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Nordschule, Müllerftr. 179a: National- Defonomie.
Gäste sind willkommen.
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Buzug ist fernzuhalten!
brutal auf das Pflafter, diesmal habe man es trob der hoch- 1 zu den neuen Tarifbedingungen, eine Anzahl anderer Meister[ dem Streit angeschloffen. Bewilligt erhielten 50 Perfonen bei tönenden bekannten Refolution bezüglich der Maifeier doch nur haben nur einen Theil der Forderungen bewilligt. Der Beschluß 17 Unternehmern, während 25 Personen sich in der Umgegend höchstens soweit gebracht, die Arbeiter auf zwei oder drei Tage einer am Mittwoch stattgehabten Meisterversammlung, wonach Arbeit suchten; 3 find abgereift. Die Jnnungsmeister haben ers auszusperren. Nur die Firmen Schäffer und Dehlmann und jeder Streifende, der innerhalb dreier Tage die Arbeit nicht wieder auf- tlärt, daß sie sich unter feinen Umständen mit der Kommission Rramme haben ihre Arbeiter entlassen. Dieses verhältnißmäßig nimmt, 6 Monate ausgesperrt werden soll, wurde mit Heiterkeit auf der Arbeiter einlassen und unbedingt an der zehnstündigen glimpfliche" Verfahren habe seinen Grund einmal in den augen genommen. blidlichen günstigsten Geschäftsverhältnissen, hauptsächlich aber schlecht steht, wenn in der genannten Versammlung die anwesen zahlen. Nach recht reger Diskussion fand eine Resolution AnEs sei ein Beweis, daß die Sache der Meister Arbeitszeit festhalten, den Lohn werden sie nach ihrem Belieben darin, daß die Metallarbeiter seit 1890 ihre Organisation ganz den Gefellen hinausgewiesen wurden. Trotzdem nun die Meister nahme, die zum Ausharren in dem begonnenen Kampf aufbedeutend ausgebaut und gefestigt haben. Die Unternehmer vollständig unter sich waren, stehe in einem Bericht der Boff. fordert. baben gelernt, mit uns zu rechnen. Aber nicht einmal alle 3tg.", die erwähnte Resolution wäre ohne Widerspruch der Fabrikanten haben es fertig gebracht, ihre Beschlüsse hoch zu streitenden Gesellen angenommen worden. Die Lage des Streits oft schule. Waldemarfir. 14: Redeübung.( Die wichtigften Gefeße für die Arbeiter- Bildungsschule. Sonnabend Abend von 8-9% Uhr: Südhalten; so sei beispielsweise bei der Firma Hirschhorn am fei die denkbar günstigste, Streifbrecher hätten sich nicht gefunden. Kunft des öffentlichen Redens. Lehre vom Aufbau eines Bortrages.) Herr 2. Mai ohne weiteres die Arbeit fortgesetzt worden, trotzdem der Wenn Heinrich Schulz. auch jetzt die Inhaber der Herr auch seinen Namen unter den Fabrikantenerlaß gesetzt habe. den Versuch machen, ihre Arbeit von Kleinmeistern fertig fchiedenen Produktionsformen. Das charakteristische der kapitalistischen Progroßen Geschäfte( allgemeine Nationalötonomie. Wesen der gesellschaftlichen Arbeit. Die verBis gestern sind die Arbeiter von 18 Werkstätten ausgesperrt ge- ftellen zu lassen, so würde dadurch die Bewegung der Schuh Nationalökonomie. Mary, Fortführung und Kritik: Werth, Mehrwerth, buttionsform. Theorien zur Erklärung des Kapitalismus, die klassische wefen. Die betroffenen Former haben jedoch die Forderung aufmacher nicht beeinflußt, denn die auf diese Weise hergestellte Birkulation des Kapitals, Profit, Sandelsgewinn, Grundrente. Die geftellt, für die Tage, an denen sie ausgesperrt waren, Bezahlung Arbeit sei burchaus mangelhaft. Wenn die Kollegen noch kurze Tendenzen der freien Konkurrenz und der Emanzipationskampf der Arbeiterzu