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Die Tragödie im Eismeer. Tetzners

Die Biting" von Pulver auseinandergeriffen.

17. März.

Mordauto.

Die Explosionstataſtrophe auf dem Robbenfänger Biting" Der Mörder durch seine Frau und den Hauptzeugen schwer belastet.

Im Tegner Mordprozeß wurde dann die Ehefrau Emma Tegner| aus und sah nach dem Motor. Darauf forderte er auch Driner auf, vernommen. Sie erklärte schluchzend, daß sie mit ihrem Mann ganz gut gelebt habe und berichtet dann weiter, wie es zu der Versicherung radunfall sehr viel mit den Nersen zu tun gehabt habe, so daß ihre ihrer Mutter geftommen sei und wie sie im Anschluß an einen Motor­willenstraft geschwächt gewesen sei und sie alles getan habe, was ihr Mann von ihr perlangte. Borsigen ber: Ist es richtig, daß Ihr Mann nach dem Tode Ihrer Mutter den Vorschlag machte, seine eigene Mutter mun auf 2000 M. zu ver­sichern?" Frau Tegner: Ja, wir wollten das tun, und mir wollten zu seiner Mutter ziehen. Ich wollte es nicht, und ich habe ihm noch gesagt: Es sterben nicht alle Menschen, die du versicherst." Er

fcheint auf eine Unvorsichtigtett beim Ausladen der Pulver­porräte zurückzuführen zu sein, die zu einer Eissprengung ge braucht werden sollten. Ein Mann der Besagung, der mit anderen die Ausladung, des Pulvers besorgte, rauchte dabei eine Pfeife, und es ist anzunehmen, daß ein Funke von der Pfeife in die Pulver­masse übersprang und diese zur Explosion brachte. Das Hinter teil des Schiffes wurde durch die Gewalt der Explosion abge­rissen und alle Personen, die sich in den hier gelegenen Kabinen befanden, sowie die Heizer im Maschinenraum wurden ins Wasser ft befanden, sowie die Heizer im Maschinenraum wurden ins Wasser geschleudert und sofort getötet. Wie viele Personen den Tod gefunden haben, steht noch nicht fest. Die Heldin des Tages ist die 16jährige Telegraphiftin der Funkstation auf Horse Island , eine Mis O'Bartlett, die 24 Stunden auf ihrem Bosten ausharrte, die ersten Nachrichten über die Katastrophe in die Welt hinaus­fandte und die Absendung von Rettungsschiffen veranlaßte.

Bisher 118 Mann gerettet.

New York , 17. März.

Aus St. Johns , Neufundland , wird gemeldet, daß die Zahl der Geretteten des Dampfers Biting" fich auf 118 erhöht hat. Das Schicksal der übrigen ist unbekannt.

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Tiergarten macht sich schön.

Schloßpark Bellevue vorläufig geschlossen.

Nach dem Verschwinden der Schneedede werden die Anlagen in der Gegend des Luisendentmals im Tiergarten für einige Wochen gesperrt werden. In den dort befindlichen immergrünen Pflanzungen hat der starke Frost des Winters 1928/29 Schäden angerichtet, die nicht wieder ausheilen. Außerdem ist bei dem Alter und dem dichten Stande der dortigen Anpflanzungen ein teilweise stärkerer Rückschnitt sowie Entfernung und Ersatz des absterben­den Unterholzes erforderlich. Die Anlagen sollen im wesentlichen in ihrer bisherigen Form wiederhergestellt werden. Die gegenüber bem Denkmal befindliche große Pappelgruppe, deren Alters­erscheinungen sich neben Stammjäule in erheblicher Wipfeldürre

bemerkbar machen, müßte zur Bermeidung von Gefahren für den Fußgängerverkehr im Tiergarten sehr start getröpft werden. Da eine derartige Berstümmelung der Bäume mit Rücksicht auf den prächtigen Baumbestand der Umgebung sehr unschön mirten würde und ein befriedigender Dauerzustand damit doch nicht erreicht wird, fallen die Bäume im Einvernehmen mit der staatlichen Stelle für Naturdenkmalpflege entfernt und durch Neuanpflanzungen erfetzt

werden,

Der Schloßpart Bellevue muß mit Rücksicht auf den Infolge der Witterungslage start aufgeweichten Zustand der Wege im Interesse der Anpflanzungen fowie auch wegen Instandsetzungs­arbeiten bis auf weiteres für den Durchgangsverkehr geschlossen merden,

Brüning auf der Reichshandwerkswoche.

