Standartenträger Kreutz.
Klage gegen die fommunistische Zentrale.
Ein Nationalsozialist, der aus Anlaß des auf dem nationalsozia fistischen Parteitag in Nürnberg ausgefochtenen Konflikts aus der nationalfozialistischen Partei ausgetreten war, wurde von fommunistischer Seite veranlaßt, als Referent in tommunistischen Versammlungen aufzutreten. Den Befähigungsnachweis hatte er ja erbracht, denn er hatte als Nationalsozialist auf dem Kongreß dieser Partei in träftigen Worten geredet.
Da es bei den Kommunisten weniger auf den Inhalt als viel mehr auf die Kraft der Worte ankommt und in bezug auf Maulaufreißen fein Unterschied zwischen Nationalsozialisten und Kommunisten besteht, so schien er der geeignete Mann für tommunistische Bropaganda zu fein. Also wurde er als Referent in den Dienst der KPD. gestellt.
Leow selbst war es, der die neue Kraft für seine Partei gewonnen hatte. Man vereinbarte mit diesem nationalsozialistischen Standartenträger namens Kreuz, daß er außer dem Fahrgeld pro Zag 10 Mart Honorar befommen sollte.
Kreuz trat nun im September und Oktober als Referent in Berlin , in Pommern , in Thüringen auf und wurde über all als tommunistischer Parteigenosse begrüßt und behandelt, obgleich er der APD. nicht beigetreten ist und auch gar nicht die Absicht hat, es zu tun.
So hat er zwei Monate für die KPD. gesprochen, aber mit der Gegenleistung der Partei, nämlich mit der vereinbarten Be zahlung, haperte es.
Als sich ein Honorarrüfstand von 120 Mart angesammelt hatte, forderte Kreuz, der doch sein wohlverdientes Geld zum Lebensunter
Hopp- hopp- Hoppe.
Insb
Bon Dr. Paul F. Schmidt.
Auch der Verein Berliner Künstler in der Bellevueftraße meldet| ein Tuch für politische Stiere; und weil sonst tein Thema vorliegt fich mit einer Herbstschau( es ist die vierte). Wohltätig berührt die und feine iöbliche oder unlöbliche Propagandaabficht, bleibt es ein oft und oft von vielen Seiten, aber fast immer vergebens, verlangte absolutes Nichts, dumm und sinnlos im Raum verloren. Beschriftung der Kunstwerte mit Namen und Titel. Auch die aus
geglichene Qualifikation der Bilder wirkt äußerst beruhigend auf die Nerven; und weil man sich hier teinerlei überflüssiger Attacke auf unseren Scharfsinn, Stile, Formexperimente, bedrohliche Neuerungen zu erraten, ausgesetzt fieht, das Bäfferlein vielmehr durchsichtig daherplätschert im sanften Tonfall einer zu nichts verpflichtenden Naturtreue, so werden die Methoden am besten an einigen Beispielen behutsam erläutert.
Jastrow als eine Arbeit von Format und Gehalt auf; ihr Niveau Im ersten Saal fällt die Tiergartenbrüde" von K. Haase steht über dem der Ausstellung. Abwandlung des grauen Gesamt tones in Nuancen, Ausgleich von Atmosphäre und Tiefenwirtung erzielt bildmäßige Geschlossenheit.
Gegenstüd: die Erzgebirgslandschaft" von Franz Lent. Bauernhäuser des Bordergrundes betonen das fonträre Element unbedingter Linienstraffheit, bestimmt umschriebener Gegenstände, fast ohne Atmosphäre( Typus der sogenannten neuen Sachlichkeit). Man empfindet diese Deutlichkeit des Seienden als unerbittlich, hintergrundlos und beinahe aller Weltanschauung entbehrend.
Bruno Beils ,, Mädchen mit Blumen" bedeutet daneben die Aussöhnung mit der Wirklichkeit, deren sinnlicher Reiz im nadien Fleisch und dem schönen gelassen Tierhaften des Ausdruds vor herrscht.
