Nr. 3948. Jahrgang
1. Beilage des Vorwärts
Verhaftung im Neuköllner Mordfall.
Schauspieler Weise in Neukölln ermittelt/ Mördersuche geht weiter.
Gestern nachmittag fonnte der 23jährige Schauspieler| dem wird noch verschiedenen anderen Spuren nachgegangen. Leider Weise aus der Allerstraße in Neukölln , der von der Polizei war es bisher noch nicht möglich, den Fremden, der angeblich als wichtiger Zeuge im Falle der Ermordung des Geschäftsan dem Mordabend das Kino durch einen Notausgang verließ und führers Schmoller im Mercedes - Palast seit Tagen mit größerer Wahrscheinlichkeit als Täter in Frage fommt, zu ermitteln. Nach diesem Manne wird weiter gefahndet. gesucht wird, in einem Lofal in Neukölln durch Beamte der Mordkommiffion festgenommen werden. Weise wurde zu seiner Bernehmung nach dem Polizeipräsidium gebracht. Wie bereits berichtet, hatte Weise mit dem ermordeten Schmoller am Mordabend eine heftige Auseinandersetzung. Nach Zeugenaussagen war er auch der letzte, der vor der geheimnisvollen Mordtat mit Schmoller gesprochen hatte.
Weise war in den Verdacht der Täterschaft geraten, weil er anderen gegenüber geäußert hatte, daß er Schmoller noch einmal ,, eins auswischen" werde.
Seit Dienstagabend war Weise nicht mehr in seine Wohnung zurückgekehrt, und zunächst gelang es auch nicht, seinen Aufenthalt zu ermitteln. Gestern nachmittag meldete sich nun Weise telephonisch bei der Mordkommission im Polizeipräsidium und fragte, was man eigentlich von ihm wolle. Als er von Kommissar Johannes Müller aufgefordert wurde, zu seiner Bernehmung im Präsidium zu erscheinen, weigerte er sich und hängte den Hörer wieder auf. Es gelang der Polizei sehr bald festzustellen, von wo der Anruf geführt worden war, und schon kurze Zeit danach konnte der Gesuchte in einem Lokal in Neukölln ermittelt werden. Weise, ein leiner, schmächtiger Mensch, wird ohnehin wegen Diebstahls und Betruges gesucht, und es ist sehr leicht möglich, daß er aus diesem Grunde der Polizei geflissentlich aus dem Wege gegangen ist. Schwere Verdächtigungen waren auch gegen den Kinovorführer B. erhoben worden, der früher einmal im Mercedes - Balast angestellt war, dann aber mit der Direktion Krach bekam und fristlos entlassen wurde. Die eingehenden polizeilichen Nachforschungen haben nichts Belastendes ergeben, und wie hierzu ausdrücklich mitgeteilt wird, steht der Beschuldigte völlig rehabilitiert da. Außer
Der Mord an dem Achtzigjährigen. Die Mordtat an Kaufmann dem 80jährigen Jafob Freudenhain ist ebenfalls noch in Dunkel gehüllt. Die Fest stellungen der Mordkommission haben ergeben, daß der Bekannten treis des alten Mannes doch bei weitem größer war, als es zuerst den Anschein hatte. So war Freudenhain ein ständiger Besucher der Pfandlammer. Er unterhielt sich dort häufig mit allen möglichen Leuteu, und es ist nicht ausgeschlossen, daß er hier jemand kennen gelernt hat, den er aus einem noch unbekannten Grunde in seine Wohnung gebeten hat. An schönen Tagen ging der alte Mann auch häufig in den Friedrichshain , wo er mit wildfremden Baffanten Gespräche anknüpfte. Der Greis, der auch oft ein kindisches Wesen zur Schau trug, hatte unter anderem die Angewohnheit, alle möglichen Dinge zu kaufen, für die er gar keine Berwendung hatte, und bei dieser Gelegenheit erzählte er mehrfach von seinen Ersparnissen. Leider ist die Beschreibung von dem jungen Manne, der mit dem Ermordeten einige Stunden vor der Tat im Hausflur gesehen worden war, sehr ungenau. Der bestialische Mord ist, wie an dieser Stelle bereits mitgeteilt, offenbar mit einem stilettartigen Meffer ausgeführt worden. Man neigt jetzt zu der Annahme, daß der Täter, als er in der Wohnung weifte und die Ersparnisse des Greises in Höhe von 500 Mart im Schreibtischfach liegen fah, auf dem Tisch in der Obstschale ein Obstmesser erblickte, spontan danach griff und den alten Mann, der wenig Widerstand leisten fonnte, niederstach. Das Publikum wird noch mals gebeten, alle Beobachtungen, wenn sie auch noch so unwichtig erscheinen, der Mordkommission Berneburg- Quoos, präsidium, Zimmer 81, anzugeben.
