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Sonntag der Schwimmfeste.

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Arbeiterschwimmer in Magdeburg . Das Hellasfest in Berlin .

Gestern trafen in der Schwimmerhochburg Magdeburg die Berliner Arbeitervereine Charlottenburg und Freie Schwimmer Groß- Berlin auf die Schwimmerelite aus Hildesheim , Leip zig, Salle, Hannover , Deffau, Samburg und Magdeburg . Die erstklassige Befehung der einzelnen Welt. fämpfe brachte ein Ringen um den Sieg in allen Kämpfen, der erit im Endlampf trapp, entschieden werden konnte. Hervorgehoben werden muß das Figurenliegen, ausgeführt von der Magdeburger weiblichen Jugend, das durch die erafte Ausführung reichen Beifall fand.

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Die 6X50- Meter Crawlstaffel jah Magdeburg- Budau Fermersleben in 2: 3,7 Minuten vor Groß- Berlin und Leipzig in Front. Im Crawlschwimmen über 100 Meter der A- Klasse trafen die Freien Schwimmer Groß- Berlin und Charlottenburg auf den Bundesfestsieger Eger- Hildesheim . Grühn perpaßte den günstigen Start, fonnte aber bei der ersten Wende gleichziehen. Nun tam ein Kampf zustande, wie man ihn selten zu sehen bekommt; noch bei 50 Meter waren alle fünf Schwimmer auf der gleichen Höhe, dann schoben sich Eger, Grühn- Charlottenburg und Schaumburg Magdeburg vor. Erst der Endspurt, von den dreien mit aller Energie bestritten, brachte ein Resultat zustande, das dem Berlauf gerecht wurde, gleichzeitig schlugen die beiden ersten an. Die Zeiten: 1: 8,8 Minuten für Eger, 1: 8,9 Minuten E. Grühn- Charlottenburg und 1: 9,9 Minuten schwamm Schaumburg. Werrmann- Leipzig und Schöbble- Groß- Berlin folgten dicht auf. Das Frauenbrustschwimmen war eine sichere Sache für die Berlinerin Frohn in 1: 41,4 Minuten. Jedoch konnte die Frauenjugendfiegerin Stender- Hamburg mit 1: 37,8 Minuten eine wesentlich bessere Zeit schwimmen. Recht inter­effant war die agen staffel. Der erste Lauf( auch der schnellste) jah Charlottenburg , ASB.- Leipzig , Magdeburg- B.- F., Groß- Berlin und Hannover am Start. Charlottenburg führte in der Brustlage, fällt aber in der Seitenlage zurüd, Groß- Berlin und Magdeburg holen in der Seitenlage auf. Der Rücken sowie der Schluß schwimmer Groß- Berlins verschaffen sich Vorsprung, den sie auch ficher halten können. Die Charlottenburger , die bis auf den vierten Platz zurückgefallen find, holen auf und laufen als Zweiter ein. Zeiten: 5: 15,6, 5: 24,2 und 5: 25,1 Minuten für Magdeburg . Groß Berlin gewann die Frauentagenitaffel überlegen in 4: 28,2 Minuten vor Deffau und Hannover , Magdeburg hatte in Schaum burg einen gut veranlagten Schwimmer, der im Seitefchwimmen über 100 Meter in 1:18 Minuten über Hampe- Groß- Berlin ( 1:20 Minuten) und Wacher- Leipzig( 1: 21,8 Minuten) siegte. Ein schöner Kampf war das 200- meter Brustschwimmen. Bis zu 100 Meter wenden alle Teilnehmer gleichzeitig. Blochberger Leipzig geht in Führung, dem sich Franz Grühn anschließt. Beide wenden gleichzeitig bei 150 Meter. Dann geht Grühn- Charlotten burg vor und siegt in 3: 8,7 Minuten, Blochberger 3:11 und würdisch­Magdeburg 3:15 Minuten; Becker- Groß- Berlin folgte dicht auf. Die Crawlstafette 4X100 Meter jab Groß- Berlin und Magdeburg wechselnd in Führung. Die lehten Leute Berlins forgten für einen fnappen Borfprung, den sie halten fonnten. 1. Groß- Berlin 4: 53,5, 2. Magdeburg 4: 56,3 Minuten, 3. Hildesheim .

In den Wasserballspielen am Vormittag spielten für die Jugend Leipzig- Lindenthal und Dessau 4: 1, bei den Männern Magdeburg- Altstadt- Lindenthal 1: 1, Hannover­Dessau 8: 2, WV.- Halle- Hildesheim 4: 2, im Jugendspiel am Nachmittag ASB.- Leipzig - Hannover 1: 0. Das größte Interesse brachte man dem Hauptspiet Charlottenburg - 26 B.