verlangen. Auch der 1. Mai soll freigegeben werden. Lezteres Beit im Kampfe aushalten würden, sei namentlich auch in laffe. Die ökonomische Theorie von Marg in ihrem Verhältniß zur hauptsächlich deshalb, um die Gießereien aus dem Ring der Hinsicht auf die materialistischen Geschichtsauffassung) Herr Dr. Konrad Schmidt. Die Rühnemänner zu entfernen. Die Situation sei so günstig, daß günftige Ausgang zu Pfingsten drängende Arbeit der Schulräume find zur Benutzung der Bibliothek und des reichhaltigen Zeitder Lohnbewegung der Schuhmacher schriftenmaterials schon von 8 Uhr an geöffnet. alle aufgestellten Forderungen durchgesetzt werden können. Auch sicher zu erwarten. Im zweiten Punkt der Tagesordnung Ad. Neumann, Bafewalterstraße 3. Arbeiter Sängerbund Berlins und Umgegend. Borsitzender die Arbeiter von Frister haben die Forderung auf Bezahlung referirte Kollege Kölle aus Hamburg unter lebhaftem Beifall talender find zu richten an Fried. Kortum, Manteuffelftr. 49, v. 2 Er. Alle Aenderungen im Vereinsaufgestellt. Diese hatten ursprünglich gar nicht mal die Absicht, über Zweck und Ziel der Schuhmacherbewegung im allgemeinen Arbeiter Raucherbund Berlins und Umgegend. Aenderungen im am 1. Mai zit feiern. Daß es dennoch geschehen, und führte den Anwesenden in beredten Worten die Nothwendig- Bereinstatender find zu richten an Otto Schulz, Kottbuser Damm 72. sei lediglich der Fabrikleitung zu danken, welche die Ar- fait der Arbeiterorganisation vor Augen. Die Versammelten er: Sommerkursus. Sonntag, den 10. Mai, nachmittags: Spielausflug mit praft. Samariterkursus für Arbeiter und Arbeiterinnen. Beginn des beiter direkt provozirt habe. Es sei Aussicht auf Regelung im Sinne flärten durch Annahme einer Resolution, nicht eher zu ruhen, uebungen nach Jungfernbatde( Waldkater). Montag, den 11. Mat, abends der aufgestellten Forderungen vorhanden. Bei Schäffer u. Dehlmann bis die Forderungen durchgesetzt sind, und verpflichteten sich, das 8 Uhr, in Cohn's Feſtſälen, Beuthfir. 20: Einleitender Vortrag über den haben Verhaftungen einiger Arbeiter stattgefunden wegen angeb- hin zu wirken, daß die Gesellen, welche bei solchen Kleinmeistern meet und die Siele des Samariterturfus. Aufnahme neuer Mitglieder. licher Bedrohung oder Nöthigung. Bei der Firma Spec wurde arbeiten, die die vom Streit betroffenen Meister aus der Ver am 2. Mai weitergearbeitet, am 3. erklärte der Inhaber jedoch, legenheit helfen, ebenfalls die Arbeit niederlegen. er müsse die Arbeiter entlassen, um nicht 500 M. Strafe zahlen Au müssen Die Bauarbeiter beschlossen am 5. Mai in einer öffent jedoch tönnten die sämmtlichen Arbeiter wiederkommen, sie würden alle wieder angenommen!( Stürmische lichen Versammlung, das am 4. Mai eingerichtete Streitbureau In der Straffache gegen unseren Kollegen Kunert Heiterkeit.) Bei Haberland waren die Arbeiter zwei Tage aus- wieder aufzuheben, da sich innerhalb der beiden Tage des Be- wegen groben Unfugs hat in letter Instanz der Straffenat gesperrt, einen Tag wollte man ihnen bezahlen; es müffe aber stehens nicht ein einziger Kollege beschwerdeführend dorthin ge des Rammergerichts zu Berlin am 14. April d. J. für auf volle Bezahlung beharrt werden. wandt hatte. Die Vorbereitungen zur Lohnbewegung lagen in Recht erkannt, daß die Revision der Staatsanwaltschaft Bezüglich des Mechanikerstreits theilt Redner mit, daß in Händen einer dazu ernannten Lohnkommission. Diese sandte 18 Telegraphen Werkstätten bereits bewilligt sei. Mindestens feinerzeit die formulirten Forderungen sämmtlichen Meistern zu. gegen das freisprechende Urtheil des Landgerichts zurück. 