eitung.

Denkmal für Dierfchinffi.

Mostau, 13, November.( Ost- Expreß.) Nach dem Rücktritt Trilissers vom Boften des stellvertre tenden Chefs der Politischen Polizei ( GPU) ist folgendes Kollegium bestätigt worden: Chef der Gẞu. bleibt Mensch insti, eifter Gehilfe Jagoda, zweiter Stellvertreter messing weitere Mitglieder Jemdotimow, Bofij, Baligti, Rebels. Prokofjem und Blagonrawow. Balikti war jahrelang Leiter der Chartower GPU .

Ein Denfmal für Dierschiniti, ben verstorbenen ersten Chef der Tschefa, soll in Kursinst errichtet werden. Bei der Grundsteinlegung war der neuernannte Boltsbildungskommissar Bubnow anwesend, der bisher an der Spize der Roten- Armee­Bolizei stand.

eine Folge des Konkurses der Nationalpost" des Herrn La verrenz gewesen fel. Die Erinnerung an diese Affäre wird weder

wie die B.S.- Korrespondenz mitteilt militärische Dienststellen Die Verhandlungen in Baden Baden sind abgeschlossen Herrn Laverrenz noch den Deutschnationalen angenehm sein.

der Reichswehr in den Prozeß hineinzuziehen.

Neue Koalition in Baden.

Gozialdemokratie und Zentrum.

Karlsruhe , 13. November.

Die Zentrumsfraktion des Badischen Landtages veröffentlicht ein Kommuniqué, in dem unter Hinweis auf die zwischen den De motraten und der Deutschen Boltspartei erzielten Einigung mitgeteilt wird, daß die beiden vereinigten Parteien das Unterrichtsministerium für sich beanspruchten und es ab gelehnt hätten, ein anderes Ministerium zu übernehmen.

Nachdem, so heißt es in dem Kommuniqué weiter, die Deutſche Bolfspartei erflärt habe, baß fie unter anderen Bedingungen auch

Nach sechswöchiger Tagung hat am Mittwoch abend der Organi­fationsausfchuß der Bank für Jnternationale Zahlungen seine Ar­belfen abgeschloffen. Nach Erledigung der lehten Streitpunkte in den Treuhandverträgen fonnte zur Unterzeichnung der hier aus­gearbeiteten drei Schriftstücke, nämlich der Statuten, der Grün­dungsurkunde und der Treuhandverträge geschritten werden. Die sämtlichen anwesenden Abordnungen vorgenommen. Nur die Unter­Unterzeichnung wurde vorbehaltlos und einstimmig von schriften der abwesenden belgischen Vertreter. fehlen. Die Schrift ftüde werden jeht dem Präsidenten der Haager Konferenz zugeleitet. Ein Bericht dazu ist nicht ausgearbeitet worden. Ueber die Person des kommenden Präsidenten des Weltbankdirektoriums in Baden­Baden find teine Vereinbarungen getroffen. Die Statuten werden am Donnerstag veröffentlicht.

in eine rechtsgerichtete Regierung nicht einzutreten gewillt fei, fei Das Sflarefgeld der Deutschnationalen

den beiden großen Parteien( 3entrum und Sozialdemo tratie) feine andere Möglichkeit geblieben, als allein die Re. gierung zu übernehmen. Die beiden Parteien verfügen über 52 von 88 Mandaten.

1200 Japaner find in Rio de Janeiro eingetroffen; sie werden sich in Brasilien ansiedeln.

Jn Sofia wurden zahlreiche mazedonische Komitatschis verhaftet: In Sofia wurden zahlreiche mazedonische Komitatfchis verhaftet; fie werden in der Proving interniert werden. Ihre Berhaftung er­folgte offenbar wegen der blutrünftigen Drohungen der Mazedonierverbände.

Bruhn flagt gegen den Lokal- Anzeiger".

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Herr Bruhn hält in der Wahrheit" trotz der Berichtigungen des Herrn Laverrenz alle feine Behauptungen über den wiederholten Gelbbezug des Deutsch nationalen Landesverbandes Berlin ven den Sflarefs aufrecht. Er teilt mit, daß er den ofal- Anzeiger", der von Berleumdungen" gesprochen hatte, ver­tlagt habe, und daß er vor Gericht die Wahrheit seiner Behaup tungen beweisen werde.

Im übrigen teilt er mit, daß die Schnorrerei bei den Stlarets

Inflationsbegehren in Mecklenburg . Einzeichnungen durch Hausiammlung anerkannt.

Schwerin , 13. November.( Eigenbericht.) Der Abstimmungsausschuß für den Wahlkreis Antrag der Sozialdemokratischen Partet mit 4 gegen 2 Stimmen, Medienburg übed beschloß am Mittwoch entgegen einem auch die Einzeichnungslisten für das Inflationsbegehren anzu­erkennen, die durch das Tragen von Haus zu Hausent. standen sind.

Nach dem endgültigen amtlichen Ergebnis haben sich in Mecklen­ burg - Lübed 123 207 Personen eingezeichnet. Davon entfallen auf Mecklenburg- Schwerin 101 002, auf Mecklenburg - Strelig 17 430 und auf Lübed 4775 Unterschriften.

Bur Haager Konferenz.

durch den Reichsaußenminister Dr. Curtius und den Reichs­Die Reichsregierung wird auf der zweiten Haager Konferenz finanzminister Dr. Hilferding vertreten werden.

Englands neue Botschafter. Der frühere Botschafter in Berlin als englischer Botschafter nach Washington und der frühere britische und Staatssekretär des Außenminifters Chamberlain, Lindsay, geht Gesandte in Merifo, Omer, übernimmt die Bertretung Englands in Mostau