Leipzig entgegen. Leipzig , der mehrmalige mitteldeutsche Meister, mußte eine 4: 2-( 2: 0)-Niederlage von den jungen Charlottenburgern hinnehmen. Die beffere Kombination und die Schnelligkeit Char lottenburgs fiegte über die förperlich stärkeren Pleißestädter. Dem Spiel Hamburg - Groß Bertin fehlte das Tempo des ersteren Spiels, jedoch war Fairneß dem Spiel zu eigen. Groß Berlin gewann verdient 4: 0.

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Großer Erfolg für Hellas!

Das Schwimmfest auf dem Wedding .

Der Arbeiter Schwimmverein Hellas fonnte mit feinem bundesoffenen Swimmie ft wieder einmal einen großen sportlichen Erfolg buchen. Alle Konkurrenzen waren sehr art belegt: gingen doch beispielsweise beim Männer- Crawl schwimmen Teilnehmer von nicht weniger als zwölf Vereinen an den Start. Hinzy kam ein großer Publikumserfolg, denn tros des schönen Sonntagswetters war die festlich geschmückte Halle des Stadtbades Wedding überfüllt.

Mit einer Crawlftafette über 10 X 50 Meter wurde der Nach mittag eingeleitet, in der Hellas in der guten Zeit von 5 Min. 13,4 Gefunden siegte. In der darauffolgenden Männer- Buststafette über 4X50 Meter für Vereine ohne Winterbad" starteten Ebers walde, Wittenberge , Nowawes und Radeberg . Eberswalde ficherte fich mit 2 Min. 50,4 Set. den ersten Plah, um den zweiten kam es zu einem scharfen Endlampi zwischen Nowawes und Wittenberge . Nowawes wurde schließlich Zweiter mit 2 Min. 51 Sef. vor Witten­ berge mit 2 min. 51,3 Sef. Besonderes Intereffe beanspruchte die 6X100- meter- Männer- Bruststafette. Hellas fam hier zu einem ziemlich überlegenen Siege. Union und Groß- Berlin stritten hart und recht wechfelvoll um den zweiten Play. Der Schlußmann von Union verhalf seiner Mannschaft dann zum Erfolg. Auch in der 4X100- meter- Lagenftafette für männliche Jugend siegte Hellas in 5 Min. 40,4 Sek. vor Neukölln und Dresden . Viel Beifall löfte ein 16er Frauenreigen des veranstaltenden Vereins aus, in dem viele neue und schwierige Figuren gezeigt wurden. Zwei Waffer ballspiele beschlossen das Schwimmfeft. Hellas( Jugend) fiegte über Dresden mit 7: 4( 4: 0) und Radeberg war über Wittenberge mit 7: 5( 1: 1) erfolgreich.

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5: 13.4; 2. Freiheit 5: 42,8. Eröffnungs- Crawlftafette, 10x50 Meter Männer und Jugend: 1. Sellas Männer- Bruststafette 4 × 50 Meter für Vereine ohne Winterbad: 1. Eberswalde 2: 50.4; 2. Nowawes 2:51. Schülerbrust­b) Knaben: 1. Saberland 0: 47.6: 2. Dabbert 0: 49,9. schwimmen 50 Meter intern: a) Mädchen: 1. Wekler 0: 54.5: 2, Neubert 0: 55,9; Beibliche Jugend- Lagen #tafette 3 × 50 Meter: 1. Neukölln II 2: 15,6; 2. Neukölln 1 2:16. Männer­ruftstafette, Alaffe B, 4x50 meter: 1. Neukölln 2: 43,5: 2. Charlottenburg Männliches Angend- Crawlfchwimmen 100 Meter, a) 14-16 3ahre: 1. Brenalow( Eberswalde ) 1: 12.4; 2. Schröder( Freiheit) 1: 20.1; b) 16 bis 18 Sabre: 1. Richter( Freiheit) 1: 14.8; 2. Earste( Sellas) 1:17. Männer­Pagenftafette 4x100 meter: 1. Sellas 5: 16.2; 2. Groß- Berlin 5: 37,5. Kinder

2: 46.2

das Spiel 2: 2. Die Baufe benutzte der Streisfpartenleiter, Szumann, zu einer kurzen Begrüßungsansprache und um die Resultate der Läufe mitzuteilen. Auch die zweite Halbzeit der Hand­ballspieler begann in flottem Spiel. Die erste Zeit spielte sich der Kampf faft nur vor dem Tor der Ruderer ab, so daß diese sich mur im Abwehrkampf befanden. Shr guter Tormachter fing alle gutgezielten Bälle ab, so daß die Kanufahrer nichts merden tonnten. Die Ruderer fanen dann aber in ihr altes Fahrwaffer, das Zu­sammenspiel wurde wieder sicher, fie jagten in furzen Zwischen­räumen drei Bälle durch das Ter ihres Gegners und hatten das Spiel mit 5: 2 sicher gemannen.