200 Mann feien noch ausständig. Auch von dem Streik bei der Hauptforderung war neben 35 Pf. Stundenlohn, Verkürzung zuweisen ist und die Kosten des Rechtsmittels der Firma Reichelt( Schraubendreher) seien noch Kollegen zu unter der Arbeitszeit. Bis zur Stunde war der Kommission teinerlei Staatskasse zur Last fallen. stützen, ebenso die Musikinstrumenten- Arbeiter. Die Verpflich einzelnen Arbeitspläge zugegangen. Heferent Kollege Rrens aus gewisser Grenzen um Sein oder Nichtsein der KoaliZuschrift der Meister, aber auch keine Aeußerung der Kollegen der Da es sich in der vorliegenden Angelegenheit innerhalb tungen sind sehr groß und find wöchentlich 10 000 Mart zur Unterstüßung nothwendig. Redner wendet sich in eindringlichen Hamburg , erklärte in seinem einleitenden Vortrage dieses Verhaltentionsfreiheit der Arbeiter handelte, so fühlte sich der Worten an die Versammlung, ihre Pflicht gegenüber den fämpfen- der Bauarbeiter dahin, daß diese weniger organisirt seien wie die Vorwärts" veranlaßt, diese Sache durch alle Instanzen den Kollegen zu thun. Die Berliner Metallarbeiter sind in der gelernten Arbeiter und daher ihr Intereffe nicht zu wahren wüßten; durchzufechten. Vor dem Schöffen-, Land- und KammerLage, ihre Kämpfe durchführen zu können. Aber es müssen auch er schrieb ein gut Theil Schuld den Differenzen in der Organisations Alle Opfer bringen! Die Gießerei- Arbeiter sollen 10 pct. ihres frage zu und rieth vorläufig von einem Streit ab. Die Ber- gericht war sein Bemühen von Erfolg gekrönt. Bei der Berbienftes zur Unterstüßung opfern; ein diesbezüglicher Beschluß fammlung erklärte sich mit dem Referenten einverstanden und ungewöhnlichen Wichtigkeit der kammergerichtlichen Motive tommt diese Woche noch zur Abstimmung. Jeder Mechaniker versprach, die Agitation für eine einheitliche Organisation auf lassen wir nunmehr den Wortlaut derselben hier folgen: foll eine Mark pro Woche zahlen. Redner verliest sodann das eifrigste zu betreiben. Weiter wurde das Fortbestehen der folgende auch in den anderen Versammlungen zur Vorlage ge- Bohnkommiſſion beschlossen mit der Aufgabe, für die Organi langte Resolution:" Die Versammlung ersieht in der durch die fation zu wirken und einen Streitfonds zu sammeln. Rühnemänner veranlaßten Aussperrung von 400 Rollegen wegen Der Fachverein der Tapezirer nahm am 28. April der Feier des 1. Mai einen Att der größten Brutalität. Die einen Bericht über die Thätigkeit des Vorstandes im letzten Versammlung erwartet von den Ausgesperrten, daß dieselben Quartal entgegen. Der Verein zählt jezt 100 Mitglieder, wovon trog der schwarzen Listen ausharren, bis ihnen Genugthuung zu 80 als zahlende zu bezeichnen find. theil geworden ist. Die Versammlung spricht des weiteren allen erzielte der Verein einen Ueberschuß von 90 m. Bei dem Oftervergnügen fonftigen im Rampf befindlichen Kollegen ihre volle Sympathie ledigung der Wahl eines Schriftführers, mit welchem Amt das Nach Er aus und verpflichtet alle Metallarbeiter zur moralischen Mitglied Uffelmann betraut wurde, gelangten einige interne und materiellen Unterstüßung derselben. Die Verfamm- Angelegenheiten zur Besprechung. lung beschließt zur wirksamen Durchführung aller jezigen,
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Gründe.
