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und fand Aufnahme bei Glaubensschwestern. Ich bediente vier Ortschaften, sammelte um neue Gläubige und die Schwestern sam­melten für mich Geld, davon lebte ich. Etwa zwölf Tage vor Weihnachten kam ich nach Berlin . Schon in Stettin wurde es mir flar, daß ich das Bentrum" treffen müsse. Die Christen von heute sind ja gar feine Christen. Sie nennen sich nur so. Auch der Weihnachtsbaum hat nichts mit Christenlehre zu tun; es ist bloß ein heidnischer Brauch. Ich ging durch die Straßen Ber­ lins , sah die Menschen handeln und schachern und da reifte in mir der Gedanke, ähnlich wie Christus die Schacherer aus dem Tempel gejagt hat, den Weihnachtsbaum im Dom umzustürzen. Ich fam mir wie David vor, der gegen den Riesen Goliath den Stein warf. Ich mußte meine göttliche Sendung erfüllen. So begab ich mich in den Dom und stürzte hier den Weihnachtsbaum um.

Der Angeklagte schilderte ausführlich sein Glaubensbekenntnis und seine inneren Kämpfe. Er schweifte immer wieder ab und war nur mit größter Mühe zu der Darstellung der äußeren Be­gebenheiten der Tat zurückzuführen. Das Gericht verurteilte den seltsamen Heiligen zu 3 Monaten Gefängnis, rechnete ihm die Untersuchungshaft an und billigte ihm auf den Rest der Strafe Bewährungsfrist zu.

Raufbold im Gerichtssaal.

Der Zörgiebel- Attentäter zum zweiten Mal verurteilt. Die Große Strafkammer des Landgerichts I verurteilte gestern nach furzer Beratung den 21jährigen Kommunisten Hermann Hendrich , der am 7. November v. 3. in der Berufungsver­handlung gegen die Kommunisten Schwarz und Wilke den Polizei­präsidenten 3 örgiebel einen Schlag verfekt hat, an Stelle der von der ersten Instanz festgesetzten 5 Monate Gefängnis zu vier Monaten und eine Woche Gefängnis.

Mit diesem Urteil hat das Kommunistentheater hof­fentlich sein Ende gefunden. In der geftrigen Berhandlung lehnte das Gericht nach mehr als einstündiger Beratung fämtliche Anträge der Berteidigung ab; die in der Verhandlung gestellten Anträge negen ihrer unerheblichkeit für die Schuldfrage, die Bernehmung der von der Verteidigung geladenen 67 Zeugen wegen des in dieser Ladung zu erblickenden Verschleppungsversuches; der Verteidiger, erklärte das Gericht, sei fich als rechtskundige Person dessen wohl bewußt, daß durch die von ihm angebotenen Beweise in teiner Weise bewiesen werden könne, daß 3örgiebel ein Arbeiter­mörder" ist.

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Nach Ablehnung jämtlicher Beweisanträge fand die Gerichts­

Winterreise

durch Berlin .

Lichtenberg .

Als vor wenigen Wochen Lichtenberg die. Eröffnung der U- Bahn- Verbindung mit dem Alexanderplatz feierte, dürfte wohl

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die Frankfurter Allee , die eine Prachtstraße hätte werden Man können, ist doch nur eine breite Geschäftsstraße geworden. merkt es dem Straßenleben an, daß in diesem Viertel die Arbeit und der Arbeiter zu Hause find. Für den Besuch des eigentlichen Lichtenberg und von Friedrichsfelde hat freilich nun die 11- Bahn faum einer der Anwesenden daran eine Entlastung jenes Straßenzuges gebracht. Auch wir benutzen den Weg unten durch", um zu den Reizen dieses Bezirks zu gedacht haben, daß der Preis von 25 Pf. für die Fahrt gewissermaßen ein gelangen. Es sind dies der Stadtpark, der Schloßpart historischer sei: vor etwa 40 Jahren fuhr Friedrichsfelde und der Schloßpart Biesdorf, das die Neue Berliner Pferdebahn vom Spittelmarkt nach Lichten zum Bezirk Lichtenberg gehört und dessen Name in letzter Zeit des berg für 25 Pf. Ein Merkmal für die Miesmacher, die alles Gute öfteren genannt wurde. Namentlich der Park von Friedrichsfelde einst von dem bekannten Marine- Direktor" für umsonst haben wollen! Der ländliche Charakter jener Ost- ist ein Juwel gegend war allerdings schon damals im Verschwinden und ein 1892 Raule angelegt, hat er im Laufe der Jahrhunderte sich prächtig ent­erschienener Vorortführer" schildert bereits Berlins ge- wickelt und bildet mit den ihn durchziehenden Waſſerläufen einen waltige Hand": hier der Zentralviehhof, dort die neue Wasser- stimmungsvollen Rahmen zu dem beinahe zweihundert Jahre alten hebestation, weiterhin die einer Stadt gleichende neue Irrenanstalt Schloß. und endlich die hochragende Kuppel der Begräbniskirche des städti­schen Zentralfriedhofes. Letzterer spielt als Ruhestätte vieler unserer Führer eine Rolle in unserer Parteigeschichte. Und noch eine besondere Verbindung zwischen dem werf­tätigen Volt und Lichtenberg besteht: in der Rittergutstraße, die an die agrarische Vergangenheit des Ortes erinnert, erhebt sich der Bau des Konsumvereins, jener mustergültigen Ein­richtung, die unsere Frauen und Mütter im Lebenstampfe stützt. Das in seinem ersten Wachstum dem reinen Nüglichkeitsstand­punkt huldigende Berlin hat auf Lichtenberg start abgefärbt und

