Jaguar im Urwald
Aus dem Buche von Johannes Rregen mischen Pa. rana und Tiété", Tiere und Menschen im Urwald von Sao Paulo , Berlag der Leipziger Buchdruckerei A.-G., Leipzig . 262 G., in Veinen 5 M. Diese Fahrten im brasilianischen Urmalde haben den Vorzug, feinerlei Jägerlatein, sondern nur wirklich Erlebtes und Geschautes zu bieten. Was ihnen an Abenteuerlichkeit abgeht, wird durc Anschaulichkeit und Unmittelbarkeit reichlich ersetzt. In dieser Weise ist Brasilien noch nie gezeigt worden.
Es war wieder die Zeit, zu der die Nachttiere sich auf die Nahrungssuche vorzubereiten pflegen. Im Urwaldsdunkel nebenan redten sich jetzt, nach dem Tagesschlafe, sicherlich tausend Geschöpfe zu neuer Lebendigkeit. Eines dieser Geschöpfe fam ausgerechnet zu dieser Stunde auf den Gedanken, ausgerechnet auf jenem Straßen
stück, auf dem eben die Reiter herankamen, das zu tun, was man Toilette machen" nennen tönnte.
Das soll nicht heißen, daß der Jaguar, um den es sich handelte, etwa den Frisierfamm hervorholte, um sein Fell zu strählen. Aber er hatte das dringende Verlangen, das zu tun, was die pelztragenden Tiere in der Wildnis so oft nötig haben, nämlich sich auf dem Rücken und auf den Seiten tüchtig im Sande zu wälzen. Es ist ein dem menschlichen Bedürfnis, sich zu tragen, gleichwertiges Bedürf nis. Es wird hervorgerufen durch die Carrapatos, die Zeden, die den Waldtieren nicht weniger zu schaffen machen als den Menschen. Unser Jaguar hatte dazu, wie gesagt, die Straße ausersehen, auf der Frizz eben an der Spitze der Reitergruppe nach dem Galopp mieder in flottem Trabe ritt. Straße heißt in diesem Falle das
Die Antarktis ist von der Forschung immer stiefmütterlicher behandelt worden als die Nordpolarzone, weil sie dem Entdecker in Gestalt höherer und ausgedehnterer Eisfelder und Eismassen schwerer zu übersteigende Hindernisse in den Weg legt, als die Arktis . Neuerditionen in die Wirklichkeit umgesetzt worden. Die Fahrt nach dem Südpol beginnt gewöhnlich in Neuseeland , dem nächstgelegenen bewohnten Gebiet. Seit Australien ein aufblühender Kulturstaat geworden ist, beschäftigen sich auch seine wissenschaftlichen Inſtitute mit diesem Problem. Die Queensland - Universität besigt in dem Geologen Edgeworth David einen hervorragenden Forscher der Antarktis , der selbst an der Expedition Shackletons teilgenommen und den Bulkanberg Erebus erstiegen hat. David hat sich über die Aufgaben ausgesprochen, die heute von einer Expedition zu lösen sind, und neben den wissenschaftlichen Fragen auch die wirtschaftlichen berührt.
Inzwischen lief der Jaguar davon. Und zwar lief er auf dem Wege vor den Reitern her. Friz erwartete eigentlich jeden Augen- dings sind wieder bedeutsame Forschungspläne durch große Expe= blid, ihn im Urwalde zur einen oder anderen Seite verschwinden zu sehen. Aber er blieb eine ganze Weile auf dem Wege. Friz hezte ihn und die Mula gleichzeitig mit ununterbrochenem Fritz hezte ihn und die Mula gleichzeitig mit ununterbrochenem lauten Geschrei. Er dachte nicht viel dabei, gab nur dem Gefühl nach: da ist ein Abenteuer, nun aber los! Das hatte er nicht mehr erwartet, das übertraf nach den Erfahrungen der letzten Wochen seine Hoffnungen. Daß aber auch er, ausgerechnet er, die Gelegen heit haben sollte, einen Jaguar zu heben, wie die Hunde den Hasen hetzen! Lange dauerte der Spaß leider nicht. Aber das wenn schon allzu kurze, so doch große Vergnügen wollte er ausnutzen.