Im zweiten Saal: drei vortreffliche Bandschaften von Otto 5. Engel, besonders schön ,, Bor Amrun ". Die Horizontweite mit weißen Wolken, bewegter Luft und Klarheit des Raumes beglüdt; wenige Gegenstände: weißes Schiff auf blauem Meer, ein paar Häuser auf der Düne genügen. Dies Sichtbare ist mit heiterer Gelaffenheit der Seele empfunden.
Bierter Saal: Karl Großberg ,,, Abbruchstelle"; aquarel,
lierte Federzeichnung von guter Präzision und zugleich farbiger Schönheit. Genauigkeit wie hier braucht nicht Pedanterie zu sein; sie läßt sogar für Stimmung Raum.
In Bitrine eine Kleinbronze Schwimmerin" von Baul Gruson. Das Plastische eines schlicht stehenden Frauenkörpers ist gut bewältigt, das spezifisch Weibliche nachdrücklich betont; die Dar ftellung einer rein sinnlichen Existenz ohne Ausdrudsaufwand ist in erster Linie Sache der Bildhauerei.
Der fünfte( rosa) Saal birgt die beste Skulptur der Schau, Junges Weib" von K. H. Isenstein. Die Stellung des Aftes mit vorgeftügtem Bein und auf den Rüden gelegten Armen ist von großer Lebendigkeit, Kopf wie Körper ganz individuell, atmendes, bluterfülltes Leben.
Ein Gegenbeispiel, dessen Entstehung man heute nicht mehr für möglich halten sollte: Ernst Henselers Wohltäterin". Als Malerei von der guten alten Solidität der Knaus- Epoche vor fünfzig Jahren( das wäre noch durchaus kein Einwand; das gegenüber hängende Atelier" von Ernst Ag the gibt mit ähnlich altmodischer" Dunkeltonigkeit die vornehme Neutralität eines Innenraumes, dessen herzliche Verbundenheit mit dem Schöpfer uns zu riihren vermag). Allein: hier wird mit Mitteln einer unausdentbar Dergangenen Genrerührseligkeit eine Art fozialer Wohltätigkeit ver himmelt, deren Verlogenheit uns unerträglich ist. Dies ist das genaue Gegenteil davon, wie wir die sozialen Gegenfäße gelöst sehen möchten. Ganz abgesehen davon, daß die mit Kind und forbtragender Diensts magd versehene Dame der Gesellschaft beileibe nicht in ein wirkliches Proletariermilieu hinabsteigt, sondern in eine recht behagliche Kleinbürgerstube, so besteht die Niederträchtigkeit einer aus so vorsintflutlichen Zeiten stammenden Gesinnung in der Wahl eines derart pein
Im dritten Saal eine bemerkensmerte Niete von Arthur Kampf : Wahltag". Der akademische Künstler hat mit dem reichlichen Kontrastes und der Darstellung von unaussprechlicher Selbsthaltig beflaggten Kommunistenfahrzeug beileibe nicht ein politisches Bekenntnis ablegen wollen; ihn hat lediglich das Uebermaß an Rot berauscht. Aber rote Farbe ist noch kein Bildthema, sondern höchstens
Frühlings Erwachen."
Stella- Palaft.
=
Ber Luft hat ,, einen nach einem Drama gearbeiteten Film mit dem Original zu vergleichen, der hat jest gute Gelegenheit dazu. In dem neu eröffneten Stella Balaft in der Röpenider Straße wird Wedekinds Frühdrama als Film gezeigt, gleichzeitig wird es in der Boltsbühne aufgeführt. Wer noch tiefer graben will, foll zur Buchausgabe greifen, er wird finden, daß schon die Bühnen aufführung nicht immer den Duft und Hauch, der über diesen Buber tätsszenen liegt, wahren kann. Richard Oswalds Filmbearbeitung muß natürlich noch viel robuster verfahren, die Inrischen Qualitäten find fast ganz entschwunden, außer in den Liebesszenen zwischen Bendla und Melchior, die er ins Freie verlegt Dsmalb unterstreicht besonders die Schulszenen, in denen er start agitatorisch das Schulsystem anprangert und befonders an dem Lehrer habebald seinen Biz ausläßt Frig Rafp folgt ihn hierbei mit großem Behagen und steuert eine Inpe bei, in der Gemeinheit und Borniertheit um bie Balme tämpfen. Die letzte Szene, der phantastische Sput auf dem Friedhof, läßt Oswald sich ganz entgehen. Er übersetzt sie ins Nüchtern Alltägliche. Die Darstellung muß für manches entschädigen: Nüchtern- Alltägliche. Tony van Gyf und Rolf Don Goth sind das junge Baar
Juden und Sozis raus! Wer arbeitet, gehört nicht all Jugendfrische und Anmut. Es wäre heffer gemejen, wenn der in die Universität!"
