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(12. Fortsetzung.) Mara lächelte ihm zu:Du hast recht behalten, mein Kleiner. Ich bin hier.- Ougulin verrnmrt« sich in Wut.Ich ha-b's gewußt. Ich hätte darauf schwören können, bei meinem Leben. Wußte ich doch auch, ldaß du dich für den Mann, den du liebst, auch opferst, chab' ich es nicht erlebt? Ist nicht deshalb meine Seele wund geworden und mein Leben olt?" Di« Tatarin verharrte in eisigen, Schweigen. Du liebst einen Mann!" Mara erhob sich rasch und beschwingt. Blieb dicht vor ihm stehen.Ich liebe einen Mann. Es ist derselbe, um dessentwillen ich hier bin. Es ist unrichtig von dir, Genosse Oogulm, daß du persönliche Gefühle in Angelegenheiten mischst, die nicht dich, mich oder ihn ollein berühren, sondern vielleicht die ganze Welt." DI« ganze Welt?!" Oogulin lachte bitter ans. ,/)ast du an die ganze Welt gedacht, als du für mich gekämpft oder dich geopfert hast? Geliebt hast du mich, nicht mehr. Warum belügst du mich dann setzt, wo keiner dich so kennt wie ich." Du warst nicht der einzige. Der aber, den du hassest, ist der ekizig«." Morgen schon ist er Masse. Und du wirst auch von ihm gehen, wenn du dich für nichts mehr zu opfern hast. Und er wird so alt werden wie ich und auch so krank wie ich. Und du wirst ein- mal zu ihm kommen wie heute zu mir. Dann wird dich einer niehr hassen." Mara wurde ganz still. Nach einer Pause eröffnete sie von neuem das Gespräch.Genosse Oogulin, willst du.mich nun anhören?" Genossin Swarsk, ich will dich anhören." Mit einer unsicheren Bewegung lud er sie zum Zitzen ein und sagte:Vorerst will ich dir danken für die Rettung meines Lebens. Du hast getan, was jeder in Rußland an deiner Stelle getan hätte." Sein Blick war fest auf sie gerichtet. Und nun sprach Mara von China, von den Kulis, von der Erbitterung und dem revolutionären Gedanken, zuletzt aber von D. Oogulin nickte bloß, zustimmend, verstehend. Erweckte des öfteren den Eindruck, nicht zuzuhören und in seine eigenen Gedanken verstrickt zu sein. Niara jedoch sprach mit Glut und Innerlichkeit. Ihre Rede steigerte sich zum Fanatismus, gipfelt« in dem Schluß: Rußland habe die revolutionäre Pflicht gegen sich selbst, die Bewegung in Ehina zu nähren imd als Patron schützend über ihr zu stehen. China sei die große Lebensnotwendigkeit des gesamten Bolschc- wismus, wem, sein Bestehen eine Welterrungenschaft darstellen und nicht engherzig sich in«ine Lokalangelegenheit wandeln sollte. China sei Asien , Asien die neue Welt. Kühl und gelassen erwiderte Oogulin:Ich bin über alles orientiert. Der Sowjet Hot China lange schon ein starkes Interesse gewidmet. Wenn ich mich nicht täusche, gingst du selbst auf Auf- forderung ins Ausland, um im Intcresie jener Sache, die du heut« so begeistert vertrittst, schon damals zu arbeiten. Der Sowset reagierte bisher nicht. Das mochte dich in Lerwirrung gebracht haben." Mara entnahm ihrer Tasche, die sie bis jetzt nicht aus der .Hand gelassen hatte, ein Bündel