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Peter Riss

E

Anno 17

( 31. Fortsetzung.) Adamczik bleibt jizen. Er hat bestimmt nicht die Worte ver­standen und ist so abseits mit seinen Gedanken, daß er pergißt, die Ehrenbezeugung zu machen. Der Unteroffizier, der wohl anfäng lich eine fleine Brivatunterhaltung zur Auffrischung seiner Bhan­tasie wollte, besinnt sich plötzlich bei dem Benehmen des Kleinen, der nicht auf diesen. Ton eingeht. Willst du Kerl nicht aufstehn, menn dein Vorgesezter mit dir spricht", brüllt er ihn an und seine Rasenflügel zuden bedrohlich. Kilb und ich wollen gerade raus­treten. Am Ausgang hören wir noch die drohenden Worte, Kilb bleibt stehen, hält mich fest und sieht mich bedeutsam an. Wir gehen beide zurück.

Ich ich habe Herrn Unteroffizier nicht verstanden", Adam­czif beißt sich auf die Unterlippe und macht die Finger an der Hojennaht lang. Seine Augen gehen erregt hin und her. Kilb und ich stehen jetzt ganz in der Nähe, aber der Magdeburger sieht uns nicht, Adamezit aber hat uns zurückkommen sehen und zwinkert uns fast unauffällig mit einem Auge zu, Kilb stößt mich wieder an. ,, Was? Nicht verstanden, Rekrut?" Der Jähzorn des Magde burgers ist auf das Aeußerste entfacht; wir sehen, wie sein Ge­nick wie mit Blut übergossen ist. Seine Finger machen die be­fannte Bewegung: sie öffnen und schließen sich, als wollten sie den Hals des Opfers umflammern. Kilo tritt einen großen Schritt

achtend den Fuß weg. Wir drei passen scharf auf; denn wir wissen, daß der Kerl, wenn wir ihn wieder frei lassen, zu allem fähig ist. Schmer steht der Gedemütigte auf, er taumelt hin und her... es er muß eine fieht aus, als molle er wieder zusammenjacken furdtbare Angst gehabt haben. Er jagt feinen Ton, jein Kopf hängt schief herunter, noch immer flappern ihm die Zähne, er klopft sich den Staub von der Uniform, hustet einige Male und sieht uns der Reihe nach mit schiefem Blick an; seine Nase erscheint mir in diesem Augenblick noch verbogener als sonst. Und dann geschieht etwas Unerwartetes:

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Dicht tritt er an Kilb heran. Wir achten auf jede seiner Be­wegungen... zum ersten Male aber hat das Verbrechergesicht etmas Menschliches an sich. Radfahrbote, Rad- jahr- bo- te?", murmelt er. ,, Ich bin auch nur Packer von Beruf", sagt er dann gepreßt ,,, wir sind doch eigentlich alle Broleten... hier!" wahrhaftig! er reicht Kilb die Hand hin, aber Kilb nimmt sie nicht an. Kilb verschränkt abwehrend und gleichgültig die Arme über der Brust. ,, Na, denn nicht", fährt der Magdeburger fort, nimmt seine heruntergefallene Dienstmüße vom Boden, flopft sie ab, setzt sie mit und bringt zitternden Fingern auf und bringt die Kokarde in eine Linie mit der krummen Naje. Das sieht ulkig aus: die Nase... die schiefe Nase läßt auch die Mühe immer schief ſizen. Er sieht über uns hinweg: Von mir aus soll die Sache erledigt fein; ich werde euch in Ruhe lassen..." Dein eigenes Glüd!", Kilb lacht auf, denn wenn du einen Ton sagst, dann jagen wir dir ein Seitengewehr durch die Rippen, einem Male ganz hell und durchfichtigt matter Freund! Soviel Zeit werden wir immer

vor, immer noch nicht von dem Unteroffizier bemerkt. Jetzt steht er dicht hinter ihm. Das flößt dem Kleinen immer mehr Mut ein. ,, Was wollen Sie von mir?" fragt er und sein Gesicht wird mit

,, Was ich will, du Rindvieh? Du Stück Mist...? Was ich will, fragst du deinen Unteroffizier? Sie", sagt der Kerl! Bist du ver rüdt geworden?... Du Schweinigel,...? Deine Jose anbussen, das kannst du,...? Und denn noch Urlaub!... Ich werde dir was anderes besorgen! Reinen Urlaub wirst du kriegen, dafür forge ich, verschtann? Hahahahahaha!!", er bricht in ein mieherndes Gelächter aus. Adamczik ist bei dem Wort Foje" freidebleich ge­worden, ich sehe deutlich, wie er etwas schmantt. Hilfejuchend irren feine Augen zu uns hin...