Auf einmal sprang der Jaguar zur rechten Seite herüber und
verschwand im Urwalde. Näherkommend, von der Mula abspringend und nun mit dem Browning in der einen und dem Zügel an der anderen Hand zu der Waldseite vorstürzend, in der der Jaguar verschwunden war, bemerkte Fritz eine dunkle und nicht eben große Deffnung im Waldrande. Das war also die Erklärung dafür, warum der Jaguar auf dem Wege vorangelaufen war, anstatt sofort in den Wald einzubiegen: er suchte den Einschlupf des gewohnten Wildwechsels.
Fritz hatte durch die Begegnung mit dem Jaguar einen start virkenden Anschauungsunterricht in Entwicklungsgeschichte erhalten.
Neuseeland , Tasmanien und Airſtralien werden jährlich mehrmals
von kalten Wirbelstürmen heimgesucht, die unvermittelt auftreten und vom Pol kommen. Eine dort eingerichtete meteorologische sie tönnte auch von dort ausgehende Regen oder Trockenheit vorStation tönnte ihr Entstehen beobachten und sie rechtzeitig anzeigen; ausmelden, wodurch die Farmer vor großem Schaden bewahrt würden.
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stellen und stredenmeise erdblante Band des Urwaldweges. Frik Bligartig verknüpften fich seine Gedanken zu der Erfenntnis, daß Schon im letzten Jahr hat der Walfischfang 160 Millionen Mart
bemerkte den Jaguar zunächst nicht. Der Weg war zwar auf eine meite Strecke voraus zu übersehen, aber Frig achtete nicht darauf. Er hing allerhand Gedanken nach, erwartete jedenfalls feine befonderen Ereignisse.
Der Tio velho aber roch auf einmal den Jaguar. Er ging entfetzt so plötzlich und start in die Höhe, daß er Friz fast abgeworfen hätte. Es gelang diesem gerade noch, sich an der Sattelspitze zu halten und durch ein paar träftige Stöße mit den Stiefelabjäßen in die Flanken der herumtänzelnden Mula( Sporen trug hier draußen feiner) diese zu einem raschen Herabgehen und Voranpreschen zu bringen. Frizz schrie dabei ein lautes„ Mula, hoh!" nach dem anderen, und dieses Geschrei war es wohl, was den verzückt im Sand sich wälzenden Jaguar aufmerksam machte.
Er sprang auf, und nun sah ihn Frizz. Ein Strom wilder Abenteuerlichkeit durchflutete ihn. Er dachte nicht daran, zur Waffe zu greifen. Was nugte schon der Browning, mit dem er ohnehin nicht traf. Ganz instinktiv schlug er vielmehr in plötzlich ausbrechender Jagdlust nochmals die Stiefelabsätze in die Flanten des Tio velho. Dieser, vorangetrieben von der Energie des Reiters, von Flantenstößen und Hetrufen, aber gehemmt von der ererbten Angst seiner Rasse vor dem Jaguar, schrie flagend laut auf, versuchte auch noch einen Augenblick, sich zu sperren, hochzugehen, ging dann aber nach neuen Tritten in die Weichen verzweifelt voran.
en diesem engen Schlupfloch des Wildpfades, der durch den Weg quer angeschnitten war, deutlicher als sonst die starke urfprüngliche Verbundenheit Don Tier= und Menscheneristenz sich demonstrierte.
Manchmal schon hatte ihn die Frage bewegt, wie wohl die Woldindianer sich voranbewegen, für die doch der Urwald ebensolche Hindernisse bietet wie für andere Menschen, wenn diese das Un gewohnte auch schwerer empfinden müssen. Friz wußte zwar, daß die Waldindianer sich mit Vorliebe der Wasserläufe zum Vorankommen bedienen und ihre Niederlassungen ziemlich nahe an diesen natürlichen Verkehrsstraßen gründen. Aber die Indianer bewegen sich doch auch im Walde.