Polizei
zehnjährige in den Fluß gestoßen hatte, fand er nicht den Mut, auch
Das Verlangen nach Sühne.it ins Waſſer zu gehen. Bon den Zeugen erfuhr man auch die
Rätsel um den Tod eines Mädchens.
Das Spandauer Schöffengericht verurteilte den 23jährigen Kaufmann W., der sich im August vorigen Jahres bei der Stettiner Polizei geftellt und bezichtigt hatte, im Anfang 1926 die achtzehnjährige Hausangestellte Gertrud N. auf ihren Wunsch hin in die Havel gestoßen zu haben, wegen Tötung auf BerLangen zur Mindeststrafe von drei Jahren Gefängnis.
Das Gericht hat der Selbstbezichtigung des 23jährigen Angeffagten Glauben geschenkt. Sein beharrliches Bestreiten vor Gericht bat ihm nicht geholfen. Trotz aller Ermahnungen des Borsitzenden, endlich doch die Wahrheit zu sagen, trotz der verlesenen Proto: tolle, deren Einzelheiten von dem Angeklagten unmöglich aus den Fingern gesogen sein konnten, bequemte er sich nicht zu einem Geständnis. Der Eindruck, den der Stettiner Kriminalfominissar, der Berliner Kriminalinspektor Gennat und der psychiatrische Sachverständige Dr. Frommer von den Selbstbezichtigungen des Angeflagten hatten, wurden für das Gericht mit ausschlaggebend. Dr. Frommer hielt es für möglich, daß der willensschwache und ieicht beeinflußbare junge Mensch sich dem stärkeren Willen des jungen Maochens untergeordnet hat. Um 2 Uhr hatte sie zum erftenmal ihren Entschluß, aus dem Leben zu gehen, fundgetan, bereits um 10 Uhr abends sollte der Doppelselbstmord an der Havel vollbracht werden. Nachdem der Neunzehnjährige aber die Acht
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Seemann
O.Wöhrle
Unternehmer...
Auch Franz zeigte startes Intereffe. Sobald die Unterrichtsstunden aus waren, rückte er an, um sich vom Fortschreiten der Arbeiten zu überzeugen und, wo es nötig war, nach Möglichkeit mitzuhelfen. In Wirklichkeit trieb ihn das Bestreben, dem Vater zu zeigen, daß seine Kalkulationen bis, aufs Haar stimmten.
Jezt, wo wieder die Maschinen kreischten, die Leimtöpfe rauchten, der Duft frischgeschnittenen Holzes die Säle durchzog, herrschte eine viel bessere Atmosphäre im Betrieb.
Die Witwe in ihrem Verschlag hatte nicht mehr nötig, so oft die Hand vor den Mund zu halten und aus Langerweile die Fliegen zu zählen.
Sogar Sandow, der olle Seefahrer, der in seinem Glasfasten faß mie ein Kapitän in seinem Kartenhaus, hatte alles Gift und alle Brummigkeit verloren und gebrauchte feine Augen zum Sehen und nicht nur zum Zufneifen. Der Maschinenlärm tiang ihm wie das Rasseln der Ankerspill beim Hochwinden. Nicht zu verkennen, es sah mirklich so aus, als ob der Zehntausendtonnenkasten Ludwig Eisermann, Möbelfabrik, in fürzester Zeit wieder in See stechen würde. Drei Hurra also für den Reeder!
