,, Geradlinige KPD.- Sportpolitik!"
Die fommunistischen Sportführer predigen den echtesten, unver fälschten Klaffentampf, in ihren Aufrufen und Reden begeifern fie haßerfüllt die sozialfaschistischen Arbeitersportfer, die sich meigern, den Arbeitersport in die große Armee des revolutionären Prole tariats unter der Fahne der KPD. einzureihen, die nicht mitkämpfen wollen als Soldaten der Revolution. In einem Aufruf: Heraus zum roten Sportfongreß für Rheinland und Westfalen ", der unter. zeichnet ist von der provisorischen Leitung der fommunistischen Interessengemeinschaft zur Wiederherstellung der Einheit im Arbeitersport Rheinland- Westfalen", der in Nr. 2 des ,, Westdeutschen Arbeitersports" vom 14. Januar 1930 veröffentlicht wurde, wird ganz besonders der Reformismus der 3R.- Bewegung in Grund und Boden gedonnert und dabei auch die Stellung der kommunistischen Sportler zum Staat behandelt. Es wird da gesagt:
,, Was haben die Führer der Arbeitersportverbände aus dieser, unferer stolzen Tradition gemacht. Ihr ganzes Sinnen geht dahin, anerkannt zu werden von dieser fapitalistischen Republit, gleichberechtigt zu sein neben den bürgerlichen Sportverbänden, was, vorausgejezt, daß man den alten Klassentampfstandpunkt der läßt, die rote Fahne verleugnet.
Gegen diefe Politik der Führer, die ganz entspricht der Politif der Gewerkschaftsführer, der Führer in den Genossenschaften, dem Freidenferverband ufm., rebellieren mit Recht die Massen der Arbeitersportler."
Diese Ausführungen sind wirklich sehr interessant, fönnen wir doch feststellen, daß die Berwirrung und Konfusion bei den Kommu risten schon derartig groß ist, daß sie mit ihren Aufrufen sich selbst tüchtig ohrfeigen und dabei unbeabsichtigt beweisen, daß die Kommunistische Partei sowohl als die Interessengemeinschaftssport. führer genau so Verräter an der Arbeiterklasse sind, wie die„ Sport bonzen" der 3. Wir stellen fest, daß in den Parlamenten und in den für den Sport in Frage kommenden amtlichen und halbamtlichen Körperschaften die Kommuniffen Anträge ftellen, um die Unerfennung der ausgefchloffenen Sportvereine zu erreichen. Besondere Mühe haben fie fich im Preußischen und Sächsischen Landtag ge geben, wo in treuester Freundschaft die Deutschnationalen fommu nistische Anträge begründen halfen. Im Berliner Hauptausschuß fämpft Herr Dr. Jobel, fommunistischer Landtagsabgeordneter, verzweifelt um die Mitgliedschaft und Anerkennung der kommuniftischen Sportvereine. Dieselben Anstrengungen werden überall von den ausgeschlossenen Arbeitersportvereinen und den Kartellen gemacht. Auf Tagungen des Arbeitersports erscheinen Anträge, die nachweisbar im Sportbüro der Kommunistischen Bartel fertiggemacht wurden, durch die man mit Hilfe der ,, Berräter an der Sache des Arbeitersports", der Zentralfommission für Arbeitersport und Köperpflege, die Anerkennung der ausgeschlossenen Sportvereine durch den Staat erreichen will. Mehrere derartige Anträge wurden von dem kommunistischen Redakteur Bernstein auf dem Bundestag des Freien Seglerverbandes begründet.
Es fehlt uns wohl der bolfchemistische Verstand, um die Logik der Kommunisten zu begreifen. Werden die 3K.- Organisationen ftaatlich anerkannt, dann ist das nach Meinung der Kommunisten Berrat an der Arbeiterklasse. Was ist es nun aber, wenn die kommunistische Sportbewegung nach der gleichen staatlichen Anerkennung und nach der Mitgliedschaft in den amtlichen Ausschüssen strebt? Betommt die Zentralarbeitersportbewegung Mittel vom Staat, dann
Die Schweden wieder geschlagen.
