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Ski­

mul die Bretter, die die( Winter-) Welt bedeuten

Wenn der Herbststurm die welfgewordenen Blätter von den| Grundsäßlich dürfen Ski weder in zu heißen Räumen, noch in Bäumen segt, dann ist es für den Wintersportler allerhöchste feuchten Kellern aufbewahrt werden. Die Sfi werden auch regel­Zeit, sein Wintersportgerät bereitzumachen. Wer von seinen Sfi mäßig auf die Spitzen gestellt, damit die Feuchtigkeit nicht nach unten verlangt, daß sie ihm treue Gefährten sind und nicht gerade auf in die Skienden abläuft, sondern in die mit dem Schnee weniger in ciner schwierigen Bergfahrt unüberwindbare Schwierigkeiten be- Berührung kommenden Skispitzen. Auch wenn man die Stier auf reiten, der muß seine Bretter auch fürsorglich pflegen. Wie häufig der Tour in den Schnee steckt, sollen immer die Spitzen nach unten schon war mangelhafte Pflege der Sti und Stiausrüstung verhäng- gelehrt sein. nisvoll für den Wintersportler, wie oft schon haben herrliche Sti- Nun noch einiges zum Lederzeug, zur Skibindung und zu partien ein frühzeitiges Ende gefunden, weil die zu wenig beachtete ben Stöcken. Die Stibindung muß selbstverständlich im Herbst Ausrüstung plötzlich versagte. Die wenigen Stunden, die man sich im Herbst seinem Sportgerät widmet, machen sich im Winter doppelt und dreifach bezahlt.

Was also soll mit den Brettern zunächst geschehen? Nach der legten Stifahrt im vergangenen Winter wird ja hoffentlich jeder Stisportier seine Bretter nicht einfach in die Ecke gestellt haben. Mit dem Spachtel wird zunächst jeder Sti gesäubert, dann läßt man ihn einige Zeit gut trocknen, und wenn er richtig ausgetrocknet ist, dann bestreicht man ihn mit Fichtenholzrohteer, läßt ihn wieder trocknen, und erst dann kommt er in die Spann: garnitur. Ist der Ski zu Winterende so behandelt worden, dann sind nur wenige Vorbereitungen vor der Wintersportsaison nötig.

Ist an irgendeiner Stelle der Sti etwas angesplittert, dann lasse man lieber diesen geringfügigen Schaden vom guten Tischler repa­rieren, als daß man sich der Gefahr aussetzt, daß schon bei der ersten Stifahrt diese Stelle weiter reißt. Wenn man Zeit hat. streiche man die Ski mit Fichtenholzrohteer recht kräftig ein, stelle sie zuin Trocknen und wiederhole das alle Woche, bis der Ski nichts mehr aufsaugt. Das Verfahren hann man abkürzen, wenn man den Fichtenholzrohteer mit einer Lötlampe einbrennt. Die Sti werden fräftig eingestrichen und dann mit der Lötlampe abgebrannt. Auch hier müssen immer wieder, mindestens aber drei bis viermal, die Sti eingestrichen und der Teer abgebrannt werden. Durch diese Behandlung wird das Holz härter und gegen Abnutzung widerstands fähiger. Die Sfi werden auch glätter, laufen schneller, sind elastischer und so viel weniger der Bruchgefahr ausgesetzt. Schließlich wird die Lauffläche mit Grundwachs behandelt. Der Prozeß ist denkbar ein­jach. Eine kleine Büchse Grundwachs wird erwärmt und mit einem Spachtel rasch auf den Sti aufgetragen. Mit einem heißen Bügel­eisen werden die Wachsklumpen auseinandergerieben, bis der ganze Sti gleichmäßig mit Wachs überzogen ist. Die Führungsrille muß aber freibleiben. Der Läufer wird mit seinen so behandelten Sti immer nur auf der Wachsschicht fahren und nie auf dem Holz selbst. Biele Sportler behandeln ihre Sti mit einer Mischung von Pe­troleum und Leinöl. Petroleum greift aber die Holzfaser start an, und nicht wenige Stisportler haben die Erfahrung machen müssen, daß ihre Sti kurzbrüchig wurden. Bei einem sogenannten ,, furzen Bruch" mit glatten Rändern ist das Flicken weitaus schwieriger als bei einem langfaserigen.