Akten, warf es auf den Schreibtisch des Kommissars,.stier ist der Garantiepakt, den wir brauchen." Oogulin überflog ihn mit aufreizender Oberflächlichkeit. Mara fieberte vor Erregung. Erst dos beiliegende Schreiben des Sowjet- gesandten in Schanzl�ai versetzte ihn in Bewegung. Er war sichtlich erbittert. Erhob sich. Durchschritt rasch den Raum. Blieb endlich stehen. Der Gesandte scheint über die Politik nicht sonderlich orientiert zu sein. Und es bestehen seit fünf Minuten in mir die un- angenehmsten Befürchtungen über die autonome Herrschaft unserer Vertreter im Ausland, die uns die gefährlichsten Konflikte bringen könnten. Du selbst, Genossin Swarsk, scheinst diesen Dingen fremd geworden zu sein. Ich glaube, du stehst unter falschen, irre- führenden Einflüssen. Du mußt wissen, daß unser System praktisch geworden ist, seitdem sich erwiesen hat, daß ein Staat an Theorien verhungert, und wir all« daran krepieren müssen. Ein Grinsen verzog sein Gesicht. Sein« Augen verschwanden gänzlich. Den Rauch seiner Aigarett« blies er vor sich hin. Ich will dich mm, Genossin Swarsk. über die Ding« in Klar- heit setzen. Den Gorantiepakt, den du unterbreitest, wird der Sowjet niemals unterfertigen, da im Augenblick Rußland keinerlei Interesse am Ausland hat. SPir haben uns sozusagen mit einer chinesischen Mauer umgeben, die uns von allem, was sich außer- halb unseres Staates zuträgt, abschließt." Behaglich setzte er sich in seinen Thronsessel, lehnte sich geborgen zurück, verschränkte im vollsten Machtbewuhtscin seine Arme. Jedoch, wenn ihr genug tüchtig seid und von uns in den wenigen Jahren gelernt hobt, könnt ihr es zu etwas Anständigem bringen. Der Boden, auf den die neu« Revolution gesät wird, ist gut und verspricht ein« üppig« Ernte abzugeben. Im gegebenen Augenlick wird es an unserer Hilf« nicht fehlen, und ich hoffe zuverstchtlich. daß die beiden Reiche den Sturmblock zur Welt- repolution bilden werden. Das alte, dumme Europa wird bestimmt daran glauben müssen." Oogulin hüllte sich immer dichter in Rauch ein. Verschwamm zu einer formlosen Masse. Weißt du, was du bist?" schrie ihn Mara an.Ein zaristischer

Beamter, der sich um ein paar Rubel Monatsgehalt die Füße und den Verstand abtritt. So bist du, wenn man dich hört. Ein Zar hinter einem Postschalter, das bist du, du Bauer!" Mara schlug mit beiden Fäusten auf den Schreibtisch. Unwill­kürlich wich Oogulin zurück und hielt abwehre nd die stände vor sich. .Ich werde dir beweisen, daß du lügst! Ich werde dem Sowjet beweisen, daß du ihn betrügst. Was du mir da erzählst, das könnt ihr den ausländischen Zeitungen sogen, mir aber, die ich eure Politik in Unterhosen gesehen habe, mir müßt ihr schon imponierender kmmnen. Ich werde dir und denen, in deren Namen du sprichst, klipp und klar beweisen, daß ihr ganz China und die Mongolei mit Agenten durchsetzt habt, die in stümperhafter Weise euer Prestige an einem Tage mehr ruinieren, als.. Oogulin stieß den Stuhl rücklings von sich, daß