Diese Veranstaltung hat wieder gezeigt, daß in den zum Bunde stehenden Bereinen wirklich ernsthaft Sport getrieben mird.

Resultate: 1000- Meter- Bauf für Frauen: 1. Breise( Collegia) 4: 25.5. 2. Casper ( Vorwärts) 4: 30.3; 3. Thiel( Vorwärts) 4:32. 1500- Meter- Lauf für Jugend: 1. Arause( Vorwärts) 4:59; 2. Buchholz( Collegia) 4: 59.1: 8. Goebbels ( Collegia) 5:05 3000- Meter- Lauf für Männer: 1. Wendler( Moabit ) 9: 01.1; 2. Läubrich( Vorwärts) 9:03: 3. Jedat( Fr. R.-B. 1913) 9:09. Bei der Mann­fchaftswertung fiegte B. Collegia in allen drei Läufen. Sandball- Auswahl. fpiel: 5: 2( 2: 2) für die Ruderer.

Arbeiter- Wintersport.

Bei uns und im Ausland.

in

Der Kreis Schlesien im Arbeiter Turn- und Sportbund hieit gestern in Langenbielau ( Eulengebirge) fein 2. Wintersport­feit ab, an dem über 300 Sportler attiv teilnahmen. Troz slechter Schneeverhältnisse wurden gute Leistungen erzielt. Dem Springen von der Schanze wohnten über 1000 Zuschauer bei. Sieger im Langlauf über 12 Kilometer wurde Sender- Schreiberhau 50: 32,5 Min. Er gewann auch den 300 Meter Hindernislauf in 4:36 Min. Im 5- Kilometer- Lauf für Jugendliche wurde Krauß­Schreiberhau mit 38:37 Min. Bester. Trotzdem die Berhöltnisse zum Springen von der Schanze nicht sportgerecht waren, wurde ein Sprung von 25 Metern erzielt.

Die Bezirke Leipzig , Chemnik, Mittweida , Plauen , Burgstädt Limbach , 3fchopau und Erzgebirge des Kreises Sachsen im Ar. beiter- Turn- und Sportbund hielten in Oberwiesenthal bei günstigen Schneeverhältnissen, guter Organisation und starker Be­teiligung ein gemeinsames Wintersportfest ab. Sieger wurde im 11- Kilometer- Lauf Lein- Breitenbrunn in 54: 55,6 min.: 8- Kilometer­Lauf Themel Johann Georgenstadt in 32:30 min. 2- Kilometer Hindernistarf Hoyer- Leipzig Mockau in 6: 6 Min: 5- Kilometer- Lauf für Sportlerinnen: Schulze- Johann Georgenstadt in 15:38 Min.

Eishockey- und Handballspieler in Lettland .

Die Reise pon Mannschaften des Arbeiter- Turn. und Sport: bundes nach Lettland verdient insofern Bedeutung, weil sie die erften internationalen Wettkämpfe in Eishoden und Handball zwischen dem Arbeiter- Turn und Sportbund und dem lettischen Arbeitersport- und Schutzbund austrugen. Erfreulich ist dabei das gute Abschneiden der deutschen Eishockeymannschaften, die sich gegen die auf Grund besonderer tlimanscher Berhältnisse spielerisch beffer gestellten Betten gut schlugen. Technisch zeigten beide Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel. In den Läufen waren die Letten herpore ragend. Das starte Tempe hielt bis zum Schluß an. Die deutsche