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Nach der Behandlung sollen die Sti wieder eingespannt werden. Die Spanngarnitur soll viel meniger dazu dienen, die Aufbiegung der Sti zu erhalten, sondern vielmehr ein Berziehen der Sti zu ver­hindern. Mit seitlich verzogenen Sti ist es sehr schwer zu laufen, Da beide Bretter feine parallel laufende Fahrtrichtung mehr haben.

ARBEITER FUSSBALL

ana Fußballspiele am 2. November

Am kommenden Sonntag finden folgende Spiele statt: Lucken­ walde III dürfte gegen seinen Namensvetter, die erste Abteilung, wenig Aussicht haben. Auch Brandenburg dürfte gegen Weißensee troß eigenen Platzes der Punktlieferant sein. Ungewiß ist der Aus­gang des Treffens zwischen Trebbin und Hertha 11. Lichtenberg II trifft in Lichtenberg , Normannenstraße, auf Eiche, Köpenick . Wird es den Lichtenbergern gelingen, den Köpenickern wieder einen Buntt abzunehmen? Briz 88 spielt auf dem Platz in der Treseburger Straße gegen Boruffia, mährend FTGB. Often in Hohenschönhausen, Sommerstraße, gegen Herzfelde spielt. Sagonia liefert sich mit Ein­tracht einen harten Kampf um die Führung in der Tabelle.

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vom Sti abgenommen und leicht eingeölt werden, damit das Leder während der trockenen Sommermonate nicht hart und brüchig wird. Aber nicht zuviel ölen, damit der Riemen nicht schwammig wird. Auch die Tellerriemen der Skistöcke, die Schleifen und das Leder: zeug am Rucksack müssen so bearbeitet werden. Besondere Sorgfait verlangen die Stiefel. Es ist von ungeheurem Wert, einen gut sitzenden, nicht zu engen oder zu weiten und einen wasserdichten Stiftiefel zu haben. Der Stiefel muß so geräumig sein, daß man zwei Paar dicke Socken anziehen und trotzdem die Zehen einzeln bewegen kann. Die Stisohle muß genau die Form eines stumpfen Regels haben, also konisch verlaufen.

Der Komis der Stiefelsohle muß genau in die Stibaden ein­gepaßt sein; der Stiefel muß eine randgenähte Doppelsohle und nach Möglichkeit fein Lederjutter haben. Die heutige Stitechnik verlangt, daß auch der Stiftiefel im Gelenk biegsam ist, und aus diesem Grund ist es besser, die Skisohle heute genau so zu behandeln wie das Ober­Ieder. Auf keinen Fall darf die berühmte Mischyung Petroleum mit Leinöl auf die Sohle gebracht werden.

Der Stisportler aus dem Flachland wird auch dann, wenn er seinen gesamten Urlaub für den Winter aufgespart hat, nur kurze Beit Gelegenheit haben, den Wintersport im Gebirge auszuüben. Wenn er sein Sportgerät und seine Ausrüstung aber gut instant gesetzt hat, dann weiß er wenigstens, daß er diese furzen Urlaubs­tage auch wirklich sportlich ausmuigen fann. A. S.

gegen Jeserich. Havelberg gegen Berleberg 3. Wittenberge gegen Kyriß. Perleberg gegen Warnsdorf 1. Luckenwalde I gegen Jüterbog . Ruhlsdorf gegen Luckenwalde V. Belzig 1 gegen Niemed. Trebbin gegen Hertha . Woltersdorf gegen Dahme 1. Löwendorf 1 gegen Luckenwalde V I. Klausdorf 1 gegen Luckenwalde II.

Jugendmannschaften: Brig 88 gegen Minerva. Lichten. berg II gegen Lichtenberg I. Vorwärts- Wedding gegen Oberspree. Sagonia gegen Werder . Wilmersdorf gegen Kaputh. Nowawes gegen Brandenburg .