halt brauchte, Bezahlung. Aber da fam er schlecht an. Man beftritt
die Richtigkeit seiner Forderung, war auch mit seinen Reden nicht mehr zufrieden, weil er sich nicht bereit fand, für den verbotenen Rot- Frontlämpferbund" Propaganda zu machen. Das Ende vom Liede war, daß er enflaffen wurde, ohne daß er auch nur einen Pfennig von seinem rüdständigen Honorar erhielt.
Jegt flagi er vor dem Arbeitsgericht Berlin gegen das Zentralfomitee der KPD. auf Bezahlung seiner Forderung und Herausgabe feiner Bapiere. Im Termin bestritt der Bertreter des Zentralfomitees, daß diese Körperschaft mit bem Aläger irgend etwas zu tun habe. Das Zentralfomitee" habe ihn nicht eingestellt, ihm feine Aufträge erteilt und auch nichts mit ihm
bereinbart.
Bergebens verwies der Kläger darauf, daß die Bersammlungen, in denen er referierte, in großer Aufmachung in der„ Roten Fahne". dem Zentralorgan der KPD. angezeigt waren. Der Bertreter des Sentralfomitees blieb dabei, daß der Kläger von ihm nichts zu fordern habe.
-
Der Borsitzende des Gerichts bemertte dazu, er habe eine Anzahl von Prozessen verhandelt, wo die Kommunistische Partei vertlagt war und in allen Fällen habe sich der Streit immer darum gedicht, welche Stelle der APD. für die Forderungen der Kläger heranzuziehen sei. Immer habe eine Stelle die Verantwortung auf die andere geschoben.
So muß denn auch in diesem Falle erst festgestellt werden, welche Instanz der APD. den Referenten zu bezahlen hat, der auf Berlangen der Partei für diese Reben gehalten hat.
Dem Kläger wurde aufgegeben, im nächsten Termin nadzu weisen, daß das Zentralfomitee der KPD. als solches vertlagt werden fann, b. h., ob es als rechtsfähiger Verein anzusehen ist, und daß jemand, der befugt ist, für das Zentralfomitee Berträge und daß jemand, der befugt ist, für das Zentralfomilee Berträge abzuschließen, die Vereinbarung mit ihm getroffen hat
Gemeinsame Ziele.
Darsteller des Moriz, Karl Balhaus, sich im Typus mehr von dem Melchior abgehoben hätte. Bon den Elternpaaren wird der Bater des Moriz, der Bureauvorsteher Stiefel, ausführlicher bedacht, Baul Hendels charakterisiert ihn als fleinbürgerlichen Tyrannen.
Das neue Theater, das 2000 Personen faßt, präsentiert sich sehr
glücklich in seiner Rundanlage, die in fräftigem Rot gehalten ist. Es
wird außer dem Film eine Bühnenschau geboten, die an tomischen Radfahrern, Springafrohaten, spanischen Tänzerinnen und Gängern und so weiter reichhaltige Abwechslung gewährt.
-
Die Konkurrenz platzt." Primus Palaft.
r.
Darum liebt wohl die Filmindustrie die Lustspiele aus der Konfettion, Für viele ist der Film nur eine Angelegenheit der Konfektion. von denen sie in jeder Saison mindestens eins startet. Diesmal spielt fich zwischen Retlamen für Konfektionsfirmen und in Modeschauen gezeigten extravaganten Kleibern, die eine ausgiebige Fleischbeschau ermöglichen eine Bläntelei zwischen zwei tonturrierenden Be schäften ab, die mit der Berlebung einer Geschäftsinhaberin und eines Modezeichners endet.