er umtippie. Mit beiden ständen langte er nach Mara. Di« Tatarin warf ihn zurück, daß er strauchelte.Benimm dich anständig. Ich gehe zu..." Sie machte eine Bewegung zur Tür. Oogulin schnitt eine komische Grimasse. Die Tür war»er- sperrt.Ich weiß, zu wem du willst. Al>er, du wirst wenig Gelegenheit dazu finden. Du wirst weder Rußland noch China mehr sehen. Denn nun ist die Stunde für mich gekommen." Einer Mappe entnahm er wohl ein Dutzend Briefe und hielt sie ihr vor die Nase.Da! Lies! Wird das bekannt, mußt du sterben." Mara überflog die Schreiben. Dann schrie sie erbittert:Das ist Verleumdung!" Die Briese sind ans dem Weg zur Tscheka ." Die Briefe sind gefälscht." Aber sie beweisen." ... daß du ein Schuft bist." Daß du in Verbindung mit England stehst. Daß du im Aus- land gegen den Sowjet gearbeitet hast." Und der Garantiepakt?" Oogulin wippte:Gewiß bist du unschuldig. Auch sind die Briese gefälscht. Mein Sekretär, den du erschossen Host, war in solchen Dingen ein tüchtiger Mann." Vor Maras Augen drehte sich das ganze Zimmer und ver- schwamm zu eincin sormlosen Grau. Ein Gedanke schoß ihr blitz- artig durch den Kopf. Sie gewann wieder vollste Klarheit. Ueber- legte külst. Sagte mit Ruh«:Also«ine Fall«, in die ich dir ging. Eine Mausefalle." Warum eine Falle? Ich war überrascht, dich auf einmal vor mir stehen zu sehen." So," war die langgedehnte Antwort Maros.Der Sekretär hat nrich dir doch gemeldet?" Der Komrnissar zog die Stirne in Falten:Er hat mir jemanden

anderen gemeldet: jemanden, den ich auf keinen Fall vorlassen konnte. Um so mehr war ich erstaunt, als du plötzlich hereinstürztest. Der Sekretär hat mich doch mit meiner Legitimation bei die gemeldet." Oogulin sah sie groß und nachdenklich an.Er nannte mir bloß einen Namen, aber nicht den deinen." Wäre ich also diesmal meiner impulsiven Natur nicht gefolgt, ich hätte deiner Falle leicht entkommen können." Oogulin empfand tiefe Genugtuung. Wann werde ich verhaftet, Genosse Ougulin?" begann wieder Mara mit frostiger Stimme. Sie lehnte in einer Eck« des Zimmers, den Kopf ein wenig geneigt: das staar verhängt« ihr Antlitz. Bestimmt morgen, Genossin Swarsk", antwortete der 51om- missar sehr nüchtern. Zwischen heut und morgen liegt noch eine Nacht, eine lange Nacht. Sie genügt mir, mich auf mein Leben zu besinnen." Ihre Stimme klang verschleiert, aber ihr Ton war bestimmt. Ich werde dich nun auf dein Zimmer bringen lassen. Bis zu deiner Verhaftung bist du inein Gast. Vielleicht nicht mit allen Freiheiten, wie man es andernfalls gewohnt ist." Er drückte auf einen Knopf. Mara war keines Wortes mächtig. Oogulin wog den Garantiepakt in seinen ständen, warf ihn mit einer leichten Geste auf den Schreibtisch.Morgen ist alles Asche. Und du kannst sie dir aus den Kopf streuen." Mara war in sich zusammengesunken, als die Tür sich öffnete und zwei Muschiks eintraten. Bringt Genossin Swarsk auf ihr Zimmer." Sprach? und setzt« sich gelassen an den Schreibtisch.(Fortsetzung folgt.)