Am Dienstagnachmittag sprach bei der Festsigung der Reichshandwertswoche im Haufe der Berliner Handmerts­tammer in der Teltower Straße, das mit den Fahnen des Reiches who. Preußens geschmückt war, und im großen Saale die Banner des Berliner Handwerks zeigte, Reichskanzler Dr. Brüning. Er ging in seiner Rede von der allgemeinen Not.des Baterlandes aus, betonte aber, daß neben den anderen Ständen auch das deutsche Handwerk fest entschlossen sei, nicht zu verzagen und der Not Herr zu werden. Der Reichstanzler marnte vor einer Ueber­spannung der 3ollpolitit, wie sie von gewissen Kreifen angestrebt wird und betonte, daß eine Anfurbelung der Wirtschaft mur möglich sei, wenn von den Gewerbetreibenden jeder Art die Kraft des Berbrauchers richtig in Rechnung gestellt würde. Der Appell, in dieser Notzeit Opfer zu bringen, müsse sich an alle Schichten der Bevölkerung wenden, und er vertraue darauf, daß auch das Handwerk sich dieser Pflicht bewußt sein werde und nicht der Staatsfeindlichkeit zum Opfer falle. Die Rede des Reichskanzlers wurde mit lebhaftem Beifall aufgenommen.

Zugleich mit der Tagung der Reichshandwerkswoche wird der Reichsausschuß für Sachwerterhaltung durch Anstrich" mit 15 Wagen einen großen Werbeumzug durch die Berliner Stadtbezirke por­nehmen, um die Bevölkerung auf die große Bedeutung der An: wendung von Lacken und Farben hinzuweisen. Man hofft, auf diesem Bege dem gleichfalls von der Not der Zeit betroffenen Malergewerbe Aufträge zu verschaffen und vor allem auch Die Arbeitslosigkeit bei den Malergehilfen zu vermindern.

Ostern feine Kundgebungen.

aber antwortete mir:

mit 10- bis 15 000 m. bar Geld in der Tasche fann ich zu dem gelangen, was ich brauche.

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( Große Bemegung.) Borf.: Wie haben Sie das verstanden?" Frau Tegner( meinend): Ich habe angenommen, er wollte Gift beforgen."( Große Bewegung.) Bors.( sehr ernst und ein bringlich): ft das auch die Wahrheit, Frau Tegner? Ihre Aussage ist von einer furchtbaren Tragweite. Sie fann für Ihren Mann, der er boch noch immer ist, außerordentlich schädlich sein. Ist es die Wahr­heit?" Die Angeflagte nidt unter Tränen. Unter immer stärkerem Schluchzen schilderte Frau Tegner dann, wie ihr Mann, immer gegen thren Widerstand, die eigentliche Tat vorbereitet habe. Ich habe nie eingewilligt" schrie fie auf, und dabei blieb sie auch tros aller Borhalte des Borsitzenden. Schließlich war aus ihrer unter fortwährendem Beinen gemachten Aussage herauszuhören, daß sie wohl gewußt habe, mas ihr Mann vorhatte und daß sie auch wußte, wie sie fich nachher verhalten sollte, daß sie ihm aber niemals eine direkte Zusage gegeben habe. Es kam dann zu weiteren Vorhaltungen und Auseinander fegungen über die Frage, ob die Frau die Tat ihres Mannes direkt und bewußt unterstüßt oder nur stillschweigend gebilligt hat. Zu Beginn der Nachmittagssigung wurde unter allgemeiner Spannung

der Hauptzeuge, der 23jährige Schlosser Alois Ortner aus München vernommen, auf den Tehner den ersten Ueberfall ausgeführt hatte. Der Zeuge hatte in Norddeutschland und zwar in Berlin gearbeitet, und wanderte über Sachsen nach Süddeutschland , um zu seinen Eltern nach München zurückzukehren. Am 21. November 1929 furz vor of gab er einem herankommenden kleinen Wagen, wie es die Handwerks burschen immer tun, das 3eichen, daß er gern mitfahren wolle. Der Automobilist hielt auch an und fub ihn ein, mitzufahren, ftellte sich unterwegs als ein Leipziger Raufmann vor, der auch nach München wolle und behandelte ihn ungewöhnlich freundlich. Der Beuge schilderte dann, wie Tegner versuchte, ihn betrunten zu machen, indem er ihn freistellte, soviel zu trinfen, wie er molle. Kurz vor Ingolstadt bei dem Drt Geimersheim hielt Tegner plöglich an, ftieg

Wieder Rundenjagden.