Bruststafette 6 × 50 Meter: 1. Lichtenberg 4: 32,5; 2. Novtölln 5: 01.8. Aürfpringen, Mannschaft war unermüdlich, ihr Torwart hielt die schwierigsten

a) Sugend: 1. Polte( Hellas) 21% Punkte. Plassiffer 3: 2. Echmidt( Dresden ) 15% Punkte, Takaiffer 6: b) Männer: 1. Frabel( Neukölln) 22% Punkte, Blak­iffer 3: 2. Fischer( Rertölln), 20 Punkte. Blaksiffer 6. Männliches Jugend­Crawlschwimmen 200 meter: 1. Schmidt( Sellas) 2: 49,6; 2. Tolte( Sellas) 2: 52,4, Araben- Crawlstafette 4x50 meter: 1. Sellas I 2: 32.8: 2. Lichtenberg 2: 55,0.- Männer- Rüdenschwimmen, Staffe A. 100 meter: 1. Pötig( Dresden ) 1: 20,4; 2. Remmler( Hellas) 1: 21,8.. Männliches Jugendschmimmen 50 Meter intern, a) Bruft fowimmen: 1 Bogerer 0:13 6: 3: Rahnte 0: 44.3; b) Crawlfchwimmen 2.1. Edmoll 0:41: 2. Sartwig 0: 43.5 Männliche Jugend- Lagenitafette 4x100 Meter: 1. Sellas 5: 40,4: 2. Peutöln 5: 45,9. Männer Bruststafette 6x100 meter: 1. ellas 8: 53,1: 2. GeoBerlin 9: 05.2.

Männer- Crawlichwimmen, laffe B. 100 meter: 1. Trippenfee( Kreuzberg ) 1: 13.9; 2. Pariser 1189 aver( Senföfn) 1:14. Beibliche Bruststafette 10x50 Meter intern: 1. Sellas m 9: 32,8; 2. Sellas IV 9: 36.3.

Arbeiter- Rasenspiele.

Handball und Hockey.

Wieder kam an diesem Sonntag ein Ueberraschungsrei.ltat heraus: FTGB- Süden mußte sich mit Beiten in die Punkte teilen. Süden konnte bald das Führungstor erringen; Belten tam furz ver der Baufe zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit fonnte Süden wieder nach 15 Minuten Spielzeit in Führung gehen, mußte sich aber kurz nach dem Wiederanwurf durch die Ungeschicklichkeit des eigenen Torhüters ein Unentschieden gefallen lassen. Bei Süden sah man nicht die sonst gewohnte Arbeit des Sturmes. Halblinks spielte sehr eigensinnig und verdarb dadurch so manche Vorlage. Von den Beltenern rechnete jeder mit einem Siege Südens, aber dazu sollte es nicht kommen. Veltens Torhüter erwarb sich die meisten Sympathien, meisterte er doch die gefährlichsten Situationen Schönebergs erste Frauenmannschaft tonnte sich von FTGB. Neukölln die Punkte mit 5: 2( 2: 1) holen. Gefallen konnten hier nicht die beiden Torhüterinnen, die sehr unsicher waren. Die zweite Frauenmannschaft mußte von Süden 1 eine zweistellige Sahl, 12: 0( 0: 5), hinnehmen. Schöneberg 3 ( Männer) und Trebbin trennten sich mit 3: 0( 1: 0). Freie Turnerschaft Wilmersdorf 1 hatte zum Serienspiel Süden 2 als Gegner. Wilmersdorf war etwas überlegen und vollführte fichere Durchbrüche, fonnte aber var des Gegners Heiligtum nicht die Entschlußkraft zum Schießen aufbringen. Süden war etwas schneller beim Schießen und fonnte so bis zur Bause zwei Tore buchen. Erst in der zweiten Halbzeit zeigte Wilmersdorf ein flüffigeres Spiel, dadurch kam aber auch zeitweise der Bersuch einer förperlichen Arbeit zustande, Wilmers. torf gelang es in gleichmäßigen Abständen den Ausgleich herbei. zuführen und dann noch das Siegestor, also das Resultat auf 3: 2 herzustellen. Die Zufammenarbeit war bei beiden Mannschaften gut. Die erste Frauenmannschaft gewann gegen Süden 2 mit 4: 1( 1: 0). Süden zeigte ein ungenaueres und zerfahrenes Spiel

Wasserfahrer im Walde. Waldlauf der freien Ruderer und Paddler. Gestern hielten die Freien Ruderer und Ranufahrer im 1. Kreis des Arbeiter Turn- und Sportbundes ihren Waldlauf ab. 1500 Buschauer jahen eine gute Werbeveranstaltung für den Arbeitersport und insbesondere den Wassersport.