Abteilung 109 Friedrichshagen!

Montag, den 23. Februar, 20 Uhr, im Lokal Stadttheater am Marktplatz:

verhandlung ſehr ſchnell ihren Abschluß. Zörgiebel beſtätigte, daß Oeffentl. Frauenversammlung

er von dem Angeklagten geschlagen worden sei, auf sämtliche übrigen Zeugen verzichtete sowohl der Staatsanwalt als auch der Ver­teidiger. Die fommunistischen Zeugen, äußerst ungehalten darüber, daß sie nun doch nicht vernommen werden sollen, fonnten nur mit Mühe dazu bewogen werden, das Gerichtsgebäude zu verlassen und hielten sich schadlos, indem sie außerhalb des Gebäudes einen ,, Demonstrationszug" formten. Es ist nur zu begrüßen, daß Dr. Litten mit seiner beabsichtigten politischen Demonstration im Gerichtssaal ebenso wenig Glüd hatte, wie Dr. Apfel. Vielleicht vergeht beiden in Zukunft die Lust, die deutsche Justiz für die Agi­tationszwecke der Kommunistischen Partei zu mißbrauchen.

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Evangelische Kirche und Friede.

sedis

Ju der evangelischen Kirche darf nicht mehr über den Frieden gesprochen werden. Das war wieder einmal der Eindrud, den die Teilnehmer an einer Gemeindeversammlung der Philipp- Melanchthon- Kirche in Neukölln mit

nach Hause nahmen.

Es spricht Genossin Paula Kurgaß über das Thema: ,, Die Frau im dritten Reich",

Nicht Pole, nicht Deutscher .

Die Tragit eines ordentlichen Mannes.

Daß Sport und Jugendpflege durch unsere Genossen träftig gefördert worden sind, ist selbstverständlich. Einer Er­scheinung auf diesem Gebiete möchten wir speziell gedenken: es ist die Walderholungsstätte Ravenstein , nördlich von Friedrichshagen gelegen. Ein richtiges Märchenschloß, am murmeln­den Bach gelagert und rings von Grün umgeben ein Jung­brunnen, der den Stadtkindern Gesundheit und Heiterkeit des Herzens verleiht. Die benachbarten Außenbezirke Kaulsdorf und Mahlsdorf sind sehenswerte Leistungen des Neu Berlinischen Klein­Agrariertums.

Der durchlöcherte Mieterschutz.

Achtung bei Wohnungstausch!

Bom 1. April d. 3. ab freten, wie wir dem Mieterschuh" entnehmen, verschiedene einschneidende Bestimmungen in der Wohnungswirtschaft in Kraft.

Nach der Notverordnung vom 1. Dezember 1930 find Wohnungen, die( für Berlin ) eine Friedens miete von 1800 Mart und mehr aufweisen, dann vom Mieterschutz- und Reichs­mietengesetz ausgenommen, wenn ein Bertrag über sie neu nach dent 1. April 1931 abgeschlossen wird; ebenso Wohnungen in Neu= bauten, auch mit öffentlichen, insbesondere Hauszinssteuermitteln, ohne Rücksicht auf die Höhe der Mieten. Diese Herausnahme aus dem Mieterschutz gilt nur dann nicht, wenn im Falle eines Tausches die Mieter in die beiderseitigen Mietverträge eintreten. Es ist also beim Tausch nach dem 1. April 1931 streng darauf zu achten, daß feine neuen Mietverträge abgeschlossen werden, sondern der Tausch­partner lediglich in den Bertrag feines Borgangers eintritt. Nur in diesem Falle erhält er fich den Schuß des Mieterschuhgesehjes ind des Reichsmietengesetzes.