legung des§ 860 Nr. 11 Str.-G.-B. in Verbindung mit§ 20 Ordnung rügt, war der Erfolg zu versagen. des Reichspreßgesetzes und des§ 266 Abs. 4 der Straf- Prozeß
Der Revision der königlichen Staatsanwaltschaft, welche Ver
Rede stehenden Inseraten eine Aufforderung an die auswärtigen Der Vorderrichter hat ausgeführt, daß in den beiden in Arbeiter enthalten sei, nicht nach Berlin zu kommen und dadurch angenommen, daß eine solche öffentliche Aufforderung, einen den Streit bei der Firma Welles nicht zu verderben und er hat Streit zu unterstützen, sich als eine gegen die öffentliche Ordnung verstoßende Ungebühr darstellen und daß grober Unfug sowie der fünftigen Lohnbewegungen, daß jeder Kollege Der Verband der in Buchbindereien, der Papier auch durch die Preffe verübt werden kann, und er hat weiter bis auf weiteres pro Woche 50 Pf. an den Unterstüßungsfonds und Ledergalanterie Industrie beschäftigten ausgeführt, daß sich im vorliegenden Falle die veröffentlichten der Metallarbeiter zu zahlen hat." Arbeiter und Arbeiterinnen hielt am 29. April bei Aufrufe als grober Unfug darstellen würden, wenn festzustellen An das Bureau war während der Zeit folgende Mittheilung Bolk, Alte Jakobstr. 75, seine Generalversammlung ab, in der wäre, daß diefelben geeignet waren, weitere Kreise von Gewerbeeingelaufen: Der Kriminalbeamte, welcher in der man sich mit dem Antrag Hannover betreffend die Beitrags- treibenden und Arbeitnehmern in Unruhe zu sehen. Der VorderAdmiralstraße als Rellner fungirte, befindet erhöhung beschäftigte. Für den Antrag plädirte niemand, felbft richter hat aber nicht die Ueberzeugung gewinnen können, daß sich in der Versammlung." Diese Bekanntgabe entfesselte über die Beitragserhöhung von 5 Pf. war man getheilter diese Aufrufe geeignet waren, diese Wirkung herbeizuführen. An einen wahren Sturm. Der Vorsitzende forderte die fofortige Meinung. Dagegen fand der Vorschlag des Vorstandes, frei- dieser negativen Feststellung, welche einen Rechtsirrthum nicht Entfernung des betreffenden Herrn. Die Diskussion bewegte fich willige Beiträge durch Marken für eine eventuelle Bewegung erkennen läßt, scheitert die Revision der töniglichen Staatsdurchweg im Sinne des Referats und wurde die Resolution ein- anzusammeln, sympathische Aufnahme. Der Antrag wurde bis anwaltschaft.
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ftimmig angenommen, ebenso gegen eine Stimme ein Antrag nach Erledigung der Urabstimmung vertagt. Der Vor Der Gerichtshof hat in Uebereinstimmung mit der Rechts Schröder, welcher befagt, daß der Vertrauensmann beauftragt fißende gab dann den Geschäftsbericht von dem versprechung des Reichsgerichts angenommen, daß der Thatbestand wird, die zur Unterstüßung der streitenden Mechaniker fehlenden flossenen Quartal. In der Agitation hat es zu be- das groben Unfugs auch in Handlungen erblickt werden kann, Gelber zuzuschießen. Stöhr macht dann noch bekannt, daß er ſonderer Thätigkeit nicht kommen können, da in diesem welche sich als eine Ungebühr darstellen und das Publkum undie gesammelten Gelder und Listen jeden Sonnabend, abends Quartal die Geschäftslage eine weniger günstige ift. mittelbar wenn auch nur physisch beunruhigen und be= von 8-10 Uhr, bei Marten, Ackerstr. 123, entgegennimmt. Es wird sodann von der Bewegung innerhalb der verschiedenen läftigen.