Er hatte sie wirklich verdient. Am Ende der zweiten Woche standen die acht Musterzimmer in Reih und Glied. Am glücklichsten war Franz. Wie ein Indianer tanzte er umber.
Nicht wahr, Bater, meine Kalkulationen haben gestimmt?!"
Anerkennend flopfte ihm Ludwig auf die Schulter: ,, Bis auf die letzte Schraube, mein Junge!" Schnell wurden die Zimmer poliert und photographiert. Noch am gleichen Tage wanderten die ersten Abzüge auf die Redaktionen der einschlägigen Fachblätter.
Große lobende Hinweise erschienen. Die Firma Ludwig Eifermann hatte wieder etwas Zeitgemäßes und durchaus Neues auf den Markt gebracht,
mutmaßlichen Motive des jungen Mädchens, aus dem Leben zu scheiden. Ihre Herrschaft, die Gräfin, hatte mit der Gertrud, ihrer Hausangestellten, eine Auseinandersetzung wegen ihres späten Rach hausekommens; sie schickte sie zum Vater, damit dieser sie ausichimpfe; das junge Mädchen fürchtete aber, wie üblich, geschlagen zu
werden.
Sonnabend, 24. Januar 1931
Wieder eine Saalschlacht.
Nazis und Kommunisten prügeln sich in Niederschönhausen .
In das Restaurant von Kuß in der Berliner Straße zu Niederschönhausen hatten gestern abend die Nationaljozialisten eine öffentliche Versammlung einberufen, zu der auch eine größere Anzahl kommunisten erschienen war. Bald nach Begiun fam es zu Zusammenffößen. Der Tumult fand seinen Höhepunkt, als die Hakenkreuzler mit abgebrochenen Stuhlbeinen und anderen Hiebwaffen über die kommunistischen Gegner herfielen. Die zu Hilfe gerufene Polizei hatte große Mühe, dem Tumult ein Ende zu bereiten. Sieben Personen hatten leichte Verlegungen erlitten, einer der Versammlungsteilnehmer mußte ins Reinidendorfer Krankenhaus gebracht werden. Insgesamt wurden 47 Personen festgenommen und ins Polizeipräsidium gebracht. Da sich in der Umgebung des Berjammlungslotals noch mehrmals Anfammlungen bildeten, mußte die Polizei auch hier mehrfach eingreifen.
Schießwütiger Nazi in Spandau .
In Spandau , an der Ecke Charlotten- und Potsdamer Straße , fam es gestern zu einer Schlägerei zwischen Nationalsozialisten und Passanten. Von einem Hakenkreuzler wurde ein Schuß abgefeuert, durch den glücklicherweise niemand verletzt wurde. Von dem herbeigeeilten Ueberfallkommando konnten die Streitenden auseinandergebracht werden. Zwei Nationalsozialisten, unter denen der Revolverschütze vermutet wird, sind festgenommen und der Politischen Polizei übergeben worden.
In der Goldgrube begraben.
Acht Menschen getötet; hundert verletzt.
Madras ( Britisch- Indien), 23. Januar. In der Goldgrube von Kolds stürzte ein Felsen ab und begrub viele Arbeiter unter sich. Acht Menschen wurden getötet und hundert verlett. Drei Kulis werden vermißt.
Arbeiter zu Tode gequetscht.
Entfehlicher Unglücksfall in Wannsee .
Auf schreckliche Weise ist gestern nachmittag der 35jährige Arbeiter Erich Leppien aus der Berlinidestraße 6 in Steglitz ums Leben gekommen. Leppien fuhr als Begleiter auf dem Als das Gefährt die Anhängewagen eines Kohlenlastenzuges. Kleine Seestraße in Wannsee passierte, wollte Leppien abspringen. Dabei geriet er fo unglücklich zwischen die Seitenwand des Anhängers und einen Baum, daß er zu Tode gequetscht
wurde.