Schlittschuh- Club siegt 5: 2.net Das gefirige Eis hodey Rüdspiel zwischen dem Berliner Schlittschuh- Club und„ Göta" Stockholm im Sportpalast endete aber mals- wie auch nicht anders zu erwarten war- mit einem 5: 2 Sieg der Berliner . Die BSCer hätten ihre Ueberlegen. heit ziffernmäßig bestimmt noch höher ausdrüden fönnen, menn fie mehr Gewicht auf Kombination gelegt und nicht allzu viele Chancen verpaßt hätten,
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Immerhin fann festgestellt werden, daß das Spiel weit intereffanter als das am Dienstag war. Gleich nach dem Anpfiff nahm Lulle Johanssen die Scheibe auf und schoß aus der Mitte des Feldes. Linke im Berliner Tor fam der scharfe Schuß völlig überraschend und die Scheibe sprang ihm durch die Füße. Gleich darauf tam es jedoch zum Ausgleich. Der fleine Ball brach rechts im Alleingang bravourös durch und fandte unfehlbar ein. Gleich darauf geriet bas schwedische Tor abermals in Gefahr, die Berteidigung rettete aber im legten Augenblid. Ein zweites Tor es war auch das letzte schoß abermals Johanssen. Mit 2: 1 für Göta ging es in die erfte Bause. Der zweite Teil begann mit einer redt brenzlichen Situation für das Berliner Tor. Johanssen überspielte die gegne rische Mannschaft, aber Römer nahm ihm wenige Meter vor dem Berliner Tor die Scheibe weg und ging sofort zum Angriff vor! Jaenecke nahm die Scheibe von Römer auf und fandte unfehlbar ein. Damit war der Ausgleich hergestellt. In furzer Folge fiel für den BSC. das 3. und 4. Tor. Der Göta".Torwächter mußte eine Zeitlang ein wahres Trommelfeuer auf fein Heiligtum ergehen laffen, da aber die gesamte Götamannschaft mit verteidigte, tam es zu feinem zählbaren Erfolge für den BSC.
Im letzten Drittel fiel der junge Ball wieder durch seine Lauf technik auf. Immer und immer wieder spielte er sich durch die schwedischen Reihen, auf fein Ronto tommt auch das 5. Tor für den BSC. In einer Bause zeigte sich Herr Weltmann vom Berliner Eislauf- Berein in der Arena: Er erntete für sein sehr gut vorgetragenes Programm viel Beifall.
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Arbeiterschach.
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Am Sonntag, 9. Februar, veranstaltet die Freie Arbeiterschachvereinigung Groß- Berlin im Gemeinschaftshaus Gutshof Faltenberg bei Grünau einen Werbetag. Im Programm find vorgefehen ein Maffenwettkampf, Gäſteturnier, zum Abschluß ein Blißturnier. Alle Abteilungen, die dazu verpflichtet sind, müssen Spielmaterial mit bringen. Treffpunkt am Bahnhof Grünau , 14 Uhr. Ebenfalls am Sonntag findet in der A- Gruppe der Wettkampf zwischen Kreuzberg I und Mitte I im Lokal Krepp, Blamufer 75/76, statt. Mit Spannung erwartet man diefes Treffen, wird fich doch bei diefem Kampf erweisen, wer der Abteilungsmeister wird. Die Abteilung Mitte führt mit 21% Puntten vor Areugberg mit 19 Buntten, Beginn um 10 Uhr.
Am Freitag, 7. Februar, findet in der Abteilung Lichten, berg, im Lotal Flemming, Simplon, Ede Gärtnerftr. ein Werbe tampf mit der Abt. Friedrichsfelde statt. Beginn 20% Uhr. Gäfte willkommen,
cean les
Frauenturnen in Lindenhof, Der bundestreue ,, Arbeiter- Sportverein Schöneberg - Friedenau 07" hat in der neuen Turnhalle in der Sieblung Lindenhof eine Branenabteilung eröffnet. Turnstunde ist jeden Freitog
werden deren Führer als verlumpte, bestochene Regierungsjubjette beschimpft; wenn die Kommunisten selbst Mittel vom Staat beantragen, fo ist das nach unserer Auffassung gelinde ausgebrüdt unmoralisch. Bekommen die Kommunisten staatliche Mittel, oder werden fie in irgendeiner Gemeinde anerkannt, dann haben sie nach ihrer Ideologie durch ihren revolutionären Klaffentampf eine revolutionäre Tat vollbracht. Diese fommunistische Logit ist so unwahrhaftig, daß man nur Bedauern mit den früheren Bundesmitgliedern, die heute noch der tommunistischen Sportbewegung angehören, haben tann, die in dieser Atmosphäre leben. A. Buck.