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Frizz ward durch die Begegnung mit dem Jaguar der Ursprung der Menschenwege im Urwalde klar. 3og es selbst der Jaguar vor und gar im Augenblick der Gefahr!, den gebahnten Wildwechsel zu benutzen, anstatt in das Urwaldsdickicht einzubrechen, so taten sicher die Waldindianer ursprünglich, und tun gegebenenfalls auch gegenwärtig noch nichts anderes: fie folgen im Walde den Pfaden, die die Tiere( unter diesen besonders der Tapir) durch gebrochen haben. Erst wenn sie bestimmte Wildpfade häufiger benutzen, erweitern die Indianer sie seitlich und nach oben zur Indianer- Picada. So sind also die Menschenwege im Urwalde auf der Wegearbeit der Tiere des Waldes begründet.
Bert Schlick: Der Nachruf
Ort: Privatkontor im Hause Battermann u. Co. Beit: Abends. Personen: Keilhauer, Teilhaber der Firma Battermann u. Co. Petersen, desgleichen.( Stumme Rolle.) Eine Stenotypistin.
( Anton Battermann, Begründer und Teilhaber der Firma Battermann u. Co., Hutfabrikation, ist gestorben. Keilhauer und Petersen, die hinterbliebenen jüngeren Teilhaber, in Ledersessein fizzend, sind zusammengefommen, um den üblichen Nachruf für die Beitung zu verfassen. Im Hintergrunde des Raumes wartet die Stenotypistin auf das Diktat.)
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Keilhauer: Also schreiben Sie, Fräulein! Am- Datum wissen Eie ja starb unerwartet unser hochperehrter Teilhaber und Gründer der Firma, Anton Battermann. Was meinen Sie, Petersen? Man soll es ja nicht sagen. Aber es war höchste Zeit. Die nächste Saison wären wir erledigt gewesen. Bei den Geschäftsmethoden, die Battermann durchsetzen wollte. Nicht einen Hut hätten wir bald mehr verkauft. Haben Sie, Fräulein? Ja, gut! Also weiter:
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Wir verlieren in ihm einen unersetzlichen Menschen. Wenn er wenigstens manchmal Vermunft besessen hätte! Das Geld im Schlaf verdienen, das fonnte ihm so passen. Weiß Gott , mir ist im Leben fein faulerer Mensch vorgekommen als Anton Battermann.- Sein Fleiß. Mir fällt gerade ein, wie wir hier mal zwei Nächte lang Kalkulationen gemacht haben. Und der Alte? Fährt kreuzfidel nach Heringsdorf , kommt nach drei Tagen wieder und wundert sich, daß mir überhaupt noch einen unverkauften Hut im Lager haben. Was haben Sie zulegt, Fräulein,"
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Die Stenotypistin: Sein Fleiß..." Reilhauer: Richtig! Sein Fleiß Sein Fleiß. Seine Ausdauer und unermüdliche Arbeitskraft waren vorbildlich für jeden, der mit und unter ihm arbeitete. Stets hilfsbereit. Das Personal ist auch froh. Nun, ich meine, arbeiten muß natürlich jeder. Aber wie der Albe manchmal mit den Leuten umsprang, wenn er seinen schlechten Tag hatte. Stets hilfsbereit haben Sie, Fräulein? Dann weiter: stets freundlich, vornehm und edel in der Gesinnung. Den alten Schimmelmann hat er doch einmal in der Expedition so gehetzt, daß Schimmelmann abends geheult hat wie ein kleines Kind, dem
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das Butterbrot auf die Erde gefallen ist. fchrieben, Fräulein?"
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Was haben Sie ge
Die Stenotypistin: Stets hilfsbereit, stets freundlich, Dornehm und edel in der Gesinnung..." Keishauer:" Richtig!
mar sein erstes. Bestreben, für das Wohl seiner Untergebenen zu wirken. Wie ein Vater Das soll auch aufhören, Petersen, das mit dem ewigen Urlaub abzmacken. Ausspannen muß jeder einmal im Jahr. Himmel, wenn wir nicht manchmal gebremst hätten, das ganze Personal
Schenkt
hätte der Alte uns fopfscheu gemacht. Fräulein?"