Der Nazischüße mit dem Jagdgewehr.
Die Gründe für die Selbstbezichtigung, den späteren Widerruf, die neue Selbstbezichtigung und nochmaligen Widerruf des jungen Kaufmans finden aber eine ciniache Ertlärung: er wollte endlich Gefängnis für den Menschenjäger. Kaumans. finden aber eine einfache Ertlärung: er wollte endlich zur Muse fommen, fein Gewissen plagte ihn, deshalb stellte er sich der Polizei. Als er aber erfuhr, daß die Mindeststrafe für Tötung auf Verlangen drei Jahre ist, reute es ihn, daß er das Geständnis von der Tat abgelegt hatte. Die Monate der Untersuchungshaft bedeuteten für ihn einen steten Kampf zwischen dem Wunsch nach Sühne und Befreiung von seiner Tat und der Ang it vor der Strafe. Allerdings drei Jahre Gefängnis als Mindest= ftrafe für Tötung auf Verlangen ist ein psychologischer Infinu. Unsinn. Für Totschlag ist die Mindeststrafe drei Monate Gefängnis.
Filmvortragsabend des„ Sturmvogel ". Der Flugverband Sturmvogel " veranstaltet am Dienstag, dem 27. Januar, 19.45 Uhr, in der Aula der Walter- Rathenau- Schule, Neukölln , Boddinstraße, einen Filmvortragsabend. Ueber das Thema: Weltluftfahrt 1931" fspricht Adolf Holzapfel. Der Ein trittspreis beträgt 25 Pf.
Jetzt hieß es sich rühren! Ludwig engagierte in aller Eile ein halbes Dutzend Stadtvertreter und fuhr dann selber in die Provinz, um seine Ware abzusehen.
Beinahe heimlich fuhr er. Kein Mensch war zum Abschied am Bahnhof als Franz.
Ludwig markierte Zuversichtlichkeit:
,, Sei auf dem Posten ,. Junge, und halte die Ohren steif!" Franz nickte hochroten Kopfs.
Er entschwand den Augen seines Baters immer mehr. Bald stand er nur noch wie ein dünnes Zündholz in die riesigen, zurückweichenden Bahnhofshalle.
so
In Köln erwarteten ihn die ersten Depeschen. Franz telegraphierte, die Muster gefielen, es seien bereits viele Aufträge eingebracht, daß die derzeitige Belegschaft die Arbeit nicht bewältigen fönne. Direktiven! Schnell! Ludwig lachte, sein Stern ging also doch wieder auf! Die geheime Angst, die ihn unterwegs im Schnellzug nicht zur Ruhe hatte tommen lassen, schwand. Zuversichtlich drahtete er zurück:
Handle nach Gutdünken! Stelle Leute ein! Arbeite, wenn möglich, auf Vorrat!" Froh wie noch nie ging er zum Hotel zurück, um sich, ehe er die Arbeit aufnahm, erst mal ordentlich auszuschlafen. Am nächsten Tage besichtigte er die Stadt, riß die Augen auf, daß es außer Berlin auch noch andere Städte gab, die sich sehen lassen konnten, und machte dann, als er einen ungefähren Ueberblick gewonnen hatte, seine erste Bekanntschaft mit einem Händler des Ortes.
Fast war es noch ein Stottern, was er vorbrachte. Er hatte geglaubt, der Name seiner Firma sei auch hier am Blaze fo bekannt, daß man ihn mit offenen Armen aufnehmen würde.
Ludwig Eisermann, Möbelfabrik, Berlin ? Der Händler schüttelte abweisend den Kopf. Nein, der Name war ihm volltommen unbekannt.
Ludwig wurde dadurch so befangen und unsicher im Angebot seiner Rollektion, daß man ihn schließlich achselzuckend stehen ließ.