Und schon stehen Kilb und ich neben dem Kleinen. Uns ist alles egal. Eine unsichtbare Macht hat uns vorgestoßen. Wir müssen dem kleinen Kameraden helfen, das dürfen wir nicht auf ihm figen laffen. Foje" hat dieser Schuft zu der Braut unseres Kameraden gejagt... Ich sehe die fleine Baula mit dem billigen Sommertleid, wie sie bei unserem Ausmarsch aus Berlin neben Adamczit geht und ihm mit ihrer lieben, flingenden Stimme von seiner Mutter erzählt. Paula ist Näherin in einem großen Kriegsbetrieb, ein armes Mädchen unseres Standes... Fase?!"

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Der Magdeburger prallt zurück. Er sieht sich kurz um: Ja, du Feigling, wir sind allein, dente ich triumphierend, feine Hilfe ist für dich da nun man los! Wir vier sind tatsächlich die einzigen in der Baracke; in der plötzlichen Stille höre ich, wie die anderen Kameraden vor der Baracke beim Aufstellen scharren. Und wenn fie auch wirklich noch hier drinnen mären, das hätte wohl so leicht feiner auf unserem fleinen Schüßling fizen lassen. Ihr steht ihm doch immer bei?!", ich höre deutlich die ängstlichen Worte der dürftigen Frau mit dem Umschlagetuch: Adamczifs Mutter, die ihr Martenbrot unter uns perteilte, ich sehe Kilb, wie er die kleine Mutter hochhebt unsere Mutter, wie er sie füßt, mitten auf der Straße, mitten auf dem Marsch... ,, Einmal noch!", brüllt da Kilb, verfluchter Breußenknecht! Einmal noch jagst du dieses Wort!" Wir werden mitgerissen, Adamczit löst sich aus seiner Starre, in einer Reihe dringen wir auf den Verhaßten ein... es geht alles sehr schnell. Der wird gelb vor Angst, Speichel läuft ihm aus dem Munde, der nocy eine große Narbe von Kilbs Schlag trägt... oh! er fennt ja Kilb!

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Zurücknehmen!", brüllt Kilb. In die äußerste Ecke der Barade haben wir den Magdeburger gedrückt. Er öffnet ein paarmal den Mund, als wolle er schreien, aber vor Angst und Feigheit kommt er nicht dazu. Kurz vor der Barackenwand fällt er über einen Schemel, bligartig springt er wieder hoch und will den Schemel ergreifen. Aber vorspringend bin ich bei ihm und stoße den Schemel zur Seite. Der Magdeburger stolpert, mit dem Kopf schlägt er gegen die Kante eines Feltbettes. Er fällt wieder um... über ihm steht Kilb, wir an den Seiten.

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Und: Zurücknehmen! Alles zurücknehmen!!", brüllen jetzt wir drei. Der Magdeburger verdreht die Augen; dicht bei seinem Gesicht stehen unsere eisenbeschlagenen, schweren Schaftstiefel. 2- w- was wollt ihr von mir?", fläglich dringt die Stimme zu uns hoch, abgebrochen, hilflos, n- n- nicht- je gemeint...". ,, Los, Adamczik!", Kilb zieht den Kleinen zu dem Unteroffizier herunter ,,, los! Wir haben nicht viel Zeit: was hat er zu deiner Braut gejagt?" Der Magdeburger will aufspringen, Kilb jetzt ihm sofort den Fuß auf die Brust. Fose" hat er zu meiner Paula gejagt", zischt Adamczit. Drohend sieht Kilb den Liegenden an und schwingt die Fäuste: Du sprichst jeßt nach, mas Adamczik dir vor­

Hau ab!!"

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noch haben...

