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Bom Sowjetstern zum Hafenkreuz

Niederlage der KPD. im Werner- Werf.

Gestern wählte das Werner Wert des Siemensfonzerns,| demokratische freie Gewertschafter, 14 Kommunisten und 1 Gelber das mit einer Belegschaftszahl von rund 20.000 das größte dieses waren, wird diesmal die Liste der freien Gewerkschaften Mammutfonzerns ift. Das Ergebnis der Betriebsratswahl stand eine sichere Mehrheit haben, trotz der Abwanderung vom gestern cbend noch nicht fest und wird erst im Laufe des heutigen Sowjetstern zum Hakenkreuz. Die Kommunisten, die eine groß­Tages bekannt sein. Es fehlten noch die Ergebnisse der Nachtzügige Agitation entfalteten, haben eine fd) were Niederlage fchichtarbeiter und der Monteure. Besonders lettere erfitten. Sie verlieren mindestens 3 Mandate, ganz abgesehen von dürften das an sich günstige Ergebnis für die freien Gewert dem Mandat der Syndikalisten. schaften noch weiter zu unseren Gunsten beeinflussen, da es sich hier um eine gut organisierte Gruppe von etwa 800 Mann handelt. Die Belegschaftszahl ist gegenüber dem Vorjahre erheblich zurüdgegangen. Trotzdem dürften die freien Gewerkschaften die Stimmenzahl des Borjahres wieder erreichen. Bis gestern abend murden abgegeben: für die freien Gewertjchaften 6540

( im Vorjahre 8133), für die PD. 3866( 7143), für die Haken­

freuzler 1121( im Borjahre feine Liste!), für die Gelben 847( 1035) Stimmen. Außerdem gab es im Vorjahre noch eine syndikalistisch fommunistische Lifte, die 552, und eine christliche Liste, die 434 Stimmen erhielt.

Bon den 7143 plus 552 tommunistischen Stimmen des Vor­jahres ist offenbar ein großer Teil zu den Hafentreuzlern abgewandert ein anderer Teil hat aber zu uns zurückgefunden. Mährend im Borjahre von den 30 Arbeiterratsmitgliedern 15 sozial­

Berhandlungen im Schneiderffreif. Sartnäckiges Ringen.

Geffetn früh 9 Uhr begannen unter dem Borfiß der drei Un­parteiischen, Dr. Brahn, Schlichter für Rheinland- Westfalen , Dr. Dobberstein, Schlichter für Berlin , und Prof. Joerges. Halle die Verhandlungen im Schneiderffreit.

Die drei Schlichter find berufen, einen neuen Schieds­foruch zu fällen. Die Berhandlungen gestalteten sich äußerst fangwierig, teils infolge der kompliziertheit der Materie, teils injolge der Hartnädigkeit, mit der die entgegengesehten Auffassungen mectreten wurden. Sie zogen sich bis in die späten Nacht­ffunden hin.

Siebenstundentag bei den Töpfern.

Zur Einreihung der Arbeitslosen.

Die Berliner Töpfer stanten gestern in ihrer Fach­gruppenverfammlung vor einer Entscheidung von größter Bedeutung. Sie hatten zu befchließen, ob sie im Intereffe ihrer arbeits 1ofen Berufskollegen der Einführung des Sieben. ft unbentages für neun Monate im Jahr bei einem gleichzeitigen Abbau der Handwertzeugentschädigung von 1,50 M. auf 75 Pf. pro Woche zustimmen follen.

Die Fachgruppenleitung war in der letzten Töpferversammlung beauftragt worden, fofort mit den Unternehmern in Berhandlungen zu treten, um eine Bertürzung der Arbeitszeit zweds.. Einreihung der Arbeitslosen in den Produktionsprozeß herbeizuführen. Die Verhandlungen sind, wie der Fachgruppen­feirer Dreher mitteilte, begreiflicherweise nicht sehr einfach ge­mesen. Griemerend für die Berhand ungen tam hinzu, daß die Töpfermeister auf ihrem letzten Verbandstag beschlossen haben, gegenüber dem Baugewerfsbund mit allem Nadbrud die Forderung auf Berlängerung der Arbeitszeit während der Konjunktur monate im Spätjoinmer auf neun Stunden täglich zu ers beben.