Es ging ihm so wie am Anfang seiner Laufbahn als Meister, wo er mehrlos por dem chinesengesichtigen buckligen Na, später Angestellten Hundsfötters zurüdgewichen mar. hatte er dem Kerlchen doch gezeigt, mas eine Harfe mar. So auch hier. Er ließ einfach nicht noch, lief trok allen
Das Schöffengericht Wedding verurteilte den SA.- Führer Springstub, der in der Nacht vom 13. auf den 14. September
vorigen Jahres bei einem kommunistischen Ueberfall in Wittenau aus einem Jagdgewehr den völlig unbeteiligten vierzigjährigen Schausteller Sohlerschoß, wegen fahrlässiger Tölung in Tateinheit mit unbefuglem Waffenbesitz zu neun Monaten Gefängnis. Nach Berbüßung von vier Monaten der Strafe foll ihm für den Rest Bewährungsfrist zugebilligt werden.
Dieser Menschenjäger fann von Glück sprechen. Das Urteil gegen ihn ist sehr milde ausgefallen. Allerdings konnte Staatsanwalt Stehnig, der Anklagevertreter in dem Röntgentafer Prozeß, zugunsten des Angeklagten anführen, daß die Beweisaufnahme in
Abweisungen von Geschäft zu Geschäft, anpreisend und anpreisend und den Leuten klar machend, daß es nur eine Sorte Qualitätsmöbel gebe, die für sie in Betracht käme: die der Fabrik Ludwig Eifermann!
Nach vierzehn Tagen war sein Erfolg gesichert. Er verstand es jetzt vorzüglich, die verschiedenen Händlertypen zu erfassen und ihnen mit einer unglaublichen Zähigkeit seine Ware aufzubürden.
Nach einer weiteren Woche sandte er Tag um Tag telegraphisch Aufträge nach Berlin .
Jezt war sein Ehrgeiz, sich selber zu übertreffen. Er grafte ganz Köln ab, lief zu den Händlern zurück, die ihn ursprünglich abgewiesen hatten und köderte selbst die Hartgefottensten durch Spezialkniffe, die er sich ausgedacht hatte, Zahlungserleichterungen, langes Ziel usw. Seine Hart nädigkeit lohnte sich. Als vier Wochen um waren, hatte er nahezu hundert Zimmer verkauft. Was aber viel wichtiger war, er wußte jetzt ganz genau, was der Markt brauchte. Sorgfältig hatte er sich die Wünsche und Anregungen der neuen Kundschaft notiert. Er wollte alles daran sezen, seine Abnehmer zufrieden zu stellen. Sie sollten Dauerkunden werden. Sobald er von seiner Tour zurück war, wollte er dreißig neue Musterzimmer anfertigen lassen. Die Ideen dazu hatte er schon fir und fertig im Kopf. Etwas ganz Apartes! Die Konkurrenz sollte plazen, wenn sie die neuen Modelle jah. Selbst Franz, der doch ein ganz tüchtiger Junge war, würde staunen über seine Zukunftspläne. Und Sandow gar, der ewige Nörgler und Zweifler! Dem sollten so die Augen quellen, daß er sich aus seinem Glaskasten nicht mehr herausfand!
Weiter fuhr er, den Rhein hinauf, bis nach Konstanz . Die alten Städte, die es so trefflich verstanden, trotz aller Traditionslaft mit dem Zug der Zeit mitzugehen, taten es ihm besonders an.
Er bewunderte und machte Geschäfte dazu. Wie eine Lurusfahrt fam ihm das alles vor. Ein Märchen öffnete sich seinen Augen die bisher nur das rauhe, graue Berlin gewohnt gewesen waren. Die Welt war groß, war schön, wert, daß man sie eintrant in vollen Zügen.
Jezt sah er selber: Berlin war nicht die Stadt der Städte allein. Berlin war nicht Deutschland . Deutschland war größer, Deutschland mar unbeschwerter, Deutschland war bunter. Fortjehung folgt.)