Hoch wie der Montblanc... Unter ,, Freunden".
Der mächtigste Bundesgenosse der Presse bei der Verbreitung der neuesten Tagesnachrichten ist die Reichs post, die nicht nur
hr weitverzweigtes Telegraphen- und Telephonnes für den Nach Traurige Weihnachtsgeschichte Der Lebenstraum des Obsthändlers.
richtenverkehr, sondern auch ihren ausgedehnten Bestelldienst für die Beförderung der fertig gedrudten Zeitungen und Zeitschriften zur Verfügung stellt
Welches ungeheure Maß von Arbeit tagtäglich erneut zu leisten ist, damit der Leser selbst in den entferntesten Crtschaften des Reiches feine Zeitungslettüre mit der gewohnten Pünktlichkeit zugestellt betommt, geht daraus hervor, daß durchschnittlich jeden Tag nicht weniger als 5 115 000 3eitungsnummernstücke zur Bestellung aufgegeben werden, die noch dazu fast zur Hälfte( 45,4 Proz.) von der Tost selbst verpackt werden. Dabei ist der riesige Zeitung verfehr, Der im vergangenen Jahre die phantastische Zahl von 1,867 milliarten einzelner Zeitungsnummern erreichte, noch immer im Steigen tegriffen gegenüber dem Jahre 1928 war eine neue Zunahme um 1.2 Pro3. zu verzeichnen.
Außer diesem Berg von Zeitungen, die aufeinandergestapelt die Höhe des Montblanc mehrfach überschreiten würden, hat die Post täglich etwa 4 Millionen außergewöhnliche Zeitungsbeilagen u befördern; gegenüber dem letzten Jahre erfuhr dieser Zweig des Seitungsverkehrs eine Erhöhung um 5,3 Proz.
Die höchste Steigerung gegenüber den an sich schon sehr günftigen Resultaten des Jahres 1928 erreichte jedoch der Absatz deutscher Zeitungen im Auslande, der im Vorjahre um 8,5 Proz. stieg. Während noch im Jahre 1928 insgesamt 32,2 Millionen in Deutschland hergestellte Zeitungsnummern im Auslande abgesetzt wurden, steute sich die entsprechende Zahl im vergangenen Jahre auf 35 Millionen ein sehr erfreuliches Zeichen für die zunehmende Be cchtung der deutschen Presse in den übrigen Weltteilen.
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Ein braver Obst händler, der seinen Stand am Schlesischen| Abend, der alte Mann trant mehr, als ihm gut tat, der Stellmacher
Bahnhof hat, ſpart ſein ganzes langes Leben; sein sehnlichster Wunsch ist, für die alten Tage in der Nähe von Berlin ein kleines Grundstück zu erwerben. Endlich hat er ein rundes Sümmchen beisammen; auch die Spargroschen von Sohn und Tochter stecken darin. Das Grundstück ist ausgewählt, das große Ereignis soll in Erfüllung gehen: am Sonntag will die ganze Familie hinausfahren, um den Kauf perfett zu machen. Schon am Mit woch hebt der Obsthändler von der Bant 12 000 m. ab. Das Geld legt er, fein gebündelt, in seine beiden inneren Rocktaschen. Welch ein wohliges Gefühl, 12 000 m. bei sich zu haben.
Unter den Bekannten des Obsthändlers befand sich auch ein Stellmacher, ein ehrenwerter Mann, der ihm stets seinen Wagen reparierte und eines Tages, als dem Händler bei einer Trinferei säm fiche Schlüssel abhanden gefommen waren ihm neue Schlüffel anfertigte. Der Obsthändler liebte es nämlich, wenn er gerade gute Geschäfte gemacht hatte, eins über den Durst zu trinken; auch der Stellmacher war nicht selten mit von der Partie.
Wenig angenehme Kneipfumpanen.