( Urtheil des Reichsgerichts vom 14. Juni 1895, Entsch. In der Versammlung bei Reller referirte Litfin. Nach Branchen berichtet. Erfreuliches fonnte man von der Zeder Bd. 27 S. 292.) turzer Diskussion im Sinne des Referats berichtete Schönes galanterie Branche melden. In derselben haben sich Ob eine Ungebühr vorliegt, ist Thatfrage und in jedem einflärte sich mit den Mechanikern solidarisch und nahm die schon bewegung entschloffen. Durch einmüthiges Vorgehen wurden in einer einzelnen Berson zur Feststellung des Thatbestandes mann über den Streit der Mechaniker. Die Versammlung er- Bentral- und Lokalorganisirte au einer gemeinsamen Lohn- zelnen Falle zu entscheiden. Wenn die Revision geltend macht, daß auch die Beunruhigung erwähnte Resolution einstimmig an. ber Luruspapier Branch e bedeutende Lohnabzüge Die Versammlung bei Hente in der Naunynstraße war bei der Firma Ernst u. Komp. verhindert. Für Streits des groben Unfugs hinreiche, fofern diese eine Person sich als überaus zahlreich besucht. Kör sten schilderte in treffender bewilligte der Verein an die Konfektionsarbeiter, Textilarbeiter Theil des Publikums darstellt, und daß der Vorderrichter sich Weise unter Bezugnahme auf die Aussperrung der Former im und Holzarbeiter insgesammt 350 M. Die Mitgliederzah! hat hierüber nicht ausgesprochen habe, so ist dieser Angriff nicht Jahre 1890 die vom Verband der Metallindustriellen vor- in dem letzten Quartal um 77 zugenommen. Der gegenwärtige begründet. Der Vorderrichter stellt vielmehr gerade die Inhaber genommenen Maßregelungen der Arbeiter wegen der Maifeier. Bestand find 1055 männliche und 528 weibliche Mitglieder. Zum der Firma Welles und die dort streifenden Arbeiter den An den mit lebhafter Zustimmung aufgenommenen Bortrag Schluß fordert der Borsigende die Mitglieder auf, für eine regere Gewerbetreibenden und Arbeitnehmern in weiteren Kreisen schloß fich eine längere Diskussion im Sinne des Referats, in Betheiligung an den Versammlungen Sorge zu tragen. Hierauf gegenüber berücksichtigt Gegensatz zwischen unbestimmten Mehrheit einerseits und ber ein Redner unter regem Beifall am Schluß seiner Aus- gab der Kassirer den Kaffenbericht. Danach betrug die Einnahme der einzelnen führungen bemerkte: Bis jetzt find die Unternehmer Kühne 3460,75 M. und die Ausgabe 1929,36 M. An die Zentralkaffe Personen und einem individuell begrenzten Personentreife anders manner, sorgen wir dafür, daß sie Hampelmänner find 1831,39 M. eingesandt. Die Lokalkaffe hatte eine feits. Eine rechts irrthümliche Auffaffung des Begriffs„ Publikum" werben." Hierauf erfolgte die einstimmige Annahme der Resolution. Ginnahme von 966,79 m. und eine Ausgabe von ist hiernach nicht ersichtlich." Ueber den Streit der Mechaniker berichtete Schwarz 849,99 M., verbleiben mithin 116,80 M.; dazu kommt der Auch die Rüge der Revision, vom Vorderrichter sei der Zuin längeren Ausführungen und erfuchte ebenfalls um Unter Bestand vom vierten Quaral des Vorjahres 1362,15 m., fat in der zweiten Annonce, Buang ist streng fernzuhalten" nicht stützung von seiten sämmtlicher Metallarbeiter. Die von ihm der den Bestand auf 1478,95 m. erhöht. Es folgt sodann der geprüft, ist verfehlt. Denn diese Rüge richtet sich gegen die vorgeschlagene Resolution deckte sich im wesentlichen mit der Bericht des Bibliothekars, dem wir entnehmen: Die Bibliothek Würdigung des thatsächlichen Inhalts der Annonce, im allgemeinen und wurde nicht besonders zur Abstimmung gebracht. besteht gegenwärtig aus 350 Bänden und wurde von 822 männ übrigen