Bon den Unterhändlern der Töpfer wurde vor allem darauf hingewiefen, daß die Bertürzung der Arbeitszeit auch im Intereffe der Erhaltung eines tüchtigen Facharbeiterstammes notwendig lei. Die lange Arbeitslosigkeit im Löpfergewerbe müjse mit der Zeit dazu führen, daß viele gute Töpfer aus dem Gewerbe abwandern und schließlich in den Zeiten der Hochtonjunktur nicht genügend Fadträfte mehr zur Verfügung stehen würden Nach fängeren Beratungen erflärten sich die Unternehmer endlich zu folgendem 3ugeständnis bereit:

Diese Wahl bestätigt zweierlei: 1. daß Dom Sowjetstern 3um atentreuz- und umgefehrt nur ein Schritt ist; 2. daß der Einfluß der KPD. unter den Arbeitermaffen zurüd geht. Hier konnte man die Probe aufs Exempel machen, denn hier standen sich wie z. B. bei der Verkehrs- A.- G. auch schon im Vorjahre die verschiedenen Listen gegenüber. Bolitisch intereffant ist der auch schon andererseits beobachtete Borgang, daß die Nationalsozialisten die Gewinner des Rüd.

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gangs der Kommunisten sind. Man braucht die national­sozialistische Gefahr gewiß nicht zu überschäzen, aber man darf auch nicht die Augen vor der Tatsache verschließen, daß die Faschisten, die fast mit genau derselben Phraseologie wie die Kom. munisten und mit genau denselben Mitteln der Gewalt und des blutigen Terrors arbeiten, auf die jüngeren, unaufgeklärten Elemente der Arbeiterschaft eine gewisse Anziehungskraft ausüben. Hier kann und wird mur ständige Aufklärungsarbeit helfen.

ein und wird von diefem Tage ab in bem Bera zeichnis des ADGB. gestrichen.

2. Die Mitglieder der Filmgewettschaft treten unter An- und Umrechnung ihrer bisher geleisteten Beiträge zum Gesamtverband über. Das einzelne Mitglied ist, zum llebertritt mur berechtigt, wenn es bis zum Tage des llebertritts nicht mehr als 13 Rest bei träge schuldig ist.

Der liebertritt auch der arbeitslosen und erfrantien Mitglieder muß fpätestens bis zum 15. mai 1930 erfolgt sein, da ſonſt eine Anrechnung der Beiträge nicht mehr möglich ist.

3. Die übergetretenen Mitglieder treten in die gleichen statuta­rischen Rechte ein, die allen übrigen gemäß§ 9 der Bundessatzung des ADGB . aus anderen Gewerkschaften Uebertretenden gewährt werden.

4. Den aarbeitern( gelernten Handwerkern) in der Filmindustrie steht es jedoch frei, nach vorheriger schriftlicher Ab­meldung bei der Filmgewerkschaft bis zum 30. April 1930 den Uebertritt zur Gewerkschaft ihres Berufes zu vollziehen. tönnen sich mit ihrem Mitgliedsbuch in den Büros der Filmgewertschaft, Berlin SB 68, Charlottenstr. 87, oder des Gesamtverbandes in Berlin , Johannisstr. 14/15, werktäglich von 8 bis 18 11hr, Sonnabends von 8 bis 13 Uhr melden.

lebertretende

Die Herren vom Lunapart.

Sie leben auf dem Monde.

