um die Erpresser in eine Falle zu loden. Das Pafet verschwand cuf geheimnisvolle Weise, von den Tätern dagegen fehlte jede Spur. Als sich die Erpresser in ihren Erwartungen enttäuscht fahen, hagelte es wieder Drohbriefe.
Notruf der Radiohilfe.
Eine Feierstunde als Appell an die Oeffentlichkeit.
Bugunsten seiner Sozialen Radiohilfe veranstaltete die Ortsgruppe Berlin des Arbeiter Radio Bundes am Sonntagvormitag im Festsaal des Zentralinstituts für Erziehung und Unterricht eine Feierstunde, die auch durch den Rundfunk übertragen wurde.
Reichstagsabgeordnete Genossin Juchacz , die Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt, hielt die Ansprache:„ Es war", so sagte sie,„ eine
besonders dankens- und anerkennenswerte Tat des Arbeiter- Radio
Bundes, seinerzeit für die Blinden, Schwerkriegsbeschädigten, Siechen und anderen Insassen öffentlicher Anstalten sowie den vielen, vielen Arbeitslosen die Soziale Radiohilfe zu schaffen, die den Genannten kostenlos oder gegen Erstattung der Selbstkosten Empfangsapparate zur Verfügung gestellt hat. Aber auch diese gemeinnützige Arbeit, die von der Arbeiterwohlfahrt aufs stärkste unterstützt wird, leidet
Nur mit den Augen...
Die Schau der Leckerbissen.- Eine Siebenjährige als Meisterkochin.
Hochschwung raftelligleich ihre Eierfuchen, und eine Siebenjährige holte sich den 1. Preis, em Sparkassenbuch über 250 Mark und eine Reiseschreibmaschine, der 2. Preis von 200 Mart fiel auf einen Jungen, der dritte wieder auf ein Mädchen, dann gab es noch 15 Trostpreise. Den 1. Preis am 5 erd der Männer holte sich ein Zwanzigjähriger, 250 Mark und 5 Liter Kognak. Bei Musit, Tonfilmaufnahme und Blitzlichtphotographie ging das interessante Wettfochen unter einem Massenandrang von Zuschauern vor sich.
Die Kochtunstausstellung am Kaiserdamm zeigt der gastronomischen| zu liefern. Alles stand seinen Mann", die Jungens wendeten mit Herrlichkeiten viel, aber sie scheint fremd der Welt unserer Tage. Fasan und Damwild, Languste und Gänseleberpastate thronen wohlgeformt und fein gefüllt auf großen Silberplatten, und andächtig schiebt sich die traumhaften Gebilden vorbei. Die Menschen studieren die vornehm zahlreiche Besucherschar weitgeöffneten Blickes und Magens an diesen fremdländische Namensbezeichnung einer Languste à la Monte Carlo, einer Sauce bordelaise, eines Filet à la Tornedo, und einer meint dazu:„ dazu:„ Mensch, was ham wa von die scheenen Wörta, davon wird keena nich satt!" ,, Na, langen Sie doch zu, meine Herren, lange jenug stehn wa ja schon drum rum", meint ein anderer. Und was die beiden aussprachen, dachten all die vielen anderen. Ein bißchen seltsam mutet ja vielleicht diese gastronomische Fatamorgana heute an, sehr gemischten Gefühlen gegenüberstehen. und die große Masse wird den fünstlerischen Spizenleistungen mit sehr gemischten Gefühlen gegenüberstehen.