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3)as JCeiden am 9ch Anweisungen und Betrachtungen zur praktischen Geistes- fiihrung" verspricht Wilhelm Michel in einem bei Carl Sckstincmann, Bremen , erschienenen BucheDa» Leiden am I ch" z» geben. Anweisungen zur Lebensführung würden sich mit dem Aufeinandcrprall von Ich und Welt zu beschäftigen haben, Anweisungen zur Seelenhaltung mit den Beziehungen zwischen Ich undGott ". Beides meint Michel nicht, sondern er macht den Widerstreit zwischen unserem einen Ich und unserem anderen Ich zum Gegenstand seiner Untersuchung: unsere Zerrissenheit, Zwie- spältigteit, Zerspaltenheit, Entzweiung, unsere dunklen Aengste, quälenden Nöte: das Leiden des Ichs am Ich. Einzuwenden bleibt, daß Wilhelm Michel durchaus davon aus- geht, daß Ich fei eine souveräne Gegebenheit und man könne es durch Belehrungen, durch gutes Zureden, durch Gebote bestimmen, sich zu ändern, zum inneren Frieden, zur Vollwertigkeit zu gelangen. Dos Ich, unser seelisch-geistiges Besinden in seiner Totalität(also nicht nur jenes Tcil-Ich, das die Sumiik aus Charakter und Ver- anlagung ist), ist vorwiegend Produkt äußerer Umstände: der sozialen Lage, der erotischen Spannungen, der Unsicherheit unserer vom Tod und vom Nichtwissen, was nach dem Tode geschieht, über- schatteten Existenz als Kreatur. Will man die Beschaffenheit des Ichs ändern, so wird man zu erwägen haben, in welcher Weis« die Dinge geändert werden müssen, in die das Ich gestellt ist, aus denen es seine Färbung bezieht. Wilhelm Michel nimmt von den ent- scheidenden Motiven der Körper- und Ideenwelt, die das Ich beeinflussen, kaum Notiz: er will das Ich ausschließlich vom Ich her restaurieren, unserem standeln die Nebengedanken an Lohn, Ruhm, Zweck austreiben, die Lieblosigkeit verscheuchen, die Neigung zu hämischer Ironie töten. In Einzelproblemen schürft Michel vielfach sehr tief, zieht allerletzt« Konsequenzen, verfolgt Daseins- fragen bis in ihre Urgründe, Urabgründe hinein, kommt zu ver- blüffenden, phosphoreszierenden Formulierungen: ober am End? steht doch das Gefühl, mehr einem feinsinnigen und überkultivierten Philosophen als einem praktischen steifer aus Seelen« und Geistes­nöten begegnet zu sein. Hsns Bauer.

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FÜR DEN KLEINGÄRTNER. iiiiii&inuigHUiuinunnBnnBiwiiiiuiiiiniimwiiiiuiuuiiinniiiminuiinuiUuminiiiniifliiuiuiiiininiiuuiiirniuranuiiiiiuiuioniuuuiruiiuinuuiiiuiiiimDmummiimiüiiiiiiiiiiiniiinnw

Artischocken. Unsere Gemüsegärtner klagen über schlechten Zlbsatz haben sie schon mal versucht, dem großen Publikum etwas Neues preis- wert zu bieten? Wie wäre es mit der A r t i s ch o ck c, die heute in Luxusläden mit ewa 1 M. ausgezeichnet wird, während sie in den romanischen Ländern Volksnahrung ist. Die Kultur ist wohl etwas mühsamer als steranzucht sonstigen Gemüses, aber weiter nickst schwierig, so daß sie auch Dem Kleinsiedler empfohlen werden kann. Der M a i ist der passende Monat, mit der Kultur zu beginnen. falls man Wurzelschößlinge erhalten kann, welche Ver- »whrungsart besser ist als die durch Saat. Zur Zeit dürften wolst nur die großen Samenfirmen in der Lage sein, solche Schößlings aus Frankreich herbeizuschaffen, aber dieses ins Ausland getragene Geld wäre nützlich angelegt. Samen dürste es in Deutschland geben und man kann ihn im Mai, auch noch im Juni, in hohe Töpfe säen (zu zweien, nachher die stärkste Pflanze stehen lassen!), diese frvstfrei überwintern und im Mai nächsten Jahres auspflanzen also zwei- jährig« Kultur(nachher eigene Wurzelschößlingevermehrung). Will man durch Aussaat im Mai Pflanzmaterial haben, so muß man ausgangs Winter im PZarmbeet aussäen. Die Saat gibt aber nicht immer reine Nachzucht. Bei guter Pslege: beste Gartenerde, warme Lage, sorgfältige Bewässerung, reichlich« Dung- gllsse kann man ab August die Blütentöpfe ernten, deren Fruchtboden und untere fleischige Teile der Kelchblätter verwendet werden. Pflanzweite allseitig ein Meter man kann zunächst Zwischentulturen(Salat, Kohlrabi) machen. Di« Artischocke ist mehrjährig bei verständiger Behandlung hält sie vier bis sechs Jahre aus. Will man sie im Lande lassen, so oerlangt sie sehr starken Winterschutz es ist besser, die Pflanzen mit ihren Wurzelballen aus der Erde zu nehmen und sie in einem trockenen Keller in feuchter Erde einzuschlagen. Dies ist auch des- wegen empfehlenswert, weil jeder aljen Pflanze nur zwei Wurzelschößlinge gelassen werden dürfen: man wählt dann die beiden kräftigsten au?. Die Abnahm« der anderen Schößlinge «folgt vor dem Wiedereinpflanzen im Mai. Die abgenommenen Schößlinge dienen dann der Vermehrung. Das Pflanzen geschieht an einem trüben Tage: bis zum Anwachsen beschatte man die Schößlinge. Bei den im Boden gebliebenen Pflanzen müssen die überzähligen Schößlinge ebenfalls abgenommen Verden . Man legt die Wurzel bloß und nimmt die Schößlinge so ob, daß jeder einen kleinen Teil des Wurzelstocks mit bekommt. Schnelle Ausführung der Arbeit ist erforderlich. B. D.