Die Direktion des Lunaparts( Wellenbad und Bergnügungs­parf) hat wegen ihrer Tariffeindschaft schon mehrfach von sich reden gemacht. Nach längeren Berhandlungen gelang es schließlich 1928, die Lohn und Arbeitszeitverhältnisse des gesamten Personals diefes Unternehmens durch einen Zwangsschieds

läßt. In dem Rundschreiben steht aber noch mehr. Im Absatz 4 fpruch tariflich zu regeln. heißt es mörtlich:

Giner Berquidung der Schnitterfrage mit der Entlassung von ständigen Arbeitern, wie es neuerdings der Landarbeiterverband bei jeder Gelegenheit tut, ift damit zu be­gegnen, daß die Beschäftigung von ausländischen Wander arbeitern mit der Entlassung einheimischer stän­diger Arbeitskräfte nicht das geringste zu tun habe. Die Schnit. ter feien speziell für die Bearbeitung der 3uderrüben und sonstigen had früchte für eine bestimmte Saison vom Landes­arbeitsamt genehmigt und zurzeit feien sie auch unentbehrlich, meil erfahrungsgemäß die inländischen Arbeiter diese Spezialarbeit nicht so fachgemäß ausführen tönnen und die an fich fchwierige und schmuzige Arbeit auch ablehnen."

Der letzteren Behauptung fehlt der Beweis. Bemiesen ist nun­mehr aber, daß die Betriebsinhaber aufgefordert werden, bei dem Abbau der Arbeitskräfte die ausländischen nicht abzubauen. Die Aktion richtet sich zugunsten der ausländischen und der unorganisierten, gegen die organisierten Land­arbeiter. Daß es in der Hauptsache die Mitglieder des Deutschen Landarbeiter Verbandes find, die durch die Aktion ge­troffen werden follen, tommt mit besonderer Deutlichkeit zum Schluß des Rundschreibens zum Ausdrud. Es wird hier gesagt:

Bei den in Zukunft zu erfolgenden Kündi gungen ist im Hinblick auf den§ 84 Abs. 1 3iffer 1 Betriebs­rätegeseh. der seitens des Landesarbeitsgerichts in Stettin befannt lich eine sehr weitgehende Ausieaung erfahren hat, taftish so porzugehen, daß nicht nur Mitgliedern des Landarbeiterver: bandes gefündigt wird. Auch Unorganisierte find zwed. mäßigerweise in die Kündigung zunächst mit einzu beziehen. Es steht rechtlich nichts im ihnen dann fpäter, Jomeit eine Beiterbeschäftigung in Frage tommt, neue Arbeitsperträge abzuschließen."

Die Unorganisierten sollen nur pro forma in die Kündi­gung einbezogen werden. Die ausländischen Arbeiter sollen Die unter betriebstechnischen" Borwänden gefd) ont werden. Affion geht gegen die deutschen Landarbeiter, die von ihren gefeßlichen Rechten Gebrauch machen.

Die Arbeitsgerichte werden dies zu beachten haben. Aber auch die Landarbeiter wissen munmehr, wen die Unternehmer als un erschrocene Vertreter der Interessen der Landarbeiter fürchten.

Filmgewerkschaft löst sich auf.

3bre Mitglieder trefen zum Gesamtverband über. Aus dem Büro des Bundesvorstandes des ADGB . wird uns gefchrieben: once

Aber auch nach Abschluß dieses Zwangstarifs versuchte die Direttion, dessen flare Bestimmungen in einem für fie günstigen Sinne auszulegen. Wegen der Bezahlung des Nachtarbeit zuschlages triso fie einen von der Organisation angestrengten Prozeß bis zum Reichsarbeitsgericht und verlor ihn, was selbst jeder Richtjurist voraussagen konnte. Dem Bertreter der Organisation, der auf die Aussichtslosigkeit dieser Prozeßführung aufmerksam machte, erflärte ein Direktionsvertreter damals großspurig, daß die Prozeß­tosten für das Lunapartunternehmen gar teine Rolle spielen. Anscheinend will man aber jetzt auf Kosten der Arbeiter des Betriebes die muglos verpulverten Brozeßgelder wieder einbringen. Direktion hat den ihr so lästigen Manteltarifvertrag zum 31. März gekündigt. Mehrmaligem Ersuchen der Settion Gesundheitswesen des Gesamtverbandes, zmeds Abschluß eines neuen Tarifvertrages in Berhandlungen zu treten, hat die Direktion bis heute noch nicht entsprochen. Die Organisation sah sich daher ver­antaßt, von sich aus einen neuen, Tarifentwurf einzureichen, der einige Verbesserungen des bisherigen Bertrages norfieht.