-
Ge
Dafür nußte der Regiffeur Mar Obal viele wijzige und oft wirklichkeitstreue Situationen aus, so daß sein Film bei einem anspruchslofen Bublifum stets eine gute Aufnahme finden wird. Für Harry Liedtke besteht die Notwendigkeit, sich auf das ältere Fach umzustellen. Als Bater hat er neulich allgemein gefallen und jetzt gefiel er als reiferer Liebhaber. Er spielt gemessen und mit einer gewissen Ueberlegenheit und vermeidet wohlbedacht manche bekannte Gefte von früher, die heute in Aiberei ausarten würde. Ernst Berebes und Hermann Picha verschaffen sich durch ihre Romit recht vergnügte Zuschauer; Maria Corda aber geht in ihrem schauspielerischen Können zurück. Sie ist schön und sie verläßt sich daher auf die Wirkung ihrer tief ausgeschnittenen Kleider. Im Beiprogramm zeigte ein schwedischer Film die Glasfabri fation. Er brachte interessante Aufnahmen von dem geschickten und gewissenhaften Schaffen vieler unbekannter Menschen, die alle Qualitätsarbeit leisten, ohne je Star zu werden und Star- Bagen zu befommen.
In einer Bersammlung der Nationalsozialisten in Har burg führte eine Rednerin namens 3ander aus, daß die Nationalsozialisten mit den kommunisten bis zu einem gemissen Grade Sie begrüße die Rpt. Die drei Musketiere" im gemeinsame Siele hätten. fronttämpfer, weil sie die Front gegen das jezige Enften
erweiterten.
Zu diesem Berbrüderungsbefenntnis sah sich Frau Zander durch ihre tommunistische Borrebnerin in der Distuffion veranlaßt, bie ihrerseits betont hatte, das Programm der Kommunisten habe zu einem gewissen Teil mit dem der Nationalsozialisten Gemeinsames aufzumeisen.
Ueber dieses Freundschaftsbekenntnis hinaus ist es sogar bereits 31 Uebertritten der Führer von der einen zur anderen Seite gefomment. So steht zum Beispiel ein früherer Bropaganda. Leiter der Kommunistischen Partei jetzt an führender Stelle der Nationalsozialistischen Barbel.
-
e. b.
Rundfunt.
Chorell und die Juntstunde. Sonntag nachmittag werden Die drei Mustetiere" aus dem Großen Schauspielhaus burch Rundfunt übertragen. Bir lesen es und trauen unseren Augen nicht den Augen, auf die allein den Augen, auf die allein es diese vielleicht sehenswerte Bühnenschau abgesehen hat. Was sie gleichzeitig dem Ohr zu bieten wagt ein elender Unfug von ge= fprochenem Theaterſtüd und dazu eine musikalische Ausstattung, derengleichen man im Kino unwillig erträgt Dieser hörbare Teil der Renue wird pon dem Zuschauer im Theater als notwendiges Uebel mit in Rauf genommen. Nun soll dem Radiohörer das Uebel ohne Notwendigkeit zugemutet werden.
gefälligkeit der reichen Bourgeoise, die erwartet, für einen Korb Lebensmittel wie eine Gottheit vom niederen Gewurm angebetet zu werden.
"
Sie geben sich nicht die Mühe, und es mürde freilich auch nicht lohnen, die Schau erst zu einem Hörspiel umzuarbeiten, zu einem rundfunkmäßigen Sendespiel. Die Uebertragung läuft im Rahmen der neu eingerichteten Aftuellen Abteilung". Aber die schlechte Sache wird durch die neue Etikettierung feine gute Sache; ein alter Mißbrauch bleibt ein alter Mißbrauch. Denn worin besteht der beabsichtigte Effett? Man hört, ohne zu sehen hört Wortund Mufiffezen, ohne den Zusammenhang zu sehen, den nur die Bühne gibt, hört vielleicht Applaus, Bravoruje, Gelächter, ohne zu jeben, warum applaudieri und gerufen, worüber gelacht wird mit als Buschauer, die Rundfuntabonnenten werden als Besucher des einem Bort, man wird neugierig gemacht, der Hörer wird Großen Schauspielhauses geworben. Der psychologische Retlametric ist erprobt. Er hat dem Charell- Theater Jahr für Jahr die Kassen
gefüllt.
