Rr. 293 47. Jahrgang
2. Beilage des Vorwärts
Donnerstag, 26. Juni 1930
Deutscher Landwirtschaftsrat tagt.
Schiele fündigt ein Weizenbauprogramm an.
dafür die Klagen über die Kürzungen im Luftfahr.Etat. die Sonderabschreibungen im Flugmotorenbau notwendig gemacht hätten.
Die Gewinnquellen der Gesellschaft liegen daher offenbar im Berichtsjahr ausschließlich bei dem Kleinautobau und bei der Motorrababteilung, obwohl auch auf diesem Gebiet seit einem Jahr eine machfende Ueberproduktion auf dem deutschen Markt festzustellen ist. Entwicklung durch verstärkten Erport ausgleichen können.
Der Deutsche Landwirtschaftsrat, der am Mittwoch im Reichs-| Berhandlungen mit Finnland nicht zu einem befriedigenden Ergebnis Die BMW . haben aber mit ihrer guten Auslandsorganisation diese wirtschaftsrat zu seiner 60. Vollversammlung zusammengetreten ist, führen. hatte vor allen Dingen die Bilanz aus der Regierungstätigkeit des gegenwärtigen Reichsernährungsministers zu ziehen. Die Situation ist für den Deutschen Landwirtschaftsrat wenig erfreulich. Zu einer Zeit, als sich das Kabinett Müller, fonsequent und zielklar, um die Landwirtschaftsfrise bemühte, wurde jede Maßnahme dieses Kabinetts in Grund und Boden fritisiert. Man verlangte Besserungen von einem Tag zum anderen auf Gebieten, wo Erfolge nur allmählich und als Effekt einer zähen Arbeit heranreifen können. Man hat, ehe Schiele in das Reichsernährungsministerium einzog, viel versprochen und muß jetzt, wo sich die Blicke der deutschen Landwirtschaft nach Berlin auf die Tagung des Landwirtschaftsrates richten, eingestehen, daß man
feine hemmungslosen Versprechungen nicht erfüllen fonnte.
Man hat allerdings, wie der Präsident des Landwirtschaftsrats Dr. Brandes in seiner Begrüßungsrede am Mittwoch betonte, den deutschen Getreidemarkt weitgehend von der unbefriedigenden Entwicklung auf dem Weltgetreidemarkt gelöst!! Das trifft zum Teil zu. Die letzten Krachs an den nordamerikanischen Produktenbörsen haben sich auch auf die deutschen Märkte nicht allzu start ausgewirkt. Man fann sich aber nicht verhehlen, daß man dieses spärliche Ergebnis Maßnahmen verbanft, die man noch vor einigen Jahren mit der Bezeichnung Kriegsfozialis mus" ablehnte und man fann sich weiter nicht verhehlen, daß die Agrarpreisbildung in Deutschland immer wieder von der Ernte im Lande selbst abhängt, wobei die Situation an den ausländischen Barenbörsen höchstens als Korrektur herangezogen werden tann. Ueber die Ernte läßt sich aber gegenwärtig noch nichts sagen. Man weiß wirklich nicht, ob der liebe Gott gutes Wetter für Schiele und seine Politik oder für die heranreifende Ernte macht. Andererfeits hat
der zunehmende Radikalismus auf dem Lande die Frage nach den Erfolgen der Schieleschen Regierungstätigkeit gestellt,
und vielleicht erklärt sich daraus, daß der Reichsernährungsminister in seiner Ansprache den Versuch machte, durch Aufstellung eines prattischen Programms seine Anhänger über seine bisherige Roggenpolitit hinwegzubringen, von der große Teile der weiterbiidenden Landwirtschaft sich schon seit langem nichts mehr versprechen.
Shiele betonte, daß man bei der nun einmal gegebenen handelspolitischen welt- und innerwirtschaftlichen Lage die Wirkungs möglichkeiten der Agrarpolitit nicht überschäßen dürfe. Wer überspannte falsche Hoffnungen im Landvolt zu erwecken sucht, der untergrabe das Vertrauen zur Führung und störe die Einigkeit der Landwirtschaft. Nur das tägliche Ringen mit den Realitiäten bringe die Landwirtschaft ihrem Ziel näher.