Nunmehr hat die Direttion geantwortet, daß sie sich gar nicht verpflichtet fühlt, einen neuen Tarifvertrag abzuschließen und ihrer Meinung nach dazu auch gar nicht gesetzlich gezwungen werden fönne. Dem Gesamtverband ist zwar bekannt, daß die leitenden Herren der Lunaparkdirektion vom deutschen Tarifrecht wenig Ahnung haben, was ihnen übrigens auch schon vor dem Schlich­hugsausschuß bestätigt worden ist. Die Orgaitisation ist aber der Auffassung, daß sich deswegen das Lunapartunternehmen noch kein felbstherrliches Sondertarifrecht tonstruieren fann.

Bor allem aber ist die restlos organisierte Beleg. chait nicht gewillt, sich die Lohn und Arbeitsbedingungen einfach diftieren zu lassen. Mit Hilfe ihrer Organisation werden sich die Arbeiter des Lunaparts einen neuen Tarifvertrag er­wingen, der nicht schlechter sein wird als der bisherige. Sie werden ihre Forderungen auch gegen den Willen der Direktion durchzusetzen wissen, selbst wenn dabei schießlich auch einmal die Wellen des Lunabades vorübergehend verebben sollten.

Der Butab zur Finanz- und Wirtschaftspolitik

Der Gesamtvorstand des Bundes der Technischen An­gestellten und Beamten( Butab) nahm nach einem Referat feines Borfizzenden Schweizer über die 2ohn und Tarif. politit Stellung zur Frage der Finanzreform und der Ar­beitslofennerjidherung. In einer Entschließung mendet sich der Gesamtvorstand des Butab gegen die Bersuche, die Finanz­fchtpierigkeiten des Reiches zu einem Abbau der Arbeitslosenver ficherung zu benutzen. Minderung fozialer Ausgaben sei keine Sparsamkeit, sondern Verschleuderung des foftbarsten Gutes, der Boltsgesundheit. Steuerliche Mehreinnahmen seien nicht nur durch Erhöhung von Maffensteuern, sondern auch durch beffere Ausschöpfung der Befiß steuern möglich.

Die deutsche Filmgewerffchaft( Industrieverband der Film- und Sinoangehörigen) gibt mit dem 30 April 1930 ihre Selbständigkeit auf. Die Mitglieder in Berlin find in den letzten Tagen durch Rundschreiben aufgefordert worden, zur Wahrung ihrer Rechte und unter Anrechnung ihrer bisher in der Filmgewerk­schaft geleisteten Beiträge zum Gesamtverband überzu. Der Bundesvorstand beschäftigte fich ferner mit der Rüd. treten. Damit scheidet die Filmgewerkschaft als selbständige Organigliederung des Saargebietes und wandte sich gegen die fation aus dem Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund aus. Bildung einer gemischten Gesellschaft zur Ausbeutung der Saar­gruben.

Die Filmgewerkschaft ist eine Gründung der nachrevolutionären Beit, deren höchste Mitgliederzahl im Jahre 1920 6616 betrug; seitdem ist sie fortgescht zurüdgegangen. Der sonst übliche Zusammen­hluß mit einer größeren Gewerkschaft fam beshalb nicht in Be­