Kurz nach der angefeßten Zeit, um 14.15 Uhr, rief der Starter die Frauen zum 1000- Meter- Lauf. Der Lauf war faft gefchloffen Borwärts" führte, wurde aber im Endspurt von Frau Preiße ( Collegia") überholt, die den Sieg für sich buchen konnte. Hieran schloß sich der Lauf der Jugend über 1500 Meter. 33 Teilnehmer ftellten sich dem Starter. Sie gingen mit der der Jugend üblichen ,, Schärfe ins Rennen. Bei etwa 1000 Meter war das Feld jedoch auseinandergerissen. Aeußerst scharf war jedoch der Kampf inner­

Auf schwerem Boden und troh Feldüberlegenheit verlor Nord­ring das Sodenſpiel gegen Dstring durch unficheres und fehlerhaftes Spielen des linken Berteidigers. Gleich bei Spielbeginn nugte Dftring die Schwäche des Gegners aus und erzielt zwei Tore. Nord. ring gelingt es trob großem Kampf nicht mehr, die Vortage auf­zuholen. Oftring fegte ein gutes Tempo vor und war auch durch fdynelles Starten immer etwas eber am Ball. Ganz besonders fonnte ihr rechter Läufer gefallen, der der Beste der Mannschaft war, Neben ihm ist noch der Torwächter zu erwähnen. In der Gesamtleistung jedoch gewann Oftring das Spiel durch geschickte Taftit, indem sie durch planvolles Abdecken des stets sehr gefähr lichen gegnerischen Sturms alle gut eingeleiteten Angriffe Nord rings zunichte machten, Nordring fonnte nicht recht gefallen. Schwach war der Linksaußen, während der übrige Teil des Sturms oft zu lange zögerte um einen zählbaren Erfolg zu erreichen. Gut waren der Rechtsaußen und der Mittelläufer. Edenverhältnis 9: 1 für Nordring.

Sportverein Moabit 1 gegen FTGB.- Mariendorf 1 5: 1. Mit demfelben Resultat, mit dem die Mariendorfer das Spiel der Herbst. ferie gewann, verloren sie das Rückspiel. Moabit war im Gesamt spiet durchweg im Vorteil, Stürmer und Läufer waren denen des Gegners überlegen. Moabits Sturm war befonders angriffsluftig. Mariendorf wie immer, in der Verteidigung am stärksten. Aus gesprochen schwach war die Läuferreihe, die dem Spiel nicht ge­wachsen war und auch den Verlust einbrachte. Anzuerkennen ist, daß Meriendorf troz schwächerer Befehung und dem sehr fehnellen Tempo perftand, das Spiel affenzuhalten.

Beitere Refuttate: FIGB- Oftring 2 gegen Nordring 2 7: 1. Nordring 3 gegen Ditring 3 3: 2 und Frauenspiel Nordring gegen Dftring 1: 1. Die Spiele auf dem Platz Dit fielen infolge Die Spiele auf dem Platz Oft fielen infolge des schlechten Bodens aus.

halb der Spigengruppe, Krauja( Borwärts") ging als Sieger burchs Ziel, Größte Aufmertfamkeit wurde bem letzten Lauf der Männer über 3000 Meter entgegengebracht. Hieran beteiligten fich 42 Läufer. Leider ging dieses Rennen durch seine Länge gleich aus dem Gesichtsfeld der Zuschauer. Erst die legten 300 Meter tennten wieder beobachtet werden. Sieger war hier Wendler vom Sportverein Moabit ", hart bedrängt von Läubrich( Bermärts").

Den Schluß der Beranstaltung bildete das Handballauswahl­spiel, das eine Ruderer gegen eine Ranufahrermannschaft zu fammenführte. Das Spiel feßte mit großer Lebhaftigkeit ein, gleich nach Beginn tonnten die Ruderer das erste Tor schießen. Im Zu­fammenspiel waren die Ruderer im Vorteil, auch ihr Torwart tannte sich sehen lassen. Troßdem gelang es den Kanufahrern, furz vor der Halbzeit zwei Tore für sich zu buchen. Die Ruderer ließen vor der Halbzeit zwei Tore für sich zu buchen. Die Ruderer ließen sich dadurch etwas aus der Ruhe bringen, es gelang ihnen aber doch, auch noch ein zweites Tor zu holen. Bei der Halbzeit stand

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Sachen. Das Spiel war gut besucht; unter den Zuschauern befand fich auch der deutsche Botschafter. Ergebnis 1: 0 für Lettland .

Bei dem Eishodenfpiel Riga gegen Königsberg ge wann Riga durch schnellere Läufe und energische Torschüije. Königsberg spielte fehr aufopfernd, verfor aber 3: 0,

Deutscher Sport!

