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Nr. 53.

Erscheint täglich außer Montags. Breis pränumerando: Biertel: jährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mt., wöchentlich 28 Pfg. fret tu's Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. Sonntags- Nummer mit illuftr. Sonntags- Beilage Neue Welt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mt. pro Quartal. Unter Kreuzs band: Deutschland u. Desterreichs Ungarn 2 M., für das übrige Ausland 3 Mt: pr. Monat. Eingetr. in der Post Zeitungs- Preisliste für 1896 unter Nr. 7277.

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13. Jahrg.

Infertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pf., für Vereins- und Versammlungs- Anzeigen 20 Pfg. Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in, der Expedition abgegeben werben. Die Expedition ist an Wochen­tagen bis 7 Uhr abends, an Sonn­und Festtagen bis 9 Uhr vormittags geöffnet.

Fernsprecher: Amt 1, Nr. 1508. Telegramm- Adresse: Sozialdemokrat Berlin ".

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Berliner Bolksblatt.

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Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands .

Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2.

Die politischen Parteien in Spanien .

Madrid , 28. Febr. Die augenblicklich herrschende und fast unerträglich werdende Unsicherheit in den politischen Verhältnissen zwingt wieder einmal den Blick auf den Zusammenhang unserer politischen Parteien mit den Intereffen des Landes und dem allgemeinen Volks­bewußtsein. In allen parlamentarischen Ländern sollte es ja das politische Jdeal sein, wenn in der Volksvertretung der wirkliche Wille des Volkes zum Ausdruck fäme. Jedoch in feinem einzigen Lande wird dieses Jdeal annähernd erreicht; aber nirgends besteht ein so schreiender Gegensatz zwischen Voltsvertretung und Volkswillen, wie in Spanien .

Hier in Spanien ist das parlamentarische Leben bis auf die Stufe eines finnlosen Faschingtanzes herabgefunten; und das all­gemeine Wahlrecht mit seinen anderen hochklingenden Beiwörtern ist eine elende Farce geworden. Parlament und Wahlrecht, diese Errungenschaften der bürgerlichen Gesellschaft, in denen man das legte Ziel freiheitlicher Bestrebungen fand, sind in Spanien so miß­achtet und verhaßt, so mißbraucht und prostituirt, daß die Zahl derer, welche den Absolutismus oder gar die Diktatur berbeisehnen, eine sehr große ist. Das ist nur zu ver. ständlich; denn die allgemeine Korruption ist so tief in das Bolt gedrungen, daß parlamentarische Quacksalbereien dem lebel nicht mehr abhelfen tönnen. Hier fann nur eine baldige Diktatur mit unumschränkter Gewalt vor einer plan- und ziellofen Revolution, die alles verschlingen würde und die nicht allzu lange ausbleiben fann, retten.

Die monarchischen Parteien haben vollständig abgewirth schaftet; und die Monarchie selbst fristet nur ein elendes Dasein dank der Blödigkeit des gesammten Volfes, das sich nicht der Kräfte bewußt ist, die in ihm schlummern, und das keine Ahnung hat von dem Gebrauch der Waffen Parlament und Wahlrecht, welche ihm die gesetzmäßige Verfassung gewährt.

Dienstag, den 3. März 1896.

Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3.

Am 24.

Die Entscheidung in einer rein politischen Frage wird also dem Säbelregiment anheimgestellt; so arbeitet man der Militär­diktatur entgegen! Diese bedingungslose Unterwerfung der Konservativen unter einen durch seine Rücksichtslosigkeit und Graufamteit bekannten General wird die ehrgeizige Militär­taste fich merken und in einem geeigneten Augenblick danach handeln.