Brandes erinnerte daran, daß sich die Bülowschen Zölle vor gut 23 Jahren auch erst nach zehn Monaten ausgewirkt hätten. So wurde viel Wasser in den Wein hemmungsloser Versprechungen gemengt. Im übrigen vertröstete Brandes auf handelspolitische Maßnahmen. Hier waren es wieder Schlagworte vom Schutz der deutschen Arbeit" und von Der Kauftraft des Binnenmartte s", die der breiten Deffentlichkeit in Deutschland die Rezepte der Agrarführer schmad haft machen soll. Die Rezepte aber zielen auf handelspolitische Störungen hin, die der deutschen Wirtschaft, falls man sie realisieren wird, Hunderte und aber Hunderte von Millionen tosten werden. So biete, wie Brandes unterstrich, der Ablauf der vor 5 Jahren vereinbarten Handelsverträge die Möglichkeit, die Einfuhr ausländischer Agrarartikel zu drosseln. Brandes verlangt, daß in Zukunft teine langfristigen Bindungen mehr eingegangen werden. Es bleibe weiter zu erwägen, ob Deutschland in seiner gegenwärtigen Lage die Meist begünstigungstlaufel auch ferner noch solchen Staaten gegenüber zur Grundlage von Handelsvertragsbeziehungen machen fann, die uns gleichwertige Gegen leistungen vorenthalten. Der deutsch finnische Handels. vertrag( Schifferzoll) müsse gekündigt werden, wenn die
Disfontfenfung ohne Wirkung.
Fast völlige Geschäftsstille bei der Reichsbant.- Phantastisch günstige Notendeckung.
Die Reichsbank hat in der Woche zum 23. Juni eine neue Diskontsentung vorgenommen. Eine Wirkung in der Richtung verstärkter Kreditinanspruchnahme hatte diese Ermäßigung überhaupt nicht, war freilich nach der Gesamtlage auch nicht zu erwarten. Nach einem Rüdgang um 195,8 Millionen haben die Wechselbestände mit 1348,1 Millionen ihren seit 1924 noch nicht dagewesenen Tiefstand erreicht. Die Lombarddarlehen blieben mit 55,3 Millionen fast unverändert. Unverzinsliche fremde Gelder airf Girokonto stiegen um 111,3 auf 648,6 Millionen Mart. Der Notenumlauf hat sich wieder um 240,8 auf 4038,0 Millionen verringert. Goldbestände sind mit 2618,9 Millionen fast unverändert; die offen bekanntgegebenen De visen haben sich durch den Zufluß von Teilerlöfen aus der YoungAnleihe um 35,0 auf 457,2 Millionen weiter erhöht. Die Deckung der Noten durch Gold und deckungsfähige Devisen zusammen stieg von 71,1 auf 76,2 Proz., eine ebenfalls seit Jahren noch nie ver zeichnete Deckungshöhe. Rechnet man die rund 450 Millionen Mart Devisen noch hinzu, die unter 1348,1 Millionen Handelswechseln steden, so hat heute die Reichsbant eine Notendeckung von faft 90 Broz. aufzuweifen.
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Diefer Reichsbanlausweis vom 23. Juni ift währungsmäßig phantastisch günstig, als Merkmal für die Konjunktur aber ebenso phantastisch ungünffig; denn die Reichsbant fönnte heute ruhig 2 milliarden neue Kredite gewähren, menn folche kredite nur verlangt werden würden.
Die englische Eisenindustrie hat Ende voriger Woche die Roh eisenpreise mit Rücksicht auf die Preissenfungen im Deutschen Roheisenverband ebenfalls herabgefegt.
Der Reichsernährungsminister Schiele schlug, was allgemein auffiel, nicht in die Kerbe seines Vorredners Brandes. Seine ganzen Ausführungen waren mehr von pädagogischen Gesichtspunkten orientiert. Wenn Brandes noch die Behauptung aufgestellt hatte, daß Staatshilfe und Selbsthilfe sich ergänzten und sich nicht ausschlössen, so erinnerte Schiele daran, daß die Regierungsmaßnahmen durch attive Mitarbeit der Landwirtschaft ergänzt werden müßten. So fei auf die Dauer das Getreideprogramm nur zu lösen, wenn sich die Landwirtschaft produktionstechnisch auf die vorhandenen Absatzmöglichkeiten einstelle. Von diesem Grundsatz aus entwickelte der Reichsernährungsminister ein
Programm für die Umstellung vom Roggenbau auf verstärkten Weizenbau.