Wir stehen wieder in der Kompagnie... wir werden wieder in Büge eingeteilt... alles wie sonst: Abzähl'n zu Bier'n! Mit Gr- r- r- uppen rrrrechts schwenkt maarrrrich!" Alles wie immer: an unserer Seite geht der Magdeburger . Es regnet plötz­lich... ein Wolkenbruch... der Sturm fährt durch unsere Reihen... aber in uns dreien ist Sonne ... uns ist, als zögen wir zum ersten mal in den Kampf um unsere Befreiung... Marichordnung!..." Und dann fangen wir plöglich an zu fingen, wir haben noch nicht einmal in Döberig gesungen. Ich fange an... Adamczit fällt ein... dann brummt audy Rilb neben mir mit der Regen praffelt dabei auf unsere Helme und Gewehre... schnell ist der Boden durchweicht.., aber mir fingen:

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einen Offizier, den mag ich nicht, einen Untroffzi- i- ier schon lange nicht, ein Grenadi- ier der soll es sein,

soll es sein...

T

nur dem schent' ich mein Herz allein!"

,, Unsere Paula, fie lebe hoch!" Uebermütig brülle ich es her­aus, und zwanzig, dreißig Mann fallen ein: hoch! Hoch! Hoch!".

,, Waaas haabt ihr denn äijentlich?" Minulla dreht sich um. Sein breites Lächeln macht mich noch übermütiger. Kilb sieht mich

von der Ecite an, er scheint meine Gedanken zu ahnen: ,, Ham­burger!", sagt er bedeutungsvoll, und stößt mich mit dem Ellen­bogen an ,,, wenn du die Schnauze nicht hältst...!". Wir sehen uns an mir lächeln uns zu... wir haben heute französische Stahl­helme auf. Kilbs Helm sitzt so tief, daß ich nur halb seine brennen den Augen sehen kann, aber es genügt! ,, Karl, ich werde das Maul schon halten"... ( Fortjeßung folgt.)

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Das neile Buch

Aus der Welt des Tieres

Prof. Dr. Bastian Schmid: ,, Aus der Welt des Tieres".( Ber lag Otto Salle, Berlin W. 57. Leinenband 12 M.)

Prof. Dr. Bastian Schmid erfaßt die Welt des Tieres in rein seelischem Sinne. Er beobachtet das Tier von seiner Kindheit an. Wir werden Zeugen, wie das Tier lernt und Erfahrungen sammelt, wie es sich sprachlich äußert und wie sich sein Gemütsleben entfaltet. Um die Brücke vom Menschen zum Lier zu schlagen, muß der Tier­psychologe die Jungtiere studieren. Darum hat der Forscher Jung­tiere elternlos erzogen und sie beobachtet, der Mutter ein Kind be­lassen und dieses studiert und der Mutter alle Kinder gelassen und an diesen seine Versuche gemacht. Und siehe da! Ein bemuttertes Eintagsfüfen zeigt ein ganz anderes Wesen als ein gleichaltriges Brutofentüken. Prof. Schmid führte ein peinlich genaues Tagebuch über die seelische Entwicklung von Kagen, Füchsen, Rallen- und Seidenreihern, Sichlern, Löfflern, Wildenten, Dachs, Eichhörnchen und Buntspecht. Die Tiere fonnten sich frei entfalten, damit der Beobachtende nach Möglichkeit das tierische Verhalten unter natür­lichen Bedingungen hatte. Die Erforschung der Seele des Jung­tieres lehrt uns das Tier um vieles besser kennen. Oft sind die individuellen Abweichungen bei Lieren, die Nachkommen des gleichen Elternpaares find, sehr stark. Beim gefangenen Jungfuchs find wir Mitbeobachter seines Drängens zurück ins Heim. Er hat überhaupt teine Sehnsucht in die Ferne, die wir Menschen in diesem Falle Freiheit nennen würden. Beim Löffler ging die seelische und körper­liche Entwicklung sehr langsam ponstatten. Seine Stimme reicht 200 meter weit und mit dieser Behauptung gerät Schmid bewußt und betont in schärfsten Gegensatz zu Brehm und den beiden Hein­roths. Eine ganz andere Entwicklung als der Löffler hat der Seiden­reiher. Er setzt sich ohne weiteres mit seiner Umgebung auseinander, wobei seine Kampfesfreude und seine Angriffslust oft deutlichst zum

Ausdruck kommen. Vom Dachs, der im Münchener Heim des Ge­lehrten, je nachdem es sich gerade trifft, ein angenehmer oder un­angenehmer Hausgenosse ist, wird viel Wissenswertes erzählt, u. a. auch, daß ihm Mufit unangenehm ist. Den Pferden wird nach­gesagt, fie reagieren start auf Mufit, was freilich von anderen Ge­lehrten bestritten wird.