Wilde Nacht im Sportpalast.

wertung in volltommen ruhiger Weise ausgetrubelt. Die Spurterften Wie nun schon gewohnt, murde auch die geftrige Nachmittags maren nacheinander van Kempen , Goebel, Pijnenburg, Goebel, van. Kempen , Thollembeef, Pijnenburg, Chmer, Dinale, Pijnenburg, und schließlich wieder van Kempen und Pijnenburg.

Am Abend waren Innenraum, Tribünen und Ränge wiederum gut besetzt. Die Abendwertung selbst bestritt das nun auf zehn Mannschaften reduzierte Feld ohne sonderliche Aufregung: Dinale, Miethe, Faudet, Miethe, Pijnenburg und Thollembeet be­legten die nicht im geringsten umfämpften ersten Blätze. Doch gleich Marcillac angesagt. Tietz- Thollembeet, Schön- Bijnenburg und im Anschluß an die Wertung begann der Tanz der Runden, von Goebel- Dinale beantworteten dieje Aufforderung damit, daß fie gegen bas übrige Feld eine Runde aufholten. Ohne viel Mühe gelang das auch van Hevel- pan Buggenhout, Faudet- Marcillac, Kroll- Miethe und Krüger- Funda.

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Die meisten Runden holten Dinale- Goebel auf, die viermal eine Bahnlänge wettmachten und sich so pon ihrem sechsten Play eine Runde zurück hinter das Spizenpaar Bijnenburg- Schön legiten. Auch Rieger Maczinski fonnten sich in diese Gruppe einreihen. Um 11 Ühr das Rundenholen hält an wird folgender Stand des Goebel- Dinale, Tiez- Thollembeet, Rieger- Maczynski, zwei Runden Rennens bekannt: Spize: Bijnenburg- Schön, eine Runde zurück zurück Faudet- Marcillac, drei Runden zurück Krüger- Funda und Manthey- Nickel, fünf Runden zurück Kroll- Miethe, fieben Runden zurüd van Kempen- Ehmer, van Hevel- van Bugghout.

Das

Was muß der Mieter von der Notverordnung wissen? Ende des Mieterschuhes?- Zu diesen Fragen veranstaltet der Mieterverein Charlottenburg im Reichsbund Deutscher Mieter e. V. am Donnerstag, dem 19. d. m., 20 Uhr, in Ahlerts Festsälen", Poli- Saal), und am Freitag, dem 20. d. m., 20 Uhr, in der Schulaula, Charlottenburg , Berliner Straße 88, Ede Brauhofstraße( Großer Charlottenburg, Sybelstraße 20/21, öffentliche Versammlungen, in welchen der Bundesvorsitzende, Volkswirt R. D. V. Frizz Dzieyk und Rechtsanwalt Dr. Georg Rüntel sprechen werden.

Im Hinblick auf die blutigen Borgänge bei dem vorjährigen Offertreffen der kommunistischen Jugend in Leipzig hat der zeipräsident von Berlin alle öffentlichen Kundgebungen unter freiem Himmel am 5. und 6. April, also auch das Reichsjugend­treffen der Kommunistischen Partei in Berlin verboten. Berjamm­lungen in gefchloffenen Räumen werden von dem Verbot nicht be­troffen.