Bericht eines Gesunden.
Er ermangelte des rechten Glaubens! Von Rußland darf man nach dem Katechismus der Stommu niften, wie von den Toten, mur Gutes reden. Wer feinen Fuß in dieses heilige Land setzt und den rechten Glauben hat, der sieht nur eitel Milch und Honig fließen, denn man stellt ihm überall schön bemalte Ruliffen auf, wie sie der selige Potemfin befanntlich für die Reisen des Zaren fachmännisch entworfen hatte. Aber nicht jeder hat den rechten Glauben, und man kann nicht lückenlos Kulissen bauen. So hat benn auch ein offenbar nicht völlig mit revolutionärer Blindheit begnadeter Erholungsreifender( die Mostauer Heiligen heilen auch Krante!), der längere Zeit in Rußland weilte, im fowjetvaterländifchen Sportverein Fichte" einen Vortrag über das gelobte Band gehalten, der das blaffe Entsetzen der KPD . Geistlichkeit erregt hat. Man lese mit Schaudern, was der Bericht erstatter einer fommunistischen Sportschrift darüber berichten muß: Num zu dem Bericht des Genossen, der längere Zeit in Sowjetrußland zur Erholung weilen durfte. Abgesehen davon, daß seine Ausführungen nicht ganz ohne inneren Widerspruch waren, ging er, in dem ängstlichen Bestreben, nur ja recht objet tip zu berichten, so weit, daß er sich zum größten Teil in lächer liche Nebensächlichkeiten verlor. Man fah ihn förmlich über das hofprige Pflaster Mostaus"( oder war es Leningrads) it o I pern. Zum Teufel, was foll uns ein Rußlandbericht, in bem uns von einer Ratte im Konzertsaal erzählt wird! Wenn man dem Genoffen glauben darf, dann ist eine Eisen bahnfahrt durch das heutige Rußland zu vergleichen mit einer Reise durch Deutschland zur Zelt der Bostkutsche. Nur mit dem Unterschieb, daß die Rolle der Wegelagerer ble verwahrloften Kinder übernommen hatten. Mir tam förmlich ein Grufeln an! Ich habe schon die: Rußlandberichte gehört, barunter den eines fozialdemokratischen Betriebsfollegen. aber soviel Beffimismus und Befanglosigtetten, wie aus bem Munde dieses Sportgenossen, noch nicht. Wir scheint, diefer Rußlandfahrer hat nicht nur die Zeit schlecht benutzt, die ibm zwischen seiner Rückkehr und dem Vortragsabend zum Aus bau feines Berichtes zur Verfügung stand, mir scheint er auch ein fchlechter, oberflächlicher Beobachter, der feinen Blid hat für das Neue, Gigantische, für den sozialistischen Aufbau."
Wie fonnte der Unglüdsmensch auch nur die Wahrheit über bas Sowjetparadies sagen, zu solchem Swed befommt man doch feine Heiltur an Mütterchen Rußlands Brüsten bewilligt. Der Mann ist offenbar der Gnade nicht völlig teilhaftig geworden.
und Jungmädchen: Montags von 20 bis 22 Uhr; Männer und Jugend: Freitags von 20 bis 22 Uhr; Kinder: Dienstags und Freitags von 18 bis 20 hr. Geturnt wird in der neuen Turnhalle der Mittelschule( Fernheizwerf), Eingang Neue Schönholzer Str. 10.
Warum Frauen turnen.
Im Bücherfreis" ist vor furzem ein Buch über ,, Ar= beitersport"( Berfaffer: Fritz Bildung) erschienen. Bir Deröffentlichen heute aus dem Kapitel„ Die Frau im Sport" einen interessanten Abschnitt.