120 Pläge räumt Canova 3 den Oppositionsparteien ein| Insel leichter pacifiziren lasse, so werde er( Canovas) mit Diese Plätze vertheilen sich unter 2iberale, Rarlisten und seinen sämmtlichen Kollegen auf die Auflösung verzichten, Republikaner . Den Liberalen werden 80 Plätze ein aber auch zugleich die Regierung niederlegen. geräumt, wenn sie sich den Konservativen unterwerfen; und die erfolgte die Antwort Weyler's: die militärische und R e publikaner schmelzen zu einer geringen Zahl zusammen; politische Situation und der Geist der Bevölkerung er fie dürfen froh sein, wenn ihnen 10. Plätze in Gnaden gewährt laubten sehr wohl, die Wahlen zu machen, besonders werden. Die Herren Repulitaner haben sich auch nicht fein da man auf seine entschiedene Unterstüßung und flug benommen; denn sie waren so unvorsichtig, auf den e chnen dürfe. Kongreffen der verflossenen Wochen ihre Ohnmacht und! Un­einigkeit zu zeigen. Wenn sie jetzt danach behandelt werden, so haben sie es sich selbst zuzuschreiben. Die Karlisten werden bagegen mit Glaceehandschuhen angefaßt angefaßt und als Liebkind behandelt; denn man weiß, daß sie ent schlossen sind, bei günstiger Gelegenheit sich zu erheben. Flugs räumt man ihnen etwa 10 Pläge mehr ein. Nach Versicherung der offiziösen Zeitungen werden sie in den nächsten Kammern über etwa 25-30 Deputirten und 6 Senatsfize verfügen; und Canovas denkt, wenn diese Herren aus dem Norden und aus Katalonien erst das luftige Leben in Madrid bei Champagner und schönen Mädchen kennen lernen, so werden ihnen schon die Revolutionsgedanken vergehen. Und die Sozialisten? Leider befinden die sich noch nicht auf der offiziellen Liste; jedoch ist es feineswegs ausgeschlossen, daß man ihnen einen oder zwei Sige einräumt.

Das nennt man Voltsvertretung, das nennt man parla­mentarisches Regiment! Mag die Korruption in anderen Ländern mit monarchisch- konstitutioneller oder republikanischer Regierung noch so groß sein, einen solchen Grad von offenkundiger Scham lofigkeit, wie in Spanien , hat sie gewiß nirgends erreicht. Die große Masse des Volkes steht dieser Erscheinung indifferent und indolent gegenüber da; und leider nehmen diese verderblichen Eigenschaften von Tag zu Tag zu, so daß die Willkür herrschaft der Konservativen oder Liberalen wahre Orgien feiern kann und charakterlose Politiker sich auf Kosten des Volkes die Taschen füllen können.

Soeben sind die liberalen Cortes, mit denen der konservative Die Auflösung der Cortes konnte in feinem ungünstigeren Ministerpräsident Canovas, wie er vorgiebt, nicht zu regieren Momente geschehen, als wie gerade jetzt. Auf Kuba lodert der vermag, aufgelöst worden, obwohl die Liberalen ihm stets in bezug helle Krieg, der dort gesetzmäßige Wahlen ohne weiteres aus auf die tubanische Frage in hohem Maße ihre Loyalität schließt. Aus den Vereinigten Staaten Nordamerikas erwartet bezeugt haben und auch weiter entschlossen sind, alle man in diesen Tagen die Nachricht, daß man die Insurgenten Mittel zu bewilligen, welche zur Beseitigung des tubanischen auf Ruba als triegführende Macht anerkannt hat. Eine der Aufstandes nothwendig erscheinen. Troh dieser Berartige Entscheidung bringt natürlich Konsequenzen mit sich, Cortes absolut sicherung hat Canovas die Kortes aufgelöst und Neuwahlen welche die sofortige Einberufung der Aber vor Mitte Mai ausgeschrieben. Morgen erfolgt die Bekanntmachung des Auf- nothwendig erscheinen lassen. lösungdekretes; und wie es heißt, sollen die Neuwahlen am tönnen die Kammern nicht zusammentreten; es herrscht also 12. April und 26. April( Kongreß und Senat) stattfinden. mindestens eine 2/2 Monate lange parlamentslose Zeit, welche Die Konservativen betrachten sich als Herren der Lage und gefährlich werden kann. veröffentlichen schon die Listen der zu wählenden Kandidaten. Diese werden auch zweifellos gewählt, denn hier in Spanien sind bei den Wahlen die Wähler selbst unwesentlich und überflüssig, wenn nicht geradezu störend. Die Wahlen fallen stets so aus, wie die Regierung es will, gleichviel ob alle Stimmberechtigten wählen oder alle sich der Abstimmung enthalten.

Canovas hat für sich eine abfolute Majorität von 280 De­putirten bestimmt; diese hungrigen, charakterlosen Politiker, welche mehrere Jahre in Madrid auf Pump gelebt haben, sind zum größten Theil schon in die Provinzen gereift und werden dort offiziell empfangen; denn sie sind, ob Wahl oder nicht, Deputirte.

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Clokilde.

39.