Georg Matthes gestorben. In Schöneberg ist vorgestern amfer Genoffe und Mitarbeiter, der Abteilungsleiter in der Zeitungs­fegerei des Vorwärts", Georg Matthes, einem Lungenleiden erlegen. Schon im vergangenen Jahre fürchteten seine Freunde und Kollegen, daß Georg Matthes, der bis an die Grenze seiner Kräfte im Betrieb tätig war, den Keim des Todes in sich trage. Leider hat sich die Befürchtung als richtig erwiesen: er starb furz vor feinem 46. Geburtstag. Schon als junger Mensch war Matthes der Sozialdemokratischen Partei und der freien Gewerkschaft beigetreten, und in feiner Militärzeit 1907 bis 1909 hatte er, der schon vorher am ,, Borwärts" tätig gewesen war, deshalb mancherlei Schikanen au erdulden. Bon 1909 ab war er bann bis auf die Kriegszeit, in der er fast ohne Unterbrechung an der Front war Borwärts" Hause befchäftigt. Ein überzeugter Anhänger bes fozia listischen Gedankens, ein immer fröhlicher, arbeits- und hilfsbereiter Mensch, so wird er in unferer Erinnerung fortleben. Matthes läßt eine Bitme zurüd. Das Andenfen des Arbeitskollegen und Bartei­genoffen wird bei allen, die om Borwärts" tätig sind, in Ehren gehalten werben.

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im

Funkwinkel.z

Der Berliner Rundfunk sollte endlich über den Dilettantismus

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auszusteigen, legte ihm eine Decke neben den Wagen und sagte, er solle unter das Auto friechen und Del ablaffen, was der Hand­das Del abzulaffen, troch Oriner wieder hervor. Als er mit dem Ober­werksbursche auch bereitwilligst tat. Nach vergeblichen Bemühungen, törper wieder unter dem Wagen hervor war, bekam er plöglich einen Schlag über die Schulter und im nächsten Moment einen furcht­barenhieb über den Kopf. Nun merkte er, daß es um sein Leben ging. Es kam zu einem erbitterten Ringkampf zwischen ihm und dem auf ihm liegenden Tegner, der sich vergeblich bemühte, seinem Opfer einen AetherLappen por bas Gesicht zu drücken. Endlich gefang es dem trotz des Blutverluftes noch ungeschwächten Handwerksburschen, seinen Angreifer durch einen Schlag mit dem Schraubenschlüssel abzuwehren, sich zu befreien und zu flüchten. Der unglückliche Mensch hatte dann noch einen langen Leidensmeg zurüd­zulegen. Niemand wollte ihm, den in dem Kampf mit Tehner schwer verletzten und blutüberströmten Handwerksburschen, Glauben schenfen. Selbst nicht der Gendarmeriebeamte. Erst im Ingolstädter Krantenhaus, wo er schon schwer darniederlag, wurde man auf ihn aufmerksam und vernahm ihn, als inzwischen die Nachricht ge­kommen war, daß bei Regensburg ein Mann mit dem Auto verbrannt war. Nun hatte nämlich die Polizei Verdacht geschöpft, daß diese beiden Fälle zusammenhängen, fönnten und schenkte den Angaben Drtners Glauben.

der Umgebung von Regensburg und von Ettershausen, größtenteils Dann folgte hintereinander eine ganze Reihe von Zeugen aus Arbeiter, die in den frühen Morgenstunden des 27. November 1929 beim Kilometerstein 9 das brennende Auto gefunden hatten. Die Aussagen gingen etwas auseinander, da sie alle zu ver fchiedenen Zeitpunkten eingetroffen waren. Einige hatten in dem glühenden Wagen hinter dem Steuer einen formlosen Körper liegen sehen, den sie zuerst für ein verbranntes Sigpolster hielten. Erst bei näherer Betrachtung ergab es sich, daß man eine fürchterlich zugerichtete Leiche vor sich hatte, der Arme und Beine fehlten. Beim weiteren Nachforschen fiel dann die Leiche halb aus dem Wagen heraus.

Nach kurzer Bernehmung des Tantwärters Hochmeyer aus Hohenschambach begab sich das Gericht mit allen Prozeßbeteiligten und den Angeklagten in den Hof des Gerichtsgebäudes zur

Besichtigung des Mordaufos,

das die Nummer III 510 33" trägt. Das Auto ist nur noch ein äußerlich zusammenhaltender Haufen von verrostetem Blech. An einem zum Bergleich herbeigeholten Opel - 3weißiger mußte Lehner erläutern, wie er den Wagen in Brand gesteckt hatte; er gab alle Erklärungen ruhig und gleichmütig ab. Dann wurde die Berhand­lung wieder fortgesezt und zunächst die beiden Gendarmeriebeamten vernommen, die die ersten Feststellungen am Tatort getroffen haben.