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Massenbeteiligungen und geneppte Städic.

Das große Magdeburger Hallensportfelt her bürgerlichen Rekordleute soll das ,, bisher größte im deutschen Hallen: [ port" geweien fein. 259 Einzelfämpfer, 400 Staffelläufer und 250 Vorführende erreglen ob ihrer großen Kämpfe und Leistungen frenetischen Beifall". Auf dem Hallensportfest der Berliner Arbeiterfpariter waren mur" 637 Einzelfämpfer cus 80 Bereinen und dazu die Masse der Teilnehmer bei den Bar­führungen und Staffeln vertreten. Die 10X50- Mieter Bendel­ftafette jab allein 67 tannfchaften, alfe 670 Zäufer am Start! lerdings pilegon die Arbeitersportler im befonderen den Waisen iport!

Es wird die Stadt gesucht, die für die bürgerlichen deutichen Meisterschaften 1930bie größte Garantiefumme ſtellt! Die deutsche Sportbehörde für Leichtathletik will mit ihren Meisterschaften natürlich ein Geschäft machen; Norddeutschland foll nach der hiirnus. mäßigen Bergebung den Austragungsort ftellen. Weder Hannover , noch Kaffel fännen 20 000 M. Garantiefumme stellen, bei allem Meisterschaften 1930 die größte Garantiefumme ſtellt! Die DSB. hofft, in Berlin ein größeres Geschäft machen zu können, sollen die Meisterschaften in die Reichshauptstadt verlegt werden. Wenn auf der Tagung des Norddeutschen Sportverbandes der Bor fizende das Berhalten der DSB. ais größte Infportlich. feit bezeichnet, so ist dies ein Urteil der eigenen Gesinnungs freunde über die Praktiken der DSB Die Stadtverwaltung von Hannover foll die Absicht haben, die Angelegenheit dem deutschen Städtetag au unterbreiten, um für die Zukunft zu verhindern, daß die Städte von der deutschen Sportbehörde für Leichtathletik aus Gewinnabfichten gegeneinander ausgespielt werden.

Tennis- Boruffig verliert 1: 2( 1: 0) gegen 1. FC. Nürnberg. Einmal mehr hatte man gestern Gelegenheit, die vielleicht beste Fußballmannschaft, die Stuhlfauth.Mannschaft" aus Nürnberg , im freundschaftsspiel gegen Tennis Boruffia fpielen zu fehen. Objektin muß man anerkennen, daß das Spiel lebhaft und äußerst interessant war und vor allen Dingen bis auf einige Foufs des Tennis Rechts­außen Schröder porbildlich fair durchgeführt wurde. Man fieht, die aus den Meisterschaf sipielen gegen Hertha BSC . ganz als roh" verschrienen Süddeutschen können auch fe. Eine platte Niete war der Schiedsrichter Dischereit, deffen Entscheidungen fiets erst zu spät und sehr oft falsch maren.

Zehn Zentimeter Neuschnee auf 70 3entimeter Altschnee melbot das Naturfreundehaus auf der Königshöhe( 850 meter) bei Gablana in Böhmen , Im schönsten und schneefichersten Teil des Sfergebirges gelegen, bietet es valle Penfion für 3,25 m. täglich. nähere Auskunft erteift bas Reisebüro des Touristenvereins Die Naturfreunde, Berlin . 24, Johannisftr. 14/15.

Bundestreue Vereine teilen mit:

Ruberverein Borwärts". Montag, 17. februar, 2014 Uhr: Sominumes S'adtbad Taerwaldstraße. Dienstag, 18. februar, 19 Uhr: Gymnaſtil, Turu­halle Sol'eistraße. 19 Uhr: Rudern der Anfängerabteilung I. 20 Uhr: Rubern der Frauenabteilung. Mittwoch, 10. Februar, 18% Uhr: Rudern der Jugend­obteilung. 19% Uhr: Waldlauftraining pom Bootshaus. 20 Uhr: Frauenper fammlung bei Soffmann. Treptow , Kiefholaftr. 21. Donnerstag, 20. februar, 19 Uhr: Rudern der älteren Mannschaften, Freitag, 21. februar, 18 Uhr: ubern der Anfängerabteilung II. 28 Uhr: Rubern der Freuenabteilung. Gonntag, 23. Februar: Spielfahrt sämtlicher Handballmannschaften mit Gäften nach Brandenburg . Abfahrt 6% Uhr Potsdamer Bahnhof, Henbahnfteia.