dear

Durch die Notverordmung vom 1. Dezember 1930 ist vom

1. April 1931 ab auch die Wahl der gesetzlichen Miete an

Stelle einer vertraglich vereinbarten Miete start einge­

Der Fall entbehrt nicht einer gewissen Tragit", meinte mit Recht der Staatsanwalt vor dem Schöffengericht Berlin- Mitte. Es war die Tragit eines Mannes, der zwischen den Nationen steht, nicht Deutscher und nicht Pole ift. Franz Grz, wurde als Kind deutscher Eltern in der Umgebung von Bojen geboren, hat für fein deutsches Vaterland als Kriegs­freiwilliger an der West- und Offfront gekämpft und in russischer Gefangenschaft den Stichtag für die Option versäumt, ist Deutscher durch seine Muttersprache und Zugehörigkeitsgefühl zu Deutschland , formell aber Pole. Die Besonderheiten des tragischen Falles, die diesen deutschen Polen wegen schwerer Urkundenfäl­schung, Betruges und intellektueller Urkunden- chränkt. Bisher konnte in jedem Mietverhältnis über Wohn­fälschung auf die Anklagebank brachten, wollen erzählt sein. Vor dem Kriege lebte Grz. mit seinen Eltern, geborenen Bosenern, in Westfalen . Am 20. April 1915 rückte er als Kriegs­freiwilliger ins Seer ein, 1917 geriet er in russische Gefangenschaft. Erst im Oktober 1920 fehrte er nach Deutschland zu seinen Eltern in Westfalen zurüd. 1922 verzogen seine Eltern nach Posen. 1923 fuhr er zu ihnen auf einige Monate zu Besuch, wurde aber zum polnischen Militär eingezogen und desertierte. In Ratibor überschritt er die deutsche Grenze, arbeitete zuerst unangemeldet auf einem Gute als Melker, dann auf einem anderen Gute, und als er sich hier polizeilich anmelden mußte, nannte er sich Robert Petuhl, erhielt seinen Bolizeianmeldeschein und war feitdem nicht mehr Franz Grz., sondern der deutsche Staatsangehörige Bekul. Als solcher erhielt er seine Invaliden- und Steuerkarte, und als er arbeitslos wurde, auch seine Erwerbslosenunterſtügung. Als Pekul verbüßte er zwei kurze Strafen wegen Bettelns und Landstreichens. Bon einer Frau, mit der er eine feste Wohnung in Berlin hatte, befam er ein Kind. Da er die Mutter seines Kindes heiraten wollte und aus Posen seinen Geburtsschein benötigte, erschien er dor Der Bund religiöser Sozialisten, Landesvereinigen Tagen bei der Polizei und schenkte reinen Wein über seine band Preußen, der uns diese Schilderung übergibt, bemerkt Berson ein. Er wurde verhaftet und vors Schnellschöffengericht hierzu: Wie lange werden die Proletarier, die in den meisten gebracht. Kirchengemeinden des Berliner Nordens und Dftens die große Mehrzahl bilden, diesen Geist in der Kirche noch dulden?

Pfarrer Müller- Schlomka aus Tempelhof hatte einen Vortrag über ,, Religiöse Erziehung innerhalb der Familie" gehalten, in dem er die eigentlichen Probleme diefes Themas sehr vorsichtig streifte. In der Aussprache betonte Genosse Pfarrer Rad wit- Neukölln, daß jeder Versuch einer chriftlichen Erziehung scheitern müßte, wenn Die erwachsenen Christen selbst die Forderungen Jesu nicht ernst nähmen. Während diese Ausführungen noch mit leisem Murren angehört wurden, kam es zum offenen krach, als Genoffe Radwig weiter darauf hinwies, daß die Erziehung zur Friedensarbeit, zum Pazifismus, ein unentbehrlicher Bestandteil christlicher Erziehung sei. Fier unterbrach der Leiter der Bersammlung, Pfarrer S. Schulz- Neukölln, den Redner und forderte ihn auf, zur Sache zu sprechen und nicht sozialdemokratische Lehr­fäße" vorzutragen. Auf den Einwand, daß es sich nicht um sozial­demokratische Lehren, sondern sondern um flare Forderungen des Evangeliums handele, wurde Pfarrer Radwig in der Versammlung feiner eigenen Gemeinde das Wort entzogen, und die Ver­jammlung trok des Protestes zahlreicher Zuhörer ohne Schlußwort des Referenten und ohne Beachtung der Wortmeldungen zur Ge­schäftsordnung geschlossen.