Die Wahlen auf Ruba bedeuten nach den Versicherungen des Generals Weyler nichts anderes als eine elende Komödie. Wie gestimmt wird, wenn die Wähler an die Urne treten, läßt sich denken: Rommandorufe und Säbelgeraffel und blizzblanke Kanonen auf den Straßen werden schon Eindruck machen. Man erwartet, daß die fubanischen Parteien, wenigstens die Autono misten und Sieformisten sich der Wahl enthalten werden. Die Liberalen sind natürlich sehr ungehalten über die Aufe lösung der Cortes, wo sie bisher die Majorität hatten. In ihrer Presse schimpfen sie in der wüstesten Weise auf die Rücksichts­losigkeit des Ministerpräsidenten Canovas. Die linte Seite der Liberalen scheint große Lust zu haben, einen Volksprotest gegen Canovas zu provoziren. Ob sie sich aber dazu auf­raffen werden, scheint bei der Feigheit und Heuchelei Sa gast a' s und seiner nächsten Freunde sehr zweifelhaft. Andere fordern einen Parteibeschluß auf Wahlenthaltung; und die Zahl dieser ist nicht sehr gering. Es wäre ein töftliches Schauspiel, wenn die Liberalen sich der Wahl enthalten würden; denn dann wären die Konservativen unter sich allein, da auch die Karlisten in diesem Falle nicht stimmen würden.

Sagasta wird sich wohl zu einem Schachergeschäft mit Canovas bequemen, wie er es schon so oft gethan hat, ob. wohl er heute noch ganz rabiat erscheint.

Eine öffentliche Manifestation gegen Canovas könnte gar leicht zu weiteren Ereignissen führen; denn die Monarchie steht auf sehr gebrechlichen Füßen.

Politische Uebersicht.

Berlin , 2. März. Der Reichstag begann heute die von den Zuckerprofit­Aber das fümmert einen Staatsmann wie Canovas Patrioten so heiß ersehnte erste Berathung der Zucker nicht; er löst die Cortes trotz der wohlgemeinten Warnungen in vertheuerungs- Vorlage. Die Rechte hörte mit Geduld und Presse und politischen Kreisen auf. Damit übernimmt er eine Vergnügen den langathmigen Auseinandersehungen des große Verantwortlichkeit der Monarchie und dem Volke gegen Staatssekretärs von Posadowsky zu, dessen Be­über. Das schien auch er zu fühlen und wälzte darum einen fürwortung der Vorlage allerdings für die Rechte der reine Theil der Verantwortlichkeit auf stärkere Schultern ab, auf den rüdsichtslosen General Weyler, der den fubanischen Aufstand Bucker war. Mit anatomischer Ruhe" wollte er, wie er sagte, die Vorlage begründen außer der Bes um jeden Preis in Blut ersticken soll. An diesen telegraphirte er nämlich am 21., ihn um seine reicherung" der deutschen Sprache durch diese an Posens Meinung behufs Auflösung der Cortes befragend. Glaube Gefilde erinnernde Wortbildung bot er aber nichts, nicht schon in allen agrarischen Zeitungen Weyler, daß sich mit Beibehaltung der liberalen Cortes die was , Du hast recht, ich eile."

Juzwischen war Rürdorf ausgestiegen und nahm, ( Nachbruck verboten.) unterstüßt durch den Kutscher, dem Oberförster die Kranke ab, und beide trugen dieselbe ins Haus.

Der Major rückte, unterrichtet von Mary, in der Stube schon den Tisch vom Sopha ab und kam dann, um

Langenberg hatte seinem Freunde Händrich auch noch geschrieben, daß er nicht mehr nach der Residenz H. zurück zu leuchten. kehren werde. Wo aber befand er sich? Wohin hatte er sich gewendet und was war aus Clotilden, seiner Frau, geworden? Um das zu erfahren, kehren wir dahin zurück, wo wir sie verließen: Clotilde bewußtlos in dem Wagen liegend, in welchem sich auch der Oberförster, seine Frau und deren Bruder befanden.

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Rürdorf ging und der Oberförster, der dem Kutscher die Pferde nun übergeben, trat ein ins Haus.

Gleich darauf rollte der Wagen fort.

Fährst Tu endlich zu Bau?" redete den Herrn von der Mühle der Major an; wegen Deiner Verspätung habe ich von meiner Frau zweimal Schach und matt aufgebrannt bekommen."

r Es war der erste helle Lichtstrahl, der Clotilden direkt in's Angesicht fiel. Herr Gott, das ist ja," rief Rügdorf, Clotilde Das war ein Pürschgang auf waidwundes Edelwild! Brambach ich wollte fagen, Dr. Langenberg's Frau," Ja die Frauen!" erwiderte der Oberförster. Auch meine fiel sich verbessernd die Oberförsterin ein." Tragt sie nur Frau ruhte nicht, bis wir die krante Rieke eingeladen und gleich nach oben," fuhr sie fort; fie liegt im Fieber, hat in Sicherheit gebracht, unbekümmert, ob sie damit Dir zur Langenberg ja selbst gesagt, er wußte nicht, daß seine Frau Laft fällt."