Da haben beispielsweise geschickte Konditorenhände aus Tee
gebäck einen Funkturm gebaut, daneben erſtand aus Zwiebäcken das Brandenburger Tor , dann gibt es Badware ans aller Herren Länder zu sehen, Mohnsemmeln aus Schlesien , Buchteln ( Dampfnudeln) aus Wien in Schweizer Zopf, die Dresdener Zeilenfemmel, Brote aus allen Gauen und allen Schattierungen. Während die Hotelköche kulinarische Kunstwerte zeigen, bieten die Bierlokale die echte Berliner Küche mit Boulette, Riesenbockwurst. Spizbein und Brötchen- Vitrine. Eine„ lebende Speisekarte" enthält alle Gerichte, die im Ausstellungsrestaurant zu haben sind, portionsweise. Instrul tip ist vor allem die Diätküche, die jede Art der Diät in richtiger und vor allem abwechslungsreicher Zubereitung zeigt; die mehl und zuckerfreie Kost für den Diabetifer, die gewürz- und säurearme Nahrung für den Nierenkranken und die durch Schaben, Passieren oder Quetschen leichtestverdaulich gemachte Küche des Magentranten. Man zeigt an einem Grundgericht die verschiedenartige Zubereitung, dazu die Ergänzung durch Obst in roham oder gefochtem Zustand, Gemüse, Käse und Backware. Leider stellt die abwechslungsreiche Speisenkarte des Diätlebenden wieder allerhand Forderungen an den Geldbeutel, sonst leidet sie unweigerlich an größter Monotonie. Ein Riesenblumenstrauß, aus Marzipan geformt, wirft äußerst lebendig, und die Dekorationsfünfte der Fleischerfachschule formen Sped stückchen und Aspit, Gurkenspalten und Zungenſcheibchen zu blumenhaften Gebilden. Es sollen aber nicht nur Fachleute ihr Können zeigen, sondern im Wettkochen um den goldenen Quirl treten an 250 Gasherden täglich ebenso viele Amateure der häuslichen die vorgeschriebene Mahlzeit in der fürzesten Zeit, bei sparsamstem Gasverbrauch schmackhaft zubereitet. Das Kampfgebiet ist aber nicht nur der Hausfrau vorbehalten, sondern man will auch die Talente von Mann und Kindern auf diesem Gebiet fennen lernen.
jetzt schwer unter der Ungunst der Zeit und die Berliner Ortsgruppe und zwar nicht nur an die kommunalen und staatlichen Instanzen, sondern vor allen Dingen auch an die Radio industrie, um auf diese Weise die Mittel für ihre Weiter arbeit zusammenzubekommen. Sie hat ein Recht auf ideelle und materielle Unterſtüßung. Die Ortsgruppen des Arbeiter- RadioBundes wünschen und hoffen, daß nach dieser Feier Anerbieten eingehen, die die Tätigkeit der Radiohilfe erweitern und erleichtern. Wir wenden uns deshalb mit dieser Feier nicht nur an die Arbeiterschaft, sondern an alle Hörer, die über die Soziologie der arbeitenden Klaffe nachgedacht haben. Aus den Veröffentlichungen des Bundes ist zu ersehen, wievielen Menschen die Arbeiter- Radiohilfe tatsächlich schon geholfen hat; sie will weiter helfen und kann deshalb nerlangen, daß man ihr die Mittel gibt, um helfen zu können." Ein auserwähltes, fünstlerisches Programm umrahmte diese, mit starkem Beifall aufgenommene Ansprache. Das Bach- Streich orchester unter Leitung von Otto Wolfgang Herbert streute mit feinem tieffühligen Musizieren feierlichen Glanz über das start bewegte Haus. Während Paul Graez mit Tucholskys rührendem Gedicht Mutters Hände" und dem„ Horch auf!" des Düsseldorfer Arbeiters Paulus meisterhaft die Ueberleitung vom Draußen zum Drinnen schuf, führte Tony van Eyds stiller, sanft mahnender Ernst die Zuhörer mit einem Stück aus Walter Bauers„ Dieb" in die Zeit des Krieges zurück. Alfred Beierle las mit gebändigter Kraft und verteilter, das Verständnis vermittelnder Nüanzie- Kochkunst zum edlen Wettbewerb an. Preisgefrönt wird, wer rung den Hymnus des Karl Kraus an Immanuel Kant : 3um ewigen Frieden" und Herweghs Strophen aus der Fremde. Immer, wenn Beierle dem Friedensgedanken dienen kann, ist er groß und einzig, und weiß die Zuhörer zu packen. So auch hier. Gertrud Ensold aber riß mit ihrem unbändigen, dem freudigen Leben und dem hellen Tag gehörenden Temperament die Hörer aus dem tragischen Moll in das lebensnahe Dur, während die Aktuelle Kleinkunstbühne mit den scharfen Sprachrhythmen von Dehmels„ Mahle Mühle, mahle!" wieder den Anschluß an Gegenwart und Zukunft, Arbeit und Kampf, fand. Dankbares, uneingeschränktes Lob gebührt allen diesen Künstlern, die sich aus reinem Idealismus dem Wert gewidmet haben.