Das Schwergewicht der Aktion und damit auch die Berantwortung werde nicht bei den Ländern, sondern bei den Landwirtschaftskammern mit ihrem meitverzweigten Nez von landwirt fchaftlichen Schulen und landwirtschaftlichen Ber einen liegen. Soweit zur Aufklärungsaftion finanzielle Mittel notwendig feien, werde er, der Minister, es an Hilfe nicht fehlen lassen. In diesem Zusammenhang fündigte der Minister dann die Berabschiedung des Reichsmilgefeßes an Für die zucker und fartoffelverarbeitenden Gewerbe soll nach dem geplanten Handelstlaffengesetz die notwendige straffe 3ufammenfassung gemeinschaftlicher Regelung des Absages und der Produktion notfalls auch durch einen erzieherlichen 3 mang herbeigeführt werden. In der Zinsfrage hätten die Genossenschaften darauf hinzuwirken, daß die Zinsspannen, beginnerd bei den Zeniralinstituten und herunter bis zur letzten Darlehenstasse, so schnell als möglich auf das Maß des Notwendigen herabgedrüdt werden.
Professor Dr. Volz- Leipzig führte in den Fachvorträgen vom Mittwoch aus, daß der industrielle Westen ein großes Interesse an einem lebensträftigen Osten befize. Dem Osten müßten die Erzeugnisse gelaffen werden, die sein unfruchtbarer Boden und sein wenig günstiges Klima erzeugen, nämlich Roggen, Kartoffeln und Schweine. Der Westen fäme als Abnehmer für den Osten in Frage. Eine richtige Arbeitsteilung fönne dem Often ein blühendes Leben geben.- Die Ausführungen von Bolz waren nach mancher Richtung interessant. Will man der östlichen Landwirtschaft in Deutschland Beschäftigungsmöglichkeiten geben, so muß man in den industriellen Gebieten ein taufträftiges Bubli tum schaffen, denn nur ein solches Publikum fann dem Often Agrarwaren abnehmen. Die Schielesche Agrarpolitik hat sich aber bis jetzt nur bemüht, die industrielle Kauftraft finn und zwecklos zu zerschlagen. Das zu sagen, ist eine notwendige Ergänzung der Bolzschen Ausführungen.
Detonomierat müller Karlsruhe sprach über den Kampf landwirtschaftlicher Spezialfulturen um den Markt. Er forderte unter anderem eine Alenderung des Branntweinmonopolgesetzes dahin, daß die Ueberstände bei der Obst und Wein bereitung, wie das in früheren Jahren immer der Fall war, wieder lohnend durch Branntweinherstellung verwertet werden fönnen. Zur Förderung des Tabatbaues seien, namentlich für die Erzeugung guter Qualitäten, höhere Reichsmittel zur Berfügung zu stellen.
Ausführungen, die gerade hinsichtlich der Preissenkungs attion interessieren, machte Dr. Hamann über den Obst- und Gemüsebau in Deutschland . Hamann wies darauf hin, daß der Unterschied zwischen Erzeugerpreis und Kleinhandels
preis felten weniger als 100 Proz. betrage.
Der deutsche Erzeuger erhalte nur 50 Proz. des Preises, den der Verbraucher für den Kauf von Obst und Gemüse anlegen muß, während zum Beispiel der dänische Erzeuger 70 bis 90 Proz. des Kleinhandelspreises erhalte.
Es entsteht die Frage, ob ein gleiches nicht in Deutschland mög lich ist. Hier liegen die Probleme einer wirklichen Preissenkungsattion, an der aber die Regierung Brüning Schiele bis jetzt vorübergegangen ist.
Der Druck der Wirtschaftskrise.
Absinkende Umsätze der Konsumvereine.