Beginn der Spiele: Erste Männermannschaften 15 Uhr;

3weite Männermannschaften 13.15 Uhr; Jugendmannschaften 11 Uhr.

o Am Sonntag:

Arbeiter- Hallensportfest

Weitere Spiele: Schweiffterne gegen Strausberg . Neu­kölln- Britz gegen Wader, Storlow. Pankow gegen Carom. Zeh­Auf dem großen Sportfest der Arbeitersportler am tom denick gegen Bansdorf. Saronia 2 gegen Bantow 2. Nauen gegen menden Sonntag im Sportpalast wird außer gutem Sport Wilmersdorf . Potsdam gegen Werder . Kladow gegen Rathenow . auch eine große Zahl von Sondervorführungen und Schaunummern Briefelang gegen Sokol. Nowawes gegen Butab. Sportfreunde geboten. Die Turnerei bringt Turnen an fünf Barren, ausgeführt Rathenow gegen Jeserich. Wittstock gegen Prizwalt. Wittenberge Don den besten Turnerinnen Berlins . Eine gleiche Anzahl gegen Kyriz. Niemed gegen Friedenau . Ruhlsdorf gegen Luden-| Trampolin- Pferd- Riegen der Männer dürften mit ihren fühnen| walde V. Treuenbrieken gegen Schöneberg . Luckenwalde I gegen Jüterbog.

3weite Mannschaften: Schöneberg gegen Herzfelde . Britz 88 gegen FTGB.- Osten. Friedersdorf 1 gegen Wildau 1. Kladow gegen Grebs. Nowawes gegen Rezin 1. Knoblauch 1 gegen Rathenow . Spandau gegen Dremiß 1. Sportfreunde Rathenow

Sprüngen die Zuschauer in Spannung halten. Außerdem warten die Turner mit Partner- Massenübungen auf. Bewegung der Maffe im Tafte der Mufit hat stets auf den Zuschauer eine imposante Wirkung. Aber auch die ganz Kleinen wollen diesmal mit dabei sein und für neuzeitliche Turnfunst werben. Gerade dem Kinde körperliche

Ausbildung angedeihen zu lassen, wirkt sich in späteren Jahren immer vorteilhaft aus. Eine sehr luftige Angelegenheit wird das Pushballspiel werden. Zwei kräftige Männermannschaften versuchen hierbei, einen Ball von 1,80 Meter Durchmesser über die gegnerische Linie zu bringen. Der Arbeiter- Athleten- Bund entfendet zum Hallensportfest zwei erstklassige Bühnennummern: Die 4 Stern= bergs" als Gladiatoren und die 5 Jarvins", einen Gymnastikakt. Der Arbeiter- Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität" ist im Haupt­programm, das um 15 Uhr beginnt, mit einem 3 wölffarben= reigen vertreten. Bisher erntete die rote Kavallerie stets reichen Beifall für ihre Darbietungen. In der Zeit zwischen Vor- und Hauptkämpfen von 14.30 bis 15 Uhr warten die Radler noch mit einem Sechser- Radballspiel auf. Dann lassen die Ruderer von Collegia eine Rakete" steigen. Den Vogel wird aber sicher ASV.- Neukölln mit einer Gymnaftifrevue" abschießen. Dieser Schlager bildet den Abschluß der Sondervorführungen. Während der ganzen Beranstaltung fonzertiert das Winnig- Orchester.

Das Hallenfest der Arbeitersportler bringt also am Sonntag abwechselnd mit den sportlichen Wettkämpfen ein reichhaltiges Schau­programm, deshalb ist für die Arbeiterschaft Berlins das Hallen­sportfest der Hauptanziehungspunkt des Sonntags.