Tennismeister Drenn verurteilt. Seine Behauptung unwahr, feine Berufung verworfen. In dem Prozeß gegen den Tennismeister Daniel Brenn vera fündete die Straftammer nach der Vernehmung mehrerer Zeugen und nach längeren Ausführungen der Rechtsanwälte Alsberg und Sack das Urteil.
Die Berufung des Angeklagten Prenn wurde auf feine Rosten verworfen. Der Vorsitzende erflärte, daß es dem Gericht im strafprozessualen Verfahren völlig gleichgültig sei, ob der Tennismeister Brenn die internationalen Amateurbedingungen eingehalten habe oder nicht. Erwiesen sei durch Beweisaufnahme, daß er tatsächlich mit der Firma Hammer in Verhandlungen über die Zahlung von 3000 Mart gestanden habe, so daß eine Behauptung, daß die Firma gelogen habe, unwahr sei. Das erste Urteil, durch das Brenn wegen verleumderischer Beleidigung, zu 300 Mark Geldstrafe verurteilt wurde, müßte daher in vollem Umfange aufrechterhalten werden.
Brenn hatte, um es kurz zu wiederholen, gegen die Tennis fchlägerfabrik Hammerwerte in Mergentheim eine Privatbeleidigungsflage angestrengt, weil diese Firma die Behauptung aufgestellt hatte, daß Prenn für das Spielen mit Rafetts dieser Firma eine Honorierung gefordert habe. Brenn habe erklärt, gegen eine Zahlung von 3000 Mart und Lieferung von 35 Schlägern ausschließlich die Fabrikate der Tennisschlägerfabrik Hammerwerke zu bemuzen. Brenn bestritt die in einem Artikel in der Deutschen Sportartikelzeitung" erhobenen Vorwürfe der Hammerwerke und bezichtigte die Tennisschlägerfabrik der Lüge. Er erhob Privat beleidigungsflage. Die Firma strengte Widerflage megen verleumderischer Beleidigung an. Tennismeister Brenn legte gegen das Urteil, das auf 300 Mart Geldstrafe lautete, Berufung ein, die nunmehr verworfen wurde.
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Der Brandenburgische Berkehrs- Verband( Borsigender: Ober: bürgermeister Dr. Fresdorf Brandenburg) tagt am 21. und 22 März 1931 in Potsdam . Am Sonntag, dem 22. März, um 11 Uhr, veranstaltet der Verband eine öffentliche Versammlung im ,, Konzerthaus ", Kaiser- Wilhelm- Str. 25, mit folgenden drei Vorträgen:„ Siedlungsprobleme der Gegenwart"( Stadtbaurat DiplomIngenieur Erbs, Brandenburg a. d. 5.),„ Die Provinz Brandenburg im Netz der Fernverkehrsstraßen Deutschlands "( Handelskammersyndikus Dr. Bauer, Brandenburg a. d. 5.) ,,, Was ich in der Mark suchte und was ich fand"( Redakteur Walter Trojan, Berlin ). Am Sonntag vormittag um 9 Uhr findet eine Besichtigung der vorgeschichtlichen Abteilung des Potsdamer Heimatmuseums und des Garnisonmuseums statt.
Chaplin in Wien . Charlie Chaplin traf am Montagnachmittag auf dem Franz- Josefs- Bahnhof in Wien ein. Er wurde von Vertretern der Presse und einer großen Menschenmenge begeistert begrüßt.