Die Arbeitszeit für Privatarbeit beträgt nach wie vor acht Stumden. Auf Reubauten jedoch wird nur noch sieben Stunden tägearbeitet, mit Ausnahme der Monate Auguft, September und Otteber, für die die achtstündige Arbeitszeit bestehen bleibt. Dafür soll aber die Handwerkzeugentschädigung um 75 Pj. pro Woche getürzt werden. Weiter wurde eine bestimmte wöchentliche Verdienfihöchstgrenze festgesetzt. Die Funktionäre der im Baugewertsbund organisierten Berliner Topfer hatten diesem Zugeständnis einstimmig zugestimmt, die Fachgruppenleitung jedoch beauftragt, in den Nachverhandlungen zu versuchen, die Handwerkzeugentschädigung wenigstens auf 1 m. pro Woche festzulegen und die Verdiensthöchstgrenze höher fest. zadegen. In der Fechgruppenversammlung wurden zwar viele Betracht, weil die wenigen noch vorhandenen Ortsgruppen im Reiche helen fait gegen die Herablegung der schwer erfämpften Hand mertjeúgentfchädigung. Auch begten viele Redner die Befürchting, daß ein Teil der Löpfer versuchen würde, in sieben Stunden genau fo viel a perdienen wie bisher in acht Stunden. Dem wurde von ber Techgruppenleitung entgegengehalten, daß diesen Elementen durch die Festlegung einer Berdiensthöchftgrenze ein Riegel vor­geschoben fel

an=

Das Berhandlungsergebnis wurde schließlich entsprechend dem Borschlag der Funktionäre gegen acht Stimmer genommen. Damit haben sich die Berliner Töpfer, die schon einmal für den Achtstundentag bahnbredend gewesen sind, wieder als die Pioniere der weiteren Bertürzung der Arbeitszeit erwiesen.

feit Monaten trotz Aufforderung fast teine Verbindung mit ihrer Zentrale in Berlin aufrecht erhielten. Die über­wiegende Zahl der Mitglieder gehörte feit jeher zur Ortsgruppe Berlin , und deshalb blieb nur der Einzelübertritt zu einer anderen Gewerkschaft übrig.

In Berhandlungen, die zwischen den Bertretern der Filmgewert­schaft, der Ortsverwaltung Berlin des Gesamtverbandes und des Bundesvorstandes des ADGB. geführt wurden, ist eine Ver. ständigung bezüglich der Uebertrittsbedingungen erzielt worden. Der Gesamtverband hat sich bereit erflärt, jedes sich bis zum 30. April d. 3. meldende Mitglied der Filmgewerf schaft entsprechend den unten wiedergegebenen Bedingungen und des § 9 der Bundesfazung des ADGB . zu übernehmen. Für nachweislich frante oder arbeitslose Mitglieder gilt die Frist bis zum 15. Mai 1930. Spätere Uebertritte sind nicht möglich.

Ein Dreh des Pommerschen Landbundes Die bisher bei der Filmgewerkschaft erworbenen Anrechte bleiben Gegen deutiche organisierte Landarbeiter.

Der Deutsche Bandarbeiter Berband ist in den Besitz eines Rund fchreibens gelangt, das die Hauptgeschäftsstelle des Bommerschen Landbundes am 4. November 1929 unter der Geschäftsnummer 15 949 att sämtliche Kreisgruppen gerichtet hat. In dem Rundschreiben wird den landwirtschaftlichen Betriebsinhabern zur Pflicht gemacht, den ständigen Arbeiterstamm so zu verringern, daß er das ganze Jahr hindurch betriebsnugbringend und rentabel be­fchäftigt werden könne. Der Saisoncharakter der Landwirt­schaft müffe starter als bisher betent werden.

Würde das Kundschreiben mit dieser Erklärung abschließen, dann fönnte man es als einen der unzähligen Beweise dafür betrachten, daß es bei dem fapitalistischen System stets die Arbeiter finb, bie mon suerst unter den Betriebsnotwendigkeiten" leiben

Freie Gewerffchafts- Jugend Berlin

Ofteefahrt.