Das Größte und zugleich Einzigartige in diesem Buch ist die Sichtbarmachung von Sprachlauten( Phonetit) der Tiere. Der Ver­faffer betont, die Tiere haben eine Sprache, doch ist sie nicht mit der unseren vergleichbar. Den meisten Tieren ist eine Lautsprache ver­fagt, fie ist nur bei den Vögeln und Säugern entsprechend ausge­bildet. Beim Tiere spielt die Gebärdensprache eine Rolle; ivie jeder selbst Prüfende am Hunde mit Leichtigkeit beobachten kann. Zwischen Lautſprache und Gebärde besteht die Berbindung von beiden, die Lautgebärde. Die Zahl der Sprachlaute steht mit der Intelligenz der Tiere in feinem bestimmten Zusammenhang. Das wird durch tiefgründigite Forschungen belegt, ebenso wie die Behauptung, daß die Tiere ihre Sprache unter sich verstehen. Durch die Sichtbar­machung von Sprachlauten( das Buch hat 15 Dizillogramme) fehen wir, daß die Tiere Botale und Konsonanten in unserem menschlichen Sinne besigen.

Der ehrliche und überzeugte Beifall aller Tierfreunde aber ist dem Forscher schon darum gewiß, meil er zu allen seinen vielen und neuen Ergebnissen fam, ohne je ein Tier im geringsten zu quälen. Bieles ist uns durch dieses Buch erschlossen; troßdem bleibt manches Rätselhafte bestehen, nicht nur für jeßt, sondern für immer. Wird das Tier doch nie Mensch und ist nie Maschine, es bleibt eben stets der Erna Büsing. beseelte Andere.

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WAS DER TAG BRINGT

Sowjetorden als Unehrenzeichen

Die Kommissionen, die sich im Auftrage der Sowjetregierung mit dem Kampf gegen das Anaiphabetentum bejassen, stoßen in manchen Bezirken auf völlige Verständnislosigkeit und Gleich gültigkeit der amtlichen Stellen. Im Unteren Wolgagebiet hat ein gewisser Strelkow, Borsigender eines Kreiskomitees, einen solchen Reford des Nichtstuns im Kampf gegen das Analphabetentum erreicht, daß die Revisionskommission auf den Einfall fa, ihm einen Schandorden des Analphabetentums" zu per­leihen und ihn dadurch zum allgemeinen Gespött zu machen. Die Zahl der Studierenden

Nach der deutschen Hochschulstatistit wächst die Zahl der Stu. dierenden weiter. Für das abgelaufene Wintersemester betrug der Zuwachs 8,3 Prozent.

Der Danziger Elternbeirat

des Lichtes die von der Sonne ausgesandte Wärme mit derjenigen vergleichen kann, die unten von der Erde heraufkommt. Auf diese Weise lassen sich die Beträge der Erdausstrahlung für verschiedene Seiten und Drte feststellen. Die Meteorologen versprechen sich von solchen Untersuchungen viel für ihre Wettervorausjagungen. solchen Untersuchungen viel für Bielleicht lassen sich Sturmherde entdecken, die für das Wetter be­deutsam find.

Rätselhafte Pflanzengitte

Daß es giftige Pflanzen gibt, ist allgemein bekannt. In jedem Jahre sterben Dutzende von Menschen am Genuß giftiger Pilze. Ab und zu lesen wir auch, daß Kinder sich durch Genuß der Beeren des Seidelbastes tödliche Bergiftungen zugezogen haben. In Amerika gibt es eine Pflanze( Rhus Toxichodendron), die bösartige Haut­frankheiten erzeugt. Das in ihr enthaltene Gift führt den Namen Torichodendrol. Dieses gehört zu den stärkstwirkenden Rörpern. Ein Forscher brachte ein Zehntel Milligramm auf die Haut des Unter­arms. Als Giftwirkung zeigten sich Hunderte von Bläschen und eine mächtige Schwellung des Armes; ein 3weihundertstel Milli. gramm verursachte bei einem anderen Versuche eine Schwellung des ganzen Unterarms und solche Schmerzen, daß die Versuchsperson tagelang nicht schlafen konnte. Bei einem dritten Versuche wurden ein Taufendstel Milligramm in zwei Tropfen Olivenöl verrieben und dann auf die Haut des Armes gebracht. Jetzt war zwar die Schwel­lung nur begrenzt, aber es entstand ein unerträgliches Juden und Diele fleine Bläschen.