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Der Sonntag war dem Wettbewerb der kochenden Männer, Jungens und Mädels gewidmet, und es gab einen Mordsspaß, als diese Außenseiter des Kochherdes starteten. 159 Männer zwischen 20 und 50 erhielten folgendes Diktat: Blumenfohlsuppe, Kalbsroulade mit Mattaroni und Sahnensauce und rote Grüße mit Vanillensauce, 80 jugendliche Vertreter der neuen Generation hatten Schokoladenjuppe, Giertuchen und Aprikosenkompott
Funkwinkel.z
Bor ungefähr zwei Jahren wurde Verdis„ Don Carlos cus dem Deutschen Opernhaus auf den Berliner Sender übertragen. Am Sonntag erlebte das Werk seine Aufführung als Sendeoper. reduziert. Nach Schillers Drama gearbeitet, betont sie weniger die Man hatte die fünfattige, etwa 3½ Stunden dauernde Oper stark dramatischen als die lyrischen Partien. Der erste Att ist hinzugefügt, er bringt ein großes Duelt zwischen Carlos und Elisabeth in Paris . So wurden durch die Streichungen die Handlungsmomente wenig berührt, es fielen lyrische Stellen, um die es allerdings schade ist. Don Carlos", drei Jahre vor" Aida " entstanden, zeigt bereits die Loslösung Verdis vom alten Opernstil, den Verzicht auf die fest gefügte Nummernform, den Uebergang zur fließenden Melodit. Das Neue offenbart sich vor allem in der Partie des Königs. So bleibt der ,, Don Carlos " in einem Verdi- Zyklus ein wichtiges Element schon in stilistischer Beziehung, ganz abgesehen von seinen musikalischen Schönheiten. Die Aufführung leitete Rudolf Hindemith etwas herb, das Rhythmische stärker betonend als das Melodiöse. Ausgezeichnet der König Ludwig Hofmanns und Domgrafaba enders Posa, der allerdings sehr pastos singt. Joseph Schmidt als Carlos ist schon in ihm besser liegende Bartien her. ausgetreten. Die Stimme flang falt. Sonst bringt der Sonntag Dajos Bela und Ilja Livschat off mit gut zusammengestellten fast ausschließlich Mufit, unter anderem die beiden schönen Kapellen Unterhaltungsprogrammen. Vielleicht bedeutet die Einstellung auf Musit die beste Lösung der Programmfrage am Sonntag.
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Der eiserne Schraubendampfer Hurricana" zwei Stizzen, die ins Am Montag liest Sigismund v. Radekky aus seinem Buch Groteske stilisiert werden. Die Wahrheit zeigt sich erst im Parador!", nach dieser Weisheit des Dichters Ostar Wilde scheint sich der Verfasser zu richten, aber weder Formulierung noch Inhalt fönnen überzeugen. Das Resultat find nett geschriebene und unterhaltende Feuilletons, Einfälle des Augenblicks, die aber über diesen Abteilung wird der berühmte Polarforscher Reter Freuchen über Augenblick hinaus kaum Bedeutung gewinnen. In der Aktuellen Grönland ausgefragt. Ein Kenner des Landes, der Bewohner, ihrer Sitten und Gebräuche spricht. Es handelt sich um feine AnaInse mit großem Apparat, sondern eher um persönliche Impresfionen, die wegen ihrer Unmittelbarkeit um so stärker wirken. Beter Freuchen will niemals durch irgendeine Geste Eindruck machen. Das Erlebnis, das wissenschaftliche Erkenntnisse untermauert, steht im Mittelpunkt. Je größer die Persönlichkeit, desto schlichter die Allüren. Jedenfalls trifft dies bei Freuchen zu. Als Erjaz für den ausgefallenen Vortrag Stätten des Alltags" spricht der Filmregisseur Heinz Karl Heiland über Filmaufnahmen auf dem Meeresgrund". Nach einer eingehenden Beschreibung der Unterwasser- Photographie fommt Heiland zu seinen persönlichen Erlebnissen, und hier gewinnt der Vortrag immer mehr an Interesse. Der Abend bringt eine Wiederholung des StraußLanner- Konzerts. Damit erkennt die Funkstunde die Notwendigkeit, gute Beranstaltungen zu wiederholen.
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F. Sch.
4. Nacht der Sechstage.
Rieger- Maczynski rücken stark auf.
Am Abend des vierten Tages war die Halle gut besucht. Die
beiden Nachmittagswertungen verliefen vollkommen ruhig. Schön, Pijnenburg Goebel, Tiez, Dinale, Pijnenburg, van Buggenhout, Krüger, Dinale, Miethe, Faudet und Goebel hießen die Spurtsieger. Lebhafter ging es in der Abendwertung zu. Nachdem Schön den ersten Spurt geholt hatte, stieß im zweiten van Kempen vor. Doch waren seine Ausreißversuche nicht mit Erfolg gefrönt. Mehr Glüd hatten die weit zurüdliegenden van Hevel van Buggenhout, Bolte- Hürtgen, Faudet- Marcillac und Manthey- Nickel, die je eine Verlustrunde gut machten. Auch Rieger- Maczynski und Krüger- Funda holten sich eine Runde zurück. Damit war die Rundenholerei jedoch noch nicht beendet.