ist sie auch deshalb unbegründet, weil der Vorderrichter Mit einem Hoch auf die Metallarbeiter- Bewegung wurde die lichen und 111 weiblichen Mitgliedern benutzt. Die Einnahmen auch den Wortlaut der zweiten Annonce in den Kreis seiner ErVersammlung geschlossen. beliefen sich auf 47,19 M., die Ausgaben auf 21,85 M. Der wägungen gezogen hat. Arbeitsnachweis wurde von 886 Arbeitern( darunter 28 Nichtmitglieder) und von 238 Arbeiterinnen( darunter 83 Nichtmitglieber) benutzt. Verlangt wurden 209 männliche Perfonen aus§ 505 Str.-P.-D. und 114 zur Aushilfe; ferner 224 weibliche Personen und 12 zur Aushilfe. Befehen fonnte man 244 männliche Stellen, darunter 111 zur Aushilfe bis zu einem Tag und 119 weibliche Stellen. Die Rechtsschußkommission berichtet von 3 gerichtlich zum Austrag gekommenen Fällen. Hierauf wurden die Erfahwahlen zum Vorstand vollzogen, aus welchen Frau Gnaud als 2. Schrift= führerin und Bär als Beisiger hervorgingen. In die Bibliothektommission delegirte man Schneider, Wilhelm und Krüger. Ferner wurden 5 Hilfskassirer für die verschiedenen Zahlstellen ernannt. Auf Anregen des Mitgliedes Levy erhält der Vorstand den Auftrag, die Beschwerden gegen die Verbandsherberge zu untersuchen.
Die Versammlung bei Möhring in der Admiralstraße war von über 800 Personen besucht. Hier referirte Stopp fad. Auch hier entspann sich eine sehr ausgedehnte Distuffion, in der von den Rednern eine ausführliche Schilderung der Vorgänge in ben einzelnen Betrieben sowie bei der Aussperrung gegeben wurde. Die bereits mitgetheilte Resolution wurde auch hier einstimmig angenommen und wurde ferner zur Ausdauer und Einigkeit er
mahnt.
Die Reviston ist demnach nicht begründet und es war dess halb, wie geschehen, zu erkennen. Die Kostenentscheidung folgt
Sprechlaal.
Die Redaktion fellt die Benugung des Sprechsaals, soweit der Raum dafür Intereffes zur Verfügung; fie verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem
abzugeben ist, dem Publitum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen Inhalt desselben identifisirt zu werden.
Deutscher Holzarbeiter- Verband. In einer sehr gut besuchten Versammlung der ft reifenden Parquett enthält die Bemerkung, daß der Abgeordnete Bebel feine be Der Bericht über die Versammlung der 8 Uhrschlußliga" bobenleger, die am Freitag Vormittag bei Schöning, Köpnicker stimmte Zusage für sein Erscheinen abgegeben hätte. Ich muß straße 68, stattfand, berichtete die Kommission über die Lage des Streits. demgegenüber feststellen, daß bei der bezüglichen Rücksprache mit Bon ca. 180 Partetbodenlegern, welche in Berlin und Umgegend dem Genossen Bebel derselbe erklärte, daß schon sein persönliches ansässig sind, traten sofort in Streit 72 Mann; 39 Mann wurde Interesse an der Angelegenheit ihn veranlaffen wird, falls nichts ber Zarif sofort bewilligt; 24 Mann unterhandeln mit den Unternehmern und haben inzwischen vielleicht schon bewilligt beRigdorf. In der am 3. Mai stattgehabten Versammlung Außergewöhnliches dazwischen kommt, an der Versammlung Ich habe mich nicht für berechtigt ges tommen; 24 Mann arbeiten als Zimmerer, Tischler u. f. w. des Vereins der Buchdrucker und Schriftgießer für Rigdorf- Brig theilzunehmen. und 15 Kollegen arbeiten außerhalb. Zustimmungen resp. beschäftigte man sich hauptsächlich mit den durch die jüngste halten, diese für eine jede Veranstaltung immerhin werthUnterstützungsgelder liefen aus fünfzehn Orten ein. Außer