Das ureigenste Gebiet der Leibesübungen ist für die Frau die Gymnaftit. Hier findet sie vor allem das, was ihren seelischen Anlagen entspricht. In der Gymnastit verbindet sich seelischer Ausbrud mit förperlichen Uebungen in einer Form, die die Linien des meiblichen Körpers voll zur Geltung tommen läßt. Diese Uebungen laffen sich steigern zu vollendeter Künstlerschaft, wofür die Tänze der Mary Bigman und der Laban- Schule sprechende Beweise sind. Neuerdings entstehen Boltsbewegungschöre, die diese Kunstform poltstümlich machen wollen. Das ist sehr zu begrüßen, denn es bedeutet ein gesundes Gegengewicht zum reinen Kampf- und Leistungssport.
Zur Gymnastik gehören nicht nur die rhythmischen Tänze und Uebungen, die allgemein als rhythmische Gymnastik bezeichnet werden. Dabei handelt es sich in der Hauptsache um Ausdrucksgymnaftit, während das Ziel der Leibesübungen in erster Linie die Körperbildung im Sinne der Lebenstüchtigkeit sein soll. Entsprechend dieser Einstellung ordnen wir fast das gesamte gerätelose Turnen, die Freiübungen, das sogenannte Bodenturnen, Lauf- und Sprungübungen, in die Gymnastit ein. Wir nennen das im Arbeiter- Turn- und Sportbund förperbildende Gymnastik zum Unterschiede von der Ausdrucks gymnastit. Körperschule wird es im bürgerlichen genannt.
Die Bolksgymnastit, wie ich fie nennen möchte, braucht Anreiz zum freiwilligen Ueben, ebenso wie Spiel und Sport. Sie muß ihre Elemente darum aus Spiel, Kampf und Bolkstanz nehmen. Gie muß ferner nach Möglichkeit zu einer absichtslosen gymnastischen Beschäftigung gestaltet werden. Das ist feineswegs so leicht, als es fich manche Berfechter einer Schulmeinung vorstellen. Sobald in den Leibesübungen der Imperativ: Du mußt! zur Marime des Handels wird, ist es mit der Lust und dann auch mit der Hingabe vorbei. In dem Uebungstompleg, den wir unter förperbilbender Gymnaftit" zusammengefaßt haben, find Elemente aus Spiel, Kampf und Tanz vereinigt. Das ergibt manche Komponente des Reizes, zumal das Ganze reichlich mit Humor gewürzt wird. Den strengen, steifen Ernst des alten Turnens haben wir glücklich aus ben Turmjälen vertrieben, Lachen und Frohsinn find an seine Stelle getreten. Diese Gymnastik gibt ferner die Möglichkeit eines raschen Wechsels ber Uebungen, was auch sehr zur Kurzweiligkeit beiträgt.
Auch mit der geifttötenden Systematif ist gründlich aufgeräumt worden. Die förperbildende Gymnastit ist teine spezifische Frauengymnastit, sie ist ebenso geeignet für Männer. Daß Männer auch bas Reifen- und Schnurspringen mit außerordentlicher Gewandtheit üben fönnen, wußten wir bisher faum; ebenso tönnen Frauen den Salto mortale fchlagen. Für das Frauenturnen wird neben diesen förperbildenden Uebungen die Ausdrucksgymnastik auch im Verein zu pflegen fein, wenn bafür die geeigneten Lehrkräfte vorhanden sind. Der Einfluß, den die Frau auf dem Sportplag, im Schwimm< bab und in der Gymnastikhalle gewonnen hat, ist von größter fultureller Bedeutung. Die gesittete Frau wirft über
affen des zu bieten. Bir bitten alle Freundinnen ber all peredeind auf die Gewohnheiten des Mannes 20 Uhr. Die Beitung der Abteilung wird bestrebt sein, allen 2ters Leibesübungen, am tommenden Freitag den Uebungsbetrieb zu beein. Im Sport wird, wie schon bemerkt, die Frau ebenbürtige fuchen und auch mitzumachen; auch auf die Turnstunde für Mädchen wird hingewiesen. Wir bitten alle Parteigenoffen und Kinderfreundeanhänger, ihre Mädchen Freitags um 18 Uhr zum Turnen zu Ichiden.