Das große Fliegen

In der kommunistischen Interessengemeinschaft zur Wiederherstellung der Einheit im Arbeitersport" wird wieder einmal gereinigt. Mehrere Ausschlüsse befannter JG.- Sportler find vollzogen worden, ein Rattenschwanz weiterer Ausschlüsse wird folgen. Wieder werden die Ausgeschlossenen beschimpft als Rene­gaten, wildgewordene Spießbürger, opportunistische Elemente, die die revolutionäre Einheitsfront zerstören wollen und die Kampf­front des revolutionären Proletariats, das unter der Leitung der Kommunistischen Partei gegen den National- und Sozialfaschismus fämpft, zu erschüttern versucht"!

Es ist eine Tragikomödie, die sich im Lager der IG. abspielt. Von allen bisher Ausgeschlossenen läßt sich feststellen, daß sie einst hervorragende Stühen und Führer der kommunistischen Sportpolitik waren. Man könnte fajt Mitleid mit so manchem dieser mißleiteten JG.- Sportler haben, die im guten Glauben, mit dem Waschzettel und den schlechten Parolen der KPD. - Zentrale ausgerüstet, die ganze Person für eine schlechte Sache hingaben. Dem ständigen Wechsel der taktischen Linie, der inneren Verlogen- und Verlumpt­heit der kommunistischen Zentrale vermag eben auf die Dauer ein aufrechter und gerader Charakter nicht standzuhalten, selbständiges Handeln und Denken führt zu Konflikten mit der Leitung, die un­bedingte Anerkennung ihres Diktats von den Vereinen und Mit­gliedern verlangt.

Wehe dem, dessen Meinung von der Linie abweicht. Heute noch fann man in der fommunistischen Interessengemeinschaft der revolutionärste, der klassenbewußtefte und echteste Kämpfer für die Sache des revolutionären Proletariats sein, um schon morgen mit den niederträchtigsten und schändlichsten Mitteln bekämpft und als erbärmlichste Kreatur, als Auswurf der Menschheit gebrandmarkt zu werden. Noch waren die Fried- und Bergmänner die gerissensten von allen, doch auch sie werden den Weg gehen müssen, den bisher alle Führer der kommunistischen Sportler gegangen sind. Das ist das hervorstechendste Merkmal der KPD., daß sie und ihre Unter­organisationen nach ihrem eigenen Urteil nur von Verrätern an der Sache des Proletariats" geführt worden sind.

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Wie die Rote Fahne" von heute meldet, ist der Ausschluß Czernys, ehemaligem Abteilungsleiter von Fichte", nun auch der de­fannte ehemalige Sekretär der kommunistischen Sportzentrale, Frih Wiest, gefolgt. Wiest war auf dem Bundestag des Arbeiter- Turn- und Sportbundes 1928 in Leipzig noch der Führer der kommunistischen Opposition, er mußte seines renitenten Benehmens wegen den Bundestag verlassen. Seine Treue zur fommunistischen Bewegung büßte er mit dem Ausschluß aus dem Bund. Wiest ist nun als Verräter an der revolutionären Sportbewegung entlarvi" und aus der kommunistischen Sportorganisation ausgeschlossen worden.

Die Internationale

Norwegen ist bundestreu

Der norwegische Arbeitersportbund, der formell noch der Roten Sport- Internationale" angehört, hat vor furzem die Berbindung mit dem deutschen Arbeiter Turn- und Sportbund, dem stärksten Verband der Sozialistischen Arbeiter- Sportinternatio­nale aufgenommen, was durch ein Länderfußballspiel in Hamburg beträftigt wurde. Ueber die Rolle der Kommunisten in Norwegen erfahren wir aus zuverlässiger norwegischer Quelle:

Die Kommunistische Partei Norwegens ist seit 3 bis 4 Jahren immer mehr zurückgegangen und hat so gut wie jeden Einfluß auf die nowegische Arbeiterbewegung verloren. Das bewiesen auch die feßten Wahlen. Im vorigen Jahr hatte die Sp. nur noch im Arbeitersportbund( AIF.) einigen Einfluß. Sie versuchte mit allen Mitteln auf dem Bundestag eine Mehrheit zu bekommen, hatte aber von 184 Delegierten nur 56 auf ihrer Seite. Seitdem ist auch ihr Einfluß im AIF. weiter zurückgegangen.

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