Funkwinkel.z

Zu seiner Rechtfertigung erklärte der Mann, er habe nie­mals für Polen optiert und deshalb angenommen, er sei deutscher Staatsangehöriger. Natürlich war das falsch. Er ist Pole, weil er nicht für Deutschland optiert hatte. Er mußte das, sonst hätte er nicht unter fremdem Namen zu leben brauchen. Der Fall wird aber dadurch nicht minder tragisch. Der Staatsanwalt beantragte einen Monat Gefängnis. Das Gericht sprach Franz Grz. von der Anklage des Betruges frei, da er einen Anspruch auf Erwerbslosenunterstüßung gehabt habe, und urteilte ihn wegen Urkundenfälschung zu zwei Wochen Gefängnis. Die Frage der Bewährungsfrist blieb offen; der Haftbefehl wurde aufgehoben. War die Verhaftung dieses Mannes, der mit Frau und Rind fefte Wohnung hat, überhaupt erforderlich?

Um die Heimannsche Bibliothek.

Der erste Teil der Hörspieldichtung Der letzte Akt" von Hans Kyjer erlebt im Berliner Sender seine Uraufführung. Die Trilogie behandelt die hundert Tage nach der Flucht Napoleons von Elba . Hier reicht die Handlung bis zum Eintreffen der Nachricht auf den Wiener Kongreß . Kyser sucht eine neue Form des Hör­spiels. Die Szenen sind kurz. Sie sollen nur Charakteristisches geben und zeigen die Dummheit, Beschränktheit und Bosheit der Großen auf dieser Fürstenversammlung, sie zeigen auch die Frag- Wir werden vom Bezirksamt Mitte um die Aufnahme würdigkeit eines Diktators, selbst wenn es ein Napoleon ist. Sie des Folgenden gebeten: In der Ausgabe des Abend" Dom werden durch eine Conference in Verse verbunden. Die Rolle des 19. Februar befindet sich unter der Ueberschrift Die Heimannsche Conferenciers übernimmt die Zeit. Zuerst wirkt diese Form wie Bibliothek in Gefahr die Mitteilung, daß beabsichtigt sei, die eine Verlegenheitslösung, die über das Problem von Zeit und Drt Bücherei ,, aufzuheben". Dazu wäre zu sagen: Ob während der Zeit im Hörspiel hinweghelfen soll. Aber es fommt Keyser nicht darauf der schwersten wirtschaftlichen Not die Notwendigkeit gegeben sein an, ein historisch echtes Porträt zu liefern, sondern von ihr aus die wird, diese Bücherei vorübergehend zu schließen, wird im Gegenmart zu belichten und Barallelen zu ziehen. Zu diesem Rahmen der gesamten Sparmaßnahmen zu erwägen sein. Gegen 3med sind die Zeit und die lustige Berfon eingeführt. Ihre Reden eine Aufhebung wird das Bezirksamt unter allen Umständen Stellung find die Hauptsache. Der letzte Art? Nein, denn dieses Spiel geht nehmen. Wenn eine Reduzierung der Büchereien im Bezirk Mitte endlos weiter. Bar der Weltkrieg der letzte Ati? Knfer versucht notwendig ist, so wird eher erwogen werden, die Heimannsche der Geschichte die Schminke abzuwaschen und die Gefichter in ihrer Bibliothek durch die hinzunahme der früheren Biblio Wahrheit zu zeichnen. Anser tommt zu dem Resultat: alles Schmin- thef der Gesellschaft für ethische Kultur zu vergrößern bel, alles Bose, alles Theater! Während die Mächtigen tanzen und und die kleine Bibliothek in der Rungestraße zu schließen. fich vergnügen, verhungern die anderen oder lassen sich auf den Schlachtfeldern zerfleischen. Was sich wandelt, sind nur die Namen und die Titel. Pessimismus ist das Zeichen dieser Dichtung. Kyser führt Regie. Sie ist sehr eraft und gefeilt in der Behandlung des Bortes F. Sch.