Verfolgter Arbeitersport.
In Krakau soll der älteste polnische Arbeitersportklub Jutrzenka"( Morgenrot), gegründet 1909, erledigt werden. Der Verein besitzt auf städtischem Gelände eine schöne Plazanlage mit Spielfeld, Laufbahn, Tennnisplägen und Tribüne. Im Jahre 1925 enthob die Vereinsmehrheit die sich in den Berein geschlichene bür. gerliche Führerschaft ihrer Aemter. Die Wahl der sozialistischen Vereinsleitung erfannte die Bolizeidirektion nicht an und setzte die bürgerliche Führerschaft wieder ein. Erst das höchste Berwaltungs gericht machte nach Ablauf von zwei Jahren die Maßnahmen der Bolizeidirektion und der Krafauer Woiwodschaft rückgängig. Dar über mütend, hetzten die bürgerlichen Elemente bie bürgerliche Breffe und die Stadtgemeinde gegen den Arbeitersportklub auf, mit dem Erfolg, daß die Stadt dem Verein das Gelände fündigte. Und das, obwohl in Polen Sportplätze unter Mieterschuß stehen. Es ist in Krafau ein offenes Geheimnis, daß die Ge meinde die Blaganlage den aus dem Arbeitersportflub ausgemerzten Bürgertumsvertretern übereignen will. Gegenwärtig beschäftigen sich die Gerichte mit dieser Angelegenheit.
Ramerabin des Mannes. Die iportliche Kleidung ber Frau trägt 3u einer natürlichen Betrachtung ihres Körpers durch den jugendfichen Mann in hohem Maße bei und bewirkt eine Läuterung und Reinigung feines Trieblebens.
Man muß sich darüber freuen, daß die Frau mit einem Eifer und einem Ernst sportelt und turnt, wie wir es vom Durchschnittsmann leider nicht sagen fönnen, Es ist eine der erfreulichsten Tatlachen, daß die Frauen bei großen Festlichkeiten in relativ viel höherer Zahl antreten als die Männer; die erste Arbeiter- Olympiade gab dafür einen prächtigen Beweis. Das Pflichtgefühl ist hier bei den Frauen anscheinend stärker entwickelt als beim Mann.
Internationaler Boxkampf in Riga .
Bei den vom Berein ,, Riga Zentrum" des lettischen Sportund Schutzbundes veranstalteten Borfämpfen traf der Lettische Schwergewichtsmeister Rlesberg( Riga ) mit Wiegand( Ludwigs hafen a. Rhein ) vom deutschen Arbeiter- Athletenbund zusammen. Der hartnädige und sehr intereffante Kampf endete unentschieden. Der Rigaer Boltshaussaat, in dem die Kämpfe stattfanden, war gut besetzt.
Der FFB. Neukölln sucht zum Sonntag, 9. Februar, Spiel auf Gegners Blatz für 1., 2. und 3. Mannschaft und 1. und 2. Jugend. Eilangebote an Rudolf Apstein, Neukölln, Böhmische Str. 27 oder Freitag telephonisch F 2 2200 Zur Vervollständigung der 4. und 5. Männermannschaft werden noch Spieler gesucht. Für die an jedem Freitag 20 Uhr beginnende Sigung im Sportheim Neukölln, Richardstr. 118. ist jeder Arbeitersportler eingeladen.
Freie Ruderer und Kanufahrer, 1. Kreis. Sonntag, 9. Februar, 9 Uhr, im Hackeschen Hof", Rosenthaler Straße 41. Jahresgeneral versammlung der Sparte.
Reine Preise im deutschen Arbeitereadfport. Die Leitung des deutschen Arbeiter- Rad- und Kraftfahrerbundes Solidarität" gibt bekannt, daß es in seinen Reihen verboten fit, Breise auszuschreiben oder nach Wettbewerben abzugeben. Nur Diplome find gestattet.