Wie es aber so in den Kneipen um den Schlesischen Bahnhof an der Tagesordnung ist, hatte der Stellmacher auch andere Trintgenossen; weniger ehrenwerte Leute als der Obsthändler. Mande von ihnen waren vorbestraft. Zwei dieser, Leute, N. und S., erzählte er eines Tages, daß bei dem Obsthändler etwas zu holen sei: der Mann trüge immer große Summen bei sich. Auch von dem
brachte ihn in seine Wohnung, half ihm beim Auskleiden und entfernte sich. Unten traf er seine Kumpanen. Während er am Tor feines gegenüberliegenden Hauses stehenblieb, begaben sich N. und S. in das Haus des Obsthändlers; N. zog sich die Stiefel aus, öffnete die Wohnungstür vermi telst eines Schlüssels, den er vom Etellmacher erhalten hatte, schlich auf Behenspitzen bis zum Stuhl, auf dem des Obsthändlers Rock hing. betam ihn zu fassen, und eit: hinunter Seine Stiefel mußte er später holen, er hatte sie in ber Eile stehenlaffen. N. und S. nahmen sich je 4000 M. und gaben auch dem Stellmacher seinen Teil.
Der Traum ist aus!
Der unglückliche Obsthändler gab vor Gericht eine tragikomische Figur ab. Tragisch war es, wie er sich über sein Unglüd beschwerte; tomisch, wie er dem Stellmacher, dem er doch so getraui" Vorwürfe machte. Der Stellmacher aber schwor hoch und heilig, bloß 800 m. bekommen zu haben. Wofür, wisse er selbst nicht; er habe mit der ganzen Sache nichts zu tun. Er log. Er hatte sein Teil von dem Geld abbekommen und mag es wohl als tüchtiger Geschäftsmann gut angelegt haben. Er war der einzige, der von der Sache wirklich profiliert hatte. Das Gericht erkannte es ihm auch hoch an und gab seiner Anerkennung in der Höhe der Strase entsprechenden Ausdruck. Der Vorsitzende meinte aber zum Obit händler:" Tun Sie mir den einen Gefallen und tragen Sie nächstens nicht so viel Geld in der Tasche herum." Welch bissige Ironie! Der fleine Obsthändler dürfte schwerlich noch einmal in Verlegen
Durch Dachventilator in die Freiheit. beabsichtigten Grundstückauf wußte der Stellmacher Bescheid, eben- heit tommen, soviel Geld mit sich herumzutragen. Der Traum
Selbstbefreiung eines verurteilten Mörders.
Condon, 27. Dezember.
Wie die Blätter aus New York melden, ist ein junger Ber: brecher namens Charles Fithian sieben Stunden, nachdem er wegen Mordes zum Tode verurteilt worden war, aus dem Gefängnis von Salem( Staat New York ) entlommen, indem er durch eine Ventilatorenöffnung auf das Dach des Gefängnisses lietterte und von dort aus ins Freie gelangte, wo ein Auto mit
Helfershelfern auf ihn wartete. Er hatte sich auf unaufgeklärte Weise einen Revolver verschafft, mit dem er seine Mitgefangenen
bedrohte, um sie zu hindern, die Wärter zu alarmieren. Die Behörden hatten geglaubt, daß die Ventilatorenöffnung viel zu eng jei, um einem Menschen das Durchfriechen zu ermöglichen.
16 Jahre hinter Zuchthausmauern.
Das Schwurgericht Oppeln verurteilte den Kellner Victor Da= masty aus Oppeln zu 10 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust, weil er am 13. Oftober seine Geliebte, die Verkäuferin Clisabeth Bodarz, nachdem diese das Verhältnis mit ihm lösen wollte, erschossen hat. Der Angeklagte ist schon fünfzehnmal vorbestraft und hat in feinen 39 Jahren 16 Jahre hinter Gefängnis und Zuchthausmauern verbracht.( gd) dise
fidis at
Blinde schöpfen neue Hoffnung.