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Haben Sie: wie ein Vater,
Die Stenotypistin: Jawohl, Herr Keilhauer." Keilhauer: Also: Wie ein Bater sorgte er für sie, die in ihm immer nur in erster Linie den Freund und dann erst den Chef liebrigens war gestern fahen. Auch bei seinen Geschäftsfreunden wieder der Hausschild hier und fragte, ob wir ihm Geld leihen fönnten. Auch bei seinen Geschäftsfreunden erfreute er sich großer Beliebtheit. Ja, also der war hier. Der arme Kerl fann einem leid tun. Alles hat er verloren. Und nur, weil der Alte ihn zu der großen Hansspekulation verleitet hat. Haben Sie alles, Fräulein?"
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Dir Stenotypistin: Bis Beliebtheit." Keilhauer:" Beliebtheit, ja. erfreute er sich großer Beliebtheit durch seine geschäftliche Umsicht und seine stets richtigen Ratschläge. Um den unersetzlichen Verlust ihres Teilhabers und Chefs. Morgen müssen wir auch mit der Betriebsänderung anfangen, Petersen. Auch die neuen Maschinen müssen wir bestellen, um fonkurrenzfähig zu bleiben. Haben Sie: Verlust, Fräulein?" Die Stenotypistin:„ Um den unersetzlichen Verlust ihres Teilhabers und Chefs..." Keilhauer: trauern tiefbewegt Darunter: Die Teilhaber. Das Personal. Schluß. Wollen Sie bitte das ganze noch einmal vorlesen?"
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An den ausgedehnten Küsten der Antarktis gibt es unzählige Wale. Die Tiere können dort gut gedeihen, meil einstweilen wenigstens der Walfischfänger noch zu große Schwierigkeiten beim Fang hat. Sir David befürwortet die Anlage von Stationen. eingebracht weiche Summe ließe sich erst unter günstigeren Bedingungen erzielen! Die Riesenmassen der auf den Klippen und Berghängen nistenden großen und feinen Vögel repräsentieren ein ganz ansehnliches Kapital, das zurzeit noch völlig brach iiegt. Die Landmassen bergen an verschiedenen Stellen große Kohleniager. Man hat festgestellt, daß in der Antarktis Rohle lagert mie die Bullifohle in Neusüdwales, die sich ganz besonders für Dampferheizung eignet. Ein folches sehr großes Kohlenlager bei der Hope- Bay in Grahams- Land( Westantarktis) hat bereits Shackleton für das Britische Reich in Besitz genommen. Nach der Berechnung des Forschers ist es 1000 englische Meilen lang und mindestens 50 Meilen breit. Unter den Kohlenlagern ist man auf Felsen gestoßen, die deutlich Devonische Fischfossilien zeigen( dies find dieselben Erdschichten, wie man sie am Rhein , in Nassau , hat, meshalb sie auch rheinische Formation genannt werden). Diese Formation ist gewöhnlich überaus reich an Erz, besonders an Kupfer, Eisen, Blei, unter diesen wiederum auf Felsen, die reich an Graphit und Rupjer sind. Auch auf Silber und Gold darf man, nach der Ansicht Sir Davids, ziemlich sicher rechnen.
Verstopfung von Blutgefäßen
In den letzten Jahren hat man sehr viel häufiger als früher von der sogenannten Thrombose gehört. Thrombus heißt auf. Deutsch geronnene Masse, und man gebraucht diesen Ausdrud, wenn ein Blutgefäß durch Gerinnung des Blutes an Ort und Stelle verstopft wird. Im Gegensatz zu diesem Blutpfrops oder Thrombus versteht man unter einer Embolie eine Verstopfung von Blutgefäßen durch einen in das Blut gelangten und von diesem weiter verschleppten Fremdkörper. Solche Fremdkörper bestehen nach Knochenbrüchen 3. B. aus Fetteilchen, und man spricht dam von einer Fettembolie. Wie kommt es nun, daß diese Krankheitserscheinungen in letzter Zeit soviel häufiger geworden sind? Darüber berichtet Dr. E. Ruhemann in der Wochenschrift Die Umschau". In dent Jahren 1924 bis 1927 mar ein starker Anstieg dieser Krankheit zu beobachten, mit einem bisher nicht bekannten Gipfel im Jahre 1927. Die höheren Altersstufen wurden vorzugsweise ergriffen, und bei der besonders gefährlichen Lungenembolie übermogen die innerlich behandelten Fälle die operativen. In 70 Broz aller Fälle ließen sich Herzveränderungen sowie Gefäßveränderungen durch Arterienverfaltung nachweisen. Die starte Bermehrung der Thrombose ist einmal aus der größeren Zahl von alten Leuten zu erklären, die es heute gibt, dann aber auch durch die vermehrte Anwendung von Einsprigungen in die Blutbahn, sowie durch die intensive Herzbehandlung, die das Leben verlängert, und durch die Verbesserung des Ernährungszustandes. Man hat an einer großen Reihe von Fällen festgestellt, daß der Ernährungszustand bei der tödlich verbaufenden Lungenembolie start mitspricht und daß diese Todesursache bei Unterernährung mir in 2,2 Proz., bei mittlerem Ernährungszustand in 17 Broz., bei Fettfucht dagegen in 50 Proz. der Fälle eintritt.