F. O.
Die Wirtschaftskrise wirkt sich mit ihrem starken Druck auf die Kauftraft der Massen jetzt auch bei den Konsumvereinen in einer sehr deutlichen Umfaßjentung aus. Im Monat Mai ist im Ber glei ch zum April der durchschnittliche Pro- Kopf- Umsatz im Zentralverband der Konsumvereine von 8,78 m. auf 8,44 m. gejunten. Gegenüber dem gleichen Monat des Bor jahres liegt ein Rückgang um 48 Pf. vor. In sämtlichen Monaten des Jahres 1930 haben die durchschnittlichen wöchentlichen Pro Kopf- Umsätze die Umsäge der Vergleichsmonate des Vorjahres noch nicht erreicht.
Die Bayerischen Motoren Werte A.-G., MünchenEisenach, setzen für das Jahr 1929 ihre Dividende von 14 auf 7 Proz herab. Beim Erwerb des Eisenacher Diri- Werkes und der Auseinandersetzung mit dem Biener Finanzmagnaten Castigli oni mußte die Gesellschaft erhebliche Banktredite aufnehmen, die aber inzwischen bis auf eine langfristige Schuld bereits wieder abgedeckt werden konnten. Die Entwicklung bei BMW. scheint ich nach dem Bericht jetzt wieder in start aufsteigender
Linie zu bewegen.
Nachdem in den letzten Tagen in einer Reihe weiterer Fachfitzungen verschiedene, meist technische Probleme der Energieverwertung behandelt worden waren, fand am gestrigen Mittwoch nachmittag im großen Krolljaal die Schlußfizung dieser umfangreichen Tagung statt. 3ehn Tage lang hatten insgesamt 34 Fachsizungen stattgefunden, denen nicht weniger als 380 ausführliche Spezialberichte zugrunde lagen. 430 Diskussionsredner nahmen zu diesen Berichten und zu den Generalberichten Stellung. Die Zahl sämtlicher Teilnehmer belief sich auf 3900.
Dipl.- Ing. zur Nedden faßte die Ergebnisse der Konferenz mit etwa folgenden Worten zusammen: Der Informationsaustausch großer Weltverbände ist in die Wege geleitet morden. Auf einem bestimmten Spezialgebiet( internationale Regelung der Heizwerte von Brennstoffen) ist eine internationale Verständigung erzielt worden. Die nächste Teiltonferenz wird 1933 in Standinavien statifinden und in erster Linie der Energieversorgung der Großindustrie gemiomet sein. Die nächst? ( dritte) Bollfonferenz foll 1936 in den Tereinigten Staaten abgehalten werden.
Mit Recht bezeichnete es zur Redden als das mich.igste Ergebnis, daß so viele Fachleute aus aller Welt zahlreiche neue perfönliche Beziehungen miteinander angeknüpft haben. Er unter strich den völterverbindenden Einfluß diefer Besprechungen, die ein neues 3eitalter vorbereiten helfen, das uns eine neue einheitliche Geistesfultur bringen werde.
Die Vertreter der verschiedenen nationalen Ausschüsse, die alsdann das Wort ergriffen, hauptsächlich, um die Resolutionen der Schlußfizungen zu begründen, fanden viele anerkennende Worte für die deutschen Organisatoren der Konferenz, insbesondere den Verein deutscher Ingenieure , und für Deutschland überhaupt; es fann hierbei als eine freundliche Geste aufgefaßt werden, daß sie, nachdem sie vorher englisch oder französisch gesprochen hatten, sich zum Schluß in einigen Säßen der deutschen Sprache bedienten. Die Gesamtauswirkung dieser Konferenz wird von uns noch behandelt werden.
Dividendenrückgang bei Rüigers. Scharfe Konkurrenz durch großen Zeeranfall bei der Kofs. produktion.
Die Rutgers - Werfe A.-G., Berlin , fehen die Dividende auf das 80- Millionen- Kapital für 1929 um 1 Proz. niedriger als 1928 auf 5 Proz. feft Ein großer Teil der erhöhten Teera produktion mußte auf Lagenommen werden, da der Baumarit wegen der absinkenden Konjunktur und wegen der Kälte zu Anfang des Jahres weniger aufnahmefähig war. Vor allem macht fich der in den letzten Jahren nicht nur in Deutschland erfolgte Neubau von Kofereien in einer Steigerung des Rohteeranfalls bemerkbar, mit der die Aufnahmefähigkeit des Marktes nicht Schritt hielt. Im laufenden Jahr hat sich die Martilage ge= bessert, auch dank der erfolgreichen Bemühungen, neue Vermendungszwecke für Teerprodukte zu schaffen.