Die Blindenfommiffion im Bezirk Friedrichshain ver. anstaltete für alle vom Wohlfahrtsamt des Bezirks betreuten Blinden eine wohlgelungene Weihnachtsfeier. Doppelt unglücklich sind alle die vielen Männer und Frauen, die der Einladung folgten. Des Augenlichts beraubt ist bei ihnen die Sorge um das tägliche Brot, der tägliche bittere Kampf gegen Not und Elend viel zer mürbender als bei den gesunden, auf Arbeit und Befferung ihrer Lage hoffenden Klaffengenoffen. Den hoch anzuerkennenden Bemühungen der ehrenamtlichen Mitglieder der Kommission ist es zu danken, daß alle diese bedauernswerten Mitbürger wieder einmal Zuversicht gewonnen haben an dem Mitgefühl und der solidarischen Hilfe der Gemeinschaft. Der Bandonionverein 1921, die Solofänger Brangemann und Gille somie der Blinde Meyer mit seinem Neffen sorgten für ein stundenlanges Bergeffen der grauen Alltagssorgen. Der Bei fall, der all den Mitwirkenden so zwischen Kaffee und Kuchen gespendet wurde, bewies, daß den Beranstaltern dieses Ziel restlos geglückt ist. In seiner Festansprache hob der Vorsitzende der Kom mission, Bezirksverordneter Reinde, besonders die vorbildliche Arbeit des Wohlfahrtsamtes, insbesondere des Gründers der Kommission, Stadtrat Genossen Mann, hervor, der leider durch eine schmere Augenertranfung zum erstenmal richt unter seinen Schüß lingen weilen fann. Am Schluß der Feier wurden die Teilnehmer reich beschenkt mit wollener Unterkleidung, Schuhen, Lebensmittein und die Kinder der Blinden erhielten neben ffeinen Näschereien, Spielfachen, auch gut ausgewählten Lesestoff.
Der Schuß auf den Reichswehrsoldaten.
Der nächtliche Ueberfall auf den 21jährigen Reichswehr foldaten Werner Löwe fonnte noch nicht weiter aufgeklärt werden. Bisher steht nur soviel fest, daß der Schuß auf Löme aus dem Hinterhalt abgefeuert wurde. Die Kugel hat das Schultergelent getroffen und den Knochen gesplittert. Auf den jungen Soldaten ist erst fürzlich in Charlottenburg von mehreren Burschen ein ähnlicher Ueberfall verübt worden. Bei seiner Vernehmung im Westend - Krankenhaus gab Löwe an, daß er an dem betreffenden Abend nirgends Streit gehabt habe. Dadurch erscheint der Vorfall noch seltsamer. Die Politische Polizei hat die weitere Bearbeitung der mysteriösen Angelegenheit übernommen.
Auszeichnung von Polizeibeamten.
Der Bolizeipräsident sprach dem Oberwachtmeister Franzle vom 61. Revier für sein mutvolles Eingreifen beim Aufhalten eines durchgehenden Pferdegespannes seine besondere Anerfennung aus, ferner dem Polizeioberwachtmeister Ebel vom 111. Revier und dem Bolizeiwachtmeister Schmidt vom 29. Revier aus Anlaß desselben Vorganges, sowie dem Polizeioberwachtmeister Lachmuth und den Polizeiwachtmeistern. Weiß, Roegner und Simon von der 3. Bereitschaft Neukölln für die Festnahme einer Einbrecherbande auf frischer Tat.
Die heutige Morgenfeier des Arbeiter- Kulturkartells im Berliner Rundfun? beginnt um 11 hr. Mitwirkende find: 21lbert Florath, die Madrigalvereinigung des Jungen Chors und der Sprech chor für die Proletarischen Feierstunden. Die Ansprache hält Robert Breuer.
so, daß am Mittwoch die 12 000 m. abgehoben worden waren. Alle drei verbrachten dann mit dem Obsthändler einen fröhlichen
Drei Personen verletzt/ Wagen meterweit fortgeschleudert Kurz vor Mitternacht ffleß an der Ede Benda- Delbrückstraße ein mit zwei Personen befehtes Privatauto mit einer kraftbroschke zusammen. Durch die Wucht des Zusammenpralles wurde der Privatwagen meterweit fortgeschleudert und stark be
schädigt. Die Infaffen des Privatautos, Frau Käte Lewy und der Kaufmann Hans 3ursworf sowie der Chauffeur der Autodroschke, Erich Schapih wurden erheblich verlegt und durch die Feuerwehr in das Neuköllner Krankenhaus eingeliefert..