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Aus Amerika fommt die Nachricht, daß dort für 1935 endlich die allgemeine Einführung des Meterinstems stattfinden soll. Wenn Amerita vorangeht, so wird England wohl folgen müssen, und es ist zu hoffen, daß dieses Land die großen Widerstände es müssen Millionen Stäbe, Normen, Tabellen usw. usw. geändert werden endlich aufgeben wird. Vielleicht kommt dann auch einmal die Zeit, da man im nördlichen Deutschland mit den veralteten Pfunden und Zentnern aufräumt. In Desterreich rechnet man schon seit Jahrzehnten nur nach dem Dezimalsystem mit Kilo und Gramm.
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Die Stenotypistin:„ Am 28. April starb unerwartet unser hochverehrter Teilhaber und Gründer der Firma, Anton Battermann. Wir verlieren in ihm einen unerseglichen Menschen. Sein, Fleiß, seine Ausdauer und unermüdliche Arbeitskraft waren vorbildlich für jeden, der mit und unter ihm arbeitete. Stets hilfsbereit, stets freundlich, vornehm und edel in der Gesinnung, war sein erstes Bestreben, für das Wohl seiner Untergebenen zu wirken. Wie ein Vater sorgte er für sie, die in ihm immer nur in erster Linie den Freund und dann erst den Chef sahen. Auch bei seinen Geschäftsfreunden erfreute er sich großer Beliebtheit durch seine geschäftliche Imsicht und seine stets richtigen Ratschläge. Um den unerseßlichen Verlust ihres Teilhabers und Chefs trauern tiefbewegt Schuhgebiet, dem man den Namen Albert- National- Bart gegeben hat, die Teilhaber der Firma Battermann u. Co., das Personal der Firma Battermann u. Co."
Keilhauer:" But, Fräulein Lange! Sie sind vielleicht jo freundlich und bringen dies noch eben selbst zur Zeitung." Die Stenotypistin: Gerrn, Herr Keilhauer." Die Stenotypistin ab. Petersen gähnt.
Keilhauer zündet sich eine Zigarre an. De mortuis nil nisi bene.
RESI
Schirme!
Der Albert- National- Park in Afrita. Im Jahre 1925 wurde im Kongostaat ein Gebiet von 700 Quadratkilometer zum Naturschutzgebiet erklärt, weil man vor allem dort die Gorillas fchüßen wollte, Ceren Ausrottung zu befürchten war. Seither ist das zwischen Belgisch- Kongo und dem ehemaligen Deutsch- Ditafrika gelegene auf 2000 Quadratkilometer erweitert worden. Er dehnt sich zwischen Kipufee und llganda aus und enthält u. a. drei Butane, deren bemaldete Abhänge der Aufenthalt der Berg- Gorillas find. Zurzeit meilt dort eine amerikanische Erpedition, die das Leben und Treiben der Berg- Gorillas beobachtet und in Bildern und Filmen festhält.
Beim Bau des Kaiser- Wilhelm- Kanals( Nord- Ostsee- Kanal ), wurden 138 Baggermaschinen, 16 Elevatoren, 133 Schleppdampfer, 90 Lokomotiven, 2700 Güterwagen verwendet; außerdem waren durchschnittlich 5000 bis 8000 Arbeiter tätig. Bei den Bauarbeiten ereigneten fich 7179 schmere Unfälle, movon 70 tödlich verliefen.
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28 мой кпдит!