Tarifbewegung am Orte erzielten Resultaten. G3 fonnte fon volle Busage in der Ankündigung zu verschweigen. Von einer bem wollen die Kollegen in Dresden Sorge tragen, daß ein ftatirt werden, daß die Firmen von Mier u. Gutschwager Verpflichtung, die Genosse Bebel durch Uebernahme des Referats Theil der Streitenden bei ihnen untergebracht wird. Wiede und Ehrlich den revidirten Tarif und die zwischen Prin- oder sonstwie eingegangen ist, enthielt die Ankündigung nichts. mann bezeichnete den Stand des Streits als durchaus günstig. sipalen und Gehilfen in Leipzig vereinbarte Arbeitszeit an- Ich würde es persönlich sehr bedauern, wenn sich in dieser AnHauptfache müffe nun sein, dafür zu sorgen, daß von außerhalb erkennen. Die Firma Hecht erklärte jedoch, diese Tarif- gelegenheit trotz des nach meiner Meinung durchaus flaren Sachs tein Buzug kommt. Die Unterstüßung der im Ausstand befindlichen vereinbarungen nur auf grund ihres Haustarifs" anerkennen zu verhalts zwischen dem Genossen Bebel und mir ein Mißver Kollegen wurde dahin geregelt, daß die Berheiratheten pro Woche tönnen, welcher Haustarif bei unverheiratheten Gehilfen ca. 5 M., ständniß eingeschlichen hätte. 18 M., die Unverheiratheten 15 M. beziehen. Jeder streitende bei verheiratheten ca. 1 M. niedrigere Säge aufweist, als Berthold Heymann, Kollege hat sich mindestens alle zwei Tage im Streitbureau bei der in Deutschland giltige. Herr Ehrlich( Prinzipal) Niederwallstr. 18. Schöning, Röpenickerstr. 68, zu melden. Zum Schluß erklärte, bisher den Tarif bezahlt zu haben und von nun an die In dem Bericht über die Versammlung der Liga für den wurde das Schreiben einer auswärtigen Parquetfußboden- Fabrit Ueberstunden genau nach Tarif zu bezahlen und selbstverständlich Achtuhr- Ladenschluß heißt es, daß ich die Ausführungen des verlesen, worin das Angebot gemacht ist, den Parquetbodenlegern es jedem überlasse, das Koalitionsrecht auszuüben. Mit Beifall Referenten der zum Beitritt der Liga aufforderte, entschieden bes Berlins Material zum direkten Vertrieb an die zahlungsfähigen wurde begrüßt, daß drei Gehilfen des Herrn Ehrlich die Er- fämpft hätte. Ueber die Siga als solche habe ich kein Wort verBauunternehmer zur Verfügung zu stellen. Die Kommission rieth flärung abgaben, hiermit dem Verband deutscher Buchdrucker und loren, da ich alle Bestrebungen, welche auf eine Verkürzung der jedoch, gegenüber dieser Offerte eine abwartende Haltung ein. dem Rigdorfer Verein beizutreten. Des weiteren verhandelte der Arbeitszeit gerichtet sind, für gerecht halte. Ich habe ausVerein über interne Vereinsangelegenheiten und wurde u. a. die geführt:„ daß hierzu jedoch in erster Linie die freien Verzunehmen. Rassenabrechnung gegeben und dem Kassirer Decharge ertheilt. einigungen der Kaufleute, welche bisher in energischer Weise für die Interessen der Handelsangestellten eintraten, berufen sind." Aus legterem Grunde halte ich auch die Liga für überflüssig, da sie nur zu einer Zersplitterung der Kräfte führt.
Der Streik der Schuhmacher( Handarbeiter) wurde in einer von wenigstens 600 Personen besuchten Schuhmacherversammlung, bie am Donnerstag Abend bei Cohn tagte, besprochen. Wie berichtet wurde, arbeiten bis jetzt 430 Gefellen in 35 Werkstellen
Steglik. Am 6. Mai fand eine start befuchte Maurerversammlung statt, die sich mit der Lage des Streits beschäftigte. Nach Bekanntgabe der Lohnkommission haben sich 150 Personen
August Hinge.