Die faschistische Heimwehr in Desterreich hat einen Anschlag gegen das erste Schauspringen des Wiener Arbeiterturnvereins von der Lichtensteinschanze auf dem Semmering burchgeführt. Nachdem der Versuch der Heimwehr , den Besizer zur Nichthergabe der Schanze an die Arbeiterwintersportler zu bewegen, miglang, haben die Hahnenschwänzler in der Nacht vor der Veranstaltung die u fa fprungbahn aufgegraben, Felsblöde hinauf gewälzt und Biebfalz geftreut, um ben Schnee zum Tauen zu bringen. Der erhoffte Erfolg, das Springen zu ver hindern, blieb aus. Die Arbeiterwintersportler haben mit der em. pörten Bevölkerung vereint die Bahn innerhalb drei Stunden wieder in Ordnung gebracht. Gegen die Heimwehr ist Strafanzeige Ueber 2 Meter im Hochsprung. Bei einer Hallenveranstaltung erstattet worden. Es wird ihr aber sicher fein Haar gekrümmt.- Bei dem Springen wurde Handler( Arbeitersportklub Semmering ) in South Bend ( Staat Washington ) wartete der junge Student Bert Nelson mit einer großartigen Hochsprungleistung auf. Er verBester mit Sprüngen von 43%, 15 15 Dritter von Osborne mit 1,988 gehaltenen amerikanischen Hallenrekord. wurde Wagner( Bischofshofen ) mit 38, 46 und 50 Meter; Dritter befferte mit einem Sprunge von 2,002 meter den seit 1925 Beutl( Mürzzuschlag ) mit 39, 40 und 44 Meter.
Die Pankower zeigten sich! Rürzlich hatten bie Pantower Arbeitersportler ein Berbeturnen. Ein frohes Bild, wie sie mit einem Liebe in bie Turnballe einzogen: Frauen, Männer und Jugend. Nach den gemeinsamen Frei. übungen, die von Mufit begleitet wurden, entwickelte sich das befannte emfige Treiben: Geräteturnen aller Altersklassen, Stabübungen der Jungmädchen, Siegspiele und vieles andere. Besonderen Anklang fanden die von den Sportlern gezeigter Trairingsübungen, Den Schluß bildeten luftige Hindernisstafetten. Der Bezirt Bantom der FIGB. hat neben dem Turn- und Beicht. athletitbetrieb auch Fußball, Handball, und Hockenabteilungen. Für alle Abteilungen, auch für die Kinderabteilungen, werden jederzeit neue Mitglieder aufgenommen. Zurnabende find: Frauen
Arbetter- Radfahreroerein Groß- Berlin Sonntag, 9. Februar, 13 Uhr Spindlersfeld bei Budach. Start Waldemarstraße Ecke Mariannenplatz. Gäste willkommen.
Bundestreue Vereine teilen mit!
Ginzelfaber, 1. Reels. Geneffen, welche tereffe a Rettungsschwimme Brake 18 III, Dedits.
haben, fenben ipleri ihre Abreffe cx Eric Cula. Berlin- Lichtenberg . Boten
Rartell Mirrbeiterfport und Rörperpflege, Lichtenberg . Aur Karte ver fammlung am Montag, 10. Februar, müffen bie Gammelfifien bes AC3. abgerechnet werden. Gigung bei Wegner, Frankfurter Allee 236. Freie Waltbostfahrer Berlin . Donnerstag, 6. februar, 20 Uhr, Rusammen geselliges Beifammenfein. Gäfte willfontmen. funft im Sadefchen Sof". Fofenthaler Str, 41. Geschäftliches und anschließend Sonntag. 9. februar, 9 Uhr, Generalverfammlung ber Sparte ebenda. bruat, 20 Uhr, findet im Lotal ven Wegener, Frankfurter Allee 286, Die Rartell für Arbeitersport und Rörperpflege Lichtenberg. Montag, 10. e- Kartelgeneralversammlung ftatt.
17. februar, 18 Uhr, findet im Jugendheim Lichtenberg, Gunterftr. 44, eine Gikung des Bezirtsjugendausichuffes statt. Für den Kreisjugenbleitertur us am 22, und 23. februar in Berlin tönnen noch einige Bereine ihre Jugend fetter beim Genoffen Seins Bagner, Rumunelsbura, Auguftafte, 8, mtelben.
Arbeiter Turn und Sportbuns, 1. Besirt. Jugendausschuß: Am Montag,