Reise- Gutschein als Geschenk.
Als vor wenigen Jahren die Wochenendbewegung fich durchsezte, wurde an dieser Stelle der Vorschlag gemacht, die Sonn tagsfahrkarten nicht für einzelne Orte auszugeben, sondern mehrere Preis aonen zu schaffen, innerhalb deren man feine Reiseroute beliebig wählen fönne. Und als ein Vorteil dieser Ordnung wurde die Möglichkeit hingestellt, daß ein verständiger Ontel feine Neffen und Nichten mit folchen Fahrberechtigungsscheinen beschenten tönne. Dieser Gedanke ist jetzt durch die Gutscheine für Reisen jeder Art, someit fie fich auf weitere Entfernungen beziehen, praktisch gemorden. Der Gutschein als Weih nachtsgeschent war eine nette Ueberraschung für manches Menschenfind, dessen Finanzen für größere Reisepläne nicht aus. reichen. Es ist in der Tat nicht einzusehen, weshalb solche Gutscheine nicht auf gleiche Stufe mit Briefmarken gestellt werden sollten, die von Hand zu Hand gehen. Und vielleicht kommt nächsten Sommer auch der Zonengutschein für den Nahverkehr.
Das Gesicht der Reichshauptstadt.
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Die Reichshauptstadt rüstet sich aufs neue, um den Rufe der einmal in Berlin " in neuer Form und Gestaltung in die Welt hinauszutragen und insbesondere für ihr großzügiges Veranstaltungsprogramm des Jahres 1931 im In- und Auslande zu werben. Hauptträger dieser Werbung sind ein allgemeiner Berlin Prospett und ein furzer Wegweiser mit Bildplan der Reichshauptstadt, die Joeben vom Ausstellungs, Messeund Fremdenverkehrsamt der Stadt Berlin in allen WeltSprachen und in großen Auflagen völlig neu bearbeitet herausDie beiden Neuerscheinungen des Fremdenver gebracht werden. fehrsamtes versuchen. jedem Berlin - Besucher und jedem Interessenten. freis das Geficht der Reichshauptstadt in lebendiger und plastischer Weise zu vermitteln.
Preise der Zentralmarkthalle werden plakatiert..
Der Beschluß des Magistrats, die Kleinhandelspreise regel mäßig an den Berliner Anschlagfäulen zu veröffentlichen, Bon verschiedenen ist im allgemeinen freudig begrüßt worden. Seiten sind jedoch Bedenken geäußert worden, ob die vom Statistischen Amt ermittelten Durchschnittspreise den praktischen Bedürf
unkwinkel.
Ein Teilnehmer an
Ein gefälliger Feiertag und Wochenschluß: der Bunte Abend" unterhielt mit Kabareitdarbietungen, die von einer lockeren Rahmenhandlung zusammengefaßt waren. Diese steigerte fich sogar in dramatisch zugespitzte Situationen, die sich allerdings, dem harmlojen Unterhaltungscharakter der Veranstaltung entsprechend, harmles und unaufregend auflösten. Für die Kabarett porträge hatte man eine Reihe tüchtiger Kräfte gewonnen. Borangehend ipielte eine Stunde lang Artur Guttmann mit seinem Orchester recht gut ausgewählte Unterhaltungsmufit. der Grönlanderpedition, Professor Dr. Wegeners, berichtete im Programm der Aktuellen Abteilung über den ersten Abschnitt dieser Reise und die Aussichten für Profeffor Wegener und feine Begleiter, die im Eise überwintern wollen. Der Bericht war anschaulich und für alle daran intereffierten Hörer verständlich.- Die 3ehn Minuten Film" verzichteten diesmal auf Inhaltsangaben und Kritifen einzelner Filme; Herbert Jhering bot einen recht wertvollen Ueberblick über die deutschen Zonfilniergebnisse des letzten Jahres, die technische Erfolge, Mißerfolge des Geiftes eigten. An Mitteilungen des deutschen Filmregiffeurs Ludwig Berger fher die für Deutschland günstige Stimmung, die der Tonfilm, m 2eften nichts Neues" in Amerika auslöfte, zeigte Jhering , mit welcher Unwahrhaftigkeit der Kampf gegen diesen Film geführt Tes. worden ist.