Unkraut vertilgen. Die Monate April und Mai stellen die höchsten Ansprüche an die Zlrbeitskrast des Kleinsiedlers. Es gilt die neue Saat In den Boden zu bringen, gleichzeitig aber auch, Land, das vorläufig noch nicht bestellt wird, sowie solches, das mehrjährige Pflanzen trägt, von Unkraut frei zu halten. In diesem Jahre war die Trockenheit des Winters dem Wuchern der Unkräuter nickst günstig: nachdem aber auch unser Gebiet reichlich Regen erhalten Hot, beginnt das Unkraut üppig zu wachsen. Ihm energisch zu Leibe zu gehen, ist absolute Notwendigkeit vor allein muß das Land von Peden frei werden. Aber auch die Miere ist ei» zähes Wurzelgewächs, das mit seinen Wurzeln entfernt werden muß. Das bloße Abreißen des oberirdischen Teils eines Unkrauts hat wenig Zweck je radikaler vorgegangen wird, desto gesicherter ist die Ernte. Außerdem trägt die Lockerung des Bodens durch gründliches backen zum besseren Gedeihen der Kulturpftan-en bei. B. D. Saatzeit für Bohnen. Wegen der Frostempfindlichkeit der Bolznen ist es ratsam, die Saatbohnen so zu legen, daß die drei kalten Tage im Mai noch keine Pflanzen vorfinden. Die Hauptsaatzeit ist daher von Mitte M a i an Doch kann man Stangenbohnen, die eine längere Ent- wlcklungszeit hoben als Buschbohne», schon Anfang Mai legen. Wer früh« Buschbohnen haben will, muß sich die Mühe nicht verdrießen lassen, jeden Abend sich über die Frostgefahr zu vergewissern, um eventuell durch Umhüllen der einzelnen Pslanzen mit Heu die Ge­fahr des Erfrierens zu bannen. Bequemer und sicherer ist es, die Bohnen etwa Ende April in k l e i ne Töpfe, am besten Papp- oder aus Kuhmist hergestellte Töpfe zu legen und diese zunächst u n t e r G l o z zu stellen. Man versetzt dann die Pslanzen, eventuell mit den Töpfen, noch Abschluß der Frostperiode in den Acker, dessen Boden locker und nahrhast sein soll. Frühe, womöglich Herbst- Zubereitung des Ackers und Anreicherung durch guten Kompost ist wertvoll. Es empfiehlt sich mehrere aufeinander in Abständen von vierzehn Tagen folgende Aussaaten zu machen: als letzter Termin ist Anfang August zu nehmen, und die späten Pflanzen sind nötigen- falls durch Auflegen von Fenstern zu schützen. Die Buschbohnen so- wohl wie die Stangenbohnen sollen �anf Plötz« kommen, die der Lust und dem Licht offen stehen. Zu beachten ist noch, daß die Bohne gegen Krustenbildung des Bodens empfindlich ist. Man muß daher schweren(Lehm) Baden ordentlich lockern. Bei nassem Erd- bodcn soll man kein« Bearbeitung vornehmen. B. D.