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Heute,

Photo- Amateure! Seute abend um 20 Uhr im Saalbau Reuföln, Beraftz. 147, Aumbeebung des Arbeiter Lidtbild- Bundes Donnerstag, 19 Mac, tagen die Gruppen: Röpenica Jugendheint Grilhaner Str. 3. Filinabend: Qulturelles, Coajales Seiteres Schöne melbe: Sugendheim Niederfchöneweide: Berliner Str. 31. Besprechung file dic Eefurbbrunnen: Jugendheim Fote Schule, Cotenburger Etr. 2. fitabenb.( Wir bemühen uns.) Sübolten: Gruppenheim Reichenberger Seimbelbrechung. Straße 66( Feuerwehrhaus). Berbandsbuchkontrolle. Tempelhof : Gruppenheim Enzeum Germaniaftr. 4-6. Heimbesprechung. Schöneberg : Jugendheim Bauptfte. 15. Seimbesprechung. Leseabend: Lutange Mutara". Moabit : Jugendheim Lehrter Str. 18-19. Reihenportrag: Das Recht auf Arbeit ". Lar bsberger las: Jugendheim Große Frankfurter Lichtenberg und Ren- Lichten

Graße 16, Rimmer 6. Unsere Mädels gehen zum Kreis Mädchenabend. In der Gruppe findet ein Edadhlehrabend statt. beza: Jugendheim Sanff an der geffinastrake. Kreis- Mädchenabend. Frant furter ee: Jugendheim Frankfurter Allee 307( Walter- Rathenau- Zimmer).

Kreis- Mädchenabend.

Zucendoruppe des Zeviralverbandes der Anaefellten Seute, Tonnerstag, finden, folgende Beranstaltungen ftatt: Bankom Rieberid önhausen. Jugendheim Görfchstr. 14( aroßes Riürmer). Bor trag: Elmas über pinchologiche Fähigkeitsprüfungen". Referent Friedric Weigelt. Treptow : Sugeroheim der Soule Wildenbruchitr. 58( ugang von bez Graehfiraße in repion). Werbeabend in Beniers Gesellschaftshaus, Am Treptower Park 20. Schöneberg : Jugendheim Saup' fti. 15( Bofgebäude,

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den Mitgliedern erhalten. Die Filmgewertschaft ist materie!! außerstande, die statutarischen Anrechte ihrer Mitglieder zu Tiltingenaimater). Bortrag: Anteressante Einzelheiten aus dem Farifwefen. erfüllen.

Der Zusammenschluß mit einer größeren beruflich verwandten Gewerkschaft des ADGB . hätte eigentlich schon im Anschluß und in Berfolg des Kongreßbeschlusses in Breslau 1925 erfolgen müssen. Seit jener Zeit haben die wiederholt wechselnden Vorstandsmitglie der der Filmgewerkschaft mit dem Borstand des ADGB . über den Zusammenschluß verhandelt. Inzwischen war die finanzielle Lage der Filmgewerkschaft immer unhaltbarer geworden. Getragen von dem Verantwortungsbewußtsein gegenüber den Mitgliedern haben die verantwortlichen Borstandsmitglieder den vom Bundesvorstand des ADGB vorgefd lagenen Weg gewählt.

1. Die Filmgemerffchaft Berlin ftellt fpä. teftens am 30. April 1930 ihre gesamte Tätigkeit

Referent Wilhelm Dertow. Werbeabend in Beylets Gesellschaftshaus, Trep­tom, Am repower Bark 20. Ab 19% Uhr Bollstangturfus im Pestalozzi­Emeum, Lichtenberg, Brina- Albert Str. 44.

Berantwortlich für Tolitik: Dr. Curt Gener: Wirtschaft: G. Klingelbölez; Feuilleton: R. 3. Döscher: Lokales Gewertfchaftsbewegung: 3. Steiner: und Sonftiacs Frin Karstadt : Arzeinen: Tb. Glode: fämtlich in Berlin . Berlag: Vorwärts.Berlag G. m b. S Berlin Drud: Vorwärts- Buchbruderet Lindenstraße und Berlaasanftalt Paul Singer u. Co.. Berlin 68 Sieran 2 Beilagen... Unterhaltuna und Bifen und Frauenftimme.

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