Von den Beteiligungen beeinflußten die Siemens. Plania Werte, die Deutsche Petroleum 2.-G. und die Bereinigten Dachpappen Fabriten 2-3. das Ergeb Dachpappen- Fabriten A.-G. nis günstig; die Niederschlesische Bergbau A.-G. blieb
dividendenlos.
Der Wert der Beteiligungen ist auf 33.7 Millionen zurückgegangen, da einige Aktien und Anteile abgegeben wurden. Die Anlagen haben im Laufe des Jahres einen Zugang von 2,3 Millionen erfahren, der aus laufenden Einnahmen finanziert wurde; da zu gleicher Zeit die Schulden um 1 Million auf 5,7 Millionen gesenkt wurden, muß die finanzielle Kraft des Unternehmens recht start sein. Nach Abschreibungen von 2,4 Millionen haben die Anlagen einen Wert von 29,9 millionen. Das Warenlager ist trotz vorsichtiger Bemertung von 10,16 auf 11,58 Millionen gestiegen. Die Tochtergesellschaften haben einen bedeutenden Teil ihrer Schulden zurückgezahlt, so daß die Bankguthaben mit 6,4 Millionen erheblich höher sind. In dem Posten. Schuldner von 9,85 Millionen stecken über 4 Millionen Rest fauf= gelder aus den zurückliegenden Transaktionen, so daß nur etwas über 5 Millionen wirtliche Geschäftsverpflichtungen darstellen, denen der Posten Gläubiger( also Geschäftsschulden) mit 5,74 Milfionen gegenübersteht. Der Reingewinn wird mit 3,78 Millionen um 1 Million niedriger als im Vorjahr ausgewiesen.
Rentables Drudereigeschäft. Die Verteilung von wieder 15 Prozent Dividende bei gleichzeitiger starker Erhöhung der Abschreibungen um 69 000 auf rund 168 000 m. schlägt die A. Seydel u. Cie. A.-G. in Berlin ihren Aktionären vor. Der Geschäftsbericht für das Jahr 1929 ermähnt die Uebernahme einer maßgebenden Beteiligung an der Deutsche Beamten SchriftenVerlag G. m. b. H.", der Verlagsanstalt des Beamtenwirtschaftsbandes; dieser Schritt diente offenbar der Sicherung von Drudaufträgen. Der Reingewinn ist von 0,22 auf 0,33 Millionen Mark gestiegen, so daß das Unternehmen einschließlich seiner Abschreibungen im legten Betriebsjahr rund 40 Proz. seines Kapitals verdient hat. In der 15prozentigen Dividende tommt also nur ein Bruchteil des tatsächlich erzielten Ertrages zum Ausdruck. Das Barvermögen der Gesellschaft hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr mehr als verjechsjacht.
Gufer Saatensland Anfang Juni. Nach den Angaben der Landwirtschaftlichen statistischen Korrespondenz", die vom PreuBischen Statistischen Landesamt herausgegeben wird, stellungen vom Vormonat noch Verbesserungen erfahren. Die Wertungen zu Anfang Juni lauten unter zugrundelegung der Ziffern 1 sehr gut, 2 gut, 3 mittel, gering und
hat der Saatenstand in Deutschland gegenüber den günftigen Feſt
Der Kleinwagen der Gesellschaft hat sich durchgesetzt. Trotz der starten Konkurrenz im Kleinautogeschäft hat die Gesellschaft offentar ihre Gewinne in erster Linie in diesem Fabritationszweig erzielt. Impieweit die Austin Patente dem Unternehmen dabei von befonderem Nuzen waren, muß dahingestellt bleiben. Die Verwaltung vermeidet jedenfalls ängstlich jede Andeutung über die Entwicklung der einzelnen Fabritationszweige. Um fo weitfchweifiger findeigen und Roggen
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fehr gering: Winterweizen 2,3( Bormonat 2,3), Sommerweizen 2,5; Winterroggen 2,4( Bormonat 2,4), Sommerroggen 2,7; Wintergerste 2,5( 2,5), Sommergerite 2,5; Frühtartoffeln 2,7, Spätfartoffeln 2,8( im Bormonat nicht bewertet). Der Saatenstand ist fomit um einiges besser als vor einem Jahr, besonders für