Rundgebung der Kriegsblinden.

Der Bund erblindefer Krieger, der beinahe alle deulichen Kriegsblinden umfaßt, deren Zahl fich auf ungefähr 3000 beläuff, benuhte die Feier feines 15jährigen Bestehens zu einec eindrudsvollen Rundgebung für die Toten des Weltkrieges und über 350 verstorbenen deutschen Kriegsblinden. Der Reichspräsident, unter dessen Ehrenschirmherrschaft die Kundgebung stand, hatte ein Begrüßungsschreiben gesandt. Außer dem Reichskanzler Dr. Brüning und dem Staatssekretär Dr. Geib als Vertreter des Reichsarbeitsministers und Staatssekretär Dr. Sautter als Vertreter des Reichspostministeriums waren eine große Anzahl Bertreter und leitender Beamter der Reichs-, Länder­Bundes Arel Bischof dankte den Ehrengästen für ihr Erscheinen und Kommunalbehörden erschienen. Der Ehrenvorsigende des und gab nach der Verlesung des Schreibens des. Reichspräsidenten dem ersten Bundesvorsitzenden Dr. Peter Klein- Berlin das Wort zu einer zu Herzen gehenden Gedent- und Feierrede. Er wies auf die Berbundenheit der Kriegsblinden mit den gefallenen Kameraden der Heimat im Vaterland und dem deutschen Boite hin und er­innerte an das große Opfer, das die Kriegsblinden mit dem Ber­first des Augenlichtes in treuer Pflichterfüllung für ihre Ideale bringen mußten. Daraus erwachse aber auch für das deutsche Volk die hohe Pflicht einer ausreichenden Bersorgung der Kriegs­blinden, ihrer Frauen als treuer Pflegepersonen und ihrer Hinter­bliebenen. Ein hoher Prozentjazz der deutschen Kriegsblinden sei wieber in den verschiedensten Berufen in das Wirtschaftsleben zurück­gefehrt und beweise durch die Tat, daß auch durch ein noch so schweres Schicksal menschlicher Wille und Tattraft nicht gebrochen werden fönnen. So gäben die deutschen Kriegsblinden auch in dieser Hinsicht in ihrer Geschlossenheit, frei von allen parteipolitischen und religiösen Streitigkeiten, dem deutschen Bolt ein leuchtendes Staatsoper Berlin umrahmten die einzigartige Beranstaltung, Vorbild. Hohe künstlerische Leistungen von Mitgliedern der

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Wetteraussichten für Berlin : Fortdauer des beständigen Wetters mit Nachtfrösten und meist schwachen östlichen Winden. Für Deutschland : Beständiges, im ganzen heiteres Wetter mit verbreiteten Nachtfrösten

Vorträge, Vereine und Versammlungen.

Reichsbanner Schwarz- Rot- Gold". Gefäftsstelle: Berlin G 14. Sebaftianftr 37-38 50f 2. Tr. Mittwoch, 18. März. Pankow ( Ortsverein). 19% Uhr Antreten Ge fellschaftshaus, Berliner Str. 102, zur Märafeier der SPD . Bundes Kameradschaftsversammlung bei Becker, chem. Sahn, Simon- Dach- Strake. Kameradschaft Andreas. 19% Uhr Kameradschaftsversammlung bei Schmidt, Fruchtstr. 363. Erscheinen Bflicht. Bernau . Revolutionsfeier der SPD . im Sotal Voltshaus Bellevue". Anfang 20 Uhr. Die Kameraden beteiligen sich in Rivil mit Bundesnadel. Donnerstag, 19. Mära. Steglig( Ortsverein). 20 Uhr Funktionärsigung bei Schulz, Steglig, Birlbuschstr. 90. Freitag, 20. März Prenzlauer Berg . b 20 Uhr Baden in bekannter Salle . 20 Uhr Sigung bei Eachse, Lindomer Str. 26. Wilmersdorf ( Ortsverein). Tonnerstag, 19. Mäts, 191 Uhr, Saalfchus im Bittoriaganten, Wilhelmsque. Reinidendorf( Ortsverein). Freitag, 20. März, 20 Uhr, Bollversammlung Stameraden, die noch irgendwelche Ausrüstungsgegenstände für Sonntag brauchen, im Baotshaus Tegel. Bantom( Sungbanner). Mittwoch, 18. März. De melden fich um 20 Uhr bei Straß, Detmolder Str. 52