Die Oberförsterin war noch immer bemüht von Beit zu Zeit der Kranken mit Aether Stirn und Schläfe zu beim Fieberanfalle fortgelaufen." nezen. Sie regt sich nicht, ich bekomme Angst," sagte sie, ,, wenn wir nur erst zu Haus wären."

"

Die Pferde greifen tüchtig aus," sprach Rürdorf. " Und was wird dort Mary sagen, wenn wir ihr eine fremde Kranke bringen," frug ihr Mann.

O die ist ja das Mitleid selbst, sie hätte ebenso ge­handelt ich trete für diese Nacht der Kranken mein

Bett ab."

Etwas anders, begann der Oberförster wieder, hätte ich mir den Doktor Langenberg doch gedacht Deiner Schilde­rung nach.

Als aufmerksamen Ehemann habe ich ihn Dir ge­schildert, war er das nicht? Weil seine Frau im Fieber liegt, wurde er rücksichtslos gegen andere.

Da sind wir! rief Rürdorf, es ist noch Licht beim Major, fie spielen Schach .

Der Wagen hielt.

Da wurde auch schon die Hausthür geöffnet, Mary trat mit Licht heraus, ausrufend: Aber so spät!" Steig Du nur zuerst aus und entschuldige Dich wegen der Zufuhr," raunte der Oberförster seiner Frau zu. Diese entwand sich auch schnell seinem helfenden Arm und sprang Mary entgegen, dieser in aller Kürze mit theilend, was vorgefallen.

In diesem Augenblicke erwachte Clotilde zum Bewußt sein: Wo bin ich, rief sie, und sah sich rings im Kreise um. Als sie Rürdorf, der ihre Knie umfaßt hielt, sah und erkannte, schrie fie laut auf und verfiel wieder in ihren starrtrampfartigen Zustand.

"

Nun rasch zu Bett und schnell zum Arzt!" befahl der Major, der näher getreten mar. So kommt," rief die Oberförsterin und wollte voran die Stiegen empor. Nein, hier unten," erwiderte Rürdorf, in mein Zimmer soll sie, ich komme diese Nacht ja doch nicht zumn Schlaf, ich muß sogleich zu Langenberg," dabei klinkte er mit dem Ellenbogen eine hinter ihm liegende Thür auf und trat rückwärts schreitend in ein Zimmer, das von einer mattrothen Ampel erleuchtet war.

Clotilde wurde auf das Bett gelegt. Rürdorf und der Kutscher eilten hinweg, den beiden Frauen die Kranke überlassend.

Der Major rief noch Rürdorf zu:" Du mußt zu unserem in der Nähe wohnenden Hausarzte fahren, da der Weg zu Langenberg hin und zurück doch zu lang ist. Wo die Krante solche Besorgniß erweckt, muß Doktor und Apotheke in der Nähe sein, und auch zwei Aerzte schaden nicht.".

Christenpflicht, komm!" sagte der Major, indem er seinen Gast ins Zimmer drängte und Plaz nehmen ließ. Die wird hier bessere Pflege finden als im Hotel. Daß auch Dr. Langenberg's Frau sein mußte!" Was sagst Du?"

dies

"

Eben wurde sie von uns erkannt."

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" It's möglich? Dann bekommt aber Langenberg seine Juhumanität tüchtig heimgezahlt. Wir fahren bei ihm mit der unbekannten Ohnmächtigen vor ich treffe ihn und bitte ihn er verweigert, die Kranke anzusehen nun ist das seine eigene Frau. Jetzt erkläre ich mir alles, Langenberg hatte Arzeneien geholt, gab mir davon; in diesem unbewachten Augenblicke ist seine Frau vom Fieber befallen fortgegangen und dann ohn­mächtig geworden."

Eine schöne Hochzeitsreise!"

denn er

Nun, sie ist ja jetzt in guten Händen. Stecke auch Du Dir eine Zigarre an und erzähle: Wie war es denn beim Forstmeister?"

Während die Männer weiter plauderten, boten die Frauen alles auf, Clotilden bequem zu betten.

Dann eilte Mary in die Küche, um Thee zu kochen, denn ein heftiger Frost durchschüttelte jezt die Kranke. duath

( Fortsetzung folgt.)