feines Lebens ist ausgeträumt. Bleibi nun noch eine Hoffnung: Das große Los.....
niffen des faufenden Publikums gerecht werden. Der Magistrat hat sich diesen Bedenken nicht verschlossen und wird daher in Zu funft an Stelle dieser Durchschnittspreise die Kleinhandelspreise in der Zentralmart halle, die feit längerer Zeit auch be reits durch Rundfunt bekannt gegeben werben, durch Anschlag ver. öffentlichen. Der Anschlag wird zweimal wöchentlich am Diens. tag und Freitag erfolgen und die am Tage vorher festgestellten Kleinhandelspreise enthalten.
,, Einer von unsere Ceut Theater in der Klosterstraße. Ralischs alte Berliner Poffe ist in dem fleinen Theater in der Klosterstraße auferstanden. Die Geschichte von dem getretenen, ber achteten, überall umhergestoßenen fleinen Handelsjuden ersteht wieder, dem Juden Isaak Stern , der trotz allem ihm widerfahrenen Ungemach immer da ist, wenn es etwas einzurenken gibt. Der jedem zu seinem Recht verhilft, wenn er auch oft dabei selbst zu furz fommt. Friz Lion ist in der Rolle, die dem Stück den Namen gibt, echt in Maske und Spiel, Inge Klein gibt die reizende Schloffermeisterstochter Ernestine natürlich, frisch und ohne Ziererei, ihrem aufrechten Bater verleiht L. Franten menschlich- sympathische Büge. Die beiden Apothekergehilfen Stöffel und Kraus finden durch Rellmer und Jeschte gute Darstellung. Mit den beschränkten Mitteln, die der Bühne zur Verfügung stehen, brachte die Spielleitung das Stüd zum Bergnügen der Besucher annehmbar heraus.
Allgemeine Wetterlage.
27. Dez. 1930, abds.
750
730
215 770
760
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OP
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Warsch
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10 wolkenlos, heiter. halb bedeckt wolkig, bedeckt Regen Graupeln $ 75 Schnee, Nebel, Gewittec Windstille
In der nordöstlichen Hälfte Deutschlands bestand am Sonnabend das Frostwetter fort; in Ostpreußen trat fogar eine wesentliche Verschärfung des Frostes ein, vielfach fant das Thermometer bis 12 Grab unter Null. Im Rheingebiet war es dagegen merklich milder als am Bortage; in Aachen wurden am Sonnabendabend noch 8 Grad Wärme gemessen. Wesentliche Niederschläge fielen nirgends im Reiche. Zwischen Island und England liegt jetzt ber Kern einer tiefen Depression, die besonders der Nordsee stürmische Winde bringt. Da sie sich jedoch nordostwärts weiterbewegt, fo dürfte nur das westliche Deutschland in den Bereich ihrer mülben ozeanischen Luftmassen gelangen. Unser Bezirk wird morgen innerhalb des Uebergangsgebietes zwischen dem milden ozeanischen und dem falten fontinentalen Lufttörper liegen.
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Wetteraussichten für Berlin . Meist trübe mit leichten NiederFür Deutschland : Im Norde fchlägen. Temperaturen um Null. often Fortdauer des Frostwetters mit geringen Schneefallen; im westlichen Deutschland trübes und ziemlich mides Wetter mit leichten Niederschlägen.
Stuhlverstopfung. Nach den an den Kliniken für innere Kranf hetten gesammelten Erfahrungen ist das natürliche Franz- Josef". Bitterwaffer ein äußerst wohltuendes Abführmittel. In Apoth. erh.