Billiger Sonnabend im 3oo. Am heutigen Sonnabend, 21. Fe­bruar, toftet der Eintritt in den Zoologischen Garten von 2 Uhr nachmittags ab nur 50 Pf. für Erwachsene und 25 Pf. für Kinder, ebenso im Aquarium,

räume jeder Vertragsteil die gesetzliche Miete an Stelle der vertrag lichen Miete wählen, was eine wirksame Handhabe gegen Miet­Eine Reihe nucher, wenigstens bei langfristigen Berträgen, war. von Bestimmungen, die nur im Sinne des Vermieterschutzes und nicht des Mieterschutzes lauten, deren Ausführung hier aber zu weit führen würde, heben dieses Recht des Mieteres teilweise auf. Es iſt darum notwendig, daß jeder Mieter, der eine von der gesetzlichen Miete abweichende vertragliche Vereinbarung hat oder zu einer ver­traglich vereinbarten, insbesondere höheren Friedensmiete wohni, es sich jetzt noch überlegt, ob er nicht an Stelle dieser vertraglichen Bereinbarung die gefeßliche Miete wählt. Dies kann aber ohne Einschränkung nur noch bis zum 31. März 1931 dergestalt geschehen, daß bis zu diesem Tage die schriftliche Erklärung( ,, an Stelle der vertraglich vereinbarten Miete wähle tch die gesetzlicze Miete des§ 1 RMG.") bei dem Vermieter eingeangen ist.

Die Ausstellung von Arbeiten des Caienkunstkursus im Trep­tower Rathaus bleibt am heutigen Sonnabend bis abends 8 Uhr geöffnet.

Seinen 80. Geburtstag begeht am 21. Februar ein alter und treuer Abonnent unseres Blattes, Karl Rochlik, Lichtenberg , Jungstr. 2. Rochlitz war schon Leser des Sozialdemokraten", der Freien Presse" usw. Dem Jubilar unsere besten Glückwünsche!

SEJ

Sozialistische Arbeiterjugend Groß- Berlin

infendungen für diese Rubrik nur an bas Jugendfefretariat Berlin G 68, Lindenftraße 3

Kaffierer Kursus heute, pünktlich 19% Uhr, im Jugendheim Lindenstr. 4. Alle Rassierer müssen teilnehmen.

Streichorchester Groß- Berlin: Pflichtprobe heute, 18 Uhr, im Seim Lorking­Ede Graunstraße( U- Bahnhof Boltastraße).

Konferenz der Jugendbeiräte, Bezirksvorstand der SAJ. uub Kreisleiter der Partei. Heute, 19% Uhr, in der Wohlfahrtsschule( nicht Filmsaal des Barteivorstandes), Berlin SW. 68, Lindenstr. 3,. Sof, 3 Treppen rechts. Genoffe Künstler spricht über: Die Aufgaben der Jugendbeiräte in der GU3." Ausgabe des Materials für die Generalversammlung.

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Heute, Sonnabend, 21. Februar: Frankfurter Viertel: Besichtigung der Vorwärts"-Drudevei. 17 Uhr Balten­Druderei. 17 Uhr Lindenstr. 3, II. Sof. plak. 18 Uhr Lindenstr. 3. Stralauer Viertel: Besichtigung der Borwärts"- Rottbuffer Tor: Briger St. 27-30. Besprechung der Generalversammlung. Luisenstadt: Waffertorstr. 9. Licht­bilder: Eine Wanderung durch Italien ". Lichtenberg - Nord: Gunterstr. 44. Funktionärsizung. Buchholz: 20 Uhr Rote Ece". Krematoriumsführung. Brig : Morgen Fahrt zur Krampe. 7 Uhr Jahn- Ede Rudower Straße. Werbebezirk Tiergarten : Beginn der Arbeitsgemeinschaft. 19 Uhr Lehrter Werbebezirk Prenzlauer Berg : Rusammenkunft aller Delegierten 20 Uhr Danziger Str. 62, B. 3. Werbebezirk Reutöln: Berbabezirtsfunktionärversammlung fällt aus.

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Häßlich gefärbten Zahnbelag beseitigt man wie folgt: Drilden Sie einen Strang Chlorodont- Bahnpaste auf die trodene Chlorodont- Zahnbürste( Spezialbürste mit gezahntem Borstenschnitt), bürsten Sie Ihr Gebig nun nach allen Seiten, auch von unten nach oben, tauchen Sie erst feht die Bürste in Wasser und spülen Sie mit Chlorobont- Mundwasser unter Gurgeln gründlich nach. Der Erfolg wird Sie überraschen! Der mik farbene Bahnbelag ist verschwunden und ein herrliches Gefühl der Frische bleibt zurüd Versuchen Sie es zunächst mit einer Tube Chlorodont Bahnpaste zu 54 Bf. Berlangen Sie aber echt Chlorodont und weisen Sie jeden Erjat dafür zurüd