hinaus sein, sein höchstes Glück darin zu sehen, bekannte Romane der Weltliteratur auf das enge Maß von Sendespielen zu reduzieren. Kleidung. Bilichtveranstaltung. Friedrichshain , Kameradschaft Warschau , 20 Uhr Das ist ein lächerliches Beginnen, besonders menn es sich um die epische, weitverzweigte Welt des Russen Dostojewsti handelt. Was bei dieser Bearbeitung vielleicht feffeln fann, ist der Stoff. Aber der Stoff liegt bereits in endgültiger Faffung geformt vor und jede Bearbeitung zerstört die Form, und diese allein entscheidet über den fünstlerischen Wert. Es bleibt tatsächlich eine fitschige webbing. Soortabteilung. Donnerstag, 19. März. Turnen föllt aus. Dafür Rolportage übrig. Man fühlt nichts mehr von der feelischen Weite Situationen. Eine Sendung dieser Art ist tro einzelner guter Dostojewitis, non dem mystischen Untergrund der Personen und Leistungen entschieden abzulehnen. Der Dialog im Roman ist grund verschieben von dem im Sendefspiel, er steht in ganz anderen zu fammenhängen, er bedeutet sinen Höhepunkt in der epischen Er­zählung, während er im Sendeſpiel alleiniger Träger der Handlung bliebenen, Gau Berlin, Ortsgruppe Norden 14. Donnerstag, 19. März, 20 Uhr, ist. So ist diese Sendung eine Vergewaltigung des Dichters Dosto- italieberperfammlung in den Cafinofeftfalen, Tappelallee 15. Referent: Gau jewsti. Sehr schön das Ouvertürentonzert unter der Leitung von Youngplan und Wirtschaftstrife. Im Rahmen eines Sonderabends ber Selmar meiro mig, der jedem Bert bie eigene Form gibt, eraft Deutschen Lige für Menschenrechte" am Donnerstag, dem 19. Märg. 20%, Uhr im Rhythmischen ist und der Melodie stets zu ihrem Recht verhilft. fin Reichswirtschaftsrat, Bellevueftr. 15, steht das Thema Doungplan und Wirtschaftskrise" aur Distusfion. Nach einem einleitenden Referat von In der Aktuellen Abteilung spricht Dr. Grieser über Die Eduard Bederle aus Chemniz werden das Bort nehmen: Frau Toni gegenwärtige Lage der Reichsknappschaft". Ein furzer Aufriß, von Senber, M. b. R., Felig Stöffinger, Heinrich Ströbel , M. b.. und Brof. der wirtschaftlichen Lage und dem gefährlichen Beruf der Berg Georg Bernhard . Gäste gegen Zahlung des Untoftenbeitrages willkommen.arbeiter. Ein instruttiver Vortrag. F. Sch.

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Reichsbaub ber Kriegsbeschädigten, Ariegsteilnehmer und Ariegerhinter.

bie Gosialdefengebung

fetretär Guftan Schmara. Thema: Der neue Etat und feine Auswirkung auf Landsmannschaft bez Schleswig - Holsteiner zu Berlin ( 1892). Donnerstag, 20 Uhr, Dresdener Garten, Dresdener Str. 45, gefchäftliche Giguna. Sonn­abend, 20 Uhr, in Bogels Festfälen, Brillenstr. 2, Feier des 39. Stiftungsfestes. Soc alista Esp ranto Asocio", Grupo Berlin . Gruppe Osten: Donnerstag, Jugendheim, Am Ostbahnhof 17, Zimmer 1: Gruppe Zentrum: Freitag, Metal­arbeiter- Verbandshaus, Linienstraße 83-85, Portal III. Sonntag, den 22 März: Wanderung Bernau- Liepnitzsee. Treff: 8 Uhr Bahnhof Gesundbrunnen.