Es ist fein Geheimnis ober ist es eins?, daß ,, Die drei Musketiere nicht alle finanziellen Ermartingen ihres Chefs erfüllt haben; die Rundfuntübertragung verspricht Hunderttausende an neuer Gimahme. Wir begreifen, daß eine geschäftstüchtige Theaterleitung auf solche Chancen nicht verzichten will. Man erinnert sich an die dunklen Beziehungen, die in der Aera Bronsgeeft- Broun zwischen der Funkstunde A.-G. und der Direktion Charell bestanden, man
erinnert sich, um nur ein Beispiel zu nennen, an den Drei- Mäderlhaus" Standal. All unsere Proteste scheiterten immer wieder an einem Bertrag, der in der Tat Herrn Charell die Möglichkeit sicherte, brauchen. Der Bertrag besteht nicht mehr: soll er auf dem llmmeg den Rundfunk als Propagandainstrument für seine 3wede zu ge=
über die ,, Aktuelle Abteilung" im Effett erneuert werden?
mir
Die fonntägliche Uebertragung ist ein peinlicher Unfall. Hoffen und das Bertrauen, das der neue Intendant Dr. Flesch uns einflößt, läßt es uns hoffen, daß es nicht auch ein Umfall und Rückfall gewesen: Umfall vor den Bemühungen eines betriebsamen Theaterunternehmers und Rückfall in die Methoden der Aera Br. Br. K. P.
Mary Bigmans in Deutschland hat der fächsische Ministerpräsident Aus Anlaß der zehnjährigen Wiederkehr des ersten Auftretens Dr. Bünger zugleich in seiner Eigenschaft als Bolfsbildungsminister der Künstlerin ein Glückwunschschreiben überfandt, in dem es u. a. heißt:
"
Wenn ich mir erlaube, Ihnen an diesem Tage meine Glückmünsche zu übermitteln, so geschieht dies nicht nur in Anerkennung für die vielen Stunden fünstlerischer Erhebung, die Sie Ihrer großen Gemeinde in Deutschland und im Ausland geschenkt haben, fondern auch in Würdigung der Tatsache, daß Sie neben Ihrem persönlichen Schaffen durch Ihre opfervolle Arbeit als bedeutende Lehrerin und Führerin einer jüngeren Generation das Verständnis für die Tiefe und Bedeutung der rhythmischen Künste, das uns faſt verloren gegangen war, wieder neu erweckt haben. Sie haben dadurch und zwar in schweren Zeiten nicht nur die Achtung vor den produttiven Kulturkräften des deutschen Bolles erhalten und nähren helfen, sondern auch eine wesentliche erzieherische Arbeit geleistet, die über die eigentlichen Gebiete Ihres Schaffens hinaus Das Kunst- und Lebensgefühl der Gegenwart nachhaltig beeinflußt hat und sicher noch weiter beeinflussen wird."
Keine Eröffnung des Offafiatischen Museums. Der Museumsneubau Dahlem wird nicht als öffentliches Museum eröffnet werden. Aus technischen Gründen wurde der Plan, hier die Sammlung oftafiatischer Kunst und Bölkerkunde auszustellen, aufgegeben. Diefe Sammlung wird nummehr im Böllerfundenmuseum untergebracht, und der Neubau in Dahlem mind als Museumsmagazin vermendet.
Giftige Bühnendekorationen? Im Wiener Operntheater erfranften 16 bis 18 Bühnenarbeiter unter den Symptomen einer Bleinergiftung. Eine staatliche Untersuchungsfommiffion ift jekt einnefest morden, um festzustellen, ob die Ursache der Bergiftungen in ben neuen Dekorationen zu suchen fet, deren Anstrich abblättert und unter Staubentwicklung verfällt.
Eine Schauspieler- Nachtvorstellung der Operette Marietta von Ostar Strauß, mit State Torfch, Michael Bohnen und ber Premierenbefezung findet beute, 23, 16r, im Theater bes eft en 3 statt. Der Gesamtreinertrag fließt ben Wohlfahrtskaffen der Bühnengenossenschaft zu. Karten im Bezirksverband Steithitr. 11, Zimmer 15.
" Traumulus, bas populärste Drama von Arno Holz , wird im Theater in her losterstraße einstudient.