Nachdem auch van Kempen- Ehmer eine Runde erobert hatten, war der Stand der folgende: Die Spize: Pijnenburg- Schön 154 Buntte, 1 Runde zurüd Rieger- Maczynski 61 Punkte, 2 Runden zurüd Dinale- Goebel 170 Punkte, 3 Runden zurüd Krüger- Funda 78 Punkte, Tiez- Thollenbeef 67 Punkte, 4 Runden zurüd MantheyNickel 68 Punkte, 7 Runden zurüd Kroll- Miethe 55 Punkte, 9 Runden zurüd Faudet- Marcillac 63 Puntte, 10 Runden zurück van Kempen - Ehmer 107 Punkte, 12 Runden zurüd van HevelDan Buggenhout 69 Punkte, 13 Runden zurüd Wolfe- Hürtoon 42 Punkte.
Volksschule wird renoviert.
Troh schwerer Finanzlage die Mittel bereits bewilligt.
Der schlechte bauliche Zustand der 20. weltlichen Volks. schule in der Waldemarstraße 77, Bezirk Kreuzberg. hat den magistrat veranlaßt, trotz der ungünstigen Finanzlage der Stadt einen Rostenanschlag über die notwendigen Renovierungsarbeiten ausarbeiten zu lassen. Der Kostenanschlag sieht einmal die Teilelektrifizierung der Schulräume, bei denen sie am notwendigsten erscheint, zweitens die Instandsetzung der besonders schlechten Klaffen
räume vor.
wendigen Mittel werden dem Bezirkshochbauamt Kreuzberg in diesen Der Kostenanschlag schließt mit etwa 16 000 Mart ab. Die notTagen überwiesen. Mit den Arbeiten wird deshalb auch schon in den nächsten Tagen begonnen werden können..
Zwei Bergarbeiter umgekommen.
mien, 16. März.
Jn der Kohlengrube der Diosgyörer Eisenwerfe bei mis. to13 ftürzte ein Schacht ein und begrub mehrere Arbeiter. 3 wei Arbeiter fonnten nur mehr als Leichen geborgen werden. Die übrigen wurden gerettet.
Die Ursache der Todesnebel.
Die rätselhaften belgischen Todesnebel, durch die im Dezember vorigen Jahres zahlreiche Bewohner des Maas- Tales das Leben einbüßten, sind nunmehr in ihrer Ursache aufgeklärt. Giftige Abgase mehrerer chemischer Werke im Maas - Tale hatten sich mit dem üblichen Naturnebel vermischt. Vermutlich were den die Hinterbliebenen der etwa 60 Todesopfer, die die Katastropha forderte, Schadenersatzklage gegen die Leitung der betreffenden Fabriken anstrengen; es war von diesen, entgegen den gesetzlichen Bestimmungen, nicht für die vorzeitige Unschädlichmachung der giftigen Abgase Sorge getragen worden.
Entgegen vieler bürgerlichen Zeitungen, die sich in phantastischen Ausdeutungen der Katastrophe gefielen, hat der Vorwärts" von allem Anfang an den Standpunft eingenommen, daß es sich Vorwärts hat also mit seiner Auffassung recht behalten. mir um giftige Abgase der chemischen Fabriken handeln tonne. Der
Erfolgreiche Razzia auf Diebe.
Um Montagabend gegen 8 Uhr wurde in verschiedenen Lofalen in der Nähe der Pfandtammer in der Neuen Schönhauser Straße eine Razzia durchgeführt. Kriminalbeamte hatten festgestellt, daß dort ein lebhafter Handel mit gestohlenem Gut stattfand. Als die Beamten in die Lokale eindrangen, versuchten angehalten und auf das Polizeipräsidium gebracht. Bei dem einige Leute zu flüchten. Im ganzen wurden 25 Personen Durchsuchen der Lokale fand Schreibmaschinen, Grammophonapparate, Ferngläser und Diebesgut, das hier verkauft werden sollte. Unter den Angehaltenen find eine ganze Anzahl Diebe und Hehler mit festgenommen worden. Selbstmord eines Reichswehroffiziers.
man
anderes
Parchim ( Mecklenburg ), 16. März. In seiner Privatwohnung wurde heute morgen der 35jährige Schwadronchef und standortälteste Offizier der Garnison Parchim , Rittmeister von Woŋna, erschossen aufgefunden. Es liegt offenbar Selbstmord vor. Was den als tüchtig und pflichtgetreu bekannten Offizier zu dieser Tat getrieben hat, ist noch nicht auf
geflärt.
.... auch an Konservengemüse MAGGISWürze
Schon wenige Tropfen genügen•