jagt!". Und dann zu Adamczik gewandt: Los Kamerad! Keine Diese wählt einen Sprecher nebst Stellvertreter. Die gewählten Ein billiger Abbruch

Angst! Du sollst deine Genugtuung haben!" thin

Tief atmet Adamczit auf. Ich sehe ihn an: sein Gesicht ist ein einziges Leuchten. Grenadier Adamczif",... spricht er langjam und bewegt dabei den Zeigefinger der Rechten auf und ab. Nachsprechen, los", Inurri Kilb und setzt den Fuß fester auf die Brust des Magde burgers,- und Wort für Wort, schluckend, zischend, ächzend spricht der Elende, dem dabei vor Angst die Zähne flappern, nach: ., Grenadier Adamczit... ich bitte unt ist das anständigste Mädchen

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Ihre Braut

Ihre Braut ist feine

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Berzeihung

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der Welt

." ,,, wiederholen!" befiehlt Kilb,

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der Magdeburger schließt die Augen und Schweißtropfen stehen ihm auf der Stirn, ist teine- Bose, sie ist die Braut des Radfahrboten Friz Adamczik...". Alles?", fragt Kilb und ein wunderschönes Lächeln erheitert seine 3üge, alles, Frige?" ,, Is jut", antwortet Friz ,,, laff'n man wieder uff die Beene...

Aufstehen!", tommandiert Rilb und nimmt langsam und beob­

Danzig hat seit kurzem ein Elternbeiratssystem, das sich im ganzen an die preußischen Bestimmungen eng anschließt. Es ist insbesondere teine Erweiterung der Elternrechte, wie sie von allen Parteien gewünscht wird, erfolgt. Ganz anders find jedoch die Be: Stimmungen bezüglich der Wahl. Der preußische Wahlmodus schließt sich an die Bestimmungen des Reichswahlgesetzes vom 30. November 1918 an, während in Danzig eine Form gewählt wurde, die an Lübeck erinnert. In den ersten vier Wochen eines jeden Schuljahres hat der Klassenlehrer eine Klassenelternversammlung zu veranstalten. Sprecher bilden in ihrer Gesamtheit die Elternvertretung der Schule. Ihr gehören ferner an der Anstaltsleiter und zwei von der Lehrer­fchaft gewählte Vertreter des Lehrförpers. Ist die Schule über 20 Klaffen start, dann tritt eine dritte von der Konferenz gewählte Lehrkraft hinzu. Es besteht bei diesem System die Gefahr, daß die Weltanschauungstämpfe nunmehr in die einzelne Slaffe getragen werden. Der Reichsstädtebund fordert übrigens die organisatorische natürlich auch eine Erweiterung der Aufgaben des Elternbeirates, Die strahlende Erde

Ein glänzendes Geschäft macht die Firma, die mit dem Abbruch bes berühmten Cecil- Hotels in London beauftragt ist. Sie verfauft die Steine Stück für Stüd zum Preise von 3. Pfund Sterling als Erinnerungssteine" an Leute, die früher Gäfte des Hotels gewesen find. Steine mit bestimmtem Zimmernachweis werden bis zu 5 und 6 Pfund Sterling bezahlt.

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Berbindung zwischen Elternbeirat und Schuldeputation. Sugleich Kampt gegen die verheiratete Arbeiterin

Die Sonne strahlt uns beständig Wärme zu, deren Betrag man feit Jahr und Tag gründlich gemessen hat. Nun schickt aber die Erde einen Teil davon wieder in den falten Weltraum zurück, und diese Ausstrahlung hat man erst in jüngster Zeit zu messen begonnen. Dazu werden Flugzeuge benutzt. Diese sind mit einem besonderen Meßinftrument ausgestattet, mit dem man unter Berücksichtigung

Die holländische Regierung veranstaltet zur Zeit eine Umfrage, über die Beschäftigung verheirateter weiblicher Arbeitskräfte, um festzustellen, wie weit die Arbeitslosigkeit durch die sogenannten Doppelverdiener vermehrt wird. Man strebt in holländischen Streisen danach, verheiratete meibliche Arbeitskräfte allgemein von der Fa­brifationsarbeit auszuschalten, wobei man neben den wirtschaftlichen Gefichtspunkten darauf hinweist, daß die Moral der arbeitenden ver heirateten Frau starter Gefährdung ausgejezt fet.